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Veröffentlicht am von sausagemoo81

Ghostbusters darf in China nicht in die Kinos

Geister sind in China immer noch unerwünschter Hardcore

Während es der neue Ghostbusters dieses Wochenende endlich in die US-Kinos schafft und am 4. August 2016 auch in Deutschland zu sehen sein wird, gehen die Filmfans in China leer aus. Denn dort wurde der Film mit einem Aufführungsverbot belegt.

Zu den Gründen gibt es wenig Offizielles, wie so oft, wenn man sich für die Zensur auch ein klein wenig schämt. Ein Executive der chinesischen Firma, die die meisten Filmimporte regelte, meinte, dass es nichts mit Zensur zu tun hat, sondern die Entscheidung für das Verbot, dass die beiden Originalfilme nie offiziell in China im Kino liefen und deshalb auch kein Interesse der Chinesen am Remake existiert. Zweifelsohne wurde das zuvor durch ausreichend Marktforschung untersucht.

Andere wiederrum denken, dass es eher mit der Tatsache zusammenhängt, dass Geister und anderes Übersinnliche in den chinesischen Medien nicht gerne gesehen wird. Also vom Staat, nicht zwangsläufig auch vom Publikum. Schon vor einigen Jahren hatten wir eine Meldung, dass entsprechende Zensurmaßnahmen verstärkt wurden. Um die psychische Gesundheit der Jugend zu schützen, sind Filme, die den Aberglauben fördern könnten, zu zensieren.

Dabei machte man sich in der Marketingabteilung von Sony allergrößte Mühe einen passenden Filmtitel für China zu finden, in dem kein "Geist" vorkommt: "Super Power Dare Die Team". Vergeblich.

Dreißig Jahre nachdem das Original die Welt im Sturm erobert hat, kommen die GHOSTBUSTERS zurück auf die große Leinwand - wiederbelebt für eine neue Generation. Regisseur Paul Feig kombiniert die altbewährten Methoden der Geisterbekämpfung, die das Franchise zum Kult gemacht haben, mit neuen Hauptcharakteren, gespielt von den witzigsten Schauspielern, die Hollywood derzeit zu bieten hat. Machen Sie sich bereit und schauen sie den GHOSTBUSTERS dabei zu, wie sie diesen Sommer die Welt retten! (Sony Pictures Home Entertainment)
Quelle: THR

Kommentare

16.07.2016 00:05 Uhr - Captian Wow
3x
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Die hams gut....müssen sich den Frevel nicht antun.

16.07.2016 00:06 Uhr - Rayd
5x
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Müssen WIR auch nicht ;)

16.07.2016 00:18 Uhr - kolwe-x
1x
Schon genial, wie dieser Film nierdergemacht wird, seit dem 1. Trailer und jetzt wo er raus ist, dachte ich "Ok vielleicht waren die Trailer einfach Schrott..." aber nein, nach einigen YT Reviews werde ich diesen definitiv niemals sichten!

16.07.2016 00:32 Uhr - Psy. Mantis
1x
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Max Landis, Sohn von John Landis, war als Drehbuchautor ein heißer Kandidat, als es noch um eine Fortsetzung der Reihe (sprich, Ghostbusters 3) ging. Seine Ideen hatte er letztes Jahr auf seiner offiziellen Seite veröffentlicht. Inhaltlich wäre es durchaus eine würdige Fortsetzung gewesen.

http://www.maxlandiswrites.com/ghostbusters-iii/

16.07.2016 00:42 Uhr - Thrax
4x
Ich bin ja eigentlich den Film bezüglich nur noch stiller Mitleser was das gehate betrifft, weil es echt wichtigeres im Leben gibt als sich über ein ( sorry ) banales Filmchen aufzuregen.
Aber ich finde diejenigen die den Film schon gehasst haben bevor die erste Klappe fiel, sollen einfach bei den Originalen bleiben und diejenigen die dem Film ne Chance geben wollen, sollen ihn halt schauen. Problem gelöst!

Man kann auch echt ein Drama aus allem machen!

16.07.2016 00:59 Uhr - Hosenrolle
4x
Es wird IMMER Wichtigeres geben, aber Filme sind, wie auch Literatur, Theater, Oper, Konzerte, etc., Kunst. Und für die lohnt es sich ebenfalls zu streiten.

Jetzt wo die Einnahmen aus China wegfallen bin ich gespannt, was dabei herauskommt.
Filme wie dieser laufen vermutlich in den ersten zwei Wochen ok, und dann war´s das.

