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20.03.2017 - 00:03 Uhr

Die Schöne und das Biest sollte um 4 Minuten gekürzt werden

Schuld an der Zensur in Malaysia sind auch die Russen

Vor kurzem berichteten wir, dass Disney Die Schöne und das Biest vorerst nicht in Malaysia zeigen will, da man dort wegen eines schwulen Nebencharakters (LeFou) ein Problem mit der Zensur bekam. Mittlerweile meldet sich die zuständige Behörde in Malaysia auch zu Wort und erläutert die Umstände.

Chairman Abdul Halim von der malaysischen Zensurbehörde sagt hier, dass man vorschlug, insgesamt 4:38 Minuten zu kürzen, deutlich mehr als die "wenigen Cuts", die man vorher noch erwähnte. Schuld an den ausufernden Schnitten scheint ausgerechnet Russland zu sein, wo der Film ab 16 Jahren freigegeben wurde (aus gleichem Grund). Man schien sich bei der Beurteilung des Films an deren Entscheidung zu orientieren.

Halim suggests today that the film might have passed with “a potentially minor cut.” But, he says, “people became curious” following the situation in Russia where the film was given a 16+ rating and “we had to protect ourselves.”

Zu beanstanden waren insgesamt 3 Szenen. Einmal, wie LeFou Gaston umarmt, dann ein Lied mit scheinbar anzüglichem Text und eine weitere, nicht spezifizierte Szene am Ende. Durch diese soll sichergestellt werden, dass niemand auf die Idee kommt, dass Malaysia die "LGBT Ideologie" anerkennt, obwohl sie das explizit eben nicht tun. Deshalb dürfen Schwule, Lesben & Co. nur in negativem Licht gezeigt werden oder wenn sie ihr unzüchtiges Verhalten ändern.

Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, aber es ist wohl anzunehmen, dass Disney nicht zensiert. Mit weit über 350 Millionen Dollar Einspiel alleine am Startwochende haben sie das auch nicht nötig.

In Deutschland startete der Film ab 16. März 2017 in den Kinos und ist ab 6 Jahren freigegeben.

Die anmutige und lebensfrohe Belle lebt mit ihrem alten Vater, einem etwas sonderlichen Erfinder, ein beschauliches, ruhiges Leben. Die Avancen von Schönling Gaston wehrt sie geschickt ab und vergräbt ihre Nase viel lieber in Büchern. Doch diese Idylle wird jäh gestört, als ihr Vater auf einer Handelsreise in ... [mehr]
Quelle: Deadline

Kommentare

20.03.2017 00:14 Uhr - hockeymask86
3x
Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Aber 350 Millionen weltweit ist wirklich schon ne Hausmarke. Wenn die da drin nicht singen würden, würde ich mir den vielleicht auch mal antun.

20.03.2017 00:15 Uhr - Victor75
Ein Lied mit scheinbar anzüglichem Text... hm... ich vermute mal ganz stark, dass es das "Gaston"-Lied sein dürfte... beim Animationsfilm hat man sich an dem Text wahrscheinlich noch nicht gestoßen, weil LeFou da noch nicht heimlich schwul war... unfassbar...
Und 4 1/2 Minuten!? Da hat man doch wahrscheinlich mehr schwules Zeug gesehen als da eigentlich ist...

20.03.2017 00:16 Uhr - Victor75
20.03.2017 00:14 Uhr schrieb hockeymask86
Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Aber 350 Millionen weltweit ist wirklich schon ne Hausmarke. Wenn die da drin nicht singen würden, würde ich mir den vielleicht auch mal antun.


Das heißt, den Animationsfilm hast du dir auch nicht angeschaut? Oder genau deswegen willst du diesen nicht sehen? ;)

20.03.2017 00:28 Uhr - hockeymask86
20.03.2017 00:16 Uhr schrieb Victor75
20.03.2017 00:14 Uhr schrieb hockeymask86
Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Aber 350 Millionen weltweit ist wirklich schon ne Hausmarke. Wenn die da drin nicht singen würden, würde ich mir den vielleicht auch mal antun.


Das heißt, den Animationsfilm hast du dir auch nicht angeschaut? Oder genau deswegen willst du diesen nicht sehen? ;)


Das mit dem Kopfschütteln bezog sich auf die Regierung von Malaysia.Den Animationsfilm kenn ich natürlich. Ist aber schon ewig her wo ich den gesehn habe und werde das auch nicht so schnell ändern. Mit dem Gesinge in Disney-Filmen kann ich nichts mehr anfangen.Bis auf das Dschungelbuch.

20.03.2017 00:38 Uhr - 10Vorne
3x
380 Mios hin oder her, aber Disney ist ein Kommerzunternehmen, in dem auch schon mal aus einem Elch ein Panda wird, um ein paar Kröten aus China mehr mitzunehmen. Warum dann nicht auch eine Spezialfassung für die homophoben Länder ?

Abgesehen davon, dass ich einen Familienfilm mit Handlungszeit 18. Jahrhundert (in der Homosexualität tatsächlich noch ein Verbrechen war), wenig geeignet finde, um Weltoffenheit zu demonstrieren. So was ist in Filmen wie Moonlight klar besser aufgehoben.

20.03.2017 00:41 Uhr - Victor75
1x
20.03.2017 00:28 Uhr schrieb hockeymask86
20.03.2017 00:16 Uhr schrieb Victor75
20.03.2017 00:14 Uhr schrieb hockeymask86
Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Aber 350 Millionen weltweit ist wirklich schon ne Hausmarke. Wenn die da drin nicht singen würden, würde ich mir den vielleicht auch mal antun.


Das heißt, den Animationsfilm hast du dir auch nicht angeschaut? Oder genau deswegen willst du diesen nicht sehen? ;)


Das mit dem Kopfschütteln bezog sich auf die Regierung von Malaysia.Den Animationsfilm kenn ich natürlich. Ist aber schon ewig her wo ich den gesehn habe und werde das auch nicht so schnell ändern. Mit dem Gesinge in Disney-Filmen kann ich nichts mehr anfangen.Bis auf das Dschungelbuch.


Oh, keine Sorge, das Kopfschütteln hatte ich schon richtig gedeutet :)
Dann stimmt also meine zweite Vermutung so ungefähr. Nö, macht ja nix. Der persönliche Geschmack ändert sich ja ab und zu auch mal oder man wächst aus irgendwas halt irgendwann mal raus.
Bei mir ist es eher so, dass ich die Songs im Original oft besser finde als im Deutschen, auch wenn sie auch da teilweise noch ganz gut sind. Aber bei "Der Prinz von Ägypten" (ich weiß, kein Disney ;) ) hatte ich mir die deutsche Version angeguckt und die Songs hatten mich nicht so umgehauen. Als ich dann aber später die Originalversionen gehört habe, hab ich bedauert, dass ich den Film nicht direkt im Original geguckt habe.

20.03.2017 00:49 Uhr - Victor75
2x
20.03.2017 00:38 Uhr schrieb 10Vorne
380 Mios hin oder her, aber Disney ist ein Kommerzunternehmen, in dem auch schon mal aus einem Elch ein Panda wird, um ein paar Kröten aus China mehr mitzunehmen. Warum dann nicht auch eine Spezialfassung für die homophoben Länder ?

Abgesehen davon, dass ich einen Familienfilm mit Handlungszeit 18. Jahrhundert (in der Homosexualität tatsächlich noch ein Verbrechen war), wenig geeignet finde, um Weltoffenheit zu demonstrieren. So was ist in Filmen wie Moonlight klar besser aufgehoben.


Naja, aber es ist halt schon ein Unterschied, ob man ein Tier austauscht, weil es in dem Land lieber gemacht wird/besser ankommt (oder aus welchem Grund es halt ausgetauscht wurde) oder ob man Szenen kürzt, weil schwul sein in manchen Ländern immer noch als krank/falsch angesehen wird. Mit letzterem würde man diese Haltung ja gewissermaßen unterstützen und das will Disney halt verständlicherweise nicht.

Und gerade in Familienfilmen könnte und sollte demonstriert werden, dass es völlig normal ist, auch wenn dein Argument mit dem 18. Jahrhundert natürlich schon Sinn macht.

20.03.2017 00:52 Uhr - Sangoma
2x
Aber mit der Zoophilie haben sie keine Probleme oder wie ?! Da kann man nur den Kopfschütteln.

20.03.2017 06:08 Uhr - antoniomontana
1x
Hätte dieser für Kinder pädagogisch wertvolle Klassiker von Disney in "DER Schöne und das Biest" umbenannt werden würde indem auch homosexuelle Gesten oder gar Handlungen vollzogen werden, könnte man hier anfangen ein Diskussion zu starten..

Aber hier geht es um eine Gesinnung eines Einzelnen Schauspieler, die niemanden weh tut!!!

Sollte nämlich dieser Herr morgen entscheiden nicht mehr schwul zu sein, ist der Film dann wieder "einwandfrei" zu konsumieren für diese Länder?!?

Ich glaube wir haben deutlich größere Probleme auf dieser Welt um die wir uns kümmern sollten..😎

20.03.2017 06:09 Uhr - babyface
5x
Kopfschütteln auch bei mir ! Ich bin weiß,Hetero,Familienvater,Alleinverdiener und habe keine Lobby die für mich schreit......

20.03.2017 07:04 Uhr - mondaysghost
2x
In einem Film, in dem nur die höher gestellten Personen was taugen und der Pöbel als dumm dargestellt wird, in dem das Schlosspersonal zu Gegenständen wird, ist natürlich ein Schwuler das größte Problem.
Ja es sieht alles schön aus, aber inhaltlich sind die Disney-Filme meist unterste Schublade.

20.03.2017 08:13 Uhr - sareph
1x
20.03.2017 00:16 Uhr schrieb Victor75
20.03.2017 00:14 Uhr schrieb hockeymask86
Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Aber 350 Millionen weltweit ist wirklich schon ne Hausmarke. Wenn die da drin nicht singen würden, würde ich mir den vielleicht auch mal antun.


Das heißt, den Animationsfilm hast du dir auch nicht angeschaut? Oder genau deswegen willst du diesen nicht sehen? ;)


Ich kann hockeymaske verstehen,ich habe mir noch keinen dieser Disney-Filme angeschaut.Ich hasse es einfach wenn in Filmen ständig gesungen wird.

20.03.2017 09:21 Uhr - Dex
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Schlampige Zensoren!

Es gibt noch eine weitere Szene, in der 3 Halunken in Damenkleider gesteckt werden und Einem scheint dies sogar zu gefallen!

Dies erklärt dann auch "und eine weitere, nicht spezifizierte Szene am Ende.".

Denn hier kommt besagter Damenkleiderliebhaber und tanzt mit ziemlich eindeutigem Blick mit LeFou!

Ach so, ich distanziere mich hiermit von diesem Film, welchen ich natürlich nicht am Wochenende im Kino gesehen habe! *hust hust hust*

Film war gut, viel viel viel viel Gesang, dafür aber auch viel Humor... passt!

MfG

20.03.2017 10:10 Uhr - alex_wintermute
Also so schwul empfand ich LeFou gar nicht, kam mir eher etwas verweichtlicht rüber. ;)

Hätte da weitaus Schlimmeres erwartet...

20.03.2017 11:52 Uhr - great owl
Was spricht dagegen den Film in Malalasia :(=) nicht zu zeigen oder diesen in Russland mit einer Freigabe ab 16 Jahren in die Kinos zu bringen?

Dennoch danke für diese Information. Ich wäre niemals nicht auf die Idee gekommen nach Mala...Dingens oder nach Russland reisen um mir den Film dort anzuschauen.

Ich vermute ich werde Vorzeitig darauf verzichten diesen Film anzuschauen. Da ich das Disney Zeichentrick Original und den vor 1-3 Jahren veröffentlichten Realfilm der sehr gut ist schon kenne und eine Neuverfilmung wenn auch von Disney zeitlich unpassend finde. So schnell wieder dieses Filmthema durchzukauen wird allmählich langweilig. Bestimmt ist dieser nicht schlecht. Den Zeichentrickfilm wird keiner toppen können 

20.03.2017 12:25 Uhr - UncleBens
8x
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Wir leben im Jahr 2017 und noch heute gibt es Disskusionen darüber, ob man einen Film verbieten soll, in welchem sich Homosexuelle Figuren umarmen?! MAN IST DAS PEINLICH!!! Das ging mir schon auf YT auf den Zeiger, als dieser eine Rapper ein Video darüber gemacht hat, dass er Homosexuelle nicht akzeptiert und dann daraus eine ganze Welle von YTbern wurde, welche eine Stellungnahme mit dem Titel #WirgegenHomophobie gemacht haben. Mich regt sowas einfach nur auf, dass es echt noch Länder auf der Welt gibt, die Filme mit Homosexuellen nur erlauben, wenn diese negativ dargestellt werden. Da fällt mir nur eins ein: Baut eine Mauer um diese Länder!

20.03.2017 13:00 Uhr - Terminator20
1x
Malaysia #EhrenmännerDesTages man muss nicht jede Modeerscheinung mitmachen!

20.03.2017 13:43 Uhr - Casablanca
1x
Das Mittelalter ist noch nicht ausgestorben.

20.03.2017 14:27 Uhr - sterbebegleiter
8x
20.03.2017 13:00 Uhr schrieb Terminator20
Malaysia #EhrenmännerDesTages man muss nicht jede Modeerscheinung mitmachen!


Modeerscheinung? Was bist du denn für ein Vogel?

20.03.2017 14:38 Uhr - Victor75
7x
20.03.2017 13:00 Uhr schrieb Terminator20
Malaysia #EhrenmännerDesTages man muss nicht jede Modeerscheinung mitmachen!


