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Veröffentlicht am von Tom Cody

Ghost in the Shell - Erste Realverfilmung des Mangas

Scarlett Johansson übernimmt die Hauptrolle in Ghost in the Shell

Sicherlich einer der bekanntesten Mangas überhaupt ist der 1989 entstandene Ghost in the Shell, geschrieben von Masamune Shirow. Die Story handelt von der Jagd der Cyborg-Polizistin Motoko Kusanagi und der „Security 9 Section“ nach einem mysteriösen und gefährlichen Hacker, dem „Puppet Master“ („Puppenspieler“), der Menschen, die sich durch Implantation künstlicher Bestandteile zu Cyborgs verändern ließen, ihre Identität verlieren lässt und sie beeinflussen kann, für ihn Verbrechen zu begehen.

Der  Ghost in the Shell-Manga wurde bereits mehrfach (in Anime-Form) als Film oder TV-Serie bearbeitet. Als wichtigstes Werk gilt hierbei der 1995 unter der Regie von Mamoru Oshii entstandene Ghost in the Shell-Film. Der Animestreifen gilt als Genre-Meisterwerk und trug (wie z.B. auch der epochale, sieben Jahre zuvor entstandene Akira) viel zur zunehmenden internationalen Popularität von Animes bei.

Vor kurzem vermeldete das Branchenportal collider.com, dass jetzt in Neuseeland die Dreharbeiten zur ersten Realfilm-Bearbeitung gestartet sind. Die Produktion unter der Leitung von (u.a.) Paramount und Dreamworks SKG sollte zunächst von Disney vertrieben werden. Diese machten einen Rückzieher und nun übernimmt Paramount den nationalen und internationalen Vertrieb.

 

In der Hauptrolle als „Motoko Kusanagi“ sehen wir Scarlett Johansson, weitere Parts werden übernommen von Michael Pitt, Michael Wincott, Juliette Binoche, Takeshi Kitano sowie Kaori Momoi, Chin Han, Danusia Samal, Lasarus Ratuere, Yutaka Izumihara und Tuwanda Manyimo. Die Regie dieser aufwändigen Produktion wurde Rupert Sanders übertragen, den man am ehesten noch als Regisseur von Snow White and the Huntsman kennt

Einen wichtigen Unterschied zum Manga gibt es bereits jetzt zu vermelden. Anders als in der Vorlage greift man nicht auf den „Puppet Master“ als Antagonisten zurück, sondern nimmt den aus der TV-Produktion Ghost in the Shell: Stand Alone Complex hervorgegangenen „Laughing Man“ (Michael Pitt) als Gegenspieler.

Inwieweit man sich weiterhin an die Vorlage(n) hält und ob es den Filmemachern gelingt den „Geist“ der Mangas/Animes in ihren Spielfilm herüber zu retten…davon können sich die Fans in den USA beim geplanten Kinostart ab Mitte April 2017 überzeugen.

Basierend auf dem international anerkannten Sci-Fi Hit, "GHOST IN THE SHELL" erzählt die Geschichte von Major, einem einzigartigen halb Mensch halb Cyborg Hybrid, der die Elite Einheit Section 9 anführt. Ihr Ziel ist es die gefährlichsten Kriminellen und Extremisten zu stoppen. Jetzt allerdings muss sich Section 9 einem Feind stellen, der sich das Ziel gesetzt hat, die fortschrittliche Cyber Technologie von Hanka Robotics auszulöschen. (Paramount Pictures Deutschland)
Quelle: collider.com

Kommentare

16.04.2016 00:06 Uhr - Dragon50
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Sieht leider nicht toll aus.

16.04.2016 00:15 Uhr - Cocoloco
1x
Sieht nach Cosplay aus.
So sehr Scarlett Johansson als Black Widow auch rockt, als Motoko ist sie einfach fehlbesetzt.

16.04.2016 00:20 Uhr - Oberstarzt
5x
Es gibt einfach Filme, die sollte man für sich stehen lassen: Ghost in the Shell ist einer davon.

Außerdem hatte er schon mit Matrix eine (inoffizielle) Realverfilmung erhalten.

