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30.
12.07.2012 16:36 Uhr -
Cameron Poe
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5x |
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Danke für den Schnittbericht... passend ironisch bis zynisch kommentiert, das Ganze.
Diese extrem kleine Ittenbach-Gore-Nische wird es wohl immer geben, nur schaut sich solche Machwerke wohl nur noch ein klitzekleines Publikum an. Spätestens seit Hostel 2 blieben grössere Zuschauerzahlen aus - ich persönlich finde das gut so, denn diese mMn sinnentleerte "Handlung" ist lebensfeindlich, nihilistisch, menschenverachtend.
Gute Horrorfilme sind definitiv Mangelware geworden, mit immer extremeren Gore Effekten lässt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kaum viel Geld verdienen. Oft ist das, was man nur vor dem geistigen Auge sieht, wesentlich wirkungsvoller als jeder noch so irrsinnige Ittenbach-Stunt. Zumal das geneigte Publikum ganz offensichtlich immer mehr abstumpft (wenn auch die Kommentare einiger Fans auf YouTube zum Filmclip eindeutig bestätigen: Es gibt dieses Publikum, und leider bestätigt dieses auch auf YouTube die Klischees: "Krank", was da einige von sich geben).
Davon mal ganz abgesehen, selbst der Filmtitel ist sinnentleert: "La petite mort" ist eindeutig ein sexueller Begriff, der hier wohl nur deshalb verwendet wird, weil das Wort "mort" (deutsch: Tod) darin vorkommt. Was allerdings "Orgasmus" (Bedeutung des ganzen Begriffs) mit der oben beschriebenen Folter- und Mord-Handlung zu tun haben soll, erschliesst sich wohl nur den Machern. Ein "Höhepunkt" im übertragenen Sinne würde für einen guten Horror-Film vielleicht sogar Sinn machen, aber einen solchen "Handlungsbogen" würde ich in der Tat nur den Franzosen zutrauen - die ja auch wieder sehr ruhig geworden sind hinsichtlich Horror-Filmen.
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