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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 13:46 
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Roughale hat geschrieben:
Ich weiss nicht, ob du das Prinzip eines gut funktionierenden Horrorfilms nicht verstanden hast, dein Kommentar zum Original legt das nah und die Frage nach einer Erklärung unterstreicht es Ich mag Erklärungen in solchen Filmen überhaupt nicht, denn gerade aus der Unsicherheit, ob es nicht auch mal so passieren könnte, steckt das Potential der Angst - viel zu viele Filme wurden durch eine Erklärung kaputtgemacht - sogar Romeros Night in der vergewaltigten Millenium Ausgabe... Eine Andeutung, oder einige Vermutungen, die sich dann auf die Ängste zur Entstehungszeit beziehen, sind absolut OK, aber sie dürfen nicht in den Vordergrund gedrängt werden, zumal ein Film dann auch noch die Zeitlosigkeit verlieren würde... Das mag man gerne auch anders sehen, aber ich wollte nicht balle 3 Worte mMn schreiben


Mag sein, dass du keine Erklärung magst, ich hätte aber schon gerne eine gehabt :wink:
Jedem das seine...


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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 13:49 
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JakeLo_22 hat geschrieben:
Roughale hat geschrieben:
Ich weiss nicht, ob du das Prinzip eines gut funktionierenden Horrorfilms nicht verstanden hast, dein Kommentar zum Original legt das nah und die Frage nach einer Erklärung unterstreicht es Ich mag Erklärungen in solchen Filmen überhaupt nicht, denn gerade aus der Unsicherheit, ob es nicht auch mal so passieren könnte, steckt das Potential der Angst - viel zu viele Filme wurden durch eine Erklärung kaputtgemacht - sogar Romeros Night in der vergewaltigten Millenium Ausgabe... Eine Andeutung, oder einige Vermutungen, die sich dann auf die Ängste zur Entstehungszeit beziehen, sind absolut OK, aber sie dürfen nicht in den Vordergrund gedrängt werden, zumal ein Film dann auch noch die Zeitlosigkeit verlieren würde... Das mag man gerne auch anders sehen, aber ich wollte nicht balle 3 Worte mMn schreiben


Mag sein, dass du keine Erklärung magst, ich hätte aber schon gerne eine gehabt :wink:
Jedem das seine...


Und dsas hätte den Film für dich besser gemacht? Kann ich mir nicht vorstellen, sag mal ein Beispiel, wo eine Erklärung fpür dich gut gelungen war, ungefähr bei diesem Genre bleibend ;)

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Bitte verzeiht mir, wenn ich mich wiederhole, mein Kurzzeitgedächtnis ist einfach katastrophal...


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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 13:53 
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Roughale hat geschrieben:
JakeLo_22 hat geschrieben:
Roughale hat geschrieben:
Ich weiss nicht, ob du das Prinzip eines gut funktionierenden Horrorfilms nicht verstanden hast, dein Kommentar zum Original legt das nah und die Frage nach einer Erklärung unterstreicht es Ich mag Erklärungen in solchen Filmen überhaupt nicht, denn gerade aus der Unsicherheit, ob es nicht auch mal so passieren könnte, steckt das Potential der Angst - viel zu viele Filme wurden durch eine Erklärung kaputtgemacht - sogar Romeros Night in der vergewaltigten Millenium Ausgabe... Eine Andeutung, oder einige Vermutungen, die sich dann auf die Ängste zur Entstehungszeit beziehen, sind absolut OK, aber sie dürfen nicht in den Vordergrund gedrängt werden, zumal ein Film dann auch noch die Zeitlosigkeit verlieren würde... Das mag man gerne auch anders sehen, aber ich wollte nicht balle 3 Worte mMn schreiben


Mag sein, dass du keine Erklärung magst, ich hätte aber schon gerne eine gehabt :wink:
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Und dsas hätte den Film für dich besser gemacht? Kann ich mir nicht vorstellen, sag mal ein Beispiel, wo eine Erklärung fpür dich gut gelungen war, ungefähr bei diesem Genre bleibend ;)


Ich kenne nicht viele Zombiefilme (nur etwa ne Handvoll) und kann deshalb keine Beispiel liefern. Aber ich hätte nun mal gern gewusst, woher diese Epidemie kommt, das hätte meiner Meinung nach einen besser durchdachten Plot suggeriert. Nenn du mir doch mal einen Zombiefilm, indem es erklärt wird :wink:


