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BeitragVerfasst: 3. Aug 2012, 22:58 
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Mad Paddy hat geschrieben:
Umso tiefer sitzt der Schock. Der kommt mir nicht ins Regal. Mit The Dark Knight endet für mich das Nolan Batman Universum. Und zwar angemessen.

Deine Kritik trifft es mMn schon ganz gut. Ich fand den auch ziemlich lustlos inszeniert, allerdings fand ich auch die Darsteller äußerst schwach. Alle unter ihrem Niveau.
Nolan versucht zwar dem Ganzen eine gewisse Schwere zu verleihen, überzeugt aber mMn überhaupt nicht. Am Ende habe ich mich schließlich an "Star Wars-Episode 1" erinnert gefühlt...
...wenn Liam Neeson plötzlich als Vision auftaucht.

Das fand ich eher unfreiwillig komisch.

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____ SPIRALIZED - Trailer ( german / with english subtitles ) ____


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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 05:02 
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Werner hat geschrieben:
Undisputed
Netter Boxfilm mit coolen Darstellern, einer vorhersehbaren Story der aber trotz seiner kurzen Laufzeit sehr gut unterhalten konnte. Allerdings haben manche sehr aufgesetzten Szenen, wie die HipHop Einlagen, sehr gestört.
6.5/10 Punkte


zieh dir mal teil 2 und 3 rein, das sind echt gute martial arts streifen, quasi die bloodsport filme unserer zeit, isaac florentine und scott adkins sind zwar direct to dvd leute, aber da rocken sie die hütte, toll inszenierte fights, vom gleuchen duo kann ich auch "ninja" empfehlen

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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 06:42 
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Re-Animator - Kaum spannender, aber unterhaltsamer Schnetzelspaß mit einem Jeffrey Combs, dem der Wahnsinn quasi mitten ins Gesicht geschrieben steht. 7/10

Bride of Re-Animator - Schlimm. Sogar so sehr, dass es uns nach etwa der Hälfte verging. Vielleicht sollte man ihn nicht direkt nach dem ersten Teil schauen und in besserer Bildqualität als sie Laser Paradise in der 4 DVD-Box zu bieten hat. Umso erstaunlicher oder besser gesagt trauriger, dass es sich hierbei insgesamt (Teil 1 weist eine gute Bildqualität auf und stinkt nur beim deutschen Ton ab) um eine der besseren VÖ von dem Laden handelt, die ich bisher zu Gesicht bekommen habe. Bleibt bis zur Sichtung einer besseren Scheibe ohne Wertung.

Im Angesicht des Verbrechens - Man muss schon lange suchen, um in der deutschen TV-Landschaft etwas ähnlich hochwertiges zu finden, wie es diese Serie zu bieten hat. Das Überziehen des ohnehin schon ordentlichen Budgets merkt man an jeder Ecke. Graf versteht es, den bis in die letzte Nebenrolle perfekt besetzten Cast und die tollen Sets in einen visuellen Trip einzubetten und zeigt bei der Kameraarbeit viel Experimentierfreude. Durch geduldige Darstellung der Traditionen und Eigenheiten und nicht zuletzt der Tatsache, dass etwa die Hälfte der Dialoge auf Russisch gesprochen sind, entsteht ein glaubwürdiges Bild der Milieus. Schwächen kennt die Serie kaum, lediglich die vorletzte Folge verliert ein wenig den Blick für's Wesentliche, bietet aber gleichzeitig die stärkste Szene. Falls man deutschen Produktionen nicht grundsätzlich misstrauisch gegenüber steht (soll es ja geben...), ist diese mitreißende Serie ein absolutes Muss. 9/10

