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28.01.2017 - 00:03 Uhr
von Once

Dead Rising 4 kommt nach Deutschland

Uncut mit Keine Jugendfreigabe durch die USK

Die Dead Rising-Reihe hatte es nie leicht in Deutschland. Dead Rising (2006) und Dead Rising 2 (2010) sind nicht nur indiziert, sondern auch nach §131 StGB beschlagnahmt worden. Dead Rising: Chop Till You Drop (2009), Dead Rising 2: Off The Record (2011) und Dead Rising 3 (2013) blieb eine Beschlagnahmung zwar erspart, aber bei der Indizierung wanderten alle auf Liste B.

Und auch bei Dead Rising 4 (2016) konnte man zunächst von einer schnellen Indizierung ausgehen. Immerhin verzichtete Microsoft zunächst auf eine Veröffentlichung in Deutschland (siehe News).

Doch es kam anders und Dead Rising 4 bricht mit der bisherigen Tradition der Serie - es wird in Deutschland erscheinen, wenn auch nachträglich. Die USK vergab im Appellationsverfahren, also der dritten Prüfinstanz, eine Freigabe - "keine Jugendfreigabe".

Unzensiert und als erster Teil der Reihe wird Dead Rising 4 am 31. Januar für Xbox One und PC in digitaler Form und am 28. Feburar als Disc-Veröffentlichung (nur Xbox One) erscheinen.

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Kommentare

28.01.2017 00:13 Uhr - Rayd
1x
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Ich bin amüsiert und positiv erschrocken zugleich. Vielleicht rücken die anderen nach, glaub ich zwar nicht, aber cool wärs.

28.01.2017 00:13 Uhr - DeGLITCH
Vielleicht können dadurch bald mal die Vorgänger vom Index befreit werden.
Der vierte soll im Vergleich zu 1-3 ja eine ziemliche Enttäuschung sein.

28.01.2017 00:23 Uhr - Kirk21
Dying Light 2 und Dead Island 2 (wenn es überhaupt noch kommt) dürften wohl somit kein Problem mehr mit einer USK-Freigabe kriegen. ;)

28.01.2017 00:30 Uhr - Psy. Mantis
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Es erstaunt mich immer wieder, wieviele Spiele dieser Art in Deutschland erscheinen dürfen. Vor einigen Jahren hätte man sowas entweder gnadenlos zensiert, die Freigabe verweigert oder gleich ohne Wenn und Aber eingezogen.

28.01.2017 00:52 Uhr - DanTheKraut
3x
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Erfahrungspunkte von DanTheKraut 20
28.01.2017 00:23 Uhr schrieb Kirk21
Dying Light 2 und Dead Island 2 (wenn es überhaupt noch kommt) dürften wohl somit kein Problem mehr mit einer USK-Freigabe kriegen. ;)

Glaube ich nicht weil Dead Rising 4 sich zu keinem Moment wirklich ernst nimmt und die Kills mit umgebauten Geräten eben auch sehr abgedreht wirken. Dying Light und Dead Island gehen eher in eine andere Richtung ohne wirklich Humor zu haben.

Die Freigabe selbst ist natürlich ein kleiner aber auch sehr wichtiger Schritt hin zu einem normalen Jugendschutz.

28.01.2017 00:55 Uhr - Phantron
Vielleicht gibt's ab 2020 alles uncut außer so sadistische oder überzogen brutale Spiele wie Manhunt, Scarface, Postal...

28.01.2017 09:07 Uhr - Evil Wraith
Als Begründung heißt es u.A., dass die Spiele "keinen Bezug zur Lebenswert von Jugendlichen" haben. In anderen Worten, das Spiel war schlicht nicht "cool" genug, indiziert zu werden :-D .

28.01.2017 09:30 Uhr - Boffler
Schön zu sehen, dass man in Sachen Freigabepolitik mittlerweile auf internationalem Level angekommen ist. Das ganze Indizierungsgebilde ist langsam richtig am bröckeln.

