Jeder kennt das doch bestimmt. Es gibt Charaktere innerhalb einer Serie die man entweder auf Anhieb zum Kotzen findet oder erst mit einiger Zeit unsympatisch werden. es soll hier rein um die Charaktere gehen und nicht um die Qualität einer Serie als solche. Ich nenne hier mal einige meiner persönlichen Beispiele:
Tara in "Buffy": Keine Ahnung, warum. Unsympatisch war sie nicht wirklich, aber einfach nur langweilig. Von allen Buffy-Charakteren mochte ich sie am wenigsten, weshalb ihr Tod mir auch irgendwie egal war.
Kate Lockley in "Angel": Total egoistische Polizei-Tussi, die für Angel mehr Hinderniss als Hilfe war.
Dann noch dieser komische Millionär, der in der ersten und auch zweiten Staffel von "Angle" 'n paar Auftritte haate. Sollte wohl dauerhaft als Geldgeber für Angel & Co. fungieren, aber zum Glück wurde der Charakter schnell wieder fallen gelassen. Weiß grad sogar nicht mal seinen Namen.
Tingeltangel Bob in "Die Simpsons": Anfangs war er ja noch gut, aber inzwischen wirkt jede Folge mit ihm einfach nur noch anstrengend. Es läuft eh immer auf's gleiche raus: nämlich Bart zu töten!
Priya Koothrappali in "The Big Bang Theory": Rajesh's Schwester mag ich einfach nicht. Total unsympatische Trulla.
Charles Logan aus "24": In die Gaskammer mit dem Pisser!
Sherry Palmer aus "24": einfach nur ein manipulatives, intrigantes und egoistisches Miststück!
Phoebe aus "Friends": Ich weiß nicht... irgendwie wollte sie nie richtig zum Rest der Truppe passen.
Weaver-Balg aus "Terminator: SCC": Ich mag ohnehin keine Kinder in solcher Art von TV-Serie. Und sie dann noch mit John Henry Freundschaft schließen zu lassen und so was... nee! Sofort terminieren!
Riley in "Terminator: SCC": Hat eigentlich immer nur gesuckt, egal wann immer sie aufgekreuzt war.
Original Cindy aus "Dark Angel": Max' Chica-Freundin aus der Hood... gott, die ging garnicht!
Alle außer Bernd in "Stromberg": kann da teils Strombergs Verhalten gut nachvollziehen. Vor allem die dicke Erica ging einem nur auf die Eier!
Mir fallen da noch die beiden Ghostfacers aus "Supernatural" ein. Sollen wohl lustig sein, aber mir gingen sie überwiegend nur auf'n Sack. Und in der dritten Staffeln kreuzen die sogar noch mit Gefolge auf, das nicht weniger nervtötend war. Jeder Hanswurst wird in der Serie von irgend 'nem Vieh, Dämon oder Geist kalt gemacht - nur diese Witzfiguren nicht. Eine Folge mit solchen Figuren kann man ja machen, aber bitte nicht als wiederkehrende Charaktere.
Fred in "Angel" war auch irgendwie nervig und wirkte wie das fünfte Rad am Wagen. Offenbar brauchte man 'nen Bücherwurm, der jeden Mist erklären kann - aber dafür gab's eigentlich auch schon Wesley. Vielleicht sollte Fred ihn im Laufe der Serie ablösen, da Wesley immer abgewrackter wurde. Interessant wurde sie jedoch erst in der fünften Staffel, wo sie starb und zu Illyria wurde. Ok, da Cordy später das Zeitliche segnete und man die Kerle nicht allein darstehen lassen wollte, brauchte man wohl auch hier noch 'ne weitere Quotenfrau. Da hätte man aber auch ebenso gut Faith nach der vieren Staffel nehmen können. Ohnehin hat der Zufluss an neuen Charakteren wie Gunn, Lorne oder Fred bei "Angel" nicht unbedingt sein müssen, da man zu Beginn mit einem reinen Trio (Angel, Cordy, Doyle bzw. Wesley) IMO besser verfahren war. Gunn hätte dem Trio ja ab und zu helfen können, hätte aber dennoch kein fester Bestandteil des Teams werden müssen. Ebenso Lorne. Eine Ensemble-Show hatte man ja schon bei "Buffy".
Natürlich darf hier auch Horatio Cane nicht fehlen. Horatio Cane hatte ich total vergessen. Aber auch ein wirklich ganz schlimmer Fall der Typ. Styling & Profiling in Reinkultur mit affigem Rumgepose gepaart mit oberdämlichen Onelinern. Zudem noch das hier:
http://www.youtube.com/watch?v=h7IMw-SqPa4Sollte sich der pseudocoole Horatio auch mal zu Herzen nehmen. Gegen den ist Mac Taylor aus "CSI:NY" eine richtige Wohltat. Schau NY eh lieber als Miami, wo offenbar allen Charakteren die Hitze etwas zu sehr zu Kopf gestiegen ist.