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 Betreff des Beitrags: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 20. Apr 2012, 20:54 
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... machen wieder Titel mit Politik drin, haben sie ja lange nicht. Was ist denn passiert - werden sie alt? Oder haben sie bloß eingesehen, dass die Welt nicht die 329745. Deutschrockballadenscheißband braucht?

(Hat es schon wer hören können - Promo oder so?)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 20. Apr 2012, 21:20 
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tux. hat geschrieben:
Was ist denn passiert - werden sie alt? Oder haben sie bloß eingesehen, dass die Welt nicht die 329745. Deutschrockballadenscheißband braucht?
Pff, wenn du dir das neue Zeug anhörst, dann bleiben die TOTEN HOSEN die weichgespülte Deutschrock-Band, zu der sie sich vor einigen Jahren selbst degradiert haben. Man spürt einfach keinen Biss mehr, im Gegensatz zu den ÄRZTEN.

Ich will an dieser Stelle keiner der Bands einen Vorzug geben, aber wo die TOTEN HOSEN über die Jahre sehr stark abgebaut haben, da behielten sich die ÄRZTE weitgehend ihr Niveau.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 20. Apr 2012, 21:24 
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Ärzte. "Niveau". :mrgreen:

Ich mag Die Ärzte auch mehr - seit "Unsterblich" machen die Toten Hosen, mit wenigen Ausnahmen ("Friss oder stirb" ist spitze), nur noch Schlager mit mehr Bummbumm. Nichtsdestotrotz haben Die Ärzte nie wieder so etwas Großartiges wie "Le Frisur" zustande bekommen. Auch "auch" ist eher more of the same - Poprock-Quatsch mit unterirdisch guten :mrgreen: Reimen.

Während ich Die-Ärzte-Studioalben aber prinzipiell ungehört kaufe, kommen mir DTH-Alben nicht mal mehr als Schwarzkopie regelmäßig auf den Rechner. Es ist irgendwie langweilig geworden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 20. Apr 2012, 22:01 
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Asgard hat geschrieben:
Ich will an dieser Stelle keiner der Bands einen Vorzug geben, aber wo die TOTEN HOSEN über die Jahre sehr stark abgebaut haben, da behielten sich die ÄRZTE weitgehend ihr Niveau.

die haben niveau? wo denn? muss verdammt gut versteckt sein...
die ärzte konnte ich noch nie abhaben, sind in meinen augen einfach nur primitiv-peinlich.

was die hosen angeht: nach "opium für's volk" kam von denen meiner meinung nach nur noch mist.
die neuen sachen habe ich aber noch nicht gehört.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 16:13 
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tux. hat geschrieben:
Oder haben sie bloß eingesehen, dass die Welt nicht die 329745. Deutschrockballadenscheißband braucht?



Ich weiss, jetzt kommt wieder: "blablabla", aber das ist einer der Gründe, warum ich schon früher immer lieber die Onkelz gehört habe...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 16:19 
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trikerider hat geschrieben:
die haben niveau? wo denn? muss verdammt gut versteckt sein...
die ärzte konnte ich noch nie abhaben, sind in meinen augen einfach nur primitiv-peinlich.
Du merkst hoffentlich, dass du dich mit dieser Aussage in den Schwanz beißt? Man kann der Band nicht vorhalten "primitiv-peinlich" peinlich zu sein, wenn man im gleichen Atemzug gesteht, dass man die Band "noch nie abhaben" konnte. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 16:24 
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chris1983 hat geschrieben:
Ich weiss, jetzt kommt wieder: "blablabla", aber das ist einer der Gründe, warum ich schon früher immer lieber die Onkelz gehört habe...

Äpfel und Birnen. Hosen, Onkelz, die Flippers ... :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 18:12 
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Meine ganz persönliche Meinung: Die Toten Hosen: Einfach furchtbar! Zumindest soweit ich sie kenne. "Alles aus Liebe", "Hier kommt Alex" und vor allem das unsägliche "Zehn kleine Jägermeister" ... Dumme Texte, dumme Musik, Lieder zum Weglaufen. Einzig "Wünsch dir was" hat mir von ihren Hits (und ich kenne auch nur die Hits) ganz gut gefallen. "Azzurro" ist super und gefällt mir offen gestanden besser als das Original, aber das ist trotzdem nur gecovert. Da konnte ich mit den Ärzten meist noch mehr anfangen, die haben wenigstens eine gewisse Selbstironie und der mehrstimmige Gesang kommt manchmal auch ganz gut.

Asgard hat geschrieben:
trikerider hat geschrieben:
die haben niveau? wo denn? muss verdammt gut versteckt sein...
die ärzte konnte ich noch nie abhaben, sind in meinen augen einfach nur primitiv-peinlich.
Du merkst hoffentlich, dass du dich mit dieser Aussage in den Schwanz beißt? Man kann der Band nicht vorhalten "primitiv-peinlich" peinlich zu sein, wenn man im gleichen Atemzug gesteht, dass man die Band "noch nie abhaben" konnte.


Wo ist denn da der Widerspruch?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 18:41 
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Mar hat geschrieben:
Da konnte ich mit den Ärzten meist noch mehr anfangen, die haben wenigstens eine gewisse Selbstironie und der mehrstimmige Gesang kommt manchmal auch ganz gut.

