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15.
27.06.2010 01:08 Uhr -
Midnight Meat Man
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Wenn wir hier schon über ein Predator Film sprechen geb ich dies ma zur geltung steht zwar schon im Forum aber egal.
Kann es immer noch net ganz verstehen warum Predator ab 16 ist für mich ein klarer 18er Titel,daher musste ich glatte 3 mal bei der FSK nachfragen bis ich mal ne antwort bekam und die sah wie folgt aus.
Stellungnahme der FSK zur 16er Freigabe von Predator Uncut
FÜR MICH IST SIE SEHR WIRR UND NICHT WIRKLICH SCHLÜSSIG :
Ihre Frage nach der Indizierung von Predator kann ich wie folgt beantworten:
Der Film ist nicht von der Liste der indizierten Filme genommen worden,
sondern es sind insgesamt drei Fassungen indiziert, außerdem zwei Fassungen
des Filmes Predator 2.
Die FSK hat eine Fassung mit der Lauflänge von 107 Minuten mit „ab 16
Jahren“ gekennzeichnet, da die Mitglieder des Ausschusses für diese Version
zu der Meinung kamen, dass die Gesamthandlung des Filmes trotz der
Gewaltszenarien eine klare Absagen gegen den massiven Einsatz von Waffen und
Gewalt erteilt. Dazu kam, dass das Alter des Filmes den betreffenden Szenen
ihre Wirkmacht nimmt, da Jugendliche heute über weit größere Seherfahrungen
in diesem Genre verfügen als zur Zeit der Herstellung des Filmes.
Die Beurteilung von Filmen muss immer den Gesamtkontext des Werkes
berücksichtigen. Eine „Logik“, die heißen könnte, dass vergleichbare
Einzelszenen („…bei Gamer wird ein Fuß weggeschossen, bei Predator ein Arm
abgetrennt…“) immer auch zur selben Altersfreigabe führen müssen, kann nicht
greifen, da die betreffenden Szenen im jeweiligen Kontext des Filmes eine
völlig unterschiedliche Wirkung auf den Betrachter haben können. So könnte
bspw. ein und die selbe Erschießungsszene theoretisch in einem
Antikriegsfilm eine gewaltablehnende Wirkung entfalten, in einem Kriegsfilm
mit einem entsprechend unterschiedlichen Kontext aber eine
gewaltbeführwortende Aussage entwickeln.
Hierbei ist allerdings zu sagen, dass die FSK-Kennzeichnungen lediglich
sicherstellen sollen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von
Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt
wird. Die Ausschüsse der FSK, die unter anderem aus Jugendamtsleitern,
Jugendbildungsreferenten, Lehrern, Kinderärzten, Psychologen, die natürlich
auch Eltern sind, bestehen, versuchen mit großer Sorgfalt die mögliche
Wirkung eines jeden Filmes zu beurteilen. Eine letztlich objektive
richtige Freigabe kann es nicht geben. Zu unterschiedlich sind die Filme,
zu unterschiedlich sind die Rezeptionsbedingungen und -möglichkeiten von
Kindern und Jugendlichen. Die Prüferinnen und Prüfer versuchen dies zu
berücksichtigen.
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33.
27.06.2010 12:43 Uhr -
Glock18
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15
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27.06.2010 - 00:55 Uhr schrieb Das Blob
"Also diese Schnittfassung ist mal wieder ein Armutszeugnis für die FSK." Immer wieder verblüffend, wie wenig einige Leser hier zu begreifen scheinen, dass die FSK nur absegnet, was man ihr vorlegt, nicht aber schneidet. Die Schnittfassung ist also ein Armutszeugnis für den Verleiher, nicht die FSK.
Es ist ein Armutszeugnis für die FSK. Diese Fassung könnte locker durch eine FSK12 durchgehen, da der Vorgänger eine FSK16 Uncut bekam.
Verstehe nicht, warum die Schlachthausszene dringeblieben is, wo der FBI Typ durch den Diskus vom Predator zerteilt wurde, wenn auch nur im Off, jedoch mit ordentlich viel Blut. Oder die Stelle nach der Frau mit dem Wärmebild und dem Baby, wo der junge Polizist vom Predator die Wirbelsäule und Kopf abgerissen bekommt, was auch in den etlichen TV-Fassungen gefehlt hat, ist hier dringeblieben. Die Szenen mit den Kolumbianern versteh ich ebensowenig. Zuviel für einen 16 jährigen, der auf die Gedanken kommen könnte gegen Staat und Polizei zu rebellieren (?)
Ich verstehs net, warum heute immernoch Nazigedankengut amtlich ausgeführt werden darf in Form von Verbieten, Dämonisieren etc. hier indem Fall Filme, Spiele, Musik indizieren/beschlagnahmen im Namen vom ehrenamtlichen Jugendschutz...
Zum Glück hab ich die UNCUT Blu-Ray aus UK, die einen deutschen Ton besitzt. Für umgerechnet 15Euro gekauft ;)
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39.
27.06.2010 13:56 Uhr -
Doktor Trask
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27.06.2010 - 00:55 Uhr schrieb Das Blob
"Also diese Schnittfassung ist mal wieder ein Armutszeugnis für die FSK." Immer wieder verblüffend, wie wenig einige Leser hier zu begreifen scheinen, dass die FSK nur absegnet, was man ihr vorlegt, nicht aber schneidet. Die Schnittfassung ist also ein Armutszeugnis für den Verleiher, nicht die FSK.
Eigentlich ist es ein Armutszeugnis für fünf Dinge:
1. Dem Staat der die gesetzlichen Vorgaben macht egal ob die nun sinnvoll sind und gebraucht werden oder nicht nur um sich wichtig zu machen,
2. Die FSK die das alles umsetzt (müssen sie ja) und sehr oft noch eine Schippe draufknallt um zu zeigen das sie eine Existenzberechtigung haben und nicht nur unnötig Gelder kosten,
3.Die Verleiher die nicht nur Vorgaben einhalten sondern auch mal Panikzensur und noch öfter Zensur aus Profitstreben betreibt,
4. Kunden/Leute die zensierten Unsinn/Zensur kaufen und verteidigen/unterstützen,
5.Die BPJM die alles böse an Medien auf dem Index setzen muß.
;O) ;O) ;O)
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46.
27.06.2010 18:31 Uhr -
J.Carter
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40. 27.06.2010 - 14:39 Uhr schrieb Schneidfix
Also man darf einen Film öfters bei der FSK einreichen
Das heisst praktisch gesehen mach ich mir 10 Schnittfassungen, so mit mal mehr oder weniger
Gewalt drin
Klingt vernünftig, nur das JEDE Prüfung ein paar 1000 Euro kostet. Das will sich der Vertrieb natürlich sparen, und da sich die Mehrzahl der Deutschen nicht wirklich um Schnitte schert (mal ehrlich, die Cut-VHS von From Dusk till Dawn z.B. wurde verkauft wie verrückt) ist es wirtschaftlich gesehen wohl die beste Lösung dem Film so wenig wie möglich Prüfen zu lassen um die gewünschte Freigabe zu bekommen, wobei man hier definitiv auf eine FSK 18 zielen hätte sollen um weniger Schnitte machen zu müssen.
45. 27.06.2010 - 16:08 Uhr schrieb Indexhasser
Jetzt mal im ernst: Wer kauft denn diese Schnitt-Ruine?! Damit schießt sich das Label doch definitiv ein Eigentor!
Nein, ist es nicht. Du wirst sehen, der wird gekauft!
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