So, ich Präsentiere euch hier einen der am meist gehyptesten Animes in Japan:
Die Melancholie der Haruhi Suzumiya
StoryAls Suzumiya Haruhi sich das erste Mal in ihrer neuen Schule vorstellen soll, erklärt sie ihren neuen Schulkameraden sofort, dass sie kein Interesse an alltäglichen Dingen hat. Das Einzige, wofür sie sich interessiert, sind Aliens, Zeitreisende und ESPer - also Wesen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten.
Sofort gründet sie das SOS-Brigade, einen inoffiziellen Schulklub, der sich mit außergewöhnlichen Dingen beschäftigen soll. Kyon wird von ihr als erstes Mitglied auserkoren - sehr zu seinem Leidwesen, denn ist er doch genau das Gegenteil von Haruhi und hat sich nie besonders für solche Sachen interessiert. Mit der tollpatschigen Asahina, der schweigsamen Leseratte Yuuki (deren Literatur-Clubraum von Haruhi kurzerhand requiriert wird) und dem besonnenen Koizumi finden sich bald drei weitere Club-Mitglieder ein.

Wer kennt das Gefühl schon alles gesehen zu haben? Wer wird traurig sobald er sich einen Anime anschaut und genervt feststellen muss dass man hauptsächlich wieder aufgewärmte Kost zu Gesicht bekommt? Wer hat die Hoffnung bereits aufgegeben, es jemals wieder zu erleben einen wirklich innovativen Anime der in allen Belangen begeistert zu sehen? Sollte irgendjemand der diese Zeilen gelesen hat, alle fragen mit “ICH!!!“ beantwortet haben so habe ich nur noch eines zu sagen "Schau dir “Die Melancholie der Haruhi Suzumiya“ an und vergiss alles was du bisher gesehen hast!“ Nein, es ist wirklich keine Untertreibung was die Fanboys dieses Animes schon seit Jahren durchs Internet brüllen, dieser Anime ist wirklich so gut, wenn nicht sogar noch um einiges besser. Wann kann man schon mal ohne bedenken “Believe the Hype“ sagen? Tja, wo soll ich nur anfangen? Eigentlich gibt es so viel Positives zu SHnY zu berichten aber es in die richtigen Worte zu verpacken fällt gar nicht mal so leicht. Vielleicht sollte ich mit der Startepisode anfangen, welche wohl nicht gerade wenige Zuschauer auf dem falschen Fuß erwischt und wohl für eher gemischte Gefühle sorgt. Nein, diese Episode entspricht nicht dem, an dem am Ende der gesamte Anime zu messen ist, weder inhaltlich noch animationstechnisch. Es ist ein von den Figuren der Serie selbst gedrehtes Amateurvideo, inklusive allem was dazu gehört und das gilt für wackelige Kameraführung genauso wie für laienhafte Schauspielkunst, widersprüchlichem Storyscript und lachhaft miesen Special-Effects. Damit fällt der Start von SHnY genauso ungewöhnlich wie genial aus, denn wo hat man denn bitte schön etwas in dieser Art schon gesehen? Ein Amateurfilm, gedreht von Charakteren aus einem Anime, wie ausfallend und innovativ ist das bitte? Doch jetzt soll man bloß nicht denken das es das in punkto Originalität schon gewesen sein könnte. Im Gegenteil, mit Episode 2 (die ja eigentlich Episode 1 ist, aber dazu später mehr) beginnt SHnY erst richtig. Das diese Episode auf den ersten Blick gar nicht so außergewöhnlich daher kommt und den Zuschauer dazu neigen lässt zu denken man hätte es hier mit einer weiteren stinknormalen Hich School-Comedy zu tun, ist reine Täuschung. Dieser Eindruck wird spätestens zu dem Zeitpunkt zerschlagen an dem sich mit Suzumiya Haruhi einer der wohl ungewöhnlichsten weiblichen Hauptcharaktere dem Publikum vorstellt den die Anime-Welt je gesehen hat. Nicht nur das sie den Eindruck zu haben scheint das ihr die ganze Welt gehören würde und ihr Selbstbewusstsein jeden Pegel mit Leichtigkeit zu sprengen vermag, sie hat obendrein noch die Fähigkeit den Ablauf der Dinge so zu verändern wie sie es möchte. Und natürlich ist es dieser Aspekt der der Serie, dieses gewisse “Besondere“ verleiht und obendrein nicht mehr als ein schierer Geistesblitz. Denn mit dieser Basis stehen der Story auf einmal so gut wie alle Möglichkeiten offen in die verschiedensten Richtungen zu