16.07.2016 01:18 Uhr - Skeletor
2x
Das Hate-Getrolle, das diesem Remake seit den ersten Trailern entgegen schlägt ist das geilste und peinlichste Internet-Drama seit langem!
Vor allem deswegen, weil die Giftspuckerei wirklich zu fast 100% von Leuten kommt, die den Film nie gesehen haben. Eigentlich der beste Beweis dafür, dass man solche Superfans und solche, die sich dafür halten immer bedienen, aber nie nach ihrer Meinung fragen sollte.
Was die "News" angeht...die Chinesen haben eben eine "Quote" für ausländische Filme und können nicht unendlich viele US Filme auf den Kinomarkt lassen. Scheinbar glaubt man in China schlicht nicht an den kommerziellen Erfolg des Streifens....

16.07.2016 01:53 Uhr - snoopyx
2x
Ach ja die Chinesische Regierung kümmert sich rührend um ihr Volk und handelt im besten Interesse,da sie ja die Vorgänger nie gesehen haben wäre es voll unfair jetzt ein Remake zu sehen,das würden sie nie verstehen.China ringt mir immer wieder ein Schmunzeln ab wenn es um deren Form der Zensur geht,dagegen ist unsere Verstümmelung mancher Filme echt ertragbar(Scherz,ist auch Bull***).Zensur jeglicher Art ist niemals in Ordnung,sondern nimmt den Menschen ihre Freiheit zur Selbstentscheidung,mir tun die Chinesen in solchen Fällen leid.Habe zwar kein Interesse an dem Remake aber trotzdem sollten die Menschen entscheiden dürfen ob sie ihn sehen wollen oder nicht.

16.07.2016 02:22 Uhr - Buddy likes Bacon
6x
Ein Aspekt, der hier leider nicht wirklich angesprochen wird, ist, dass Geister in China (und auch in Japan) aufgrund der buddhistischen und taoistischen Tradition einen ganz anderen Stellenwert haben als bei uns. Sie dienen nicht einfach der Unterhaltung und sind nicht bloß etwas, wovor man sich gruselt, sondern Geister sind die Seelen der verstorbenen Angehörigen, denen man mit Respekt begegnet. Es gibt sogar ein eigenes Geisterfest, das den Höhepunkt des Geistermonats darstellt. Dabei werden Speisen vor dem Haus aufgestellt, Geld wird als Opfergabe verbrannt und man lässt Lampen auf Flüssen und Bächen schwimmen, um den Seelen den Weg zu weisen.
Dass in so einer Kultur ein Film, in dem Charaktere Geister abknallen und dabei blöde Sprüche absondern, nicht unbedingt gut ankommt, sollte nicht überraschen.
Selbstverständlich spielt auch mit, dass die chinesische Führung möchte, dass alles ruhig und in geordneten Bahnen abläuft, weshalb alles, was für größere Unruhe sorgen könnte, vorsorglich verhindert wird. Und die Thematik dieses Filmes ist nun einmal dazu angetan, aufgrund unterschiedlicher kultureller Vorstellungen heftigere Reaktionen zu provozieren.

16.07.2016 02:30 Uhr - Hosenrolle
7x
16.07.2016 01:18 Uhr schrieb Skeletor
Das Hate-Getrolle, das diesem Remake seit den ersten Trailern entgegen schlägt ist das geilste und peinlichste Internet-Drama seit langem!
Vor allem deswegen, weil die Giftspuckerei wirklich zu fast 100% von Leuten kommt, die den Film nie gesehen haben. Eigentlich der beste Beweis dafür, dass man solche Superfans und solche, die sich dafür halten immer bedienen, aber nie nach ihrer Meinung fragen sollte.


Und das ist eben der Denkfehler bei der ganzen Sache, denn diese Leute sind alle potentielles Publikum, das entweder ins Kino geht oder auch nicht.

Damit wir uns nicht missverstehen, ich bin generell gegen unsachliches Gepöbel, egal ob man für oder gegen den Film ist.

Der Originalfilm ist mittlerweile ein Klassiker, der vielen Leuten etwas bedeutet, oft deswegen, weil sie damit aufgewachsen sind und eine schöne Zeit damit verbinden. Und dann dreht man davon ein Remake, das nicht nur völlig anders ist, sondern in seinem Trailer auch noch laute und banale Gags und Geister wie aus Scooby Doo präsentiert, und laut ruft "DAS sind die neuen Ghostbusters".

