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12.
08.07.2012 01:08 Uhr -
Psy. Mantis
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So hirnlos, wie manche denken, sind Animès im Grunde genommen nicht. Klar, vom TV kennt man so manchen Kram, wie Pokèmon oder Dragonball.
Aber kaum einer weiß, dass es Animès schon seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen gibt (der Begriff Animè ist erst seit der Jahrtausendwende in Deutschland richtig bekannt geworden) und einige davon die Kindheit vieler geprägt haben. Man nehme als Beispiel "Biene Maja", "Heidi", "Captain Future" oder die "Es war einmal..."-Reihe (allesamt Kultserien). Zu der Zeit, als diese Serien noch täglich/wöchentlich im TV zu sehen waren, legte man noch viel mehr Wert auf Anspruch, kindgerechte und lehrreiche Handlung im Gegensatz zu heute.
Heute regieren allerdings, da muss ich wirklich vielen Kritikern zustimmen, nur noch hirnlose Animès für Kinder, die nur vom Marketing leben, wie Yu-Gi-Oh! oder Beyblade. Und genau an diesen Serien wird das "Hirnlose-Animè"-Image gemessen, was an sich völliger Humbug ist.
Vox, Viva und MTV haben sich hingegen an eine jugendliche/erwachsene Zielgruppe gewendet. So haben die damals "Cowboy Bebop", "Hellsing" und "X - Die Serie" ausgestrahlt, was im Vergleich zu Animès auf RTL 2 eine wirklich gute und interessante Abwechslung war.
Zum Glück finden sich in diesem Genre so manche Perlen, welche wirklich anspruchsvoll, erwachsen und ernsthaft zugleich sind. Von der Handlung her können es manche locker mit einer Hollywood-Produktion aufnehmen (Beispiele: "Prinzessin Mononoke", "Ghost in the Shell). Selbstverständlich ist dieses Genre nicht jedermanns Sache, doch kein vollkommen hirnloses.
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22.
08.07.2012 14:35 Uhr -
Laughing Vampire
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08.07.2012 01:08 Uhr schrieb Psy. Mantis
So hirnlos, wie manche denken, sind Animès im Grunde genommen nicht. (...) Animès (...) Animè (...) Animès für Kinder, die nur vom Marketing leben, (...) Animè (...) Animès (...) mit einer Hollywood-Produktion aufnehmen (Beispiele: "Prinzessin Mononoke", "Ghost in the Shell) (...)
Gut, über den mMn. sinnlosen Begriff "Anime" (als Genre) brauchen wir echt nicht wieder zu diskutieren, das endete letztes Mal in einem Desaster. Meine Meinung dazu bleibt dieselbe. Aber "Animè"? Warum ein accent grave? Animäää?
Und dass es ein Film wie Prinzessin Mononoke oder Ghost in the Shell "mit einer Hollywood-Produktion aufnehmen" kann, klingt ja schon regelrecht wie eine Beleidigung. Davon sind sie ästhetisch und vom Anspruch her Lichtjahre voraus. Keine Ahnung, warum "Hollywood" immer noch so oft als Maßstab herhalten muss. Für mich steht dieser Begriff nur für Effekte, Anspruchslosigkeit und Massentauglichkeit.
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