16.04.2016 00:30 Uhr - Psy. Mantis
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So gut die Realverfilmung vielleicht auch gemeint ist, aber Scarlett Johansson ist eindeutig die falsche Besetzung für Motoko Kusanagi. Dabei gibt es doch so viele gute asiatische Schauspielerinnen, die perfekt für die Rolle gewesen wären - nur war Hollywood zu faul diese zu suchen.

16.04.2016 00:31 Uhr - Dragon50
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Kikuchi Rinko hätte viel besser gepasst.

16.04.2016 00:36 Uhr - Boffler
1x
Scarelett Johansson und Cyber Sci-Fi? Hoffentlich läuft das nicht auf ein Lucy 2.0 hinaus? Ansonsten weiß ich nicht, was ich von Anime Live Action Verfilmungen halten soll. Gantz hat mich z.B. ziemlich enttäuscht.

16.04.2016 01:30 Uhr - Carlos Glatzos
5x
16.04.2016 00:36 Uhr schrieb Boffler
Scarelett Johansson und Cyber Sci-Fi? Hoffentlich läuft das nicht auf ein Lucy 2.0 hinaus? Ansonsten weiß ich nicht, was ich von Anime Live Action Verfilmungen halten soll. Gantz hat mich z.B. ziemlich enttäuscht.


Stimmt schon. Allerdings rockt Crying Freeman auch heute noch.
Zum GitS Film: Absolute Fehlbesetzung, und dass das Endresultat auch nur ansatzweise so gut wie der '95er Anime aussieht bezweifel ich auch mal. Lasse mich aber auch gerne überraschen.

16.04.2016 03:59 Uhr - NICOTERO
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@ Oberstarzt
Absolut! Damit hast Du alles gesagt...:)

16.04.2016 04:40 Uhr - Bruce Banner
2x
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16.04.2016 00:20 Uhr schrieb Oberstarzt
Es gibt einfach Filme, die sollte man für sich stehen lassen: Ghost in the Shell ist einer davon.

Außerdem hatte er schon mit Matrix eine (inoffizielle) Realverfilmung erhalten.

Bei ersterem würde ich Dir (eventuell) noch zustimmen, aber letzeres ist ja wohl völliger Blödsinn.
Die Wachowskys haben sich vielleicht zu guten Teilen von Ghost in the Shell inspirieren lassen, aber das war's auch schon.

@Carlos: Ja Man! Freeman forever!
Meinetwegen könnten die auch sehr gerne mal ne Realverfilmung von Ninja Scroll machen.

16.04.2016 07:05 Uhr - freund
2x
Sollen die ruhig machen, der erstklassige Anime wird dadurch nicht schlechter. Scarlett hin oder her aber Rupert Sanders macht mir mehr Sorgen, glaub nicht, dass er dem irgendwie gewachsen ist. Bleibe der Verfilmung neutral.

Was ist eigentlich mit Spielberg, hat er die Rechte noch, mischt er da mit oder hält sich komplett raus?

16.04.2016 08:07 Uhr - Kane McCool
1x
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16.04.2016 07:05 Uhr schrieb freund
Sollen die ruhig machen, der erstklassige Anime wird dadurch nicht schlechter. Scarlett hin oder her aber Rupert Sanders macht mir mehr Sorgen, glaub nicht, dass er dem irgendwie gewachsen ist.


Mit dem als Regisseur traue ich dem Braten auch noch nicht so wirklich. Das wäre eher eine Aufgabe für einen James Cameron, Ridley Scott, Christopher Nolan oder halt Spielberg selber gewesen.

16.04.2016 09:02 Uhr - neothechosenone
Weiß jemand zufällig, wo man das Original auf DVD neu für einen halbwegs günstigen Preis bekommt?

16.04.2016 09:07 Uhr - Numb_er21
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16.04.2016 08:07 Uhr schrieb Kane McCool
16.04.2016 07:05 Uhr schrieb freund
Sollen die ruhig machen, der erstklassige Anime wird dadurch nicht schlechter. Scarlett hin oder her aber Rupert Sanders macht mir mehr Sorgen, glaub nicht, dass er dem irgendwie gewachsen ist.