28.01.2017 10:16 Uhr - Robocop2
Das Spiel ist ganz nett mehr aber nicht. Es macht Spass, die Welt ist riesig, aber irgendwie fehlt mir grad die Motivation dran zu bleiben und die letzten zwei Fälle abzuschliessen. Teil 1 konnte mich irendwie mehr fesseln damals, hat mich aber aufgrund des Zeitdrucks wiederum immer vom erneuten durchspielen abgehalten

28.01.2017 13:13 Uhr - kroenen77
Wenn das so weitergeht,können die Ösishops bald dichtmachen.
Die leben ja von der Zensurwut der deutschen Behörden.;-)

28.01.2017 14:04 Uhr - Punisher1970
1x
28.01.2017 13:13 Uhr schrieb kroenen77
Wenn das so weitergeht,können die Ösishops bald dichtmachen.
Die leben ja von der Zensurwut der deutschen Behörden.;-)

Ich bestelle unter anderem auch in Österreich weil ich diese Drecks USK siegel nicht auf meiner Spieleverpackung haben will.

28.01.2017 14:25 Uhr - Kashi
28.01.2017 00:55 Uhr schrieb Phantron
Vielleicht gibt's ab 2020 alles uncut außer so sadistische oder überzogen brutale Spiele wie Manhunt, Scarface, Postal...

Aha – und du als Hüter der Moral entscheidest dann, was gerade sadistisch und „überzogen brutal“ ist? ... Du reihst dich mit solchen Aussagen prima in die Riege der selbsternannten Moralapostel ein, die damals auch bspw. DOOM, River Raid, Creepshow-Comics oder Evil Dead (etc. etc.) als sadistisch oder überzogen brutal eingestuft und (mehr oder weniger) verboten haben. Glückwunsch!
PS: Wo ist denn die Grenze von „angemessen brutal“ zu „überzogen brutal“?

Ansonsten immer wieder wundersam (und schön) zu sehen, wie sich U- und FSK gerade von Verweigerungsinstanzen zu echten Freigabeinstanzen wandeln ...

28.01.2017 14:26 Uhr - Kashi
sorry, doppelt ist doof :(

28.01.2017 17:23 Uhr - Evil Dawn
28.01.2017 14:25 Uhr schrieb Kashi
28.01.2017 00:55 Uhr schrieb Phantron
Vielleicht gibt's ab 2020 alles uncut außer so sadistische oder überzogen brutale Spiele wie Manhunt, Scarface, Postal...

Aha – und du als Hüter der Moral entscheidest dann, was gerade sadistisch und „überzogen brutal“ ist? ... Du reihst dich mit solchen Aussagen prima in die Riege der selbsternannten Moralapostel ein, die damals auch bspw. DOOM, River Raid, Creepshow-Comics oder Evil Dead (etc. etc.) als sadistisch oder überzogen brutal eingestuft und (mehr oder weniger) verboten haben. Glückwunsch!
PS: Wo ist denn die Grenze von „angemessen brutal“ zu „überzogen brutal“?

Ansonsten immer wieder wundersam (und schön) zu sehen, wie sich U- und FSK gerade von Verweigerungsinstanzen zu echten Freigabeinstanzen wandeln ...


"Manhunt"(dt. Menschenjagd) ist ein Videospiel, indem man in die Rolle eines Verbrechers schlüpft, dessen einziges Ziel es ist möglichst viele Menschen auf grausame und sadistische Weise buchstäblich hinzurichten. Die Handlung tritt dabei vollkommen in den Hintergrund. "Manhunt" wurde in etlichen europäischen Ländern verboten, sogar in der Liberalen Schweiz("Manhunt 2"). Du kannst dir ja gerne selbst ein Bild davon auf Youtube machen.