Eine Modeerscheinung, die es bereits seit Jahrhunderten gibt... joa, passt :p

20.03.2017 14:40 Uhr - Victor75
1x
20.03.2017 08:13 Uhr schrieb sareph
20.03.2017 00:16 Uhr schrieb Victor75
20.03.2017 00:14 Uhr schrieb hockeymask86
Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Aber 350 Millionen weltweit ist wirklich schon ne Hausmarke. Wenn die da drin nicht singen würden, würde ich mir den vielleicht auch mal antun.


Das heißt, den Animationsfilm hast du dir auch nicht angeschaut? Oder genau deswegen willst du diesen nicht sehen? ;)


Ich kann hockeymaske verstehen,ich habe mir noch keinen dieser Disney-Filme angeschaut.Ich hasse es einfach wenn in Filmen ständig gesungen wird.


Das wird einfach benutzt, um Gedankengänge besser darstellen zu können und um Charaktere besser/schneller vorstellen zu können. Ansonsten müssten manche halt irgendwelche Monologe aufsagen und da kommen Songs halt besser.
Aber ist halt Geschmackssache, kein Ding :)

20.03.2017 14:42 Uhr - Victor75
4x
20.03.2017 06:09 Uhr schrieb babyface
Kopfschütteln auch bei mir ! Ich bin weiß,Hetero,Familienvater,Alleinverdiener und habe keine Lobby die für mich schreit......


Weil weiße Heteros so häufig unterdrückt und diskriminiert werden? ;)

20.03.2017 14:44 Uhr - Oifox
3x
Diese verdammte, homophobe Rückschrittlichkeit!! Einfach nur zum Kotzen! :(

20.03.2017 14:58 Uhr - Spaßverdreher
3x
Tja in Russland und Malaysia herrscht noch Zucht und Ordnung, die sind Gott sei Dank noch nicht so verschwuchtelt wie hier in Deutschland und ergreifen dem entsprechend auch Maßnahmen.

20.03.2017 15:16 Uhr - Oifox
1x
Du machst jetzt nen Witz, richtig?

20.03.2017 15:19 Uhr - Dr. Jones
Andere Länder mit anderen Sitten . Kein Grund sich deswegen aufzuregen .

20.03.2017 15:25 Uhr - Victor75
6x
20.03.2017 14:58 Uhr schrieb Spaßverdreher
Tja in Russland und Malaysia herrscht noch Zucht und Ordnung, die sind Gott sei Dank noch nicht so verschwuchtelt wie hier in Deutschland und ergreifen dem entsprechend auch Maßnahmen.


Stattdessen reitet der russische Präsident lieber regelmäßig homoerotisch oben ohne auf dem Pferd :p
Und anderen Ländern ist es völlig wurscht, wer wen liebt und kümmern sich lieber um wichtigeres.

20.03.2017 16:40 Uhr - Dr. Brot
1x
20.03.2017 12:25 Uhr schrieb UncleBens
Wir leben im Jahr 2017 und noch heute gibt es Disskusionen darüber, ob man einen Film verbieten soll, in welchem sich Homosexuelle Figuren umarmen?! MAN IST DAS PEINLICH!!!


Ja, ja, wie Rückständig die doch sind. Wann wurde der §175 StGB in Deutschland nochmal gestrichen? 1994? Und was steht da in der Wikipedia?

"Am 10. Mai 1957 entschied das Bundesverfassungsgericht: Gleichgeschlechtliche Betätigung verstößt eindeutig gegen das Sittengesetz. Deshalb könnten sich Homosexuelle nicht auf das durch das Grundgesetz garantierte Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit berufen."

Was hätten nur die alten Griechen darüber gedacht. Wahrscheinlich hätten sie sich über soviel Intoleranz fürchterlich empört. Aber wie sagten schon die Lateiner? O tempora, o mores. Dazu kann ich nur noch anfügen: Andere Länder andere Sitten.

Angesichts der Tatsache, daß vielerorts auch heute noch der Vorwurf der Hexerei schnell ein gewaltsames Ende der leiblichen Existenz bedeuten kann, Sklavenhandel immer noch ein einträgliches Geschäft darstellt, und die Todesstrafe vielen Staaten ein opportunes Mittel erscheint Recht und Ordnung durchzusetzen, ist es doch kaum verwunderlich, daß es auch noch über 70 Staaten gibt, in denen Homosexualität als so verwerflich angesehen wird, daß man sie für illegal erklärt und dort auch konsequenterweise nicht normgerechtes Geschlechterverhalten in einem Film Anstoß erregt.

Aber ist der vermeintlich aufgeklärte Westen wirklich besser? Da, wo der Glaube umgeht, daß unendliches Wachstum in einer endlichen Welt keine Unmöglichkeit darstellt? Wo man überzeugt ist, daß die unsichtbare Hand des Marktes schon irgendwie für eine gerechte Gesellschaft sorgen wird? Wo sich jeder mit Zigaretten die Lunge zuqualmen, mit Alkohol ins Koma saufen, oder mit Medikamenten zudröhnen darf, aber der Anbau von Hanf weitgehend illegal ist? Wo man noch vor 30 Jahren Neugeborene ohne Narkose operierte, weil man der Ansicht war, daß die ohnehin keinen Schmerz empfinden können? Ja, auch bei uns fragt man sich immer wieder, ob hier ein eklatanter Mangel an gesundem Menschenverstand herrscht.

Darum sollten die Leute mal von ihrem hohen Roß runterkommen und nicht ständig eine moralische Überlegenheit vortäuschen, die ohnehin nicht existiert. Kulturen sind nun mal verschieden und mit der Zeit verschieben sich überall die Grenzen dessen, was als akzeptabel angesehen wird, und was nicht. Mal geht es dabei in die eine Richtung, mal in die andere. 1976 versahen die Scorpions ihr Album "Virgin Killer" mit einem Cover, das heutzutage für viele einen absoluten Tabubruch darstellen würde. Damals tat es der Popularität der Band keinen Abbruch, heute wäre es ihr sicheres Karriereende. Da stellt sich dann die Frage, waren die Leute damals einfach zu doof zu erkennen, daß ein nacktes Mädel von gerade mal 10 Jahren auf einem Albumcover nix zu suchen hat, oder sind wir heutzutage einfach zu verklemmt, um die Ästhetik des Bildes ansprechend zu würdigen ohne gleich an Kinderpornographie zu denken?

In Saudi Arabien hat man übrigens keine Probleme "Die Schöne und das Biest" im Kino zu zeigen. Da gibt's nämlich keins.

20.03.2017 18:32 Uhr - devlin
Hätte Disney nicht mit großem PR-Theater Werbung für den "schwulen Charakter" gemacht, dann würde kaum ein Hahn danach krähen, denn die beanstandeten Szenen bestehen ausnahmslos nur aus harmlosen Andeutungen im Stile von Manche mögen's heiß.

20.03.2017 18:33 Uhr - FranzBauer
1x
20.03.2017 14:58 Uhr schrieb Spaßverdreher
Tja in Russland und Malaysia herrscht noch Zucht und Ordnung, die sind Gott sei Dank noch nicht so verschwuchtelt wie hier in Deutschland und ergreifen dem entsprechend auch Maßnahmen.

Ganz genau, da herrscht noch Zucht und Ordnung! Außer natürlich in der Kriminalstatistik.

20.03.2017 19:18 Uhr - Dr. Brot
2x
20.03.2017 18:32 Uhr schrieb devlin
Hätte Disney noch mit großem Trara Werbung für den "schwulen Charakter" gemacht, dann würde kaum ein Hahn danach krähen, denn die beanstandeten Szenen bestehen ausnahmslos nur aus harmlosen Andeutungen im Stile von Manche mögen's heiß.


Ich denke, es ist nicht vollkommen aus der Luft gegriffen zu behaupten, daß das ganze Tamtam um diese Schwulengeschichte nicht mehr ist, als eine kalkulierte PR-Aktion von Seiten Disneys. Die können Russland und Malaysia dankbar sein, daß sie darauf angesprungen sind und so für den Film kostenlos Werbung machen.

Darüberhinaus mehren sich offensichtlich die Stimmen, die zu dem Schluß kommen, daß da etwas aufgebauscht wurde, das so kaum vorhanden ist. Zitat:

"It’s the kind of overly cautious step on Disney’s part that undercuts how laudatory their decision was to include a gay character in the first place, since Le Fou’s sexuality is ultimately presented as more of a comic quirk – light, humorous, and ultimately lacking in meaning."
http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/films/features/beauty-and-the-beast-gay-character-disney-le-fou-gaston-cinema-russia-boycott-a7614641.html

"Many have asked for years that Disney include an LGBT character in one of its films, which doesn’t seem too farfetched given Disney’s number of LGBT artists, but the company is still dragging its feet on inclusion where its competitors have excelled. The announcement that the nearly one-hundred year old company’s first openly gay character would be a villain’s foolish accomplice was underwhelming and somewhat offensive. (...) The Disney label has been one of the slowest family-oriented companies to show prominent LGBT characters in their children’s media, despite their history of working with gay artists. Vaguely coded villains and “could they possibly be...?” is the most audiences are awarded with."
http://www.polygon.com/2017/3/17/14948300/beauty-and-the-beast-gay-character-le-fou

Disney läßt sich hier als großer Held feiern, der den pöhsen homophoben Ländern Paroli bietet, in Wirklichkeit sind die aber ein ganz feiger Verein, der in einem solchen Film niemals etwas durchgehen lassen würde, das zu einer richtigen Kontroverse führen könnte. Wir reden hier schließlich von dem Unternehmen, das sich nicht zu blöde ist, selbst Jahre später noch an seinen Filmen herumzudoktern, um ja nirgendwo anzuecken. Man ist ja ein familienfreundliches Umternehmen, erpicht darauf die größtmögliche Zielgruppe anzusprechen, und damit den Profit zu maximieren. Und da Schwule in der Regel keine Kinder haben, der Anteil der Eltern mit einem eher konservativem Weltbild aber nicht unerheblich sein dürfte (und Familien sind nunmal die Zielgruppe eines solchen Films), ist es für mich kaum vorstellbar, daß sich Disney in dieser Hinsicht in näherer Zukunft zu mehr hinreißen lassen wird, als zu zaghaften Andeutungen bei unbedeutenden, oder ohnehin kaum ernstzunehmenden Nebencharakteren.

20.03.2017 19:32 Uhr - ???
3x
20.03.2017 14:58 Uhr schrieb Spaßverdreher
Tja in Russland und Malaysia herrscht noch Zucht und Ordnung, die sind Gott sei Dank noch nicht so verschwuchtelt wie hier in Deutschland und ergreifen dem entsprechend auch Maßnahmen.


...wo er recht hat, hat er recht! :D

20.03.2017 20:20 Uhr - sterbebegleiter
3x
20.03.2017 19:32 Uhr schrieb ???
20.03.2017 14:58 Uhr schrieb Spaßverdreher
Tja in Russland und Malaysia herrscht noch Zucht und Ordnung, die sind Gott sei Dank noch nicht so verschwuchtelt wie hier in Deutschland und ergreifen dem entsprechend auch Maßnahmen.


...wo er recht hat, hat er recht! :D


Einen Scheiß hat er. Und davon zu viel in seinem kleinen, homophoben, braunen Nazihrn.

20.03.2017 20:24 Uhr - Oberstarzt
1x
20.03.2017 00:52 Uhr schrieb Sangoma
Aber mit der Zoophilie haben sie keine Probleme oder wie ?!

Ey Moment, ich liebe auch Zoos !

20.03.2017 21:20 Uhr - McCoy
1x
4:38 min ?? Der Streifen muss ja schwuler sein als Brokeback Mountain...

20.03.2017 21:29 Uhr - FranzBauer
1x
20.03.2017 21:20 Uhr schrieb McCoy
4:38 min ?? Der Streifen muss ja schwuler sein als Brokeback Mountain...

Ist halt ein streng muslimisches Land. In Russland konnte BM noch gezeigt werden, in Malaysia hat man es nichtmal versucht.

20.03.2017 21:31 Uhr - UncleBens
1x
User-Level von UncleBens 3
Erfahrungspunkte von UncleBens 133
20.03.2017 21:20 Uhr schrieb McCoy
4:38 min ?? Der Streifen muss ja schwuler sein als Brokeback Mountain...


Und was war das jetzt für eine Bemerkung?! JEDES Land der Welt sollte diesen Film zeigen (natürlich Uncut) und wer was gegen Homosexuelle hat, muss sich diesen Film doch nicht ansehen. Klar gibt es das Sprichwort "Andere Länder, andere Sitten", jedoch sollten gewisse Themen Weltweit gleich behandelt werden und dazu gehört wie ich es finde eben auch, dass Weltweit die Homosexualität wie die Heterosexualität gesehen wird. ES IST NORMAL!

20.03.2017 21:38 Uhr - McCoy
1x
20.03.2017 21:31 Uhr schrieb UncleBens
20.03.2017 21:20 Uhr schrieb McCoy
4:38 min ?? Der Streifen muss ja schwuler sein als Brokeback Mountain...


Und was war das jetzt für eine Bemerkung?! JEDES Land der Welt sollte diesen Film zeigen (natürlich Uncut) und wer was gegen Homosexuelle hat, muss sich diesen Film doch nicht ansehen. Klar gibt es das Sprichwort "Andere Länder, andere Sitten", jedoch sollten gewisse Themen Weltweit gleich behandelt werden und dazu gehört wie ich es finde eben auch, dass Weltweit die Homosexualität wie die Heterosexualität gesehen wird. ES IST NORMAL!


Erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit du den Völkern der Welt vorschreiben willst, was sie zu tun und zu lassen haben. Also soll am deutschen Wesen mal wieder die Welt genesen :-(

Welche Farbe kommt eigentlich heraus, wenn man rotgrün mischt?

20.03.2017 21:53 Uhr - FranzBauer
1x
Sind wir schon wieder bei den Ökokommunistennazis, die pöserweise die Mehrheitsmeinung zum Thema Homosexualität vertreten. Aber gut, die ist ja sowieso erzwungen, in Wirklichkeit hasst jeder redliche Mensch natürlich Homos. Ich bin ja auch redlich.