Mit dem als Regisseur traue ich dem Braten auch noch nicht so wirklich. Das wäre eher eine Aufgabe für einen James Cameron, Ridley Scott, Christopher Nolan oder halt Spielberg selber gewesen.


Also bei den anderen stimme ich dir ja zu, aber Steven Spielberg kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Bin persönlich aber auch kein Fan der meisten seiner Machwerke... Mir gefällt die Art und Weise wie er schneidet und Handlungen aufbaut nicht. Es gibt natürlich Ausnahmen.

16.04.2016 09:26 Uhr - Kane McCool
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Allerdings hat Spielberg die Realfilm-Rechte an GitS! Weiß aber auch nicht, welcher Spielberg-Film mich zuletzt beeindrucken konnte. Glaub das muss "Der Soldat James Ryan" gewesen sein.

Wie man jedoch auf Sanders gekommen ist will ich besser nicht wissen. Da waren bestimmt illegale Substanzen im Spiel!

16.04.2016 09:48 Uhr - Nick Rivers
1x
16.04.2016 00:31 Uhr schrieb Dragon50
Kikuchi Rinko hätte viel besser gepasst.


Absolut! War auch mein erster Gedanke :) Johansson´s Sexappeal hin oder her, etwas mehr Feingefühl bei der Auswahl der Besetzung ist essenziell für eine derartige Produktion, sonst gibts garantiert Stunk!

Hab da was interessantes zum Thema: https://vimeo.com/96559833

16.04.2016 10:15 Uhr - Undertaker
Moderator
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16.04.2016 09:02 Uhr schrieb neothechosenone
Weiß jemand zufällig, wo man das Original auf DVD neu für einen halbwegs günstigen Preis bekommt?

Bei Amazon gibt es die Special Edition mit deutschem Ton für 7,69 Euro. Aber Achtung, die dürfte Regionalcode 1 haben.

16.04.2016 10:18 Uhr - Tom Cody
1x
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16.04.2016 08:07 Uhr schrieb Kane McCool
16.04.2016 07:05 Uhr schrieb freund
Sollen die ruhig machen, der erstklassige Anime wird dadurch nicht schlechter. Scarlett hin oder her aber Rupert Sanders macht mir mehr Sorgen, glaub nicht, dass er dem irgendwie gewachsen ist.

Mit dem als Regisseur traue ich dem Braten auch noch nicht so wirklich. Das wäre eher eine Aufgabe für einen James Cameron, Ridley Scott, Christopher Nolan oder halt Spielberg selber gewesen.

Volle Zustimmung meinerseits. Ich will Herrn Sanders ja nicht zu nahe treten, aber "Snow White..." ist bisher der einzige Spiefilm, den er gedreht hat. Vielleicht überrascht er uns ja, aber noch bin ich ebenfalls skeptisch.
Ein paar andere, erfahrenere Regisseure (außer den Kandidaten die Kane McCool genannt hat) die mir gerade einfallen, wären vielleicht Neill Blomkamp, Joss Whedon, Antoine Fuqua, Joon Ho-Bong, Gareth Evans, Christopher McQuarrie, Pierre Morel, Jaume Collet-Serra, Matthew Vaughn, Katherine Bigelow, Joseph Kosinski oder Jee-woon Kim.

16.04.2016 15:38 Uhr - Freeman
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Och bitte, nein.
Ausgerechnet Ghost in the Shell? Was soll das dann werden? Ein äußerst armseliger Versuch wie die Realverfilmung von "A Kite", oder nett anzusehende Hochglanzoptik wie in "Aeon Flux" bloss ohne jeden Bezug zum Original? Vor allem in Bezug auf Cyberpunk, schwere Waffen (Tachikoma Panzer..etc.), ziemlich drastische Gewalt, Cyberterrorismus, schöne Frauen/ Cyborgs - mit welcher Zuschauergruppe liebäugelt man dann?
Und dann mit Scarlett Johansson? Ich sehe sie wirklich sehr gern und "Lucy" hat mir gut gefallen, aber ich sage ebenfalls, dass Rinko Kikuchi die definitiv bessere Wahl gewesen wäre.