"Postal"(von englisch "going postal" = Amoklaufen) ist ein Videospiel indem der Spieler banale Aufgaben bekommt, wie Milch zu besorgen. Wie er das aber macht ist dabei allerdings völlig egal. Man kann also nach belieben alles über den Haufen schießen um sein Ziel zu erreichen. Dabei wird der Spieler geradezu angestachelt, Gewalt anzuwenden. Von der expliziten Darstellung ganz zu schweigen. "Postal" ist übrigens auch in etlichen Ländern verboten.

Deine Beispiele("Doom"?) sind also garnicht mit diesen beiden Videospielen zu vergleichen, in denen das Ziel des Spieles nahezu rein in der Ausübung brutalster Gewalt besteht. Auf eine Handlung als solche, wird dabei fast vollkommen verzichtet.

28.01.2017 18:19 Uhr - kditd
1x
der zensuraparat ist noch immer in selber form vorhanden der sowas hier ermoeglicht

http://www.zensur-forum.de/viewtopic.php?f=4&t=428&p=3799&hilit=dead+rising#p3799

da fehlt mir die freude um mit euch im kreis zu huepfen. 10 jahre lang waren alle teile sozialschaedlich und haben fuer ne menge leute probleme gemacht und jetzt auf einmal ist das alles ok und "wir" freuen uns ueber die liberaler gewordene freigabepraxis, die jedoch immer noch die selbe zensurmacht hat. da hilft nur kopf ab! ich will freiheit und nicht gnade!

28.01.2017 20:08 Uhr - Der müde Joe
2x
28.01.2017 17:23 Uhr schrieb Evil Dawn
"Manhunt"(dt. Menschenjagd) ist ein Videospiel, indem man in die Rolle eines Verbrechers schlüpft, dessen einziges Ziel es ist möglichst viele Menschen auf grausame und sadistische Weise buchstäblich hinzurichten. Die Handlung tritt dabei vollkommen in den Hintergrund. "Manhunt" wurde in etlichen europäischen Ländern verboten, sogar in der Liberalen Schweiz("Manhunt 2"). Du kannst dir ja gerne selbst ein Bild davon auf Youtube machen.

Was bist du denn für ein Vogel? Hast du das überhaupt mal gespielt/ dich näher damit befasst? Sieht nicht so aus, sonst wüsstest du, dass man (ja, als Verbrecher) für eine Show gezwungen wird, Verbrecher zu erledigen. Im Prinzip also dasselbe wie Running Man in derber. Wahrscheinlich braucht man aber ein paar funktionierende Gehirnzellen, um das Spiel als das zu verstehen, was es ist, und den Spiegel zu erkennen, der einem von den Entwicklern vorgehalten wird. Kann schnell passieren, dass man nicht drüber nachdenkt und in den "Boah, geil, Blut!!!!"-Rausch verfällt, der vom Spiel eigentlich als Satire eingesetzt wird.

28.01.2017 20:56 Uhr - Fratze
1x
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Erfahrungspunkte von Fratze 687
Danke müder Joe. Und wo wir grad dabei sind:
28.01.2017 17:23 Uhr schrieb Evil Dawn
"Postal"(von englisch "going postal" = Amoklaufen) ist ein Videospiel indem der Spieler banale Aufgaben bekommt, wie Milch zu besorgen. Wie er das aber macht ist dabei allerdings völlig egal. Man kann also nach belieben alles über den Haufen schießen um sein Ziel zu erreichen. Dabei wird der Spieler geradezu angestachelt, Gewalt anzuwenden. Von der expliziten Darstellung ganz zu schweigen. "Postal" ist übrigens auch in etlichen Ländern verboten.

Deine Beispiele("Doom"?) sind also garnicht mit diesen beiden Videospielen zu vergleichen, in denen das Ziel des Spieles nahezu rein in der Ausübung brutalster Gewalt besteht. Auf eine Handlung als solche, wird dabei fast vollkommen verzichtet.

