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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 16:59 
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:?: Wir ist nicht immer Pronomina

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 17:17 
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MaaatDamon hat geschrieben:
:?: Wir ist nicht immer Pronomina

Ist uns egal. :P Für mich sind Zombies eben nicht geistlos und ich verfolge einen anderen Denkansatz, den du ja richtig interpretiert hast. Der Konsens über die philosophische Definition muss ja nicht zwingend richtig sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 18:21 
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supercreep hat geschrieben:
Ist uns egal. :P

Eigtl. das gerade nicht :) Das ist der Unterschied meines "wir" und deines "uns" was zu erklären vlt. etwas zu kompliziert werden würde.

Du hast geschrieben wie du Zombies in den uns allen bekannten Filmen verstehst, das ist doch gar nicht so schwierig, und sollte doch eigtl. wenig konfrontativ sein... komme da nicht ganz mit scheint mir denn das ist genau der Sinn des Thread: es gibt eine phil. Bedeutung von Zombie, wie ist das in den Filmen verarbeit, wie nicht, was denkt ihr über die Bedeutung von Zombies. Thats it. Sorry das ich bei deinem Post nochmal nachfragte was genau du eigtl. meintest da er mir etwas verworren schien.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 19:01 
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Wo siehst Du da was konfrontatives? Ich habe nur gemäß deiner aufgeworfen Frage, was wir über die Bedeutung von Zombies denken, meinen Denkansatz und meine hobbyphilosophische Ansicht von Zombies zum Besten gegeben. Ich denke auch nicht, dass er allzu unverständlich war, jedoch kann man da wie bei allem, gegenteiliger Meinung sein. Zum Rest deines letzten Beitrages kann ich nichts sagen, da ich ihn etwas verworren finde. Jedenfalls hätte ich mir bei dem zu 98% perfekten "Dawn of the Dead" ein Ende ohne Hoffnungsschimmer gewünscht um die 100% voll zu bekommen. Wäre auch meiner These entgegengekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 26. Apr 2012, 14:14 
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supercreep hat geschrieben:
Zum Rest deines letzten Beitrages kann ich nichts sagen, da ich ihn etwas verworren finde..

:D Wie dem auch sei, ich habe noch ein Ass im Ärmel, nen Trumpf in der Hand, sozusagen den absolut unwiderlegbaren Beweis das Zombies Gerhin wollen:
http://www.youtube.com/watch?v=m8S9uI6R1FM

Dein Gedanke das die Natur mithilfe der Zombies die entartete Menscheit wieder vernichten will is natürlich reichlich düster gedacht. Aber so ein paar Szenen/Motive aus den filmklassikern kann man wohl schon so deuten...Allerdings, bspw. bei Romero, zieht es die Zombies ja immer wieder gerade in ihre alten, gewohnten, sprich "menschlichen" Orte (Kaufhaus/Stadt) und Verhaltensweisen (Rolltreppe fahren, der Postbote in Isle of the Dead). Also gerade wieder weg vom natürlichen, hin zum menschlichen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 26. Apr 2012, 14:32 
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Tja, auch der gemeine Zombie scheint wohl noch nicht perfekt, aber dieser Schein trügt. In der hinteren Mongolei wird er wohl weitaus weniger menschliches Material zur Vernichtung finden als an den bekannten Ortschaften. Der Zombie weiß genau was er will und niemand wird ihn stoppen können. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 1. Mai 2012, 15:20 
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Hi zusammen,
ich wollte mir demnächst mal die beiden Kino-Bücher von Gilles Deleuze holen, würde mir aber die darin erwähnten Filme gerne schon vorher ansehen, um mir unbefangen ein Bild von ihnen zu machen. Weiß einer von euch zufällig, welche Filme darin vorkommen?
Schonmal Danke und noch nen schönen ersten Mai!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 2. Mai 2012, 19:54 
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Die Bücher habe ich auch hier, auch wenn ich sie noch nicht gelesen habe. Es sind hauptsächlich Arthousefilme vertreten, von Godard über Wenders und Co., aber auch Western wie "Winchster '73". Die Liste ist mir jetzt entschieden zu lang um dir das hier alles zu posten.

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Der Lebenslauf des Menschen besteht darin, daß er, von der Hoffnung genarrt, dem Tod in die Arme tanzt. Schopenhauer
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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 2. Mai 2012, 23:42 
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Ok, klingt spannend - ich war auch heute mal im Buhladen und hab nochmal nachgeschaut, ob er eine Art Filmliste hineingesetzt hat, wurde aber leider entäuscht. Trotzdem vielen Dank und falls dich Deleuze auch an sich interessiert, empfehle ich dir die 7,5 Stunden Interview Dvd, die einen guten Einstieg in ein hochinteressantes Universum des Denkens der Immanenz ermöglicht.

