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Zombie - Eine Retrospektive

 

I. Einleitung
I. a) Produktion
I. b) Drehbuch
I. c) Story
II. Zensur
II. a) Deutschland
II. b) Weltweit
II. c) Sind Zombies Menschen?
III. Schnittfassungen
III. a) ...basierend auf dem Argento-Cut (Euro-Version)
III. b) ...basierend auf dem Romero-Cut (US Theatrical Cut)
III. c) ...basierend auf dem Director's Cut (Cannes-Cut)
IV. Fassungsvergleich
V. Schnittbericht
V. a) Argento-Cut (Euro-Version) - Romero-Cut (US Theatrical Cut)
V. b) Romero-Cut (US Theatrical Cut) - Argento-Cut (Euro-Version)
VI. Cover-Galerie
VII. Quellennachweis

 



Romeros Zombie-Apokalypse zählt heutzutage zu den bedeutendsten Horrorstreifen der Filmgeschichte. Ob beim Publikum oder den Kritikern - selbst nach mehr als 30 Jahren hat der Film nichts von seinem Reiz verloren. Als er 1978 veröffentlicht wurde, eroberte er die Filmwelt im Sturm. 55 Millionen Dollar (inflationsbereinigt 2010: 179 Millionen Dollar) spielte er weltweit ein (bei Produktionskosten von 500.000 Dollar), alleine in Deutschland sahen ihn über drei Millionen Kinobesucher, beim ersten Homevideo-Release in den USA 1983 gingen über 750.000 Kopien über die amerikanischen Ladentische. Zahlreiche internationale Wiederveröffentlichungen folgten, Generationen an Filmemachern beeinflußte der Film, filmische Plagiate schoßen aus dem Boden - das moderne Zombie-Gerne wurde von „Dawn of the Dead“ nicht nur begründet, das moderne Zombie-Genre wird von dem Film bis zum heutigen Tage definiert.



I. a) Produktion
Die Idee zum Film entstand in den frühen 70ern, als George A. Romero mit einigen seiner Freunden die Monroeville Mall besuchte - eines der vielen großangelegten Einkaufszentren auf der sogenannten grünen Wiese, die ab Ende der 60er die amerikanische Konsum-Gesellschaft maßgeblich veränderten. Als George erfuhr, dass die Monroeville-Mall so angelegt war, selbst im Falle eines Atomkrieges Schutz zu bieten (zur Erinnerung: wir befinden uns in Zeiten des Kalten Krieges), kam ihm die Idee, das Einkaufzentrum als perfekten Schutzort im Falle einer Zombie-Apokalypse zu nutzen. Seit Jahren suchte er nach einer neuen Geschichte um eine Fortsetzung zu seinem Überraschungshit „Die Nacht der lebenden Toten“ zu erstellen. Hier in Pittsburgh schien er sie gefunden zu haben. Seine Freunde, Teilhaber der Monroeville Mall, waren von der Idee begeistert und sagten ihre Unterstützung zu - doch Romero, der eine Reihe von finanziellen Flops hinlegte, konnte nicht das nötige Budget auftreiben, um seine Apokalypse eine filmische Form annehmen zu lassen. Über Umwege geriet sein Drehbuch-Entwurf an Dario Argento, der von der Idee mehr als nur angetan und Fan von Romeros ersten Zombie-Schocker war. Für 250.000 US-Dollar beteiligte er sich an dem Projekt (und stemmte somit die Hälfte der Produktionskosten) - mit der Bedingung, für alle nicht-englischsprachigen Länder eine eigene Schnittfassung erstellen zu dürfen. Romero wusste, dass dies wohl seine einzige Chance sei, das nötige Budget zu erhalten und willigte ein - auch wenn er damit einen der wichtigsten kreativen Prozesse des Filmemachens abgab (zumindest für einen Teil der Welt). Argento respektierte und vertraute Romero allerdings und mischte sich in die eigentliche Produktion des Films aus Prinzip nicht ein. Diese verlief - trotz der schwierigen Drehbedingungen - relativ problemlos ab. Über vier Monate nahmen die Dreharbeiten in Kauf, die alle Beteiligten heute noch als legendär bezeichnen.



Viel Geld verdiente niemand an dem Film, doch alle nahmen schon sehr früh das Potential wahr - und so begründete sich die Reputation vieler Beteiligter auf diesen Film. Für den ehemaligen Kriegsfotografen Tom Savini bedeutete es den Durchbruch - und neue Aufträge zu zahlreichen Filmen, die auch heute gemeinhin als Klassiker gelten (so z.B. „Freitag der 13.“), flogen ihm ins Haus. Von den Schauspielern konnte sich leider nur Ken Foree etablieren, wobei man anmerken muss, dass Gaylen Ross ihre zukünftige Karriere fast ausschließlich hinter der Kamera oder auf der Theaterbühne verbrachte. Für Romero bedeutete der Film natürlich den endgültigen Durchbruch als visionärer Horror-Regisseur - auch wenn er an dessen Erfolg niemals wieder anknüpfen konnte - und schuf sich mit „Dawn of the Dead“, welcher mittlerweile sogar im New Yorker Museum der modernen Künste steht, sein eigenes Denkmal.

I. b) Drehbuch
Normalerweise gebe ich mich immer ausschweifenden Analysen und Beschreibungen der ursprünglichen Drehbuchfassungen hin, da ich dies für einen der interessantesten Aspekte des Filmemachens halte. Der Autor - im besten Falle auch der Regisseur und/oder Produzent - kann seinen kreativen Vorstellungen freien Lauf lassen. Sie sind noch nicht durch Produktions- und Zeitpläne oder einem Budget beschränkt. So wirken viele Filme vollkommen anders, wenn man zumindest die ersten Drehbuchfassungen eines fertigen Filmes liest. Auch auf Romeros Filme trifft dies in der Regel zu - bei seinem dritten Zombie-Streich „Day of the Dead“ insbesonders (der in seiner ursprünglichen Form ein fast schon an Wahnsinn erscheinendes Zombie-Epos geworden wäre). Überraschenderweise gilt dies alles aber eben nicht für „Dawn of the Dead“. George A. Romero hatte bereits sehr früh eine sehr klare Vorstellung seines apokalyptischen Zombie-Horrors. Den Großteil des Drehbuchs schrieb er bei Argento in Italien. In weniger als 3 Wochen war das Skript beendet und ähnelt dem fertigen Film enorm. Es war ein umfangreiches Skript, welches fast 200 Seiten einnahm. Dies lag daran, dass Romero weder Zeit noch Geld für aufwendige Storyboards besaß und so bereits eine sehr klare (teils unglaublich detailierte) Beschreibung seines Films ablieferte. Dennoch lässt sich ein Unterschied feststellen. Neben kleinen - eher unwichtigen - Details (leicht veränderte Szenen-Abläufe oder Dialoge), sticht vor allem das Ende hervor, welches weitaus düsterer und brutaler daherkam.



In diesem Ende sollte Peter sich eine Kugel in den Kopf jagen und die schwangere Fran wäre nicht mit dem Hubschrauber weggedüst, sondern hätte ihren Kopf in die laufenden Rotor-Blätter gehalten. Ihr lebloser (schwangerer) Körper wäre zu Boden gefallen und die Zombies hätten ihn langsam zerfleischt. Dieses Ende wurde entgegen landläufiger Meinungen nie gedreht - auch wenn Tom Savini dafür bereits Test-Aufnahmen (rechts Bild) durchführte...



...und Gaylen Ross’ Dummy bereits fertiggestellt wurde (und ja, das linke Bild zeigt eben diesen - nachdem man ihm schwarze Haare und einen Bart anklebte - so entstand eine der berühmtesten Schock-Szenen des Films, der explodierende Kopf, der so vorher nicht eingeplant war). Selbst für Argento schien dieses Ende zu hart - und das obwohl er mit seinem Euro-Cut die weitaus düstere und actionlastigere Variante ablieferte. Er bestand darauf, dass das Ende geändert wird - und Peter und Fran entkommen würden. In eine ungewisse Zukunft - aber sie würden erstmal entkommen.

Ansonsten - wie erwähnt - ähnelt das Drehbuch dem fertigen Film enorm. Seine ursprüngliche Form - die erste Idee zum Film - umriss Romero nur in Interviews leicht. Diese Version lässt sich somit nicht wirklich rekonstruieren. Alles, was man darüber sagen kann, ist folgendes: ursprünglich sollten nur zwei Personen im Obergeschoß des Supermarktes wohnen - und zwar wie Höhlenmenschen (bildlich gesprochen). Der Mann von ihnen wäre dann immer in den Supermarkt nach unten gegangen, um quasi auf Beutejagd zu gehen (Essensvorräte zu besorgen). Dieses Höhlenmenschen-Konzept liest sich - zumindest oberflächlich - recht spannend, aber Romero gab es selber schnell auf, da er meinte, dass dieses Konzept zu düster, brutal, pessimistisch und dunkel ausgefallen wäre.

I. c) Story
In den USA herrscht der Ausnahmezustand: die Körper soeben Verstorbener erwachen wieder zum Leben. Niemand kann sich dieses Phänomen erklären, sicher ist nur: wenn nicht schnell gehandelt wird, könnte dies den Untergang der Menschheit einleiten. Denn die Untoten gieren nur nach einem: Menschenfleisch...

In diesem Chaos entscheiden sich die TV-Redakteurin Fran, ihr Freund der Hubschrauberpilot Stephen und die beiden Polizisten Peter und Roger aus der Hölle der Großstadt zu entfliehen und ihr Heil irgendwo in der Ferne zu suchen. Ein direktes Ziel haben sie nicht - nur raus aus der Zivilisation, denn diese steht kurz vor dem Zusammenbruch. Durch Zufall landen sie auf einem Kaufhaus-Dach und entscheiden dort eher spontan, das Kaufhaus als vorläufigen Aufenthaltsort zu nutzen. Dort haben sie alles was sie brauchen - Kleidung, Nahrung, relative Sicherheit. Die wenigen Zombies, die sich ins Innere verirrt haben, können problemlos ausgeschaltet werden - der perfekte Hort um die Apokalypse auszusitzen.

Doch die Apokalypse sucht sie schneller heim als ihnen lieb ist. Bei der Absicherung des Gebäudes wird Roger von einem Zombie gebissen - sein Todesurteil und draußen warten bereits ihre ärgsten Feinde: Menschen, die ein Stück vom vermeintlichen Konsum-Paradies abhaben wollen...


Ein Film wie „Dawn of the Dead“, der massiv auf die Darstellung von Gewalt setzt, unterlag natürlich weltweit unterschiedlichsten Zensur-Maßnahmen. Folgender Abschnitt soll euch einen kurzen Überblick darüber geben.

II. a) Deutschland
Als „Dawn of the Dead“ 1979 in Deutschland in die Kinos kam, war er überraschenderweise nur leicht geschnitten. Die deutsche Schnittfassung war auf dem Argento-Cut zurückzuführen, der weitaus kürzer als Romeros Cut lief und demnach auch brutaler wirkte. Dennoch schien die FSK ein Auge zu zudrücken - die Schnitte hielten sich in Grenzen und beschränkten sich auf (vergleichsweise!) wenige Szenen. Vielleicht lag es auch an Bernd Eichingers selbstironischer Werbekampagne („Ich bin ein Zombie“), dessen Vertrieb Neue Constantin Film den Streifen in die deutschen Kinos brachte. Nach dem erfolgreichen Kino-Release sicherte sich Marketing Film die Rechte für den damaligen Videomarkt. Ab 1981 durften die Zombies auch durch deutsche Videotheken schlurfen - aber leider in noch kürzerer Form als sie es bereits im Kino taten. Marketing nahm nicht nur zahlreiche Handlungsschnitte vor - auch mussten für ein FSK 18-Siegel einige weitere Gewaltspitzen entfernt werden. Vom ursprünglichen 116-minütigen Argento-Cut blieben nur noch 104 Minuten übrig. Diese Fassung war lange Zeit die einzige deutsche Schnittfassung von „Zombie“ - mit der zahlreiche Horrorfans hierzulande aufwuchsen. Aufgrund einer folgenden Indizierung, sowie einer Beschlagnahmung, wurde um diese Fassung fast schon ein Mythos aufgebaut - und eben diese Version als der härteste und brutalste Horrorfilm aller Zeiten hochstylisiert. Weiß man natürlich, dass selbst diese Fassung nicht uncut war, kann man darüber nur leicht schmunzeln.



1991 legte VPS den Film erneut auf - diesmal aber in einer fast schon brutal zensierten Fassung. Zwar wurden alle fehlenden Handlungsszenen aus der Marketing-Fassung wieder eingefügt - weswegen die VPS-Version paradoxerweise weitaus länger lief - dennoch mussten so gut wie alle Gewaltdarstellungen herausgeschnitten werden - für eine FSK 18-Freigabe wohlgemerkt - und das, obwohl zum damaligen Zeitpunkt die Marketing-Fassung noch erhältlich war. Der Haken aber: Bereits 5 Jahre früher liefen für Marketing die Vertriebsrechte aus. Es wurden jahrelang keine neuen Auflagen des Films mehr produziert. VPS sicherte sich die Rechte - doch mussten sie den Film eben erneut der FSK zur Prüfung vorlegen. Dadurch wurde dieser für eine Freigabe runtergeschnitten und - so munkeln Verschwörungstheoretiker - wurde die BPjM überhaupt erst wieder auf dem Film aufmerksam. Fakt ist: kurz nach der Neuveröffentlichung verschwand der Marketing-Film für immer in die Katakomben des Amtsgerichts Bochum. Inwiefern hier verschiedene Mechanismen im Vorfeld zusammenspielten, kann natürlich nicht gesagt werden. Doch auch diese bereits extrem stark zensierte VPS-Fassung landete fünf Jahre später auf dem Index (BAnz. Nr. 184 vom 27.11.1996), im Jahre 2000 wurde sie gar beschlagnahmt (AG Tiergarten, Beschlagnahmebeschluß vom 21.08.2000).



Die Indizierungs- und Beschlagnahmungswut der Sittenwächter beschränkte sich übrigens nicht nur auf die offiziellen deutschen Schnittfassungen. Auch ausländische Medien wurden auf den Index verbannt. So wurde das italienische Tape von Playtime indiziert (BAnz. Nr. 184 vom 30.09.1992), das amerikanische Pendant von Anchor Bay (AG Tiergarten, Beschlagnahmebeschluss vom 15.08.2001) und die britische Schnittfassung von BMG Video (AG Tiergarten, Beschlagnahmebeschluss vom 22.01.1999) sogar beschlagnahmt. Auch deutsche Anbieter wie Laser Paradise und Astro versuchten sich an einer deutschen Neu-Veröffentlichung - doch beide scheiterten an dem Willen der übereifrigen Jugendschützer. 1999 brachte Laser Paradise/Astro den Argento-Cut des Films auf DVD heraus - erstmals ungeschnitten in Deutschland. Doch auch diese Fassung wurde schnell einkassiert (AG Tiergarten, Beschlagnahmebeschluss vom 16.08.2001). Mit allen folgenden Veröffentlichungen von Astro - die recht fleissig in der Vermarktung von „Dawn of the Dead“ waren - geschah dasselbe. Sei es der krude Ultimate Final Cut mit einer Lauflänge von 156 Minuten (AG Tiergarten, Beschlagnahmebeschluß vom 26.04.2002) oder der sogenannte Director’s Cut (AG Neuburg/Donau, Beschlagnahmebeschluss vom 25.05.2007) - alle fanden ihren Weg auf den Index, später in den Giftschrank der deutschen Justiz.



Im Jahre 2010 ist nur eine einzige Version von „Dawn of the Dead“ in Deutschland offiziell freigegeben. Eine FSK 16-Fassung von X-Rated-Kultvideo. Diese läuft 142 Minuten und basiert auf dem Ultimate Final Cut von Astro. Somit ist es zwar eine der längsten Fassungen weltweit, aber dennoch von allen Gewaltspitzen befreit. Restlos. Und dies ist das eigentlich absurde an der einzigen derzeitig erhältlichen deutschen Version - nicht einmal die vom Regisseur gewünschte Schnittfassung (selbst OHNE jegliche Gewalt) ist in Deutschland zugänglich, nur ein kruder Endlos-Cut, aus dem jeder Blutstropfen ausgepresst wurde.



Die Gründe für die zahlreichen Indizierungen und Beschlagnahmungen sind mannigfaltig. Bereits der katholische Filmdiest warf „Dawn of the Dead“ eine „Herrenmenschenideologie“ vor - und der Verleih Neue Constantin Film forderte die Sittenwächter fast schon heraus, indem sie den ersten offiziellen Trailer (fast) nur mit Presse-Zitaten füllten (mit Ausnahme einer kurzen, unbrutalen Sequenz von Miquelito)...



Doch die deutschen Sittenwächter hingegen fanden noch weitaus reißerische, haarsträubendere (und teils paradoxe) Aussagen um das Gesehene zu beschreiben (und auf dessen Basis hin den Film zu schneiden, indizieren oder gar zu beschlagnahmen).

- für größere Ansicht bitte anklicken -


Die BPjM (damals BPjS) behauptet in ihrer Indizierungsentscheidung (zum Marketing-Tape) am 07.01.1983:

„Nahezu der ganze Inhalt bestehe aus einer Anhäufung grauenhafter Tötungs- und Verstümmelungsakte an menschlichen Körpern. Dass für diesen Film als Akteure und Urheber der Grausamkeiten sogenannte lebende Tote erfunden werden, ändert nichts an der Tatsache, dass hier in mehr als bestialischer Weise Menschen aufeinander gehetzt werden.“


Das Amtsgericht Bochum stellt in seinem Beschlagnahmungsbeschluss (zum Marketing-Tape) vom 14.08.1991 fest:

„Der Film enthält keine durchgehende Handlung. Vielmehr steht im Vordergrund das wahllose gegenseitige Töten mit der Zielsetzung, diese Handlungen in Nahaufnahme zu zeigen. Der Film erhält durch die vorgenannten Szenen gewaltverherrlichenden Charakter, [...].“


Das Amtsgericht Tiergarten bestätigt dies bei der Beschlagnahmung (der Red Edition von Astro) am 01.03.2000:

„Der Film enthält keine durchgehende Handlung. Vielmehr steht im Vordergrund das wahllose gegenseitige Töten mit der Zielsetzung, diese Handlungen in Nahaufnahme zu zeigen. Der Film erhält durch die vorgenannten Szenen gewaltverherrlichenden Charakter, [...].“


Die FSK kommt bei der Neuprüfung (der stark zensierten Langfassung) am 23.11.2001 zum Schluß:

„Auf der inhaltlichen Ebene wird zwar immer noch ein Waffenfetischismus gezeigt, in dem Totschlag und Plünderung an der Tagesordnung sind, die Szenen werden jedoch nicht ausgespielt. Die Machart des Films ist flach, das Auftreten der Zombies erinnert an Schaufensterpuppen und das Thema ist an den Haaren herbeigezogen.“


Insbesondere die letzte Aussage - bei der Neuprüfung von der FSK zu X-Rateds Langfassung (die keinerlei Gewaltszenen mehr enthält) - muss für die Fans ein Schlag in das Gesicht sein. Obwohl die FSK selber davon spricht, dass das Auftreten der Zombies an Schaufensterpuppen erinnern würde, verteufelt sie jegliche Gewalt gegen diese. Das Amtsgericht Bochum sprach noch von der „bestialischen Tötung von Menschen“ - nun sind es nur noch „Schaufensterpuppen“, die in einem Film mitspielen, der „an den Haaren herbeigezogen ist“. Die BPjM war 18 Jahre vorher noch der Ansicht, „daß hier in mehr als bestialischer Weise Menschen aufeinander gehetzt werden.“

Das letzte Statement der FSK („...das Thema ist an den Haaren herbeigezogen.“) lässt im Übrigen auch die objektive Professionalität der Prüfungskomission in Frage stellen - oder zumindest vermissen. Denn dies ist eine klare (rein subjektive) inhaltliche Bewertung des Filmstoffs, die bei einer Freigabeentscheidung keine Rolle spielen sollte. Ob die Handlung eines Films nach Ansicht der Prüfer von der FSK an den Haaren herbeigezogen ist oder eben nicht, muss bei der Prüfung vollkommen irrelevant sein. Warum dies absichtlich im Prüfungsbeschluß vermerkt wurde, bleibt ein Rätsel. In diesem Prüfungsbescheid finden sich noch weitere abwertende Kommentare der Prüfer - die paradoxerweise im Grunde den Beschlagnahmungsbeschluß von 1991 entkräften. So werden die Rocker, „von denen keine Gefahr mehr ausginge“, als „lächerlich“ bezeichnet. Heutigen Jugendlichen (im Jahre 2001!) würde sich der Film mit seinen Anspielungen auf die damalige Medienzeit „kaum noch erschließen“. Der Film sei nichts weiteres als ein „Phantasieprodukt“, welches „glatt, irreal und langatmig“ wäre.