Und ja, "Crying Freeman" ist wirklich eine adäquate Manga Verfilmung. :-)

16.04.2016 17:54 Uhr - Laughing Vampire
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16.04.2016 08:07 Uhr schrieb Kane McCool
Mit dem als Regisseur traue ich dem Braten auch noch nicht so wirklich. Das wäre eher eine Aufgabe für einen James Cameron, Ridley Scott, Christopher Nolan oder halt Spielberg selber gewesen.

Bei der Auflistung fehlen ja nur noch Michael Bay, George Lucas und Roland Emmerich, und du hast eigentlich alle beisammen, deren Ghost ich gerne mal gehackt sehen würde, um es vorsichtig auszudrücken. Der von Tom Cody genannte Bong Joon-ho wäre meiner Meinung nach genau der richtige Mann. Gegen Mamoru Oshii (Regisseur des Animes) spräche aber auch nichts, der beherrscht auch Realfilme.

Aber mir egal, dem Schmarrn werde ich schön aus dem Weg gehen. Würde mich sowieso nur ärgern.

16.04.2016 21:07 Uhr - Leviathanatos
2x
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Die beste Manga-Verfilmung ist und bleibt Story of Rickie.^^

Ansonsten bin ich was Realverfilmungen von Mangas und/oder Animes angeht generell eher skeptisch. Gerade wenn ein westliches Studio dahinter steckt. Dieser besondere Charm, diese eigentümliche japanische Erzählweise, dieser feine Sinn für Ästhetik - irgendwie fällt sowas bei Hollywood immer dem standardisierten Blockbuster-Einheitschema zum Opfer.

Ridley Scott, James Cameron und Nolan könnte ich mir von allen Hollywood-Regisseuren auch am ehesten vorstellen. Wobei die glorreichen Tage, eines Terminators und eines Blade Runners nun auch schon lange zurück liegen.
Und bezüglich Nolan: Was ja charakteristisch für viele Animes, Mangas und asiatische Filme generell ist, ist ja diese ganz besondere Bildsprache und Ästhetik mit der gespielt wird. Diese Ruhe und Eleganz in den Szenenbildern: klare Strukturen, starke Symmetrie. Jede Bildkomposition ist perfekt arrangiert - nichts bleibt dem Zufall überlassen. Visuell kommt Christopher Nolan diesem asiatischen Stil wirklich am nächsten.

Die Wachowski-Geschwister sind ja bekennende Fans, da wäre eine wirklich gelungene Ghost in the Shell-Umsetzung ein wahres Bilderbuch-Comeback.

Immerhin macht Kitano mit und Scarlett Johannson mag ich auch - selbst wenn sie vielleicht nicht die beste Wahl ist. Naja, vielleicht weiß ja Sanders zu überraschen. Auch wenn mir Miike lieber gewesen wäre.


@Laughing Vampire

Hat Oshii nicht sogar seinen Anime Patlabor als Realfilm umgesetzt? Bis auf Bilder vom Set vor ein paar Jahren hab ich von dem überhaupt nichts mehr gehört.

16.04.2016 23:39 Uhr - Laughing Vampire
2x
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16.04.2016 21:07 Uhr schrieb Leviathanatos
@Laughing Vampire

Hat Oshii nicht sogar seinen Anime Patlabor als Realfilm umgesetzt? Bis auf Bilder vom Set vor ein paar Jahren hab ich von dem überhaupt nichts mehr gehört.

Der Patlabor-Film sollte letztes Jahr erschienen sein, Genaueres dazu weiß ich leider nicht. Jedoch bin ich etwa ein großer Fan von "Avalon" und den Kerberos-Realfilmen, während "Assault Girls" von 2009 ja unbestritten eine Totalkatastrophe ist... Über das notwendige Können verfügt er jedenfalls. Bin auch sehr gespannt auf "Tōkyō Mukokuseki Shōjo", der letztes Jahr in Japan erschien und den ich noch nicht sehen konnte -- der Trailer macht jedenfalls Lust auf mehr: youtu.be/ISExrz56YG4

17.04.2016 06:59 Uhr - Grosser_Wolf
3x
Es gibt meines Geschmackes nach durchaus ein paar gute Realfilme, die auf Mangas oder Animes beruhen. "Casshern" und "Uzumaki" fand ich nicht schlecht, während mir "Space Battleship Yamato" zwar visuell gefiel, aber etwas arg zäh und konfus war (noch konfuser, als manch asiatischer Stoff auf uns westlichen Filmfreunde ohnehin wirkt). Die "Death Note"-Filme fand ich ganz hervorragend (sie kamen noch vor der Anime-Serie heraus). "City Hunter" mit Jackie Chan war auch ganz putzig. Und so weiter. Lange Liste.

