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Kabel 1 ab 12
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Kabel 1, Free-TV |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
ab 12 |
| Laufzeit |
150:24 Min. (ohne Abspann) PAL |
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FSK 16
| Label |
Paramount, DVD |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
FSK 16 |
| Laufzeit |
155:59 Min. (ohne Abspann) |
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Kommentare
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18.
11.01.2013 00:44 Uhr -
Sereena
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11.01.2013 00:28 Uhr schrieb Oberstarzt
Ein General, oder war's 'n Oberst, hätte sich damals (wie heute) einen Rattenarsch drum geschert, wenn eine "tapfere" Mutter schon 3 Söhne verloren hätte, und hätte niemals ein Sonderkommando losgeschickt um einen einfachen Soldaten zu retten *rofl*. Aber was tut man nicht alles für die Truppenglorifizierung.
Es gibt ein Gesetz (oder eine Regel, wie man es nennen möchte), die dies ausdrücklich erlaubt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sole_Survivor_Policy
Der Film basiert übrigens auf dem Fall der Niland-Brüder:
http://de.wikipedia.org/wiki/Niland-Br%C3%BCder
Zum Schnittbericht:
Sehr gut, wie üblich. Auch wenn die Hervorhebung wörtlicher Rede wünschenswert wäre ;)
Zum Film:
Ich finde ihn ähnlich gut wie Schindler's Liste; nur, dass er das Geschehen eben aus der anderen Seite zeigt. Das ein gewisser Patriotismus vorhanden ist, lässt sich nicht abstreiten, und die monotone Darstellung der Deutschen stößt auch etwas sauer auf.
Trotzdem sehr emotional, mitreißend und sehr gut in Szene gesetzt; um Längen besser als "Wir waren Helden".
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26.
11.01.2013 08:05 Uhr -
S.K.
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Unter den mordernen Anti-Kriegsfilmen immer noch die unangefochtene Nummer 1. Seitdem gab es keinen Besseren. Dazu noch ein Film, der bis heute in der Königsklasse der Soundtechnik zu finden ist. Wenn man bedenkt, dass die normale Dolby-Digital-Spur auf DVD auch schon 14 Jahre alt ist und die der meisten anderen Filme (mitunter auch mit so genannten HD-Sound) locker in die Tasche steckt, muss man schon staunen. Der Film hat verdammt viele Szenen, die beim Hinschauen einfach weh tun, und damit meine ich nicht hauptsächlich die Omaha Beach-Einleitung. Und der Film hält sich in Sachen Patriotismus weitestgehend zurück, finde ich, denn eigentlich gehts den Protagonisten hauptsächlich darum, ihre Kameraden nicht sterben zu lassen oder die Suche nach Ryan schnell hinter sich zu bringen, um zurück nach Hause zu kommen. Allgemein haben amerikansche Filme zuletzt weit weniger patriotische Inhalte (und vor allem in solch prägnanter Masse) als die heimischen Videospiele. Ich sag nur \"Call of Duty\", der Inbegriff von patriotischem Schund. Allein wenn ich nur CoD höre, kommts mir sofort hoch. Mit einer der besten Spielberg-Filme, sein Bester ist und bleibt aber unbestritten \"Schindlers Liste\".
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32.
11.01.2013 11:54 Uhr -
S.K.