Ich denke, der Hass richtet sich vor allem gegen diese parasitäre Filmindustrie, die versucht, alte erfolgreiche Sachen neu aufzuwärmen um noch etwas Geld herauszupressen. Das Prinzip dahinter ist leicht erkennbar; jetzt gibt es ja dieses Remake der "Rocky Horror Picture Show" - warum auch immer. Und wie auch in Ghostbusters hat man einen der Originaldarsteller (Tim Curry) aus dem ersten Film in einer neuen Rolle eingebaut, in der Hoffnung, damit die Fans in die Kinos oder vor den Fernseher zu locken.

Bill Murray sah bei seinem Talkshow-Auftritt bei Jimmy Kimmel, als er Werbung für den Film machen sollte, nicht sehr glücklich aus, und hat sich einmal sogar eher müde die Augen gerieben, nachdem er einen Ausschnitt aus dem Film gesehen hat. Es gab sogar einen geleakten Brief, in dem stand, dass Murray quasi erpresst wurde, in diesem Film mitzuspielen.

Vor allem aber haben die Leute einfach das Gefühl, dass den Filmemachern völlig egal ist, was sie mit einem Film verbinden, dass sie keinen Respekt haben vor alten Kunstwerken.

Denk nur mal an das "Psycho"-Remake von Gus van Sant. Der hatte die sensationelle Idee, Hitchcocks Meisterwerk 1:1 nachzudrehen, nur diesmal in Farbe und mit geringfügigen Veränderungen. Und scheiterte grandios damit, denn wozu muss man dieses Meisterstück modernisieren? Wozu muss man die Einstichwunden auf dem Rücken nach dem Duschmord zeigen, und den nackten Hintern?

Ein guter Film oder eine gute Serie haben eine Qualität an sich, die noch Jahrzehnte später fesselt. Die Duschmordszene aus "Psycho" fasziniert noch heute, das Wagenrennen aus "Ben Hur" ist auch heute noch atemberaubend, und die Geister in "Ghostbusters" sind heute noch gruselig, und "Zurück in die Zukunft" hat immer wieder neue Generationen von Fans.

Diese Werke werden auch heute noch ständig auf DVD oder Blu-ray gekauft und besprochen, es gibt Fan Conventions usw.
Man muss da nichts reanimieren und generalüberholen, um "es der heutigen Zeit anzupassen".

In der Oper gibt es diese Diskussion ebenfalls, dort heißt es "Regietheater". Stücke, die in einem Palast vor 300 Jahren spielen, spielen in modernen Inszenierungen plötzlich auf einer Müllhalde oder einem Flughafen, weil der Regisseur meint, das Publikum sei zu dumm, das Original zu verstehen. Das ist respektlos dem Komponisten gegenüber, der sich Gedanken gemacht hat, was er auf die Bühne bringt und wie er es vertonen will.

16.07.2016 02:30 Uhr - Kashi
6x
Hmm :)
Hier noch ein sehr schönes Zitat aus einem Review (von jemandem, der den Film gesehen hat - alle anderen dürfen ja keine Meinung haben, auch wenn das zu erwartende Ergebnis einem ins Gesicht schreit; wortwörtlich …)

Evil Avatar
If you have seen the trailer for director Paul Feig's travesty, then you have seen everything you need to know about the new Ghostbusters. Like pretty much every movie for the last ten years, the trailers show you the entire film including most of the ending.

Das ganze Review: http://evilavatar.com/forums/showthread.php?t=237649

Das Wegfallen der Erträge der chinesischen Kinokassen ist natürlich schon ein recht heftiger Schlag für Sonys Geldbörse … da sind jetzt sicherlich ein paar Manager recht angespannt.

16.07.2016 02:37 Uhr - Hosenrolle
2x
16.07.2016 02:30 Uhr schrieb Kashi
alle anderen dürfen ja keine Meinung haben, auch wenn das zu erwartende Ergebnis einem ins Gesicht schreit; wortwörtlich …)


Eine herrliche Formulierung, danke! XD

16.07.2016 02:41 Uhr - Hosenrolle
1x
16.07.2016 02:22 Uhr schrieb Buddy likes Bacon
Ein Aspekt, der hier leider nicht wirklich angesprochen wird, ist, dass Geister in China (und auch in Japan) aufgrund der buddhistischen und taoistischen Tradition einen ganz anderen Stellenwert haben als bei uns. Sie dienen nicht einfach der Unterhaltung und sind nicht bloß etwas, wovor man sich gruselt, sondern Geister sind die Seelen der verstorbenen Angehörigen, denen man mit Respekt begegnet. Es gibt sogar ein eigenes Geisterfest, das den Höhepunkt des Geistermonats darstellt. Dabei werden Speisen vor dem Haus aufgestellt, Geld wird als Opfergabe verbrannt und man lässt Lampen auf Flüssen und Bächen schwimmen, um den Seelen den Weg zu weisen.
Dass in so einer Kultur ein Film, in dem Charaktere Geister abknallen und dabei blöde Sprüche absondern, nicht unbedingt gut ankommt, sollte nicht überraschen.
Selbstverständlich spielt auch mit, dass die chinesische Führung möchte, dass alles ruhig und in geordneten Bahnen abläuft, weshalb alles, was für größere Unruhe sorgen könnte, vorsorglich verhindert wird. Und die Thematik dieses Filmes ist nun einmal dazu angetan, aufgrund unterschiedlicher kultureller Vorstellungen heftigere Reaktionen zu provozieren.