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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 14:37 
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In meinem Himmel

Stark poetischer Film ohne roten Faden der sich in seiner überladenen Effektwelt verliert. 5/10

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Zuletzt gesehen: Life Of Pi 7,5/10, Jack Reacher 7/10, Evil Dead (Remake) 6/10


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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 15:19 
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Apollo 18
Quasi "[Rec]" um Mond! Nette Idee, aber die Umsetzung wirkt dann doch irgendwie zu chaotisch insziniert und hektisch geschnitten.
5/10

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"I don't drink, I don't smoke, I don't do drugs... my addiction are movies! My name is Flex Cavana!"


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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 16:04 
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Mar hat geschrieben:
schobi hat geschrieben:
Die Action gerät mit zunehmender Laufzeit zwar immer explosiver und ausufernder, aber leider auch immer unglaubwürdiger. Wenn das ganze Team ins offene Feuer zweier 70mm-Geschützen rennen, wirkt das schon arg unglaubwürdig, allgemein scheinen die Vietcong überhaupt nichts zu treffen während Sammo Hung die Feinde gleich reihenweise ummäht oder der General im Finale mit einem Pistolenschuss gleich drei Mann umlegt.


Eben. Das ist einfach schlecht inszeniert m. E. Wenn Sammo Hung mit unbeweglicher Miene am MG dreht und in der Ferne sich zig Statisten zu Boden werfen, hat das für mich mit einem gelungenen Shoot-out rein gar nichts zu tung. Gut umgesetzt sind an dem Film m. E. nur die Kung-Fu-Szenen, aber da gibt es m. E. wirklich bessere Filme mit z. B. Yuen Biao. Die Blattschuss-Szenen sind einfach nur peinlich. Warum nicht gleich dem Feind Löwenzahn entgegenpusten oder ihn mit Gänseblümchen vermöbeln?

Ist zwar schon ein bisschen was her, dass ich "OEC" gesehen habe, aber ich habe ihn noch ganz gut in Erinnerung. Mir hat die Action richtig gut gefallen und die von dir angesprochenen Punkte empfinde ich nicht als sonderlich störend, denn das Gesamtbild zählt. Handlung und Logik interessieren, zumindest mich, bei einem guten Actionfilm kaum bis gar nicht, solange ordentlich geknattert wird, passt das alles.

schobi hat geschrieben:
Da du es erwähnt hast, was wäre denn noch empfehlenswert mit Yuen Biao?

Ich kenne auch nicht so viele Filme mit Yuen Biao in der Hauptrolle. In "Powerman I & II" spielt er mit; "Tokyo Powerman"; "Winners and Sinners" ebenfalls; "A Man Called Hero"; und zuletzt habe ich ihn in "IP Man Zero" gesehen. Bei den Erstgenannten bin ich mir aber nicht sicher, ob er dort auch eine Hauptrolle hat, ist schon lange her, dass ich die gesichtet habe. Ich könnte da eher bei einem anderen Darsteller weiterhelfen. ;-)

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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 16:33 
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Foxy Brown

Wie heiß war denn bitteschön Pam Grier in den 70ern? :shock: Herrlich abgedrehte und leicht trashige Blaxploitationsause mit allem was dazugehört: eine afrofantastische Hauptdarstellerin mit geballter weiblicher Power, ein paar fiese Weißbrote mi Nixgut-Attitüde und ein funky Soundtrack machen diesen Streifen zu einem echt kurzweiligen Filmvergnügen. Die Story sowie viele der Schauspieler sind nicht gerade sehr solide und der Grackeligkeitsfaktor dementsprechend hoch, aber die nackten Tatsachen der zumeist gutbehüfteten und wohlbebrüsteten Darstellermiezen reißen alles wieder raus und sorgen für imo rasante Unterhaltung, Daumen hoch! Acj ja, der O-Ton ruled gewaltig... Dynamite! :D

8/10

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Zuletzt geändert von Block am 11. Jul 2012, 16:40, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 16:36 
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Barton Fink (1991) (DE Blu-ray) Film: 10/10 Video: 6.5/10 Audio (O-Ton): 7/10

Der intellektuelle Schriftsteller Barton Fink, dessen aktuelles Theaterstück mit Kritikerlob überhäuft wurde, wird nach Hollywood geladen um ein Drehbuch für einen Wrestling-Film zu schreiben. Fink hat aber eine schreibblockade und mit Wrestling kann er gar nichts anfangen. Sein netter Zimmer-nachbar im Hotel bringt ihn auf andere Gedanken, und als er einen berühmten Schriftsteller und dessen Assistentin trifft scheint Fink endlich die Inspiration für das schreiben gefunden zu haben. Weit gefehlt. Bald tun sich Abgründe auf und Hollywood entpuppt sich als Hölle auf erden.

