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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 09:44 
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Str1k3 hat geschrieben:
Prozentual sind da aber immer weniger neue Bands da, die irgendwas mit Rock oder einer verwandten Musikart zu tun haben.
Weil man die aktuelle 19-20er Generation anlocken will kommen eben viel mehr Hip Hopper Richtungen rein und das nervt mich gewaltig.


Selbst Du kannst nicht an mehr als einer Bühne gleichzeitig gehen, Strike. Am RiP-Samstag war die Clubstage vollgepackt mit harten Metalsachen, zehn Stunden am Stück. Am Sonntag das gleiche an der Alterna, wenn auch etwas "allgemeinverträglicher".
Da ist es mir doch völlig egal, was auf den anderen Bühnen läuft. Sollen sie dort doch den Hiphopkram und deutsche Charts spielen. Ich wurde anderswo bestens bedient. Du jammerst hier, als würdest Du gezwungen, Bands anzuschauen, die Du gar nicht sehen willst. Das ist aber nicht der Fall!
Die Vielfalt der Stile verhindert im Prinzip sogar Überschneidungen. Es gibt ja wohl kaum was blöderes, als wenn man sich zwischen zwei essentials entscheiden muss!

Da sollte man lieber über andere Dinge schimpfen. Z.B. die Bierpreise - 4 Euro für ein scheiß alkoholreduziertes Becks (gibt schon erste Messungsvideos - Ergebnis: 3,2 %o!!) ist eine Frechheit. Naja, ich bediene mich ja schon seit Jahren der besseren Alternativen. Oder Festivalshirts jetzt auf 25 Euro rauf - verzichte. Oder dass die Bändchen nicht mehr als Fahrkarte für den ÖPNV gelten....


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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 10:10 
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Zitat:
Selbst Du kannst nicht an mehr als einer Bühne gleichzeitig gehen

Ich weiß und das hat mich bei RaR immer angekotzt, dass ich oft hin und her gehen musste und am Ende haste einen Act verpasst.

Zitat:
Am RiP-Samstag war die Clubstage vollgepackt mit harten Metalsachen, zehn Stunden am Stück.

Und wie viele davon treten auch wo anders dieses Jahr auf?
Dafür zahl ich keine 130 Öcken.

Waaserbier auf Oktoberfestniveau ist doch nichts Neues. Waren bei meinem letzten RaR auch schon 3,50 die 0,3 l

Zitat:
Oder Festivalshirts jetzt auf 25 Euro rauf

:lol:
Da kann ich mir ein Fakeshirt für 10 Euro weniger machen.

Ich glaub für sowas wie den Full Metal Bag müsstest du bei RaR mittlerweile 30 Öcken blechen.


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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 13:12 
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Nach den ganzen anderen bisherigen Rückmeldungen hier nun mein Erlebnisbericht.

Rock am Ring 2012

Mittwoch
Problemlose, frühmorgendliche Anreise und nur ein kurzer Stau 2 km vor dem Camping-Platz. Danach Lageraufbau auf unserem Stammplatz und pünktlich um 8:45 Uhr das erste Bier aufgemacht. Den Rest des Tages dann gemütlich das Anreisechaos beobachtet, gegrillt und zahlreiche Bierchen mit unsere Nachbarn getrunken. Ein wirklich schöner Anfang.

Donnerstag
Chillen, grillen, Bier trinken, Schischa rauchen, in der Sonne liegen… großartig. Abends dann mit den Nachbarn ordentlich abgestürzt und bis in den Morgen an diversen Locations auf dem Zeltplatz gefeiert. Einer dieser Abende an denen man sich fragt, wie man nachts noch sein Zelt gefunden hat.

Freitag
Trivium: Undankbar frühe Zeit für eine dermaßen coole Band, aber sie macht das Beste daraus. „In Waves“ knallt auch schon zu früher Stunde richtig gut. Einen Drum-Stick konnte ich mir auch sichern.

Anthrax: Zum ersten Mal endlich live gesehen und leider nicht wirklich mein Ding, auch wenn die Band ja bekanntermaßen zu den „Big 4“ gehört. Scott Ian ist ja noch ziemlich cool, aber der neue/alte Frontmann Joey Belladonna ist grenzwertig.

Lamb of God: Die erste Band zum Steilgehen und einem deftigen Mosh Pit. Haben mir dieses Mal sogar noch viel besser gefallen. Sehr gut, weiter so!

