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Veröffentlicht am von The Undertaker

Zoomania mit Anpassungen an verschiedene Länder

Regionale Eigenarten finden Beachtung beim Animationsfilm

Disneys neuester Animationsfilm Zoomania läuft in Deutschland seit einer Woche in den Kinos. Nun tauchte eine Übersicht auf, aus der man entnehmen kann, dass für verschiedene Länder auch teilweise andere Tierarten verwendet wurden.

So gibt es beispielsweise in China einen Panda zu sehen, während man in Australien und Neuseeland einen Koala verwendete. Ganz neu ist das Vorgehen nicht, schon bei Pixars Alles steht Kopf gab es im letzten Jahr regionale Änderungen.

Zoomania ist eine Metropole wie keine andere, eine Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten und Schmelztiegel der unterschiedlichsten Tierarten aus aller Welt: Wüstenbewohner leben in Sahara-Wolkenkratzern neben Eisbären in coolen Iglu-Appartements. Hier scheint für jeden einfach alles möglich, egal ob Spitzmaus oder Elefant. Doch als Polizistin Judy Hopps – jung, ... [mehr]
Quelle: Twitter

Mehr zu: Zoomania

Kommentare

11.03.2016 00:05 Uhr - Psy. Mantis
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An sich keine so schlechte Idee. Zuerst dachte ich, die haben den Film politisch korrekter gemacht, weil sich irgendwer wegen irgendwas beleidigt gefühlt hat. Kommt ja schließlich oft vor.

11.03.2016 00:09 Uhr - Dragon50
1x
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Und in Deutschland?

11.03.2016 00:12 Uhr - 10Vorne
7x
Da hätte ich ein paar Ideen - eine selbstgefällige Pute ("Angie"), ein leicht seniler Brummbär ("Horst") oder ein eitles Walross ("Siggie").

11.03.2016 00:12 Uhr - Cans
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11.03.2016 00:09 Uhr schrieb Dragon50
Und in Deutschland?


Auf Filmstarts.de las ich kürzlich, dass bei uns wie in der amerikanischen Fassung der Elch zu sehen ist.

11.03.2016 00:14 Uhr - Venga
3x
11.03.2016 00:09 Uhr schrieb Dragon50
Und in Deutschland?


Ein Spanferkel.

11.03.2016 00:19 Uhr - Grosser_Wolf
Ahja, jetzt kommt's auch auf Schnittberichte. Auf Twitter fliegen Berichte darüber seit Filmstart herum. Wir haben übrigens den Elch. Was ich sehr gut finde. Dennoch haben wir inzwischen gewisse andere "Anpassungen", wie sie in Computeranimationsfilmen inzwischen öfters zu finden sind: deutsche Schriften, Tafeln und anderes. Also keine Untertitel, was da (auf englisch) auf einem Schild steht etc., sondern das Wichtigste gleich auf deutsch.

11.03.2016 00:19 Uhr - Dragon50
DB-Helfer
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11.03.2016 00:12 Uhr schrieb Cans
11.03.2016 00:09 Uhr schrieb Dragon50
Und in Deutschland?


Auf Filmstarts.de las ich kürzlich, dass bei uns wie in der amerikanischen Fassung der Elch zu sehen ist.
OK.

@Venga
Schweinshaxe hätte auch gereicht XD

11.03.2016 01:53 Uhr - spobob13
Mann, voll die gute Idee. Jeder Film wird nicht mehr nur synchronisiert sondern komplett lokalisiert.

Anstatt Patrick Swayze ind die "Rote Flut", könnte hier zu Lande Til Schweiger in "Die käsige Flut" uns vor den gemeinen Holländern beiseite stehen, die alle Käseläden des Landes besetzt haben und jeden Handkäse aus dem Verkehr ziehen, und durch Gaudas und Ementaler ersetzen. Das Finale artet in ein grosses Fressen bis zum letzten Käse aus. Welcher Käse überlebt?

Eine spannende Geschichte, und nicht so brutal wie die Ami Version - ganz im Sinne der hiesigen Sittenwächter. Aber wetten, bald würde sich Widerstand bilden. Die Veganer hätten da schon ein Wörtchen mitzureden. Im Focus der Käse - von ausgebeuteten Kühen, Ziegen und was sonst noch so Milch gibt. Politisch unkorrekt bis zum geht nicht mehr und Minderheitenfeindlich.

Dann eben noch ausgefeilter.

Neuer Titel: "Die gelbe Pollenflut". Deutschland wird (wie eigentlich jedes Jahr) von Pollen unterjocht. Ein paar unerschrockene Veganer, Beamte, Heterosexuelle und Nordafrikaner stellen sich der Gefahr mit Wischmopp und Staubtuch. Werden sie es schaffen? Spannung bis zum letzten Pollenkorn ist vorprogrammiert.