Ein Film den man nicht kategorisieren kann, sowie mein liebster Coen überhaupt. Die Blu-ray Qualität hat mich aber leider nicht so ganz überzeugt. Schade.

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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 16:47 
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SCANNERS

scanner sind telepathisch begabte menschen, die andere alleine durch die kraft ihres willens manipulieren, und sogar töten können.
erzählt wird die geschichte des telepathen cameron vale, der durch den scanner-forscher dr. ruth über seine besonderen fähigkeiten, und die herkunft seiner kräfte, einer nebenwirkung eines schwangerschafts-schmerzmittels welche seine mutter einnahm, aufgeklärt wird- und dem man beibringt seine fähigkeiten als waffe einzusetzen.
neben ihm existieren natürlich noch weitere scanner, die sich zum großen teil unter der führung von darryl revok organisieren, und angeblich aus dem untergrund gegen den rest der menschheit angehen wollen.
cameron soll nun also den vermeintlich gefährlichen, feindlich gesinnten revok aufspüren und mit hilfe seiner kräfte und dem ruhigstellenden mittel ephemerol unschädlich machen, doch je tiefer er in die welt der scanner eintaucht, desto mehr muss er sich fragen, ob man ihm die wahrheit erzählt hat...

regisseur david cronenberg hat hier ein kleines meisterwerk abgeliefert, dass nicht nur auf effekte setzt, sondern auch eine intelligente, kritisch anklagende geschichte mit gut herausgearbeiteten charakteren erzählt.
die scanner werden nicht nur als übermächtige menschen, bzw eine bedrohung dargestellt, sondern ebenso als aussenseiter mit gescheiterter existenz, die unter ihren durch medikamente hervorgerufenen fähigkeiten leiden.
die splatter-effekte sind für das alter des films hervorragend gelungen und werden selten, aber gekonnt eingesetzt-
auch die darsteller wurden passend gewählt.

10/10

SCANNERS 2 – THE NEW ORDER

inzwischen ist ärzten und behörden allgemein bekannt, woher die fähigkeit der scanner kommt, die öffentlichkeit jedoch ahnt nichts von den fähigkeiten die eine menge menschen, teils unbewusst, in sich tragen.
der junge, telepathisch begabte medizinstudent david erfährt nur zufällig von seiner fähigkeit, als forrester, ein hoher polizist ihn anwirbt, um jagd auf alle, durch behandlungslisten der mütter bekannten scanner zu machen, die ihre fähigkeiten schon entdeckt haben- und diese zu verhaften.
doch ihm geht es nicht darum, gefährliche scanner unschädlich zu machen, sondern sie sich mit einem neuen mittel gefügig zu machen, um sie für seine eigenen zwecke einzusetzen- auch wenn einige an den experimenten mit dem mittel elendig zugrunde gehen.
schon bald durchschaut david diesen plan, und setzt nun seine langsam erstarkten und trainierten fähigkeiten im kampf gegen die polizei ein, deren beamte unter dem befehl von forrester natürlich denken, im recht zu sein...

mit christian duguay hat man 10 jahre nach dem ersten film einen regisseur gefunden, der es geschafft hat mit minimalem budget einen gut aussehenden film hinzulegen.
selbst die allesamt unbekannten darsteller gehen in ordnung, nur das drehbuch lässt etwas zu wünschen übrig.
die story ist nicht gerade neu oder überraschend, ausserdem recht vorhersehbar.
immerhin schafft es duguay den film etwas mehr auf action zu trimmen als das original, so dass trotz schwächerem drehbuch keine größeren längen aufkommen. die effekte gehen ebenfalls in ordnung.