"Postal" hast du wohl auch nie selbst gespielt, was? Also, mal abgesehen davon, dass du hier von "Postal 2" sprichst (im Original geht's tatsächlich nur darum, Amok zu laufen), ist deine Darstellung des Spielziels schlicht und einfach falsch, es geht nicht einfach nur darum, möglichst brutale Gewalt auszuüben. Die Intention dahinter ist, ähnlich wie in "Manhunt" (in dem nur sehr viel düsterer), schlicht eine sehr bissige und schwarzhumorige Gesellschaftssatire, die insbesondere die lapidaren Waffengesetze der USA und die Geisteshaltung vieler US-Amerikaner, Konflikte mit Waffengewalt zu lösen, an den Pranger stellt.

Und selbst wenn es keine Handlung gäbe und nur um Gewaltausübung ginge, wieso sollten diese beiden Games denn dann nicht mit "Doom" vergleichbar sein? Im Original "Doom" ist eine Story auch nur rudimentär vorhanden, während man auf Gegner trifft, gegen die man möglichst lethal vorgehen sollte, wöllte man überleben (demgegenüber hat man übrigens bei "Postal 2" zumindest die Wahl, ob man Gewalt anwendet oder nicht). Insofern hinkt dein eigenes Argument ein wenig.


btt.:
Geil! Als ich den Trailer gesehen hatte, hätt' ich gedacht, dass das Ding nie im Leben 'ne Freigabe kriegt, nicht mal nachdem MKX und DOOM 2016 eine bekommen hatten. Manchmal isses auch echt schön, sich zu irren.

28.01.2017 21:06 Uhr - NoCutsPlease
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Evil Dawns erste zwei Sätze zu "Manhunt" klingen mehr nach BPjM-Rhetorik als nach eigener Meinung. ;)

28.01.2017 21:17 Uhr - Bruce Banner
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Erfahrungspunkte von Bruce Banner 821
28.01.2017 14:04 Uhr schrieb Punisher1970
28.01.2017 13:13 Uhr schrieb kroenen77
Wenn das so weitergeht,können die Ösishops bald dichtmachen.
Die leben ja von der Zensurwut der deutschen Behörden.;-)

Ich bestelle unter anderem auch in Österreich weil ich diese Drecks USK siegel nicht auf meiner Spieleverpackung haben will.

Dito!!
Zudem sind die Games oft auch noch günstiger, man vergleiche nur mal die Preise bei den beiden obigen Links. (Ok, ich hab bei Release noch 59,99,- bezahlt, aber immer noch billiger als amazon. Und Gameware versendet ab 50,- versandkostenfrei.)
Und ein Steelbook und zwei DLC's gibt's auch dazu. Und wer spart nicht gerne 30,-?

28.01.2017 21:28 Uhr - Kashi
3x
28.01.2017 17:23 Uhr schrieb Evil Dawn
"Manhunt"(dt. Menschenjagd) ist ein Videospiel, indem man in die Rolle eines Verbrechers schlüpft, dessen einziges Ziel es ist möglichst viele Menschen auf grausame und sadistische Weise buchstäblich hinzurichten. Die Handlung tritt dabei vollkommen in den Hintergrund. "Manhunt" wurde in etlichen europäischen Ländern verboten, sogar in der Liberalen Schweiz("Manhunt 2"). Du kannst dir ja gerne selbst ein Bild davon auf Youtube machen.

"Postal"(von englisch "going postal" = Amoklaufen) ist ein Videospiel indem der Spieler banale Aufgaben bekommt, wie Milch zu besorgen. Wie er das aber macht ist dabei allerdings völlig egal. Man kann also nach belieben alles über den Haufen schießen um sein Ziel zu erreichen. Dabei wird der Spieler geradezu angestachelt, Gewalt anzuwenden. Von der expliziten Darstellung ganz zu schweigen. "Postal" ist übrigens auch in etlichen Ländern verboten.