zu den Zombies:
Sind Zombies an sich philosophisch? Kommt zunächst drauf an, was man unter Zombies versteht. hinter den Zombies des Voodoo steht eine Religion, die eine gewisse Philosophie mit einschließt - die Nutzbarmachung von Feinden etc, aber da ich mich in diesem Bereich auch nicht auskenne, würde ich ihn hier eher außen vor lassen. Bleiben die Filmzombies.
Was ist der Zombie in Night of the Living Dead? Nun, zu aller erst ist er dem Menschen in gewisser Weise überlegen, weil er selbst ein Geheimnis darstellt. Sein Auftauchen selbst bleibt ungeklärt, auch wenn der Komet eine mögliche Erklärung bietet; aber zunächst ist er selbst der Beweis, dass der Mensch die Natur nicht beherrscht oder versteht. Er ist als unerklärbares Phänomen Ursprung von Wissenschaft und Mythos gleichzeitig. Sein Erscheinen konfrontiert den Menschen mit seiner eigenen Kultur, gerade weil er ihr ausweicht, sich nicht in Begriffen fassen lässt und schon deswegen Beunruhigung hervorruft. Er macht bewusst, wie sehr der Mensch an seine Welt gebunden ist, die ihm Halt verleiht und wie konstruiert sie gleichzeitig ist - seine Existenz ist die reine Subversion, das Durcheinanderbringen von Sinn und Ordnung, die die menschliche Existenz funktionieren lassen: die Toten haben nicht zu leben!
Genau das macht den Zombie zum Problem und jede Interpretation des Zombies ist der Suche nach seinem Sinn in der menschlichen Welt geschuldet, nicht seiner. Genau das macht ihn so reizvoll und offen für alle möglichen Interpretationen. Der Zombie ist eine Art Übermensch, der der menschlichen Welt enthoben zu sein scheint, der nicht ihren Gesetzen gehorcht, sondern seinen eigenen. der Zombie kann zwar getötet werden, aber würde er auch verwesen und verhungern? Das ist die Frage die NotLD offen lässt, was den Film nur noch bedrohlicher macht. Bis zum Schluss bleibt der Zombie Feind und Fremder, ein Unbekannter, der sich auf die andere Seite des Todes stellt, dem letzten großen Mysterium der Menschen. Die quälende Frage ist nicht, was bringt er von dort mit, sondern wie ist es möglich von dort zurückzukommenß Und außerdem: wie ändert sich die Vorstellung des Raum des Todes, wenn der Zombie von dort zurückkehrt - wieder Subversion.
Seine Sinnlosigkeit, die von dem Paradox des Lebenden Toten ausgeht, macht ihn unvorstellbar, unbenennbar und ist das Grauen in seiner blanken Reinheit. Er scheint kein Mensch mehr zu sein, weil ihm die Sprache und die Gefühle zu Fehlen scheinen - macht ihn das schon unmenschlich? Je mehr Fragen über ihn beantwortet, je mehr Details über ihn bekannt werden, um so mehr verliert er von seiner Bedrohlichkeit. Was also weiß man vom Zombie? Er versucht zu Töten, um zu Fressen und er kann getötet werden - er hört auf Instinkte, und nicht gesellschaftlich vermittelte Bedürfnisse - wie ein Tier, aber ein Tier in menschlicher Gestalt, das kein Mensch ist. der Zombie konfrontiert den Menschen also nicht nur mit dessen Entwurf der Welt, sondern auch mit seinem Selbstbild. was unterscheidet den Menschen vom Zombie? Oder anders: wenn der Zombie verdient zu Sterben, was sagt das über das Töten von Lebenden aus? Der Zombie erscheint nämlich nur in menschlicher Form - was also macht ihn so unmenschlich, dass er de Tod verdient? Was bedeutet das für die Opfer der Kriege, der Hinrichtungen etc.? Was unterstellt man Menschen, wenn man meint sie töten zu müssen, ihnen das Recht zu Leben abspricht? Der Zombie ist das Dritte Reich, der Zombie ist Vietnam, der Zombie ist Irak, der Zombie ist Afghanistan, Syrien... er ist überall, wo das Töten seine Spur durch die Menschheit zieht - der Zombie ist der Grund des Krieges, der Gewalt - er ist entmenschlichter Mensch. Er ist der Riß in der Solidarität der Menschheit, er macht ihn schmerzlich bewusst, gerade weil er nicht von außen kommt, sondern aus der Mitte der Menschheit entspringt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 3. Mai 2012, 11:47 
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Kenne das Deleuze Interview.Danke . Ein langer Post, Respekt. Ich versuch da jetzt die Kurve zum Terminus Technicus zu kriegen. Wie ich sagte wird in der Philosophie ZOMBIE gebraucht um das Problem des , sog. FREMDPSYCHISCHEN zu bearbeiten. Ich finde du hast da sehr interessante Gedanken darüber wie "menschlich" oder "entmenschlicht" wir einander behandel, Kriege, Tod und anderes sind Beispiele. Es ist nur so das wir es NIEMALS wissen ob ein "Mensch" der uns gegenübersteht kein Clon, Roboter, Geist, Erfindung im Traum Gottes...Wenn wir aufhören , und das müssen wir aktiv tun, den Menschen im anderern zu sehen...Wie der Taxi Driver sagte:Feg den Abschaum von der Strasse...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012, 12:48 
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Der Zombie an sich, parodiert den modernen Menschen, indem er ihn auf das wesentliche reduziert. Fressen.
Noch dazu andere Menschen. Homo homini lupus (Der Mensch ist dem Menschen Wolf). Dadurch, dass auch die "Fortpflanzung" durch fressen erfolgt und nicht durch "den Akt der Liebe", lässt Ganze zusätzlich unbegreiflich erscheinen. Sinnlos. Also im Endeffekt wieder nur die Frage nach dem Sinn des Lebens?

