Kokoloko hat geschrieben:
Dass 12-Jährige sich noch leichter beeinflussen lassen und darum auch virtuell nicht massenhaft Menschen erschiessen sollten, schon mal garnicht in einer realistsichen Umgebung...
Naja, OK, das mit dem realitätsnahen Szenario stimmt schon. Aber dadurch, dass die Grafik des Spiels (zumindest auf der PS2) recht veraltet ist, ist jederzeit ersichtlich, dass man ein Videospiel vor sich hat und somit eine gewisse Distanz zur Realität entsteht (auch für Jugendliche).
Ich wäre auch bei Videospielen für die Einführung einer AB-14-Freigabe.
Max Payne 2 wär nämlich genau so ein Kandidat.
Bazooka hat geschrieben:
Zwar geht es hier um Filme
Aber ich muss jetzt auch mal eine Kritik über Videospiele machen.
Call of Duty (alle Teile, Ausnahme: Black Ops)
USK 18
USK 16Ein Film wo endlos blutig rumgeballlert wird, wird FSK 16 freigegeben, während ein Videospiel gleichen Inhalts ab 18 freigegeben wird. Echt ungerecht gegenüber Computerspielen. Außerdem dürfte ein 16-jähriger in der Lage sein, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden und seine Gedanken unter Kontrolle zu behalten, damit nicht auch noch im Real Life Menschen abgeballert werden.
Black Ops dagegen ist schon ein
18er-Kandidat. Und zwar weil dort jemand gefoltert wird und das ist schon emotional unangemessen.
Finde ich absolut nicht. Kenne zwar von der CoD-Reihe nur
Black Ops, aber das Teil sollte definitiv nicht für Jugendliche freigegeben werden, wie du auch schreibst. Bei Ego-Shootern, die auf die Darstellung von Blut, Splatter, Ragdoll und anderen Grausamkeiten verzichten, liesse sich schon über eine
16er-Freigabe reden. Außerdem ist bei Ego-Shootern generell ein höher Realitätsbezug vorhanden, als bei Third-Person-Shootern (bspw. das von mir angesprochene
Max Payne 2), da man ja direkt durch die Augen des Soldaten sieht und es so keine Distanz zum Spielgeschehen gibt. Dazu kommt der durch heutige Grafikengines hohe Grad an Realismus (bspw.
Crysis 2).