Natürlich bezieht sich dies alles auf die vorgelegte Langfassung (142 Minuten Länge ohne Gewaltdarstellungen), dies wird auch deutlich vermerkt („Die Grausamkeiten [...] sind entfernt.“), allerdings lässt sich die Handlung mit den ursprünglich gezeigten Gewalttaten nicht trennen - dies wurde in vorrangegangenen Beschlüssen der Gerichte eindeutig dargelegt (insbesonders bei einem anderen Film mit einer ähnlich traditionsreichen Justiz-Historie: „Tanz der Teufel“, dazu im Abschnitt II. c) mehr), so dass die Entscheidungen der Gerichte, der BPjM, als auch der FSK sich andauernd widersprechen und im Kern gegenseitig widerlegen. Man hat das Gefühl, als ob zwanghaft nach Begründungen gesucht wird. Nach der Sichtung aller Beschlüsse - insbesondere der neueren - lässt sich zumindest die Beschlagnahmung des alten VPS-Tapes nicht mehr sinnvoll rechtfertigen und somit aufrechterhalten. Eine Freigabe dieser Schnittfassung wäre nur logisch und konsequent - und immerhin ein Fortschritt. Wenn auch ein (sehr) kleiner.

Das „Dawn of the Dead“ in Deutschland dermaßen hohe Wellen schlug (auf beiden Seiten des Spektrums - der Empörung der Sittenwächter und der Begeisterung des Publikums), war übrigens selbst für den amerikanischen Star-Autoren Stephen King nicht sehr überraschend. Ja - die Indizierungs- und Beschlagnahmungswelle, die über den Film unaufhaltsam rollte und alles wegspülte, schwappte auch in die USA über. Das Thema wurde selbst dort von Filmemachern und Künstlern besprochen (soviel vorweg: keine positive Werbung für die Bundesrepublik). Demzufolge äußerte sich Stephen King in dem Horror-Sachbuch „Danse Macabre“ dazu folgendermaßen:

„Häufiger deutet der Horror-Film noch weiter nach innen und sucht nach den tief verwurzelten persönlichen Ängsten - den Druckpunkten -, mit denen wir alle fertig werden müssen. Das fügt ein Element der Allgemeingültigkeit hinzu und könnte eine noch wahrhaftigere Kunstform hervorbringen. Das erklärt meiner Meinung nach auch, weshalb The Exorcist (ein sozialer Horror-Film, wenn es je einen gegeben hat) in Westdeutschland nur mittelmäßige Einspielergebnisse erhielt, weil dieses Land damals ein vollkommen anderes Arsenal sozialer Ängste hatte (sie machten sich wesentlich mehr Sorgen über bombenwerfende Radikale als über junge Leute mit Gossensprache), und weshalb Dawn of the Dead dort wie eine Rakete abging.“


II. b) Weltweit
Im Rest der Welt hatte es „Dawn of the Dead“ weitaus einfacher. In Ländern wie Italien wurde der Film ohne Schnitte ab 14 Jahren freigegeben. In Schweden ab 15. Bei unseren Nachbarn in den Niederlanden immerhin ab 16. Gleiches gilt auch für Frankreich (wo 16 die höchste Altersfreigabe darstellt - alles darüber kommt einer Indizierung gleich). Die niedrigste Altersfreigabe erhielt der Film (in seiner ungeschnittenen Fassung) aber bei einer Neuprüfung im Jahre 2004 in der kanadischen Provinz Quebec - dort dürfen den Film bereits Dreizehnjährige sehen. Kurze Zeit später erhielt der Film bei einem Re-Rating in Argentinien die gleiche Altersfreigabe. Lediglich in Finnland und Norwegen war der Film - wie in Deutschland - verboten. Dies hat sich aber mittlerweile geändert und in Norwegen werden die Untoten nun auch auf Fünfzehnjährige losgelassen.

Bei der Veröffentlichung in Großbritannien - die übrigens Argento vorbehalten war - forderte die BBFC massive Kürzungen, um den Film überhaupt ab 18 freigeben zu können. Dies war für Argento natürlich inakzeptabel. Romero schlug vor, seine etwas längere Schnittfassung zur erneuten Prüfung vorlegen zu lassen - und mit einigen Ausnahmen gab die BBFC den Film ab 18 Jahren frei. Zur Überraschung mußten auch viele Szenen, die aus dem Argento-Cut entfernt werden sollten, nicht mehr geschnitten werden. Die BBFC begründete dies damit, dass Romeros Fassung im Grundton komischer und dramatischer sei - während der Argento-Cut zu action-orientiert wäre. In Groß-Britannien lief der Film übrigens ursprünglich unter dem Titel „Zombies“ - erst später ersetzte man dies durch den US-Titel „Dawn of the Dead“.



In den USA hatte der Film nur anfänglich Schwierigkeiten bei der MPAA. Diese wollte „Dawn of the Dead“ ursprünglich ein X-Rating verleihen - somit wäre der Film mit Hardcore-Pornos gleichgesetzt wurden. Dies bedeutete quasi den Vermarktungstod des Streifens. Durch Aufführungen in Bahnhofskino hätten sich die Kosten niemals einspielen lassen. Also verzichtete man grundsätzlich auf eine Altersfreigabe der MPAA und brachte den Film als unrated (ungeprüft) heraus. Der Vorteil: der Film konnte - da er keine Pornographie beinhaltete - auch in großen Kinos gezeigt werden. Der Haken: es durfte keinerlei Werbung dafür gemacht werden. Romero ging das Risiko ein - die Werbekampagne beschränkte sich auf die Umschreibung eines ominösen Schockers - so schockierend, dass man den Titel nicht einmal aussprechen konnte. Die Werbung (und anschließende Mundpropaganda) erzielte Wirkung - nach bereits 2 Wochen hatte der Film nur in New York City 1,7 Millionen Dollar eingespielt. Damit trat Romero den Beweis an, dass Independent-Filme ohne eine Unterstützung der MPAA und dem Studio-System durchaus Erfolg haben können. Jahre später hingegen wollte Romero seinen mittlerweile zum Kultfilm avancierten Horror-Schocker in einem Double Feature mit „Creepshow“ zurück in die Kinos bringen. Dafür benötigte er eine neue Freigabe (und Schnittfassung). Die erhielt ein R-Rated. Allerdings kam diese Fassung bei den Fans nicht sehr gut an - nach kurzer Zeit musste sie zurückgezogen werden und ward seit dem nie wieder gesehen.

II. c) Sind Zombies Menschen?
Im Abschnitt II. a) erwähnte ich kurz Sam Raimis Amateur-Horror „Tanz der Teufel“, der in Deutschland einen ähnlich schweren Stand hat wie „Dawn of the Dead“ und möchte darauf aufbauend über die erzwungenen Zensuren an „Zombie“ hierzulande nun noch einmal mit ein paar persönlichen Gedanken näher eingehen.

„Tanz der Teufel“ wurde ebenfalls in unzähligen Schnittfassungen veröffentlicht und blieb letztlich nur noch als ein Torso übrig, den sich erwachsene Deutsche ansehen dürfen. Der erste Vertrieb ProKino war aber mit der Beschlagnahmung (natürlich) nicht einverstanden - und forderte in einem jahrelangen Rechtsstreit die Sittenwächter heraus. Wie wir alle wissen, verlor der Vertrieb - und „Tanz der Teufel“ verschwand in den Giftschrank. Warum ist dies für die heute noch andauernde Beschlagnahmung von „Dawn of the Dead“ nun so wichtig? Das Verfahren um „Tanz der Teufel“ drehte sich um eine elementare Fage: sind Zombies Menschen? Die Gerichte waren der Überzeugung: ja! Somit ist der Verbotsantrag für „Tanz der Teufel“ rechtens. Der Film würde gegen §131 und somit gegen die Menschenwürde verstoßen. Jetzt kommt die Krux - die Sittenwächter wussten selber, dass diese Argumentation auf recht hölzernen Beinen stand, denn genaugenommen sind Zombies eben keine Menschen mehr. Untote sind altbekannte Wesen der Sagenwelt, die insbesondere durch die moderne Horror-Mythologie geprägt wurden. In fast allen Medien und Publikationen - ob Film, Roman oder Comic - wird darauf hingewiesen, dass sie eben keine Menschen mehr seien und auch nicht als solche behandelt werden sollten. Sie sind Monstren - genauso wie Vampire, Werwölfe, Mumien oder Mutanten. Ein Vampir ist ein Vampir - kein Mensch mehr (auch wenn er diese Form besitzt). Wenn ein Mensch von einem Vampir gebissen wird, dann verwandelt dieser sich in einen Vampir - eben ein Monster. Wenn ein Mensch von einem Werwolf gebissen wird, verwandelt auch dieser sich (zumindest bei Vollmond) in einen Werwolf - eben ein Monster. Wenn ein Mensch nach 3000 Jahren mit Leinen umwickelt aus seinem Sarkophag steigt, dann ist er kein Mensch mehr, sondern eine Mumie - eben ein Monster. Geht die Welt im nuklearen Feuersturm unter und auf der Oberfläche degenerieren die Menschen, dann sind sie eben keine Menschen mehr, sondern Mutanten - eben Monster. Wird in Romeros Apokalypse ein Mensch von einem Untoten gebissen, so ist er eben kein Mensch mehr, sondern ein Zombie - eben ein Mon...Moment. Nein, er ist ein Mensch...oder? Zumindest laut den deutschen Jugendschützern ist er es. Oder: er soll es sein.

Deswegen hat wohl die BPjM 1983 bei der ersten Indizierung von „Dawn of the Dead“ explizit auf folgendes hingewiesen und argumentiert: „Dass für diesen Film als Akteure und Urheber der Grausamkeiten sogenannte lebende Tote erfunden werden, ändert nichts an der Tatsache, daß hier in mehr als bestialischer Weise Menschen aufeinander gehetzt werden.“ Die Sittenwächter waren sich bewußt, dass es genaugenommen keine Menschen mehr sind - die Verbindung sollte aber dennoch aufrechterhalten werden („lebende Tote“, „Menschen aufeinander gehetzt“ ). Denn nur so konnte man über die Jahre die nötige Begründung für eine hohe Altersfreigabe, Schnittauflagen (die so natürlich nicht existieren, da sie ja freiwillig sind), Indizierungen und Beschlagnahmungen rechtfertigen.

Die Ironie hierbei ist allerdings, dass aufgrund des Budget- und Zeitmangels bei „Dawn of the Dead“, es kaum möglich gewesen ist, die Zombies mit aufwändigen Make Up zu versehen. So sagt dies selbst Tom Savini in der Dokumentation „The Dead will walk“. Die vielen Statisten wurden einfach mal mit grüner oder grauer Schminke abgefertigt und dann zum Drehort gekarrt. Dadurch ist ihre reine menschliche Form natürlich erhalten geblieben (was zugegebenermaßen inhaltlich bei den meisten Zombies auch Sinn ergibt, da sie relativ frisch verstorben sind). Der Grund warum ich auf diesen Punkt so genau eingehen möchte, ist folgender: seit der ersten Indizierung von „Dawn of the Dead“ im Jahre 1983 wurden unzählige Horrorfilme in Deutschland veröffentlicht - insbesondere in den letzten Jahren - die weitaus grausamere, realistischere und umfangreichere (durch Untote initiierte) Gewaltdarstellungen besitzen als der nun etwas in die Jahre gekommene „Zombie“. Bestes Beispiel wäre eben das Remake unter dem gleichnamigen englischen Titel „Dawn of the Dead“ aus dem Jahre 2004. Die deutsche Fassung ist ungeschnitten und erhielt von der FSK das Siegel „FSK Keine Jugendfreigabe“. Diese Fassung wurde weder indiziert noch beschlagnahmt. Der einzig erklärbare Grund im Kontext zu Romeros Original: die Zombies sind hier klar als Monstren definiert. Durch aufwändige MakeUp-Arbeiten, wilde Gesten, schnelle Schnitte wird ihr Gesamtbild definiert, was sie eben nicht mehr menschlich erscheinen lässt. Sie stammen vielleicht vom Menschen ab - so wie Vampire, Werwölfe, Mumien oder Mutanten - werden allerdings nicht mehr als diese wahrgenommen. Sie sind jetzt Zombies, keine Menschen.




Anmerkung: „Dawn of the Dead“ trägt offiziell die Freigabe „FSK Keine Jugendfreigabe“. Dies könnte im Zusammenhang mit dem Artikel für etwas Verwirrung sorgen. Seit dem 30.11.2008 existiert de jure nur noch das FSK 18-Siegel, worunter nun auch das Remake von 2004 fällt. Lediglich die Bezeichnung wurde nicht geändert. Das Remake kann nicht mehr indiziert werden (da FSK-geprüft) und theoretisch auch ungeschnitten im TV gesendet werden. Die Kinofassung erhielt sogar die sogenannte Feiertags-Freigabe („Der Film darf an allen Tagen des Jahres - einschließlich der gesetzlich geschützten Stillen Feiertage - öffentlich vorgeführt werden.“).


Und wer nun glaubt, dass die Beschlagnahmung von Romeros Klassiker ja nun etwas weiter zurückliegt, der irrt sich. Erst im Mai 2007 wurde die Beschlagnahmung durch das Amtsgericht Neuburg/Donau bestätigt. Drei Jahre nach der Veröffentlichung des Remakes. Natürlich ist es schwierig, Filme und ihre Wirkungsweise direkt zu vergleichen - demnach sollte man auch die Entscheidungen der Sittenwächter immer auf die jeweilige Fassung und diese wiederum im Kontext ihres Inhalts und ihrer Darstellung betrachten. Allerdings liegen Original und Remake thematisch so dicht beieinander, dass dieser Vergleich zumindest angebracht ist. Man könnte nun weitaus ausschweifender sein und eine Vielzahl an weiteren Filmen nennen, die ungeschnitten seit 2004 erschienen sind und wohl weitaus brutalere Gewaltdarstellungen an Menschen beinhalten.

Im Grunde dreht es sich aber nur um eine zentrale Frage: sind Zombies Menschen? Die BPjM, die deutschen Gerichte und Staatsanwälte, als auch die FSK, haben in den letzten Jahren klar bewiesen: Nein. Denn sonst hätte man bei Hollywood-Komödien wie „Zombieland“, Big-Budget-Remakes wie eben „Dawn of the Dead“ oder Independent-Smashern wie „The Last of the Living“ genauso handeln müssen, wie eben bei Romeros Klassiker. Man tat es nicht. Fall geschlossen. Eigentlich...

Doch der Staat und seine zahlreichen Vertreter (die zumindest offiziell in seinem Sinne handeln) haben schon lange reagiert. Bereits am 27.12.2003 änderten sie den berüchtigten Paragraphen 131 und fügten den Zusatz „oder menschenähnliche Wesen“ hinzu.

(1) Wer Schriften (§ 11 Abs. 3), die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt,

1. verbreitet,
2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,
3. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder
4. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.


Natürlich ändert dies nichts an der Tatsache, dass auch Zombies im Grunde keine „menschenähnliche Wesen“ sind - wenn wir sie auf ihre Charakterzüge beziehen. Würde man dies nicht tun - und den Zusatz allgemeingültig auslegen - so könnte man im Grunde bereits die Na’Vi in „Avatar“ als menschenähnliche Wesen - und ihren Leinwandtod als Völkermord (mittels moderner Tricktechnik unterhaltsam verpackt in farbenfrohen Farben) bezeichnen. Natürlich wäre dies Quatsch - aber zeigt es doch wie absichtlich schwammig diese Änderung formuliert wurde und ebenso ausgelegt werden kann. Was sind menschenähnliche Wesen? Alles! Da für jeden Charakter in einem Film Menschen Pate stehen - sei es für die Gestaltung, die physische Darstellung oder Animation - kann man den §131 theoretisch auf jede Darbietung anwenden. Ob Vampir, Mumie, Werwolf, Mutant, Zombie oder Alien - haben sie einen Kopf, vier Extremitäten, einen Torso - voilà - menschenähnliches Wesen! Und im Extremfall - der Beschlagnahmung - unterliegt diese Interpretation lediglich einer Person: dem Richter.

Dass diese Änderung 20 Jahre nach der ersten Indizierung von „Zombie“ vorgenommen wurde, kann die noch immer andauernde (und mehrmals bestätigte) Beschlagnahmung auch nicht rechtfertigen. Denn über diesen langen Zeitraum wurden mit den wildesten (teils vollkommen unhaltbaren) Argumentationen eben Indizierungen und Beschlagnahmungen ausgesprochen, sowie Altersfreigabe verweigert. Und natürlich mussten auch weitaus härtere Genrekollegen - wie etwas das Remake - merkwürdigerweise nicht darunter leiden (trotz der neuen zusätzlichen Formulierung), und das, obwohl die Beschlagnahmung von „Zombie“ ja erst 2007 bestätigt wurde. Einsame Seelen könnten dahinter fast schon eine Verschwörung vermuten - im Grunde stellt dieser ganze Irrsinn dann letztlich wohl doch nur die bundesrepublikanische Realität dar. „Dawn of the Dead“ - in anderen Ländern als Kunstwerk anerkannt, in Deutschland beschlagnahmt. Willkommen im 21.Jahrhundert.


Das Fassungs-Chaos bei „Zombie“ hat fast schon Tradition. Wie eingangs bereits erwähnt, schlossen Dario Argento und George A. Romero einen Deal ab, der besagte, dass Argento für alle nicht-englischsprachigen Länder (mit Ausnahme Süd- und Mittel-Amerikas) eine eigene Schnittfassung erstellen durfte, während Romeros Cut eben vordergründing in allen englischsprachigen Ländern - wie den USA, Groß-Britannien, Australien, Kanada und Neuseeland - veröffentlicht wurde. Beide Schnittfassungen unterscheiden sich erheblich. Der kommende Schnittbericht wird dies behandeln.

Auf Basis der bereits unterschiedlichen Ursprungs-Versionen - die einzigen beiden offiziellen Schnitt-Fassungen, die im Kino liefen - wurden daraufhin in den unterschiedlichen Ländern wiederum neue Schnittfassungen erstellt. Viele mussten aus Zensur-Gründen angefertigt werden, aber die jeweiligen Verleiher schnitten auch Handlungsstränge eigenmächtig heraus - oder aber herein. Die Tatsache, dass einige Master beim Erstellen des jeweiligen Länder-Cuts zusätzlich für Unterschiede sorgten, macht das Chaos perfekt. Somit existieren zu George A. Romeros „Zombie“ mittlerweile nicht nur drei offizielle Versionen (der Argento-, Romero- und Director’s Cut), sondern auch unzählige internationale Schnittfassungen. Alle aufzuzählen wäre natürlich vollkommener Irrsinn - deswegen hier nur ein (sehr) kleiner Überblick über die wichtigsten Schnittfassungen (die im Übrigen nicht alle zwangsläufig weniger Material enthalten müssen, als die beiden ungeschnitten Ursprungsversionen).