7/10

SCANNERS 3 – THE TAKEOVER

helena und ihr bruder alex sind scanner, haben sich aber geschworen ihre kräfte nicht gegen menschen einzusetzen.
als helena eines tages überfallen wird, nutzt sie in notwehr ihre fähigkeit- doch seitdem plagen sie kopfschmerzen.
eine weiterentwicklung des medikaments ephemerol hilft zwar gegen helena's kopfschmerzen, aber es, machen sich nebenwirkungen bemerkbar:
helena wird agressiver, und beginnt ihre fähigkeiten einzusetzen um kontrolle über andere menschen zu erlangen...

war der erste scanners-film noch nebenbei eine kritische mahnung vor medikamenten-missbrauch und dessen nebenwirkungen, so wurde schon scanners 2 mehr ein actionfilm, wenn auch die grundthematik noch durchaus vorhanden war.
der dritte teil nun ist leider nur noch eines: plakative action mit ein paar billigen splatter-effekten ohne jegliche aussage und schlechter story.
warum christian duguay, der den zweiten teil doch immerhin recht routiniert und sehenswert inszenierte, hier mitgemacht hat kann ich nicht nachvollziehen, das drehbuch ist nicht nur schwach, sondern komplett anspruchslos und ohne jegliche originelle idee- und die schauspieler sind allesamt talentfrei.
das schlimmste am film ist aber wohl die idee, ihn in eine humorige ecke drücken zu wollen, eigentlich alles, was annähernd witzig gemeint war wirkt nur albern, und passt auch nicht im geringsten zur thematik der scanner-filme.
auch die effekte sind diesmal, obwohl nur spärlich eingesetzt, allesamt billig und schwach.
lediglich an den action-szenen des films erkennt man, dass der regisseur nicht unbedingt unbegabt ist.
kurz gesagt: anspruchslos, albern, schlecht gespielt- unnötig.
für die actionreiche inszenierung gibt's noch knappe

3/10

SCANNER COP

der vater von samuel staziak (daniel quinn) war ein scanner- und wurde erschossen, weil er seine medikamente absetzte und durchdrehte.
daraufhin wurde der junge samuel von einem polizisten adoptiert, der verhindern wollte dass man wegen seiner vererbten begabung experimente mit samuel anstellt.
15 jahre später: samuel ist inzwischen polizist geworden, sein neuer vater polizeichef.
eine unerklärliche gewaltwelle bricht los, scheinbar harmlose, bisher unbescholtene bürger greifen plötzlich polizisten an.
da man sich das nicht erklären kann, wird samuel von seinem vater gebeten seine begabung einzusetzen, und einen der gefangenen angreifer zu scannen.
dadurch bemerkt samuel, dass der mann scheinbar unter einer art hypnose steht- und nicht mehr herr seiner sinne ist.
als auch samuels partner von einem angreifer getötet wird, setzt seine medikamente komplett ab, um seine scannerkraft zu erhöhen und so mehr herauszufinden- doch schon bald wird er von schmerzen geplagt und kann kaum noch klar denken...

genau genommen haben wir hier einen cop-thriller, der sich ein wenig an der scanner-thematik bedient.
dementsprechend rührt sich hier weniger als in den vorbildern, sowohl was action als auch gewalt angeht.
trotzdem bietet der film eine spannend erzählte geschichte, die mit einigen bekannten b-darstellern gut besetzt wurde- und ein paar kurze splatter-effekte.
auch dass hier wieder die frage nach fluch oder segen der scanner-fähigkeit angesprochen wird, bekommt dem film gut- und hebt ihn klar über den eher misslungenen dritten teil der ursprünglichen filme.
regisseur pierre david war übrigens produzent des ersten scanner-films von david cronenberg.

7/10

SCANNER COP 2 - THE SHOWDOWN

der geistig verwirrte karl volkin (patrick kilpatrick) wird vom polizisten samuel staziak (wieder daniel quinn) und seinen kollegen aufgegriffen und eingesperrt.
doch dieser ist ein scanner- und es dauert nicht lange bis er seine kräfte einsetzt, ausbricht- und alle bewacher tötet.
samuel hat inzwischen eine neu entwickelte medizin, welche ihm ermöglicht seine scanner-fähigkeiten gezielt einzusetzen- somit sollte er in der lage sein, jeden anderen scanner zu erfolgreich bekämpfen.
doch auch volkin hat eine besondere gabe- er kann anderen scannern die kraft entziehen und sich dadurch stärken, was sich aber auf seinen geisteszustand auswirkt.
die jagd auf volkin beginnt...