20.03.2017 21:53 Uhr - UncleBens
2x
User-Level von UncleBens 3
Erfahrungspunkte von UncleBens 133
20.03.2017 21:38 Uhr schrieb McCoy
20.03.2017 21:31 Uhr schrieb UncleBens
20.03.2017 21:20 Uhr schrieb McCoy
4:38 min ?? Der Streifen muss ja schwuler sein als Brokeback Mountain...


Und was war das jetzt für eine Bemerkung?! JEDES Land der Welt sollte diesen Film zeigen (natürlich Uncut) und wer was gegen Homosexuelle hat, muss sich diesen Film doch nicht ansehen. Klar gibt es das Sprichwort "Andere Länder, andere Sitten", jedoch sollten gewisse Themen Weltweit gleich behandelt werden und dazu gehört wie ich es finde eben auch, dass Weltweit die Homosexualität wie die Heterosexualität gesehen wird. ES IST NORMAL!


Erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit du den Völkern der Welt vorschreiben willst, was sie zu tun und zu lassen haben. Also soll am deutschen Wesen mal wieder die Welt genesen :-(

Welche Farbe kommt eigentlich heraus, wenn man rotgrün mischt?


Selten so einen dummen Kommentar gelesen. Ich will den Ländern nichts vorschreiben! Ich finde es einfach nur schlimm, dass die Homosexualität noch immer nicht in allen Ländern geduldet wird. Mir zumindest ist es so wurscht, ob ein Heterosexueller mit mir redet, oder ein Homosexueller. Es kommt auf die inneren Werte an und auf nix weiter.

20.03.2017 21:55 Uhr - great owl
1x
Bin Farbenblind aber Deine Titten möchte ich auch einmal einschieben McCoy :(=)

20.03.2017 23:43 Uhr - MartinRiggs
1x
Hatte den damals als Knirps im Kino gesehen, zu einer Zeit als Filme noch gezeichnet wurden. Wie sich die Zeiten ändern. Scheiße ich bin alt geworden. Darauf erstmal einen Drink und Baldrian.

21.03.2017 01:07 Uhr - Victor75
2x
20.03.2017 21:53 Uhr schrieb UncleBens
20.03.2017 21:38 Uhr schrieb McCoy
20.03.2017 21:31 Uhr schrieb UncleBens
20.03.2017 21:20 Uhr schrieb McCoy
4:38 min ?? Der Streifen muss ja schwuler sein als Brokeback Mountain...


Und was war das jetzt für eine Bemerkung?! JEDES Land der Welt sollte diesen Film zeigen (natürlich Uncut) und wer was gegen Homosexuelle hat, muss sich diesen Film doch nicht ansehen. Klar gibt es das Sprichwort "Andere Länder, andere Sitten", jedoch sollten gewisse Themen Weltweit gleich behandelt werden und dazu gehört wie ich es finde eben auch, dass Weltweit die Homosexualität wie die Heterosexualität gesehen wird. ES IST NORMAL!


Erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit du den Völkern der Welt vorschreiben willst, was sie zu tun und zu lassen haben. Also soll am deutschen Wesen mal wieder die Welt genesen :-(

Welche Farbe kommt eigentlich heraus, wenn man rotgrün mischt?


Selten so einen dummen Kommentar gelesen. Ich will den Ländern nichts vorschreiben! Ich finde es einfach nur schlimm, dass die Homosexualität noch immer nicht in allen Ländern geduldet wird. Mir zumindest ist es so wurscht, ob ein Heterosexueller mit mir redet, oder ein Homosexueller. Es kommt auf die inneren Werte an und auf nix weiter.


Eben. Zumal viele den Unterschied nicht mal mitkriegen würden. Es soll ja immer noch Leute geben, die auch von Neil Patrick Harris als Privatperson aufgrund seiner Barney-Rolle denken, dass er der ultimative Frauenheld ist :D

21.03.2017 10:59 Uhr - Spaßverdreher
2x
@Sterbebegleiter wenn du ein Problem hast sag es offen, ansonsten beabsichtige ich gegen dich eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Verleumdung, weil ich ein Nazi bin und sowas ist strafbar, Dinge zu behaupten die nicht stimmen. Also ich würde ganz gut einfach wenn man keine Ahnung hat in deiner Stelle deine Fresse halten. !!!

21.03.2017 14:16 Uhr - Victor75
3x
21.03.2017 10:59 Uhr schrieb Spaßverdreher
@Sterbebegleiter wenn du ein Problem hast sag es offen, ansonsten beabsichtige ich gegen dich eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Verleumdung, weil ich ein Nazi bin und sowas ist strafbar


Ich glaube nicht, dass du das aussagen willst, was dein Satz aussagt... oder auch doch...
Und...ähm... was genau war an seinem Satz denn NICHT offen!?

21.03.2017 15:31 Uhr - Loredanda Ferreol
2x
20.03.2017 06:09 Uhr schrieb babyface
Kopfschütteln auch bei mir ! Ich bin weiß,Hetero,Familienvater,Alleinverdiener und habe keine Lobby die für mich schreit......


Dieser "Opferwettsreit" führt doch zu nichts Gutem.

Schreihälse, wie Höcke und Co., die weiße Heteros für die Crème de la Crème der Menschheit halten und mit Emotionen spielen um eine Opfermentalität zu beförden, bringen sicher keine Lösungen für den 'Durchschnittsbürger'.

Wobei ich dir hier keine AfD Nähe unterstellen will. ;-)

21.03.2017 15:34 Uhr - Loredanda Ferreol
4x
20.03.2017 13:00 Uhr schrieb Terminator20
Malaysia #EhrenmännerDesTages man muss nicht jede Modeerscheinung mitmachen!


Du bist schon so ein "Ehrenmann". Prust! Deinem Verständnis nach ist Homosexualität also eine Modeerscheinung - in etwa so wie Pokemon Go oder wie?


20.03.2017 14:58 Uhr schrieb Spaßverdreher
Tja in Russland und Malaysia herrscht noch Zucht und Ordnung, die sind Gott sei Dank noch nicht so verschwuchtelt wie hier in Deutschland und ergreifen dem entsprechend auch Maßnahmen.


Genau! Und Polizisten müssen hier wieder zuschlagen dürfen ohne dass sie dafür belangt werden!
Mit diesem verschwuchtelten Deutschland geht's immer weiter bergab. Ganz schlimm das!

20.03.2017 19:32 Uhr schrieb ???
20.03.2017 14:58 Uhr schrieb Spaßverdreher
Tja in Russland und Malaysia . . .


...wo er recht hat, hat er recht! :D


. . . ???

21.03.2017 17:24 Uhr - NoCutsPlease
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Nicht nur in Russland und Malaysia scheint der Film die Gemüter unnötig zu erzürnen, sondern auch hierzulande sieht es trotz eines zensurbefreiten Beispiels nicht viel besser aus.

Da wird gleich von Verschwulung der Gesellschaft gesprochen und bei abweichendem Meinungsbild sofort die "rot-grüne" Lunte gerochen!
Die Gegenseite zeigt sich allerdings auch nicht weniger polemisch und verallgemeinernd. Da wird direkt die Nazi- oder AfD-Keule aus der Tasche gekramt - kurzum mit gleicher Münze heimgezahlt!
Konstruktive Kommunikation sieht anders aus.

Verallgemeinernde Polemik bleibt auch vor dem Hintergrund der (vermeintlichen) moralischen Überlegenheit bloß reine Provokation ohne argumentativen Nährwert.
Wie soll die eine die Seite die andere vernünftig überzeugen, wenn sie diese genauso mit Dreck bewirft und mit Geringschätzung, ja geradezu Verachtung, straft?

Da wird hier seit Jahrzehnten die Individualität des Einzelnen gepflegt und gelehrt - und dann fallen komischerweise sämtliche Leute in ein reines Schwarz-Weiß-Denken (entweder bist du für oder gegen uns, stehst du auf der richtigen oder der falschen Seite) zurück, wenn es um den heiligen Gral ihrer eigenen Ansicht geht.

Gratulation, Leute!
Wenn ihr dazu beitragen wollt, dass die Gräben zwischen den Menschen breiter UND tiefer werden, dann macht nur munter so weiter...

21.03.2017 18:05 Uhr - GarstigerGermane
Lustig wie manche hier mit einfachsten Begriffen überfordert sind.
Wie kann denn Homosexualität normal sein wenn nur 1,5- 2% der Bevölkerung Homos sind? Die Norm stellen mit etwa 95% Heterosexuelle dar.

21.03.2017 19:01 Uhr - ???
1x
20.03.2017 20:20 Uhr schrieb sterbebegleiter
20.03.2017 19:32 Uhr schrieb ???
20.03.2017 14:58 Uhr schrieb Spaßverdreher
Tja in Russland und Malaysia herrscht noch Zucht und Ordnung, die sind Gott sei Dank noch nicht so verschwuchtelt wie hier in Deutschland und ergreifen dem entsprechend auch Maßnahmen.


...wo er recht hat, hat er recht! :D


Einen Scheiß hat er. Und davon zu viel in seinem kleinen, homophoben, braunen Nazihrn.


AHA....sehr sinnvoll, Homophobie und Nationalsozialismus über einen Kamm zu ziehen. Du willst ja sicher auch nicht, dass man zu dir sagt: "Der Typ ist total infantil. Und davon hat er zu viel in seinem kleinen, roten Kommunistenhirn!" Einen Homophoben gleich als Nazi zu bezeichnen, ohne diese Person zu kennen, zeugt nicht gerade von großer Intelligenz. Aber hey, ich will dich jetzt nicht verurteilen....ich kenne dich ja nicht. :D ...im übrigen kann man auch genug schlechte Erfahrungen mit homosexuellen Menschen durchleben. Homophobie KANN, ich betone KANN, durchaus gerechtfertigt sein.....aber lassen wir das Thema. Widmen wir uns lieber den Schnittberichten. :)

21.03.2017 19:21 Uhr - Loredanda Ferreol
4x
21.03.2017 18:05 Uhr schrieb GarstigerGermane
Lustig wie manche hier mit einfachsten Begriffen überfordert sind.
Wie kann denn Homosexualität normal sein wenn nur 1,5- 2% der Bevölkerung Homos sind? Die Norm stellen mit etwa 95% Heterosexuelle dar.


Lustig ist, dass du Pädophilie nicht von Päderastie unterscheiden kannst.

Mal davon ab, dass du auch nicht gerade begriffssicher bist, aber gerne so tust als ob: Deine Zahlen sind geschätzt und selbst wenn sie zehn mal so hoch wären, würde das immer noch eine Minderheit, also nicht die "Norm", bedeuten - da hast du ausnahmsweise mal recht.

Was aber offenbar in deiner Denke daraus folgt, ist schon sehr kleingeistig. Von dem Grundsatz einer liberalen Gesellschaft, dass sie sich auch dadurch auszeichnet wie sie mit Minderheiten umgeht, scheinst du nicht viel zu halten.

Ich akzeptiere aber auch Minderheitenmeinungen wie deine - von daher, no Prob.

21.03.2017 23:21 Uhr - Victor75
2x
21.03.2017 17:24 Uhr schrieb NoCutsPlease
Nicht nur in Russland und Malaysia scheint der Film die Gemüter unnötig zu erzürnen, sondern auch hierzulande sieht es trotz eines zensurbefreiten Beispiels nicht viel besser aus.

Da wird gleich von Verschwulung der Gesellschaft gesprochen und bei abweichendem Meinungsbild sofort die "rot-grüne" Lunte gerochen!
Die Gegenseite zeigt sich allerdings auch nicht weniger polemisch und verallgemeinernd. Da wird direkt die Nazi- oder AfD-Keule aus der Tasche gekramt - kurzum mit gleicher Münze heimgezahlt!
Konstruktive Kommunikation sieht anders aus.

Verallgemeinernde Polemik bleibt auch vor dem Hintergrund der (vermeintlichen) moralischen Überlegenheit bloß reine Provokation ohne argumentativen Nährwert.
Wie soll die eine die Seite die andere vernünftig überzeugen, wenn sie diese genauso mit Dreck bewirft und mit Geringschätzung, ja geradezu Verachtung, straft?

Da wird hier seit Jahrzehnten die Individualität des Einzelnen gepflegt und gelehrt - und dann fallen komischerweise sämtliche Leute in ein reines Schwarz-Weiß-Denken (entweder bist du für oder gegen uns, stehst du auf der richtigen oder der falschen Seite) zurück, wenn es um den heiligen Gral ihrer eigenen Ansicht geht.

Gratulation, Leute!
Wenn ihr dazu beitragen wollt, dass die Gräben zwischen den Menschen breiter UND tiefer werden, dann macht nur munter so weiter...


Sorry, aber wenn man mit den gleichen "Argumenten" wie die AfD ankommt, sprich mit uralten Geistergeschichten über Schwule, dann sollte man sich auch gefallen lassen, dass man in deren Nähe gerückt wird.

21.03.2017 23:37 Uhr - Bearserk
2x
21.03.2017 19:21 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
21.03.2017 18:05 Uhr schrieb GarstigerGermane
Lustig wie manche hier mit einfachsten Begriffen überfordert sind.
Wie kann denn Homosexualität normal sein wenn nur 1,5- 2% der Bevölkerung Homos sind? Die Norm stellen mit etwa 95% Heterosexuelle dar.


Lustig ist, dass du Pädophilie nicht von Päderastie unterscheiden kannst.

Mal davon ab, dass du auch nicht gerade begriffssicher bist, aber gerne so tust als ob: Deine Zahlen sind geschätzt und selbst wenn sie zehn mal so hoch wären, würde das immer noch eine Minderheit, also nicht die "Norm", bedeuten - da hast du ausnahmsweise mal recht.
....