Deine Beispiele("Doom"?) sind also garnicht mit diesen beiden Videospielen zu vergleichen, in denen das Ziel des Spieles nahezu rein in der Ausübung brutalster Gewalt besteht. Auf eine Handlung als solche, wird dabei fast vollkommen verzichtet.


Oh man ... na gut, here we go:

Voran sei gesagt, du kannst dir deine Klugscheisserei sparen; ich kenne die Spiele auch aus erster Hand, wenn's auch bereits eine Weile her ist.

»Manhunt«, wie der Joe bereits sagte, ist handlungstechnisch nicht anderes als »Running Man« - und dabei passiert im Spiel auch nichts anderes als in einer Inhalts-Zusammenfassung zu jedem »Freitag der 13.«-Film - ein Mann geht umher und murkst Leute ab. Folglich sind diese Filme (bzw. – in Konsequenz – sämtliche Slasher) deiner Meinung nach also auch (wieder) verbotswürdig?

In »Postal« läßt du dich also zu Gewalt anstacheln, auch wenn es nicht nötig ist? Mit anderen Worten, wenn dir jemand sagt, du sollst Gewalt anwenden, dann machst du das auch, und hinterfragst das nicht? Fällt dir eventuell die (von Entwicklerseite durchaus beabsichtigte) Ironie auf? Naja, scheinbar nicht ...

Und so so, »DOOM« ist also nicht zu vergleichen? Dazu ein Zitat:
„[…] wesentlicher Inhalt des Spiels sei die bedenkenlose, realistisch inszenierte Tötung der Gegner, darunter u.a. menschlich gestaltete Gegner. Ein erfolgreiches Durchspielen werde einzig durch die Liquidation zahlloser Gegner gewährleistet; die Tötungshandlungen würden mit blutig zerfetzten gegnerischen Körpern aufwendig dargestellt und akustisch untermalt (Geräusch der Waffe, Todesschreie). Das Spiel setze mit seiner spekulativen, effektheischenden Aufbereitung blutiger Metzelszenen im Wesentlichen auf ein beim potentiellen Nutzer vermutetes voyeuristisches bzw. sadistisches Interesse. […]“
(Indizierungsentscheidung Nr. 4637 (V) vom 25.5.1994, aus »BPjM Aktuell 2011/03 - Doom«)

Schöner als die BPjS hätte es keiner beschreiben können. Das ist genau das, was du den anderen Games vorwirfst, »DOOM« aber absprichst (von der „Handlung“ brauchen wir auch nicht zu reden, denn die ist keiner Rede wert – wenn du drauf bestehst, tippe ich die 3 Abschnitte aus der Anleitung auch gerne extra für dich ab). Denn scheinbar solltest du dir diese Games nochmals (?) ansehen, da du offensichtlich keine Ahnung hast, wovon du hier redest.

Der eigentlich Kern deiner Aussage (und der deines Vorredners) ist aber, dass ihr Zensur (hier in Form von Verboten) befürwortet, weil euch diese Games persönlich nicht gefallen. Also genau das selbe „denken“ wie bei sämtlichen Maßnahmen in der Geschichte der Zensur. „Wir finden das nicht akzeptabel, also verbieten wir es allen anderen auch.“ Mit genau dieser Haltung reiht ihr euch schön in den ganzen Zensurapparat ein. Vielleicht solltest du also noch einmal darüber nachdenken, was die Konsequenzen solcher Ansichten sind. Oder „Geschichtsbücher“ lesen (fand die Werke von Roland Seim recht gelungen). Hatten wir zur Genüge und haben es ja durchaus immer noch, auch wenn ein Wandel stattzufinden scheint.

Siehe (um mal wieder zum Thema der News zu schwenken) »Dead Rising«, dessen bisherigen Teilen eben auch durch USK-Prüfer (sicher wie üblich in Abstimmung mit der BPjM) die Freigabe verweigert wurde, auf Liste B landete und teilweise eben sogar beschlagnahmt sind. Und dieser 4. Teil hier macht inhaltlich absolut nichts anderes als die 3½ vorherigen.