pierre david, regisseur des vorgängers, hat hier lediglich die produktion übernommen- regie führte steve barnett, der zuvor nur unterdurchschnittliche b-movies zustande brachte (und von dem man nach diesem film nichts mehr hörte).
samuel ist einfach nur noch ein polizist, der wie selbstverständlich nebenbei scanner ist, nebenhandlungen fehlen völlig- selbst die action wurde zurückgeschraubt. Vor allem in der mitte hängt der film durch und wird teils öde.
was dagegen klar zugenommen hat, ist die gewaltdarstellung.
wenn man schon kein originelles drehbuch mehr hat, muss man eben die effekte hochschrauben- welch zufall dass hier beide hauptfiguren stärkere scannerfähigkeiten denn je haben...
dementsprechend regieren hier auch deutlich die splatterszenen, die für damalige zeit recht ordentlich aussehen.

4/10

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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 17:31 
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Sauna

Hier haben wir wieder mal ein Beispiel, für eine (mehr oder weniger völlig) falsche Vermarktung, die einem eigentlich tollem Film so garnicht gerecht wird und falsche Erwartungen schürt: Denn Sauna ist kein Horrorfilm.
Sauna ist vielmehr ein düsteres Drama mit Horrorelementen, aber Splatter, ein klassisches Monster oder gar einen Horrorplot sucht man hier vergeblich.
Stattdessen zeichnet sich der Film durch seine mysteriöse, unvergleichliche Atmosphäre aus, die einerseits von den wunderschönen Bildern im finnischen Sumpf als einzigartige schöne, aber gleichsam dreckige und nicht wirklich einladende Kulisse, andererseits von den beiden großartigen Hauptdarstellern Ville Virtanen und Tommi Eronen, die großartig ihre grundverschiedenen, von Zweifel geplagten Charaktere spielen, erzeugt wird und auch in den langen, eher handlungsarmen Passagen zu fesseln weiß.
Die Story ist dabei nur schwer zu beschreiben, behandelt der Film doch auf seine Art die Themen "Sünde, Sühne, Schuld und Erlösung" . Dem Ganzen ist am Anfang noch gut zu folgen, doch später sind viele Dinge nicht mehr nachvollziehbar oder verständlich, denn der Film erklärt NICHTS und überlässt das Denken und das Interpretieren dem Zuschauer, war mir aber gut gefällt.
Das Ende ist dann eine einzige Wucht, nicht nur wunderschön, sondern vorallem absolut schockierend und dratisch, wow ! :shock:
Die Laufzeit von 76 Minuten ist gut gewählt, ist die Story m.M.n. doch nur um die Aussage und Behandlung der genannten Themen gestrickt und wüsste länger auch nicht zu unterhalten, so ist der Film durchgehend sehr ruhig und an einigen Szenen leider auch langatmig.
Insgesamt ein meisterhaftes Stück Film, düster, fesselnd, anders und am Ende verdammt schockierend werden hier menschliche Grundzüge behandelt, ohne die Moralkeule zu schwingen oder durch eine unnötige Steckung zu sehr zu langweilen.

Fazit: Ruhiges, extrem düsteres und doch wunderschön fotographiertes Drama, das durch ein ungewöhnliches Setting, grandiose Darsteller und eine immer verwirrender, kryptischer werdende Geschichte zu überzeugen weiß, bis es in einer einzigen, alptraumhaften Sequenz mit einem Schock endet. Da kann man über die ein oder andere langatmigere Szene oder historische Fehler schon mal wegsehen. 8,5/10

Die DVD ist technisch nicht so dolle, da das Bild manchmal etwas "flackert" bzw. in den Details nicht so scharf wirkt und der Ton, was die Dialoge angeht, manchmal zu leise ist.
Das Menü hat einfache, schöne Klaviermusik, die aber leider bei jeder Wiederholung unschön stockt, was auf Dauer nervt.
Als Extras gibt es eine verlängerte Szene, die aber nur auf finnisch und mit ebenfalls finnischen Untertiteln daherkommt, ein paar deleted Scenes, ebenfalls nur finnisch ohne Untertitel, Bloopers - auch nur finnisch, keine UT - und dann noch zwei glücklicherweise verständliche Extras: Ein etwa viertelstündiges Behind-the-Scenes mit deutschen Untertiteln, in dem man z.B. die Maske vom Ende oder die Sauneszenen in der Mache sieht und als Herzstück ein sehr interessantes, etwa halbstündiges Interview mit dem Regiesseur auf dem BIFF (Brüssel International Fantastic....), das zwar keine Untertitel hat, aber auf englisch gehalten wurde, viele interessante Aussagen dabei !

