Ich find den trotzdem interessant, steckt auch IMO ne Menge Wahrheit drin.
Mar hat geschrieben:
Der Schenkelklopfer des Artikels ist ja wohl, dass "Kneipen ohne Rauch" als Anzeichen einer genussfeindlichen Gesellschaft angeführt werden. Zigarettenrauch um mich herum ist für mich das absolute Gegenteil von Genuss.
Genau das ises, ich liebe heruntergekommene, familiäre, abranzte und eher ruhige Raucherkneipen, da sitzen und eine Bier und eine Kippe nach der andren vernichten, das ist für mich ein genüsslicher Abend mit Freunden!
Mar hat geschrieben:
Der Schenkelklopfer des Artikels ist ja wohl, dass "Kneipen ohne Rauch" als Anzeichen einer genussfeindlichen Gesellschaft angeführt werden. Zigarettenrauch um mich herum ist für mich das absolute Gegenteil von Genuss.
Für dich eben! Das is ja das schöne, is ja bei jedem anders. Ich glaube auch was eher angespielt werden wollte (unglücklich) ist das man immer mehr viel zu korrekt sein muss. Ich soll heutzutage nicht mehr in ner Kneipe rauchen dürfen (könnte ja Dings und Bums aufn Schlipps treten), ich soll nicht laut schreien dürfen wenn ich will, könnte ja A und B stören...(nicht der beste Vergleich in einem Satz, aber ich glaub es wird klar was ich sagen will).
Ich glaube der Artikel drückts nur etwas überspitzt aus, die eigentlich Message soll/will sein: Genießt mehr, achtet nich zu sehr auf alle Konventionen oder darauf allen gerecht zu werden. Ich für meinen Teil versuche schon länger mir einfach Dinge rauszunehmen, weil ich halt Lust drauf hab. Ich erzähl in nem Park ne Geschichte und schreie laut los weils passt (aber eigentlich könnte das ja die elitre Gruppe neben uns stören...). Ich mach halt grad nen Handstand weil ich einfach grad tierisch lust drauf hab, mir doch egal ob die Trine da drüben das komisch findet...
In Zeiten von Facebook etc. ist man viel zu sehr darauf aus nach außen hin möglichst nicht zu sehr (negativ/eigenartig) aufzufallen, könnte ja anstoßen...