Jedoch denke ich, daß man solche Stoffe entweder asiatischen Machern in die Hände drücken sollte oder wirklichen Ausnahmeregisseuren. Wenn große westliche Studios und Produzenten mit großen Budget einen Manga oder Anime umsetzen wollen, dann bezeifle ich ein herausragendes Gelingen. Das wird nur verwässert, jede Wette.

Die Amis prügeln sich angeblich um die Rechte eines Realfilms um "Pokemon". Das kann ja was werden, Freunde!

17.04.2016 13:14 Uhr - Kane McCool
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17.04.2016 06:59 Uhr schrieb Grosser_Wolf

Die Amis prügeln sich angeblich um die Rechte eines Realfilms um "Pokemon". Das kann ja was werden, Freunde!


Es gibt Animes/Mangas die kann man einfach nicht optisch als Realfilm gut umsetzen. Pokemon dürfte mit CGI-Viechern noch machbar sein, aber z.B. Sailor Moon und DBZ sind einfach zu strange (vor allem für westliche Gemüter), um sie real umsetzen zu können. Vor allem wenn westliche Studios mit falschem Gespür sich derer annehmen. Deshalb war ja auch der Dragonball-Realfilm mit Chow Yun-Fat ein Rohrkrepierer. Dort musste Teenie-Goku u.a. ja auf Teufel komm' raus auf eine amerikanische Klischee-Highschool samt den handelsüblichen Pausenhof-Mobbern, während Goku im Anime/Mange nie eine Schule von innen gesehen hat (höchstens wenn Chichi ihn zum Elternabend in Gohans Schule peitscht).

17.04.2016 22:54 Uhr - Zeux
17.04.2016 06:59 Uhr schrieb Grosser_Wolf
Es gibt meines Geschmackes nach durchaus ein paar gute Realfilme, die auf Mangas oder Animes beruhen. "Casshern" und "Uzumaki" fand ich nicht schlecht, während mir "Space Battleship Yamato" zwar visuell gefiel, aber etwas arg zäh und konfus war (noch konfuser, als manch asiatischer Stoff auf uns westlichen Filmfreunde ohnehin wirkt). Die "Death Note"-Filme fand ich ganz hervorragend (sie kamen noch vor der Anime-Serie heraus). "City Hunter" mit Jackie Chan war auch ganz putzig. Und so weiter. Lange Liste.

Jedoch denke ich, daß man solche Stoffe entweder asiatischen Machern in die Hände drücken sollte oder wirklichen Ausnahmeregisseuren. Wenn große westliche Studios und Produzenten mit großen Budget einen Manga oder Anime umsetzen wollen, dann bezeifle ich ein herausragendes Gelingen. Das wird nur verwässert, jede Wette.

Die Amis prügeln sich angeblich um die Rechte eines Realfilms um "Pokemon". Das kann ja was werden, Freunde!


Ich hoffe das ist jetzt nicht zu OT aber bezüglich Uzumaki (hab den Film nicht gesehen aber den Manga gelesen):
Was geht bloß im Kopf von Junji Ito vor? Haha, ich sag bloß Schnecken oder Gebärmutter. Sowas liest man auch nicht alle Tage...

18.04.2016 01:02 Uhr - spobob13
Die perfekte weibliche reale Manga Darstellerin sollte nicht älter als 16 sein und dazu noch viel jünger wirken. Dazu sollte sie tellergrosse Augen mitbringen :-) So gesehen ist Scarlett Johansson nicht die rechte Wahl- ihre Augen sind viel zu klein und sie ist unendlich zu alt dafür. Zumindest kollidiert sie nicht mit den guten Sitten. Nicht authentisch für Mangas - aber immer noch besser als sich irgendwo vor Gericht rechtfertigen zu müssen.