Als dritter Punkt wird hier der sogenannte Director’s Cut von „Zombie“ angeführt. Da dieser Cut sehr weit verbreitet ist, wird er als weitere offizielle Schnittfassung aufgezählt, auch wenn Romero letztlich von dieser Schnittfassung selber nicht sonderlich begeistert ist. Sie wurde im Zuge der Special Edition-Welle der 90er-Jahre auf LaserDisc veröffentlicht. Zuerst in den USA - dann in Japan und Groß-Britannien. Sie ist eine der weitverbreitesten Fassungen in der englischsprachigen Welt - vor allem in den USA und Groß-Britannien - sollte aber nicht zwingend als ultimativer Director’s Cut angesehen werden, denn auch der Director bevorzugt mittlerweile seinen alten Cut.

III. a) ...basierend auf dem Argento-Cut (Euro-Version)
Der Argento-Cut ist die wohl in Europa bekannteste Fassung des Films. Wurde sie doch hier - mit Ausnahme von Groß-Britannien - überall als offizielle Schnittfassung vertrieben. Kurioserweise wurde dieser Cut erst 1999 von Laser Paradise/Astro als Teil der Red Edition ungeschnitten auf dem Markt veröffentlicht. In der ungeschnitten Fassung läuft der Argento-Cut runde 116 Minuten. Alle vorherigen deutschen Fassungen - inklusive der ersten deutschen Kino-Fassung und des beschlagnahmten Marketing-Tapes - waren geschnitten. Für den deutschen Fan des Films sind somit nur folgende Auflagen von Interesse...



Ein weiteres Kuriosum im Reigen der wilden Schnittfassungen des Argento-Cuts stellt die japanische Kinofassung und TV-Version dar. Für das Kino wurde zu Beginn eine schwarze Texttafel eingefügt, die versucht, die Zombie-Seuche zu erklären, indem man von einem mysteriösen Meteoriteneinschlag spricht (vielleicht auch ein genialer Seitenhieb auf Romeros „Die Nacht der lebenden Toten“). Die TV-Fassung wurde hingegen massiv gekürzt - sämtliche Gewaltdarstellungen wurden durch ein Standbild der besagten Szene (!) ersetzt (der Ton lief synchron weiter). Des Weiteren wurde der Film für das japanische Fernsehen erstmalig synchronisiert - die Textafel vom Anfang verschwand, nun darf aber ein Wissenschaftler im Fernsehen den Ursprung der Zombies erklären. Auch die Musik von Goblin wurde ersetzt - durch den Score aus Argentos „Suspiria“ (immerhin ebenfalls von Goblin komponiert).

Für deutsche Fans ist noch die Super 8-Fassung erwähnenswert. Auf drei Spulen aufgeteilt, wird Romeros Apokalypse in weniger als 48 Minuten abgehandelt - inklusive zahlreicher Gewaltdarstellungen. Diese Fassung wurde bisher weder von der BPjM, noch irgendeinem Amtsgericht beanstandet (hoffentlich lesen sie das hier nicht mit...).

III. b) ...basierend auf dem Romero-Cut (US Theatrical Cut)
Der Romero-Cut wurde hauptsächlich in Süd- und Nord-Amerika vertrieben. Dieser läuft 127 Minuten und ist damit runde 10 Minuten länger als der Argento-Cut. Diese Schnittfassung lässt ihren Charakteren mehr Zeit zur Entwicklung, der Aufbau und die Dramatik sind bei weitem nicht so temporeich. Der Film legt auch auf komödiantische Einlagen wert und verwendet weitaus exessziver die bekannte Library-Music. Zum Romero-Cut gibt es zumindest zwei weitere interessante Schnittfassungen, die auf ihm basieren.



Zum einem das 4 Front-Video-Release aus Groß-Britannien, welches immerhin drei kurze Szenen enthält, die u.a. in Astros sogenannten Ultimate Final Cut fehlen (somit wird dieser Ultimate Final Cut seinem Anspruch nicht gerecht, wirklich alle Szenen zu enthalten). Ob diese drei Szenen auch in anderen Fassungen zu sehen sind, konnte nicht festgestellt werden. Die weitere interessante Schnittfassung ist die bereits erwähnte US-R-Rated-Version, da diese zumindest noch viele Gewaltspitzen enthält und von Romero selber angefertigt wurde. Somit eine Uncut-Light-Version, die vielleicht in ihrer Langfassung (gegenüber dem Argento-Cut) bessere Chancen bei FSK, BPjM und deutschen Gerichten hätte. Dadurch, dass der Meister hier persönlich Hand angelegt hat, kann man im Grunde sogar von einer vierten offiziellen Schnittfassung sprechen.

III. c) ...basierend auf dem Director’s Cut („Cannes-Cut“)
Der Director’s Cut wurde im Zuge des Special Edition-Wahns in den 90ern veröffentlicht. Romero selber fertigte diese Fassung an, womit das Prädikat „Director’s Cut“ zumindest kein reiner Marketing-Gag ist. Es geht auch das Gerücht um, dass diese Version identisch sei mit dem sogenannten Cannes-Cut. Dieser wurde für die Filmfestspiele von Cannes 1978 angefertigt, um internationale Verleiher für die weltweite Auswertung zu gewinnen. Es soll ein recht roher Cut sein, der allerdings bereits alle fertigen Tonspuren und Musikstücke enthält. Ob beide Versionen nun identisch sind oder sich unterscheiden, konnte nicht festgestellt werden. Sie werden zumindest immer in einem Zuge genannt.

Auch wenn Romero sich heute wieder von seinem Director’s Cut distanziert und seine alte Kinoversion favorisiert, gilt dieser heutzutage - besonders unter US-Fans - als die bevorzugte Schnittfassung, quasi der definitive Cut. Auf Basis dieser Version wurden in den darauf folgenden Jahren mehrere neue Versionen angefertigt - die allerdings allesamt keine offiziellen Schnittfassungen darstellen.



Zum 20-jährigen Jubiläum fertigte der US-DVD-Anbieter Anchor Bay einen sogenannten Hybrid-Cut an, der Elemente aus Romeros Kinofassung und dem Director’s Cut enthält. Diese Fassung läuft runde 128 Minuten. Astro erstellte im Jahre 2000 einen sogenannten Ultimate Final Cut - mit einer Laufzeit von 156 Minuten. Hierzu wurde Material aus allen erhältlichen Fassungen eingefügt - um eben die weltweit längste Fassung zu kreieren (auch wenn dies, wie erwähnt, nicht klappte -> siehe 4 Front-Release). Auf Basis dieser Fassung, schnitt X-Rated Kultvideo 2002 eine FSK 16-Fassung zusammen - die sogenannte Langfassung. Auch sie verdient es, zusätzlich erwähnt zu werden, ist sie doch eine der längsten Fassungen weltweit, die trotzdem ohne die Gewaltdarstellungen auskommt.



„Zombie“ oder „Dawn of the Dead“? Argento- oder Romero-Cut? Euro-Version oder US-Kinofassung? Mit dem doch sehr unüblichen Deal, den Romero und Argento zur Finanzierung des Projekts abschlossen, entbrannte von Beginn an eine Diskussion um den Film selber, welche Schnittfassung nun die bessere wäre. Eine allgemein gültige Antwort kann hierzu natürlich nicht geliefert werden. Argento und Romero sind Meister auf ihrem Gebiet. Beides begnadete Cutter, die ihr Handwerk verstehen und es so unterschiedlich einsetzen. Im Grunde müssen Fans sich über diese Situation sogar freuen, denn so haben sie nun die Möglichkeit zwei unterschiedliche Versionen eines wegweisenden Kult-Klassikers sehen zu können, die beide von visionären Filmemachern zusammengestellt wurden.



Doch das Fandom ist sich - wie so oft - uneinig. Interssant hierbei ist, dass die Reziption der Fassungen sich quasi in die unterschiedlichen Kulturkreise aufteilt. In den Ländern (wie den USA, Australien, Kanada), in denen der Romero-Cut veröffentlicht wurde, wird diese Fassung hochgehalten. Für viele europäische Fans ist allerdings der Argento-Cut das nonplusultra, die einzig wahre Version. Natürlich kann es keine definitive Version geben - beide Fassungen besitzen ihre Vorteile und werden beide zurecht von den Fans gelobt. Deswegen muss man auch die Aufspaltung des Fandoms (wenn man es wirklich so drastisch ausdrücken möchte) mit einem Augenzwinkern sehen. Die Fassung, die ein jeweiliger Fan zuerst sah, mit der er aufwuchs, mit dem für ihn persönlich sich der „Dawn“-Mythos begründete, wird natürlich immer seine favorisierte Fassung sein. Dass dies bei der ersten und zweiten Generation von Fans - die den Film im Kino oder auf einem Heim-Medium zuerst sahen - der jeweilige Länder-Cut ist, dürfte verständlich sein. Die dritte Generation von Fans - ab dem Jahre 2000 - hatte es da schon einfacher. Sie konnte sich bereits die jeweiligen Cuts zeitnah anschauen. Für sie verschwimmen die Grenzen etwas, da sie mit beiden Fassungen aufwuchsen und es für sie vollkommen natürlich erscheint, dass eben zwei offizielle Versionen existieren (möchte man den Director’s Cut miteinschließen, sogar drei). Während ältere Fans über Jahre hinweg nur ihren liebgewonnen Romero- oder eben Argento-Cut kannten. Die Gründe für die (nie enden wollende und werdende) Diskussion im Fandom jetzt aber nur auf die unterschiedliche Veröffentlichungspraxis der Fassungen zu schieben, wäre verkehrt. Denn auch wenn beide Schnittfassungen auf denselben Film basieren und den Handlungsablauf nicht ändern, könnten sie nicht unterschiedlicher sein.

Beide Versionen unterscheiden sich fundamental. Romeros Fassung läuft nicht nur länger, sondern beinhaltet zahlreiche komödiantische Momente, ist weitaus charakterbezogener und atmosphärisch dichter - eben eine wahre Horror-Apokalypse, während Argento auf einen schnellen, dunklen, actionlastigen Film setzte - der wie ein Faustschlag ins Gesicht auf die damaligen Zuschauer wirken musste. Romero äußerte sich über Argentos Euro-Cut negativ, da diese Schnittfassung für ihn zu schnell, ernst und actionlastig herkam. Argento verzichtete auf eine Reihe wichtiger Momente, die für Romero für die Charakter-Entwicklung unabdingbar waren, so fehlt fast der komplette Teil des monotonen Kaufhaus-Lebens nach Rogers Tod. Unsere Hauptdarsteller besitzen im Grunde alles, was die Konsum- und Wohlstandsgesellschaft ihnen jahrelang vorgegaukelt hat, besitzen zu müssen - und doch sind sie nicht glücklich. Wie auch, in einer Welt, in der die Toten wieder auferstehen - könnte man denken. Aber dennoch ist dies in Romeros Cut weitaus differenzierter ausgestaltet. Sie haben alles, was sie brauchen, sie sind in einem sicheren Versteck - aber nicht einmal Fran und Stephen als Paar können funktionieren.

Fran: „There hasn’t been a broadcast for three days. Why don’t you give it up?“
Stephen: „They might come back on.“


Gerade für den Charakter von Stephen sind diese Szenen von Bedeutung. Seine Figur wird bei Romero weitaus besser herausgearbeitet. Es wird nun deutlich, dass er Roger und Peter in allem nachsteht und selber gerne so wäre wie sie. Ein Held. Ein Abenteurer. Ein Jemand. Seine Beweggründe am Ende das Kaufhaus gar im Alleinmarsch vor den Rockern zu beschützen, bekommen somit auch eine weitaus größere Tiefe. Denn er verteidigt nicht nur einen sicheren Konsumtempel, sondern auch eine Art Heim, das er sich aufgebaut und das er beschützt hat.

Stephen: „Jesus Christ, they’re maniacs!“
[Stephen schnappt sich das Gewehr.]
Fran: „Wait...“


Man könnte zwar meinen, dass er als Hubschrauber-Pilot immerhin einen gewissen ausgefallenen und abenteuerlichen Beruf inne hätte - aber selbst dies wird im Romero-Cut etwas negiert.

Roger: „We got to stay in the sticks! I mean, there’s bound to be more little private airport upstate.“
Stephen: „There’s locks along the Allegheny. Fuel stations there. State, private.“
Roger: „No, those are probably still maintained. We don’t need those hassels either.“
Stephen: „They’re just out after scavengers and looters.“
Peter: „Oh, you’ve got papers for this limousine?“
Stephen: „I got G.O.N. ID, so does Fran!“
Peter: „Right, and we’re out doing traffic reports. Wake up, sucker! We’re thieves and we’re bad guys! That’s exactly what we are! We’ve got to find our own way.“


Nun ist es aber nicht so, dass sich im Romero-Cut - auch wenn dieser offensichtlich länger läuft - alle wichtigen Cut-Scenes befinden. Romero entschied ebenfalls sehr viele kleine bedeutsame Szenen herauszuschneiden. Genau betrachtet wirkt Argentos Fassung sogar etwas runder. Die Schnitte sind weitaus präziser und oftmals in sich logischer. Romero breitet vieles aus, während Argento die Handlung kurz und knackig präsentiert. Wie erwähnt, beinhaltet die Argento-Fassung auch zahlreiche Brutalitäten, gegen die sich Romero letztlich ausprach. So dürfen wir nur bei Argento sehen, wie Roger im Keller die Zombies mit erschießt oder diese am Ende weitaus länger die Menschen verzerren. Romero hält sich hierbei oftmals - sehr zur Überraschung des Zuschauers - deutlich zurück.

Aber eine der bekanntesten Szenen des Films - die fast schon legendär ist - hat Argento nicht in seine Fassung geschnitten: den Helikopter-Zombie. Der Grund hierfür ist ungewiss.



Einige behaupten, die Szene habe einen gewissen komödiantischen Unterton, den Argento grundsätzlich vermeiden wollte. Persönlich glaube ich aber, dass es einfach nur sein Anliegen war, so schnell wie möglich die Handlung voranzutreiben und zum Haupthandlungsort, dem Kaufhaus, zu gelangen. Es gibt noch zahlreiche weitere Szenen, die nur in der Romero - oder eben Argento-Fassung vorhanden. Allein die Romero-Fassung weist gegenüber der Argento-Fassung runde 26 Minuten an neuem Material auf, auch wenn - wie erwähnt - die Romero-Fassung ebenfalls auf mindestens 10 Minuten an teils wichtigen kleinen Szenen oder Einstellungen verzichtet. Aber die eigentlichen Szenen sind nicht die einzigen Unterschiede zwischen den beiden Vesionen.

George A. Romero verwendete für seine Schnittfassung weitaus mehr Musik aus der lizenzfreien DeWolfe-Library - eine Sammlung von unterschiedlichsten Musikstücken aller Genres und Zeiten. Diese Musik wird auch heute noch als Library-Musik bezeichnet (im deutschen Sprachraum hat sich der Begriff Fahrstuhlmusik eingebürgert - der allerdings etwas irreführend ist, da die DeWolfe-Library über ein sehr großes Spektrum unterschiedlichster Musikstücke verfügt). Diese teils gravierenden musikalischen Unterschiede, vermitteln Romeros Fassung ein vollkommen anderes Gefühl. Wenn Romero im Audiokommentar zur Kinofassung davon spricht, dass ihm ein teils selbstironischer, überdrehter und comichafter Film vorschwebte, so ist dies ihm dadurch auch recht gut gelungen. Viele Szenen wird die reine Schockwirkung entzogen, der grauenvolle Tod, der Untergang der Menschheit, die Apokalypse somit zu einem Gag degradiert - aus der Sicht der Darsteller. Denn sie leben nun in dieser Welt der lebenden Toten - für sie ist die Apokalypse Alltag geworden. Die von Goblin komponierte Musik in Argentos Cut (die auch im Romero-Cut präsent ist), wirkt wie ein Donnerschlag, der die Schockbilder in die Köpfe des Zuschauers regelrecht reinhämmert. Argentos Musik ist hierzulande ja bekannt - die Auswahl, die Romero für die Kinofassung traf jedoch weniger. Selbst im Director’s Cut aus den 90ern ist der Großteil dieser Musik wieder verschwunden. Für alle Fans, die somit die US-Kinofassung nicht kennen, ergibt sich durchaus ein komplett neues Filmerlebnis. Man betrachtet das Werk nun mit anderen Augen (und Ohren).

Um die Unterschiede zu verdeutlichen, möchte ich auf zwei Szenen eingehen, die durch die verschiedene musikalische Verwendung vollkommen anders auf den Zuschauer wirken.

Argento-Cut: 0:32:54 / Romero-Cut: 0:34:56
Roger und Peter versuchen eine Glastür zu öffnen, als sie von Zombies bedrängt werden. Knapp können sie ihnen entkommen und sich hinter der Glasscheibe verschanzen. Argento setzte abermals auf das kultige Hämmern von Goblin. Als musikalische Untermalung wählte Romero hingegen einen fast schon klassischen Score mit Streichern, der Erinnerungen an Ennio Morricones „Rabbia E Tarantella“ aufkommen lässt. Beide Musikstücke sind fantastisch - und wirken wundervoll zur Szene.

Hörbeispiel aus der Argento-Fassung:

Hörbeispiel aus der Romero-Fassung:



Argento-Cut: 1:56:51 / Romero-Cut: 2:03:17
Nachdem auch Stephen verstarb und die Zombies das gesamte Kaufhaus durchwandern, entscheidet sich Fran, mit dem Hubschrauber zu fliehen. Peter hingegen fehlt die Kraft für einen Neuanfang. Er will zurückbleiben und Selbstmord begehen. Doch kurz bevor die Zombies sich auf ihn stürzen, flieht er überraschend auf das Dach - und boxt dabei alle Untoten um, die ihm in die Quere kommen. Hierzu wählte Romero einen selbstironischen Superhelden-Score, während Argento abermals auf die Musik von Goblin setzte.

Hörbeispiel aus der Argento-Fassung:

Hörbeispiel aus der Romero-Fassung:



Ebenfalls beim Bild lassen sich weitere Unterschiede erkennen. Romeros Fassung ist weitaus farbintensiver und kräftiger, während Argentos Cut dunkler und farbloser wirkt. Dies passt natürlich zu den jeweiligen Ansichten beider Regisseure. Während Romero seine comichafte Apokalypse mit kräftigen Farben zelebriert, setzt Argento auf kalte und dunkle Töne, die, die Härte des Films verstärken.

Erwähnenswert ist noch, dass die Argento-Fassung über einen oftmals etwas anderen Bildausschnitt verfügt und am oberen Bildrand geöffnet ist. Dies kann allerdings auch nur bei der vorliegenden Fassung von Anchor Bay der Fall sein.





Durch die geringere Laufzeit, den weitaus kräftigeren Score, sowie einiger zusätzlicher Gewaltspitzen, lässt dies Argentos Cut im allgemeinen weitaus brutaler und härter wirken. Am Anfang sprach ich davon, dass die BBFC Argentos Cut nur mit hohen Schnittauflagen genehmigte, während sie Romeros Cut mit weitaus weniger Schnitten durchgehen ließ. Was Filmfans beim Lesen wohl für einen schlechten Scherz hielten, ergibt aber durchaus Sinn. Romeros Apokalypse lässt den Zuschauer mehr Raum zum Atmen und gibt ihm und seinen Charakteren durch die zusätzlichen Szenen eine Verschnaufpause. Die teils überdrehte und selbstironische Musik nimmt dem Film etwas vom Grauen. Die Gewaltdarstellungen werden durch das weitaus farbenfrohere Bild etwas relativiert - insbesondere das knallrote, dickflüssige Kunstblut tut hier seinen Teil. Dies bedeutet wahrhaftig nicht, dass Romeros Version milder ist. Aber so wie Romero es auch beabsichtigte, geht er mit der Apokalypse weitaus spielerischer um - und lässt das absolute Grauen zum Alltag werden. Er banalisiert es fast schon. Und das ist vielleicht sogar grauenerregender. Welche offizielle Fassung ist nun für Fans die Beste? Natürlich kann man dies nicht genau sagen, da jeder eigene Vorlieben besitzt. Die unterschiedlichen Fassungen könnten von der Atmosphäre und vom Gefühl nicht unterschiedlicher sein. Aber beide Versionen funktionieren - auf ihre Art und Weise - und das ziemlich gut. Es gibt viele gute Gründe die für Argentos eher schnellen, actionlastigen Cut sprechen - und mindestens genauso viele für Romeros atmosphärisch dichtere Version. Beide Versionen haben ihre Fans - und dies vollkommen zurecht.