gehen. Und davon macht die Handlung auch ordentlich gebrauch. Es gibt Episoden die vermeintlich unspektakulär starten aber dann urplötzlich eine Wendung aus dem Hut zaubern die man im Leben nicht erwartet hätte. Da kann eine anfänglich noch ruhige und völlig normale Diskussion in einem Klassenraum schon mal in einem Mordversuch (!) gipfeln oder die Suche nach einem Schüler endet wie mit einem Paukenschlag plötzlich in einer anderen Dimension. Man kann sich einfach nie sicher sein was SHnY als nächstes aus dem Hut zaubert und das beste ist das durch die oben beschriebene Prämisse, keins dieser völlig aus dem Rahmen zu fallen scheinenden Vorkommnisse in irgendeiner Form erzwungen oder unglaubwürdig rüber kommt. Ich kann diesen genialen Einfall einfach nicht genug würdigen, vor allem da er auch noch für die Genrevielfalt von SHnY verantwortlich ist: Zur Comedy gesellen sich unter anderem noch Action, Science-Fiction und sogar Myster hinzu, was für Unmengen an Abwechslung sorgt. Doch das ist beileibe nicht der einzige Vorzug von SHnY. Der Cast hat einen ebenso riesigen Anteil am Spaß den die Serie macht. Allein der männliche und so herrlich sarkastische Protagonist Kyon macht diesen Anime schon zum Must-Watch, aber auch der Rest der SOS-Dan schafft es ruck zuck sich einen festen Platz im Herzen des Zuschauers zu ergattern. Die Interaktion der Figuren ist köstlich aber vor allem außergewöhnlich. Es gibt aber einen Punkt an SHnY wo sich die Geister bezüglich des Sinns oder Unsinns dieses Punktes scheiden und das ist die nicht chronologische Reihenfolge der Episoden. Natürlich werden sich viele Leute daran stören da sie es verwirrend finden am Ende einer Episode aus dem Fluss der Handlung gerissen zu werden und in der nächsten Episode ein Szenario vorgesetzt bekommen mit dem sie nicht viel anfangen können da es unzählige Fragen aufwirft. Ich für meinen Teil bezeichne auch diesen Aspekt der Serie als schlichtweg innovativ und genial. Ich fand es spaßig die vielen von der Handlung verstreuten Puzzleteile nach und nach zusammen zu fügen, vor allem da ich die Hintergründe von manchen Sachen unbedingt heraus finden wollte (zB, warum trägt Nagato auf einmal keine Brille mehr oder warum entschließt sich Haruhi in Episode 4, Mikuru keinen Pferdeschwanz zu knüpfen nachdem sie Kyon kurz angesehen hat). Es gibt viele solcher kleinen Details, von denen einem viele beim ersten Anschauen gut durch die Lappen gehen können, da man sich womöglich auf etwas ganz anderes in diesem Moment konzentriert hat. Wenn man aufmerksam zuschaut wird man vielerorts in der Serie fündig und gegebenenfalls erschließen sich einem, völlig neue Dinge, wenn man sich die Episoden noch einmal zu Gemüte führt. Und damit hat SHnY nicht nur einen weiteren Faktor der die Serie so großartig macht sondern liefert auch gleich die eingebaute Re-Watch-Garantie. Der einzige wirkliche Schwachpunkt von SHnY ist das Ende, das mich nicht so recht zufrieden zurück ließ. Viele Sachen schweben am Ende noch im Raum und bieten viel Luft für eine Fortsetzung (die HOFFENTLICH irgendwann kommen wird, aber das sollte aufgrund der immensen Popularität dieses Animes nur eine Frage der Zeit sein). Das schmälert den durch und durch positiven Eindruck den SHnY macht aber nicht im geringsten. Dieser Anime ist nur so voll gestopft mit Innovationen und sorgt mit einem großartigen Cast, genialer Story und der perfekten Vereinigung der verschiedensten Genres für riesigen Spaß. Eins steht auf jeden Fall felsenfest: Jeder der etwas neuartiges sucht und in den meisten heutzutage produzierten Animes die Originalität vermisst, der kommt an Suzumiya Haruhi no Yuutsu NIEMALS vorbei. Ohne Zweifel ein Highlight und schon jetzt ein Klassiker. Ich weiß ich klinge extrem euphorisch aber es ist unheimlich lange her das mich ein Anime so dermaßen begeistert hat! Anschauen ist hier für jeden ernsthaften Anime-Fan knallharte Pflicht!!!