Das ist eine gute und nachvollziehbare Erklärung, zeigt aber auch wieder einmal, wie religiöser Fanatismus über die Freiheit der Kunst siegt. Es gibt sicher auch massenweise Leute in China, die den Film gerne gesehen hätten, wegen einer religiösen Mehrheit aber keine Möglichkeit dazu haben.

16.07.2016 03:36 Uhr - freund
2x
@ Hosenrolle,
freue mich schon auf deine langen Kommentare:-)

16.07.2016 05:31 Uhr - Hosenrolle
1x
Vernehme ich da einen ironischen Unterton in dieser Bemerkung? *gg*

16.07.2016 07:43 Uhr - Gorebert
5x
A Chinese Ghost Story...

16.07.2016 09:04 Uhr - Trollhunter
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16.07.2016 00:18 Uhr schrieb kolwe-x
Schon genial, wie dieser Film nierdergemacht wird, seit dem 1. Trailer und jetzt wo er raus ist, dachte ich "Ok vielleicht waren die Trailer einfach Schrott..." aber nein, nach einigen YT Reviews werde ich diesen definitiv niemals sichten!


ja, eine eigene Meinung (bilden)ist sowieso völlig überbewertet ....

16.07.2016 09:28 Uhr - dicker Hund
1x
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Anscheinend wird der pseudokommunistische Spuk in China für ausreichend erachtet.

16.07.2016 09:32 Uhr - Agregator
1x
Ich hab mich jetzt nie gross über den Film ausgelassen da er mir am Ende egal ist und mich die ganze Reboot Geschichte sowieso nervt aber wieso soll ich mir denn nen Film anschauen wenn mir der Trailer nicht gefällt?15€ zahlen nur damit ich hier oder in nem anderen Forum ne Meinung haben kann?Da kann ich mein Geld auch besser investieren!
Ich hab und werde mir nie Avatar anschauen weil mir der Trailer nicht gefallen hat...

16.07.2016 10:20 Uhr - Roderich
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Erfahrungspunkte von Roderich 42
16.07.2016 09:32 Uhr schrieb Agregator
Ich hab mich jetzt nie gross über den Film ausgelassen da er mir am Ende egal ist und mich die ganze Reboot Geschichte sowieso nervt aber wieso soll ich mir denn nen Film anschauen wenn mir der Trailer nicht gefällt?15€ zahlen nur damit ich hier oder in nem anderen Forum ne Meinung haben kann?Da kann ich mein Geld auch besser investieren!


Da hast du völlig recht, aber du schreibst hier ja auch nicht umgekehrt seitenweise besserwisserische Beiträge, um interessierte Mitleser davon abzuhalten, sich den Film anzugucken, obwohl du ihn nur aus den Trailern kennst.

16.07.2016 11:17 Uhr - UncleBens
1x
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Erfahrungspunkte von UncleBens 161
Somit wird dem Film sein größter Umsatz fern bleiben. Finde ich auch irgendwo besser, denn der Film sah echt nicht gut aus. Aber die Zensurpolitik in China scheint ja echt schlimmer zu sein, als in Deutschland.

16.07.2016 11:23 Uhr - Necron
1x
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Erfahrungspunkte von Necron 231
Safety first ;)

16.07.2016 11:49 Uhr - Aquifel
2x
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Erfahrungspunkte von Aquifel 357
16.07.2016 10:20 Uhr schrieb Roderich
16.07.2016 09:32 Uhr schrieb Agregator
Ich hab mich jetzt nie gross über den Film ausgelassen da er mir am Ende egal ist und mich die ganze Reboot Geschichte sowieso nervt aber wieso soll ich mir denn nen Film anschauen wenn mir der Trailer nicht gefällt?15€ zahlen nur damit ich hier oder in nem anderen Forum ne Meinung haben kann?Da kann ich mein Geld auch besser investieren!