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11.01.2013 10:16 Uhr schrieb Xavier_StormarnIch glaube es nicht... aber Saw findet \\\\\\\"die Masse\\\\\\\" hier gut, oder wie?rnrnSchaut Euch den Film nicht wegen der Bluteffekte an (ich dachte die Mehrzahl hier wäre über die Pubertät hinaus), sondern hört Euch mal die Dialoge an! Achtet auf das Schauspiel.rnrnIst schon sehr patriotisch wenn unschuldige französische Soldaten erschossen werden, wenn es zu Gesprächen wie dem in der Kirche kommt... klar. Wobei, die meisten hier - so scheint es - wahrscheinlich gerade jene Szenen überspringen, um zur nächsten Meuchelszene zu kommen.rnrnUnd ich dachte, das hier wäre eine Plattform für Erwachsene... naja... dann sehr Euch doch lieber den x-ten Torture Porno an. Eure Kriterien einer Filmbewertung will mal einer verstehen.rnrnUnd Nazis waren böse. Und viele Deutsche Mitläufer (sind sie heute noch... schaut Euch die Fussballfans an... die Fanmeilen bei der WM/EM... einfach \\\\\\\"dazugehören\\\\\\\", weil es \\\\\\\"alle machen\\\\\\\").rnrnSo... jetzt beruhige ich mich mal wieder. Wenn man argumentiert, dann bitte fundiert. Nur weil der Film nicht aus deutscher Sicht erzählt wird, macht es ihn nicht dadruch schlecht. rn1. Auch wenn ich deine Meinung zu \"Soldat James Ryan\" teile, lass doch auch die Meinungen anderer stehen. Wo ist da das Problem ?!rn2. Red keinen Stuss über das Sehverhalten von Menschen, die du nicht kennst. Ich denke jeder der hier mitredet wird den Film in einem Stück gesehen haben.rn3. Deutsche Mitläufer... OMG. Hast du letztens mal in den Zeitungen gelesen, dass es im Ausland auch zu rassistischen Entgleisungen von Fans kam (das besagte Spiel mit Prince Boateng) ? Das waren auch antisemithische Mitläufer, aber eben keine Deutschen.rn4. Umgekehrt wird auch ein Film aus deutscher Sicht nicht automatisch gut. Siehe \"Stalingrad\", welcher die Rolle des Faschismus arg herunterspielt.
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35.
11.01.2013 12:22 Uhr -
Fratze
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@S.K.:
Unter den mordernen Anti-Kriegsfilmen immer noch die unangefochtene Nummer 1.
Ich find den Film auch gut, wenn auch tw. ein wenig theatralisch, aber das ist halt Spielberg... für seine Verhältnisse trotzdem relativ zurückhaltend damit.
Aber im Ernst: Nr. 1 der Anti-Kriegs-Filme ist für mich "Full Metal Jacket", und wenns moderner sein soll, kommt vor dem immer noch "Black Hawk Down". Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich Tom Hanks nicht so gerne mag ; )
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37.
11.01.2013 12:33 Uhr -
S.K.
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11.01.2013 12:22 Uhr schrieb Fratze
@S.K.:
Unter den mordernen Anti-Kriegsfilmen immer noch die unangefochtene Nummer 1.
Ich find den Film auch gut, wenn auch tw. ein wenig theatralisch, aber das ist halt Spielberg... für seine Verhältnisse trotzdem relativ zurückhaltend damit.
Aber im Ernst: Nr. 1 der Anti-Kriegs-Filme ist für mich "Full Metal Jacket", und wenns moderner sein soll, kommt vor dem immer noch "Black Hawk Down". Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich Tom Hanks nicht so gerne mag ; )
Auch gute Beispiele, allerdings sticht Spielbergs Film mit seiner Schonungslosigkeit der Darstellung des Krieges derart heraus, dass die Genre-Konkurrenz schon irgendwie dahinter liegen.
Außerdem bleiben "Full Metal Jacket" und "Black Hawk Down" eher wegen anderer Schwerpunkte gut in Erinnerung:
FMJ - Der unmenschliche Drill der US-Soldaten. Macht ja die gute 1. Hälfte des gesamten Films aus. Der Rest ist auch gut, bleibt aber weitaus weniger im Gedächtnis hängen die eben die Camp-Szenen.
BHD - War mir zu sehr der Opfer-Darstellung der Amis, die differenzierte Fokussierung der Bürgerkriegszustände kam meines Erachtens zu knapp.
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39.
11.01.2013 12:57 Uhr -
Fratze
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@S.K.:
Hmmmm... ja klar, die Schwerpunkte liegen anders, weil das andere Kriege waren. In ihrer Gesamtheit als Anti-Kriegsfilme funktionieren BHD und FMJ aber meines (!) Erachtens besser als "Ryan".
FMJ - Der unmenschliche Drill ist dabei ja gerade das Entscheidende: Sie werden gedrillt, geschunden und gedemütigt für einen Krieg, den sie eigentlich längst verloren haben (das ist übrigens sinngemäß der Wortlaut eines TV-Trailers auf Sat1 von vor ca. 10 Jahren, den ich damals sehr beeindruckend fand, weil er den Konsens des Films ganz gut zusammenfasst).
