
Shigurui: Death Frenzy
Japan zu Beginn der Edo Periode.
Der als grausamer Herrscher bekannte Fürst Tokugawa Tadanaga lässt ein
großes Schwertkampfturnier in seiner Residenz abhalten, zu dessen
Teilnahme alle Samurai verpflichtet sind.
Im Gegensatz zu früheren derartiger Wettkämpfe soll dieses mal allerdings, den
sadistischen Wünschen Tadanagas entsprechend, mit echten
statt mit Holzschwertern gekämpft werden.
Ein Affront für viele seiner Untergebenen, doch die meisten beugen sich
dem Willen des Herrschers.
So auch die beiden Schwertkunstmeister Fujiki Gennosuke

und Irako Seigen.

Fujiki Gennosuke besitzt nur noch einen Arm, Irako Seigen ist blind, stehen
sich nun im Turnier gegenüber.
Aber die beiden Schwertkämpfer sind nicht nur Gegner in diesem Turnier, sie verbindet
eine gemeinsame Vergangenheit. Sie waren beide Schüler von Iwamoto Kogan, dem besten Schwertkämpfer Japans.
Ihr Duell ist nur die Spitze eines Eisberges aus Gier, Verrat, Eifersucht und Hass, der bereits
viele Menschenleben gekostet und eine der besten Schwertschulen des Landes zerstört hat.
Nicht nur die Geschichte, auch der Stil, die Inszenierung der Serie scheint sich immer
wieder am klassischem Theater zu orientieren. (besonders die traditionelle japanische
Musikunterlegung welche absolut genial ist und zum Teil atemberaubende Spannung erzeugen lässt)
Dazu kommt ein, der Geschichte entsprechender, äußerst düsterer Stil. Dunkle
Bilder sind klar an der Tagesordnung und oft sind diese sogar so düster das es
schwer fällt etwas auf ihnen auszumachen. Die dunklen Bilder werden meistens nur durch Fontänen aus Blut unterbrochen.
Alles in Allem weiß der Anime auch visuell zu beeindrucken.
Dazu kommen oft surrealistische Momente und Vermischungen zwischen Realität
und Fantasie der Charaktere.
In Sachen Brutalität und Grausamkeit ist Shigurui weitaus schlimmaer als Gantz und sogar
Hellsing Ulltimate. Es werden zwar relativ selten Personen getötet oder verletzt, aber
wenn dies geschieht dann wirklich nur mit äußerster Brutalität. Dass Gedärme auf
den Boden langsam auf den Boden laufen oder Schädel zertrümmert werden sowie Kiefer
abgebrochen werden gehört dann zum Tagesablauf.
Mit so einer Brutalität hätte ich nicht gerechnet als ich mir den Anime das erste mal angeguckt habe.
Nur ein Beispiel : Einer der Untergebenen des Shoguns will den Shogun davon überzeugen
wozu das Kämpfen mit echten Schwertern führen könnte. Aus diesem Grund führt er seine
Hand in eine Bauchwunde , die er sich kurz zuvor zugefügt hat und holt mal eben seine Gedärme
raus und präsentiert sie dem Shogun als Warnung, was geschenen würde beim Kampf mit echten Schwertern.



Hier noch ein paar Bilder





Humor sollte man in der Geschichte nicht erwarten. Sie ist nämlich todernst und realistisch
gehalten. Die Charaktere haben also keine „Superkräfte“ wie zb. In Heelsing.
Momentan ist Shigurui mein absoluter Lieblingsanime und in meinen Augen ein Meisterwerk.
Die gesamte Grundstimmung ist so unglaublich düster und zum Teil deprimierend ,dass sie den Zuschauer
einkesselt.