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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 17:34 
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Taken / 96 Hours
-leichte Spoiler-
Ein recht solider Actionthriller der 2xxx Jahre, der sich großzügig bei gängigen Klischees bediehnt. Böses Europa und ganz ganz böses Paris, hier sind die Polizisten zu nichts zu gebrauchen, macht aber nix, denn Mord und Totschlag wird eh nicht verfolgt.....
Das Tempo ist hoch, und die von mir so geschätze Wackelkamera hält sich doch in grenzen. Die Handgefechte gehen größtenteils i.O! Alles in allem fällt es Mills doch etwas leicht zu seiner Tochter zu gelangen, viel fällt ihn in den Schoß, hier wäre vielleicht etwas mehr Verzweiflung schön gewesen. Auch dieses Hollywood typische kitsch Ende hätte es bei mir nicht gegeben. Hätte ich den Film gemacht wäre Mills Tochter nicht mehr aufgetaucht. So reichts "nur" für kurzweilige 8,5/10

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 18:36 
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gen78 hat geschrieben:
Gerade "Platoon" (mMn DER Antikriegsfilm) finde ich hier weitaus besser. Aber wie Du schon sagtest... :wink:

@ Herr Kömmlich:

- Platoon
- Full Metal Jacket
- Apocalypse Now
- Die Brücke von Arnheim
- Das Boot
- Der schmale Grat
- Im Westen nichts Neues (Original)
- Letters from Iwo Jima
- Wege zum Ruhm


Alles diese Filme sind dem patriotischen, völlig überzogenen Film names "Der Soldat James Ryan" überlegen. Ein Meisterwerk oder der beste Kriegsfilm aller Zeiten ist er definitiv nicht. Wer das behauptet, hat noch nicht viele Kriegsfilme gesehen.

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 18:43 
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Behaupte es trotzdem und kenne alle Filme aus der kleinen Liste von gen78 Obwohl ich meine das Apocalypse Now kein Kriegsfilm ist

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 18:47 
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Herr Kömmlich hat geschrieben:
Behaupte es trotzdem und kenne alle Filme aus der kleinen Liste von gen78 Obwohl ich meine das Apocalypse Now kein Kriegsfilm ist


Sehe das auch so. Apocalypse Now ist eine Romanadaption die ich auch nicht als Kriegsfilm einstufen würde.

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 19:14 
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FreshDudel hat geschrieben:
gen78 hat geschrieben:
Gerade "Platoon" (mMn DER Antikriegsfilm) finde ich hier weitaus besser. Aber wie Du schon sagtest... :wink:

@ Herr Kömmlich:

- Platoon
- Full Metal Jacket
- Apocalypse Now
- Die Brücke von Arnheim
- Das Boot
- Der schmale Grat
- Im Westen nichts Neues (Original)
- Letters from Iwo Jima
- Wege zum Ruhm


Alles diese Filme sind dem patriotischen, völlig überzogenen Film names "Der Soldat James Ryan" überlegen. Ein Meisterwerk oder der beste Kriegsfilm aller Zeiten ist er definitiv nicht. Wer das behauptet, hat noch nicht viele Kriegsfilme gesehen.

LOL, habe noch nie so'n Schwachsinn gelesen :!:

Nun gut, das heißt also, dass ich noch nicht viele Kriegsfilme gesehen habe, nur weil Der Soldat James Ryan in meinen Augen ein Meisterwerk (mit der Meinung stehe ich nicht einmal alleine da) ist?! Das bedeutet also, dass jeder, der einen anderen Geschmack hat als du, keine Ahnung von Filmen hat. Wenn ich jetzt beispielsweise sage, dass Last Boy Scout ein richtig guter Actioner ist, du aber anderer Meinung bist, habe ich deswegen noch nicht viele Actionfilme gesehen. Aha, ooookay!

Der schmale Grat, Platoon, Full Metal Jacket, Die Verdammten des Krieges, Der Untergang (um mal nur ein paar Beispiele zu nennen) - die habe ich alle gesehen. Auch Duell - Enemy at the Gates gefällt mir sehr gut, habe ich deswegen nun keine Ahnung von Kriegsfilmen, weil er dir eventuell nicht zusagt?!

Auch Filme wie Der Patriot, Königreich der Himmel, King Arthur, Gladiator und Troja sind Kriegsfilme - und die gefallen mir alle sehr gut. Und Gladiator ist in meinen Augen ebenfalls ein Meisterwerk!