Argentos Schnittfassung ist Kult. Romeros Version ein Klassiker.

Um euch nicht nur mit meiner Sicht der Dinge abzuspeisen, möchte ich euch noch die Meinung von einem weiteren „Dawn“-Fan präsentieren, die er exklusiv für diesen Schnittbericht verfasst hat:

Frank Koenig - Autor von „Dawn of the Dead - Anatomie einer Apokalypse“
Eigentlich mag ich beide Fassungen, den europäischen Argento-Cut, ebenso wie den amerikanischen Theatrical-Cut. Allerdings fällt mir immer wieder auf, wie wunderbar Dario Argento die Europa-Fassung gestaltet hat. Nicht nur, dass er die Handlung ein wenig gestrafft hat (humorige Szenen wurden dezent entfernt, so dass sich eine erhebliche düstere Version herauskristalisierte), auch ersetzte er die amerikanische lizenzfreie Libarymusic durch den einprägsamen Soundtrack der Gruppe Goblin. Durch die Straffung und den neuen Soundtrack (in der US-Fassung gibt es nur wenig von Goblin zu hören), wirkt „Dawn of the Dead“, wie schon erwähnt, düsterer und actionlastiger. Dadurch entstand einer der erfolgreichsten Horrorfilme in Europa (in Deutschland über 3 Mio Zuschauer). Ich bin der Meinung, dass Romeros Cut hier nicht so erfolgreich gewesen wäre. Daher bevorzuge ich auch nach 30 Jahren immer noch den Cut von Argento. Der vor einigen Jahren herausgebrachte Ultimate Final Cut von Astro/Krekel hingegen geht gar nicht und ist so überflüssig wie ein Kropf.



Verglichen wurde der Argento-Cut (auch als Euro-Cut bekannt) mit dem Romero-Cut (auch als US Theatrical Cut bekannt). Beide Versionen stammen von der US Ultimate Edition aus dem Hause Anchor Bay. Um die Übersicht zu wahren, werden beide Schnittberichte an dieser Stelle nur verlinkt.

V. a) Argento-Cut (Euro Version) <-> Romero-Cut (US Theatrical Cut)
Im direkten Vergleich fehlen im Argento-Cut 1561,1 Sekunden. Dies sind sage und schreibe 26 Minuten und 1 Sekunde.



V. b) Romero-Cut (US Theatrical Cut) <-> Argento-Cut (Euro Version)
Im direkten Vergleich fehlen im Argento-Cut 1561,1 Sekunden. Dies sind sage und schreibe 26 Minuten und 1 Sekunde.







US-Filmplakate:



Internationale Filmplakate:






Deutsches Plakat:


Spezial-Plakat:


Deutsche Super 8-Veröffentlichungen:




Internationale Video-Veröffentlichungen:


















Internationale DVD-Veröffentlichungen:











Medien
• DVD: „Dawn of the Dead - Ultimate Edition“ - DVD 1 (US Theatrical Cut) Anchor Bay, Burbank 2004.
• DVD: „Dawn of the Dead - Ultimate Edition“ - DVD 2 (Documentation: The Dead will walk) Anchor Bay, Burbank 2004.
• DVD: „Dawn of the Dead - Ultimate Edition“ - DVD 3 (European Version) Anchor Bay, Burbank 2004.
Bücher
• Ralph Koenig: „Anatomie einer Apokalypse“ MPW Verlag, Hille 2002.
• Detlev Klewer: „Die Legende der lebenden Toten“ MPW Verlag, Hille 1997.
• Paul R. Gagne: „The Zombies That Ate Pittsburgh: The Films of George A. Romero“ Dodd, Mead and Co., New York 1987.
Websites (abgerufen am 29.07.2010)
HomepageoftheDead.com
RedBubble.com
Savini.com
ZombieFarm.com
Super-8-Hobby.de
VideoRaiders.net
Drehbücher
• George Romero: „Dawn of the Dead - Shooting Script“


Danksagung an SB.com-Autor Muck47 für die Bereitstellung des Vergleichsmaterials und Peda für den unersetzbaren Lektorat-Dienst.





Kommentare
11.12.2010 00:11 Uhr - Asgard
3x
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Boah! Das ist ja mal ein übelster Bericht vom Feinsten. Meinen Respekt!

11.12.2010 00:17 Uhr - Purtzel
2x
Sehr interessant. Danke für diesen Bericht.
Weiter so. Ihr seit Großartig!!!

11.12.2010 00:17 Uhr - Doktor Trask
3x
Super Bericht, für sowas liebe ich die Seite einfach.
Was mich an mir selbst auffällt, für mich wirken Standbilder oft heftiger als in Bewegung, wie brutal manche Sachen wirken fällt mir oft gar nicht auf wenn ich einen Film gerade ansehe.

Ich selbst habe die Red Edition vom Film.

11.12.2010 00:19 Uhr - cb21091975
1x
hervorragend!

grandios!

spitze!



11.12.2010 00:23 Uhr - Kerry
Klasse Artikel, VIELEN DANK an die Autoren und das gesamte SB-Team!!!
Besser und kompetenter gehts nicht mehr.

11.12.2010 00:35 Uhr - timokloy
R.E.S.P.E.C.T.

11.12.2010 00:39 Uhr - AenimaD
11.12.2010 - 00:35 Uhr schrieb timokloy
R.E.S.P.E.C.T.

Dem kann ich nur beipflichten. FETT und dickes Danke diesem Urgestein ein Denkmal zu setzen!

11.12.2010 00:42 Uhr - megakay
DER Zombiefilm! Kult!
Den Argento-Cut finde ich aber ganz übel. Eindeutig für die breite Masse konzipiert, mit viel Action, schreckliches Rockgedudel von Goblin und unter den Namen "Zombie" vermarktet, damit auch der letzte Honk bescheid weiß worum es geht.
Ich bleibe beim Romero Cut.

11.12.2010 00:44 Uhr - vhsvertreter
TOP

11.12.2010 01:01 Uhr - töfftöff
kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Sehr informativ. Besitze auch die Red-Edition, der Romero-Cut hört sich aber auch recht interessant an

11.12.2010 01:12 Uhr - aspie_87
Die Astro-Scheibe (Special Edition) wird bei diversen Online-Börsen für 10,- angeboten. Allerdings soll die Bildqualität recht schlecht sein laut OFDB. Lohnt sich das?

11.12.2010 01:24 Uhr - Performer
Einfach ein Traum sowas lesen zu dürfen. Danke.

11.12.2010 01:26 Uhr - zombiegerald667
Respekt für diesen hochinteressanten Bericht!
Ich kann an dieser Stelle allen, die es gerne noch ausführlicher hätten, oben genanntes Buch "Dawn of the Dead - Anatomie einer Apokalypse" wärmstens empfehlen!!!
Fassungstechnisch bevorzuge ich den Argento-Cut, weil straffer und etwas düsterer, ich besitze die (sehr hübsche) Box von XT-Video die den Argento- und Romero-Cut beinhaltet, sowie den "Krekel"-Cut von Astro, der zwar gut gemeint, aber teils langatmig und furchtbar zusammengestückelt wirkt (ständig wechselnde Synchro / O-Ton etc...).
Definitiv einer der besten, wichtigsten Horrorfilme aller Zeiten!!!

11.12.2010 01:35 Uhr - KoRn
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die stephens tot, flucht zum hubschrauberszene klingt ja bei romero als ob das a-team grade angedüst kommt von der musik her! das ist ja extrem lächerlich. ich bleib bei argento & goblin ;)

11.12.2010 01:48 Uhr - Glock18
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Man das ist ja mal Endgeil! Super Bericht! Bin ein sehr großer Zombie Fan!!!

Letztens im Krankenhaus mit zwei Zivis Braindead UNCUT auf meinem Notebook geschaut.

Dann vor paar Tagen Dead Nation auf PS3 im PSN AT Store gekauft. Wieder mein altes RE Directors Cut PS1 ausgegraben und gestern Nacht durchgezockt. Das Spiel verliert nicht an seinem Charme!!!

Bei Ebay die Resident Evil Bänder 1-9 für einen Super Preis erstanden, wobei Band 1-7 einen Sammlerwert aufweist, weil kein Lizenz mehr vorhanden ist. Bevor ihr fragt, woher ich das weiss: hab beim Verlag selbst angerufen.

Morgen hab ich vor Dawn of the Dead DC 2004 mit den Zivis anzuschauen^^

Hab DOTD als Romero Cut auf BD, finde ihn klasse! kenne jetzt nicht den Argento oder Ultimate Cut.

Es erschien vor paar Wochen eine dt. Blu-Ray, die geschnitten eine FSK KJ Flatschen trägt. Auch nur, weil das Bonusmaterial darunter fällt. Vermutlich diesselbe FSK 16 Fassung wie auf der DVD. Hier ist sie, sogar in 3D xD http://www.amazon.de/Dawn-inklusive-3D-Version-Extended-Blu-ray/dp/B0048JGQKC/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=dvd&qid=1292028155&sr=8-3

11.12.2010 02:11 Uhr - Doktor Trask

Im Bericht steht das Peter gebissen wird aber war das nicht Roger der gebissen wurde?

11.12.2010 02:12 Uhr - Tintenta
Ein sehr interessanter und informativer Bericht über einen meiner Lieblingsfilme. Ein großes Lob an diese Seite, danke!

11.12.2010 02:21 Uhr - Knalltüte
lol und da soll sich nochmal jemand über die Avatar-Fassungen beschweren. Ich blick hier nicht mehr durch, ich hab damals diese Final Cut Red Edition gesehen und fand die ehrlich gesagt brutal langweilig an vielen Stellen... Ich hab den Streifen daher leider nicht so toll in Erinnerung wie er überall angepriesen wird :( Dafür liebe ich das Remake von 2004, auch wenn man mich sicher dafür jetzt brutal boxen will. Naja mein Lieblingsteil der Original-Reihe ist immer noch Night of the Living Dead, den finde ich auch nach dem 100. mal ansehen noch grandios!

11.12.2010 02:54 Uhr - Major Dutch Schaefer
Wie ich solche Background-SB's liebe. Den größten Respekt meinerseits.

11.12.2010 03:03 Uhr - VideoRaider
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11.12.2010 - 02:11 Uhr schrieb Doktor Trask

Im Bericht steht das Peter gebissen wird aber war das nicht Roger der gebissen wurde?


Danke. Habe ich verbessert.

11.12.2010 03:39 Uhr - aspie_87
Habe die Red Edition (argentos cut) bei einer Onlinebörse für 13,50 € inkl. Versand gesichtet. Ist das ein gutes Angebot oder besser bei ebay.uk für 5 € holen?

11.12.2010 03:45 Uhr - Guybrush Threepwood
11.12.2010 - 03:39 Uhr schrieb aspie_87
Habe die Red Edition (argentos cut) bei einer Onlinebörse für 13,50 € inkl. Versand gesichtet. Ist das ein gutes Angebot oder besser bei ebay.uk für 5 € holen?


Viel zu teuer. Lieber bei ebay holen.

Ach ja : Mammut Bericht!

Gerne mehr davon

11.12.2010 05:23 Uhr - Storm
Wow. Klasse Bericht. Vielen Dank!

11.12.2010 07:37 Uhr - Fleg
Ich besuche eure Seite täglich.
Danke für den Schnittbereicht, einfach zum niederknien.

Schon gigatisch, welchen Ruck es durch die Zombies bei der Bevölkerung und vor allem bei den Sittenwächtern gegeben hat. Hier wurde ein Nerv getroffen, der wie man im Bericht sehen kann, zu "unendlich" vielen Schnittfassungen geführt hat. Wahnsinn!!!

11.12.2010 07:38 Uhr - 25metro
Das nenne ich mal ein Klasse Bericht.

Edit Moderator: Youtube-Links entfernt

11.12.2010 07:39 Uhr - u-man
1x
wahnsinnsgeile retrospektive, viel interessanter als die SBs, obwohl wahrscheinlich mit mehr arbeit verbunden. Videoraider da hast du dich mal wieder selbst übertroffen. deine arbeit weiss ich sehr zu schätzen. auch schön das du dich mal eines kulthorrors angenommen hast. nichts gegen kleine Ewoks ;-)

ich bevorzuge auch mehr den Argento-Cut, die musik von Goblin ist einfach unersetzbar. meine cousinen, habe immer angefangen zu heulen, wenn sie die musik gehört haben. das hätte mit der fahrstuhlmusik nicht so gut funktioniert ;-P eh ein thema, was meiner meinung nach, schwer nachgelassen hat im horrorbereich. neben den werken von Carpenters Halloween und Goldsmiths Omen, einfach das beste, was diese zeit des horrors musiktechnisch zu bieten hatte.

Argento hat mich nicht nur bei der musikauswahl überzeugt, das düstere tempo macht ihn für mich, selbst nach so langer zeit, immer wieder sehenswert.

11.12.2010 08:11 Uhr - Der Eld
Respekt für die Arbeit ^^
Ich hab die auf 500 Stück limitierte Fassung von Astro, die aber ihrem Anspruch wohl nicht ganz gerecht wird: 'George A. Romeros Trilogy of Dead', aber nur mit dem Argento-Cut...
Es wird wohl Zeit das mir die Box hole mit den drei Offizielen Versionen... *das hat man davon wenn man Fan ist xD*

11.12.2010 08:31 Uhr - deftoned
Ja is denn heut schon Weihnachten???

Sehr sehr gute informative Vorstellung!!!!!!!

Danke!!!


Kompliment @ VideoRaider!!!

11.12.2010 09:17 Uhr - Murderdoll
Wahnsinnig akribisch recherchiert! Weltklasse-Bericht! RESPEKT!!!

11.12.2010 09:44 Uhr - AlonzoHarris
Hammer!!Seid gelobt und habt vielen Dank!Hab mich dermaßen gefreut das lesen zu dürfen...Jetzt kann der Tag ja fast nur noch gut werden.

11.12.2010 09:52 Uhr - Snakecharmer85
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Absolut klasse Arbeit geleistet. Hochinteressant zu lesen.
Danke!

11.12.2010 10:09 Uhr - Ron-X
Kann mir vielleicht einer eine gute VÖ von beiden Schnittfassungen empfehlen?

Zähler leider zu den ganz wenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, und nun nach diesem Bericht es wirklich mal Zeit wird.


11.12.2010 10:11 Uhr - Bokusatsu
Großartige Arbeit.Ich liebe Dawn of the Dead.

11.12.2010 10:24 Uhr - DARKHERO
Ich kenne nur den Ultimate Cut, hat zwar seine längen, aber auch mehr Charakterisierung aller Hauptdarsteller. Was aber stellenweise in diesen Cut nervt, sind Szenen, wo man zb ein Kameraman sieht an den die Hauptpersonen im Kaufheaus vorbeirennen.
Aber grade solche Szenen gefallen mir auch irgendwo, wenn man bedenkt, aus wieviel Material (von den Cut Versionen und unveröffendlichtes) zu einen Film zusammengestrickt wurde, ohne das große Handlungssprünge zu bemerken sind.
Für Fans dieses Films (wie mich) ist dies eine besondere Fassung, sehr aufwändig gemacht.

Von der härte sollte dieser Film heute kaum noch jemand Shocken. Obwohl ich die Szene in der Hütte mit den beiden Zombiekids die abgeknallt werden schon ziemlich makaber finde. Meine lieblingsszene, wo Roger den Heli tankt und sich von hinten ein Zombie anschleicht. Der dumme Zombie klettert auf ne Kiste um an Roger ranzukommen und gelankt dabei mit den Kopf in die Rotorblätter. Absolut geniale Szene, bei der ich immer wieder lachen muss.

@Videoraider
Wiedermal ein Fehler. In IIa)

Das Amtsgericht Bochum stellt in seinem Beschlagnahmungsbeschluss (zum Marketing-Tape) vom 14.08.1991 fest:
+
Das Amtsgericht Tiergarten bestätigt dies bei der Beschlagnahmung (der Red Edition von Astro) am 01.03.2000:

haben den selben Feststellungstext, oder haben die beiden das selbe festgestellt?

11.12.2010 10:33 Uhr - peda
Hatte ja schon eine "preview", aber dennoch meine Anerkennung für diese umfangreiche und interessante Arbeit, Videoraider. Das gilt natürlich auch für die SBs.

11.12.2010 10:37 Uhr - Black_Past
Kann mich allen nur anschließen. Eine wahre Meisterleistung!

11.12.2010 10:39 Uhr - Hakanator
Hab zwar nur ein paar Zeilen gelesen, aber schon beim Überfliegen wird klar: böser Bericht. Respekt!

11.12.2010 10:41 Uhr - Kahler Hahn
Hut ab. Im letzten Halbjahr überrascht ihr Jungs mich immer wieder mit eurer akribischen Arbeit.
Absoluter Top-Bericht


Achja... ich bevorzuge tatsächlich den Romero-Cut

11.12.2010 11:03 Uhr - andrej delany
1x
Sehr geiler Bericht,Danke hierfür,habe die Red-Edition von Laser Paradise zu hause.Mir gefällt der Argento-cut am besten(klasse Musik von Goblin).Der Romero-cut ist natürlich auch sehr gut,werd ich mir mal besorgen.Der Final-cut und die dt.Langfassung sind für´n Ar....Die Langfassung war beim Andreas Bethmann´s Zensurbuch dabei.

11.12.2010 11:19 Uhr - 1138bladerunner
Großartig kann diesen Bericht garnicht beschreiben.Eine super Leistung.

Man Vater hat sich mit 14 in den Film geschlichen und das danach übelst bereut :D

11.12.2010 11:22 Uhr - Matt²
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Bei den ganzen alten VHS Covern geht mir richtig das Herz auf.

11.12.2010 11:47 Uhr - John Wakefield
Suuupper!!! Vielen vielen Dank für diesen tollen Artikel!
Da steckt wirklich eine Menge Herzblut drin.
Romero oder Argento-Cut? Das wird wohl auf ewig eine Glaubensfrage bleiben. Ich bevorzuge den vom guten, alten George.

11.12.2010 11:50 Uhr - Holger1971
Besser kann man es nicht machen! Ein dickes Lob für diese Retrospektive für ein Meisterwerk, dass in Deutschland behandelt wird wie der Teufel das Weihwasser.

11.12.2010 11:57 Uhr - fuad ramses
Spitzenmäßiger Bericht, mehr kann ich gar nicht sagen!

11.12.2010 12:33 Uhr - TyrantUnrated58
großer respekt an den artikelschreiber

einfach nur top!

11.12.2010 12:41 Uhr - THE_TANK
2x
... dem Film merk man natürlich immer wieder sein niedriges Budget an, aber ehrlich gesagt, wenn es so etwas wie einen Lieblings-Film für mich gibt, dann ist es wohl dieser.
Bei mir liegt eher die Argento-Fassung vorn (die Musik von Goblin!!!), denn mit der bin ich auch als erstes in Berührung gekommen ... (und vor Internet und den heutigen Shops war es Schwerstarbeit, damals überhaupt eine VHS-Kopie zu bekommen).

... "keine durchgehende Handlung" ... wenn ich das lese, dann könnte ich kotzen. Wer so etwas in seiner Begründung über diesen Film schreibt, soll bitte sein Amt niederlegen. Obwohl hier natürlich der Romero-Cut einiges mehr zu bieten hat, den ich auch sehr schätze.
Der Film hat so viele tolle atmosphärische Szenen - schon der Anfang im Fernseh-Studio, die Szenen im Keller des Wohnblocks ... und und und ...

Sehr wichtig finde ich die Gegenüberstellung der Szenen von Original und Remake ... Selbst Romeros aktuelle Zombie-Filme sind ungeschnitten,und insbesondere Land of the Dead hat Szenen drin, die locker das Original einholen. Und Land ist weitaus "hohler" als das Original. Schon alleine deswegen ist die bestehende Beschlagnahmung eine Frechheit.