Der Film wird per Gerichtsbeschluss 6 Monate später aus dem Verkehr gezogen. Die Klage der Botaniker hatte Erfolg. Die Vereinigung der Heterosexuellen bereiten eine Gegenklage vor, da man sich bewusst benachteiligt sieht.

Man wird es niemals allen recht machen können, in dem Sinne ein :-)

11.03.2016 02:45 Uhr - spobob13
1x
Ich muss einfach noch was zum Thema loswerden, also bitte nicht bös sein.

Letzlich dienen die regionalen Änderungen ja der Gewinnoptimierung, und aus Sicht der Unternehmen ist es nachvollziehbar. Wenn Filme nur noch nach Gesichtspunkten der Profitoptimierung designed werden, und das ist heute schon Alltag, wird das Medium immer langweiliger und berechenbarer. Die Masse ist was zählt, und kein grosses Studio traut sich einen Film ohne Umschnitte nach Testpuplikumsbefragungen auf den Markt zu bringen.

Publisher wie Wild Bunch, die den Vertrieb für kleinere Produktionen übernehmen sind mir mittlerweilen tausendfach lieber. Es fehlen die ganz grossen Stars, aber dafür bekommt man keine glatt gebügelten Umfragefilme, sondern ausnahmlos Unikate die einfach tausendfach origineller als der Hollywood Einheitsbrei sind.

Die grossen Studios werden natürlich weiter so machen, das Konzept geht ja auf. Hier rein - da raus - und zwischen durch noch mit x Bekannten auf WhatsApp ein wenig Konversation.

Früher war grosses Kino noch was Besonderes.

11.03.2016 07:18 Uhr - Dale_Cooper
4x
"Regionale Eigenheiten"? Was ist denn das für eine Art Filme zu machen bzw. zu vermarkten? Was bedeutet das für die Zukunft des Films? Dieses neoliberale Gehabe wird in Zukunft wahrscheinlich Hollywood-Filme NOCH langweiliger und substanzloser machen.

Hier tritt sehr deutlich der Unterschied zutage, ob jemand lediglich Filme "macht" um Kohle zu scheffeln oder ob jemand Kunst produziert bzw. eine Vision hat die er umsetzen möchte. Klar wollen die meisten Leute auch Geld verdienen mit Filmen, aber das oben beschrieben ist dann kein Film mehr, sondern eine auf möglichst viele Geschmäcker ausgerichtete oberflächliche Rummelplatz-Attraktion.

11.03.2016 07:37 Uhr - Boffler
2x
11.03.2016 00:09 Uhr schrieb Dragon50
Und in Deutschland?

wird nur der Titel geändert in Zoophilia.

11.03.2016 09:44 Uhr - Kerry
1x
11.03.2016 07:18 Uhr schrieb Dale_Cooper
"Regionale Eigenheiten"? Was ist denn das für eine Art Filme zu machen bzw. zu vermarkten? Was bedeutet das für die Zukunft des Films? Dieses neoliberale Gehabe wird in Zukunft wahrscheinlich Hollywood-Filme NOCH langweiliger und substanzloser machen.

Hier tritt sehr deutlich der Unterschied zutage, ob jemand lediglich Filme "macht" um Kohle zu scheffeln oder ob jemand Kunst produziert bzw. eine Vision hat die er umsetzen möchte. Klar wollen die meisten Leute auch Geld verdienen mit Filmen, aber das oben beschrieben ist dann kein Film mehr, sondern eine auf möglichst viele Geschmäcker ausgerichtete oberflächliche Rummelplatz-Attraktion.

Bei "Zoomania" handelt es sich um einen Disney Film mit der Zielgruppe "Kinder". Selbstertändlich wird dieser poduziert, um Geld zu verdienen.
Die Vision ist zunächst einmal "Geld" - was in einer Marktwirtschaft ja grundsätzlich auch ok ist. Künstlerische Ansprüche kommen hier keine vor. Oder allenfalls an 3. oder 4. Stelle.
Bei den Begrifflichkeiten "Film" und "kunst" mag es zwar bisweilen Überschneidungen geben. Bei solch zig Millionen / Milliarden Dollarproduktionen für einen globabelen Kindermarkt jedoch eher weniger.

12.03.2016 04:32 Uhr - II__II
Können wir bitte auch mal über die Änderung von 'Zootopia' in 'Zoomania' reden? Die Änderung beschränkt sich ja nicht nur auf den Filmtitel, sondern geht auch zu Ungunsten von Teilen der Handlung.
In Deutschland gibts keine Utopien, aber dafür Wahnsinn? Oder wie soll man das verstehen?

13.03.2016 21:40 Uhr - ManWithTheGun
Mir sind solche Anpassungen wurscht. Wenn sie den Film nur nicht immer mit ihren "Promi"-Synchros versauen würden. Die nehmen uns Sprechern immer mehr die Arbeit weg.... Ich hasse das!

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