Aber ich habe ja keine Ahnung von Kriegsfilmen ... :roll:

Achja, der Patriotismus in den Kriegsfilmen, vor allem in Der Soldat James Ryan, ganz, ganz furchtbar ... macht den Film total kaputt.

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 19:23 
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Halte "Der Soldat James Ryan" auch für ein Meisterwerk. Unglaublich packend und intensiv!
Besser gefällt mir unter den vielen (Anti-)Kriegsfilmen eigentlich nur "Der längste Tag".

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 19:28 
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AsiaFreak hat geschrieben:
Auch Filme wie Der Patriot, Königreich der Himmel, King Arthur, Gladiator und Troja sind Kriegsfilme - und die gefallen mir alle sehr gut. Und Gladiator ist in meinen Augen ebenfalls ein Meisterwerk!


Jetzt schießt du aber etwas über das Ziel hinaus. Nur weil da Schlachten vorkommen sind das noch keine Kriegsfilme. Sonst könnte man ja jetzt noch "Herr der Ringe" aufzählen und dann wird es doch etwas absurd.

AsiaFreak hat geschrieben:
Achja, der Patriotismus in den Kriegsfilmen, vor allem in Der Soldat James Ryan, ganz, ganz furchtbar ... macht den Film total kaputt.

Für mich ist dieser Patriotismus tatsächlich störend und macht den "Soldaten" damit in meinen Augen schlechter als vergleichbar gute Filme ohne dieses Manko. Ist das jetzt schlimm?
Die Meinungsfreiheit die du dir so lautstark einforderst solltest du auch anderen gönnen. ;)

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 19:33 
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Wohnort: somewhere over the rainbow
FreshDudel hat geschrieben:
gen78 hat geschrieben:
Gerade "Platoon" (mMn DER Antikriegsfilm) finde ich hier weitaus besser. Aber wie Du schon sagtest... :wink:

@ Herr Kömmlich:

- Platoon
- Full Metal Jacket
- Apocalypse Now
- Die Brücke von Arnheim
- Das Boot
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Alles diese Filme sind dem patriotischen, völlig überzogenen Film names "Der Soldat James Ryan" überlegen. Ein Meisterwerk oder der beste Kriegsfilm aller Zeiten ist er definitiv nicht. Wer das behauptet, hat noch nicht viele Kriegsfilme gesehen.


Wer nicht behauptet, dass die ersten 30 Minuten von James Ryan, alles in den Schatten stellt was zum Thema Krieg jemals gezeigt wurde und einem die dreckige und barbarische Realität perfekt vor Augen führt, der kann sich keine Meinung über den besten Kriegsfilm bilden. Und auch in dem von mir verehrten "Platoon" ist genug Patriotismus zu finden, vom "Boot" will ich mal gar nicht sprechen. "James Ryan" darf mit Fug und Recht zu den besten Kriegsfilmen gezählt werden.

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Man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch zurechtkommen!


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 19:46 
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Fussel hat geschrieben:
AsiaFreak hat geschrieben:
Auch Filme wie Der Patriot, Königreich der Himmel, King Arthur, Gladiator und Troja sind Kriegsfilme - und die gefallen mir alle sehr gut. Und Gladiator ist in meinen Augen ebenfalls ein Meisterwerk!


Jetzt schießt du aber etwas über das Ziel hinaus. Nur weil da Schlachten vorkommen sind das noch keine Kriegsfilme. Sonst könnte man ja jetzt noch "Herr der Ringe" aufzählen und dann wird es doch etwas absurd.

Naja, wenn du der Meinung bist, dass beispielsweise "Der Patriot" (Unabhängigkeitskrieg) kein Kriegsfilm ist ... Mag sein, dass ich bei einigen Beispielen ein bisschen "zu weit ausgeholt" habe, aber im Grunde genommen behandeln auch "Königreich der Himmel" (Kreuzzüge) und "Troja" (Trojanischer Krieg) das Thema "Krieg" - und diese Filme sind keine Fantasy-Werke wie "Der Herr der Ringe". ;-)
AsiaFreak hat geschrieben:
Achja, der Patriotismus in den Kriegsfilmen, vor allem in Der Soldat James Ryan, ganz, ganz furchtbar ... macht den Film total kaputt.