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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 09:07 
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kleinkariert hat geschrieben:
Im Angesicht des Verbrechens - Man muss schon lange suchen, um in der deutschen TV-Landschaft etwas ähnlich hochwertiges zu finden, wie es diese Serie zu bieten hat. Das Überziehen des ohnehin schon ordentlichen Budgets merkt man an jeder Ecke. Graf versteht es, den bis in die letzte Nebenrolle perfekt besetzten Cast und die tollen Sets in einen visuellen Trip einzubetten und zeigt bei der Kameraarbeit viel Experimentierfreude. Durch geduldige Darstellung der Traditionen und Eigenheiten und nicht zuletzt der Tatsache, dass etwa die Hälfte der Dialoge auf Russisch gesprochen sind, entsteht ein glaubwürdiges Bild der Milieus. Schwächen kennt die Serie kaum, lediglich die vorletzte Folge verliert ein wenig den Blick für's Wesentliche, bietet aber gleichzeitig die stärkste Szene. Falls man deutschen Produktionen nicht grundsätzlich misstrauisch gegenüber steht (soll es ja geben...), ist diese mitreißende Serie ein absolutes Muss. 9/10

Das hört sich sehr gut an. Diese Miniserie habe ich schon länger im Visier, aber wegen des Preises (20 € und nur auf DVD erhältlich) stehengelassen. Man hört allerdings immer wieder von zwei Kritikpunkten, die mich etwas abgeschreckt haben:

- Der Ton sei nicht gut abgemischt, d.h. durch laute Hintergrundgeräusche kann man in vielen Szenen kaum den Gesprächen folgen.
- Das Gebaren der Russenmafia sei arg klischeehaft.

Kannst Du dazu noch etwas sagen? Ich würde mir die Miniserie eigentlich sehr gerne zulegen, zumal ich Filme von Dominik Graf sehr schätze.

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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 10:18 
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Bei der Abmischung des Tons habe ich keine Probleme feststellen können. Allerdings hängt das natürlich auch immer von der jeweiligen Ausrüstung und dem Setup ab. ;) Bildqualität geht auch in Ordnung, ist aber nicht das Nonplusultra. Dunklere Szenen sind in den ersten Folgen hier und da etwas verrauscht. Mich hat es aber nicht sonderlich gestört, zumal das in einigen Rückblenden bewusst eingesetzt wird.

Zum zweiten Punkt. Habe ich auch öfter gelesen und das hängt wohl von der Betrachtungsweise ab und vor allem davon, ob man den Teufel im Detail unbedingt finden möchte. Insgesamt sollte man bei den Dialogen und den Handlungsweisen keine Offenbarung erwarten. Allerdings kann man das von dem Milieu, das hier dargestellt wird, auch nicht erwarten (das betrifft alle Seiten). Ganz im Gegenteil, die Mundart und das exzessive Verhalten macht für mich einen großen Teil der Faszination aus. Tiefgründige Diskussionen über die nächsten Schritte gibt es kaum. Hier wird frei von der Leber weg geredet und gehandelt. Im übrigen hatte ich schon einige Male das Vergnügen, mit Russen saufen zu dürfen, und kann behaupten, dass einige der Klischees nicht von ungefähr kommen. :mrgreen: Für mich ist das eher eine Stärke als eine Schwäche.

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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 10:22 
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Alles klar, vielen Dank! Supercreep hat mich gerade parallel per PN auch davon überzeugt, dass IAdV ein Brett sei. Habe ich mir schon gedacht, dass die Kritikpunkte von den ewigen Nörglern kommen. :)

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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 11:45 
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Mr. Schneebly hat geschrieben:
Alles klar, vielen Dank! Supercreep hat mich gerade parallel per PN auch davon überzeugt, dass IAdV ein Brett sei. Habe ich mir schon gedacht, dass die Kritikpunkte von den ewigen Nörglern kommen. :)

Steht auch schon länger auf meiner Liste. Der Trailer gefällt schon mal.

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"Tears aren’t a woman’s only weapon. The best one’s between your legs"
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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 11:56 
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Stell' dir mal vor, du wärst eine halbe Ewigkeit auf einer einsamen Insel gefangen, keine Rettung in Sicht: Was würdest du tun?

Tom Hanks nimmt den Überlebenskampf auf, wenngleich noch mit anfänglichen Startschwierigkeiten (wer rechnet schon damit, auf einer einsamen Insel zu landen und erstmal eine ganz lange Zeit dort verweilen zu müssen?). Man könnte denken, dass der Film ziemlich schnell Langeweile aufkommen lässt, denn was soll schon großartig passieren!?