Natürlich sind sie weitaus höher (als mancher sich hier zu wünschen scheint), sonst würde Disney nicht auf diese Zielgruppe zielen!

21.03.2017 23:38 Uhr - Victor75
3x
21.03.2017 19:21 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
21.03.2017 18:05 Uhr schrieb GarstigerGermane
Lustig wie manche hier mit einfachsten Begriffen überfordert sind.
Wie kann denn Homosexualität normal sein wenn nur 1,5- 2% der Bevölkerung Homos sind? Die Norm stellen mit etwa 95% Heterosexuelle dar.


Lustig ist, dass du Pädophilie nicht von Päderastie unterscheiden kannst.

Mal davon ab, dass du auch nicht gerade begriffssicher bist, aber gerne so tust als ob: Deine Zahlen sind geschätzt und selbst wenn sie zehn mal so hoch wären, würde das immer noch eine Minderheit, also nicht die "Norm", bedeuten - da hast du ausnahmsweise mal recht.

Was aber offenbar in deiner Denke daraus folgt, ist schon sehr kleingeistig. Von dem Grundsatz einer liberalen Gesellschaft, dass sie sich auch dadurch auszeichnet wie sie mit Minderheiten umgeht, scheinst du nicht viel zu halten.

Ich akzeptiere aber auch Minderheitenmeinungen wie deine - von daher, no Prob.


Wobei die Frage bestehen bleibt, warum etwas unnormal sein soll, nur weil es weniger häufig vorkommt. Zumal 5% von 7,44 Milliarden auch nicht sooo wenig sind.

21.03.2017 23:45 Uhr - Victor75
3x
21.03.2017 23:37 Uhr schrieb Bearserk
21.03.2017 19:21 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
21.03.2017 18:05 Uhr schrieb GarstigerGermane
Lustig wie manche hier mit einfachsten Begriffen überfordert sind.
Wie kann denn Homosexualität normal sein wenn nur 1,5- 2% der Bevölkerung Homos sind? Die Norm stellen mit etwa 95% Heterosexuelle dar.


Lustig ist, dass du Pädophilie nicht von Päderastie unterscheiden kannst.

Mal davon ab, dass du auch nicht gerade begriffssicher bist, aber gerne so tust als ob: Deine Zahlen sind geschätzt und selbst wenn sie zehn mal so hoch wären, würde das immer noch eine Minderheit, also nicht die "Norm", bedeuten - da hast du ausnahmsweise mal recht.
....


Natürlich sind sie weitaus höher (als mancher sich hier zu wünschen scheint), sonst würde Disney nicht auf diese Zielgruppe zielen!


Zumal wieder so getan wird, als wäre das eine absolute Prozentzahl. Ist es nämlich nicht, wenn man z.B. bei Wikipedia einfach mal weiterliest... aber mit dem Weiterlesen und mit weiteren Details haben es ja manche nicht so. Denn um das ganz genau bestimmten zu können, müsste auch jeder ehrlich gesagt haben, dass er schwul oder lesbisch ist. Wird aber nicht jeder machen... dann sind da noch die Bisexuellen... dann sind da noch diejenigen, die noch unsicher sind und so weiter und so weiter.
Und wie gesagt, 5% von 7,44 Milliarden Menschen sind immer noch eine ganze Menge.

22.03.2017 00:10 Uhr - Victor75
1x
Und ist wohl doch nix mit "Ehrenmännern"... der Film läuft jetzt doch ohne Cuts in Malaysia :D
https://www.yahoo.com/movies/malaysia-clears-release-beauty-beast-gay-moment-intact-113104056.html

22.03.2017 00:30 Uhr - Bearserk
2x
21.03.2017 23:45 Uhr schrieb Victor75

.....
Zumal wieder so getan wird, als wäre das eine absolute Prozentzahl. Ist es nämlich nicht, wenn man z.B. bei Wikipedia einfach mal weiterliest... aber mit dem Weiterlesen und mit weiteren Details haben es ja manche nicht so. Denn um das ganz genau bestimmten zu können, müsste auch jeder ehrlich gesagt haben, dass er schwul oder lesbisch ist. Wird aber nicht jeder machen... dann sind da noch die Bisexuellen... dann sind da noch diejenigen, die noch unsicher sind und so weiter und so weiter.
Und wie gesagt, 5% von 7,44 Milliarden Menschen sind immer noch eine ganze Menge.


Schönes Beispiel hatte ich mal mit einem Kumpel bei dem Pen&Paper Rollenspiel Shadowrun, wo wir als normale Leute starten sollten und ich einem zaubernden Schamanen spielen wollte.

Er meinte, das es recht unwahrscheinlich sein würde, da nur 1 bis 2 Prozent der Weltbevölkerung Magie wirken können würde.

Darauf meinte ich nur, das er einfach mal jede 100ste Person in der Fussgängerzone zählen sollte, die ihm entgegen kommt oder daran denken sollte, das allein in der selben Fabrik mit 50.000 Arbeitsplätzen, in der wir arbeiteten über 500 sein müssten....

Ich hab dann einen Schamanen gezockt! ^^

22.03.2017 08:24 Uhr - NoCutsPlease
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21.03.2017 23:21 Uhr schrieb Victor75
21.03.2017 17:24 Uhr schrieb NoCutsPlease
Nicht nur in Russland und Malaysia scheint der Film die Gemüter unnötig zu erzürnen, sondern auch hierzulande sieht es trotz eines zensurbefreiten Beispiels nicht viel besser aus.

Da wird gleich von Verschwulung der Gesellschaft gesprochen und bei abweichendem Meinungsbild sofort die "rot-grüne" Lunte gerochen!
Die Gegenseite zeigt sich allerdings auch nicht weniger polemisch und verallgemeinernd. Da wird direkt die Nazi- oder AfD-Keule aus der Tasche gekramt - kurzum mit gleicher Münze heimgezahlt!
Konstruktive Kommunikation sieht anders aus.

Verallgemeinernde Polemik bleibt auch vor dem Hintergrund der (vermeintlichen) moralischen Überlegenheit bloß reine Provokation ohne argumentativen Nährwert.
Wie soll die eine die Seite die andere vernünftig überzeugen, wenn sie diese genauso mit Dreck bewirft und mit Geringschätzung, ja geradezu Verachtung, straft?

Da wird hier seit Jahrzehnten die Individualität des Einzelnen gepflegt und gelehrt - und dann fallen komischerweise sämtliche Leute in ein reines Schwarz-Weiß-Denken (entweder bist du für oder gegen uns, stehst du auf der richtigen oder der falschen Seite) zurück, wenn es um den heiligen Gral ihrer eigenen Ansicht geht.

Gratulation, Leute!
Wenn ihr dazu beitragen wollt, dass die Gräben zwischen den Menschen breiter UND tiefer werden, dann macht nur munter so weiter...


Sorry, aber wenn man mit den gleichen "Argumenten" wie die AfD ankommt, sprich mit uralten Geistergeschichten über Schwule, dann sollte man sich auch gefallen lassen, dass man in deren Nähe gerückt wird.

Das Hauptproblem ist, dass diese Affekthandlung zur dauerhaften "Diskussionskultur" wird.
So ist es bei anderen politisch/kulturellen Reizthemen auch: Die eine Seite wirft der anderen Dummheit und Naivität vor, als Konter kommt von denen dann der Vorwurf der Dummheit und Rückständigkeit.
Kurzum: Der einzige gemeinsame Anknüpfungspunkt ist der gegenseitige Vorwurf der Dummheit.
Als Vergleich: Bringe ich einen schwachen Schüler zum Lernen, indem ich ihm offensiv vorwerfe wie dumm, nutzlos und falsch er ist? Bestimmt nicht! Komischerweise wird aber genau diese Schiene bei solchen Themen wie diesem hier gefahren.
So zeigt sich für mich als Außenstehenden jede der Seiten vorwiegend als aggressiv und rechthaberisch: Bist du nicht für uns, bist du gegen uns! Du hast dich gerade für bzw. gegen dies und das ausgesprochen, also bist du klar ein Freund von Partei X bzw. Y! Andersdenkenden werden wir die Wahrheit schon noch einbläuen!
Und so wie du oder jemand anders ungern in eine Klischeeschublade gesteckt wird, gilt das auch für sonstige Fälle.
Wer zwingt uns eigentlich, diese lächerliche Zweiklasseneinteilung in "Wutbürger" und "Gutmenschen" zum alltäglichen Vokabular und zur gelebten Realität werden zu lassen? Wie es aussieht, zwingt sich anscheinend jeder selbst dazu. Wo soll das Ganze denn enden, wenn in jeglicher Situation die große Signalwortsuche losgeht und andere Leute ganz bequem in "entweder/oder" einsortiert werden?

Anders verhält es sich natürlich, wenn jemand glasklar mit einem Direktzitat um die Ecke kommt oder sich explizit auf eine Person/Partei/Gruppierung beruft. In diesem Fall gibt sich derjenige ja schon eindeutig als Mitglied einer bestimmten Klientel/Ideologie zu erkennen und Mutmaßungen erübrigen sich.

22.03.2017 14:43 Uhr - mondkrank
3x
@NoCutsPlease

Inhaltlich absolut zutreffend.

Die Spaltung der Gesellschaft ist selten ein Ergebnis von Parteipolitik, sondern in der Regel das Unvermögen des Individuums, sich mit seinen Mitmenschen konstruktiv auszutauschen und im Zweifel zumindest anzuerkennen, dass man sich eben nicht einig ist. Der sogenannte Brückenbau. Das ist völlig normal, die gewonnen Einsichten, wie der andere Mensch tickt, sind dabei jedoch enorm wertvoll und für eine offene Gesellschaft essentiell. Leider ist großen Teilen der Gesellschaft diese Gesprächskultur schon seit längerer Zeit abhanden gekommen. Die bewusst verkürzte Aufteilung in linke und rechte Ideologien belegt einfach, dass der klassische Bürger der politischen Mitte heutzutage wenig Spielraum besitzt über Fakten zu diskutieren oder einfach seine Meinung zu sagen. Wenn Nutzer wie JR Sterbebegleiter sofort ihre typische Links-Agenda aus der Tasche kramen und mit unterstellter Homophobie und Nazikeule zum moralisch überlegenen Gegenschlag ausholen wollen, ist das Kind spätestens dann schon in den Brunnen gefallen. Es belegt leider auch, dass das Wort Inklusion für diesen meist ideologisch motivierten Kreis nur sehr selektiv und auf akzeptierte Gruppen angewandt wird.

Die Diskussion dreht sich auch gar nicht über eine angebliche Abneigung gegenüber Homosexueller. In Russland ist die öffentliche Darstellung homosexueller Lebensweise per Gesetz geregelt, ähnlich wie beim §86a, gibt es dort also rechtlich wenig Spielraum. Das ist eine Diskussion, in die man die kulturellen Gegebenheiten des Landes einbinden sollte. Homosexualität selber ist in Russland nämlich keine Straftat. Die LGBQT Ideologie, Wissenschaft mag ich es nicht nennen, propagiert u.a. Dinge wie Gender-Fluid, heute Mann, morgen Frau und erstrebt das Recht, dass jeder Mensch sein Wunschgeschlecht und dazugehörige Anrede -per Gesetz- einfordern kann, sozusagen nach Tagesform und ungeachtet wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Akzeptanz der Gesellschaft. Diese Dinge wurden zuletzt auch in einigen Staaten in Gesetze gegossen und haben damit bereits jetzt Einflüsse auf Schulen und Arbeitswelt, die der Sache der LGBQT Bewegung nicht immer nur Sympathien eingebracht haben. Auch die Darstellung von Randgruppen im Fernsehen folgt einer gewissen Agenda, die durch die prozentual abwegige Einbindung diverser Randgruppen auch erkennbar ist. Darüber wurde gesprochen und diese Beobachtungen sind auch richtig. Da mag es Gründe dafür geben, aber halt auch andere Ansichten. Diese Grundlage sofort zu zerstören, indem man Menschen mit anderen Denkansätzen als schwulenfeindliche Nazis beschimpft, ist nur halb so abgeklärt und feingeistig, wie es dann wohl rüberkommen soll.

Es geht nicht darum Andersdenkende zu diffamieren, sondern für sich zu erkennen, dass es andere Meinungen gibt, die einen mit großer Wahrscheinlichkeit auch überleben werden. Ob Beschimpfungen helfen das politische Klima zu verbessern ist mehr als fragwürdig. Am Ende des Tages gibt der Mensch durch seine Meinung nur etwas von sich preis. Durch Maulkörbe, Anfeindungen und skandierte Parolen wird man diese Menschen nicht für sich gewinnen oder gar bekehren sondern lediglich mundtot machen und ausgrenzen. Hitler hat das in NS-Deutschland im Übrigen auch praktiziert. Nur hat der sich wenigstens nicht gleichzeitig noch publikumswirksam als liberalen Weltbürger abfeiern lassen. Die Nähe zu einer politischen Gesinnung oder Partei ist nicht mit der Unterstützung eines Fußballvereins zu vergleichen, deren Fans ihren Fokus an dem Erscheinungsbild, Gruppenzusammengehörigkeit und der Tradition einer Mannschaft festmachen. Politik ist das geschickte Verhandeln und Steuern von unbequemen Fakten im Interesse der Bürger. Für Pathos und gleichgeschaltete Gedanken ist hier kein Platz. Den Schuh dürfen sich dabei alle politischen Lager anziehen, auch jene Ideologen, die sich ständig sicher sind eine gute Sache zu vertreten und Gewalt und Diffamierung Andersdenkender dadurch gerne als legitimiert ansehen.

