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13.
05.08.2008 08:28 Uhr -
Thodde
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Also ich finde, MOUNTAIN OF THE CANNIBAL GOD ist einer der besseren Kannibalen-Filme. Immerhin hat das Ding einen einigermaßen soliden Abenteuer-Plot und halbwegs talentierte Hauptdarsteller. Bis auf die unnötigen Tiersnuff-Szenen und den lächerlichen Schweine-Sex am Ende ist der durchaus goutierbar.
@ will-lee: Nicht MOUNTAIN hat die Tiersnuff-Szenen recycelt, sondern im Gegenteil: Umberto Lenzi hat insbesondere in EATEN ALIVE diverse Szenen aus MOUNTAIN geklaut.
In einem Interview auf der RC-1-DVD von EATEN ALIVE wird Lenzi gefragt, ob er denn Sergio Martino wegen der Verwendung der Szenen um Erlaubnis gefragt hat. Lenzi wird daraufhin stinksauer und fährt den Interviewer an, er habe nur eine einzige Einstellung verwendet, nämlich als die Kannibalen die Frau ausweiden und ihr Fleisch braten. Anschließend blickt er den Interviewer streng an und fragt ihn, ob das jetzt klar sei und er das verstanden habe. Dabei hat Lenzi fast den halben Film aus geklauten Szenen zusammengebastelt.
Sergio Martino hingegen behauptet ja, dass einige Tiersnuff-Szenen in MOUNTAIN nicht gestellt seien, sondern nur zufällig vom Drehteam gefilmt wurden. Insbesondere die Szene mit der Schlange und dem Affen, der, so Martino, eigentlich nur hätte an der Schlange vorbeilaufen sollen. Aber eh man sich versah, habe die Schlange sich den Affen geschnappt und verspeist. Zu dumm nur, dass in der Szene deutlich ein optischer Effekt zu sehen ist, der eine Vorrichtung verdeckt, mit der der Affe der Schlange regelrecht "ins Maul gestopft" wird.
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34.
06.08.2008 13:11 Uhr -
nytemare
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39. 05.08.2008 - 21:08 Uhr schrieb Trism
(...) bei gewissen Schlachtungsarten in China gang und gäbe ist (dass z.B. ein Hund vor dem Töten erst geschlagen wird, weil das Fleisch dann besser sei). (...)
für solche stories würde ich ja liebend gerne mal ne verläßliche (!) quellenangabe sehen. denn: es ist eine westliche legende, daß das essen von hunden in china zum alltag gehört. erstens ist der verzehr von hunden dort (wie auch in deutschland) illegal, zweitens handelt es sich bei dem traditionellen verzehr von hunden in china um eine "medizinische" nahrung, die einen bestimmten zweck erfüllt und nie für leute gedacht war, die eben mal bock auf n hundeschnitzel haben (oder was auch immer sich manche leute da vorstellen).
ich habe auch immens was dagegen, wenn tiere wie im falle einer solchen filmproduktion zu zwecken der unterhaltung getötet werden, vermute allerdings, daß ein guter teil der leute, die hier "is eh n scheißfilm" u.ä. von sich geben, den film nie gesehen haben - denn dann hätten sie festgestellt, daß weite teile des films in richtung abenteuerfilm gehen und der film an sich handwerklich gar nicht mal so schlecht ist.
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35.
06.08.2008 13:59 Uhr -
göschle
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Finde den Film absolut sehenswert und für mich gehört er zu den besten Beiträgen des Sub-Genres. Die Kritik an ihm ist natürlich legitim, gleichermassen sollte es aber auch legitim sein, die Geschmäcker selbst entscheiden zu lassen, was man sehen will
bzw, was nicht, so tolerant sollte man heutzutage einfach sein. Mit dem "Müll" was dem Streifen unterstellt wird, wird immerhin bis dato noch gutes Geld verdient. Achja, irgendein Post stellte die Frage, was sich Stacy Keach und Ursula Andress wohl dabei gedacht haben, als sie bei dem Film
mitspielten?! Ausser Geld verdienen, stelle ich eine Gegenfrage: Was haben sich Helen Mirren und Malcolm McDowell gedacht, als sie die Rollen in "Caligula" annahmen ?
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