Aber weit gefehlt: Durch die tolle Inszenierung von Robert Zemeckis ("Zurück in die Zukunft"), einem sehr erfahrenen Regisseur, und die unglaublich hingebungsvolle, schauspielerische Leistung von Tom Hanks lässt der Film allerdings keine einzige Sekunde Langeweile zu; Zeit zum Luftholen gibt es eigentlich auch keine. Der Zuschauer fragt sich die ganze Zeit, was "Chuck Noland" (Hanks) wohl als nächstes tun wird!? Wird er den Überlebenskampf gewinnen, oder wird er irgendwann, was wahrscheinlich die meisten Menschen tun würden, durchdrehen und seinem Leben ein Ende setzen!?

Es ist wirklich beeindruckend, wie sich "Chuck" von Tag zu Tag weiterentwickelt und den Kampf tatsächlich aufnimmt. Er versucht sich Essen und Trinken zu besorgen, öffnet die vielen FedEx-Pakete, die bei dem Flugzeugabsturz mit ihm ans Ufer der Insel gespült wurden, um vielleicht etwas Brauchbares zu finden. Eine kleine Hütte mit Dach wird aufgebaut, damit er nachts einen sicheren Schlafplatz hat. Ums Feuer muss er von nun an kämpfen, damit er es auch mal warm hat und sich einen Fisch/Krabbe brutzeln zu können. Auch das Verarzten von Wunden muss er selbst bewältigen. Natürlich wird auch ein Fluchtversuch gestartet ... Es gibt allerlei Dinge, die "Chuck Noland" zu bewältigen hat, um den Kampf gewinnen zu können. All das ist so wunderbar, packend und anspruchsvoll in Szene gesetzt, dass das Schauen einerseits Spaß macht, aber andererseits fühlt der Zuschauer natürlich mit, macht sich Gedanken darüber, wie es wohl wäre, wenn er selbst auf so einer Insel gefangen wäre, ohne echt Fluchtmöglichkeit oder die Möglichkeit auf eine Rettung.

Zwischenzeitlich ist dieser Survival-Trip schon extrem traurig und herzergreifend, wenn man mit ansehen muss, wie sich Hanks' unter den in den Paketen gefundenen Produkten einen Volleyball zum Freund macht, als einer seiner "Feuer-Versuche" fehlschlägt.

Die Kameraarbeit ist fast noch besser als Hanks' schauspielerische Darbietung: Teils gleitet sie durch das Setting, fast schwerelos - man fühlt sich mittendrin. Und besonders die ruhigen Momente (davon gibt es sehr viele) gefallen mir außerordentlich gut, denn die Kamera zeigt dann kaum Bewegung, sondern lässt den Zuschauer einfach nur am Geschehen teilhaben - man soll sich halt wie auf einer Insel fühlen - genial!

"Cast Away" ist ein ergreifendes, anspruchsvolles und sehr spannendes Survival-Drama, das den Zuschauer jede Sekunde an "Chucks" Leben und seinem Kampf gegen den Tod teilhaben lässt. Das Setting, also die Insel, ist traumhaft schön, aber auf der anderen Seite eben auch ein Alptraum. Tom Hanks spielt hier, meiner Meinung nach, die Rolle seines Lebens und macht diesen Film fast schon zu einem echten Meisterwerk; anfangs könnte man noch denken "Ein Mann landet auf einer einsamen Insel und muss knapp zwei Stunden lang ums Überleben kämpfen? Hört sich langweilig an...", doch schon früh wird man eines Besseren belehrt. Ein unglaublich anrührender Film, nahe der Perfektion!

9 / 10

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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 12:53 
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Sehr treffend! Habe zuletzt die BD im Player gehabt.

Kann mich hier nur anschließen, ein wirklich schöner Film mit einem großartigen Hanks. Richtig gut gefallen mir auch die Nachtszenen mit dem Mondschein. Hat was surreales.

Das Ende ist wundervoll!