Was passiert, wenn alle zu Zombies geworden sind?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012, 13:19 
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Mad Paddy hat geschrieben:
Was passiert, wenn alle zu Zombies geworden sind?


Sind wir das nicht schon? Eine sich selbst zerfleischende Geselltschaft in der das Individuum keine Chance auf Selbsterhaltung außer Isolation hat?

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You were my last great war
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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 09:00 
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@heribert: Interessanter Text. Gefiel mir sehr gut ;) Doch laß mich dir sagen, was auch schon andere sagten wie Arthur Schopenhauer und gar Nietzsche:
Zivilisation ist die Tierzähmung des Menschen. Ich könnte dir hier sehr gern ein oder zwei Büchlein empfehlen, die ich sehr große Klasse fand...

Aenema hat geschrieben:
Mad Paddy hat geschrieben:
Was passiert, wenn alle zu Zombies geworden sind?


Sind wir das nicht schon? Eine sich selbst zerfleischende Geselltschaft in der das Individuum keine Chance auf Selbsterhaltung außer Isolation hat?


Sehr schön. Das unterschreibe ich gar mit Blut :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 10:53 
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Spannend. Zombies reduzieren Menschen auf das wesentliche. Fleisch. Wenn der Zombie in der Philosophie also ein geistloser ist, dann parodieren die Zombie Filme das wirklich gut wenn sie Brains essen und nur "Fleisch" sind. Versuche aber auch die positive Kritik zu sehen, man muß versuchen menschliches in andere hineinzusehen, vlt. weniger schnell andere menschen abstempeln...

Die Filmliste bei Deleuze ist lang, aber in der STW Ausgabe genau gelistet. Weiss nich welche Ausgabe du da hattest....(Beide Bände)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der philosophische Film-Club
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 11:27 
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Also erstmal vielen Dank für die freundliche Aufnahme des Beitrags.
Zu Nietzsche und anderen Buchempfehlungen: ich hab hier schon zwei kniehohe Stapel von Büchern, die gelesen werden müssen und der Zarathustra ist dabei und ich muss (glaub ich) auch irgendwann nochmal was für mein Studium machen...
Zum "Fremdpsychischen": Denke du wirst Dich da unter anderem auf Descartes beziehen (Meditationen), oder auch die berühmten Gehirne im Tank. Mein Problem bei dieser ganzen Diskussion war immer der Ausgangspunkt des Selbst, des ego bei "cogitur, ego sum" (ich denke/zweifel, also bin ich). Man geht davon aus, dass man selbst kein Clon oder Traum Gottes ist, obwohl gerade das ja die Frage ist, die den Sinn unserer Existenz, wenn man da überhaupt noch von Sinn sprechen kann und sollte, ausmacht. Deswegen liebe ich auch Carpenters "die Mächte des Wahnsinns"
Sam Neil ist eine Romanfigur, die herausfindet, dass sie fiktiv ist

Die Frage, die sich für mich stellt, ist nicht wie echt die Anderen sind, sondern wie fiktiv mein Bild von mir, meiner Freiheit, meine Identität und mein selbst sind

Sprachlich vermittelte Prozesse wie Wissenserwerb und kulturelle Überlieferung, Identitätsbildung, Sozialisation und gesellschaftliche Integration bewältigen Probleme, die sich in der Welt stellen...
Jürgen Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne


Du liebe Zeit! Heut' ist aber auch alles verkehrt! Und gestern ging noch alles seinen gewohnten Gang. Ob ich wohl über Nacht vertauscht worden bin? Lass mich nachdenken: war ich noch die selbe, als ich heute morgen aufstand? Ich meine fast mich zu erinnern, dass ich mich ein wenig anders gefühlt habe. Aber wenn ich nicht dieselbe bin, erhebt sich als nächste Frage: „Wer in aller Welt bin ich?“
Lewis Carroll
Alice im Wunderland


Du wirst organisiert, du wirst zum Organismus, du musst deinen Körper gliedern - sonst bist du nur entartet. Du wirst Signifikant und Signifikat, Interpret und Interpretierter - sonst bist du nur ein armer Irrer. Du wirst Subjekt und als solches fixiert, Äußerungssubjekt, das auf ein Aussagesubjekt reduziert wird - sonst bist du nur ein Penner.
Gilles Deleuze / Felix Guattari
Tausend Plateaus


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