18.04.2016 11:19 Uhr - marx1201
1x
Must be the reason why im King of my Castle.

Das Anime ist Klasse, ich bezweifele das bei dem Film allerdings. Alleine schon die Regie lässt nichts gutes erahnen.

18.04.2016 12:18 Uhr - die Kreatur
17.04.2016 13:14 Uhr schrieb Kane McCool

Es gibt Animes/Mangas die kann man einfach nicht optisch als Realfilm gut umsetzen. Pokemon dürfte mit CGI-Viechern noch machbar sein, aber z.B. Sailor Moon und DBZ sind einfach zu strange (vor allem für westliche Gemüter)


von Sailor Moon gab es bereits eine Live Action Serie, die war ziemlich gut

18.04.2016 19:50 Uhr - Leviathanatos
User-Level von Leviathanatos 2
Erfahrungspunkte von Leviathanatos 42
16.04.2016 23:39 Uhr schrieb Laughing Vampire
16.04.2016 21:07 Uhr schrieb Leviathanatos
@Laughing Vampire

Hat Oshii nicht sogar seinen Anime Patlabor als Realfilm umgesetzt? Bis auf Bilder vom Set vor ein paar Jahren hab ich von dem überhaupt nichts mehr gehört.

Der Patlabor-Film sollte letztes Jahr erschienen sein, Genaueres dazu weiß ich leider nicht. Jedoch bin ich etwa ein großer Fan von "Avalon" und den Kerberos-Realfilmen, während "Assault Girls" von 2009 ja unbestritten eine Totalkatastrophe ist... Über das notwendige Können verfügt er jedenfalls. Bin auch sehr gespannt auf "Tōkyō Mukokuseki Shōjo", der letztes Jahr in Japan erschien und den ich noch nicht sehen konnte -- der Trailer macht jedenfalls Lust auf mehr: youtu.be/ISExrz56YG4


Danke für die Tipps - sind notiert. ;)

Was Oshiis Realfilme anbelangt hab ich wirklich Nachholbedarf. Avalon und Stray Dogs sehen wirklich super aus - letzterer scheint aber wohl nur als US-Import erhältlich zu sein. Der Trailer zu Nowhere Girl (Tôkyô mukokuseki shôjo) sieht auch interessant aus - hat was von Carrie.

19.04.2016 15:28 Uhr - Zeux
17.04.2016 22:54 Uhr schrieb Zeux
17.04.2016 06:59 Uhr schrieb Grosser_Wolf
Es gibt meines Geschmackes nach durchaus ein paar gute Realfilme, die auf Mangas oder Animes beruhen. "Casshern" und "Uzumaki" fand ich nicht schlecht, während mir "Space Battleship Yamato" zwar visuell gefiel, aber etwas arg zäh und konfus war (noch konfuser, als manch asiatischer Stoff auf uns westlichen Filmfreunde ohnehin wirkt). Die "Death Note"-Filme fand ich ganz hervorragend (sie kamen noch vor der Anime-Serie heraus). "City Hunter" mit Jackie Chan war auch ganz putzig. Und so weiter. Lange Liste.

Jedoch denke ich, daß man solche Stoffe entweder asiatischen Machern in die Hände drücken sollte oder wirklichen Ausnahmeregisseuren. Wenn große westliche Studios und Produzenten mit großen Budget einen Manga oder Anime umsetzen wollen, dann bezeifle ich ein herausragendes Gelingen. Das wird nur verwässert, jede Wette.

Die Amis prügeln sich angeblich um die Rechte eines Realfilms um "Pokemon". Das kann ja was werden, Freunde!


Ich hoffe das ist jetzt nicht zu OT aber bezüglich Uzumaki (hab den Film nicht gesehen aber den Manga gelesen):
Was geht bloß im Kopf von Junji Ito vor? Haha, ich sag bloß Schnecken oder Gebärmutter. Sowas liest man auch nicht alle Tage...


Oh je, wie komme ich denn auf Gebärmutter? Ich meinte Plazenta. Außerdem klang die Beschreibung nach Hentai, wo es doch Horror ist. Wollen den Trollen doch nicht unnötig Futter geben.

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