Anderer Titel? Nicht das ich wüsste. In Australien und hieß er auch Ong Bak 2.
Mir haben beide Teile gefallen - auf eine andere Art und Weise.
Teil 1 hatte viel weniger Budget zur Verfügung als Teil zwei. Bei Teil eins passt übrigens auch der Titel viel besser, obwohl ich glaube, dass der Buddha-Kopf der Statue "Ong-Bak" aus Teil eins der selbe ist, der am Ende von Teil zwei gezeigt wird - welcher inhaltlich nichts mehr mit der Statue zu tun hat, geschweige denn dessen Kopf, welcher in Ong Bak 1 gesucht wird. Ong Bak eins war meiner Meinung nach auch viel actionreicher als Teil zwei, mit vielen spektakuläreren Kampfszenen. Das Flair dieser Untergrundkämpfe hat mir gefallen. Teil zwei (mit mehr Budget) baut gleich zu Beginn mit viel Stil diese Regenwald-Athmosphäre auf, was später leider abschwächt. Außerdem kommen, wie bereits gesagt, die Kämpfe zu kurz. Es wird teilweise etwas langatmig erzählt.
So gibt es auch viele negative Kritiken:
FILMSTARTS.DE hat geschrieben:
Fazit: „Ong Bak 2“ kann mit der Qualität der ersten beiden Tony-Jaa-Filme nicht mithalten. Sicherlich gibt es im Finale wieder akrobatische Haudrauf-Action vom Feinsten, bis dahin ist der Weg für Tiang wie für den Zuschauer aber lang und steinig. Ob daran aber wirklich die problematische Entstehungsgeschichte schuld ist, darf bezweifelt werden. Es wirkt eher so, als ob das höhere Budget zwar die optischen Schauwerte vermehrt, aber auch die Kreativität der Beteiligten gelähmt hätte.
filmhai.de hat geschrieben:
Im Gegensatz zu "Ong Bak" spielt die Handlung dieses Mal nicht in der Stadt, sondern die meiste Zeit im Dschungel beziehungsweise unter freiem Himmel. Da die Story bei der Kindheit des späteren Helden beginnt, weiß ich nicht wie der jetzige Teil den ersten Teil fortsetzen sollte. Vielmehr scheint die Wahl des Titels ein Verkaufsargument zu sein. Letzten Endes spielt es allerdings auch keine Rolle, ob der Film die Handlung fortsetzt oder nicht. Streng genommen ist die Handlung als solche zu vernachlässigen, denn sie bildet nur den Rahmen für jede Menge Kampfszenen. Wobei der Film zwar nicht an der Anzahl spart, aber der Eindruck von Kampfkunst bei mir nur selten aufkommen wollte. Vielmehr machen die Kämpfe zwar was her - doch nicht im Sinne von atemberaubend. Das meiste sind eher grob geschnitzte Prügeleien. An ihnen erstaunte das Können, also die Körperbeherrschung der Hauptdarsteller nur bedingt. Beeindruckend fand ich die Szene, in der Tony Jaa auf einer laufenden Elefantenherde von einem Elefanten auf den nächsten springt. Ansonsten blieben mir mehr die eigenartig anmutenden Zeitraffer und Zeitlupen in Erinnerung.
Ich stimme damit zwar nicht 100%ig überein, aber hier stecken schon Wahrheiten drin.
Das mit den Zeitraffern und Zeitlupen ist zum Beispiel kein Problem für mich, dass sind wir ja schon aus Ong Bak 1 gewohnt.
Bleibt noch abzuwarten, wie sie Teil 1 und 2 verknüpfen.
Für mich steht dennoch fest: Der Film wird gekauft und neben Ong Bak 1 & 2 ins Regal gestellt.