Als Bash-Liebling Trump während des Wahlkampfs sagte, dass er eine Niederlage nicht ohne weitere Prüfung akzeptieren werde, wurde er wie selbstverständlich als Feind des demokratischen Systems an den Pranger gestellt. Die „abgehängte weiße Wählerschaft“, im Klartext „privilegierte Vollproleten mit Ressentiments“, gleich mit. Jetzt, nach einem unerwarteten Wahlausgang, brennen Colleges und Autos, das freie Wort wird auf offenen Veranstaltungen niedergeschrien, Menschen körperlich angegriffen und selbst an Schulen am Zugang zu intellektuell ausgereiften Beiträgen, wie die von Jordan Peterson, gehindert. Das alles kurioserweise von den einstigen demokratischen Mahnern, die sich an ihre selbst aufgestellten Maßstäbe nach dem unerwarteten Machtumschwung nun plötzlich selber nicht mehr halten wollen. Das taugt herzlich wenig als Schaukasten der eigenen Werte, noch als Lehrstunde für das politische Gegenlager. Faschismus hat sich immer wieder durch das Verbieten von Meinungen und dem Ausgrenzen unliebsamer Gruppen manifestiert. Auch im Rausch einer erhöhten Selbstwahrnehmung, sollten sich das einige hier ins Gewissen rufen. Linksfaschismus und Rechtfaschismus bleibt am Ende des Tages halt trotzdem nur Faschismus. Wer eine offene Gesellschaft einfordert und sich dabei dieser geschichtlich bestens bekannten Methoden bedient, hat seinen liberalen Geist sowieso nur auf dem T-Shirt stehen.

Gr. Mond


22.03.2017 17:19 Uhr - Loredanda Ferreol
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@NoCutsPlease & mondkrank

Euer Plädieren für einen vernünftigen Umgang miteinander ist aller Ehren wert. Und ich bin auch sehr dafür eben jenen zu pflegen.

Nur schätzt ihr m. E. den 'Lernwillen' bzw. die Aufnahmefähigkeit, einiger hier immer wieder zu bestimmten Themen eindeutige Zweizeiler-hinwerferfenden oder Falsch-/Halbinfos-verbreitenden User, etwas zu gutmütig ein.

Sorry, aber wenn jemand erkennbar unreflektiert 'Dummheiten' verbreitet, muss er auch mit scharfem Gegenwind rechnen. Dafür ist derjenige dann selbst verantwortlich und bedarf keines, in deren Verständnis, "schwuchteligen" Kuschelkurses. Jeder kann sich so gut es geht, und in angebrachter weise, mit Worten wehren. Aber nach Abladen des eigenen Frustes folgt oftmals kaum etwas, was eine vernünftige Diskussion beflügeln würde.

22.03.2017 22:09 Uhr - NoCutsPlease
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22.03.2017 17:19 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
@NoCutsPlease & mondkrank

Euer Plädieren für einen vernünftigen Umgang miteinander ist aller Ehren wert. Und ich bin auch sehr dafür eben jenen zu pflegen.

Nur schätzt ihr m. E. den 'Lernwillen' bzw. die Aufnahmefähigkeit, einiger hier immer wieder zu bestimmten Themen eindeutige Zweizeiler-hinwerferfenden oder Falsch-/Halbinfos-verbreitenden User, etwas zu gutmütig ein.

Sorry, aber wenn jemand erkennbar unreflektiert 'Dummheiten' verbreitet, muss er auch mit scharfem Gegenwind rechnen. Dafür ist derjenige dann selbst verantwortlich und bedarf keines, in deren Verständnis, "schwuchteligen" Kuschelkurses. Jeder kann sich so gut es geht, und in angebrachter weise, mit Worten wehren. Aber nach Abladen des eigenen Frustes folgt oftmals kaum etwas, was eine vernünftige Diskussion beflügeln würde.

Vorab erst einmal danke für dein Entgegenkommen im ersten Absatz. Ich werte das mal als argumentativen Brückenschlag.

Ich habe dich hier zwar zitiert, aber mein Kommentar richtet sich im Grunde an die Allgemeinheit (somit auch an dich, aber eben nicht ausschließlich).

Polemik, Halbwahrheiten und Falschinformationen betrachte ich grundsätzlich als Scheinargumente ohne Hand und Fuß, da es sich dabei um kalkulierte Provokation handelt. Ich habe bewusst BEIDE Seiten der Diskussion angesprochen, da man sich auf beiden Seiten nicht zu schade dafür war.
Es ging mir keinesfalls darum, dass notorische Trolle, bewusst provozierende Hetzer oder überführte Schwätzer mit Samthandschuhen angefasst werden sollten. Wie beim Hauptthema der Seite - Filme und Zensur - ist erkennbar, dass reines Gemotze und Anfeindungen keine fruchtbare Diskussion hervorbringen.
Meine Kernaussage zielte vielmehr darauf ab, dass sich in den Aussagen vieler Leute ein bedenklicher Trend breitmacht: feste Grenzen, wo Toleranz anzufangen HAT und wo sie aufhören MUSS, damit man als vernünftiger Mensch gilt. Oder auf der Gegenseite eine mauernde Ablehnung gegen alles und jeden, der bzw. das irgendwie anders ist. Das erweckt den Eindruck eines wachsenden Klassenkampfes, bei dem sich jeder möglichst schnell für eine Seite entscheiden sollte, bevor er bei einer von beiden unter den Rädern landet.
Und die Schiene "Wie du mir, so ich dir" ist schon eine ziemlich archaische Form der Kommunikation, das ist beinahe Straßenkampfniveau. Wenn jemand unqualifiziert herumpöbelt, zwingt einen das also automatisch mit ähnlicher Herangehensweise vorzugehen? Klar, es macht vielleicht dem Ärger für den Moment Luft, aber bringt es die gesamtgesellschaftliche Diskussion voran? Oder untermauert es wirklich die "Unreife" der Gegenseite? Vor diesem Hintergrund frage ich mich beispielsweise auch, was die Dosierung des Selbstverteidigungsrechts eines Polizisten mit der Akzeptanz von Homosexuellen in der Gesellschaft zu tun haben soll.

Da ja manche hier ein ziemlich eingefahrenes Bild davon zu haben scheinen, was ein "guter" und was ein "schlechter" Mensch ist, scheint zudem eine differenzierte Betrachtung der Einzelperson völlig überflüssig zu sein. Das gegnerische Lager wird auf einen umrissenen Stereotypen reduziert, während man bei jenen Kreisen, die einem sympathisch sind, mit vielerlei Maß misst, da das ja die "richtigen Leute" zu sein scheinen.
Ich frage mich zum Beispiel, wie manche gegenüber einem Homosexuellen argumentieren würden, der den Islam kritisch betrachtet, da Homosexualität in einigen islamischen Ländern strafbar (mitunter Todesstrafe) ist. Oder gegenüber jemandem, der kein Problem mit Migration hat und keinen Groll gegen Homosexuelle hegt, dem jedoch die gleichgeschlechtliche Ehe etwas "too much" wäre.
Das soll keine ausufernde Diskussion ins Leben rufen, sondern lediglich aufzeigen, wie einfach es sich mancher mit seinem eindimensionalen Menschenbild macht.

22.03.2017 23:44 Uhr - Victor75
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22.03.2017 22:09 Uhr schrieb NoCutsPlease
22.03.2017 17:19 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
@NoCutsPlease & mondkrank

Euer Plädieren für einen vernünftigen Umgang miteinander ist aller Ehren wert. Und ich bin auch sehr dafür eben jenen zu pflegen.

Nur schätzt ihr m. E. den 'Lernwillen' bzw. die Aufnahmefähigkeit, einiger hier immer wieder zu bestimmten Themen eindeutige Zweizeiler-hinwerferfenden oder Falsch-/Halbinfos-verbreitenden User, etwas zu gutmütig ein.

Sorry, aber wenn jemand erkennbar unreflektiert 'Dummheiten' verbreitet, muss er auch mit scharfem Gegenwind rechnen. Dafür ist derjenige dann selbst verantwortlich und bedarf keines, in deren Verständnis, "schwuchteligen" Kuschelkurses. Jeder kann sich so gut es geht, und in angebrachter weise, mit Worten wehren. Aber nach Abladen des eigenen Frustes folgt oftmals kaum etwas, was eine vernünftige Diskussion beflügeln würde.

Vorab erst einmal danke für dein Entgegenkommen im ersten Absatz. Ich werte das mal als argumentativen Brückenschlag.

Ich habe dich hier zwar zitiert, aber mein Kommentar richtet sich im Grunde an die Allgemeinheit (somit auch an dich, aber eben nicht ausschließlich).

Polemik, Halbwahrheiten und Falschinformationen betrachte ich grundsätzlich als Scheinargumente ohne Hand und Fuß, da es sich dabei um kalkulierte Provokation handelt. Ich habe bewusst BEIDE Seiten der Diskussion angesprochen, da man sich auf beiden Seiten nicht zu schade dafür war.
Es ging mir keinesfalls darum, dass notorische Trolle, bewusst provozierende Hetzer oder überführte Schwätzer mit Samthandschuhen angefasst werden sollten. Wie beim Hauptthema der Seite - Filme und Zensur - ist erkennbar, dass reines Gemotze und Anfeindungen keine fruchtbare Diskussion hervorbringen.
Meine Kernaussage zielte vielmehr darauf ab, dass sich in den Aussagen vieler Leute ein bedenklicher Trend breitmacht: feste Grenzen, wo Toleranz anzufangen HAT und wo sie aufhören MUSS, damit man als vernünftiger Mensch gilt. Oder auf der Gegenseite eine mauernde Ablehnung gegen alles und jeden, der bzw. das irgendwie anders ist. Das erweckt den Eindruck eines wachsenden Klassenkampfes, bei dem sich jeder möglichst schnell für eine Seite entscheiden sollte, bevor er bei einer von beiden unter den Rädern landet.
Und die Schiene "Wie du mir, so ich dir" ist schon eine ziemlich archaische Form der Kommunikation, das ist beinahe Straßenkampfniveau. Wenn jemand unqualifiziert herumpöbelt, zwingt einen das also automatisch mit ähnlicher Herangehensweise vorzugehen? Klar, es macht vielleicht dem Ärger für den Moment Luft, aber bringt es die gesamtgesellschaftliche Diskussion voran? Oder untermauert es wirklich die "Unreife" der Gegenseite? Vor diesem Hintergrund frage ich mich beispielsweise auch, was die Dosierung des Selbstverteidigungsrechts eines Polizisten mit der Akzeptanz von Homosexuellen in der Gesellschaft zu tun haben soll.

Da ja manche hier ein ziemlich eingefahrenes Bild davon zu haben scheinen, was ein "guter" und was ein "schlechter" Mensch ist, scheint zudem eine differenzierte Betrachtung der Einzelperson völlig überflüssig zu sein. Das gegnerische Lager wird auf einen umrissenen Stereotypen reduziert, während man bei jenen Kreisen, die einem sympathisch sind, mit vielerlei Maß misst, da das ja die "richtigen Leute" zu sein scheinen.
Ich frage mich zum Beispiel, wie manche gegenüber einem Homosexuellen argumentieren würden, der den Islam kritisch betrachtet, da Homosexualität in einigen islamischen Ländern strafbar (mitunter Todesstrafe) ist. Oder gegenüber jemandem, der kein Problem mit Migration hat und keinen Groll gegen Homosexuelle hegt, dem jedoch die gleichgeschlechtliche Ehe etwas "too much" wäre.


Naja... nehmen wir den zweiten Fall... da würde man ja normalerweise einfach mal nachfragen, warum ihm das "too much" ist. Und da kann dann entweder eine vernünftige Diskussion draus werden, an dessen Ende entweder dieser Jemand die Homo-Ehe doch nicht mehr oder nicht mehr so ganz "too much" findet oder man seine Zweifel vielleicht sogar teilweise nachvollziehen kann. Oder die ganze Sache hat sich fast schon wieder erledigt, wenn der Jemand wieder mit dem ewig gleichen "Die Ehe ist zum Kinderkriegen da" oder ähnlichem ankommt und davon auch nicht abrücken will.

Und natürlich sollte, wie Loredanda schon so richtig sagte, der Ton auch halbwegs auf vernünftigem Niveau bleiben, da man ansonsten seiner Sache eher schadet als etwas gutes tut.
Und es muss nicht jeder Hurra schreien, wenn es um Schwule und Lesben geht. Ich kann durchaus damit leben, wenn jemand sagt, dass er damit nicht wirklich was anfangen kann, aber er/sie es mit "naja, aber von mir aus" halbwegs abnickt. Aber die auch von dir erwähnten Halbwahrheiten und Falschinfos werden eben von viel zuvielen gerne aufgegriffen und als Tatsachen genommen und verkauft. Und das ist es, was mir auf den Sender geht.

23.03.2017 09:53 Uhr - mondkrank
3x
22.03.2017 17:19 Uhr schrieb Loredanda Ferreol

Euer Plädieren für einen vernünftigen Umgang miteinander ist aller Ehren wert. Und ich bin auch sehr dafür eben jenen zu pflegen. Nur schätzt ihr m. E. den 'Lernwillen' bzw. die Aufnahmefähigkeit, einiger hier immer wieder zu bestimmten Themen eindeutige Zweizeiler-hinwerferfenden oder Falsch-/Halbinfos-verbreitenden User, etwas zu gutmütig ein.

Sorry, aber wenn jemand erkennbar unreflektiert 'Dummheiten' verbreitet, muss er auch mit scharfem Gegenwind rechnen. Dafür ist derjenige dann selbst verantwortlich und bedarf keines, in deren Verständnis, "schwuchteligen" Kuschelkurses. Jeder kann sich so gut es geht, und in angebrachter weise, mit Worten wehren. Aber nach Abladen des eigenen Frustes folgt oftmals kaum etwas, was eine vernünftige Diskussion beflügeln würde.