Wenn ich mir wieder vor Augen führe, dass man sich strafbar(!) macht, wenn man den Film, (bzw. seine beschlagnahmten Fassungen) in Deutschland an Erwachsene vertreibt, dann kommen mir wirklich die Tränen. Und da ist es mir scheiss-egal, ob ich den Film trotzdem über diverse Quellen bekommen kann und der Besitz nicht strafbar ist, das ist und bleibt eine klare Zensur für mich, die eigentlich gar nicht stattfinden sollte.
Dass sich hier die Wirtschaft und Film-Schaffenden dagegen nicht auflehnen, bleibt mir weiterhin ein Rätsel.




11.12.2010 12:46 Uhr - <DooM>
WOW geiler Bericht zu einem der Besten Horrorfilme aller Zeiten.

Warum sind bei Cover nr. 26 (wenn man alle zählt) Bilder von Day of the Dead drauf?

11.12.2010 12:51 Uhr - lutsch3r
Grossartig,
vielen Dank für diesen Bericht !

11.12.2010 14:09 Uhr - verdammtguterfilmwa?
W A H N S I N N `S Bericht!!!!!!!!!!!
Super Info´s zu einem Kultfilm der heute immer noch seinesgleichen sucht.

11.12.2010 14:12 Uhr - WEBOLA
Respekt!

11.12.2010 14:26 Uhr - Martyr
Eine Zensur findet nicht statt!
Diese Retrospektive gehört zu dem Besten was ich hier jemals gelesen habe! Hut ab und DANKE!

11.12.2010 14:34 Uhr - Pzycho_Patti
Bester Schnittbericht den ich je gesehen habe!
Mein Respekt, übelst informativ und perfekt!!!

Welcher Cut ist nun der blutigste, bzw. eurer liebster.

Welchen würdet ihr zum Kauf empfehlen. Ich kenne 2 Fassungen ich weiß nur nicht mehr welche.

11.12.2010 14:38 Uhr - VideoRaider
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11.12.2010 - 14:34 Uhr schrieb Pzycho_Patti
Bester Schnittbericht den ich je gesehen habe!
Mein Respekt, übelst informativ und perfekt!!!

Welcher Cut ist nun der blutigste, bzw. eurer liebster.

Welchen würdet ihr zum Kauf empfehlen. Ich kenne 2 Fassungen ich weiß nur nicht mehr welche.


WENN ich mich entscheiden müsste, würde ich Romeros "Directors Cut" nehmen, der die Goblin-Musik größtenteils übernimmt und etwas länger ist als der Argento-Cut und Romero-Cut (US-Kinofassung). Aber zum Glück muss ich mich ja nicht entscheiden.

11.12.2010 15:06 Uhr - 3vil-Z3ro
Mein Kommentar geht in der Masse hier sicher eh unter, aber ich verneige mich vor Leuten wie dem Reviewer hier, die sich Wochenprojekten wie diesem Artikel annehmen, nur um uns Fans des Genres und dem Zensur-Thema damit eine Freude zu machen, aufzuklären und zu unterhalten. Davor habe ich ganz großen Respekt und der Artikel hat sicherlich das Wort PERFEKTION verdient, ich habe noch nie(und ich kenne viele Horror-Lexika und Artikel über Dawn of the Dead) so einen kompletten und lesenswerten Fachbeitrag dazu gelesen!

Ich dachte anfangs, es würde um das komplette Zombie-Genre handeln, deswegen auch die Länge, aber wow...das ist ja nur einer von hunderten Filmen, aber eben DER Film schlechthin neben Night of the living Dead!! Weiter so und 1000 DAnk

11.12.2010 15:12 Uhr - Martyr

Welcher Cut ist nun der blutigste, bzw. eurer liebster. Welchen würdet ihr zum Kauf empfehlen.


Die einzige von Romero wirklich gewünschte Fassung ist die original Kinofassung.
Ich empfehle die "Ultimate Edition" von Anchor Bay, die neben den drei Filmversionen (Kino-Cut, Extended-Cut und Argento-Cut) auch massig Bonusmaterial enthält!
Und bitte nicht zum "Ultimate Final Cut" greifen... der verspielt jegliches Potential des Filmes!

11.12.2010 15:14 Uhr - FRAG
Super Sache hier zu einem der besten Horrorfilme, die je gedreht wurden. Ihr seid super!

11.12.2010 15:17 Uhr - 3vil-Z3ro
Und NATÜRLICH muss ich hiermit nochmal die Cover-Galerie separat loben, Weltklasse! Ich denke kaum ein Fan kennt alle davon bisher ;-)

11.12.2010 15:39 Uhr - Dragon50
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super,der schnittbericht.

11.12.2010 16:39 Uhr - Stachelhaut
Nichts was ich als eingefleischter Fan noch nicht gewusst hätte, aber dafür umso schöner und ausführlicher erklärt. Hier wird wirklich auf alles was man wissen muss eingegangen. Hätte es einen solchen Artikel früher schon gegeben, hätte ich mir damals bis heute sehr viel Arbeit sparen können, selbst so viel über die vielen Eigenarten dieses Meisterwerks herauszufinden.

Ein großes Lob an den Verfasser! Da hat sich wirklich jemand Mühe gegeben!

11.12.2010 16:54 Uhr - bigosik
Der erste ist sehr gut der zweite einfach nur mies.

Wenn ich mir das overacting dieses generalls anschaue im zweiten wird mir schon schlecht.
Ziemlich öde und einfallslos ist die erste hälfte auch noch und dann noch dise dialoge, oh man Zombie 2 ist zu recht beschlagnahmt , lol.

Der Film erinnert mich sehr an Tanz der Teufel, erster teil eine offenbarung ein absolutes Meisterwerk in sachen Horror. Der zweite NO COMMENT.

11.12.2010 16:54 Uhr - VideoRaider
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Freunde, bei den vielen Lob wird mir ja ganz warm ums (eiskalte) Herz. Danke nochmal für das Interesse und die netten Comments.

11.12.2010 17:06 Uhr - Waldi
Top-Schnitt-Bericht,ich gebe dem Film noch maximal 10 Jahre und dann wird der bestimmt uncut
ab 16 sein.....irgendwann müssen doch die Sittenwächter und BPjM mal nachgeben!

11.12.2010 17:08 Uhr - walker
11.12.2010 - 16:54 Uhr schrieb bigosik
Der erste ist sehr gut der zweite einfach nur mies.

Also ich sehe das nicht so und aus meinen Freundes und Bekanntenkreis die sehen es auch so.
Jeder seiner Filme ist ein Meisterwerk wobei gestehen muss das die Letzten beiden Wirklich Geschmackssache sind aber durchaus Verständlich ich meine auch ein Romero wird durch Aktuelle Geschehnisse geprägt und auch er sieht andere Zombiefilme wie zb "Shawn of the Dead" welchen er sehr gut fand.

Aufjedenfall ein ganz grosses Lob für diesen Wirklich Tollen Bericht auch die gegenüberstellung zwischen dem Remake und dem Original finde ich sehr gut.

Ich verstehe es eh nicht andere Filme wie Terminator oder Freitag der 13. lassen Sie von der Leine und das sogar teilweise mit ner 16ner Freigabe...

Bin der Meihnung grade nach den Aktuellen Filmen nach wie 28 Days & Weeks Later ist ein Verbot nicht mehr Zeitgemäss, sollen Sie ihn doch endlich in einer 18ner Uncut Fassung Freigeben weil Realistisch sieht das ja nun Wirklich nicht aus wenn ich mir die Special Effects von anderen Aktuellen Filmen ansehe.

11.12.2010 17:11 Uhr - Stefan8000
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Super Bericht, vielen, vielen Dank. Bei der vielzahl an Informationen habe ich es vielleicht überlesen, aber welche DVDs enthalten denn jetzt den otiginal Romero-Theatrical-Cut? Gibts da eine PAL-Fassung? Welche währe denn die beste Wahl?

11.12.2010 17:21 Uhr - VideoRaider
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11.12.2010 - 17:11 Uhr schrieb Stefan8000
Super Bericht, vielen, vielen Dank. Bei der vielzahl an Informationen habe ich es vielleicht überlesen, aber welche DVDs enthalten denn jetzt den otiginal Romero-Theatrical-Cut? Gibts da eine PAL-Fassung? Welche währe denn die beste Wahl?


Die beste Wahl ist meiner Meinung nach die Ultimate Edition von Anchor Bay (ohne dt. Tonspur). Diese enthält sowohl den Argento-, als auch Romero-Cut.

OFDB: Anchor Bay

Ebenfalls die brilliante Doku THE DEAD WILL WALK ist hierrauf zu finden.

Aber: es gibt ein Release des österreichischen Labels XT Video. Dieses enthält zwar nicht den Romero-Cut (US-Kinofassung), dafür aber den Argento-Cut und den sog. Directors Cut (der länger als beide Fassungen ist). Im DC fehlt aber die selbstironische Musik, die Romero für die Kinofassung auswählte.

http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=136&vid=161195

Den Directors Cut gibt es mittlerweile von XT Video auch auf Blu-ray:
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=136&vid=286444

Die US-Kinofassung dürfte es gar nicht auf DVD geben - zumindest mit dt. Tonspur. Rechtlich gesehen darf sie in Europa (mit Ausnahme von GB) ja nicht veröffentlicht werden. Von DAWN existieren leider sehr viele Bootlegs - da wäre ich vorsichtig. Der US-Kino-Cut könnt ein Indiz dafür sein (sollte er sich auf einer europ. DVD befinden).

Mittlerweile gilt der Extended/Directors Cut oftmals als Romero-Cut. So auch bei der Fassung:
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=136&vid=291286

Aber wie gesagt, ist eigentlich der DC. Da musst du vorsichtig sein. Bei allen den Fassungen und Auflagen (und Bootlegs), kann ich diesbezüglich eben nur zu 100% die Anchor Bay-Version empfehlen.

11.12.2010 17:53 Uhr - Freak
1x
Klasse Bericht zu meinem Lieblingsfilm aus der Zombie-Welle der 80er.
Vielen Dank! Macht immer wieder froh, was über diesen Klassiker zu lesen.
Einfach DER Zombie!!!

zu III.a)

Der Argento-Cut ist die wohl in Europa bekannteste Fassung des Films. Wurde sie doch hier - mit Ausnahme von Groß-Britannien - überall als offizielle Schnittfassung vertrieben. Kurioserweise wurde dieser Cut erst 1999 von Laser Paradise/Astro als Teil der Red Edition ungeschnitten auf dem Markt veröffentlicht.

Das stimmt so nicht ganz. Diese Fassung wurde schon 1998 von Astro (VHS) zum ''20th Anniversary'' auf den Markt gebracht. Die Red Edition ist lediglich die erste dt DVD (uncut/Argento).

Ich bevorzuge auch die Argento-Fassung. Nicht nur, aber vor allem wegen Goblin.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich jeder Fassung (sogar dem Krekel-Cut) etwas abgewinnen kann. Weiss gar nicht mehr, in wie vielen Versionen ich den überhaupt habe, aber es sind glaub ich einfach zu viele. Die hübscheste ist meines Erachtens die 3-Disk-Edition von XT, dicht gefolgt von der Anchor Bay-UE.

11.12.2010 18:10 Uhr - aspie_87
Laut OFDB besitzt kaum ein UK-Release von Dawn of the Dead zuschaltbare englische Untertitel.

Dafür aber gibt es von diesem Film ein preiswertes Release aus Südkorea bei ebay.com. Das Cover ist das selbe wie die US-DVD von Anchor Bay (Special Divimax Edition) und ist für $7,50 inkl. Versand zu haben. Eben nur mit kleinem südkoreanischen Schriftzug und im Gegensatz zur US-DVD mit englischen Untertiteln, was mir sehr wichtig ist. Angeblich auch kein Bootleg wie in der Produktbeschreibung zu lesen ist. Die Lauflänge beträgt 123 Minuten statt wie bei der US-DVD 127 Minuten. Sind das Kürzungen oder wurde wahrscheinlich einfach nur der Abspann von der Lauflänge abgerechnet? Beide DVDs sind NTSC-Format.

Kann man bei so einer Fassung bedenkenlos zugreifen?

11.12.2010 18:13 Uhr - Mr Miau
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Super Bericht, mal wieder eine klasse Arbeit von videoraider!

Ich glaube aber ich habe etwas gefunden, was nicht reingehört, nämlich ein VHS-Cover. #5 der internationalen Videoveröffentlichungen trägt zwar den Titel Zombi, es scheint sich allerdings um Day of the Dead zu handeln, jedenfalls sind die Szenenbilder auf der Rückseite ausschließlich aus dem dritten Teil.

EDIT: Als Darsteller werden jedoch David Emge and Ken Foree genannt, seltsam seltsam...

11.12.2010 18:31 Uhr - VideoRaider
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11.12.2010 - 17:53 Uhr schrieb Freak
Klasse Bericht zu meinem Lieblingsfilm aus der Zombie-Welle der 80er.
Vielen Dank! Macht immer wieder froh, was über diesen Klassiker zu lesen.
Einfach DER Zombie!!!

zu III.a)

Der Argento-Cut ist die wohl in Europa bekannteste Fassung des Films. Wurde sie doch hier - mit Ausnahme von Groß-Britannien - überall als offizielle Schnittfassung vertrieben. Kurioserweise wurde dieser Cut erst 1999 von Laser Paradise/Astro als Teil der Red Edition ungeschnitten auf dem Markt veröffentlicht.

Das stimmt so nicht ganz. Diese Fassung wurde schon 1998 von Astro (VHS) zum ''20th Anniversary'' auf den Markt gebracht. Die Red Edition ist lediglich die erste dt DVD (uncut/Argento).

Ich bevorzuge auch die Argento-Fassung. Nicht nur, aber vor allem wegen Goblin.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich jeder Fassung (sogar dem Krekel-Cut) etwas abgewinnen kann. Weiss gar nicht mehr, in wie vielen Versionen ich den überhaupt habe, aber es sind glaub ich einfach zu viele. Die hübscheste ist meines Erachtens die 3-Disk-Edition von XT, dicht gefolgt von der Anchor Bay-UE.


Danke, werde ich berichtigen.

11.12.2010 19:21 Uhr - DavidGegen
Ich habe einmal im REWE eine Fassung gekauft, die den Namen "Dawn of the Living Dead" trägt und eine Länge von 141 Minuten hat. Anbieter in diesem Fall ist Laser Paradise. Weiß einer auf welcher Fassung diese Version beruht?

11.12.2010 19:23 Uhr - VideoRaider
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Das ist die Langfassung. Beruht auf dem Ultimate Final Cut - wurde jedoch sämtlicher gewaltszenen beraubt.

11.12.2010 19:29 Uhr - DavidGegen
Ahh, super lieben Dank :-)
Hab mich die ganze Zeit gefragt, welche Version das ist. Schon alleine, weil die eine FSK 16 trägt.

Super Bericht übrigens ;-)

11.12.2010 19:34 Uhr - JANER
da gibts nur eins zu sagen : 100%!!!
danke für diesen überaus informativen bericht.. genau das macht diese seite aus..weiter so

11.12.2010 19:44 Uhr - echochild
Großartig. Schon lange nicht mehr soo interessiert einen Bericht gelesen. Gibt es schon eine Retrospektive zu Tanz der Teufel? Würde mich auch schwer interessieren^^

11.12.2010 19:50 Uhr - Bl8runner
*aufsteh klatschend Applaudierend* Bravo Leute ihr habts echt Drauf!

DER Film um den kein "Zombie-Liebhaber" herum kommt. Habe den Romero cut gesehen wusste das es noch etliche Fassungen gibt aber nicht warum. Danke für die Erleuchtung!

11.12.2010 21:05 Uhr - Kamerad
super arbeit mit dem SB.

11.12.2010 21:11 Uhr - Bjoern74
Danke, für diesen aufschlussreichen Beitrag!
Tolle Arbeit! Tolle Seite!

11.12.2010 21:26 Uhr - Hellraiser1612
sorry wenn das jetzt einwenig platt wirkt: WOW!! Respekt! Top! darum ist das meine lieblingsseite im internet :)

11.12.2010 23:30 Uhr - Riddick1981
Danke für diesen Artikel! Toll! Ich selber besitze das "Red Edition" Double Feature und das Zombie Survivor Set sowie die Import Blu-Ray vom Romero Cut.

Ich selber bevorzuge den Ultimate Final Cut, da ich von einem Film immer alles sehen möchte. Leider wirkt dieser Cut etwas zusammengeschnipselt. Im grossen unnd ganzen war Argento der bessere. Da gerade die Kombi mit dem Soundtrack von Goblin und die Action einfach Kultig ist. Gerade Romero Fans beklagen ja, das seine Nachfolge Werke nicht an diesem heranreichen. Meine Meinung: Argento hätte auch in seinen Fortsetzungen den Cut,... machen sollen. Ich halte Argento für den besseren Filmemacher. Romero ist ein guter Visionär und Inspirant, aber das Filme machen sollte er anderen überlassen.
Siehe Diary und Survival, die einfach nur schwach für Argento Fans sind/waren...

Kurioser weise ist Land of the Dead ähnlich gut wie Dawn of the dead. Mit einer bezaubernden Asia Argento. Weis jemand ob Dario an dem Film beteiligt war?

Dawn of the dead gehört auf jeden Fall in jede gut sortierte DVD/Blu Ray Sammlung, da dieser Film ein Meilenstein fürs Kino war und ist.

Für mich eher in die Kategorie Sci-Fi einzuordnen...

Danke für diesen Bericht! Hole jetzt meine Schnittfassungen aus dem Regal und sehe sie mir jetzt an, da ja Klitschkos Kampf abgesagt wurde...

12.12.2010 00:27 Uhr - Hunter
Eigentlich gibt es nichts, was nicht schon gesagt wurde, aber ich lasse es mir trotzdem nicht nehmen, doch einen Kommentar zu posten: Herzlichen Dank für diesen großartigen Bericht, VideoRaider. Man merkt, dass für dich Filme mehr sind als bloßes Zelluloid aus dem sie gemacht sind. Wenn die deutschen Zensoren und manche Politiker nur halb so viel Leidenschaft und Engagement in der reflektierten Verrichtung ihrer Arbeit aufbringen würden wie du, dann müsste man nicht mehr länger um ein faires und gerechtes Urteil über das schändlich missachtete Medium Film bangen.
Dawn Of The Dead ist einer der intelligentesten, aufrichtigsten und liebevoll inszeniertesten Filme aller Zeiten. Und das gilt noch in 100 Jahren.

12.12.2010 01:11 Uhr - Dissection78
1x
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Absolut grandioser Bericht, da muss ich mich allen Anderen anschließen! Bin wirklich froh, dass es eure Seite gibt.
Und wenn ich lese, dass Richter in den Urteilsbegründungen vermerkt haben, der Film enthält keine durchgehende Handlung, und das wahllose gegenseitige Töten steht im Vordergrund, so zweifele ich an der Urteilsfähigkeit dieser Menschen und daran, ob diese den Film überhaupt gesehen haben. Total lächerlich, diese Aussagen.
Auch das mit der Herrenmenschenideologie in damaligen katholischen Filmkritik habe ich noch nie verstanden. Dies kann man auch andersherum sehen, da die Zombies ja quasi eine gesichtslose Masse sind und das Individuum gegen diese Masse um sein Überleben kämpft.

12.12.2010 08:37 Uhr - Phaethon
Moin, seh ich das richtig, daß, wenn ich zumindest die Standard-Schnitt-Versionen haben möchte, am besten zur englischen 4-Front-Bluray/DVD-Kombo greifen soll?

Das scheint mir die zur Zeit beste Zusammenstellung zu sein, oder? Alle drei Schnittfassungen vorhanden, US Cut als BD und sonst auch alle Dokus enthalten, oder seh ich das falsch?

Den EU-Cut in HD gibts doch nur auf dieser ominösen französischen BD oder?

