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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 17. Jul 2010, 00:41 
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Anfangs mochte ich die Blaze Bayley - Alben sehr und "Virtual 11" finde ich immer noch ok, aber "The X - Factor" ist (meiner Meinung nach) das schlechteste Maiden - Album überhaupt. Ok, "Sign Of The Cross", "The Edge Of Darkness", "Man On The Edge" und "Lord Of The Flies" sind gut, aber der Rest ist durchschnittlich bis schwach. "Fortunes Of War", "The Aftermath" oder "2 AM" sind echte Schlaftabletten. Und der Sound ist total übel ... das Schlagzeug klingt zu trocken und die Gitarren kann man mehr erahnen als hören. Außerdem war der - supernette und live sehr engagierte -
Blaze bei einigen Songs deutlich überfordert. Bei "Sign Of The Cross" merkt man, dass er echte Schwierigkeiten hat, der Rhythmik dieses Stückes zu folgen. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung. "Virtual XI" gefällt mir da wesentlich besser.

Aber der einzig wahre Maiden - Sänger ist Bruce Dickinson. Und ich kann das neue Album kaum erwarten ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010, 09:33 
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Die besten Songs mit Bayley hätten si8e einfach mit Bruce nochmal neu aufnehmen sollen - wenn ich dran denke, was für Quantensprünge einige Songs aus der DiAnno Ära mit Bruce gemacht haben - obwohl ich die beiden ersten Platten sehr mag, aber Paul hatte seine Grenzen, die sich besonders live offenbarten... Bayley habe ich einmal mit Maiden live gesehen, das war peinlich, daher habe ich auch beide Platten mit ihm nicht in meiner Sammlung, die Stimme ist einfach Mist... Hätte man sich soch für Doogie White entschieden, der war mit Bayley in der Endausscheidung (hat er mir persönlich gesagt) - aber dann hätte es nicht die 2 tollen Jahre mit Rainbow in der guten Qualität gegeben (f&%$! Das ist ja auch schon wieder 13-15 Jahre her...)

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010, 15:16 
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Das Problem bei der BAYLEY-Ära lag wohl auch eher daran, dass das große Biest auch seinen Stil ein wenig geändert hat und der Sound doch im Vergleich mit anderen Zeiten schon ziemlich soft war. Das kann nicht gut gehen. Ich persönlich hatte mit den zwei Alben insgesamt auch kein Problem, obwohl mir das Klangbild zu soft war und die beiden Alben waren nicht einfach MAIDEN genug. Kein Wunder, dass The X Factor nicht sehr gut ankam. Ich schätze auch, dass ist der Grund warum fast alle Sängerwechsel schief gehen. Noch anderes Beispiel in Form von JUDAS PRIEST. Vorher richtig geilen klassischen Heavy Metal, aber nachdem ja HALFORD weggegangen ist kam dann Ripper Owens. Den fand ich als Sänger ja gleich drei mal so gut wie HALFORD, aber anstatt guten Heavy Metal kam mit Jugulator irgendein brachial hartes Gitarrengedöhns, dass mit JUDAS PRIEST nicht mehr viel gemeinsam hatte. Demolition konnte wieder einiges gut machen; war aber immer noch zu weit von den PRIEST entfernt, die man kannte und schätzte. Oder schlimmer sogar im Fall von DANZIG. Der hat mit Danzig bis Danzig IV geniale, bluesige Metalalbem abgeliefert. Bis er halt auf die Idee kam irgendwelche Industrialscheiße zu machen. Das hat schon mal nicht funktioniert. Dann probierte er`s mit brutalem Gothic und Doom Metal, was auch nicht gerade das Gelbe vom Ei war. Erst das neue Album Deth Red Sabaoth klingt wieder wie sauber nach Metal mit Bluesnote. Was ich meine kann man an AC/DC sehen: durch den Tod von BON SCOTT musste ein neuer Sänger her, aber die Jungs haben ihren Stil nicht geändert und waren weiterhin erfolgreich.