BHD - okay, die armen armen Amis in der Opferrolle, ja... darüber hinaus gehts aber darum, dass die modernste und bestgerüstete Armee der Welt keine Chance hatte, weil sich eine ganze Stadt voll schlecht bewaffneter Zivilisten gegen sie gestellt hat. Bill Clintons persönliches kleines Vietnam, wenn man so möchte.
Und an Schonungslosigkeit lassen es die beiden, wie ich finde, auch nicht mangeln. Aber wie gesagt, alles bloß meine Meinung ; )
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46.
11.01.2013 14:15 Uhr -
S.K.
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11.01.2013 14:00 Uhr schrieb Andman1984
@ Webchiller.. ohne hier eine Diskussion lostreten zu wollen, zu einem Thema was schon zu genüge ausgewalzt wurde, aber solche Aussagen kann ich einfach nicht mehr hören. Es ist richtig, dass wir Deutsche eine gewisse Vergangenheit haben und das man sich mit gemachten Fehlern auseinander setzen muss..allerdings geht mir die Art und Weise wie man das macht echt auf die Nüsse. Man muss es sich immer wieder aufs Brot schmieren lassen, wie böse wir Deutschen doch sind und was wir alles schlimmes an der Menschheit verbrochen haben, dabei schreien die, die genau so viel Dreck am Stecken haben immer am lautesten. Interessiert sich heutzutage noch irgend jemand dafür das die ach so glorreichen Amis, kurz vor Kriegsende, zwei japanische Großstädte mit Atombomben ausgelöscht haben??..nur ein Beispiel. Ein großteil meiner alten Verwandtschaft hat im 2.Weltkrieg gedient und sind deshalb mit Sicherheit keine schlechteren Menschen als wir! Aber unsere Politiker und sonstige Heuchler erheben ja regelmäßig den Zeigefinger um uns daran zu erinner, wie schlimm doch unsere Vergangenheit ist...
In dem Film haben wir uns als 14jähirge geschmuggelt und fanden ihn damals geil..mittlerweile hinterfragt man doch einiges..deshalb halt ich von solchen Filmen nichts mehr..
Ich denke man darf da nicht so überreizt reagieren, egal ob es die eigene Nationalität in Film XYZ betrifft oder nicht, es ist nunmal so, dass kein Mensch (egal welcher Rasse !) frei von Unschuld ist. So ziemlich jedes Land hat sein monströses Wesen gezeigt, sei es nun im ach so fortschrittlichen, noch sehr jungem 21. Jahrhundert, während der vergangenen Weltkriege, im Mittelalter oder zu noch früheren Zeiten.
Das Einzige was mich an Kriegsfilmen stören könnte wäre eine extreme Schwarzmalerei und zu abgedroschene Klischee-Präsentation historischer "Schurken-Staaten". Aber ansonsten... Es waren andere Generationen und Ären, und gegen die Mahnung an vergangene Greueltaten spricht absolut nichts, im Gegenteil, nur sollte man junge Menschen wie uns nicht für Dinge heute (!) noch verantwortlich machen, die wir selbst nicht begangen haben.
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49.
11.01.2013 14:58 Uhr -
Critic
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11.01.2013 00:02 Uhr schrieb babayarak
die letzte szene die geschnitten wurde fand ich schon immer ziemlich pervers, wie er auf de soldaten einredet und das messer in ihn hinein schiebt. Abartig
jo die szene ist hart, vor allem wenn man bedenkt dass einer der soldaten es hätte verhindern können. ich bin pazifist aber der feigling im film geht mir durchgängig auf den sack.
11.01.2013 12:21 Uhr schrieb Ripp3r
Also wo der Film bitte die Deutschen schlecht darstellt, möchte man mir doch bitte sagen ?[/b]
Das muss nicht mehr groß erwähnt werden, was die gemacht haben sollte jedem bekannt sein (naja gut das hier ist eine deutsche Community *ähem* die muss man regelmässig darüber aufklären viele scheinen es gerne mal zu vergessen). Der Sinn des Films ist es, Krieg als schockierend darzustellen und mit den Heldenklischees aufzuräumen, dabei sollten die Amerikaner angesprochen werden, was die Feinde machen ist dabei irrelevant - allerdings hätte es einige Aktionen vielleicht relativiert, was aber warscheinlich die Aussage entkräftet hätte. Am Besten zusätzlich die Serie Band of Brothers sehen.