Fragen über Fragen, welche legt man sich am besten zu?

12.12.2010 08:40 Uhr - Phaethon
Oder sollte man lieber warten und die Hoffnung hierauf nicht aufgeben?: http://www.filme-bluray.de/001791-geruchte-dawn-of-the-dead-ultimate-blu-ray-edition/

12.12.2010 10:22 Uhr - VideoRaider
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@ Phaethon:
Die Laufzeitangaben ergeben keinen großen Sinn - kann mir nicht vorstellen, dass sie die geschnittene Langfassung (140 Min.) draufnehmen, Romeros Kino-Cut aber nicht. Von daher abwarten.

12.12.2010 10:45 Uhr - antishape
Ein äußerst interessanter und schön gestallteter Artikel zu einem meiner Lieblingsfilme. Was will man mehr? Ich finds jedoch schade, dass das düsterere Ende nie abgedreht wurde. Zumindest als Deleted Scene im Bonusmaterial wäre es interessant gewesen. Die Beschlagnahmungsbegründungen sind ja wirklich haarsträubend. "Keine durchgehende Handlung..." bracht mich schon zum Kopfschütteln.

12.12.2010 11:01 Uhr - Ron-X
So hab mir nun die Ultimate Edition von Anchor Bay bei amazon.com für 16 Euro incl. Versand bestellt.
Für den Preis unschlagbar!

12.12.2010 11:14 Uhr - VideoRaider
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@ Ron-X:

Sehr gute Wahl, sehr empfehlenswert.

12.12.2010 12:07 Uhr - KielerKai
Leute, ihr seid die Besten!!!
Vielen Dank für ein weiteren Top-Artikel eurerseits! Weiter so!!!
:-D

12.12.2010 12:33 Uhr - Doktor Trask
12.12.2010 - 11:01 Uhr schrieb Ron-X
So hab mir nun die Ultimate Edition von Anchor Bay bei amazon.com für 16 Euro incl. Versand bestellt.
Für den Preis unschlagbar!

Ja, wenn ich bedenke wieviel ich alleine für die R.E.-DVD gezahlt habe... :o(

12.12.2010 14:20 Uhr - edgehead88
Wow, der beste Bericht über einen Film den ich je lesen durfte. Gerne mehr davon.

12.12.2010 14:42 Uhr - Beo1968
Grosser Respekt und Lob für Videoraider für diesen tollen Bericht. Dawn of the Death aka Zombie ist der beste Zombiefilm aller Zeiten.

Ich bin auch mit dem Argneto-Cut aufgewachsen, den ich damals in der Schweiz im Kino gesehen hatte. Es hatte damals sehr wenige Schnitte (bei den Kindern am Flughafen und bei der Szene, wo Tom Savini die Machete in den Kopf des Zombies schlug), soweit ich mich nach den vielen Jahren noch erinnern kann. Die Musik von Gobblin bevorzuge ich auch, da sie nach meiner Meinung nach, besser zum Film passt.

Ich persönlich bevorzuge heute den Ultimate-Cut, da ich nicht genug von dem Film bekommen kann, aber hat dadurch auch einige Längen. Da ist die DVD von XT (3D-Cover) am besten, da die Musik fast durchgehend von Gobblin ist, und nicht wie von "Red Edition".

Ist die Fassung von Evolution "SPIO/JK - keine schwere Jugendgefährdung" eigentlich auch beschlagnahmt? Ich meine die direkte DVD.

Dank dem Schnittbericht zwischen den beiden Fassungen, weiss ich, dass viele der Szenen, die ich als Zensurkürzungen angesehen habe in dem Romero/DC-Cut gar nicht vorhanden sind.

Nochmals danke für den Superbericht von einem meiner Lieblingshorrorfilme.

12.12.2010 15:01 Uhr - VideoRaider
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12.12.2010 - 14:42 Uhr schrieb Beo1968
Dank dem Schnittbericht zwischen den beiden Fassungen, weiss ich, dass viele der Szenen, die ich als Zensurkürzungen angesehen habe in dem Romero/DC-Cut gar nicht vorhanden sind.


Ging mir genauso. Ich war SEHR überrascht, was bei Romero in der Kinofassung alles fehlte.

12.12.2010 17:11 Uhr - Messer-Jocke
Fantastischer Bericht!!! Mehr davon!

12.12.2010 18:04 Uhr - Monco
Ein hochinteressanter Artikel, bei diesem Schnittfassungswirrwarr blickt eh keiner mehr durch. Was bleibt ist ein genialer Horrorstreifen, der auch als Ultimate Final Cut Spaß macht.

12.12.2010 18:25 Uhr - VideoRaider
1x
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12.12.2010 - 17:11 Uhr schrieb Messer-Jocke
Fantastischer Bericht!!! Mehr davon!


Bereits in Arbeit. ;)

12.12.2010 19:20 Uhr - Poschi
Einfach nur Superarbeit!Ich hab versucht,mir den Bericht "mal eben vor der Uni durchzulesen",das hat aber zeitlich nicht geklappt-spricht nur für diesen super Schnittbericht! Riesenlob!

12.12.2010 22:09 Uhr - eisjok
Immer dann, wenn ich beim üblichen stöbern auf sb.com überdrüssig der oftmals wenig witzigen Kommentare, trotz des doch IMMER erheblichen Informationsgehaltes Eurer Seite den Rücken kehren will, kommt so etwas!
Dann merke ich wieder einmal wie kleinkariert und vielleicht auch arrogant mein Tun doch ist, wie wenig ich Eure Arbeit wirklich zu würdigen weiß.

Aber Artikel wie diese sorgen jedes Mal erneut für meine (gesunde) Erdung... was für eine Arbeit!!!

Daher ist es einfach mal an der Zeit, dem GESAMTEN sb-Team und heute im BESONDEREN VideoRaider einen riesieges DANKESCHÖN zu sagen.

DANKE!

eisjok

13.12.2010 10:38 Uhr - Aero
1x
Ich wurde mit 12 oder 13 "zombifiziert" , damal war´s der Euro-Cut und ich empfinde diese bis heute auch als die bessere Version (nicht zuletzt Dank der Musik von The Goblin!), mehr Ernst, mehr Angst, mehr Tempo und viel düsterer.
Kenne auch die meisten anderen Versionen, Romeros Version finde ich auch gut, nur geht mir diese "Fahrstuhlmusik" ziemlich auf den Senkel, sie nimmt einfach die Spannung raus, wirkt kontraproduktiv zum Gezeigten.
Was den Gewalt- und Härtegrad betrifft, so finde ich DOTD 2004 nicht annähernd so schlimm, der "alte" hat (Laufzeitabhängig?) nicht nur einfach wesentlich mehr Gewalt, er ist auch in der Darstellung viel drastischer und meiner Meinung nach realistischer.
High Tension hatte nur 3-4 Gewaltspitzen, fand ihn aber insgesamt auch brutaler als so manches Splatterfilmchen.
Für mich ist und bleibt Romero´s DOTD (eindeutig!!!) bis heute der mit Abstand härteste und brutalste Streifen Zelluloid!
In keinem Film wird sooft Fleisch herausgebissen (und es sieht wirklich echt aus!), Menschen ausgeweidet, Kopfschüsse verpasst und was Savini noch so alles "ausprobiert" hat...das alles in einer, für damalige Verhältnisse, sehr realisitschen Art und Weise, nur die Heli-Rasur sieht nicht so gut aus, die Stirn des Zombies ist einfach viel zu hoch ^^
Romero hat DEN ultimativen Zombiefim geschaffen, ob Euro / US / oder welche Version auch immer, der Film ist bis zum heutigen Tag DIE Referenz, an der nichts vorbeiführt!

PS: sehr schöne, längst überfällige Retro, der vorangegangene Schnittbericht ist auch klasse!!

13.12.2010 16:35 Uhr - WEBOLA
Ich finde der Euro-Cut ist und bleibt die bessere Fassung dieses Klassikers. Nur finde ichs ein wenig schade, das dort die berüchtigte Helicopter-Scene nicht zu sehen ist!

13.12.2010 17:30 Uhr - J.Carter
1x
Also mal ehrlich - selbst eine FSK 16 ist für die uncut Fassung zu hoch. Orangenes Blut und billigste Effekte - jedes Kind kann das durchschauen. Die Indizierung - und natürlich die Beschlagnahme - sind ein schlechter Scherz.

Trotzdem einer der besten Zombiefilme überhaupt. Finde auch Argento's Cut besser (sorry Romero).

14.12.2010 16:36 Uhr - Kowalski
Ich habe eine 141 Minuten Fassung von Dawn of the dead mit einer FSK 18 Freigabe.
Kann mir jemand sagen, was das für eine Version ist? Kenne die 141er mit FSK 16, aber die ab 18?

14.12.2010 19:49 Uhr - Evermore
Egal ob Romero oder Argento. Beide Versionen sind für sich geil!!! Dawn schaue ich mir mindestens ein bis zwei mal im Jahr an. Einfach geil!!!

15.12.2010 15:47 Uhr - sunny0906
1x
Ich bevorzuge auch den Argento cut. Gerade weil er etwas düsterer und Actionlastiger ist. Aber ich mag auch den Ultimate Final cut von Astro. Ich verstehe immer nicht warum hier so viel darüber gemeckert wird. Es ist keine von den Regisseuren abgesegnete Fassung. OK. Aber es ist ein liebevoll und mühsam angefertigter Zusammenschnitt aller bekannter Fassungen (von den drei Miniszenen aus dem 4Front Video abgesehen). Oli Krekel hat hier wirklich was ganz tolles abgeliefert. Und ich möchte euch allen mal raten auszuprobieren ein solches Werk zusammenzuschneiden. Die meisten Meckerer würden sich dabei wahrscheinlich die Ohren brechen. Es ist alles geschmacksache. Auch der UFC. Aber immer dieses totale zerreissen finde ich nicht schön (das geht an die Adresse des Authors dieses Berichts). Witzig finde ich nur, dass die die am meisten meckern den UFC meist im zu stehen haben und in Abständen auch zu gucken scheinen.

Ansonsten ist dies ein schöner informativer Artikel der auch mir noch einige Neuigkeiten gebracht hat. In diesem Sinne...

15.12.2010 16:48 Uhr - VideoRaider
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15.12.2010 - 15:47 Uhr schrieb sunny0906
Aber immer dieses totale zerreissen finde ich nicht schön (das geht an die Adresse des Authors dieses Berichts).


Ich mag den UFC - besitze ihn selber. Wo hab ich den geschrieben, das ich ihn nicht mag? Alles was ich schrieb, war, dass der UFC krud wäre. Passt ja auch.

15.12.2010 20:18 Uhr - Severance
Gruezi VideoRaider,

auch aus der Schweiz ein dickes Lob und Respekt für Deinen SB ,wahnsinn!!

Einer der besten SB ,die ich bis jetzt gesehen habe!

Ich bevorzuge den Ultimate Final Cut von Romeo.(Dialoge wegen Athmosphäre)

Egal

Danke

15.12.2010 22:12 Uhr - Roughale
15.12.2010 - 20:18 Uhr schrieb Severance
Ich bevorzuge den Ultimate Final Cut von Romeo.(Dialoge wegen Athmosphäre)

Egal

Danke


Ich bin mir nicht sicher welche Version du meinst, UFC ist Schrott den Herr Krekel mal verbrochen hat, billig zusammengeschnippelte Version aus allen legalen Versionen - absoluter Rotz! Ich hoffe, du meinst den DC von Romero...

Ach ja, egal ;-)

15.12.2010 22:12 Uhr - Roughale
Doppelclick = Doppelpost...

16.12.2010 11:04 Uhr - sunny0906
Eine dicke Entschuldigung an Dich Videoraider. Ich bin über den von dir eingundenen Artikel von Frank König gestolpert und hatte das fälschlicherweise auf Dich bezogen. Erst beim zweiten Lesen des Artikels habe ich gesehen, dass dies nicht von dir stammt. Sorry. Nimm es mir nicht krumm.

Gruß

Sunny0906

16.12.2010 18:04 Uhr - VideoRaider
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Kein Problem. :)

17.12.2010 09:37 Uhr - Dr. Vannacut
Wirklich ein Monster-Bericht und sehr informativ!
Toll wäre eine Retrospektive über Day of the Dead!!!

18.12.2010 08:21 Uhr - Riddick1981
@Dr. Vannacut:

Stimme dir zu. Day of the dead aus den 80er ist ein wenig vergessen. Alle reden von Dawn und viele kennen und schätzen diese Perle nicht. Gerade das Intro mit der verlassenen Stadt ist Epic. Er hat zwar ziemlich krude Darsteller, aber gute Effekte und Gore Szenen.

Schade das Day am Budget und den ständigen Drehbuchänderungen scheiterte.

Wäre in der Tat eine ziemlich Interessante Retrospektive. Immer her damit. Die von Dawn war richtig Informativ und gut.

Daumen hoch.

27.12.2010 06:04 Uhr - KuntaKinte
Das ist doch wirklich mal eine fantastische Abhandlung. Etwas fehlt aber noch, bzw. fand nur kurz Anklang: Der Bildausschnitt. Ich besitze die alte Laser-Paradise-Fassung im 4:3-Format, desweiteren die zwei XT-Video-Versionen der Collector's Edition, den Ultimate-Final-Cut und die amerikanische Blu-Ray-Ausgabe. Vom Bildauschnitt her sind die letztgenannten Fassungen im 16:9-Format alle fast identisch. Bei der 4:3 ist jedoch oben und unten deutlich mehr zu sehen, d. h. bei den anderen Versionen wurden die Breitwandbalken "aufgesetzt".

Gibt es "richtige" 16:9 Versionen von diesem Film auf DVD oder BluRay? Weiss das jemand?

22.02.2011 00:10 Uhr - Isegrim
Tiefe Verbeugung und Hut ab vor soviel Arbeit und so einem genialen wie sehr informatieven Beitrag!!!

Genial!!!

Danke dafür!!!

Skol & Gruss

12.04.2011 18:00 Uhr - Hollywood-Hustler
schöner bericht .... war sicher ne schweine arbeit so recherche technisch .... mein respekt .... aber ich hab da ma ne frage .... kann mir jemand sagen woher die player kommen mit denen die audio vergleiche gemacht wurden ? .... wäre korrekt zu wissen ...

peace

26.07.2011 02:09 Uhr - Rated XXL
Danke für diese Hintergrundinformationen...
Ich bin zwar ein alter Hase, aber hier konnte ich noch etwas lernen...
Soweit ich weiß bevorzugte Romero bis zu Letzt, das schreckliche Ende...ich wäre auch dafür, obwohl ich zugeben muß, daß es doch sehr grausam wäre, da man sich im Laufe des Films doch mit den Darstellern "anfreundet"; aber "that's Life" würde dem brutalen Ende Recht geben...
Ich bevorzuge den "Argento-Cut", wegen der Musik und auch weil ich finde, daß die Helikopter-Szene etwas unrealistisch wirkt...;-)
Aber es stellt sich hier nicht die Frage, welche Schnittfassung man bevorzugen sollte, sondern man sollte JEDE Fassung sein eigen nennen...ich habe sogar die FSK-16-Langfassung...dieser Film verdient es in allen Fassungen gewürdigt zu werden und wenn es eine FSK-12-Fassung wäre...;-)

28.07.2011 17:50 Uhr - schlumbl
1x
Wahnsinn! Toller und sehr ausführlicher Bericht, danke dafür!
Ich habe einige Fassungen gesehen:

- Den FSK-18 VHS-Cut (habe den immer als DAS Original angesehen)

- Eine FSK-16-Fassung mit Blut

- Eine FSK-18-Fassung ohne einen einzigen Tropfen Blut und mit Handlungslücken

- Den englischen Romero-Cut

- Den ungeschnittenen Argento-Cut
(ausführlicher als die VHS-Fassung, mit mehr Szenen und Blut, als ich je kannte)

- Den Ultimate-Final-Cut (seeeeehr lang)


Mein persönlicher Favorit nach dem ganzen Gebuddel in der Kiste der verschiedenen Versionen ist und leibt der Argento-Cut von Laser Paradise in der Red Edition, den ich auf einer Börse zum absoluten Schleuderpreis ergattert habe. ALLE guten und wichtigen Szenen sind drin, einfach super!

Der Romero-Cut hat auch irgendwie seinen Reiz, weil es wie ein ganz anderer Film wirkt:
Andere Musik, andere Wirkung, mehr Farbe. Wenn man nur die europäischen Fassungen kennt, sollte man sich auch mal diesen Cut ansehen, denn er vermittelt ein ganz anderes Gefühl für den Film, weil irgendwie das Element der Bedrohung nicht so ganz spürbar ist. Es wirkt schon fast komisch und lockerer, mehr wie eine Satire auf die Konsumgesellschaft, als ein Reißer mit hämmernder und spannungserzeugender Musik. Quasi ein neues Gefühl für einen alten Film ;)
Eben mal was anderes für Cineasten.

04.02.2012 18:27 Uhr - Kowalski
Happy Birthday George A. Romero!!

18.03.2012 12:55 Uhr - Binding
Die US-"Ultimate Edition" von Anchor Bay aus dem Jahr 2004 ist nicht in der Liste der beschlagnahmten Fassungen von "Dawn of the Dead" erwähnt. Heißt das, dass sie nicht beschlagnahmt ist? Und falls nein: Dann dürfte sie doch beim Zoll keine Probleme machen, oder reicht schon eine DVD mit dem Filmtitel? Ein Bekannter von mir hat nämlich gerade wegen dieser Fassung Trouble mit dem Zoll. Was kann er tun? Für den Privatbesitz ist es doch erlaubt?

18.05.2012 17:44 Uhr - NoNoob
11.12.2010 15:12 Uhr schrieb Martyr

Welcher Cut ist nun der blutigste, bzw. eurer liebster. Welchen würdet ihr zum Kauf empfehlen.


Die einzige von Romero wirklich gewünschte Fassung ist die original Kinofassung.
Ich empfehle die "Ultimate Edition" von Anchor Bay, die neben den drei Filmversionen (Kino-Cut, Extended-Cut und Argento-Cut) auch massig Bonusmaterial enthält!
Und bitte nicht zum "Ultimate Final Cut" greifen... der verspielt jegliches Potential des Filmes!

mein favorit is der argento-cut,ultimate final cut!

25.06.2012 19:17 Uhr - Shopping Zombie
Für mich einer der besten Filme aller Zeiten! Super Bericht!

06.08.2012 00:26 Uhr - CannibalHolocaust
1x
„Dawn of the Dead“ - in anderen Ländern als Kunstwerk anerkannt, in Deutschland beschlagnahmt. Willkommen im 21.Jahrhundert.

Jawoll,so ist es!!Der Film ist ein Meilenstein der Filmgeschichte aber das wollen ja unsere "jugendschützer" nicht einsehen...ein bisschen blut und gore,schon ists verboten...

16.09.2012 00:04 Uhr - Brennende Rache
1x
Spitzenmässiger Bericht!
"Dawn of the Dead" ist ganz klar Horrorfilm Kulturgut.

19.11.2012 15:41 Uhr - Bountyhunter
Mein Respekt für dieses Epos über die Zensurgeschichte eines meiner all time faves!!

17.06.2013 12:15 Uhr - Kartoffelarsch
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Erfahrungspunkte von Kartoffelarsch 105
Eine Hammer Retrospektive! Hut ab! Danke für die wahnsinnige Arbeit!
Ich liebe diesen Film und habe 3 Fassungen, den UFC, Die Argento Fassung
von Red Edition (beides als Original DVD) und die Blu-ray (Romero Fassung).
Am liebsten sehe ich den UFC, finde aber alle 3 Fassungen geil!
Day of the Dead von Romero ist auch genial, habe ich auch die Blu-ray.
Zur Zeit fahre ich aber total auf The Walking Dead ab.
Habe die 1. Staffel jetzt als Blu-ray gekauft, nächsten Monat die 2. Staffel.
Kauft immer das richtige Original, Leute und keine Bootleg! Die Filmschaffenden
MÜSSEN für ihre tolle Arbeit ent - und belohnt werden. Nur so kommen weitere
tolle Sachen auf den Markt! Richtig informieren könnt ihr euch auf www.ofdb.de

21.08.2013 00:45 Uhr - Oberstarzt
1x
Mal 'ne Frage:
Kramt Ihr von der Redaktion jetzt wieder alte (überdurchschnittliche) SBs heraus, um sie ein paar Tage als "aktuelles Highlight" oben an der Startseite anzupinnen? Falls ja, dann erwarte ich demnächst die Schnitthistorie von The Thing.