Da hast du völlig recht, aber du schreibst hier ja auch nicht umgekehrt seitenweise besserwisserische Beiträge, um interessierte Mitleser davon abzuhalten, sich den Film anzugucken, obwohl du ihn nur aus den Trailern kennst.


Inwiefern will man jemanden davon abhalten den Film zu schauen, wenn man sagt, der Trailer zeigt eine Art Humor, die einem klarmacht, dass man selbst den Film nicht mögen dürfte.

Aber egal, zum eigentlichen Thema: Weil die Originale nie im Kino liefen, dürfte eh kein Interesse bestehen? Ich weiß ja nicht, diese Art der Argumentation ist eher seltsam, zumal ein Reboot ja nicht nur die vorhandene Popularität ausnutzen, sondern vor allem eine neue Generation ansprechen soll.

16.07.2016 12:17 Uhr - alraune666
16.07.2016 09:04 Uhr schrieb Trollhunter
16.07.2016 00:18 Uhr schrieb kolwe-x
Schon genial, wie dieser Film nierdergemacht wird, seit dem 1. Trailer und jetzt wo er raus ist, dachte ich "Ok vielleicht waren die Trailer einfach Schrott..." aber nein, nach einigen YT Reviews werde ich diesen definitiv niemals sichten!


ja, eine eigene Meinung (bilden)ist sowieso völlig überbewertet ....


Hmmm, verstehe den Kommentar nicht ganz. Um sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden muss man sich doch den Film nicht unbedingt anschauen. Wenn mir der Trailer nicht gefaellt, das eigene Feeling negativ ist und Kritiken das bestaerken, dann Entscheidet man halkt gegen den Film. Einfach eine Form von Meinungsbildung.

Verstehe das gehate gegen den Film nicht ganz. Fand die 'Originale' schon immer sehr schwach und somit koenmnte dieser hier ein 'wuerdiger' Nachfolger sein.

16.07.2016 13:56 Uhr - Skeletor
3x
@Hosenrolle:
"parasitäre Filmindustrie"?!
Hollywood war, ist und wird auch in Zukunft zu 100% kommerziell ausgerichtet sein. Die Produzenten "pressen" kein Geld heraus, sondern verdienen es, indem sie UnterhaltungsPRODUKTE finanzieren. Manche Modernisierungen kommen gut an (Carpenters The Thing, wenn auch erst Jahre später) und manche eben überhaupt nicht (Padilhas Robocop). Daran ist nichts parasitär, solange auch Originalstoffe verfilmt werden.
Man dreht Remakes und Reboots nicht, weil die Klassiker nicht mehr funktionieren, sondern um eine berühmte Geschichte noch einmal und dennoch ein wenig anders zu erzählen. Etwas, das man übrigens seit Jahrhunderten mit Märchen und Sagen macht...
Ein entspannterer Umgang mit dem Thema würde vielen Fans gut tun.

16.07.2016 14:23 Uhr - KarateHenker
DB-Helfer
User-Level von KarateHenker 9
Erfahrungspunkte von KarateHenker 1.066
16.07.2016 11:17 Uhr schrieb UncleBens
Aber die Zensurpolitik in China scheint ja echt schlimmer zu sein, als in Deutschland.


Ach, mach Sachen! 😉

16.07.2016 14:38 Uhr - Ludwig
16.07.2016 00:59 Uhr schrieb Hosenrolle
Es wird IMMER Wichtigeres geben, aber Filme sind, wie auch Literatur, Theater, Oper, Konzerte, etc., Kunst. Und für die lohnt es sich ebenfalls zu streiten.

Grosse Hollywoodproduktionen sind in erster Linie Konsumprodukte für die Masse, wie Popcorn, Hamburger und Coca Cola. Produziert um möglichst viel Gewinn zu generieren, da bleibt der Kunstgedanke meist komplett auf der Strecke. Und dafür lohnt es sich nicht zu kämpfen, das frisst man oder eben nicht.

16.07.2016 15:38 Uhr - Critic
3x
Die glücklichen.

16.07.2016 16:03 Uhr - Hosenrolle
1x
16.07.2016 13:56 Uhr schrieb Skeletor
@Hosenrolle:
"parasitäre Filmindustrie"?!
Hollywood war, ist und wird auch in Zukunft zu 100% kommerziell ausgerichtet sein. Die Produzenten "pressen" kein Geld heraus, sondern verdienen es, indem sie UnterhaltungsPRODUKTE finanzieren. Manche Modernisierungen kommen gut an (Carpenters The Thing, wenn auch erst Jahre später) und manche eben überhaupt nicht (Padilhas Robocop). Daran ist nichts parasitär, solange auch Originalstoffe verfilmt werden.
Man dreht Remakes und Reboots nicht, weil die Klassiker nicht mehr funktionieren, sondern um eine berühmte Geschichte noch einmal und dennoch ein wenig anders zu erzählen. Etwas, das man übrigens seit Jahrhunderten mit Märchen und Sagen macht...
Ein entspannterer Umgang mit dem Thema würde vielen Fans gut tun.