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"Ich habe noch keinen heiligen Krieg gesehen, der im Namen Satans geführt wurde." - GLENN DANZIG

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010, 16:59 
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Das Problem war: kaum einer wollte Bayley wirklich. Ich vermute, dass die Band wohl dachte, mit einer seichten Kurzskorrektur könnte man etwas neues starten, doch das ging ja ziemlich nach hinten los. Also, was die Band betrifft, kann ich mir da natürlich kein Urteil drüber erlauben, allerdings glaube ich nich, dass sie ihm auch nur eine Träne nachgeweint haben. Bruce Dickenson ist eben einfach das Gesicht und die Stimme von Iron Maiden. Viele halten ja den Paul di'anno für den einzigst wahren, aber das kann man sehen, wie man will. Für mich ist er es auch nicht, obwohl Killers schon ne geile Angelegenheit ist, klare Sache. Für Baylay tut es mir sogar ein bisschen leid, aber an diesem Mythos musste er zwangsläufig scheitern. Und wirklich: gut, im Sinne von kann man sich immer geben, sind die beiden Alben mit ihm nun echt nich. Und was Bruce dann Solo gemacht hat... Ich mag fast alles, von seinen Sachen, besonders auch Skunkworks. Obwohl da viele eine kommerzielle Anbiederung hinter vermuten. Für mich is das aber schwachsinnig. Immer das gleiche zu machen is eher als kommerzielle Anbiederung zu betrachten, finde ich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010, 17:08 
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Bei welcher Band hat ein Fronter(essentielles Member)wechsel denn jemals WIRKLICH funktioniert?

Ich freu mich auf das neue Album.

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010, 17:49 
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Mr. Klotz hat geschrieben:
Bei welcher Band hat ein Fronter(essentielles Member)wechsel denn jemals WIRKLICH funktioniert?
...


Naja, eben bei Maiden - DiAnno - Bruce Dickinson ;)

Aber auch Deep Purple (besonders Evans - Gillan)

Es gibt schon ein paar, aber meist ging es schief...

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 23. Jul 2010, 15:20 
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Roughale hat geschrieben:
DEr Titelsong ist jetzt auch raus, mit einem nicht allzu schlechten Video, aber egal, ich mag den Song gleich nach dem ersten Hören!

http://www.youtube.com/watch?v=7oIGP0BUt8s


ich wage nicht mir vorzustellen, wie viele leute laut "laaaaangweilig" schreien würden, wenn über dem song nicht der name "iron maiden" stehen würde. das letzte mal, daß ich von maiden positiv überrascht wurde, war, als "brave new world" rauskam. ALLES danach war einfach nur fürchterlich langweilig. wie auch der hier genannte neue titelsong, der eher nach müden alten männern, als wie nach der größten metalband der welt klingt!!! :(

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 14. Aug 2010, 17:25 
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Bis auf die ersten 4 Minuten, in der ein ätzend synthetisch klingendes Intro läuft, gefällt mir das ganze Album sehr gut, einige Songs sind etwas einhörbedürftig, weil man etwas am Progressiven kratzt, aber damit habe ich keine Probleme. Weiterhin keine Nähe zu den Klassikern der 80er, aber trotzdem ein schönes Maiden Album.

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 14. Aug 2010, 18:23 
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Roughale hat geschrieben:
Bis auf die ersten 4 Minuten, in der ein ätzend synthetisch klingendes Intro läuft, gefällt mir das ganze Album sehr gut, einige Songs sind etwas einhörbedürftig, weil man etwas am Progressiven kratzt, aber damit habe ich keine Probleme. Weiterhin keine Nähe zu den Klassikern der 80er, aber trotzdem ein schönes Maiden Album.



Hatten die Scheibe heut im Saturn. Hab damit gehadert sie mir zu kaufen, aber nach dem ersten reinhören hab ichs gelassen und warte bis sie mal günstig zu bekommen ist. Irgendwie gefielen mir die letzten Scheiben gar nicht. Das letzte für mich hörbare MAiden Album war Brave New World. Die anderen CDs hab ich zwar auch, jedoch nur der Komplettheit halber. Finds schade dass sie nicht mal was "old schooliges" machen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 15. Aug 2010, 11:20 
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@magiccop: Wo hört denn bei dir bei Maiden Old School auf?

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 15. Aug 2010, 14:07 
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Habe zwar bisher nur zwei - drei Songs vom neuen Album gehört, aber die finde ich definitiv schlechter als die Lieder von den letzten beiden Alben, die ich übrigens ziemlich gut finde, vor allem "A Matter of Life and Death". Relativ ruhig für Maiden, teilweise vielleicht auch etwas eintönig, aber mir gefallen die Melodien richtig gut, von daher macht mir das nicht so viel aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 18. Aug 2010, 19:39 
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Bei mir ist vor allem "El Dorado", das ich als es als Vorab-Song rauskam recht langweilig fand, enorm gewachsen, seit ich das Album habe, ist bis jetzt mein Lieblingstrack.
Auch "The Final Frontier" und "Isle Of Avalon" find ich stark, der Rest braucht noch ein paar Durchläufe, wobei v.a. "Mother Of Mercy" und "When The Wild Wind Blows" noch ziemlich gut sind.