Oder kommt das nur wegen Zombie Massacre ab dem 31.08 ?

21.08.2013 01:07 Uhr - NICOTERO
2x
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Erfahrungspunkte von NICOTERO 15
Mein liebes bisschen: Macht Ihr Helden von SB diese Doktorarbeiten eigentlich hauptberuflich?
Einfach unfassbar diese Leistung für eine kostenlose und über jeden Zweifel erhabene Medien Informationsquelle mit Kultcharakter! Und dies schon seit Jahren. Repect und Dankeschön aus der Schweiz.
Zum Film: Zu sagen gibt es -denke ich- nichts mehr. Meisterwerke in allen Belangen.
Gehört in jede gut sortierte Bibliothek:) thats it....

21.08.2013 01:32 Uhr - mica_007
! Mehr muss ich nicht zu den Bericht sagen ! Danke

21.08.2013 02:01 Uhr - the proff
Super Arbeit.Unser Sportlehrer hat den Film Ende der 80er teilweise 14jährigen vorgeführt vor den Sommerferien, hat mich jahrelang beschäftigt was das für ein Film war.!Meine Vermutung für die unverständliche Härte der Prüfstelle war die offene Konsumkritik,die die Prüfer so nie formulieren konnten oder wollten. Zombies und Vampire sehe ich immer als Rebellen des Konsumzwangs und erzeugen bei mir ein Grinsen...

21.08.2013 02:26 Uhr - Deathstroke
1x
User-Level von Deathstroke 3
Erfahrungspunkte von Deathstroke 141
Hatte jahrelang den Romero Cut als UK DVD bis ich vor ein Tagen doch glatt mal gemerkt habe das es sich dabei um eine gekürzte Fassung handelt. Ist natürlich immens ärgerlich und somit habe ich den gleich verkauft und mir dann stattdessen den Romero "Directors Cut" als uncut UK DVD gebraucht besorgt (Soviel geld hatte ich diesen Monat grade noch übrig). Hätte mir auch den Argento Cut holen können aber der hatte keinen englischen Ton (Kann mir einer nen Tipp geben wo man den Argento Cut günstig mit englischem Ton bestellen kann?)

Den Romero DC hatte ich zuvor nie gesehen. Nach Sichtung muss ich sagen das es abgesehen von der Musik sich hierbei für mich ganz klar um die beste Variante des Films handelt. Er ist spannender und hat mehr Charaktertiefe als der Argento Cut und enthält auch etwas mehr Gore. Zudem enthält er vieles von dem was zwar im Argento Cut ist aber im normalem Romero Cut fehlt. Einziges Manko ist diese Fahrstuhl-dudel musik die einige der dramatischsten szenen (Stephen als Zombie) vollkommen ruiniert. Liegt sicher daran das beim DC es sich noch nicht um die finale Musik handelte. das hat mich trotzdem schon geärgert und zeigt wie wichtig Musik in einem Film sein kann.

Trotzdem abgesehen von diesem Manko ist der Romero DC in meinen Augen ganz klar die beste Variante, gefolgt vom Argento Cut.

Der UFC ist absoluter Sondermüll der den Film durch seine unzähligen und völlig überflüssigen Längen vor allem im Mittelteil unerträglich dahinziehend gestaltet und dabei das gesamte Momentum und Dramaturgie des Films ruiniert. Wie hier einige sagen können das wäre ihre Lieblingsfassung entzieht sich vollkommen meinem Verständnis. Der UFC macht den Film vollkommen kaputt. Hab den auch nur einmal gesehen und mir erst viel später meine (leider gekürzte) Romero Cut Version geholt gehabt. Nun habe ich ihn ja endlich ungekürzt in der meiner Meinung nach besten Fassung. Vor ein paar Tagen angeschaut und natürlich begeistert. Trotz einiger recht trashigen Effekte (das blut sieht extrem unecht aus, bei szenen wo zombies in den hals gestochen oder hände abgeschlagen werden gibts nichtmal soundeffekte lol) trotzdem einfach einer der besten horrorfilme aller Zeiten mit vor allem großartigen charakteren.

Hab mir gestern nochmal den originalen Night of the living Dead angeguckt (hatte den auch schon jahre nicht mehr gesehen) und der ist trotz seiner 45 Jahre die er inzwischen auf dem Buckel hat trotzdem immer noch ein toller Film mit einer wahnsinns atmosphäre. Der Film ist auch konsequenter als Dawn wie ich finde, hier sterben ja mal eben alle Charaktere des Films während bei Dawn zumindest ein paar überleben. Auch die gore szenen in schwarz weiss wirken immer noch extrem schaurig und fies.

Werd mir jetzt gleich das 1990er Remake von Night of the living Dead von Tom Savini anschauen. Und in den nächsten Tagen dann Day of the Dead und Land of the Dead (der letzte wirklich gute Dead Film, Diary und Survival ignoriere ich)

Bis auf die letzten beiden Filme und das unsägliche Night of the living Dead remake von 2006 und dessen 2012er prequel ist die Dead Reihe aber wirklich mit das beste was es je im Horror genre gab. Auch das Dawn of the Dead remake ist an sich ein wirklich toller zombiefilm (und der immer noch beste moderne zombiefilm), nur leider eines Titels wie Dawn of the Dead nicht sehr würdig. Das sind zwei sehr verschiedene Filme wie ich finde.

Und Tom Savinis Arbeit bei Day of the Dead ist für mich nach wie vor die absolut beste Make up FX Arbeit des Horror genres. Auch nach 28 jahren noch unerreicht. Wobei ich diese Meinung nach Sichten des 1990er Remakes von Night of the living Dead (der ja von Savini ist) eventuell revidieren muss - da ich mir den heute zum ersten Mal ansehe.

21.08.2013 02:33 Uhr - Crypt_Keeper
3x
Werde die Kritiken am UFC wohl nie verstehen....

21.08.2013 03:48 Uhr - Deathstroke
3x
User-Level von Deathstroke 3
Erfahrungspunkte von Deathstroke 141
Was gibts daran nicht zu verstehen? Der UFC ist träge, zäh, langweilig und ohne Bewegung und Dramatik. Ruiniert dieses Meisterwerk und dessen Atmosphäre genauso wie die 30th anniversary version das bei Night of the living Dead gemacht hat. Und ohnehin ohne Romeros oder Argentos Zustimmung stümperhaft zusammengeschustert.

jeder wahre Dawn of the Dead Fan schaut sich den UFC aus Prinzip schon nicht an.

21.08.2013 03:56 Uhr - Votava01
2x
Der schönste Film der Welt.

21.08.2013 04:08 Uhr - DARKHERO
5x
21.08.2013 03:48 Uhr schrieb Deathstroke
jeder wahre Dawn of the Dead Fan schaut sich den UFC aus Prinzip schon nicht an.


So ein Quatsch, ich bin riesen Fan und bin froh den UFC zu haben. Mitte der 90er versuchte ich selber aus mehreren Fassungen sowas auf Vhs zusammen zu schneiden weil ich gerne eine Version wollte wo jede verfügbare Szene drin ist. Also sage nicht jeder wahre Fan oder das ich kein wahrer Fan bin, weil mir der Film nicht lang genug sein kann.
Heute gibt es das profesionel gemacht, mit Extras auf DvD. Ein Traum wurde war.

21.08.2013 08:38 Uhr - JasonXtreme
1x
DB-Mitarbeiter
User-Level von JasonXtreme 8
Erfahrungspunkte von JasonXtreme 964
Saugute Arbeit, sehr interessant, und super ausgearbeitet! Vielen Dank dafür! Auch wenn ich einer derjenigen bin, die Krekels Cut am besten finden... NICHT SCHLAGEN, ich liebe den Film seit meiner Kindheit einfach so sehr (damals noch als 18er Cut VHS), dass ich einfach alle erhältlichen Szenen drin haben will. Für mich verliert der Film dadurch auch nichts an Drive, denn ich in solch einem Werk garnicht benötige.

21.08.2013 08:42 Uhr - Garvante
Kann mir einer nen Tipp geben wo man den Argento Cut günstig mit englischem Ton bestellen kann?


Nicht unbedingt günstig, aber das wäre eine Variante:
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=136&vid=292346

21.08.2013 08:51 Uhr - Grosser_Wolf
3x
21.08.2013 03:48 Uhr schrieb Deathstroke
Was gibts daran nicht zu verstehen? Der UFC ist träge, zäh, langweilig und ohne Bewegung und Dramatik. Ruiniert dieses Meisterwerk und dessen Atmosphäre...

Ich fand mal - ohne zu wissen, daß es sich um diesen handelt - den berüchtigten UFC für 3 Euro irgendwo auf dem Grabbeltisch. Und natürlich bemerkt man einige Qualitäts- wie auch Musik-Sprünge. Dennoch, wirklich zäh und ruiniert finde ich das Grundgerüst dieser Version nicht. Ich bin sowieso ein Freund von atmosphärischen Filmen, die viele in meinem Freundeskreis eher langweilig finden, da darf es durchaus mal etwas "lahmer" sein. Ich finde jedenfalls auch den UFC atmosphärisch dicht.

Mir ist klar, daß es sich um keine offizielle Fassung handelt und daß eine solche immer kritisch zu betrachten ist. Ohne Frage. Ich kann aber verstehen, daß verschiedene Leute aufgrund der immensen Unterschiede der Versionen von Romero und Argento gerne mal alle zu sehenden Szenen zusammengefügt erleben wollten. Daher finde ich sie, wie erwähnt, von der Basis her eine gute alternative Idee, wenn auch eher holprig umgesetzt. Daß man sie genauso ablehnen kann, eben weil sie eigentlich irgendwo nur ein "Fan-Cut" ist, verstehe ich ebenso.

21.08.2013 09:53 Uhr - Bearserk
21.08.2013 00:45 Uhr schrieb Oberstarzt
Mal 'ne Frage:
Kramt Ihr von der Redaktion jetzt wieder alte (überdurchschnittliche) SBs heraus, um sie ein paar Tage als "aktuelles Highlight" oben an der Startseite anzupinnen? Falls ja, dann erwarte ich demnächst die Schnitthistorie von The Thing.

Oder kommt das nur wegen Zombie Massacre ab dem 31.08 ?


Hm, meistens machen sie es ja weh´gen irgend einer aktuellen Sache...

Sollte sich da was bei Zombie bewegen?!?

21.08.2013 11:43 Uhr - muffin
Der Bericht ist der absolute Wahnsinn, tolle Arbeit und mein höchster Respekt!
Ich selbst besitze den UFC auf DVD und die limitierte "Trilogy of the Dead" auf BD, von daher bin ich diesbezüglich bestens versorgt.
"Damals" habe ich diesen Film noch im Kino gesehen, kann mich noch gut erinnern wie sprachlos und blass die ganzen Kinogänger waren.

21.08.2013 12:36 Uhr - Lamar
Absolut genialer Bericht zu einem sehr genialen Zombie Film der alten Schule. Wenn nicht sogar der beste Zombie Film überhaupt.

Dann noch zu den Hörspielen :

Die Argento Melodie Fassungen sind um ein Millionenfaches besser als die Romero Melodie Fassungen.

21.08.2013 12:51 Uhr - Darkassassin
1x
Absolut genial!

Vielen, vielen Dank! Selten einen so interessanten Artikel gelesen! Ganz große Klasse!

21.08.2013 14:44 Uhr - Totally Blind Mule
Toller Bericht, Respekt und Danke

21.08.2013 15:09 Uhr - Hunter
1x
21.08.2013 08:51 Uhr schrieb Grosser_Wolf
21.08.2013 03:48 Uhr schrieb Deathstroke
Was gibts daran nicht zu verstehen? Der UFC ist träge, zäh, langweilig und ohne Bewegung und Dramatik. Ruiniert dieses Meisterwerk und dessen Atmosphäre...

Ich fand mal - ohne zu wissen, daß es sich um diesen handelt - den berüchtigten UFC für 3 Euro irgendwo auf dem Grabbeltisch. Und natürlich bemerkt man einige Qualitäts- wie auch Musik-Sprünge. Dennoch, wirklich zäh und ruiniert finde ich das Grundgerüst dieser Version nicht. Ich bin sowieso ein Freund von atmosphärischen Filmen, die viele in meinem Freundeskreis eher langweilig finden, da darf es durchaus mal etwas "lahmer" sein. Ich finde jedenfalls auch den UFC atmosphärisch dicht.

Mir ist klar, daß es sich um keine offizielle Fassung handelt und daß eine solche immer kritisch zu betrachten ist. Ohne Frage. Ich kann aber verstehen, daß verschiedene Leute aufgrund der immensen Unterschiede der Versionen von Romero und Argento gerne mal alle zu sehenden Szenen zusammengefügt erleben wollten. Daher finde ich sie, wie erwähnt, von der Basis her eine gute alternative Idee, wenn auch eher holprig umgesetzt. Daß man sie genauso ablehnen kann, eben weil sie eigentlich irgendwo nur ein "Fan-Cut" ist, verstehe ich ebenso.

"Fan-Cut" ist so eine Sache. Da müsste man erst Mal die Intention von Krekel verstehen, den UFC überhaupt anzufertigen. Vielleicht ging es schlicht nur um die schnelle Mark mit Slogans à la "Die weltweit längste Fassung". Dass es sich um keine offizielle Fassung handelt ist eines, dass der Film leider ziemlich stümperhaft zusammen geschnitten wurde, ist dagegen ein furchtbares Malheur. Die angesprochenen Tonsprünge, von der lieblosen Nachsynchronisation ganz zu schweigen, zeugen von mangelnder Professionalität.
Angesichts der großen Fangemeinde von "Dawn of the Dead" kochen beim UFC fast schon reflexartig die Emotionen hoch. Allerdings ist der UFC auch oder vor allem nach objektiven Maßstäben ein wahres Machwerk. Daran darf gar kein Zweifel bestehen. Wenn es hier und dort Verfechter des UFC geben mag, dann soll das ruhig so sein. Zu behaupten, dass der UFC die qualitativ beste Version des Filmes sei, ist aber mehr als abwegig.

21.08.2013 15:36 Uhr - Fuxx Me Famous
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Erfahrungspunkte von Fuxx Me Famous 41
Absolut genialer Bericht. Habe selbst die Ultimate Edition von Anchor Bay mit beiden Schnittfassungen auf DVD und noch die seperat erschiene US Blu Ray von Anchor Bay. Den Ultimate Final Cut finde ich komplett überflüssig.

21.08.2013 15:42 Uhr - Grosser_Wolf
@ Hunter
Machwerk würde ich es objektv tatsächlich nicht nennen, da kenne ich weitaus schlimmeres, sowas wie diese ultralange *hust* *hust* Fassung von "Tanz der Teufel". Das würde ich mal unter aller Sau nennen, dagegen glänzt der UFC. Und die Intention hinter der Langfassung kennen wir nicht, da können wir nur mutmaßen. Natürlich ist es nicht die qualitativ beste Version von "Zombie". Aber, so meinte ich, eine nette Alternative in der Idee. Noch netter, hätte man es technisch besser umgesetzt. Ob man es mag, da werden wir uns alle auf SB noch lange streiten.
;-)

21.08.2013 16:07 Uhr - Deathstroke
User-Level von Deathstroke 3
Erfahrungspunkte von Deathstroke 141
@Garvante: danke für den Tipp, schön das mir da wenigstens einer aushelfen konnte :)

Hab gestern das 1990 Remake von Night of the living Dead gesehen. So richtig begeistert war ich nicht. Was ich toll fand war Tony Todd und das Barbara eine wesentlich aktivere Rolle hatte und selbstbewusster war. Im original fand ich es schon fast nervig wie sie da wie eine kleine Maus ständig rumsass und dann sang und klanglos untergegangen ist. Savinis Remake hebt ihren Charakter da mehr heraus. Dafür ist die atmo im original aber wesentlich besser und ich muss gestehen von einem Savini Film mehr gore erwartet zu haben, vor allem nach seiner fulminanten Arbeit bei Day of the Dead. Ich weiss er war hier nicht der Make Up FX Designer aber immerhin regisseur. Da hatte ich mehr erwartet. Schlecht ist der Film auf keinen Fall aber ich bevorzuge trotzdem das 1968er Original.

Zum UFC: ich bleib dabei. Der Mittelteil ist unerträglich zäh und so langweilig wie ne Soap opera. Null Spannung und Bewegung. Mal ganz davon abgesehen das der UFC auch noch nichtmal englischen Ton hat.

21.08.2013 16:17 Uhr - KarateHenker
User-Level von KarateHenker 4
Erfahrungspunkte von KarateHenker 242
21.08.2013 16:07 Uhr schrieb Deathstroke

Zum UFC: ich bleib dabei. Der Mittelteil ist unerträglich zäh und so langweilig wie ne Soap opera. Null Spannung und Bewegung. Mal ganz davon abgesehen das der UFC auch noch nichtmal englischen Ton hat.


Word. Sowohl Romero als auch Argento werden schon gewusst haben, warum sie bestimmte Szenen nicht in ihre jeweilige Schnittfassung integrieren...

21.08.2013 16:25 Uhr - Rantanplan1980
21.08.2013 02:26 Uhr schrieb Deathstroke
Hatte jahrelang den Romero Cut als UK DVD bis ich vor ein Tagen doch glatt mal gemerkt habe das es sich dabei um eine gekürzte Fassung handelt. Ist natürlich immens ärgerlich und somit habe ich den gleich verkauft und mir dann stattdessen den Romero "Directors Cut" als uncut UK DVD gebraucht besorgt (Soviel geld hatte ich diesen Monat grade noch übrig). Hätte mir auch den Argento Cut holen können aber der hatte keinen englischen Ton (Kann mir einer nen Tipp geben wo man den Argento Cut günstig mit englischem Ton bestellen kann?)


Der Romero Cut ist gar nicht gekürzt. Der DC entstand nachträglich und wurde verlängert. Was auch nicht unbedingt gut sein muss.

21.08.2013 17:06 Uhr - Deathstroke
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21.08.2013 16:25 Uhr schrieb Rantanplan1980
21.08.2013 02:26 Uhr schrieb Deathstroke
Hatte jahrelang den Romero Cut als UK DVD bis ich vor ein Tagen doch glatt mal gemerkt habe das es sich dabei um eine gekürzte Fassung handelt. Ist natürlich immens ärgerlich und somit habe ich den gleich verkauft und mir dann stattdessen den Romero "Directors Cut" als uncut UK DVD gebraucht besorgt (Soviel geld hatte ich diesen Monat grade noch übrig). Hätte mir auch den Argento Cut holen können aber der hatte keinen englischen Ton (Kann mir einer nen Tipp geben wo man den Argento Cut günstig mit englischem Ton bestellen kann?)


Der Romero Cut ist gar nicht gekürzt. Der DC entstand nachträglich und wurde verlängert. Was auch nicht unbedingt gut sein muss.


Du hast mich missverstanden. ich hatte die gekürzte US-Kinofassung als UK DVD. Also es war nicht ungekürzte Kinofassung, sondern es fehlten ein paar sachen z.B. der Kopfplatzer am Anfang. Und der ist in allen drei Schnittfassungen in der uncut Version enthalten.

