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15.
06.06.2011 16:39 Uhr -
Roughale
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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man sich einen SB ansehen kann, ohne den Film gesehen zu haben, das versaurt doch komplett den Filmgenuss - aber jedem das seine...
Ich denke, dass ich mit der internationalen Fassung die bessere Fassung gesehen habe, ich bin nicht sauer, dass einige Szenen da nicht drin waren, hätte aber einige der internationalen fassun bei der koreanischen vermisst!
Bisher waren die Meinungen ja treffend positiv, sogar die üblichen Nöler blieben bisher aus, liegt das am Wetter, oder haben all die Kaisas bei SB Ferien? *LOL*
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17.
06.06.2011 16:54 Uhr -
Rob Lucci
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Sehr interessanter Schnittbericht.
Hab mir selbst den Film durch den ganzen Hype mal gekauft (Black Edition), um zu sehen ob er wirklich so gut ist. Bin ja selbst ein großer Fan des Selbstjusiz/Vigilantismus/Rape-and-Revenge Genres, so zählt ja auch Michael Winners 'Death Wish' zu meinen 10 Lieblingsfilmen und es gibt eigentlich keinen wirklich schlechten Film in diesem Bereich (mit Ausnahme von Death Sentence, bei welchem scheinbar die Macher ihren eigenen Film nicht kapiert haben, anders kann ich mir das unglaublich bescheuerte Ende jedenfalls nicht erklären).
Muss aber sagen, dass ich 'I saw the Devil' eher als Mittelmaß empfand. War zwar teils recht spannend, hatte aber auch extreme Längen. Choi Min-Sik ist zwar als Psychopath recht nett anzusehen, aber ich habe etliche bessere Darstellungen gesehen, ein Bill Moseley ist an ihm meines Erachtens nicht verloren gegangen.^^
Was mich furchtbar an diesem Film störte, (ab jetzt werd ich SPOILERN als nur weiterlesen wenn man den Film gesehen hat,) war es vorallem, dass die Hauptfigur Kyung-Chul immer wieder entkommen lässt. Ich fand das ziemlich fragwürdig, da er damit nicht nur sich selbst gefährdete, sondern auch riskierte, dass andere zu schaden kommen (was ja auch passiert und Soo-hyeon ihn dennoch wieder entkommen lässt). Das hatte dann zur Folge, dass ich nach etwa der Hälfte des Films fast vollkommen auf der Seite des Killers war und hoffte, dass die Hauptfigur für seine extreme Dummheit und Überheblichkeit büßen muss.
Zum anderen machte das Ende für mich keinen Sinn. Warum hat Soo-hyeon die Familie des Killers zu dem Gebäude geschickt, damit er durch diese stirbt? Es wurde ja so dargestellt, als hätte dieser absolut keine emotionale Bindung zu seiner Familie, bzw. kam es für mich so rüber. Damit ist dies keine direkte Strafe für den Killer (jedenfalls nicht mehr als wenn bsw. irgendein Polizist die Türe aufgebrochen hätte), sondern es ist dessen unschuldige Familie, die nun darunter leiden muss, ihren Sohn/Vater getötet zu haben. Das fand ich eher unpassend.
Am Ende bleibt meines Erachtens ein recht guter Film für zwischendurch, der aber viel besser hätte sein können.
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