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17.
12.05.2009 11:27 Uhr -
Roughale
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12.05.2009 - 10:02 Uhr schrieb the game
War ebenfalls gestern in der Sneak. Der ist definitiv UNCUT!!!!
Was für ein hammerkrasser Film mit richtig guten Darstellern. Ich muss zugeben das ich kein Fan des Originals bin, aber das Remake geht ab - allein schon wegen des "explosiven" Endes ;o)
Kann wirklich nur jedem ans Herz legen, sich den Film im Kino anzuschauen. Wer weiss, wann wir sowas nochmal ungeschnitten im Kino bewundern dürfen...
Da müssen wir einen anderen Film gesehen haben... ;-)
Mene Meinung: Die Darsteller waren nicht gut, besonders der als Cromartie aus der Terminator TV Serie schaffte es auch nicht ansatzweise überzeugend böse zu wirken. Alle Aktionen waren auf den folgenden Effekt gerichtet, sehr konstruiert das Ganze und das explosive Ende war lächerlich - da war wohl noch ein bischen Geld übrig...
Wenn ein Film schocken will, warum wird dann das wirklich schockende, die Vergewaltigung so versteckt in Szene gesetzt? Ich wollte das nicht sehen, aber so war es klar, dass der Film nicht, wie das Original, aufschrecken möchte, sondern auf der Torture Porn Welle surfen will - unnötig! 4/10 wegen einiger, guter Szenen.
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36.
21.05.2009 11:09 Uhr -
jacky2000
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In Österreich wäre Last House on the Left beinahe ab 14(vierzehn) Jahren freigegeben worden. Einzig die Vergewaltigungsszene war der Grund für eine Freigabe ab 16(sechzehn) Jahren. Denn Sex mit Gewalt ist nach den Prüfkriterien für Jugendliche unzumutbar und darf erst an 16Jährige vorgespielt werden.
Die Freigabebegründung von der JMK in Wien im Detail:
Schon die düstere Eingangssequenz inszeniert die moralische Eindeutigkeit von Gut und Böse. Der Anführer der Gang (alle natürlich in dunkler Kleidung) wird aus einem Polizeiwagen befreit, der eine Polizist erschossen, der zweite mit seinem Gurt erdrosselt, dem dritten wird genüsslich ein Foto seiner kleinen Töchter unter die Nase gehalten, während er verblutet. Ebenso klar, wer die Guten sind: hell und in freundlichem Ambiente werden die Eltern und ihre Tochter inszeniert. Sieht man vom Bruder des Gangführers ab, der aber alsbald zu den Guten stößt, gibt es keine moralische Ambivalenz. Mag das dem Genre des Horrorfilms geschuldet sein, problematisch empfand die Kommission die ebenso platte Darstellung der Gewalt, die in keiner Szene weiter erklärt wird - offenbar mit dem Zweck, die Gewalttaten, losgelöst aus jedem Kontext, für ein Mainstreampublikum leichter konsumierbar zu machen. Freilich ist für medienerfahrene Jugendliche erkennbar, dass die eingestreuten Gräuelspitzen, ganz zu schweigen vom absurden Epilog, übertrieben wirken und daher unfreiwillig fast schon ihre eigene Parodie in sich bergen. Ausschlaggebend für eine höhere Einschränkung war aber schließlich die sexuelle Instrumentalisierung des Vergewaltigungsopfers: Lauernd schleicht die Kamera um das Mädchen herum, lichtet scheinbar züchtig ihre bekleideten Geschlechtsteile ab und baut so schon lange vor dem Verbrechen eine sexuell aufgeladene Atmosphäre auf, die sich dann in einer langwierigen, grausamen und verstörenden Vergewaltigung entlädt. Die Kommission empfiehlt daher eine Freigabe ab 16 Jahren.
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Mfg jacky2000
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