Der Thai-Horror ist neben der kroeanischen Genre-Branche momentan der Präsenteste aus den asiatischen Ländern. Einer der erfolgreichsten Regisseure des Landes ist SOPON SUKDAPISIT. Sein Debüt
Shutter wurde vor einigen Jahren in den USA neu aufgelegt, wo diese Version auch zu uns kam. Jetzt hat er einen neuen Gruselschocker am Start, der ich dem klassischen Geisterhaus-Thema annimmt.
Story: In Thailand herrscht eine ganz andere Kultur, als hier in Deutschland, wo das soziale Umfeld weniger darauf achtet, ob man in Miete lebt oder nicht. In Thailand ist dies nur unter ledigen Menschen gerne gesehen. Familien müssen jedoch ein Haus besitzen, um gut angesehen zu sein. Leider gibt es in Bangkok Millionen von Menschen, denen es so ergeht. Das soziale Gefüge aber nimmt da leider nur wenig Rücksicht.
Einer von ihnen Thee, der hautnah zu spüren bekommt, was es heißt Mieter in Bangkok zu sein. Von seinem mageren Gehalt kann er sich nur ein altes Apartment leisten, weswegen er automatisch schon als schlechter Ehemann und noch schlechterer Vater abgestempelt wird. Eines Tages aber ergibt sich für ihn eine riesige Chance. Ihm wird eine Stelle als Marketingleiter einer Firma in Nord-Thailand angeboten. Mit dem enormen Gehalt kann er sich endlich auch ein eigenes Haus für sich und seine Familie leisten. Wegen dem neuen Arbeitsplatz kommt sowieso nur ein Umzug in Frage. Also ziehen er, seine Frau Parn und seine beiden Kinder Nan und Nat nach Ladda-Land; einer neuen Wohnsiedlung in Chiang Mai. Die Gegend ist sauber, die Leute sind alle sehr nett und die Häuser sehen wunderbar aus. Die Familie fühlt sich von Beginn an wohl in der neuen Umgebung. Doch mit der Zeit häufen sich merkwürdige Vorgänge in seinem Haus. Unheimliche Dinge geschehen. Bis Nan und Nat im Keller tatsächlich eine Leiche versteckt in einem alten Kühlschrank finden. Nan, Nat und Parn sind entsetzt. Thee hingegen denkt sich Nichts dabei. Schließlich sterben jeden Tag Menschen - Manche sanft, Manche brutal - und außerdem hat er ja gar nichts mit dem Verbrechen zu tun; was die Polizei ihm auch bestätigt. Für ihn besteht darum kein Anlass zur Sorge. Das ändert sich jedoch schon sehr schnell und auf sehr furchtbare Weise.
Hintergrund: SOPON SUKDAPISIT hat ja in Asien inzwischen einen sehr guten Ruf als Horrorregisseur. Kein Wunder, denn bis jetzt hat sich jeder einzelne seiner Horrorfilme (
Coming Soon,
Alone,
Shutter) in Asien hervorragend an den Kinokassen geschlagen. Die Video-Erlöse aus den USA waren ebenfalls nicht zu knapp und sogar bei uns ist der Regisseur, der auch die Drehbücher stets selbst schreibt, in Horrorkreisen einigermaßen bekannt. Sein letzter Streich, eben
Ladda Land soll im Herbst in die asiatischen Kinos kommen und der Film ist auch schon in die USA verkauft. Einen Termin für deutsche Lande gibt es leider noch nicht, dafür erschien nun ein erster, über drei Minuten langer Trailer. Um ehrlich zu sein, mir zeigt der Trailer schon fast zu viel. Zwei Minuten hätten es auch getan, denn was man da sieht, lässt vermuten, dass hier Arsch auf Grundeis angesagt ist - und zwar heftig!

Schon da kriegt man eine Mordsatmo mit sauberer Charakteristik, Spannungsbögen und deftiger Schockeffekte mit.
Trailer