Genau darum geht es auch. „Unreflektierte Dummheiten“ sind subjektiv. Wenn ein Familienvater einen Sportwagen kauft, findet sein bester Kumpel das vielleicht genial, seine eigene Frau würde es sehr wahrscheinlich als Dummheit abtun. Die Definition, wer Recht hat und wer nicht, ist nie ganz eindeutig. Wer glaubt, dass sein eigenes Wertekarussell die Ansichten Dritter überflügelt und diese als Einzelperson zum moralischen Maßstab für alle erhebt, ist hingegen herzlich wenig geeignet, die von mir erwähnten Brücken zu bauen. Ansichten und Kritik in der Form zu äußern, dass sie positive und negative Auswirkungen auf die Gesellschaft beschreiben und im offenen Diskurs die Aussagen miteinander abgleicht, hat für alle Beteiligten mehr Sinn, als sich auf stark verkürzte Parolen für Gleichgesinnte zurückzuziehen. Das mag einem Zuspruch aus den eigenen Reihen sichern, für die Gesellschaft ist dadurch aber kein Mehrwert entstanden. Davon mal abgesehen, dass es ausreichend Gesetze gibt, die gewisse Grenzüberschreitungen eh rechtlich unterbinden.

Das Thema war dabei auch sehr konkret. Es ging darum, dass hier ein User als Nazi beschimpft wurde, weil er seine persönliche Meinung zu Homosexuellen geäußert hat. Kein Mensch hat behauptet, dass diese Aussage nicht kritisiert werden darf. Es gibt nicht umsonst das Wort gesellschaftlicher Akzeptanz, nur sollte ein „scharfer Gegenwind“ auch inhaltlich etwas bieten und Vorbehalte gegen eine schwule Lebensweise nicht reflexartig als exklusives Gedankengut von Nazis abgetan werden. Wenn wir schon von „unreflektierten Dummheiten“ sprechen, solltest du diesen Teil nicht aussparen in deiner Diskussion. Eine inhaltliche Diskussion -ohne- ideologisch motivierte Unterstellungen als „Kuschelkurs“ abzutun, finde ich abenteuerlich. Besonders, wenn in deinem nächsten Satz direkt ein Plädoyer für einen angebrachten Umgang mit Worten folgt. Offenkundig gelten diese Maßstäbe nur für die Menschen, die nicht deinem Weltbild entsprechen. Während du mit dem“ Abladen des eigenen Frustes“ durch Verwendung der eindimensionalen Nazi-Keule keinerlei Probleme hast. Klingt nach Doppelmoral für mich.

Gr. mond


23.03.2017 11:22 Uhr - Victor75
1x
23.03.2017 09:53 Uhr schrieb mondkrank
22.03.2017 17:19 Uhr schrieb Loredanda Ferreol

Euer Plädieren für einen vernünftigen Umgang miteinander ist aller Ehren wert. Und ich bin auch sehr dafür eben jenen zu pflegen. Nur schätzt ihr m. E. den 'Lernwillen' bzw. die Aufnahmefähigkeit, einiger hier immer wieder zu bestimmten Themen eindeutige Zweizeiler-hinwerferfenden oder Falsch-/Halbinfos-verbreitenden User, etwas zu gutmütig ein.

Sorry, aber wenn jemand erkennbar unreflektiert 'Dummheiten' verbreitet, muss er auch mit scharfem Gegenwind rechnen. Dafür ist derjenige dann selbst verantwortlich und bedarf keines, in deren Verständnis, "schwuchteligen" Kuschelkurses. Jeder kann sich so gut es geht, und in angebrachter weise, mit Worten wehren. Aber nach Abladen des eigenen Frustes folgt oftmals kaum etwas, was eine vernünftige Diskussion beflügeln würde.


Genau darum geht es auch. „Unreflektierte Dummheiten“ sind subjektiv. Wenn ein Familienvater einen Sportwagen kauft, findet sein bester Kumpel das vielleicht genial, seine eigene Frau würde es sehr wahrscheinlich als Dummheit abtun. Die Definition, wer Recht hat und wer nicht, ist nie ganz eindeutig. Wer glaubt, dass sein eigenes Wertekarussell die Ansichten Dritter überflügelt und diese als Einzelperson zum moralischen Maßstab für alle erhebt, ist hingegen herzlich wenig geeignet, die von mir erwähnten Brücken zu bauen. Ansichten und Kritik in der Form zu äußern, dass sie positive und negative Auswirkungen auf die Gesellschaft beschreiben und im offenen Diskurs die Aussagen miteinander abgleicht, hat für alle Beteiligten mehr Sinn, als sich auf stark verkürzte Parolen für Gleichgesinnte zurückzuziehen. Das mag einem Zuspruch aus den eigenen Reihen sichern, für die Gesellschaft ist dadurch aber kein Mehrwert entstanden. Davon mal abgesehen, dass es ausreichend Gesetze gibt, die gewisse Grenzüberschreitungen eh rechtlich unterbinden.

Das Thema war dabei auch sehr konkret. Es ging darum, dass hier ein User als Nazi beschimpft wurde, weil er seine persönliche Meinung zu Homosexuellen geäußert hat. Kein Mensch hat behauptet, dass diese Aussage nicht kritisiert werden darf. Es gibt nicht umsonst das Wort gesellschaftlicher Akzeptanz, nur sollte ein „scharfer Gegenwind“ auch inhaltlich etwas bieten und Vorbehalte gegen eine schwule Lebensweise nicht reflexartig als exklusives Gedankengut von Nazis abgetan werden. Wenn wir schon von „unreflektierten Dummheiten“ sprechen, solltest du diesen Teil nicht aussparen in deiner Diskussion. Eine inhaltliche Diskussion -ohne- ideologisch motivierte Unterstellungen als „Kuschelkurs“ abzutun, finde ich abenteuerlich. Besonders, wenn in deinem nächsten Satz direkt ein Plädoyer für einen angebrachten Umgang mit Worten folgt. Offenkundig gelten diese Maßstäbe nur für die Menschen, die nicht deinem Weltbild entsprechen. Während du mit dem“ Abladen des eigenen Frustes“ durch Verwendung der eindimensionalen Nazi-Keule keinerlei Probleme hast. Klingt nach Doppelmoral für mich.

Gr. mond



Ich denke nicht, dass Loredanda mit dem Gegenwind die Nazibezeichnung gemeint hat. Die war denn eigentlich auch genau das Beispiel, das ich gemeint hatte, als ich davon sprach, dass bestimmte Aktionen eher kontraproduktiv sind.
Aber es wurde ja schon unterstellt, dass sich Deutschland mit seiner Verschwulung anbiedert, während Russland und Malaysia "Ehrenmänner" sind, weil sie dem "momentanten Trend" nicht folgen. Und dagegen gab es dann den Gegenwind in anderer Form.

23.03.2017 12:10 Uhr - mondkrank
3x
23.03.2017 11:22 Uhr schrieb Victor75
Ich denke nicht, dass Loredanda mit dem Gegenwind die Nazibezeichnung gemeint hat. Die war denn eigentlich auch genau das Beispiel, das ich gemeint hatte, als ich davon sprach, dass bestimmte Aktionen eher kontraproduktiv sind.[…] Und dagegen gab es dann den Gegenwind in anderer Form.


Richtig, um eure Formulierung von Gegenwind in „anderer Form“ geht es auch:

20.03.2017 20:20 Uhr schrieb sterbebegleiter
Einen Scheiß hat er. Und davon zu viel in seinem kleinen, homophoben, braunen Nazihrn.


21.03.2017 15:31 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Wobei ich dir hier keine AfD Nähe unterstellen will. ;-)


21.03.2017 15:34 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Genau! Und Polizisten müssen hier wieder zuschlagen dürfen ohne dass sie dafür belangt werden! Mit diesem verschwuchtelten Deutschland geht's immer weiter bergab. Ganz schlimm das!


21.03.2017 23:21 Uhr schrieb Victor75
Sorry, aber wenn man mit den gleichen "Argumenten" wie die AfD ankommt, sprich mit uralten Geistergeschichten über Schwule, dann sollte man sich auch gefallen lassen, dass man in deren Nähe gerückt wird.


Zu den Fakten:

Nationalsozialismus hat primär nichts mit Schwulenhass zu tun. Ich kenne passionierte Linkswähler, die gläubig sind und Schwule bibeltreu als „entartet“ empfinden. Die AfD respektiert explizit Homosexuelle, möchte aber Familien mit Frau und Mann stärker finanziell unterstützen als homosexuelle Paare, mit dem rein pragmatischen Ansatz, dass Mann/Frau Familien Kinder bekommen und die gezahlte Gelder durch Anstieg der Geburtenrate wirtschaftlich wieder hereinkommen.

Eure Reaktionen:

1) Er ist ein schwulenhassender, verdummter Nazi.

2) Abwegige und polemisch aufgeblähte Gleichsetzung mit Polizeigewalt

3) Er muss [natürlich] AfD Wähler sein. (Was überhaupt eine bemerkenswerte Kritik ist, wenn man beachtet, dass die AfD nach dem Parteiengesetz und unserer demokratischen Grundordnung eine legitime Partei ist, die von euch als Bürger desselben demokratischen Systems im selben Zug nicht akzeptiert wird anscheinend.)

Ich denke nicht, dass ihr euch liberaler verkauft habt mit euren Aussagen, als die Person, die ihr damit anklagen wolltet. Es wurde ein Haufen themenfremder Dinge eingestreut, deren Zusammenhänge weder faktisch, noch inhaltlich stimmen, geschweige denn sauber belegt wurden durch euch. Das ganze atmet überwiegend eure eigene politische Agenda. Anders kann man sich schwerlich das Einstreuen von Nazis und der AfD erklären. Nicht alle Probleme in der Welt haben Nazis und die AfD als Triebfeder.

Gr. mond

Mehr zum Thema öffentliche Debatten und Zensur im Link:

https://causa.tagesspiegel.de/politik/haben-wir-es-mit-der-politischen-korrektheit-uebertrieben/politische-korrektheit-fuehrt-zur-geistigen-knechtschaft.html

23.03.2017 14:01 Uhr - Victor75
2x
23.03.2017 12:10 Uhr schrieb mondkrank
23.03.2017 11:22 Uhr schrieb Victor75
Ich denke nicht, dass Loredanda mit dem Gegenwind die Nazibezeichnung gemeint hat. Die war denn eigentlich auch genau das Beispiel, das ich gemeint hatte, als ich davon sprach, dass bestimmte Aktionen eher kontraproduktiv sind.[…] Und dagegen gab es dann den Gegenwind in anderer Form.


Richtig, um eure Formulierung von Gegenwind in „anderer Form“ geht es auch:

20.03.2017 20:20 Uhr schrieb sterbebegleiter
Einen Scheiß hat er. Und davon zu viel in seinem kleinen, homophoben, braunen Nazihrn.


21.03.2017 15:31 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Wobei ich dir hier keine AfD Nähe unterstellen will. ;-)


21.03.2017 15:34 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Genau! Und Polizisten müssen hier wieder zuschlagen dürfen ohne dass sie dafür belangt werden! Mit diesem verschwuchtelten Deutschland geht's immer weiter bergab. Ganz schlimm das!


21.03.2017 23:21 Uhr schrieb Victor75
Sorry, aber wenn man mit den gleichen "Argumenten" wie die AfD ankommt, sprich mit uralten Geistergeschichten über Schwule, dann sollte man sich auch gefallen lassen, dass man in deren Nähe gerückt wird.


Zu den Fakten:

Nationalsozialismus hat primär nichts mit Schwulenhass zu tun. Ich kenne passionierte Linkswähler, die gläubig sind und Schwule bibeltreu als „entartet“ empfinden. Die AfD respektiert explizit Homosexuelle, möchte aber Familien mit Frau und Mann stärker finanziell unterstützen als homosexuelle Paare, mit dem rein pragmatischen Ansatz, dass Mann/Frau Familien Kinder bekommen und die gezahlte Gelder durch Anstieg der Geburtenrate wirtschaftlich wieder hereinkommen.

Eure Reaktionen:

1) Er ist ein schwulenhassender, verdummter Nazi.

2) Abwegige und polemisch aufgeblähte Gleichsetzung mit Polizeigewalt

3) Er muss [natürlich] AfD Wähler sein. (Was überhaupt eine bemerkenswerte Kritik ist, wenn man beachtet, dass die AfD nach dem Parteiengesetz und unserer demokratischen Grundordnung eine legitime Partei ist, die von euch als Bürger desselben demokratischen Systems im selben Zug nicht akzeptiert wird anscheinend.)

Ich denke nicht, dass ihr euch liberaler verkauft habt mit euren Aussagen, als die Person, die ihr damit anklagen wolltet. Es wurde ein Haufen themenfremder Dinge eingestreut, deren Zusammenhänge weder faktisch, noch inhaltlich stimmen, geschweige denn sauber belegt wurden durch euch. Das ganze atmet überwiegend eure eigene politische Agenda. Anders kann man sich schwerlich das Einstreuen von Nazis und der AfD erklären. Nicht alle Probleme in der Welt haben Nazis und die AfD als Triebfeder.

Gr. mond


Wenn die gleichen "Argumente" kommen, die von AfD-Wählern gebracht werden, ist es nicht so weit hergeholt, wenn man jemanden, der diese Argumente bringt, in AfD-Nähe rückt.
Und erklär mir mal, wie genau die AfD Schwule akzeptiert, wenn Leute von der AfD bei der "Demo für alle" mitmischt, die u. a. den neuen Bildungsplan verhindern wollen. Und jetzt komm mir nicht mit den "Homosexuellen in der AfD". Die sind nur geduldet, weil sie genau solche rassistischen Dummbolzen sind wie der Rest der Vereinigung.
Und nein, niemand sollte eine Vereinigung wie die AfD akzeptieren, die Leute wie Höcke beherbergt, der Reden für das Vergessen hält und regelmäßig Neonazi-Vokabular benutzt. Und eine Vereinigung, die erst hetzt und dann nachforscht (bei Anschlägen ist es zum Beispiel immer gleich ein muslimischer Täter, auch wenn noch keiner irgendwas weiß) sollte man wohl kaum als missverstandene Partei darstellen, die doch eigentlich nur gutes im Sinn hat und doch gar nicht so schlimm ist wie es ihr immer unterstellt wird.