Killswitch Engage: Das erste Zwischen-Highlight des Tages und einfach genial. Der neue/alte Fronter Jesse Leach gibt alles und lässt IMHO Howard Jones dagegen richtig alt aussehen. Adam Dutkiewicz mimt erneut den Pausenclown und heizt die Menge an. Perfekter Gig und ein derber Mosh Pit, der Tag hat sich bereits gelohnt.

Guano Apes: Noch schlechter als beim letzten RaR-Auftritt. Früher war das ja noch ganz witzige Musik, heute wirkt das Ganze wenig authentisch und peinlich. Langweiliger Stimmungskiller und Erleichterung, als das Elend vorbei ist.

Machine Head: DAS Highlight des Tages und des gesamten Festivals! Der erschlankte Rob Flynn schreit sich die Seele aus dem Leib und ist wie gewohnt die Rampensau schlechthin. Zudem ist das Drumming und die Double Bass beim finalen „Halo“ so dermaßen episch, dass ich trotz der drückende Hitze im Mosh Pit Gänsehaut bekomme. Besser geht’s nicht.

Linkin Park: Der Gig ist ganz nett, aber irgendwie belanglos und auf ein sehr breites Mainstream-Publikum ausgelegt. Das Kunst-Geflimmer auf den Monitoren nervt ohne Ende, dafür sind die Screams von Chester Bennington und die Rap-Einlagen von Mike Shinoda ganz erquickend. Insgesamt würde ich mir Linkin Park live eher nicht mehr ansehen. Schade eigentlich, früher waren die besser.

Marilyn Manson: Schon oft live gesehen und früher auch sehr überzeugend. Der diesjährige Auftritt ist leider erschreckend schlecht: Völlig zugedröhnt nuschelt er vor sich hin, die meist Zeit kommt der Gesang vom Band – das geht gar nicht! Nach 4 Liedern habe ich genug und verlasse um halb drei morgens enttäuscht das Gelände für eine Mütze Schlaf.

Samstag
Enter Shikari
: Solide, aber ich bin definitiv noch zu müde vom Vortag.

Refused: Bis auf „The New Noise“ kann ich der Band leider nichts abgewinnen. Wird nicht weiterverfolgt.

Tenacious D: Einfach genial, was insbesondere Jack Black auf der Bühne abliefert. Das Publikum bedankt sich mit Kniefall und geht ordentlich mit. Perfekter Live-Auftritt mit Gänsehautmomenten!

Billy Talent: Machen wie gehabt viel Spaß, ein gelungener Auftritt begleitet von diversen Bengalos und Circle Pits am laufenden Band.

Metallica: Standard-Kost der bekanntesten Metal-Band der Welt. Leider wirken die Jungs arg routiniert an diesem Abend, die sonst großen Gesten von James Hetfield fehlen oder wirken aufgesetzt. Sicherlich bieten Metallica immer eine große, perfekt organisierte Show und werden immer einen besonderen Platz in meinem Herz einnehmen. Gleichwohl konnte mich das Ganze nicht mehr mitreißen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich die Jungs mittlerweile fast 10x live gesehen habe.

Sonntag
While She Sleeps: Gefälliger Metalcore, hat mir gut gefallen.

Cancer Bats: Auch sehr gut, die Stimmung vor der Clubstage steigt merklich an.

Rise To Remain: Auch hier gefälliger Metalcore aus UK mit dem Sohn von Iron Maiden’s Bruce Dickinson als Frontmann. Das erste Lied war grottig, danach wurde es richtig gut. Das finale „Bridges Will Burn“ geht gut rein.

Axe Wound: Richtig fettes Nebenprojekt des Bullet for My Valentine-Sängers Matthew Tuck mit dem Frontmann von Cancer Bats. Die Band hat sich erst kürzlich gegründet und hatte beim RaR ihren 3. Live-Auftritt überhaupt. Serviert wurde sehr deftige Metal-Kost, die mir richtig gut gefallen hat. Geheimtipp!

Devil Driver: Live immer eine echte Bombe, heftiger Mosh Pit, perfekt!

As I Lay Dying: Gewohnt guter Auftritt und zu diesem Zeitpunkt auch sehr viel Publikum vor der kleinen Clubstage. Insgesamt qualitativ aber hinter den Gigs von Axe Wound und Devil Driver.