AnimationKyoto Animation hat bereits mit “Full Metal Panic – Fumoffu“ und “The Second Raid“ bewiesen was dieses Studio in Sachen Animation drauf hat und auch bei Suzumiya Haruhi no Yuutsu wird ordentlich geklotzt und nicht gekleckert. Angefangen bei den butterweichen Bewegungsabläufen der Charaktere, die sehr authentisch wirken und vor Dynamik nur so sprühen (man beachte in Episode 12, wie realistisch die Charaktere die Musikinstrumente bedienen) bis hin zu den Backgrounds die nicht nur unheimlich viele kleine Details bieten sondern auch stets in Bewegung gehalten werden. Es gibt keine stillen Bilder, stets herrscht reges Treiben im Hintergrund (abermals in Episode 12 auf dem Schulfest besonders zu bemerken) und das ist beileibe nicht die Regel sondern eher die Ausnahme bei einem Großteil der heute produzierten Animes. Aber das ist noch längst nicht alles: Was SHnY animationstechnisch wirklich drauf hat offenbart sich dem Zuschauer immer wieder bei Szenen in denen Kyoto Animation ordentlich die Muskeln spielen lässt. Zum Beispiel die stellenweise auftretenden Action-Szenen sind eine einzige Augenweide und so genial in Szene gesetzt das sich so mancher reinrassiger Action-Anime im Vergleich schon fast schämen muss. Dasselbe gilt für die eingesetzten Spezial-Effekte die jede Szene noch zusätzlich verstärken und aufwerten, sowie für den Einsatz der, von Kyoto Animation gewohnt superben, CGI. (Kleine Randnotiz: Man sollte sich von den amateurhaften Animationen der 1. Episode nicht täuschen lassen, das ist alles (geniale) Absicht und ebenfalls so gut gelungen das man abermals den Hut vor Kyoto Animation ziehen muss.) Auch die Charakterzeichnungen sind sehr schön anzuschauen und mit ebenso viel Liebe zum Detail gestaltet wie alles andere, nie sind irgendwelche Unsäuberlichkeiten auszumachen. Das Design der Figuren ist nicht unbedingt bahnbrechend innovativ aber vor allem dank zuckersüßen Mädels und gut aussehenden Jungs, für jeden Zuschauer attraktiv. Eins steht auf jeden Fall felsenfest: Suzumyia Haruhi no Yuutsu ist seiner Zeit in dieser Kategorie weit voraus und eine einzige Augenweide.
SoundDas Opening und das Ending sind ziemlich starke Ohrürmer, besonders das Ending hats mir angetan. Die 2 Songs passen der Serie sehr gut und heben mit fröhlichem Beat und Gesang die Stimmung. Die besten Songs wird man allerdings erst in Episode 12 (ja, wieder diese Episode

) zu hören bekommen als Haruhi und Nagato auf der Bühne performen: “God knows…“ und “Lost my Music“ sind einfach Top-Tracks die man sich immer wieder anhören könnte. Die BGM ist ebenso zu einem Großteil auf der fröhlichen Seite und klingt ziemlich happy, wechselt aber der Situation entsprechend auch mal zu orchestralischen Stücken oder bedrohlichen Klängen, allerdings ohne einen so großen Eindruck zu hinterlassen, das man den OST meiner Meinung nach als Top einstufen könnte. Die Leistung der Seiyuus fällt einem allerdings auf, denn diese ist nicht mehr und nicht weniger als großartig. Die Sprecher bringen nicht nur jeden Charakter perfekt rüber sondern zeigen sich auch sehr vielseitig. Man merkt förmlich dass sich die Sprecher vollkommen in ihren Charakter hineinversetzt und dessen Persönlichkeit verinnerlicht haben. Tolle Leistung! Trotzdem, ist Sound wohl die einzige Kategorie in der SHnY nicht auf ganzer Linie überzeugen kann, aber dennoch ist die Vertonung der Serie insgesamt als gelungen einzustufen.