Natürlich ist es parasitär, weil man versucht, alte Kühe noch einmal zu melken. Etwas hat Erfolg? Schon hängen sich die Geldvampire dran und versuchen noch die letzten Dollars herauszusaugen.

Es ging auch vor 50 Jahren ums Geld, aber da hatte man noch mehr Mut zu neuen Stoffen, und Filme wurden von Filmemachern produziert, von kreativen Köpfen. Heute geht man kein Risiko ein, sondern versucht, mit fremden, alten Stoffen, die schon einmal erfolgreich waren, nochmal Geld zu machen.

Von der Stummfilmzeit einmal ganz zu schweigen. Da gab es diesen Entdeckergeist, man wollte alle Möglichkeiten des Mediums Film ausnutzen, hat sich um schöne Kulissen und gute Geschichten bemüht. Schau dir die starke Bildersprache in "Nosferatu" oder "Das Cabinett des Dr. Caligari" an.

So etwas findest du heute nicht mehr. Man produziert heute nur mehr Filme nach einem bestimmten Schema, das erfolgreich ist. Das kann der 140te Pixar-Animationsfilm sein, der 1000ste Actionreißer oder die 300ste Comicverfilmung. Wenn man grade keine Ideen hat, sagt man sich "Welche Filme waren erfolgreich? Ah, ja, der ist gut, machen wir eine Neuauflage daraus, da kann man sicher noch was holen".

Dort sagt garantiert keiner "Wir machen jetzt ein Kunstwerk, wir machen etwas ganz Neues".


16.07.2016 17:29 Uhr - Martyrs666
1x
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User-Level von Martyrs666 4
Erfahrungspunkte von Martyrs666 285
16.07.2016 02:22 Uhr schrieb Buddy likes Bacon
Ein Aspekt, der hier leider nicht wirklich angesprochen wird, ist, dass Geister in China (und auch in Japan) aufgrund der buddhistischen und taoistischen Tradition einen ganz anderen Stellenwert haben als bei uns. Sie dienen nicht einfach der Unterhaltung und sind nicht bloß etwas, wovor man sich gruselt, sondern Geister sind die Seelen der verstorbenen Angehörigen, denen man mit Respekt begegnet. Es gibt sogar ein eigenes Geisterfest, das den Höhepunkt des Geistermonats darstellt. Dabei werden Speisen vor dem Haus aufgestellt, Geld wird als Opfergabe verbrannt und man lässt Lampen auf Flüssen und Bächen schwimmen, um den Seelen den Weg zu weisen.
Dass in so einer Kultur ein Film, in dem Charaktere Geister abknallen und dabei blöde Sprüche absondern, nicht unbedingt gut ankommt, sollte nicht überraschen.
Selbstverständlich spielt auch mit, dass die chinesische Führung möchte, dass alles ruhig und in geordneten Bahnen abläuft, weshalb alles, was für größere Unruhe sorgen könnte, vorsorglich verhindert wird. Und die Thematik dieses Filmes ist nun einmal dazu angetan, aufgrund unterschiedlicher kultureller Vorstellungen heftigere Reaktionen zu provozieren.