11.01.2013 14:14 Uhr schrieb The Cruel
Diese Fassung hier ist echt fürn Arsch. Da sieht mans wieder, dass Free- und Pay-TV nur nen haufen an sinnlos verstümmelten Scheiß ausstrahlt.
Der Soldat James Ryan.
Verstümmelt.
Get it?
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55.
11.01.2013 17:54 Uhr -
Hakanator
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Ein herausragend inszenierter Film, der leider von einem verantwortungslosen jüdischen Regisseur, dessen Vorfahren bekanntlich im Holocaust getötet wurden, realisiert wurde und somit ordentlich gegen die Deutschen hetzt.
Im Gegensatz zu den gelegentlich mal Meinungsverschiedenheiten habenden amerikanischen Soldaten sind die Deutschen hier ein hinterhältiges (siehe der Deutsche im letzten Schnitt), dummes, grottenschlecht ausgebildetes, feiges Pack, das nur als Kanonenfutter dient. Tiefgründig sind hier nur die Schuss- und Stichwunden. Die Schrecken des Krieges werden zwar recht gut dargestellt (wie gesagt, inszenatorisch und technisch absolute Referenzklasse), aber das ganze "Hurra Amerika" ist ziemlich... schlau verpackt worden. Daher: Hirn aus, Action genießen.
Das Thema hätte man dennoch verantwortungsvoller verfilmen können. Band of Brothers war da schon besser, weil nicht mehr in solchem Ausmaß Amerika-orientiert.
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56.
11.01.2013 18:22 Uhr -
eyesore
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Es ist eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe, aber wenn ich mich recht erinnere beginnt er mit einer wehenden amerikanischen Flagge und endet er auch mit dieser. Alleine das bringt das ganze Geschehen in einen recht patriotischen Kontext, der zu keiner Zeit im Film hinterfragt wird.
Zwar ist es dessen Ziel ein möglichst realisitisches Bild vom Krieg zu zeigen und den Zuschauer abzuschrecken, doch bleibt er dabei zu oberflächlich, da er sich nur auf seine visuelle Kraft verlässt. Den Figuren denen man folgt bleiben nur psychologisch flache Skizzen, die sich z.B. wunderbar für patriotistisches Liedgut eignen würden, aber dem Zuschauer wird nichts geben, was er zu reflektieren hat (wie es es zum Beispiel am Ende von Full Metal Jacket gibt), von daher ist bei mir am Ende des Filmes nur eine patriotische Bildershow im Kopf geblieben, die sich zwar einiges traut zu zeigen, aber einen zu wenig fühlen lässt.
Gute Kriegsfilme thematisieren den Mensch und die psychischen Einflüsse des Krieges auf diesen, bestes Beispiel ist da wohl Apocalypse Now, welcher dies gerade durch seine fantastische und traumartige Überdrehtheit erzielt.
Daswegen halte ich James Ryan für einen schlechten Film. In sofern schade, da Spielbergs Schindlers Liste die wohl beste filmische Auseinandersetzung mit dem dritten Reich ist.
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57.
11.01.2013 19:24 Uhr -
Jack Bauer
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11.01.2013 00:24 Uhr schrieb babayarak
@ Eisenherz
deutsche wurden leider als monotone bösewichte dargestellt, leider lieben die Amis diese Sichtweise, viele Filme wo deutsche die Bösewichte sind, wurden Blockbuster (Stirb Langsam, James Bond Goldfinger, Indiana Jones 1, Schindlers Liste).
Ja, das war schon wirklich empörend, wie man ausgerechnet in SCHINDLER'S LIST die Deutschen als "Bösewichte" darstellt. Dabei ist ja aus dem Geschichtsunterricht bekannt, dass alle anderen die Schuld hatten. ^^
Nebenbei bemerkt finde ich das übrigens nach wie vor ziemlich toll, dass der Deutsche oft als Filmfiesling fungiert. Gert Fröbe in GOLDFINGER und Alan Rickman in DIE HARD (wenn auch nur die Figur und nicht der Darsteller) waren jedenfalls fantastisch und gehören ohne jeden Zweifel zu den besten Fieslingen der Filmgeschichte.