Opeth: Die ersten 20 Minuten gibt es progressive Frickelmusik mit Klargesang (nicht negativ gemeint), bevor Mikael Akerfeldt den wenigen Zuschauern erklärt, dass sie eigentlich aus dem Death Metal Bereich kommen. Mein Herz frohlockt und es gibt großartige Growls mit technisch versierter Musik für die verbleibenden 40 Minuten.
Danach geht es mit schweren Beinen und etwas Wehmut, dass RaR wieder mal zu Ende ist, zum Zeltplatz.

Fazit:
Es war wieder sehr schön, wenngleich man sich die „harten“ Acts mittlerweile leider suchen muss. Ob ich nächstes Jahr wieder hinfahre, bin ich mir noch nicht so sicher, da es andere Festivals mit deutlich besseren Line-Ups (Summer Breeze in 2011 oder das diesjährige With Full Force) zu geringeren Preisen gibt.

Sehr negativ macht sich auch erneut die völlig überforderte, schlecht unterwiesene und leider auch häufig aggressive Security bemerkbar, die in Sachen Inkompetenz die letztjährige „Leistung“ noch deutlich unterboten haben. Eine dermaßen schlechte, konzeptlosere und inkonsequentere Security habe ich noch auf keinem anderen Festival erlebt und es juckt mich in den Fingern, eine gesalzene Mail an die Veranstalter zu schreiben.

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Zuletzt geändert von Mr. Schneebly am 5. Jun 2012, 13:17, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 13:14 
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Was war denn mit den Securitys?

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R.I.P. Peter Steele, 4. Januar 1962 - † 14. April 2010


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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 13:41 
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Kreator hat geschrieben:
Was war denn mit den Securitys?

Ein exemplarisches Beispiel:

Die Security tut sich seit Jahren schwer mit der Center Stage und es wurde wegen dem häufig hohen Andrang eine Ampel-Systematik für die ersten beiden Wellenbrecher eingeführt. Am Samstag waren wir zu früher Stunde bereits auf dem Gelände, um in einen der beiden Wellenbrecher zu kommen. Man ließ uns in der enge Wartegasse nicht mehr weitergehen, obwohl mindestens im zweiten Wellenbrecher noch sehr viel Platz war. In der Gasse wurden wir dann für ca. 1 Stunde regelrecht eingepfercht. Obwohl wenig Platz war kam die Anweisung, sich zu setzen. Somit wurde es noch enger. Dann wurde uns gesagt, wir sollen wieder rausgehen und uns ganz hinten erneut anstellen. Dieser Aufforderung kamen wir trotz verschiedener Androhungen nicht nach. 20 Minuten später konnten wir, da die recht große Gruppe auch nachhaltig nicht der Aufforderung nachkam, völlig problemlos in den 2. Brecher, der noch sehr leer war, eintreten.

Weitere Problemfelder:

- Obwohl es heiß ist und ausreichend Platz ist, dürfen sich Leute nicht in der Boxengasse zum Ausruhen in den Schatten setzen. Zu späterer Stunde, als bereits dunkel ist und die Wellenbrecher viel voller als mittags sind, darf man sich ohne Probleme im überdachten Bereich aufhalten.
- Getränkestände dürfen zur Mittagszeit ohne ersichtlichen Grund nicht aufgesucht werden, obwohl diese zur Verfügung stehen und man sich schon aus gesundheitlichen Gründen mit ausreichend Getränken versorgen sollte.
- Der Zugang zu den Toiletten wird in gefängnisartiger Manier und mit einem völlig deplazierten Befehlston durch Anschreien reguliert. In den Jahren vorher klappte der Toilettengang auch wunderbar ohne Aufpasser.
- Auf höfliche Fragen reagiert die Security aggressiv, inkompetent ("Keine Ahnung, ist mir doch egal") und unhöflich.
- Es herrscht bei der Security trotz verständlicher Regelung Unklarheit, welche Arten von Getränken man mit auf das Gelände nehmen darf.
- Das Abtasten am Eingang erfolgt fast gar nicht, Leute können alles Mögliche (u.a. auch Bengalos, Glasflaschen etc.) einschmuggeln.
- Es herrscht ein zwanghaftes Absperrband-Kontrollverhalten, Leute werden teilweise wie Vieh zusammengetrieben.
- Insgesamt trägt die Security eher zur Eskalation, statt zur Deeskalation bei.

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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 13:47 
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Na das klingt ja echt bescheuert. Letztes Jahr bei meinem ersten Mal Ring war das nicht so schlimm..