StorySo herkömmlich wie die Story in den ersten Minuten der (ursprünglichen) 1. Episode daher kommt ist sie bei weitem nicht und es wird dem Zuschauer schnell bewusst dass er es hier definitiv nicht mit einer weiteren stinknormalen High-School-Romanze zu tun bekommt. Sobald der Mystery und Science-Fiction-Aspekt, der durch Haruhi hervorgerufen wird, in die Handlung mit einfließt ist nichts mehr so wie es zu sein scheint und der Plot schickt sich an immer kuriosere Wege zu gehen, was in Episoden resultiert die mit Wendungen und überraschenden Ereignissen urplötzlich auf dem falschen Fuß erwischen oder darin das die verschiedensten Genres Einzug in die Handlung erhalten. Das die Geschichte praktisch von Haruhi selbst dirigiert wird (man beachte unter anderem das “Ultra Director: Suzumiya Haruhi“ in den Credits

), ist einfach ein genialer Einfall und hauptsächlich daraus zieht die Story von SHnY ihre spannende Faszination die ungemein zum weiterschauen motiviert, da man nie genau weiß was Haruhi schon wieder ausgeheckt hat wenn sie mit breitem Grinsen in den Clubraum stürmt. Diese absolute Unvorhersehbarkeit der Story, hat einen großen Anteil am Fun-Faktor dieser Serie. Wie bereits angesprochen befinden sich die Episoden nicht in geordneter Reihenfolge, was dafür sorgt das die Story nicht chronologisch verläuft. Doch anstatt mich zu irritieren sorgte dieser abermals originelle Einfall dafür das ich nur noch heißer darauf wurde mir die nächsten Episoden anzuschauen um Antworten auf die Fragen zu bekommen die durch den fehlenden Zusammenhang entstanden sind und um die hier und da verstreuten kleinen Mosaiksteinchen zu einem Gesamtbild zusammenfügen zu können. Was am Ende allerdings leider negativ hervor sticht ist das man mit dem Abschluss der Serie nicht ganz zufrieden sein kann (auch wenn Episode 14 eine der mit Abstand besten Episoden ist die ich seit langer, langer Zeit gesehen habe). Weder das offizielle noch das inoffizielle Ende von SHnY wird den Zuschauer mit dem Gefühl hinterlassen ein rundes Ergebnis vor sich zu haben. Viele Fragen bleiben unbeantwortet und schweben im Raum und die Story ist schlicht und ergreifend unvollständig. Aber es gibt ja bereits eine 2 Staffel, die aber in keinster weise an die 1 ranreicht.....leider.