Zu SAVING PRIVATE RYAN: sehr guter Film, wenngleich sich nicht wegdiskutieren lässt, dass er relativ klischeebeladen ist, die übliche Schwarzweißmalerei betreibt und hin und wieder im Pathos fast ersäuft. Und dennoch: da gibt es weit schlimmere (Anti-)Kriegsfilme aus der letzten Dekade, etwa den unsäglichen WE WERE SOLDIERS. Wer bei SAVING PRIVATE RYAN schon meckert, dürfte nach oder auch schon während WE WERE SOLDIERS den Fernseher aus dem Fenster donnern.
Der beste (Anti-)Kriegsfilm (und vielleicht sogar der beste Film überhaupt) ist und bleibt THE THIN RED LINE. Der ist so unbeschreiblich, der ist nicht von dieser Welt.
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58.
11.01.2013 19:34 Uhr -
deNiro
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11.01.2013 19:24 Uhr schrieb Jack Bauer
11.01.2013 00:24 Uhr schrieb babayarak
@ Eisenherz
deutsche wurden leider als monotone bösewichte dargestellt, leider lieben die Amis diese Sichtweise, viele Filme wo deutsche die Bösewichte sind, wurden Blockbuster (Stirb Langsam, James Bond Goldfinger, Indiana Jones 1, Schindlers Liste).
Nebenbei bemerkt finde ich das übrigens nach wie vor ziemlich toll, dass der Deutsche oft als Filmfiesling fungiert.
Ich glaube auch nicht mehr als Franzosen, Spanier, Japaner, Italiener....
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67.
11.01.2013 22:30 Uhr -
Batti
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Wer sich so einen Film mit Popcornkübel auf'm Schoß reinzieht, schaltet auch nach 30 Minuten genervt ab, weil der Bodycount auf einmal so drastisch in den Keller geht...
Alle anderen sehen die >amerikanische< Aufbereitung eines historischen Ereignisses aus >amerikanischer< Sicht, und dabei sind die Deutschen die "Bösen". Moralisch ist das legitim, denn im Falle WWII kann man die Schuld recht genau zuweisen.
Aber abseits von geschichtlichen Fragen nach Recht und Verantwortlichkeit funktioniert das Werk auch als reiner Soldatenfilm über eine Gruppe von Männern im Herzen der Finsternis (!), von denen keiner "Wir Amerikaner befreien die Welt vom Nazi-Übel, und wenn wir dabei draufgehen!" schreit. Sie wollen einfach nur überleben und zurück nach Hause, wenn möglich mit einem kleinen Rest von gutem Gewissen. Deswegen übernehmen sie den PR-Einsatz; deswegen läßt Miller den Deutschen nach dem Kampf an der Funkstation frei; deswegen erschießt Upham am Ende nicht alle gegnerischen Überlebenden. Alles in allem kann ich da nicht übermäßig viel Hurra-Patriotismus erkennen.
Und wie man behaupten kann, Spielberg habe grundsätzlich was gegen alle Deutsche, kann ich nicht nachvollziehen, immerhin hat er bereits fünf Jahre vor "Ryan" einem der wenigen deutschen "Helden" ein filmisches Denkmal gesetzt.
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71.
12.01.2013 03:23 Uhr -
megakay
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12.01.2013 03:10 Uhr schrieb Zeux
12.01.2013 01:27 Uhr schrieb megakay
12.01.2013 01:07 Uhr schrieb Zeux
Als der Film damals in die Kinos kam war auch im Stern ein Artikel darüber. Da wurde dann noch erwähnt daß in amerikanischen Kinos die Zuschauer bei jedem getöteten Deutschen gejubelt haben.
sollten die etwa Mitleid haben mit Soldaten die für ein Nazi-Regime kämpfen?
Komplette Entmenschlichung ist auch keine lösung.
*lach* sowas nennst du "komplette Entmenschlichung"?
frag mal den Juden was sie darunter verstehen.
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72.