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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 14:05 
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Die Secs sind mir das erste Mal 2010 negativ aufgefallen und seitdem wirds eigentlich schlimmer mit dennen. Trauriger Höhepunkt sind wirklich die Regelungen mit der Ampel um zur Centerstage zu kommen - man kommt sich eben wie Vieh vor und die Secs sitzen am längeren Hebel.
Ich will jetzt gar nicht alle über einen Kamm scheren - es gab auch durchaus wieder coole Jungs aus der Truppe. Aber im Großen und Ganzen ist das ein sehr inkompetenter Haufen... :roll:

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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 15:09 
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Soo. Meine Eindrücke vom Ring:

Tenacious D waren mein persönliches Highlight. Mochte die Jungs schon immer, aber dass die live DERART nach vorne gehen hatte ich nicht erwartet. Unfassbar gut!
Gut unterhalten haben mich außerdem die Dropkick Murphys, The Offspring, Machine Head, As I Lay Dying, Killswitch Engage und Rise to Remain.
Enttäuscht war ich vor allem von Metallica, ich habe irgendwie an dem Abend erst festgestellt, wie wenig mir das Black Album tatsächlich zusagt... Seis drum, die paar NICHT-Black Album Songs waren super. Ansonsten war auch der Manson-Auftritt enttäuschend, ich hatte mich sehr darauf gefreut und dann habe ich am Ende weder während der Songs noch während seiner Zwischenansagen auch nur ein Wort verstanden, was war da denn los?

Für mich die größte Sauerei insgesamt war die Technik der Centerstage. Da ist ja so ziemlich alles in die Hose gegangen, was in die Hose gehen kann. Von viel zu leiser Musik über abbrechende Videos über das dauerhafte einblenden von irgendwelchen dämlichen Warnhinweisen WÄHREND der Konzerte bis hin zu ausfallenden Leinwänden war so ziemlich alles dabei. Und warum zum Henker wurde dieser Video-Part vom Linkin Park Auftritt auf allen Leinwänden übertragen? Ich meine, das war schon eine nette Untermalung der Musik, aber ich will doch hauptsächlich die Band performen sehen und nicht irgendwelche dümmlichen Videos anschauen, für sowas kann ich dann wirklich auch zu Hause bleiben...
Nur bei der Clubstage gabs meiner Meinung nach nichts zu meckern, da war die Musik angenehm laut und technisch ist da auch NICHTS ausgefallen!


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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 15:22 
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DaxRider123 hat geschrieben:
Soo. Meine Eindrücke vom Ring:

Tenacious D waren mein persönliches Highlight. Mochte die Jungs schon immer, aber dass die live DERART nach vorne gehen hatte ich nicht erwartet. Unfassbar gut!
Gut unterhalten haben mich außerdem die Dropkick Murphys, The Offspring, Machine Head, As I Lay Dying, Killswitch Engage und Rise to Remain.
Enttäuscht war ich vor allem von Metallica, ich habe irgendwie an dem Abend erst festgestellt, wie wenig mir das Black Album tatsächlich zusagt... Seis drum, die paar NICHT-Black Album Songs waren super. Ansonsten war auch der Manson-Auftritt enttäuschend, ich hatte mich sehr darauf gefreut und dann habe ich am Ende weder während der Songs noch während seiner Zwischenansagen auch nur ein Wort verstanden, was war da denn los?

Naja, der letzte Manson-Auftritt war laut einer Freundin von mir auch ein ähnliches Desaster, konnte da gar nicht verstehen, wie sich so viele darauf freuen konnten...

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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 18:14 
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Meine Erlebnisse von Rock im Park:

Donnerstag Spätnachmittag/Abend:

Ziemlich Stressfreie Anreise, hab sogar einen Parkplatz im Parkhaus bekommen. Dann der Shock, der einzige freie Campingplatz ist C8. Na super. 25 Minuten Fussmarsch vom Zeltplatz zur Stage. Bravo :roll: - Pünktlich zum Zeltaufbauen setzte der Regen ein, der bis Freitag Früh anhielt. Dazu noch ein paar "nette" Nachbarn denen gefühlte 200m2 Platz nicht genug war.