Scheint sogar als sei das ein Bootleg gewesen. bei ofdb steht der nämlich nicht drin (nur der DC aber ich hatte definitiv die Kinofassung von Romero, nur halt geschnitten da der Kopfplatzer fehlte. Verwirrend ist das alles)

Ich finde den DC schon besser da er viele szenen des Argento Cut die im Romero Cut fehlen wieder einfügt. Bis auf die wirklich teilweise atmosphäre-ruinierende "Fahrstuhlmusik" in einigen szenen meiner Meinung nach klar der beste cut was atmo und charaktere angeht (hat auch mehr gore als die anderen beiden fassungen meine ich)

Die Romero Kinofassung brauch ich nun nicht mehr aber den Argento Cut würde ich gerne nochmal haben. Allerdings muss ich jetzt erstmal einen shop finden wo man den mit englischem Ton findet - und keine Kreditkarte braucht. UK-shops fallen daher flach. Müsste schon ein deutscher, AT oder schweizer shop sein.

21.08.2013 17:25 Uhr - KarateHenker
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21.08.2013 17:06 Uhr schrieb Deathstroke
21.08.2013 16:25 Uhr schrieb Rantanplan1980
21.08.2013 02:26 Uhr schrieb Deathstroke
Hatte jahrelang den Romero Cut als UK DVD bis ich vor ein Tagen doch glatt mal gemerkt habe das es sich dabei um eine gekürzte Fassung handelt. Ist natürlich immens ärgerlich und somit habe ich den gleich verkauft und mir dann stattdessen den Romero "Directors Cut" als uncut UK DVD gebraucht besorgt (Soviel geld hatte ich diesen Monat grade noch übrig). Hätte mir auch den Argento Cut holen können aber der hatte keinen englischen Ton (Kann mir einer nen Tipp geben wo man den Argento Cut günstig mit englischem Ton bestellen kann?)



Der Romero Cut ist gar nicht gekürzt. Der DC entstand nachträglich und wurde verlängert. Was auch nicht unbedingt gut sein muss.


Du hast mich missverstanden. ich hatte die gekürzte US-Kinofassung als UK DVD. Also es war nicht ungekürzte Kinofassung, sondern es fehlten ein paar sachen z.B. der Kopfplatzer am Anfang. Und der ist in allen drei Schnittfassungen in der uncut Version enthalten.

Scheint sogar als sei das ein Bootleg gewesen. bei ofdb steht der nämlich nicht drin (nur der DC aber ich hatte definitiv die Kinofassung von Romero, nur halt geschnitten da der Kopfplatzer fehlte. Verwirrend ist das alles)

Ich finde den DC schon besser da er viele szenen des Argento Cut die im Romero Cut fehlen wieder einfügt. Bis auf die wirklich teilweise atmosphäre-ruinierende "Fahrstuhlmusik" in einigen szenen meiner Meinung nach klar der beste cut was atmo und charaktere angeht (hat auch mehr gore als die anderen beiden fassungen meine ich)

Die Romero Kinofassung brauch ich nun nicht mehr aber den Argento Cut würde ich gerne nochmal haben. Allerdings muss ich jetzt erstmal einen shop finden wo man den mit englischem Ton findet - und keine Kreditkarte braucht. UK-shops fallen daher flach. Müsste schon ein deutscher, AT oder schweizer shop sein.


Gibt doch UK-Shops, die PayPal als Zahlungsmittel akzeptieren, wenn man keine Kreditkarte hat.

21.08.2013 17:28 Uhr - metalarm
RESPEKT !!!!! leck mich am arsch was für ein bericht !!! hut ab !!! weiter so !!

21.08.2013 17:34 Uhr - Deathstroke
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Ich benutze kein PayPal. Dies hat persönliche Gründe auf die ich nicht weiter eingehen möchte an dieser Stelle. Es sollte also wirklich ein shop sein wo man per Vorkasse zahlen kann. Oder ich muss mir eine der teuren Hartboxen von XT besorgen, die haben meine ich Romero DC und Argento Cut an Bord. Hoffentlich auch mit englischem Ton.

Hab hier in der Stadt nen Händler der sich auf uncut/indizierte Filme spezialisiert, muss den mal fragen. Nur dauert das bei dem etwas länger bis die ankommen und er ist auch nicht allzu günstig.

21.08.2013 17:46 Uhr - KarateHenker
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21.08.2013 17:34 Uhr schrieb Deathstroke
Ich benutze kein PayPal. Dies hat persönliche Gründe auf die ich nicht weiter eingehen möchte an dieser Stelle. Es sollte also wirklich ein shop sein wo man per Vorkasse zahlen kann. Oder ich muss mir eine der teuren Hartboxen von XT besorgen, die haben meine ich Romero DC und Argento Cut an Bord. Hoffentlich auch mit englischem Ton.

Hab hier in der Stadt nen Händler der sich auf uncut/indizierte Filme spezialisiert, muss den mal fragen. Nur dauert das bei dem etwas länger bis die ankommen und er ist auch nicht allzu günstig.


Kannst du Blu-rays abspielen? Den Argento-Cut gibts einzeln für um die 18€ von NSM auf BD (normale Amaray); hat O-Ton an Bord.

21.08.2013 17:54 Uhr - muffin
Die "Trilogy of the Dead" kann ich jedem Fan von Romero ans Herz legen, einfach toll was man bezüglich Bildqualität noch rausgeholt hat.

http://www.schnittberichte.com/svds.php?Page=Fassung&ID=14049

21.08.2013 18:36 Uhr - Hunter
21.08.2013 15:42 Uhr schrieb Grosser_Wolf
@ Hunter
Machwerk würde ich es objektv tatsächlich nicht nennen, da kenne ich weitaus schlimmeres, sowas wie diese ultralange *hust* *hust* Fassung von "Tanz der Teufel". Das würde ich mal unter aller Sau nennen, dagegen glänzt der UFC. Und die Intention hinter der Langfassung kennen wir nicht, da können wir nur mutmaßen. Natürlich ist es nicht die qualitativ beste Version von "Zombie". Aber, so meinte ich, eine nette Alternative in der Idee. Noch netter, hätte man es technisch besser umgesetzt. Ob man es mag, da werden wir uns alle auf SB noch lange streiten.
;-)

Nun, man kann natürlich ein Negativbeispiel von desaströser Qualität gegen ein anderes ausspielen, aber das läuft letztlich auf die Frage von Pest und Cholera hinaus. Oder: Mist bleibt Mist. Wir sind uns ja darin einig, dass die technische Realisierung des UFC jeglichen Könnens entbehrt. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Über Geschmack lässt sich wie üblich endlos debattieren. Ich mag den UFC nicht, kann aber sehr gut damit leben, wenn andere, warum auch immer, gefallen daran finden. Unverständlich bleibt mir aber, dass es anscheinend immer noch Leute gibt, die angesichts der eklatanten Schwächen des UFC - die unübersehbar sind - rätseln, warum diese Version einen schlechten Ruf hat. Bei geschnittenen Filmen wird häufig nicht nur über fehlende Szenen geklagt, sondern auch über das Vorhandensein inhaltlicher wie technischer Sprünge und Brüche. Kurioserweise stellt dies beim UFC für einige Leute kein Mangel dar, es ist sogar das Gegenteil der Fall. Eigentlich handelt es sich bei solchen Kommentaren im Grunde genommen nur noch um Spam, den man getrost ignorieren sollte.

By the way...Einen DC von "Dawn Of The Dead" hat es nie gegeben und es wird ihn vermutlich auch nie geben. Aber das ist ja auch schon ein alter Hut...

21.08.2013 19:51 Uhr - mica_007
Mich würde mal Interessieren ob es noch mehr so gute Retrospektiven gibt ? Wen ja wo ?

21.08.2013 20:27 Uhr - BoondockSaint123
1x
DB-Mitarbeiter
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21.08.2013 19:51 Uhr schrieb mica_007
Mich würde mal Interessieren ob es noch mehr so gute Retrospektiven gibt ? Wen ja wo ?


schau mal oben bei "Ressourcen"

21.08.2013 20:55 Uhr - Deathstroke
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21.08.2013 18:36 Uhr schrieb Hunter

By the way...Einen DC von "Dawn Of The Dead" hat es nie gegeben und es wird ihn vermutlich auch nie geben. Aber das ist ja auch schon ein alter Hut...


Naja der Extended Cut trägt nunmal die Bezeichnung "Directors Cut" und da Romero (der Director) diesen angefertigt hat handelt es sich hier um den Cut des Directors. Directors Cut ;) Von mir aus können wir es aber auch Extended Cut nennen, kommt aber eh aufs selbe raus.


Hab grade gelesen das Ken Foree bei der Halloween: 35 Years of Terror Convention im November dabei ist. Ziemlich cool :)

21.08.2013 21:17 Uhr - CrazySpaniokel79
Knaller!!!!!! Der Bericht ist in ein paar Jahren genauso Kultig wie der Film!!! Weiter so SB Team!!! Freue mich auf jeden weiteren Bericht der noch folgt!!!

21.08.2013 21:17 Uhr - CrazySpaniokel79
Knaller!!!!!! Der Bericht ist in ein paar Jahren genauso Kultig wie der Film!!! Weiter so SB Team!!! Freue mich auf jeden weiteren Bericht der noch folgt!!!

21.08.2013 21:21 Uhr - KarateHenker
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21.08.2013 20:55 Uhr schrieb Deathstroke
21.08.2013 18:36 Uhr schrieb Hunter

By the way...Einen DC von "Dawn Of The Dead" hat es nie gegeben und es wird ihn vermutlich auch nie geben. Aber das ist ja auch schon ein alter Hut...


Naja der Extended Cut trägt nunmal die Bezeichnung "Directors Cut" und da Romero (der Director) diesen angefertigt hat handelt es sich hier um den Cut des Directors. Directors Cut ;) Von mir aus können wir es aber auch Extended Cut nennen, kommt aber eh aufs selbe raus.


Hab grade gelesen das Ken Foree bei der Halloween: 35 Years of Terror Convention im November dabei ist. Ziemlich cool :)


So ist es, wobei sich Romero mittlerweile vom DC distanziert und ausdrücklich den Kinocut als seine Wunschfassung angibt. Der DC war Geldmache im Zuge des Special Edition-Hypes in den 90ern.

21.08.2013 22:54 Uhr - Deathstroke
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21.08.2013 21:21 Uhr schrieb KarateHenker
21.08.2013 20:55 Uhr schrieb Deathstroke
21.08.2013 18:36 Uhr schrieb Hunter

By the way...Einen DC von "Dawn Of The Dead" hat es nie gegeben und es wird ihn vermutlich auch nie geben. Aber das ist ja auch schon ein alter Hut...


Naja der Extended Cut trägt nunmal die Bezeichnung "Directors Cut" und da Romero (der Director) diesen angefertigt hat handelt es sich hier um den Cut des Directors. Directors Cut ;) Von mir aus können wir es aber auch Extended Cut nennen, kommt aber eh aufs selbe raus.


Hab grade gelesen das Ken Foree bei der Halloween: 35 Years of Terror Convention im November dabei ist. Ziemlich cool :)


So ist es, wobei sich Romero mittlerweile vom DC distanziert und ausdrücklich den Kinocut als seine Wunschfassung angibt. Der DC war Geldmache im Zuge des Special Edition-Hypes in den 90ern.


Das wird ja auch in dem Artikel erwähnt. Aber die meisten Fans bevorzugen dennoch den DC gegenüber der US-Kinofassung. Für mich ist der DC irgendwie sone ideale Mischung aus US Kinofassung und EU-Kinofassung. Vieles was nicht im Romero Cut ist aber im Argento Cut ist im DC wieder enthalten und er hat trotzdem auch das meiste des Romero Cut. Aber nicht so unerträglich zäh in die Länge gezogen wie beim UFC. Das einzige was mich am DC stört ist die Musik - und die ist ja leider auch so in der Kinofassung von Romero. Wobei auch die Romero Versionen geniale musik-momente haben die schauriger sind als bei Argento. Was mich stört sind diese Dudel-Musik Einlagen bei solchen szenen wie in den letzten 20 Minuten wo diese vollkommen unpassend eingesetzt wird und die apokalyptische Stimmung teilweise vollkommen verhunzt. Am schlimmsten in der szene wo Zombie-Stephen aus dem Fahrstuhl kommt.

Da soll mal jemand den Romero DC einfach mit der Musik des Argento Cuts versehen (und in den szenen die im Argento cut nicht drin sind einfach dann keine musik machen), dann wär das die ultimative Version für mich.

Welche Version ist eigentlich goriger, die Argento oder der Romero DC? Denn im DC sind ja wieder viele der gewaltszenen drin die im Romero Cut fehlen (Roger erschiesst die Zombies im Keller auch im DC beispielsweise oder es gibt am ende mehr einstellungen der fressenden Zombies und der ausweidungs-szenen) Gibt es überhaupt irgendwelche gore szenen des Argento cut die im DC nicht drin sind? Mir fällt da keine ein auf Anhieb.

Den DC gabs übrigens schon 1978^^ Ist nämlich meines Wissens nach identisch mit der Fassung die in Cannes 1978 gezeigt wurde. Ich glaube der Kinocut wurde erst danach angefertigt. Somit war der DC eventuell sogar die erste fassung des Films überhaupt.

22.08.2013 09:36 Uhr - Joker1978
Wieder einmal Weltklasse videoraider!!! Meinen allerhöchsten Respekt für diese Retrospektive, Super geschrieben (wie immer), informativ und einfach nur geil!!!
Deshalb liebe ich diese Seite, und auch deine natürlich, ehrenwerter Raider, auch wenn es mir hier manchmal schwerfällt.
Ich freue mich auf die nächste Retrospektive!!!!

22.08.2013 11:27 Uhr - Hunter
21.08.2013 22:54 Uhr schrieb Deathstroke
21.08.2013 21:21 Uhr schrieb KarateHenker
21.08.2013 20:55 Uhr schrieb Deathstroke
21.08.2013 18:36 Uhr schrieb Hunter

By the way...Einen DC von "Dawn Of The Dead" hat es nie gegeben und es wird ihn vermutlich auch nie geben. Aber das ist ja auch schon ein alter Hut...


Naja der Extended Cut trägt nunmal die Bezeichnung "Directors Cut" und da Romero (der Director) diesen angefertigt hat handelt es sich hier um den Cut des Directors. Directors Cut ;) Von mir aus können wir es aber auch Extended Cut nennen, kommt aber eh aufs selbe raus.


Hab grade gelesen das Ken Foree bei der Halloween: 35 Years of Terror Convention im November dabei ist. Ziemlich cool :)


So ist es, wobei sich Romero mittlerweile vom DC distanziert und ausdrücklich den Kinocut als seine Wunschfassung angibt. Der DC war Geldmache im Zuge des Special Edition-Hypes in den 90ern.


Das wird ja auch in dem Artikel erwähnt. Aber die meisten Fans bevorzugen dennoch den DC gegenüber der US-Kinofassung. Für mich ist der DC irgendwie sone ideale Mischung aus US Kinofassung und EU-Kinofassung. Vieles was nicht im Romero Cut ist aber im Argento Cut ist im DC wieder enthalten und er hat trotzdem auch das meiste des Romero Cut. Aber nicht so unerträglich zäh in die Länge gezogen wie beim UFC. Das einzige was mich am DC stört ist die Musik - und die ist ja leider auch so in der Kinofassung von Romero. Wobei auch die Romero Versionen geniale musik-momente haben die schauriger sind als bei Argento. Was mich stört sind diese Dudel-Musik Einlagen bei solchen szenen wie in den letzten 20 Minuten wo diese vollkommen unpassend eingesetzt wird und die apokalyptische Stimmung teilweise vollkommen verhunzt. Am schlimmsten in der szene wo Zombie-Stephen aus dem Fahrstuhl kommt.

Da soll mal jemand den Romero DC einfach mit der Musik des Argento Cuts versehen (und in den szenen die im Argento cut nicht drin sind einfach dann keine musik machen), dann wär das die ultimative Version für mich.

Welche Version ist eigentlich goriger, die Argento oder der Romero DC? Denn im DC sind ja wieder viele der gewaltszenen drin die im Romero Cut fehlen (Roger erschiesst die Zombies im Keller auch im DC beispielsweise oder es gibt am ende mehr einstellungen der fressenden Zombies und der ausweidungs-szenen) Gibt es überhaupt irgendwelche gore szenen des Argento cut die im DC nicht drin sind? Mir fällt da keine ein auf Anhieb.

Den DC gabs übrigens schon 1978^^ Ist nämlich meines Wissens nach identisch mit der Fassung die in Cannes 1978 gezeigt wurde. Ich glaube der Kinocut wurde erst danach angefertigt. Somit war der DC eventuell sogar die erste fassung des Films überhaupt.

Sorry, das stimmt einfach nicht. Der "Extended Cut" trägt nicht den Titel "Director's Cut", sondern "Extended Cut". Das läuft auch nicht auf dasselbe hinaus, im Gegenteil, denn wie KarateHenker richtig schreibt, ist die US-Kinoversion Romeros Wunschfassung. Wie gesagt, es gibt keinen DC von "Dawn Of The Dead". Wenn es ihn aber gäbe, dann wäre das die US-Kinofassung. Die von dir kritisierte "Dudel-Musik" passt eben auch perfekt in Romeros Fassung, die dem Film eine zynische Note gibt. Passend für einen Film, der (leider) zu häufig auf seinen Goregehalt reduziert wird.
Es spielt auch keine Rolle, wann der"Extended Cut" fertig gestellt wurde und wie viele Leute ihn mögen. Im Übrigen stimmt nicht alles, was man bei Wikipedia nachlesen kann.

31.08.2013 20:31 Uhr - Dr. Foster
Sehr geehrter Herr VideoRaider!

Spät aber doch nun auch von mir ein dickes Lob für Ihre exzellente Retrospektive. Dieser Film hat mich praktisch mein ganzes Leben lang begleitet und auch absolut nichts von seiner ursprünglichen Faszination verloren, seit ich ihn vor 33 Jahren im Zuge einer Nachmittagsvorstellung (und im zarten Alter von gerade mal 10 Lenzen) in einem kleinen muffligen Kellerkino in Wien zum ersten Mal gesehen habe. Für mich persönlich wird die deutsche Kinofassung auch immer die "definitive" Version bleiben (die Gründe hierfür wurden in Ihrem Bericht ja sehr umfassend und zudem vollkommen zutreffend ausgeführt). Dario Argento lag meiner Meinung nach mit seiner eigenen, "ernsthafteren" Adaption des Materials von Anfang an absolut richtig - George Romeros ursprüngliche U.S.-Fassung hätte, bei allem Respekt vor dem Meister (der Film ist und bleibt unterm Strich natürlich in erster Linie SEIN Werk), im mitteleuropäischen Raum in dieser Form auf gar keinen Fall funktioniert.

Noch ein paar Worte zu Oliver Krekels umstrittenem "Ultimate Final Cut": Obwohl ich selbst kein großer Freund dieser Fassung bin muss fairerweise dennoch gesagt werden, dass Herr Krekel, zweifellos echter Vollblut-"Dawn"-Fan, sich bei deren Erstellung ganz offensichtlich sehr bemüht hat. Damit meine ich nicht nur die akribischen, oft nur über wenige Sekunden getimten Zusammenschnitte der diversen unterschiedlichen Szenen zwischen den Romero- und Argento-Cuts, sondern auch den (wenngleich letztendlich nicht sehr gelungenen) Versuch der Nach-Synchronisation mit immerhin drei der vier deutschen Originalsprecher von 1979. Zweifellos eine Menge Arbeit, die es dann schon auch irgendwo zu würdigen gilt – unabhängig davon, wie man nun persönlich zum UFC stehen mag.

Nochmals danke für den hervorragenden Beitrag, und freundliche Grüße aus Wien,

Dr. Foster

24.05.2014 19:53 Uhr - dirty harry
Vielen Dank für einen solch umfangreichen, detaillierten, mit Hintergründen gespickten Bericht!Unad das von einem Film de so alt ist und man meinte , man wüste schon alles.Super auch die Fassungsvergleiche (Argento/Romero) sowie die vielen Cover!Selbst Soundsnipets sind dabei.Ob man das besse hinbekommt wage ich zu bezweifeln.Genial!!Vielen Dank und weiter so..

27.09.2014 01:07 Uhr - Thilo
F E T T ! ! !

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