Denn das ist der Witz an solchem Denken - was du heute als komplett in Ordnung einstufst (wie »DOOM«, was angeblich „nicht mit den anderen Kandidaten zu vergleichen ist“) war 1993 eben so furchtbar, dass es am besten weggeschlossen gehörte. Ansichten wandeln sich.
Und (um meine Meinung ins Spiel zu bringen ... Pun intended) »Manhunt« mag von der Sache her abstoßend sein, da man vom „Director“ aufgefordert wird, Leute umzubringen. Man kann es aber eben auch unter dem Aspekt „Angriff ist die beste Verteidigung“ betrachten, denn man ist mit gedungen Mördern eingeschlossen, die auch nichts anderes als die Absicht haben, die Figur des Spielers auf „sadistische“ Arten zu ermorden. Für mich war Manhunt aber vor allem eins: technisch veraltet und somit häßlich, und für meinen Geschmack einfach zu langweilig (na gut, sind zwei Punkte ;). Da hilft die Kontroverse eben auch nichts.

Und ganz sicher will ich niemandem abstreiten, dieses oder andere Games, Filme, Comics Bücher usw. selbst zu erleben oder gar zu mögen, ob es mich nun persönlich anspricht oder abstößt. Denn alles andere wäre eben … Zensur.

28.01.2017 23:29 Uhr - Evil Dawn
@Der müde Joe, @ Fratze, @Kashi

Mag ja sein, dass eure Standpunkte stimmen, trotzdem muss man nicht immer gleich beleidigend werden, "Was bist den du für ein Vogel?", "Wahrscheinlich braucht man aber ein paar funktionierende Gehirnzellen". Aber dieses notorische angeblaffe und beleidige ist hier scheinbar gang und gäbe.
Und was Slasherfilme betrifft kann ich nur sagen, dass Videospiele auf völlig anderer Ebene wirken, als Filme. Man kann Filme und Videospiele nicht auf eine Ebene stellen. Bei Videospielen erlebt man die Handlung aktiv. Man schlüpft in eine Rolle, spielt dies aus. Und manche Menschen, ja auch Volljährige neigen zum sich hineinsteigern, was natürlich, gebe ich zu, nicht für alle gilt.

Es mag ja sein, dass "Manhunt" satirische Züge hat, allerdings liegt der Fokus dennoch auf den übertrieben brutalen Exekutionen/Finishern, welche bei Teil 2 sogar noch heftiger ausfallen und regelrecht zelebriert werden(was in diesem Fall völlig unnötig ist). Und bei Teil 2 fällt auch jegliche Satire weg.

Ich glaube, wenn sogar sonst liberale Länder, wie die Schweiz aufgrund der Gewalt auf ein Release verzichten(Manhunt 2), dürfte das Spiel in der Tat sehr fragwürdig sein.

PS: Ab hier bin ich raus.

28.01.2017 23:41 Uhr - Punisher1970
28.01.2017 17:23 Uhr schrieb Evil Dawn
28.01.2017 14:25 Uhr schrieb Kashi
28.01.2017 00:55 Uhr schrieb Phantron
Vielleicht gibt's ab 2020 alles uncut außer so sadistische oder überzogen brutale Spiele wie Manhunt, Scarface, Postal...

Aha – und du als Hüter der Moral entscheidest dann, was gerade sadistisch und „überzogen brutal“ ist? ... Du reihst dich mit solchen Aussagen prima in die Riege der selbsternannten Moralapostel ein, die damals auch bspw. DOOM, River Raid, Creepshow-Comics oder Evil Dead (etc. etc.) als sadistisch oder überzogen brutal eingestuft und (mehr oder weniger) verboten haben. Glückwunsch!
PS: Wo ist denn die Grenze von „angemessen brutal“ zu „überzogen brutal“?