CharaktereÜber die Charaktere gibt es einiges zu berichte und das ist fast ausschließlich positiv. Angefangen bei den 2 mit Leichtigkeit herausragenden Charakteren Kyon und Haruhi, welche beide einzigartig sind, sowohl ihre Persönlichkeiten als auch ihr Verhalten. Das besondere an Kyon ist das er einen Typ Mensch darstellt welcher im Anime-Universum so gut wie gar nicht vorkommt: Er ist ein völlig bodenständiger Realist der von vorne bis hinten völlig normal ist. Er hat weder irgendwelche ausgeprägten Neigungen noch sonst irgendwelche Macken an sich die ihn aus der Reihe tanzen lassen. Er verkörpert die Art von Person mit der man sich als Zuschauer am besten und auch ohne jegliche Probleme identifizieren kann. Besonders wie er in seinen Monologen, Situationen oder das Verhalten von so manchem Charakter sarkastisch analysiert und das auf den Punkt bringt was der Zuschauer sich in mindestens 80% der Fälle wohl auch gedacht hat, ist schlicht bemerkenswert. Haruhi hingegen stellt den krassen Gegenpol zu Kyon dar und fängt an bewusst so wie unbewusst das normale Dasein Kyons grundlegend zu verändern. Ihre Eskapaden und ihre unglaublich sture, selbstbewusste und herrische Art heben sie weit über den Standard den der typische, weibliche Durchschnitts-Animecharakter innehat. Manch einem mag es womöglich schwer fallen auf Anhieb mit ihr zu sympathisieren, da sie etwas an sich hat das irgendwo auch auf die Nerven gehen könnte aber ich bin mir sicher das man abneigende Gefühle ihr gegenüber schnell wieder abgelegt hat sobald man mehr über sie erfahren hat. Was diese Figur aber so großartig macht ist ihre seltsame Fähigkeit den Lauf der Dinge so verändern zu können wie sie es möchte. Somit ist sie nicht nur das Herzstück sondern auch gleich der mysteriöseste Charakter der gesamten Serie. Wenn man schon hört das sie als “Gott“ bezeichnet wird und das sie aus einer Laune heraus sogar die Welt vernichten könnte, kann man gar nicht anders als sich für diesen Charakter zu interessieren. Neben Haruhi und Kyon gibt es dann nur noch 3 weitere Charaktere die eine Erwähnung verdienen: Koizumi, Nagato und Mikuru. Nachdem man mit so ungewöhnlichen Figuren wie Kyon und Haruhi konfrontiert wurde kommen einem die Persönlichkeiten dieser 3 eher überraschend stereotyp vor: Nagato ist der typische Rei-Klon mit der Ausstrahlung eines Eisblocks, Koizumi der hübsche Junge mit zugekniffenen Augen der ständig lacht und wie ein Blatt auf dem Fluss mitgeschwemmt wird und Mikuru stellt den ultimativen MOE-Charakter dar, mit allem drum und dran vom Lolita-Look bis hin zur Schüchternheit und Piepstimmchen. Doch trotzdem fühlte ich mich zu keiner einzigen Sekunde von diesen Charakteren angeödet, im Gegenteil ich habe sie so fest ins Herz geschlossen wie bei kaum einer anderen Serie zuvor. Sie sind nicht originell aber so unheimlich liebenswert das sie später auf keinen Fall mehr wegzudenken sind. Und auch sie haben so einige Überraschungen auf Lager und so manch coolen Auftritt der sie innerhalb einer Episode kurz eindrucksvoll in den Mittelpunkt stellt (vor allem Nagato und Koizumi). Welche Verbindung sie zu Suzumiya Haruhi haben? Tja, das sollte man selbst sehen. ^^ Am Ende ist allerdings auch in dieser Kategorie noch einiges an Luft nach oben und so muss man sich die (leider) 2 Staffel ansehen um alles zu verstehen. Das ändert aber auch nichts daran das der Cast von SHnY absolut kurios, erfrischend, geheimnisvoll, liebenswert und schon fast verboten sympathisch ist!
Ich geh hier mal genauer auf die Charaktäre ein:
Haruhi Suzumiya
Haruhi besucht die North Highschool und ist die Begründerin der SOS-Brigade (SOS = Sekai o Ōini Moriageru Tame no Suzumiya Haruhi no Dan), welche sich außergewöhnlichen Klubaktivitäten widmet. Ist sie ist energisch, eigentlich stets gut gelaunt, unvorhersehbar und vor allem sehr exzentrisch; kurzum sie lässt sich in kein wirkliches Muster pressen und stellt einen so genannten Archetypen dar. Ihren Mitschülern stellt sie sich vor, indem sie ihre Interessen für das Außergewöhnliche kundtut; Außerirdische, Menschen mit telepathischen Fähigkeiten, Zeitreisende usw. usf. und macht gleich klar, an alltäglichen Dingen nicht das geringste Interesse zu haben. Das Schlimmst mögliche wäre für sie ein normales Leben als Highschool Schülerin.
Aber auch sie zeigt Anzeichen einer normalen Schülerin, wenn es etwa um Kyon geht. Er ist ein Zyniker und eigentlich das ziemliche Gegenteil von ihr. Dennoch ist er ihr auf Anhieb sympathisch, weshalb sie ihn auch mehr oder weniger forciert in die SOS-Brigade einzusteigen. Auch wird sie schnell mal wütend oder gar eifersüchtig, wenn es um ihn geht - Gefühle die ihr normalerweise fremd sind.