Die Toten Hosen haben ebenfalls mehrstimmigen Gesang und eine gewisse Selbstironie ("hey hey hey, ho ho ho", mal ehrlich jetzt...), aber sie sind dem Irrglauben verfallen, sie müssten trotzdem seriös wirken. Campino, der Günter Grass des Deutschrocks.

Deine bekannte Liedauswahl ist übrigens scheiße. "Opium fürs Volk" und "Kauf MICH!" sind tatsächlich m.E. die besten ihrer Alben, ich würde von den enthaltenen Liedern "Der Froschkönig, "XTC" und andere aber jederzeit vorziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 19:10 
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Mar hat geschrieben:
Wo ist denn da der Widerspruch?
Weil diese Aussage impliziert, dass hier kein ojektives Urteil zu erwarten ist - und da macht kein Mensch eine Ausnahme. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 20:59 
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Natürlich ist ein ästhetisches Urteil nicht objektiv. Einen Widerspruch sehe ich aber immer noch nicht.

tux. hat geschrieben:
Mar hat geschrieben:
Da konnte ich mit den Ärzten meist noch mehr anfangen, die haben wenigstens eine gewisse Selbstironie und der mehrstimmige Gesang kommt manchmal auch ganz gut.

Die Toten Hosen haben ebenfalls mehrstimmigen Gesang und eine gewisse Selbstironie ("hey hey hey, ho ho ho", mal ehrlich jetzt...), aber sie sind dem Irrglauben verfallen, sie müssten trotzdem seriös wirken. Campino, der Günter Grass des Deutschrocks.

Deine bekannte Liedauswahl ist übrigens scheiße. "Opium fürs Volk" und "Kauf MICH!" sind tatsächlich m.E. die besten ihrer Alben, ich würde von den enthaltenen Liedern "Der Froschkönig, "XTC" und andere aber jederzeit vorziehen.


"Kauf mich" (also das Lied) finde ich auch nicht gut. Möglicherweise gibt es wirklich bessere Lieder (in textlicher wie in musikalischer Hinsicht), die ich nicht kenne, aber jede Band lebt eben mit dem Risiko, Hits zu produzieren, die von besserem Material ablenken. Aber ich hätte jetzt nicht großartig Lust, mir die ganzen Alben anzuhören. Dafür haben mich die ganzen Partyknaller einfach zu sehr abgeschreckt. Was den mehrstimmigen Gesang angeht, hat der von den Ärzten doch eine gewisse Raffinesse, während der von den Toten Hosen (immer auf das mir bekannte Material bezogen) für mein Empfinden eher unter "gemeinsames Gegröle" fällt :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 01:07 
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Mar hat geschrieben:
Was den mehrstimmigen Gesang angeht, hat der von den Ärzten doch eine gewisse Raffinesse, während der von den Toten Hosen (immer auf das mir bekannte Material bezogen) für mein Empfinden eher unter "gemeinsames Gegröle" fällt :wink:

Na, wir Musikfreunde verstehen unter "mehrstimmigem Gesang mit Raffinesse" offenbar recht unterschiedliche Dinge. :mrgreen:

Was "andere Lieder von den Toten Hosen" betrifft: Zumindest können sie auch anders. (Machen sie nur selten.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 07:55 
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tux. hat geschrieben:
Mar hat geschrieben:
Was den mehrstimmigen Gesang angeht, hat der von den Ärzten doch eine gewisse Raffinesse, während der von den Toten Hosen (immer auf das mir bekannte Material bezogen) für mein Empfinden eher unter "gemeinsames Gegröle" fällt :wink:

Na, wir Musikfreunde verstehen unter "mehrstimmigem Gesang mit Raffinesse" offenbar recht unterschiedliche Dinge. :mrgreen:


Immer im Vergleich gesehen. Natürlich sind auch die Ärzte kein Madrigal-Ensemble.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 15:20 
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Nicht? :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Toten Hosen ...
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 21:54 
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Was habt ihr hier alle gegen die Hosen? :shock:

Zuerst mal möcht ich sagen das man die Hosen nicht immer mit Die Ärzte vergleichen sollte, das sind 2 grundverschiedene Bands (ausser das es sie beide seit 30 Jahren gibt und beide Ihre wurzeln im Punkrock haben). Das letzte Album "in aller Stille" war ja wohl richtig ordentlich und von dummen Texten kann hier ja wohl auch nicht die rede sein (ich sach jetzt mal z.b "ertrinken", fiel mir jetzt spontan als erstes ein) und das manche Lieder in richting Poprock gehen (diese werden dann meist als Single ausgekoppelt) gehört bei dieser Band auch schon etwas länger dazu, deswegen find ich "Tage wie diese" auch gar nicht so schlecht auch wenn es mit sicherheit nicht der beste Song aus dem neuen Album sein wird. Ich denke mal der Song "was macht Berlin" von der neuen Single zeigt in welche Richtung das neue Album gehen wird und dieser Song knöpft z.b nahtlos an "in aller Stille" an. Meine Lieblingsalben sind "Kauf Mich!", "Opium fürs Volk", "Auswärtsspiel" und eben "In aller Stille" und da ich denke das das nächste Album so weiter geht wie der Vorgänger freu ich mich schon sehr auf den 4. Mai. Was man den Hosen auch hoch anrechnen muss ist die Unglaubliche Fannähe, ich mein welche Band die so erfolgreich ist kommt immer noch auf die idee Wohnzimmer Konzerte zu spielen? Und das im moment sogar als Tour.

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