Ebenfalls 9/10.

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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 13:22 
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Mr. Schneebly hat geschrieben:
Alles klar, vielen Dank! Supercreep hat mich gerade parallel per PN auch davon überzeugt, dass IAdV ein Brett sei. Habe ich mir schon gedacht, dass die Kritikpunkte von den ewigen Nörglern kommen. :)


WzTi* IAdV?


*Was zum Teufel ist

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Meine Freundin meint ich wäre neugierig ... zumindest steht das in ihrem Tagebuch-
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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 13:27 
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Herr Kömmlich hat geschrieben:
Mr. Schneebly hat geschrieben:
Alles klar, vielen Dank! Supercreep hat mich gerade parallel per PN auch davon überzeugt, dass IAdV ein Brett sei. Habe ich mir schon gedacht, dass die Kritikpunkte von den ewigen Nörglern kommen. :)


WzTi* IAdV?


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See the mountains kiss high heaven, and the waves clasp one another; no sister-flower would be forgiven if it disdain’d its brother;
and the sunlight clasps the earth, and the moonbeams kiss the sea – What are all these kissings worth, if thou kiss not me?
(P.B. Shelley)


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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 13:29 
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Saw Marathon - Kurzfassung


SAW

Im Gegenzug zu den Erstsichtungen flachte das Original hinsichtlich seiner Wertung deutlich ab.
Die wilden und hektischen Schnitte gefielen mir damals schon nicht, was mir aber viel negativer jetzt aufgefallen ist - wenn auch rein persönlich genommen - ist die Tatsache das SAW als Kammerspiel wahrscheinlich besser weggekommen wäre und die Erzähltechnik wesentlich lineare ausfallen hätte können. Unterm Strich bleibt natürlich SAW I ein kleiner Meilenstein im Horrorthriller-Bereich. 8,5/10

SAW II

Wesentlich besser als früher gefiel mir der zweite Teil. Die Wendungen zum Ende sind wahrlich überraschend. 7,5/10

SAW III

Uneingebüßt immer noch mein persönlicher Lieblingsteil wenn auch die Faszination Richtung Splatter geht. 9/10

SAW IV

Auch hier hat sich nicht viel getan... In meinen Augen krankt es hier an haarsträubenden Wendungen, die nur allein dazu dienen die Serie aufrecht zuerhalten... 6,5/10

SAW V

... was wiederrum bei SAW V letztendlich glingt. Grausame Fallen und jede Menge Blut würzen die Suppe zu einem zufriedenstellenden weiteren Ableger. 8/10

SAW VI

Auch wenn sich bei SAWVI nicht viel ändert vom Konzept her, weiß auch dieser Teil zu gefallen. 7,5/10

SAW VII

Damals noch sehr ermüdend entgegen genommen zündete SAWVII bei der Drittsichtung unheimlich. Der wohl temporeichste und blutigste Teil der Saga mit einem diabolischen Ende. Ärgerlich: das rosarote Blut 8/10

Fazit:

SAW ist schon eine Sache für sich. Zwar alles spannungsreich und blutig-ecklig inszeniert erinnern die Filme sehr an TV-Serien-Produktionen. Einzigartig und kontinuierlich ist die Erzählweise. Ob Logikloch hin-oder her, irgendwei gehört es zur SAW Saga dazu. Insgesamt betrachtet ergibt dass eine 8/10

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Zuletzt gesehen: Life Of Pi 7,5/10, Jack Reacher 7/10, Evil Dead (Remake) 6/10


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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 13:30 
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Storm Warning (Unrated)

Zweitsichtung. Die anfängliche Euphorie ist verschwunden.
Was bleibt ist ein netter
beinahe-
Rape & Revengethriller mit einer überraschenden, aber
hanebüchenen Wendung.
Wieso wird Sie zu McGuyver :shock: :?:

Der Film unterhält aber dennoch.
Netter Splatter - die Beschlagnahme der eh schon gekürzten DVD ist lächerlich, da "Lhotl" mit kleiner JK
erhältlich ist und scheinbar NICHT beschlagnahmt wird.