Kyon
"Kyon" ist eigentlich nur sein Spitzname den er seiner Schwester und anderen Verwandten zu verdanken hat. Er ist ein normaler Oberstufenschüler, der früher für alles Außergewöhnliche schwärmte, der aber mittlerweile akzeptiert hat, dass das Leben wohl doch stinklangweilig ist. Als er eines Tages sich dazu entschließt Haruhi Suzumiya, eine sonderbare Schülerin in seiner Klasse, anzusprechen, ändert sich auf einem Schlag sein Leben.
Ehe er sich versieht, ist er Mitglied ihres sonderbaren Clubs, der von Haruhi einfach nur als SOS-Brigade (SOS = Sekai o Ōini Moriageru Tame no Suzumiya Haruhi no Dan) getauft wird. Zusammen mit den weiteren Mitgliedern (Mikuru Asahina, Yuuki Nagato, Itsuki Koizumi ) muss er fortan die absurdesten Aktivitäten mitmachen. Eine Angewohnheit von ihm ist, alle verrückten Ideen von Haruhi sarkastisch zu kommentieren.
Yuki Nagato
Yuki ist das ehemalige und einzige Mitglied des Literatur-Clubs und wurde von Haruhi sozusagen in der SOS-Brigade assimiliert. Sie ist eine unglaubliche Leseratte und man trifft sie äußerst selten ohne ein Buch in der Hand. Obwohl Yuki sehr still ist, macht sie bei jeder Aktion der Brigade mit, auch wenn sie kein wirkliches Interesse daran hat.
Mikuru Asahina
Mikuru wird relativ schnell Mitglied der S.O.S Brigade. Sie wurde von Suzumiya hauptsächlich wegen ihrer enormen Oberweite und ihres Moe-Faktors ausgesucht. Diese Attribute versucht nun Suzumiya ständig zu ihrem Vorteil auszunutzen, dabei steckt sie Mikuru auch gerne mal in die unterschiedlichsten Cosplay-Kostüme. Sehr zum Leidwesen von Mikuru, denn eigentlich ist sie ein sehr schüchternes und zurückhaltendes Mädchen, das gar nicht soviel Wert auf ihre weiblichen Attribute legt.
Itsuki Koizumi
Itsuki stösst als letztes Mitglied zur SOS-Brigade. Er hat stets ein Lächeln im Gesicht, egal wie ernst die Lage ist. Er drückt sich stets sehr höflich und besonders formell aus. Außerdem neigt er dazu für alles lange und detailierte Erklärungen zu geben, die er dann noch mit übertriebener Gestik unterstreicht.
WertSuzumiya Haruhi no Yuutsu, der Anime mit der eingebauten Re-Watch-Garantie! Wie ich bereist erwähnte ist es möglich dass einem beim ersten Anschauen dieses Animes vieles entgeht, denn die einzelnen Episoden sind gespickt mit kleinen Hints und Details welche am Ende zu einem stimmigen Ergebnis führen, bei dessen Offenbarung man sich an den Kopf greift mit den Worten “Ach soooooo, deshalb ist/hat/wurde…!“. Der 2. Punkt der für einen Re-Watch spricht ist das man sich die Episoden noch einmal in geordneter Reihenfolge anschauen sollte, und sei es nur um zu testen wie der Anime in dieser Form rüber kommt. Ich für meinen Teil bin, wie gesagt, zufrieden mit der zusammengewürfelten Reihenfolge der Episoden und ich denke man sollte sich SHnY beim ersten Watch unbedingt auch in dieser Reihenfolge anschauen, es steckt schließlich System dahinter. Aber auch so werde ich mir diese geniale Serie noch mehrere Mal anschauen, allein der Charaktere wegen ist es mir das absolut wert. Ein deutsches Release gibt es übrigens auch schon lange und sollte sich die DVDs kaufen. Und jeder ernsthafte Anime-Fan sollte das auch! WILLKOMMEN IN DER WELT DES HARUHISMUS! (Die echten Fans nennen sich nämlich Haruuhisten^^)
Opening: http://www.youtube.com/watch?v=nABxC9VriHgEnding: http://www.youtube.com/watch?v=c5G5bD2Do-k