Ja, und in Japan läuft der bestimmt auch nicht, deswegen wird's schon nichts mit Zensur zu tun haben.... ;-)
Jetzt mal ernsthaft: Wäre das der Grund, würde es ja in Japan oder Hong Kong (zumindest noch) auch keine übersinnlichen Filme aus dem eigenen Land oder Übersee im Kino oder den Heimkino-Medien geben. Die VR China ist zwar auf dem besten Wege, in Sachen Turbo-Kapitalismus die westliche Welt zu überholen, aber das Volk soll trotzdem kleingehalten werden. Nicht umsonst kann dort von der Normalbevölkerung kaum jemand Englisch. Was Filme angeht, blüht dort allerdings ein dermaßen exorbitanter Raubkopiermarkt, dass sich zumindest die Leute dort alles reinziehen können, was sie wollen. Die Studios sehen davon natürlich nichts.
Zum Thema GHOSTBUSTERS: Fand ich es anfangs noch lustig, wie alle abgehen wegen eines stinknormalen Popcornfilms, den man sich nicht reinziehen muss, wenn man nicht will (ja, mir gefällt der Trailer immer noch!), nimmt das ganze jetzt, da die ersten Rezensionen da sind, fast schon abstrakte Züge an. Jeder gräbt, um seine jeweilige Position zu untermalen, Rezensionen aus den Tiefen des World Wide Web aus, die diese bestätigen. Es wird gebasht und gegengebasht, und keiner hier in Deutschland hat den Film bisher gesehen. Leider ist das ganze in meinen Augen nur noch maximal einen Schritt davon entfernt, peinlich zu werden, denn es ist nur ein Film unter vielen, der sicher keinen grossen Platz in der Filmhistorie haben wird (auch wenn er Humortieffliegern wie mir vielleicht 120 anspruchslos-unterhaltsame Minuten bescheren könnte). ;-) Und der (teilweise sicher auch nostalgische) Wert des Originals wird durch das Reboot auch in keiner Weise geschmälert. Also, nehmt es ein bisschen lockerer. Diskussionen sind ja ok, aber das artet doch schon ziemlich in Polemik aus in diesem Fall, oder?

16.07.2016 22:24 Uhr - Der Streber
Hach, ich finds ja immer schnuckelig, wenn die Fernostexperten auf schnittberichte sich wegen der Exotenzensur made in China beömmeln - und das, obwohl die Deutschen so ziemlich die letzten sind, die beim Thema Filmzensur mit dem Finger schadenfroh auf andere Länder zeigen sollten. Ich will ja keinen neidisch machen, aber wenn ich in Peking in den Supermarkt gehe, dann sind da Regale voll DVDs, für die der geneigte Verkäufer in Deutschland mächtig auf die Rübe bekommen würde: egal ob §131er splatter-and-gore-festivals wie "Evil Dead" oder "Story Of Ricky" oder heiße Hardcore-Ware wie "Caligula" oder "Deep Throat" - wird alles offen verkauft. Klar, das sind alles Raubkopien, aber das kratzt da niemanden. Aus dem selben Grund werden die Chinesen wohl auch schon eher in den Genuss dieses Ghostbusters-Tieffliegers kommen, als die deutsche Kinogängerschaft. Den chinesischen Behörden geht das glatt am Arsch vorbei, die haben nämlich anscheinend was besseres zu tun, als die Bürger wegen Bagatelldelikten (Filme, lol) zu tausenden Euro Buße oder gar Haftstrafen zu verknacken. Die ewig emsigen deutschen Ämter sehen die Sache da schon ein bisschen verbissener.

Es gibt eben manche Länder, in denen eine vergleichsweise liberale Gesetzgebung auf äußerst autoritäre Weise gehandhabt wird. Und es gibt eben auch sehr autoritäre Länder, in denen gerne mal ein Auge zugedrückt wird. Andere Länder, andere Sitten.

16.07.2016 22:26 Uhr - Alastor
16.07.2016 09:32 Uhr schrieb Agregator
Ich hab mich jetzt nie gross über den Film ausgelassen da er mir am Ende egal ist und mich die ganze Reboot Geschichte sowieso nervt aber wieso soll ich mir denn nen Film anschauen wenn mir der Trailer nicht gefällt?15€ zahlen nur damit ich hier oder in nem anderen Forum ne Meinung haben kann?Da kann ich mein Geld auch besser investieren!
Ich hab und werde mir nie Avatar anschauen weil mir der Trailer nicht gefallen hat...


Mal ganz unabhängig von diesem Film, manche Trailer reissen Szenen aus dem Zusammenhang, manche Trailer schneiden Szenen so zusammen dass ein völlig falsches Bild entsteht.
Im Batman v Superman Trailer sieht es z.b. aus als würde Superman seinen Hitzeblick direkt auf Batman feuern.
Manche zeigen Szenen die im Film selber gar nicht vorkommen.
Trailer können eine ganz andere Stimmung erzeugen als der Film.
Die ersten Iron Man 3 Trailer liessen auf einen eher ernsten Film schliessen, selbiges gilt für Age of Ultron.
Der Trailer zu Drive zeigte einen rasanten Actionthriller.
Der Trailer zu Godzilla zeigt so gut wie nichts von den Mutos und weckt den Anschein Cranston wäre der Hauptdarsteller