Fussel hat geschrieben:
Für mich ist dieser Patriotismus tatsächlich störend und macht den "Soldaten" damit in meinen Augen schlechter als vergleichbar gute Filme ohne dieses Manko. Ist das jetzt schlimm?
Die Meinungsfreiheit die du dir so lautstark einforderst solltest du auch anderen gönnen. ;)

Wo habe ich denn erwähnt, dass das schlimm ist, wenn jemanden so etwas wie Patriotismus in einem Kriegsfilm stört? Nur sollte man sich am besten keine amerikanischen Kriegsfilme mehr anschauen, wenn einen dieses Patrioten-Gehabe so sehr stört.
Und ich habe auch nirgendwo erwähnt, dass ich andere Meinungen nicht akzeptiere. Ich habe lediglich geschrieben, dass es schwachsinnig ist, zu behaupten, dass jemand, der "Ryan" als Meisterwerk betitelt, keine Ahnung von Kriegsfilmen hat. Und der letzte Satz ist mir halt so "rausgerutscht", weil mir die Hutschnur beim Hochgehen fast die Nase abgerissen hat. ;-)

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 19:55 
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Flags Of Our Father...? Der war doch so scheuslich voll mit CGI? :shock:

Beide Filme konnten mich gar nicht überzeugen, würde sie aber gern erneut sichten.

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 20:05 
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AsiaFreak hat geschrieben:
Fussel hat geschrieben:
AsiaFreak hat geschrieben:
Auch Filme wie Der Patriot, Königreich der Himmel, King Arthur, Gladiator und Troja sind Kriegsfilme - und die gefallen mir alle sehr gut. Und Gladiator ist in meinen Augen ebenfalls ein Meisterwerk!


Jetzt schießt du aber etwas über das Ziel hinaus. Nur weil da Schlachten vorkommen sind das noch keine Kriegsfilme. Sonst könnte man ja jetzt noch "Herr der Ringe" aufzählen und dann wird es doch etwas absurd.

Naja, wenn du der Meinung bist, dass beispielsweise "Der Patriot" (Unabhängigkeitskrieg) kein Kriegsfilm ist ... Mag sein, dass ich bei einigen Beispielen ein bisschen "zu weit ausgeholt" habe, aber im Grunde genommen behandeln auch "Königreich der Himmel" (Kreuzzüge) und "Troja" (Trojanischer Krieg) das Thema "Krieg" - und diese Filme sind keine Fantasy-Werke wie "Der Herr der Ringe". ;-)

Naja, im Grunde genommen ist das hier nun wirklich eine Einstellungssache. Für mich sind Kriegsfilme im klassischen Sinne eben Filme welche die Kriege der Neuzeit thematisieren, das was du da aufzählst sind eben Historienfilme mit Schlachten und nur eine schlacht macht IMO noch keinen Kriegsfilm und daher mein provokantes Beispiel mit HdR wo ja auch ein (natürlich fiktiver) Krieg gar nicht so wenig Raum einnimmt, vlt sogar etwas mehr als beim von dir genannten Gladiator.

Und was soll ich zum zweiten noch schreiben, wenn du da von der gerissenen Hutschnur geleitet wurdest macht es ja eh keinen Sinn mehr sich darum zu kümmern. ^^

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 20:47 
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AsiaFreak hat geschrieben:
LOL, habe noch nie so'n Schwachsinn gelesen :!:


Dann muss ich mich hier jetzt mal rechtfertigen. Zum einen war das von mir eine allgemeine Aussage, nicht direkt auf dich bezogen. Zum anderen versteh ich aber nicht, warum James Ryan so in den Himmel gepriesen wird.

supercreep hat geschrieben:
Wer nicht behauptet, dass die ersten 30 Minuten von James Ryan, alles in den Schatten stellt was zum Thema Krieg jemals gezeigt wurde und einem die dreckige und barbarische Realität perfekt vor Augen führt, der kann sich keine Meinung über den besten Kriegsfilm bilden.