Ansonsten immer wieder wundersam (und schön) zu sehen, wie sich U- und FSK gerade von Verweigerungsinstanzen zu echten Freigabeinstanzen wandeln ...


"Manhunt"(dt. Menschenjagd) ist ein Videospiel, indem man in die Rolle eines Verbrechers schlüpft, dessen einziges Ziel es ist möglichst viele Menschen auf grausame und sadistische Weise buchstäblich hinzurichten. Die Handlung tritt dabei vollkommen in den Hintergrund. "Manhunt" wurde in etlichen europäischen Ländern verboten, sogar in der Liberalen Schweiz("Manhunt 2"). Du kannst dir ja gerne selbst ein Bild davon auf Youtube machen.


Wie "Der Müde Joe" aka Kai Schmidt von der Gamepro bereits geschrieben hat, Manhunt ist eine ultrabrutale Mediensatire die gekonnt unsere heutigen Sehgewohnheiten persifliert.
Man tut diesen Spiel unrecht wenn man es nur auf die zugegeben extrem brutalen tötungsszenen reduziert.
Vielmehr sollte man Rockstargames zugestehen das sie es wenigstens ansatzweise versucht haben unserer heutigen Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten.
Leider haben die Moralapostel von der BPJM und Staatsanwaltschaft diesen ansatz nicht erkannt und dieses Spiel lieber verbannt
P.s
Ich mag dieses Spiel trotzdem nicht.
Das liegt nicht an der Gewalt, sondern an der Spielmechanik.
Ich hasse Schleichspiele.
Damit aber eines klar ist, ich habe es trotzdem durchgespielt.

29.01.2017 01:19 Uhr - Phantron
1x
Oje, was hab ich bloß getan? :D
D:

29.01.2017 15:41 Uhr - sareph
28.01.2017 23:41 Uhr schrieb Punisher1970
28.01.2017 17:23 Uhr schrieb Evil Dawn
28.01.2017 14:25 Uhr schrieb Kashi
28.01.2017 00:55 Uhr schrieb Phantron
Vielleicht gibt's ab 2020 alles uncut außer so sadistische oder überzogen brutale Spiele wie Manhunt, Scarface, Postal...

Aha – und du als Hüter der Moral entscheidest dann, was gerade sadistisch und „überzogen brutal“ ist? ... Du reihst dich mit solchen Aussagen prima in die Riege der selbsternannten Moralapostel ein, die damals auch bspw. DOOM, River Raid, Creepshow-Comics oder Evil Dead (etc. etc.) als sadistisch oder überzogen brutal eingestuft und (mehr oder weniger) verboten haben. Glückwunsch!
PS: Wo ist denn die Grenze von „angemessen brutal“ zu „überzogen brutal“?

Ansonsten immer wieder wundersam (und schön) zu sehen, wie sich U- und FSK gerade von Verweigerungsinstanzen zu echten Freigabeinstanzen wandeln ...


"Manhunt"(dt. Menschenjagd) ist ein Videospiel, indem man in die Rolle eines Verbrechers schlüpft, dessen einziges Ziel es ist möglichst viele Menschen auf grausame und sadistische Weise buchstäblich hinzurichten. Die Handlung tritt dabei vollkommen in den Hintergrund. "Manhunt" wurde in etlichen europäischen Ländern verboten, sogar in der Liberalen Schweiz("Manhunt 2"). Du kannst dir ja gerne selbst ein Bild davon auf Youtube machen.