23.03.2017 14:18 Uhr - Victor75
1x
Und zum Thema "Nationalsozialismus hat primär nichts mit Schwulenhass zu tun".
https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus

23.03.2017 14:40 Uhr - VladKat
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Ich hab hier gern mitgelesen. Danke dafür. :)

23.03.2017 15:14 Uhr - mondkrank
23.03.2017 14:01 Uhr schrieb Victor75
Wenn die gleichen "Argumente" kommen, die von AfD-Wählern gebracht werden, ist es nicht so weit hergeholt, wenn man jemanden, der diese Argumente bringt, in AfD-Nähe rückt.


Du kennst sicher auch die immer gleichen Argumente von gläubigen Muslimen und Christen zum Thema Homosexualität. Ich weiß nicht, ob du dir diese spannende Ableitung gut überlegt hast, denn nach deiner Logik wären diese Gruppen dann ebenfalls im Zuge dieser Diskussion AfD-Wähler. Das sollte dir zu denken geben, ob deine übermäßigen Simplifizierungen und gewagten Ableitungen dir wirklich ein komplettes Bild der Menschen aufzeigen, die du anschließend so leidenschaftlich durch den Kakao ziehst.

23.03.2017 14:01 Uhr schrieb Victor75
Und erklär mir mal, wie genau die AfD Schwule akzeptiert, wenn Leute von der AfD bei der "Demo für alle" mitmischt, die u. a. den neuen Bildungsplan verhindern wollen. Und jetzt komm mir nicht mit den "Homosexuellen in der AfD". Die sind nur geduldet, weil sie genau solche rassistischen Dummbolzen sind wie der Rest der Vereinigung.


Ich erkläre es dir. Der Bildungsplan der AfD hat folgenden Ansatz:

„Die AfD fühlt sich dem Humboldtschen Bildungsideal verpflichtet. Die Freiheit von Forschung und Lehre sind unabdingbare Grundvoraussetzungen für wissenschaftlichen Fortschritt.“

Es wird mitnichten ein kompletter Bildungsplan verhindert, da simplifizierst du leider wieder sehr stark. Sprechen wir die Fakten doch einfach an, nachdem du wenig konkret geworden bist in deiner Anschuldigung. Es geht konkret um die Förderung der -Gender-Forschung-. Diese ist nicht rein wissenschaftlich, sondern größtenteils ideologisch motiviert (Gender Fluid etc.), wie oben bereits ausgeführt. Diese Gelder sollen für andere Bildungszweige verwendet werden. Kann man gut finden oder eben nicht. Klingt aber nur noch halb so populistisch wie AfD = rassistische Dummbolzen Bildungsplan Verhinderer, nicht wahr? Ich habe auch nicht von Schwulen in der AfD geredet, noch hatte ich das als Begründung vorgesehen. Bitte beschränke dich auf die Dinge, die auch von mir kommen. Zumal wir das Thema Mutmaßungen über Dritte ja gerade ausführlich durchgekaut haben.

23.03.2017 14:01 Uhr schrieb Victor75
Und nein, niemand sollte eine Vereinigung wie die AfD akzeptieren, die Leute wie Höcke beherbergt, der Reden für das Vergessen hält und regelmäßig Neonazi-Vokabular benutzt. Und eine Vereinigung, die erst hetzt und dann nachforscht (bei Anschlägen ist es zum Beispiel immer gleich ein muslimischer Täter, auch wenn noch keiner irgendwas weiß) sollte man wohl kaum als missverstandene Partei darstellen, die doch eigentlich nur gutes im Sinn hat und doch gar nicht so schlimm ist wie es ihr immer unterstellt wird.


Niemand sollte dies, Niemand sollte das. Das Thema Selbsterhöhung hatten wir doch nun auch schon. Außer zu beweisen, dass du dich zurecht angesprochen gefühlt hast, habe ich wenig neue Erkenntnisse gewonnen. Das liegt vor allem daran, dass du, zumindest in dieser Diskussion, nur mit stumpfen Schlagworten argumentierst. Keine deiner Anschuldigungen waren in irgendeiner Form konkret und teilweise sogar aus dem Kontext gerissen. Dafür, dass du so engagiert mitredest, hatte ich auf etwas mehr Substanz und Fakten gehofft. Einzelne Politiker einem Parteibild zuzuordnen ist außerdem sehr gewagt. Herr Cohn-Bendit von den Grünen schreibt in seinem Buch „der große Basar“, dass sein Wunschalter von Sexpartnerinnen zwischen 4 und 6 liegt und es erstaunlich wäre zu beobachten, wie neugierig dieser Kinder an seinem Hosenschlitz herumgemacht haben. Die Linke hat noch diverse SED Kandidaten in der Partei. Darf ich also davon ausgehen, dass die linke Wählerschaft alles Stasi Abhörfreunde und Kinderficker sind? Manchmal tut man sich und anderen keinen Gefallen, wenn komplexe Sachverhalte für die eigenen Zwecke bewusst eindimensional gehalten werden. Realpolitik hat diesen Luxus auch nicht.

23.03.2017 14:18 Uhr schrieb Victor75
Und zum Thema "Nationalsozialismus hat primär nichts mit Schwulenhass zu tun". https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus


Zur Bedeutung von "primär":
https://de.wikipedia.org/wiki/Prim%C3%A4r

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Gr. mond

23.03.2017 18:25 Uhr - Loredanda Ferreol
4x
22.03.2017 22:09 Uhr schrieb NoCutsPlease
22.03.2017 17:19 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
@NoCutsPlease & mondkrank

Euer Plädieren für einen vernünftigen Umgang miteinander ist aller Ehren wert. Und ich bin auch sehr dafür eben jenen zu pflegen.

Nur schätzt ihr m. E. den 'Lernwillen' bzw. die Aufnahmefähigkeit, einiger hier immer wieder zu bestimmten Themen eindeutige Zweizeiler-hinwerferfenden oder Falsch-/Halbinfos-verbreitenden User, etwas zu gutmütig ein.


Vorab erst einmal danke für dein Entgegenkommen im ersten Absatz. Ich werte das mal als argumentativen Brückenschlag.

Ich habe dich hier zwar zitiert, aber mein Kommentar richtet sich im Grunde an die Allgemeinheit (somit auch an dich, aber eben nicht ausschließlich).

Polemik, Halbwahrheiten und Falschinformationen betrachte ich grundsätzlich als Scheinargumente ohne Hand und Fuß, da es sich dabei um kalkulierte Provokation handelt. Ich habe bewusst BEIDE Seiten der Diskussion angesprochen, da man sich auf beiden Seiten nicht zu schade dafür war.


Danke für deine einleitenden Worte. Und ja, so war es gemeint.

Die zunehmende verbale Aufrüstung, bei nahezu allen Themen, gefällt mir überhaupt nicht. Aus Hassreden können sehr schnell Taten werden, wie man leider jeden Tag feststellen muss.

Ich finde es auch richtig, intollerantem/hanebüchenem Geschreibsel argumentativ zu begegnen. Nur, wenn der Addressat nicht bereit ist sich darauf einzulassen und sich offenbar in seinem Filterblasen-Weltbild wohlfühlt, fällt es schon mal schwer nicht sarkastisch zu werden.

22.03.2017 22:09 Uhr schrieb NoCutsPlease
Vor diesem Hintergrund frage ich mich beispielsweise auch, was die Dosierung des Selbstverteidigungsrechts eines Polizisten mit der Akzeptanz von Homosexuellen in der Gesellschaft zu tun haben soll.


Ja, das war etwas aus dem Zusammenhang gerissen und bezog sich auf die Aussage von Spaßverdreher zum Film "Volt".

Zitat: "Vor paar Jahrzehnten hatte die Polizei noch dass Befugnis zuzuschlagen ohne dafür belangt zu werden. Solche Zeiten müssen wieder hier und der Film ist mir zu pro Flüchtling.
Ich sehe die Flüchtlinge in den Kaufhallen nur rumsitzen. Gehen nciht arbeiten und sitzen dem Staat auf der Tasche. Deswegen boykottiere ich den Film."

Nun ja . . .

23.03.2017 18:30 Uhr - Loredanda Ferreol
3x
23.03.2017 09:53 Uhr schrieb mondkrank
22.03.2017 17:19 Uhr schrieb Loredanda Ferreol

Euer Plädieren für einen vernünftigen Umgang miteinander ist aller Ehren wert. Und ich bin auch sehr dafür eben jenen zu pflegen. Nur schätzt ihr m. E. den 'Lernwillen' bzw. die Aufnahmefähigkeit, einiger hier immer wieder zu bestimmten Themen eindeutige Zweizeiler-hinwerferfenden oder Falsch-/Halbinfos-verbreitenden User, etwas zu gutmütig ein.

Sorry, aber wenn jemand erkennbar unreflektiert 'Dummheiten' verbreitet, muss er auch mit scharfem Gegenwind rechnen. Dafür ist derjenige dann selbst verantwortlich und bedarf keines, in deren Verständnis, "schwuchteligen" Kuschelkurses. Jeder kann sich so gut es geht, und in angebrachter weise, mit Worten wehren. Aber nach Abladen des eigenen Frustes folgt oftmals kaum etwas, was eine vernünftige Diskussion beflügeln würde.


Genau darum geht es auch. „Unreflektierte Dummheiten“ sind subjektiv. Wenn ein Familienvater einen Sportwagen kauft, findet sein bester Kumpel das vielleicht genial, seine eigene Frau würde es sehr wahrscheinlich als Dummheit abtun.


Dein Beispiel ist niedlich, hinkt aber gewaltig. Mir ging es darum, die Aussage, dass diskriminierendes Verhalten mit dem Begriff "Ehrenmänner" 'geadelt' wurde zu kritisieren. Denn das halte ich für dumm!

23.03.2017 09:53 Uhr schrieb mondkrank

Das Thema war dabei auch sehr konkret. Es ging darum, dass hier ein User als Nazi beschimpft wurde, weil er seine persönliche Meinung zu Homosexuellen geäußert hat. Kein Mensch hat behauptet, dass diese Aussage nicht kritisiert werden darf. Es gibt nicht umsonst das Wort gesellschaftlicher Akzeptanz, nur sollte ein „scharfer Gegenwind“ auch inhaltlich etwas bieten und Vorbehalte gegen eine schwule Lebensweise nicht reflexartig als exklusives Gedankengut von Nazis abgetan werden. Wenn wir schon von „unreflektierten Dummheiten“ sprechen, solltest du diesen Teil nicht aussparen in deiner Diskussion. Eine inhaltliche Diskussion -ohne- ideologisch motivierte Unterstellungen als „Kuschelkurs“ abzutun, finde ich abenteuerlich. Besonders, wenn in deinem nächsten Satz direkt ein Plädoyer für einen angebrachten Umgang mit Worten folgt. Offenkundig gelten diese Maßstäbe nur für die Menschen, die nicht deinem Weltbild entsprechen. Während du mit dem“ Abladen des eigenen Frustes“ durch Verwendung der eindimensionalen Nazi-Keule keinerlei Probleme hast. Klingt nach Doppelmoral für mich.

Gr. mond



Wie kommst du darauf, dass ich den Nazivorwurf gutheiße? Nur weil ich den Beitrag nicht explizit verurteil habe? Dann hole ich das hiermit (für dich) nach!

Abenteuerlich finde ich deine Aussage, mir nun "unreflektierte Dummheiten" und Doppelmoral zu unterstellen. Das liest sich "beim besten Willen" nicht aus meinem Beitrag heraus. Hier betreibst du Polemik.

23.03.2017 12:10 Uhr schrieb mondkrank
23.03.2017 11:22 Uhr schrieb Victor75
Ich denke nicht, dass Loredanda mit dem Gegenwind die Nazibezeichnung gemeint hat. Die war denn eigentlich auch genau das Beispiel, das ich gemeint hatte, als ich davon sprach, dass bestimmte Aktionen eher kontraproduktiv sind.[…] Und dagegen gab es dann den Gegenwind in anderer Form.


Richtig, um eure Formulierung von Gegenwind in „anderer Form“ geht es auch:

21.03.2017 15:31 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Wobei ich dir hier keine AfD Nähe unterstellen will. ;-)


21.03.2017 15:34 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Genau! Und Polizisten müssen hier wieder zuschlagen dürfen ohne dass sie dafür belangt werden! Mit diesem verschwuchtelten Deutschland geht's immer weiter bergab. Ganz schlimm das!


Bei ersterem Zitat hast du durch das Abschneiden meines letzten Satzes den Sinn entstellt, um es unlauter für deine Argumentation zu verwenden. Es ging mir darum aufzuzeigen, dass das vom User babyface vermisste "Schreien" für "weiße Heteros" etc., bspw. durch Höcke & Co., durchaus stattfindet. Kannst du gerne noch mal nachlesen.

Zum zweiten Zitat: Das habe ich in der Antwort (s. o.) an NoCutsPlease erklärt.

23.03.2017 19:00 Uhr - NoCutsPlease
3x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 21
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 9.235
23.03.2017 18:25 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
22.03.2017 22:09 Uhr schrieb NoCutsPlease
22.03.2017 17:19 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
@NoCutsPlease & mondkrank

Euer Plädieren für einen vernünftigen Umgang miteinander ist aller Ehren wert. Und ich bin auch sehr dafür eben jenen zu pflegen.

Nur schätzt ihr m. E. den 'Lernwillen' bzw. die Aufnahmefähigkeit, einiger hier immer wieder zu bestimmten Themen eindeutige Zweizeiler-hinwerferfenden oder Falsch-/Halbinfos-verbreitenden User, etwas zu gutmütig ein.


