
Irgendwann in den 90ern.
Shinjuku ,das Bahnhofsviertel im Westen der Metropole Tokio - eine Millionen Menschen auf engstem Raum.
Den chinesischen Landarbeiter Tietou hat es hierhin verschlagen. Er ist auf der Suche nach seiner
Verlobten ,die vor Jahren nach Japan gekommen ist um Ihre Tante zu besuchen, aber nie zurück gekommen ist.
Mit anderen Exil - Chinesen erledigt Tietou die größten Drecksarbeiten, wie Müll in der Kanalisation aufräumen.
Doch schnell merkt er,dass man mit legaler Arbeit nicht lange überleben wird als illegaler Einwanderer.
Mit seinen Freunden gerät er immer mehr auf die schiefe Bahn.
Irgendwann geraten sie jedoch mit den Yakuza in Konflikt, was für Tietou und seine chinesichen Freunde große Auswirkungen hat.
Nachdem Tietou dann schließlich einen Yakuza - Anführer vor einem Attentat bewart ,geraten die Exil Chinesen letzten Endes
komplett auf der schiefen Bahn. Durch die ständig wachsende Macht, die sie erhalten korrumpieren sie immer mehr und mehr.
Imo ist Shinjuku Incident der beste Jacky Chan Film seit Jahren.Man sollte nicht den üblichen Jacky Chan Film erwarten.
Denn in Shinjuku Incident ist Schluss mit Lustig, keine augenzwinkernde Martial-Arts-Action, kein Kungfu-Alles-Könner
und null Humor. Shinjuku Incident ist eher ein Gangster Drama. Anzumerken sei noch ,dass der Film stellenweise sau brutal ist .
Er hat seine CAT - III Freigabe nicht umsonst bekommen.Ich musste mich stellenweise echt wundern,dass der Film bei uns ungekürzt mit
einer FSK 18 Freigabe erschienen ist.
Alles in Allem gebe ich dem Film 9,5/10 Punkten.0,5 Punkte Abzug weil der wenn auch sehr gute Score sich zu oft wiederholt hat.