Wie "Der Müde Joe" aka Kai Schmidt von der Gamepro bereits geschrieben hat, Manhunt ist eine ultrabrutale Mediensatire die gekonnt unsere heutigen Sehgewohnheiten persifliert.
Man tut diesen Spiel unrecht wenn man es nur auf die zugegeben extrem brutalen tötungsszenen reduziert.
Vielmehr sollte man Rockstargames zugestehen das sie es wenigstens ansatzweise versucht haben unserer heutigen Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten.
Leider haben die Moralapostel von der BPJM und Staatsanwaltschaft diesen ansatz nicht erkannt und dieses Spiel lieber verbannt
P.s
Ich mag dieses Spiel trotzdem nicht.
Das liegt nicht an der Gewalt, sondern an der Spielmechanik.
Ich hasse Schleichspiele.
Damit aber eines klar ist, ich habe es trotzdem durchgespielt.



Da kann ich euch nur zustimmen,ich denke aber auch wer es nicht gespielt hat sollte sich mit unqualifizierten Aussagen(wie es der oder andere hier getan hat) zurück halten.
Ich habe den ersten Teil durchgespielt und kann sagen das es schon harte Arbeit war,will sagen das es teilweise bockschwer war

29.01.2017 15:50 Uhr - bärbel
1x
So, Dead rising 4 ist durchgekommen. Na ja, nach allem was ich über das Spiel gehört habe scheint es ja durchaus gestreamlineter zu sein als die Vorgänger:

https://www.youtube.com/watch?v=UUxJpDtg0Bs

Hier zeichnet sich deutlich ein fragwürdiger Trend ab. Spiele bei denen das Töten gerechtfertigt wird ( Kriegs-Shooter bzw Shooter mit Cut Scenes die uns erklären wer die Bösen sind und warum wir sie töten müssen ) sind scheinbar unproblematischer als solche, die die Wahl dem Spieler überlassen, bzw. ihn herausfordern sich mit seinen Handlungen auseinanderzusetzen.

Ich persöhnlich halte viele hier in Deutschland frei erhältliche Spiele für deutlich fragwürdiger als Postal 2, Manhunt oder die alten Dead Risings.

29.01.2017 17:56 Uhr - hardcore1982
Schade das ich keineX-Box One habe, Teil1 und 2 fand ich richtig gut. Auf ne PS4 Veröffentlichung brauch man ja nicht hoffen. Ähnlich wie bei gears neidisch rüberschau. Der müde Joe ist Kai Schmidt? Hab früher gern Deine Tests gelesen, besonders zu den WWE games. Zu Manhunt hab`s gespielt damals wurde mir zu eintönig, kann aber Intention gut verstehen. Die Idee war echt gut, besonders weildu als Spieler in nem Dilemma stecktest. Einerseits möglichst viele Sterne holen,ging aber nur wenn du harte Exekutionen ausführst und das Spiel dir damit den Spiegel vorgehalten hat. Zu Postal, gerade da war doch der 2 extrem auflustig getrimmt. Den ersten fand ich schon sehr hart.

31.01.2017 14:23 Uhr - Blake47
User-Level von Blake47 3
Erfahrungspunkte von Blake47 186
Ich habe den vierten Teil noch nicht gespielt. Gerade dieser hört sich für mich aber umso interessanter an, da ich selber mein Spieltempo bestimmen kann und mich vor der Konsole nicht hetzen lassen will. Mag sein, dass die ständigen Zeitlimits bisher im Fokus oder zumindest als wichitger Teil der Spielmechanik gehörten; mir war das immer zuwider. Ich erinnere mich noch, als ich nach ca. 3/4 der Hauptstory im zweiten Teil nicht richtig aufgepasst und beschissen gespeichert hatte - fast hätte ich nochmal schön von vorne anfangen können, da das Zeitlimit während der entsprechenden Mission durch die Fehlspeicherung scheinbar nicht mehr einzuhalten war.
Zeitdruck bei großen Spielwelten habe ich noch nie gemocht oder verstanden. Dieses ständige Rumgehetze hat mich schon bei Zelda: Majoras Mask derart gestört, dass ich im zweiten Tempel aufgegeben habe. Wer zum Teufel hat sich so einen Schwachsinn ausgedacht??

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