Also ich muß sagen, sieht ganz spassig aus!

Klar, man merkt das es eine Amateurproduktion ist, aber das geht schon in Ordnung. Mir gefällt die Musik zb ganz gut so. Kann jetzt zum Film anhand dessen nix sagen, aber 3 Dinge die man in dem Bereich denke ich besonders im Auge haben sollte:
1. Es ist immer wichtig auch eine Geschichte zu erzählen, da sehe ich leider noch nichts
2. Der Schnitt ist hakelig, was man schwer verübeln kann, aber ich denke da sitzt ihr schon selbst lange dran...Gut ist es wenn der Regisseur mitsitzt weil er sieht welche Einstellungen schön wären...kleiner Tipp, man kann auch ewig lange drehen und der Szene immer wieder langen Lauf lassen, und wiederholen, bringt ne Unmenge an Material, und wird im Schnitt Fleißarbeit, aber dann kann man saumäßig auf den Punkt das Beste schneiden.
3. Die Kamera hatte einige kleine Schnitzer. Der bereits angesprochene Schlag ins Gesicht hat einfach den falschen Winkel, aus dem kann man das nur mit nem Zwischenschnitt drehen (Zeitlupe eines echten Treffers in Großaufnahme zb oder Reaktions Einstellung, ein kaschierender Winkel...). Das sind so kleine Amateurfehler denen man sofort Abhilfe schaffen kann, aber man braucht etwas Wissen und Erfahrung.
Ich denke das kann doch was werden. Klemmt euch dahinter, und lernt vlt. auch ein bißchen was über die rein technischen Aspekte, dann sieht das zunehmend professioneller aus.
Ich wollt damit nur sagen, in dem Stadium ist glaube ich die filmische Präsentation das allerwichtigste, sprich das Know How an Licht/Kamera/Schnitt. Oh und, freuen tut man sich in dem Bereich wenn ihr irgendeine Art von Grips verwendet. Überlegt euch das, und wenns nur ein Rollwagen ausm Baumarkt ist, ich wette ihr habt ne extrem leichte Kamera, das ist perfekt für sowas und sieht gleich GANZ anders aus und ihr könnt hier absolut kreativ sein! Das Ding mal an nem Seil von der Decke fest gemacht und durch den Raum kreisen lassen 360°, so Spässe halt.

(Ihr müßt halt sehen was die Kamera hergibt und etwas spielen ohne großen Judder zu produzieren) Und Filmmaterial macht euch auch keine Kosten, also vlt. wirklich nicht versuchen immer Einstellung an Einstellung zu drehen wie nach Storyboard, sondern sondern auch mal ganze Szenen, lange durch, und oft wiederholen...2 Kameras sind für Actionszenen allerdings absolut Trumpf...um "in Szene" zu schneiden. Nja, lange Rede kurzer Sinn, mein Hauptkritikpunkt:
-Eure starre Kamera, riesen Fehler. Seht euch Hollywoodstreifen an, wenns nicht grade Dialog Schuß/Gegenschuß ist, ist die Kamera dauernd in irgendwelchen "Bewegungen", nur brauchen die gleich 100.000 Dollar and Kran und Grip Technik. Ihr nicht, mit eurer Kamera kannste alles rausholen. Baut Schienen, Rollies, Figs, alles was das Zeuch hergibt...Da könntet ihr unheimlich draufsetzen. Ist neben Schnitt/Rhythmus was bei Amateurstreifen IMO oft negativ raussticht.
PS
Wüßte gern welche Kamera ihr habt, am DOF müßte man schrauben, tippe auf ungünstigen Camcorder, ne DSLR wäre vlt. ne bessere Lösung...
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