17.07.2016 04:27 Uhr - Martyrs666
3x
DB-Helfer
User-Level von Martyrs666 4
Erfahrungspunkte von Martyrs666 285
16.07.2016 22:24 Uhr schrieb Der Streber
Hach, ich finds ja immer schnuckelig, wenn die Fernostexperten auf schnittberichte sich wegen der Exotenzensur made in China beömmeln - und das, obwohl die Deutschen so ziemlich die letzten sind, die beim Thema Filmzensur mit dem Finger schadenfroh auf andere Länder zeigen sollten. Ich will ja keinen neidisch machen, aber wenn ich in Peking in den Supermarkt gehe, dann sind da Regale voll DVDs, für die der geneigte Verkäufer in Deutschland mächtig auf die Rübe bekommen würde: egal ob §131er splatter-and-gore-festivals wie "Evil Dead" oder "Story Of Ricky" oder heiße Hardcore-Ware wie "Caligula" oder "Deep Throat" - wird alles offen verkauft. Klar, das sind alles Raubkopien, aber das kratzt da niemanden. Aus dem selben Grund werden die Chinesen wohl auch schon eher in den Genuss dieses Ghostbusters-Tieffliegers kommen, als die deutsche Kinogängerschaft. Den chinesischen Behörden geht das glatt am Arsch vorbei, die haben nämlich anscheinend was besseres zu tun, als die Bürger wegen Bagatelldelikten (Filme, lol) zu tausenden Euro Buße oder gar Haftstrafen zu verknacken. Die ewig emsigen deutschen Ämter sehen die Sache da schon ein bisschen verbissener.

Es gibt eben manche Länder, in denen eine vergleichsweise liberale Gesetzgebung auf äußerst autoritäre Weise gehandhabt wird. Und es gibt eben auch sehr autoritäre Länder, in denen gerne mal ein Auge zugedrückt wird. Andere Länder, andere Sitten.

Na ja, da muss ich dir recht geben... Die Justiz in China hat wirklich besseres zu tun, nämlich tausende Menschen im Jahr zum Teil wegen Bagatelldelikten zum Tode zu verurteilen und sie in mobilen Hinrichtungsbussen zu töten. Da ist mir unser hochautoritärer Umgang mit unseren liberalen Gesetzen doch irgendwie lieber...

18.07.2016 09:55 Uhr - Frank Drebin
1x
User-Level von Frank Drebin 2
Erfahrungspunkte von Frank Drebin 40
...bleibt mehr Platz in chinesischen Kinos für Säcke mit Reis, die umkippen können. o.O

20.07.2016 00:04 Uhr - spobob13
16.07.2016 07:43 Uhr schrieb Gorebert
A Chinese Ghost Story...


Passt! - Hast meinen Daumen bekommen ;-)
Fairerweise muss man aber dazu sagen, dass der Film in Hong Kong, damals noch englischen Kolonie, gedreht wurde.

20.07.2016 00:13 Uhr - spobob13
Wie sieht das eigentlich in muslimischen Ländern aus? Ich denke im Iran, Saudi-Arabien usw. dürfen alle westlichen Filme eh nicht laufen.

Wie ist das in etwas liberaleren muslimischen Ländern, wie z.B. der Türkei und Ägypten? Denke, dass so ein Film wie Ghostbusters könnte wohl erlaubt sein. So Filme mit zu viel nackter Haut, wie Basic Insticts, sind wahrscheinlich absolut tabu.

21.07.2016 04:36 Uhr - Martyrs666
DB-Helfer
User-Level von Martyrs666 4
Erfahrungspunkte von Martyrs666 285
20.07.2016 00:13 Uhr schrieb spobob13
Wie sieht das eigentlich in muslimischen Ländern aus? Ich denke im Iran, Saudi-Arabien usw. dürfen alle westlichen Filme eh nicht laufen.

Wie ist das in etwas liberaleren muslimischen Ländern, wie z.B. der Türkei und Ägypten? Denke, dass so ein Film wie Ghostbusters könnte wohl erlaubt sein. So Filme mit zu viel nackter Haut, wie Basic Insticts, sind wahrscheinlich absolut tabu.

Also, im Iran werden selbst Kussszenen aus Filmen geschnitten und Filme können jederzeit, auch kurz vor der Premiere, ohne Prozess o.ä. verboten werde. Hierfür reicht oft schon ein "revolutionärer Geist" des Films oder des Regisseurs. Wenn westliche Filme laufen, werden sie umfangreich bearbeitet (Dekolletés der weiblichen Darstellerinnen unscharf gemacht, etc.). Hab ich letztens erst in nem Zeitungsartikel gelesen. Zu Saudi-Arabien weiß ich nichts, aber grade in der Türkei denke ich, dass das Filmprogramm eher westlich geprägt ist. In Ägypten wird allerdings meines Wissens nach recht umfangreich zensiert, v.a. was Sexualität betrifft.

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