Die D-Day Szene ist klasse, aber was kommt dann? Die Story an sich wirkt schonmal ziemlich unglaubwürdig (einen Trupp opfern, um einen Soldaten zu retten...soll das jetzt Sinnlosigkeit anprangern oder Heldentum feiern?), viele, völlig deplatzierte Szenen wie der Tod des deutschen Scharfschützen, dem natürlich durch das Zielfernrohr ins Auge geschossen werden muss (bei Regen und Wind, wohlgemerkt!). Der "Showdown" hat auch zu viele Szenen, bei denen ich mit dem Kopf schütteln musste. Nazis die im Gänsemarsch völlig unachtsam durch Straßen watscheln, Tom Hanks, der den überzogenen Heldentod sterben darf oder die Sache mit dem deutschen Soldaten, der natürlich ein mieser Verräter am tollen Amerikaner ist...generell scheinen ja alle deutschen in diesem Film unheimlich dämlich zu sein.

Nee danke. So inszinatorisch perfekt der Film auch sein mag, inhaltlich gibts leider viel zu viele Defizite. Ein Kriegsfilm ist eben nicht automatisch gut, wenn er möglichst viele brutale Schlachten zeigt. Von diesen Schlachten hat James Ryan viele, alles andere fehlt über weite strecken aber. Das ist mir maximal 5/10 Punkten wert. Band of Brothers hat diese Sachen viel besser hinbekommen.

Weder Platoon noch Stalingrad oder Full Metal Jacket hat sich derartig viele deplatzierte Szenen erlaubt. Bei Platoon würde mir z.B. nur der Heldentod Dafoes einfallen, was durch die bedrückende Szene im Dorf aber teils weider entschuldigt wird.

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 20:57 
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FreshDudel hat geschrieben:
...generell scheinen ja alle deutschen in diesem Film unheimlich dämlich zu sein.


Ich weiß, es mag rassistisch klingen, aber was soll man erwarten wenn ein jüdischer Filmemacher sich an dieses Thema heranwagt? Das ist neben dem Hurra-Patriotismus und der beknackten Story eine grundlegende Sache die mich an James Ryan stört: Alle Deutschen sind ja sooo böse und blöd.

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Von dem sinnfreien dt. Titel abgesehen ist es ein routiniert abgefilmter Thriller, wenngleich Regisseur Martin Campbell es deutlich besser kann (u.a. "Casino Royal", "Vertical Limit"). Gibson spielt ebenso routiniert seine Rolle.
7/10

McCarthy hat geschrieben:
FreshDudel hat geschrieben:
...generell scheinen ja alle deutschen in diesem Film unheimlich dämlich zu sein.


Ich weiß, es mag rassistisch klingen, aber was soll man erwarten wenn ein jüdischer Filmemacher sich an dieses Thema heranwagt? Das ist neben dem Hurra-Patriotismus und der beknackten Story eine grundlegende Sache die mich an James Ryan stört: Alle Deutschen sind ja sooo böse und blöd.


Absolutes Dito! Das missfiel mir auch schon immer an dem Film. Die Kampfszenen und die vielen bekannten Gesichter sind IMO eh das einzige, was den Film vom sonstigen Kriegsfilm-Einheitsbrei abheben.

"Inglourious Basterds" ist da ja auch nicht wirklich anders (jüdisches Undercover-Kommando metzelt Deutsche nieder), aber hier gibt es immerhin ein paar Quoten-Deutsche (auch wenn ich mich ewig fragen werde, was Tarantino geritten hat einen davon mit Til Schweiger zu besetzen).

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BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 21:22 
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Alien Arsenal (1999) (DVD) Bewertung: 4/10 "Fun/Trash" Bewertung: 5/10

Zwei Außenseiter einer High School werden täglich von Mitschülern angemacht. Als beide im Keller der schule ein Waffenarsenal von außerirdischen entdecken verwandeln sie sich in eine Art von superhelden. Das spaßige treiben hält nicht lange an als plötzlich drei aliens in Menschengestalt auf der suche nach ihren Waffen die schule aufmischen. Ihre Mission: die Zerstörung der erde.

Sci-Fi TV Produktion für junge teens. Nüchtern betrachtet ein durchschnittlicher, halbwegs unterhaltsamer Film. Das es sich bei Alien Arsenal um einen Film von David DeCoteau handelt wurde mir erst danach bewusst. Kenner werden aufstöhnen: David DeCoteau ist der Meister der homoerotischen Andeutung der gerne im mainstream Bereich arbeitet und es nicht lassen kann junge Männer als feuchten Traum zu präsentieren. Im diesen Fall waren es Knaben gezwängt in superenge Elastan shirts.

Unwissende könnten das als schlechter garderoben Geschmack abhacken, Trash-Fans dürfen sich amüsieren und kichern.

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