12.01.2013 03:45 Uhr -
Zeux
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12.01.2013 03:23 Uhr schrieb megakay
12.01.2013 03:10 Uhr schrieb Zeux
12.01.2013 01:27 Uhr schrieb megakay
12.01.2013 01:07 Uhr schrieb Zeux
Als der Film damals in die Kinos kam war auch im Stern ein Artikel darüber. Da wurde dann noch erwähnt daß in amerikanischen Kinos die Zuschauer bei jedem getöteten Deutschen gejubelt haben.
sollten die etwa Mitleid haben mit Soldaten die für ein Nazi-Regime kämpfen?
Komplette Entmenschlichung ist auch keine lösung.
*lach* sowas nennst du "komplette Entmenschlichung"?
frag mal den Juden was sie darunter verstehen.
Glaubst du ich will hier den Holocaust verteidigen?
Aber Schuld kollektivieren wann immer es gerade gelegen ist? Alle damaligen Deutschen Soldaten über einen Kamm scheren? Ist ein bisschen simpel...
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73.
12.01.2013 04:12 Uhr -
megakay
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12.01.2013 03:45 Uhr schrieb Zeux
12.01.2013 03:23 Uhr schrieb megakay
12.01.2013 03:10 Uhr schrieb Zeux
12.01.2013 01:27 Uhr schrieb megakay
12.01.2013 01:07 Uhr schrieb Zeux
Als der Film damals in die Kinos kam war auch im Stern ein Artikel darüber. Da wurde dann noch erwähnt daß in amerikanischen Kinos die Zuschauer bei jedem getöteten Deutschen gejubelt haben.
sollten die etwa Mitleid haben mit Soldaten die für ein Nazi-Regime kämpfen?
Komplette Entmenschlichung ist auch keine lösung.
*lach* sowas nennst du "komplette Entmenschlichung"?
frag mal den Juden was sie darunter verstehen.
Glaubst du ich will hier den Holocaust verteidigen?
Aber Schuld kollektivieren wann immer es gerade gelegen ist? Alle damaligen Deutschen Soldaten über einen Kamm scheren? Ist ein bisschen simpel...
tut der Film doch gar nicht. Auf die Deutschen wird gar nicht eingegangen, die Geschichte wird aus der Sicht der Amis erzählt. Da zeigt niemand mit dem Zeigefinger.
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74.
12.01.2013 04:30 Uhr -
Zeux
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12.01.2013 04:12 Uhr schrieb megakay
12.01.2013 03:45 Uhr schrieb Zeux
12.01.2013 03:23 Uhr schrieb megakay
12.01.2013 03:10 Uhr schrieb Zeux
12.01.2013 01:27 Uhr schrieb megakay
12.01.2013 01:07 Uhr schrieb Zeux
Als der Film damals in die Kinos kam war auch im Stern ein Artikel darüber. Da wurde dann noch erwähnt daß in amerikanischen Kinos die Zuschauer bei jedem getöteten Deutschen gejubelt haben.
sollten die etwa Mitleid haben mit Soldaten die für ein Nazi-Regime kämpfen?
Komplette Entmenschlichung ist auch keine lösung.
*lach* sowas nennst du "komplette Entmenschlichung"?
frag mal den Juden was sie darunter verstehen.
Glaubst du ich will hier den Holocaust verteidigen?
Aber Schuld kollektivieren wann immer es gerade gelegen ist? Alle damaligen Deutschen Soldaten über einen Kamm scheren? Ist ein bisschen simpel...
tut der Film doch gar nicht. Auf die Deutschen wird gar nicht eingegangen, die Geschichte wird aus der Sicht der Amis erzählt. Da zeigt niemand mit dem Zeigefinger.
Auf mich wirkten die Deutschen Soldaten im Film wie eine Bande tumber Grunzer, denen man sogar einen historisch inkorrekten Kurzhaarschnitt verpasst hat, so daß die alle gleich (unsympathisch) aussehen. Der einzige auf den näher eingegangen wird darf Tom Hanks als dank daß er ihm das Leben gerettet hat erschießen.
Dabei haben die Macher mit Band of Brothers meiner Meinung nach durchaus gezeigt daß sie es besser können (z.B. Rede des Generals) und das ohne etwas zu beschönigen (KZ).
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