Freitag:

Den ganzen Tag über ein paar Bierchen getrunken. Und es ruhig angehen lassen. Zu Tenacious D auf die Stage, fand ich ganz Nett, ist aber nicht mein fall. Kann den Hype nicht ganz nachvollziehen. Billy Talent war ebenfalls Ok, aber das große Highlight war definitiv Metallica, und der Grund warum ich überhaupt in den Park gegangen bin. Zwar finde ich das Black Album nicht soo toll, aber was solls. Abartig geil waren natürlich die Klassiker wie One oder Sad but true. Schade das "The Day that never Comes" nicht auf der Setlist stand. Das hätte ich gern Live gehört.

Samstag:

Gleich zu Hyrax geschaut, hörte sich echt gut an, nach denen werde ich mal ausschau halten. Danach auf die Center, zu Dick Brave: Ist zwar nicht mein Geschmack, aber meine Frau fands nicht schlecht. Dropkick Murphys fand ich auch ganz gut. Danach kam das zweite große Festivalhighlight: The Offspring. In meiner jugend Zeit das Americana Album rauf und runter gehört. Das beste Album was die je Veröffentlicht haben. Sie spielten dann auch recht viel daraus, Pretty Fly, Why don't you get a Job oder The Kids aren't alright. Geil! Natürlich durfte Self esteem nicht fehlen, schon 1000x im Suff geröllt. Live ist es noch geiler. Dann durfte Campino (mal wieder) zeigen was er kann. Show war sehr gut, leider auch ein paar neuere Sachen gespielt, die mir jetzt nicht so gut gefallen, und Bayern war nicht auf der Set List :evil: - Schade! Danach hatte ich die glorreiche Idee (wie der Großteil der Centerstage) zu As i Lay dying zu gehen. Leider wars dann so brechend voll und wegen überfüllung geschlossen. Zu Opeth hatte ich dann keine Kraft mehr!

Sonntag:

Vormittags zu einsetzendem Regen das Zelt abgebaut - Juhu :mrgreen: Alles in Auto eingeladen und einen Tag ganz im Zeichen der Alternative Stage: Trivium, Anthrax, Kurz Lamb of God, kurz Cypress Hill, Killswicht Engage, Guano Apes (Hat mich am meißten enttäuscht, die gute bringt live nicht im geringsten die Preformance wie auf CD), Maschine Head. Dann auf die Center gewechselt und auf Linkin Park gewartet. Hier gefallen mir die Alten Sachen einfach besser, die neuen Alben finde ich einfach grausam. So hat sich im Mittelteil des Konzertes leichte langeweile eingeschlichen, die dann so Klassiker wie "In the End" wieder wett gemacht haben. Danach gings richtung heimat, Manson und Lenny hab ich schon gesehen, und ich hatte dann auch ehrlich gesagt genug.

Alles in allem ein geiles Festival, das Wetter hat größtenteils gepasst, ob ich nächstes Jahr mal wieder vorbeischaue mache ich von den Bands abhängig!

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BeitragVerfasst: 20. Jun 2012, 11:49 
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Interessante Meldung. Mal sehen, was draus wird...

Zitat:
Muss Rock am Ring 2013 umziehen? Mögliches Ende am Nürburgring

Nach 27 Jahren droht Rock am Ring am Nürburgring 2013 das Aus. Schuld ist eine fehlende Zusage von Seiten der Politik. Zieht der Event für immer um?

Es wäre eine Sensation - eine traurige Sensation. Seit 27 Jahren veranstaltet Marek Lieberberg auf dem Nürburgring alljährlich Rock am Ring. Nun könnte dem Festival ein Rückzug drohen.

Der Grund: Laut Medienberichten hat das Land Rheinland-Pfalz den bisherigen Pächtern des Nürburgringes gekündigt. Grund sei die Nichtzahlung einer vereinbarten Pacht. Jetzt wehren sich die Pächter gegen die Kündigung. Bevor keine Einigung erzielt ist, kann das Land Rheinland-Pfalz Marek Lieberberg noch keine definitive Zusage für die Veranstaltung 2013 geben. Dies benötigt das Rock am Ring jedoch, um mit den Bands über eine Teilnahme am Mega-Event zu verhandeln. Die Zeit läuft.

Aufgrund der Unsicherheit steht Marek Lieberberg laut Rhein-Zeitung bereits in Verhandlungen mit anderen Rennstreckenbetreibern. Spekulationen über Rock am Ring 2013 am Lausitzring oder Hockenheim-Ring werden laut.

Eine Einigung zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Betreiberfirma wird erst in den nächsten Wochen erwartet.
Quelle: Metal Hammer

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