Das Steelbook ist sehr schön und die 10€ haben sich gelohnt, aber ich empfehle definitiv zur Blu-ray zu greifen und werde selber auch noch aufrüsten, diese genialen Landschaftsaufnahmen muss man einfach in HD gesehen haben *schwärm* :).

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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 17:43 
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edit hat geschrieben:
Barton Fink (1991) (DE Blu-ray) Film: 10/10 Video: 6.5/10 Audio (O-Ton): 7/10

Der intellektuelle Schriftsteller Barton Fink, dessen aktuelles Theaterstück mit Kritikerlob überhäuft wurde, wird nach Hollywood geladen um ein Drehbuch für einen Wrestling-Film zu schreiben. Fink hat aber eine schreibblockade und mit Wrestling kann er gar nichts anfangen. Sein netter Zimmer-nachbar im Hotel bringt ihn auf andere Gedanken, und als er einen berühmten Schriftsteller und dessen Assistentin trifft scheint Fink endlich die Inspiration für das schreiben gefunden zu haben. Weit gefehlt. Bald tun sich Abgründe auf und Hollywood entpuppt sich als Hölle auf erden.

Ein Film den man nicht kategorisieren kann, sowie mein liebster Coen überhaupt. Die Blu-ray Qualität hat mich aber leider nicht so ganz überzeugt. Schade.


Welche deutsche Ton Spur ist den auf der BD? Die alte Syncro oder die neue (DVD) oder sogar beide?

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"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, das man ihnen nicht trauen kann" - Abraham Lincoln


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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 18:04 
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The Beach
Keinen Bock groß was zu schreiben, gefallen hat er mir verdammt gut, und ein weiterer Film mehr in der DiCaprio Sammlung.
10/10 Punkte.

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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 18:08 
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AsiaFreak hat geschrieben:
schobi hat geschrieben:
Da du es erwähnt hast, was wäre denn noch empfehlenswert mit Yuen Biao?

Ich kenne auch nicht so viele Filme mit Yuen Biao in der Hauptrolle. In "Powerman I & II" spielt er mit; "Tokyo Powerman"; "Winners and Sinners" ebenfalls; "A Man Called Hero"; und zuletzt habe ich ihn in "IP Man Zero" gesehen. Bei den Erstgenannten bin ich mir aber nicht sicher, ob er dort auch eine Hauptrolle hat, ist schon lange her, dass ich die gesichtet habe. Ich könnte da eher bei einem anderen Darsteller weiterhelfen. ;-)


Ich kann auf die Schnelle nur einen Film, den aber wärmstens empfehlen, und zwar "Righting Wrongs" alias "Tage des Terrors", auch unter dem Titel "Above the Law" veröffentlicht.

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その指ごと 連れてってあげる ひぐらしが鳴く 開かずの森へ 後戻りは もう出来ない


Zuletzt geändert von Mar am 11. Jul 2012, 20:52, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 18:08 
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Roughale hat geschrieben:
Gestern:

Ice Age 3
Klasse finde ich auch immer wieder, wie John Leguizamo den Sid spricht, so absolut anders als man ihn sonst kennt. Klar, Otto ist in der Synchro eine starke Leistung und man vermutet fast, dass man sich sogar im Original daran orientiert - aber Otto klingt halt wie Otto ;) 8/10


Nach Teil 1 orientierte sich John Leguizamo sogar wirklich an Ottos Interpretation. Lagst also richtig mit deiner Vermutung ;-)

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BeitragVerfasst: 11. Jul 2012, 18:26 
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Black Caesar

Blaxploitation die zweite. Im Gegensatz zu Foxy Brown weniger Funkyness und mehr Härte. Fred Williamson dreht hier als Big Bad Motherfucker den Spaghetti-Gangstern der Cosa Nostra in New York aber mal so richtig den Hahn zu. Toller Crime-Streifen mit einem ebenso tollen Soundtrack vom King of Soul himsef: Mister James Brown! Für Genre-Fans und allgemein für Leute mit einem Faible für Gangsterstreifen uneingeschränkt zu empfehlen. Bekommt eine 8/10!

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Man nannte ihn die Sammlung | Leichen pflastern unseren Weg: Mörder des Klans


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