
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Joe Dante
Länge: ca. 88 Minuten
Freigabe: FSK 16
Darsteller: Chris Massoglia, Haley Bennett, Nathan Gamble, Bruce Dern, Teri Polo
Inhalt:
Es geht um eine Familie, die vor ihrer Vergangenheit flüchten wird. Schutz und Unterkunft finden sie in einem vermeintlich verlassenen Haus, das zu ihrer Überraschung mit einem mysteriösen Loch im Boden der Kellerräume aufwartet. Das Geheimnis um die tiefe und der alles verschlingenden Dunkelheit, wird sich schon bald offenbaren und alle Schreckensszenarien übertrumpfen.
Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=KchKQQ4ZGr4Seit 02.05.2011 im Verleih.
Kritik:
Joe Dante (Das Tier, Gremlins, Piranhas) ist zurück.
Die Darsteller sind sympathisch. Wenn der kleine Bruder dem Großen einen Ball volle Wucht vor den Kopf drischt, dann fragt man sich, was das eigentlich für Familienverhältnisse sind. Allerdings ist dies hier vollkommen normal und auch die Mutter ist sehr freakig drauf.
Mit dabei Haley Bennett (Molly Hartley - Pakt mit dem Bösen), Chris Massoglia (Mitternachtszirkus) und der Blonde Spross Nathan Gamble, den viele von „Der Nebel“ her kennen, aber auch bei The Dark Knight hatte er anschließend die Rolle des James Gordon Jr. und gar alle 3 empfand ich sehr sympathisch. Soweit wirken die Hauptdarsteller absolut kindergerecht, wobei sich Erwachsene eher schwer tun werden, sich auf die auch etwas naiv wirkenden Darsteller voll einzulassen.
Es ist allerdings im Verlauf schon eigenartig wie locker die Kids drauf sind und das sie noch Party machen, obwohl diese kurz zuvor im Haus mit gruseligen Geistern schaurig in Berührung kamen. Als richtiger Partyfilm geht das Treiben soweit auch nicht durch, dennoch unterhält das Werk gut.
Entdeckt wird also im Keller ein abgeschlossenes Loch, wo schon mal eine South Park Puppe hinabgeseilt wird, die plötzlich darin verschwindet. Die geisterhaften Erscheinungen sind nun auch außerhalb des Lochs aktiv, erklärt wird dies noch glaubhaft damit, dass aus diesem Loch die Ängste der Charaktere empor steigen, die dieses Loch geöffnet haben. Zu sehen ist dann eine gruselige, lebendige Clownspuppe und ein Geistermädchen sowie im Finale der bulliger Papa, der sich als misshandelnder Vater unserer 2 Brüder entpuppt, welcher ebenfalls als Angst-Erscheinung aus dem Loch kriecht. Besonders gut ist das letzte Drittel, wo es dann in die geisterhafte Dimension geht, was ziemlich an die 80er Jahre alla „House 1-3“ erinnert, was den Film dann noch von der Durchschnittswahre zu einem guten Genrevertreter werden lässt, denn solch fantasievollen und auch atmosphärischen Gruselfilme, sind mittlerweile sehr selten geworden.
Schlussdialog:
Kein „Gremlins“ oder „Das Tier“, aber trotzdem ordentlich und für Fans von Kinder-Horror der alten Schule sehenswert.
7/10
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