Noch find ich das Album insgesamt aber schwächer als "A Matter Of Life And Death".

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ducere te non vult Priscus: et ille sapit.

- Martial


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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 19. Aug 2010, 13:34 
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Habe das Album mittlerweile mehrmals komplett durchgehört. Anfangs fand ich "The Final Frontier" ziemlich enttäuschend, aber das Album wächst mit jedem weiteren Durchlauf.

Nehmen wir als Beispiel "Satellite 15 ... The Final Frontier". Das Intro baut eine Spannung auf, die beim ersten Hören mit dem eigentlichen Song sofort wieder verpufft. Der Track klingt viel zu relaxt für einen Maiden - Opener ... keine Spur von der Power von Openern wie "Aces High", "Caught Somewhere In Time" oder "Be Quick Or Be Dead". Doch nach dem 3-4 Hören fand ich den Song gut und der Chorus geht live bestimmt gut ab ... trotzdem ist er für den ersten Songs eines Maidenalbums immer noch etwas schlapp.

Ähnlich ging es mir mit "El Dorado", "Mother Of Mercy" und "The Man Who Would Be King". Anfangs war ich wenig begeistert, mittlerweile finde ich die drei Titel gut. Zwar nicht überragend, aber trotzdem gut.

Darüber hinaus enthält "The Final Frontier" mit "Coming Home", "The Alchemist", "Isle Of Avalon", "Starblind" (Killer!!!), "The Talisman" und "When The Wild Wind Blows" erstklassigen, teilweise progressiven Maidenstoff, der immer besser wird. War also anfangs skeptisch, mittlerweile bin ich aber sehr zufrieden.

Allerdings kann man "The Final Frontier" nur dann genießen, wenn man nicht "Killers Part 2" oder "The Number Of The Beast Part 2" erwartet und sich von dem "Früher war alles besser" - Gedanken verabschiedet. Natürlich gefallen mir die ersten sieben Maiden - Alben und "Brave New World" - Album auch besser, aber trotzdem kann ich "The Final Frontier" als hervorragendes Maiden - Album bezeichnen und auch als solches genießen. Wer aber krampfhaft ein "Number Of The Beast / Piece Of Mind / Powerslave" - Revival erwartet, wird enttäuscht sein.

Soweit meine völlig unmaßgebliche Meinung zur neuen Maiden.

8,5 / 10 Punkte

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 19. Aug 2010, 14:18 
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Komisch, ich mochte die Songs Final Frontier (durch das Video vorher bekannt) udn El Dorado schon beide recht schnell, dann, als das Album endlich raus war, musste ich diesen, aus meiner Sicht, grauenhaften, synthetischen Kack (Planet 15) ertragen - das will mir einfach nicht in den Kopf, was sie da geritten hat - das passt nicht... Dann nahm das Album ein paar Tracks ein wenig Auszeit, aber die zweite Hälfte ist eindeutig besser. Mit mehrmaligem Hören gefallen mir nun alle Stücke (P15 ausgenommen!) - tolles Album!

UP THE IRONS!

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 Betreff des Beitrags: Re: Iron Maiden - The Final Frontier
BeitragVerfasst: 19. Aug 2010, 21:59 
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musste mir das auch erst ein paar mal anhören. nach dem ersten hören aufn küchen radio ( :lol: ) fand ich das ganze album bis auf the alchemist sau lahmarschig, vom sound total dünne und langweilig. habs mir dann aufs iphone gehauen und dann immer mal unterwegs mit einigermaßen tauglichen kopfhöhrern angehört.
es ist zwar kein knaller und mir fehlen so ein paar schnell teile ala the trooper oder son teil wie fear of the dark - ist euch auch aufgefallen, dass sich da ein lied n bissel danach anhört? ich glaube das ist when the wild wind blows. mir ist jedenfalls so an manchen stellen - aber insgesamt kann man es sich anhören und muss es auch öfters tun, damit es nicht gleich in der ecke landet^^
das einzige lied, was ich total scheiße find, ist mother of mercy. das geht mir so aufn träcker wie bruce da singt. bahhh...

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