Vorab erst einmal danke für dein Entgegenkommen im ersten Absatz. Ich werte das mal als argumentativen Brückenschlag.

Ich habe dich hier zwar zitiert, aber mein Kommentar richtet sich im Grunde an die Allgemeinheit (somit auch an dich, aber eben nicht ausschließlich).

Polemik, Halbwahrheiten und Falschinformationen betrachte ich grundsätzlich als Scheinargumente ohne Hand und Fuß, da es sich dabei um kalkulierte Provokation handelt. Ich habe bewusst BEIDE Seiten der Diskussion angesprochen, da man sich auf beiden Seiten nicht zu schade dafür war.


Danke für deine einleitenden Worte. Und ja, so war es gemeint.

Die zunehmende verbale Aufrüstung, bei nahezu allen Themen, gefällt mir überhaupt nicht. Aus Hassreden können sehr schnell Taten werden, wie man leider jeden Tag feststellen muss.

Ich finde es auch richtig, intollerantem/hanebüchenem Geschreibsel argumentativ zu begegnen. Nur, wenn der Addressat nicht bereit ist sich darauf einzulassen und sich offenbar in seinem Filterblasen-Weltbild wohlfühlt, fällt es schon mal schwer nicht sarkastisch zu werden.

22.03.2017 22:09 Uhr schrieb NoCutsPlease
Vor diesem Hintergrund frage ich mich beispielsweise auch, was die Dosierung des Selbstverteidigungsrechts eines Polizisten mit der Akzeptanz von Homosexuellen in der Gesellschaft zu tun haben soll.


Ja, das war etwas aus dem Zusammenhang gerissen und bezog sich auf die Aussage von Spaßverdreher zum Film "Volt".

Zitat: "Vor paar Jahrzehnten hatte die Polizei noch dass Befugnis zuzuschlagen ohne dafür belangt zu werden. Solche Zeiten müssen wieder hier und der Film ist mir zu pro Flüchtling.
Ich sehe die Flüchtlinge in den Kaufhallen nur rumsitzen. Gehen nciht arbeiten und sitzen dem Staat auf der Tasche. Deswegen boykottiere ich den Film."

Nun ja . . .

Danke, das genügt mir persönlich im Rahmen einer sinnstiftenden Erklärung.
In diesem Rahmen erkenne ich durchaus eine gemeinsame Basis mit der man arbeiten kann.

Der Hintergrund des Polizeizitats wird nun auch klar, indem es auf eine frühere Äußerung des betreffenden Users anspielt.

24.03.2017 11:35 Uhr - mondkrank
23.03.2017 18:30 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Dein Beispiel ist niedlich, hinkt aber gewaltig. Mir ging es darum, die Aussage, dass diskriminierendes Verhalten mit dem Begriff "Ehrenmänner" 'geadelt' wurde zu kritisieren. Denn das halte ich für dumm!


Vom Sinn her verstanden hast du mein Beispiel mit dem Auto trotzdem nicht. Die ganz banale Aussage dahinter war, dass deine unterstellte „Diskriminierung“ immer eine rein subjektive Angelegenheit ist, die von dir aber als Tatsache verkauft wird. Der User hat seine Meinung kundgetan und du stimmst nicht mit ihm überein. Soweit ist ja alles in Ordnung. Es wurde keine Person persönlich von ihm beleidigt, noch haben andere Menschen die Aufgabe diese Dinge nach deinen Wertevorstellungen formulieren zu müssen. Du bezeichnest einfach die legitime Meinung eines anderen Menschen als Diskriminierung und baust darauf deine Argumentation auf. Der Hinweis, dass du es anders siehst, hätte in diesem Zusammenhang gereicht. Du kennst diesen Menschen nicht und eine isolierte Aussage zu nehmen, um dann wiederholt über dessen Dummheit zu reden, hat weder mit Ethik noch einer gesellschaftlichen Diskussion etwas zu tun.

23.03.2017 18:30 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Wie kommst du darauf, dass ich den Nazivorwurf gutheiße? Nur weil ich den Beitrag nicht explizit verurteil habe? Dann hole ich das hiermit (für dich) nach! Abenteuerlich finde ich deine Aussage, mir nun "unreflektierte Dummheiten" und Doppelmoral zu unterstellen. Das liest sich "beim besten Willen" nicht aus meinem Beitrag heraus. Hier betreibst du Polemik.


Du liest es nicht heraus? Das ist beachtlich, immerhin habe ich dich mit dem Vorwurf von „unreflektierten Dummheiten“ sogar 1:1 zitiert, schau lieber nochmal nach. Davon abgesehen spielt es gar keine übergeordnete Rolle, ob ein User aufgrund seiner persönlichen Meinung nun als Nazi beschimpft wird oder seine Aussagen als „unreflektierte Dummheiten“ benannt werden, unschöne Herabwürdigungen sind beides. Wenn du nun darauf bestehst, dass er für dich nur dumm ist, aber kein Nazi, notiere ich mir das. Die gefallenen Begriffe stehen aber beide nicht wirklich für eine offene Kommunikation. Es ist dabei nicht ganz frei von Ironie, dass sobald „unreflektierte Dummheit“ in deine Richtung gespiegelt wird, du es umgehend als haltlose Unterstellungen abtust. Das zeigt ganz gut auf, dass man mit diesen Aussagen nicht gerade gute Dinge in einer Diskussion bewirkt und erspart mir zusätzlich die Erläuterung des Doppelmoral Vorwurfs an deine Adresse.

23.03.2017 18:30 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Bei ersterem Zitat hast du durch das Abschneiden meines letzten Satzes den Sinn entstellt, um es unlauter für deine Argumentation zu verwenden. Es ging mir darum aufzuzeigen, dass das vom User babyface vermisste "Schreien" für "weiße Heteros" etc., bspw. durch Höcke & Co., durchaus stattfindet. Kannst du gerne noch mal nachlesen.


Nein, hier wurde nichts entstellt, aber unlautere Argumentationsverwendung ist trotzdem ein schönes Wort. Mein Zitat zeigt lediglich deine unaufgefordert zur Schau gestellten Ressentiments gegenüber demokratischen Parteien, die nicht in dein Weltbild passen. Dir war es wichtig das zu zeigen, obwohl besagte Partei hier überhaupt nicht Thema war und auch nichts gegen Schwule im deren Parteiprogramm steht. So sieht es aus. Ich nehme an, dass dir das selber durchaus bewusst ist. Wenn du bei jedem Thema zu Gesellschaftsthemen die AfD rausholen musst, sei es als versuchter Scherz, oder als passender Sündenbock für von dir empfundene Schieflagen in der Gesellschaft, wirkt das nicht sonderlich unbefangen. Ich lese Dinge auch gerne noch einmal genauer nach, aber viel ist da ja dann auch nicht zu entdecken. Der User hatte einen Witz gemacht und du bist sofort mit dem großen AfD Leuchtschild im Kopf drauf angesprungen. Du nimmst einen Vorsitzenden der AfD Fraktion und instrumentalisierst ihn für die gesamte Partei, dabei hatte Victor das schon glücklos vor dir versucht.

Ich kann aber Claudia Roth von den Grünen zitieren: „Deutschland du Stück Scheiße“, „Deutschland verrecke“. Steht das für die Gesamte Partei, steht das im Parteiprogramm der Grünen? Sind sie deswegen nicht wählbar? Was ist mit Edathi und der SPD, hat der nicht Kinderpornographie verharmlost? Stellst du dir diese Fragen eigentlich auch mal oder was befähigt dich anhand der Aussage einer Einzelperson ein Gesamtbild der Partei abzuleiten? Ich habe im Zuge der Diskussion mehrfach Beispiele und Fakten genannt. Die Parteien kamen auch nur auf den Tisch, weil du diesen Zusammenhang künstlich hergestellt hast. In Zukunft wären zumindest Auszüge aus dem AfD Parteiprogramm zu den unterstellten Themen "Schwulenhass" oder "weißer Herrenrasse" interessant oder echte Zitate, wenn du schon konkrete Dinge enttarnen möchtest. Ich habe auch nichts gegen einen Großteil deiner Ausführungen, sehr wohl aber gegen Beleidigungen anderer User und künstlich hergestellte Bezüge ohne Beleg. Das wäre zumindest für mich schlüssiger gewesen, als rein auf die vermeintliche Tugendlosigkeit dir kaum bekannter Individuen herumzureiten. Sei’s drum. Schönes Wochenende.

Gr. mond




24.03.2017 17:30 Uhr - Loredanda Ferreol
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24.03.2017 11:35 Uhr schrieb mondkrank
23.03.2017 18:30 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
Dein Beispiel ist niedlich, hinkt aber gewaltig. Mir ging es darum, die Aussage, dass diskriminierendes Verhalten mit dem Begriff "Ehrenmänner" 'geadelt' wurde zu kritisieren. Denn das halte ich für dumm!


Vom Sinn her verstanden hast du mein Beispiel mit dem Auto trotzdem nicht. Die ganz banale Aussage dahinter war, dass deine unterstellte „Diskriminierung“ immer eine rein subjektive Angelegenheit ist, die von dir aber als Tatsache verkauft wird.


Ich habe die Aussage hinter deinem Beispiel schon verstanden. Du bagatellisierst die Freude und "Ehrenbezeugung" des Users über/für diskriminierendes Verhalten seitens der malaysichen Regierung mit deinem "Autochen".

Nicht verstanden hast du, dass ich Diskriminierung Malaysia und nicht dem User zugeschrieben habe, und 'nur' sein Beklatschen dessen für dumm halte - wenn du gestattest.

Somit ist meine "unterstellte Diskriminierung", die "immer subjektiv" ist, dies eben nicht.

Nein, hier wurde nichts entstellt, aber unlautere Argumentationsverwendung ist trotzdem ein schönes Wort. Mein Zitat zeigt lediglich deine unaufgefordert zur Schau gestellten Ressentiments gegenüber demokratischen Parteien, die nicht in dein Weltbild passen. Dir war es wichtig das zu zeigen, obwohl besagte Partei hier überhaupt nicht Thema war und auch nichts gegen Schwule im deren Parteiprogramm steht. So sieht es aus. Ich nehme an, dass dir das selber durchaus bewusst ist. Wenn du bei jedem Thema zu Gesellschaftsthemen die AfD rausholen musst, sei es als versuchter Scherz, oder als passender Sündenbock für von dir empfundene Schieflagen in der Gesellschaft, wirkt das nicht sonderlich unbefangen.


Falsch! Meine Aussage zeigt keine Ressentiments gegen demokratisch gewählte Parteien.
Wohl aber gegen gewisse Mitglieder, die die AfD nun mal beherbergt. Thema war, dass der User babyface das "Schreien" für "seine Zielgruppe" vermisst (Wo bitte hat er da einen 'Witz' gemacht?), woraufhin ich auf Höcke & Co. hinwies. Der letzte Satz sollte klarmachen, dass ich babyface eben nicht irgendwas unterstellen möchte. Der Zusammenhang mit dem vorher Geschreibenen ist doch nur mit "Willen" falsch zu verstehen!

Und bitte wo hole ich "bei jedem Thema" die AfD raus? Es scheint mir eher so, dass du dich genötigt fühlst diese Partei zu thematisieren bzw. zu verteidigen. Das sei dir auch unbenommen, nur verfalle dabei bitte nicht in eine "Opfermentalität".


24.03.2017 17:34 Uhr - Loredanda Ferreol
24.03.2017 11:35 Uhr schrieb mondkrank

Ich kann aber Claudia Roth von den Grünen zitieren: „Deutschland du Stück Scheiße“, „Deutschland verrecke“. Steht das für die Gesamte Partei, steht das im Parteiprogramm der Grünen? Sind sie deswegen nicht wählbar? Was ist mit Edathi und der SPD, hat der nicht Kinderpornographie verharmlost? Stellst du dir diese Fragen eigentlich auch mal oder was befähigt dich anhand der Aussage einer Einzelperson ein Gesamtbild der Partei abzuleiten?


Noch kurz dazu: Roths Aussagen sind natürlich abwegig und eher peinlich populistisch für ein bestimmtes Klientel bestimmt. Sie sind aber eben nicht hetzerisch gegen Minderheiten gerichtet, wie verschiedentliche Aussagen von AfD Politikern zu "Flüchtlingen", "Nicht-Bio-Deutschen", Juden oder auch Journalisten und Politikern anderer Parteien - Stichworte: Lügen-/"Pinocchiopresse" und Volksverräter. Auch Begriffe wie "Umvolkung" und andere historisch belastete 'Unwörter', die in der Partei durchaus eine Heimat haben, stoßen negativ auf.

Und das Anstreben eines EU-Austritts, der Wiedereinführung der D-Mark, das Kungeln mit Le Pen, Orban, Putin etc., zeugt nicht gerade von Zukunftszugewandheit.

Sei’s drum. Schönes Wochenende.

Gr. mond


Wünsche ich dir auch!

24.03.2017 19:44 Uhr - Ismael
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Jesus Christ!
Könnt ihr das nicht untereinander diskutieren per PN oder braucht ihr die volle Aufmerksamkeit der hiesigen Leserschaft?
Was hat dass eigentlich noch mit der News-Meldung oder allgemein mit Filme, Serien und Games zu tun?
Es gibt ja auch hier diese Möglichkeit > Offtopic Foren > Unterforum > neues Thema erstellen und fertig; da kann sich dann jeder austoben und seine halbe Seite oder mehr schreiben bzgl. seiner Meinung, statt immer dafür die Kommentarfunktion zu benutzen.
Und jetzt könnt ihr wieder eure "dann lese es halt nicht"-Keule rausholen und auf mich verbal einprügeln. ;)

Ich bitte auch vielmals um Verzeihung für mein einmischen in eurer "hochintellektuellen" Diskussion, aber ich musste das mal loswerden.

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