7/10

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Spiralized - erhältlich auf Filmundo.de


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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 14:54 
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Shaolin Temple
Toller Martial-Arts-Actioner von Regisseur Chang Cheh, den man zurecht als Meister des Genres bezeichnen kann. Die Shaw-Brothers-Stars Ti Lung, David Chiang und Fu Sheng zeigen ihr ganzes Können. "Shaolin Temple" könnte fast als Prequel zum noch besseren "Five Shaolin Masters" durchgehen. 8/10

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Battys DVD/BD-Sammlung
Zuletzt gesehen: Die Mumie: Grabmal des Drachenkaisers 7/10, Ausgelöscht 7/10, Jason und die Argonauten 7/10, Die Mumie kehrt zurück 8/10, Die Mumie 8/10, Switchback 8/10, Red Tails 8/10, Red Dawn 6/10, Bangkok Renaissance 5/10


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BeitragVerfasst: 4. Aug 2012, 15:19 
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Mad Paddy hat geschrieben:
Red State

Die Kumpel Jarrod, Travis und Billy Ray wollen „Ficken bis es weh tut“. Die Wahl fällt auf eine ältere Dame, die – über einen Chat klargemacht – zum Gang Bang bereit ist. In Ihrem Wohnwagen empfängt sie die drei Schwerenöter, die nach dem Genuss einiger Biere im Schlafzimmer zu Boden gehen und in den Fängen religiöser, schwulenfeindlicher Extremisten erwachen ...

Nach der New Jersey Trilogie – die durch Clerks 2 zur Quadrilogie wurde – einem, mit Jersey Girl gelungenem Ausflug ins RomCom Genre, dem absurd komischen Dogma, einem Jay & Silent Bob Spin-off, und dem ersten Film außerhalb des etablierten Askewniverse: Zack & Miri Make A Porno, betritt Kevin Smith – Cop Out sei hier ausdrücklich ausgeklammert, da der Meister für das Script nicht verantwortlich zeichnete – nun dünnes Eis und meistert es mit Bravour. Von der Komödie zum Genrebastard. Irgendwo zwischen Terrorfilm, Action-Thriller und Charakter-Drama einzuordnen gelingt ihm mit Red State der Sprung zu den ganz Großen. Leider scheinbar völlig – und zu Unrecht – untergegangen.

Smith ätzt hier gegen die Christlich-Rechten Amerikas. Jedoch ohne den Humor eines Dogma. Bierernst geht es hier zu, wobei Smith die für ihn so typischen vulgären und geschliffenen Dialoge keineswegs vernachlässigt. Dabei legt der Film – wie üblich – viel Wert auf die Charaktere und verkommt nicht zur platten Gewaltorgie. Ein Film wie dieser, der vor allem von seinen Dialogen lebt, steht und fällt natürlich mit seinen Darstellern: Michael Parks als gelassener, von seinen Taten und Worten überzeugter Prediger, Melissa Leo als fanatische Anhängerin und der sichtlich gealterte – als abgeklärter Special Agent in Erscheinung tretende – John Goodman machen ihre Sache mehr als überzeugend. Auch der restliche Cast fügt sich perfekt in das Geschehen.

Von der Teenie-Komödie, über den Terrorfilm hin zum Action-Thriller schlägt das Script gekonnt den dramaturgisch perfekt gespannten Bogen und gipfelt in einem – an Precinct 13 erinnernden – Finale, das unerwartet die aufgestaute Energie verpuffen lässt. In seiner ruhigen und unspektakulären Erzählweise fühlt man sich dann sogar oftmals an Werke von Regiegrößen wie Tarantino oder den Coen Brüdern erinnert. Ein von Beginn an fesselnder, wendungsreicher, mit erstklassigen Dialogen und überzeugenden Darstellern versehender Film, wie man ihn (viel zu) selten zu sehen bekommt. Die dabei gezeigte Gewalt ist angemessen, verkommt aber nie zum Selbstzweck.

Ein filmischer Tritt in die Eier. Ganz groß. Chapeau Mr. Smith!

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