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Jennifer's Body - Beide Schnittfassungen für's Heimkino
Kinofassung und Extended auf einer Disk
Die kuriosen Freigaben von Jennifer's Body waren nun schon mehrmals Gegenstand unserer News. Jetzt können wir auch die ersten Details zur kommenden deutschen Heimkinoveröffentlichung bieten.
Denn am 05. März 2010 wird Megan Fox die Videotheken auf DVD und Blu-ray heimsuchen. Wie Fox in seiner Ankündigung bekannt gab, werden sowohl die Kinofassung als auch die Unrated-Fassung ihren Weg auf die kleinen runden Scheiben finden.
Aus diesem Grund wird auch die große, rote "FSK 18"-Plakette das Cover zieren, denn während die längere und härtere Unrated-Fassung eine 16er-Freigabe bekommen hat, wurde die Kinofassung erst ab 18 Jahren freigegeben.
Inhalt: Schaurig schön und höllisch sexy. Jennifer (Megan Fox) ist das heißeste Girl der Schule und alle Jungs sind verrückt nach ihr… und sie ist verrückt nach ihnen! Keiner kann ihrem Heißhunger widerstehen und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn Jennifer ist von einem Dämon besessen und giert nach frischem Männerfleisch. Ahnungslos geht ihr jedes Opfer ins Netz, aber nur ihre beste Freundin Needy (Amand a Seyfried) begreift was vor sich geht. Unerschrocken setzt sie alles daran, Jennifers blutige Eskapaden zu stoppen - und das möglichst noch bevor es allen Jungs an den Kragen geht! (20th Century Fox)
Ja, so werden Geschäfte gemacht! Soll mir recht sein, ich weiß ja die Freigaben!
Wie schon oft gesagt, geiler Film, nicht (nur) wegen Megan Fox. Ich mag schwarzhumorige Teen-Horrorfilme, der ist einer der besten seit langem!
15.12.2009 - 00:56 Uhr schrieb FSM
Moment... "während die längere und härtere Unrated-Fassung eine 16er-Freigabe bekommen hat, wurde die Kinofassung erst ab 18 Jahren freigegeben."
Hab ich da was falsch verstanden oder ist diese Tatsache tatsächlich so paradox wie sie klingt?
Geht mir genauso...da zeigt sich mal wieder, wie seltsam
die Hirnwindungen der Herrschaften bei der FSK funktionieren...ich glaube, das muss man nicht verstehen..
Von dem Fleck mal abgesehen ist das doch mal ne schöne Aktion von Fox. Wenn der Preis im Bereich einer normalen DVD liegt sollte das doch immer so gemacht werden (unrated + r-rated auf eine Disk zu packen). Mein Fall is der Film nicht aber die Lösung find ich gut.
Hätten der FSK vielleicht noch eins auswischen können indem sie auf das Schildchen ...+ die noch härtere FSK 16 Fassung! geschrieben hätten. Das wär doch mal was ;-)
15.12.2009 - 00:56 Uhr schrieb FSM
Moment... "während die längere und härtere Unrated-Fassung eine 16er-Freigabe bekommen hat, wurde die Kinofassung erst ab 18 Jahren freigegeben."
Hab ich da was falsch verstanden oder ist diese Tatsache tatsächlich so paradox wie sie klingt?
Geht mir genauso...da zeigt sich mal wieder, wie seltsam
die Hirnwindungen der Herrschaften bei der FSK funktionieren...ich glaube, das muss man nicht verstehen..
Meines Wissens wird es damit begründet, dass man leichter ins Kino kommen kann, und daher eher ein strengeres Rating vergeben wird.
Was an sich totaler Unsinn ist, weil demnach selbst Institutionen nicht an geltende Gesetze glauben...
Meines Wissens wird es damit begründet, dass man leichter ins Kino kommen kann, und daher eher ein strengeres Rating vergeben wird.
Meines Wissens ist das genau umgekehrt, nach dem Willen unserer weisen Staatslenker sollen Heimkinofilme strenger beurteilt werden - die liegen ja häufig einfach so zu Hause rum, während es im Kino offiziell Einlasskontrollen gibt. Klar zu erkennen an der Regel mit den 'einfach jugendgefährdenden' Dingern (Kino KJ, DVD/BD leichte JK).
Bei dem Film gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder waren die verschwurbelten Soziologenhinrnis bei der FSK der Meinung, durch eventuelle Handlungserweiterungen der längeren Fassung treten die blutigen Details in den Hintergrund; oder es hat schlicht eine andere Kommission geprüft.
Ist denn die kurze Fassung mit 18 auch für den Heimkinomarkt ab 18 geprüft worden?
Weil Paradox ist es ja sonst schon!!!
Uncut dürfte ich ihn einen Minderjährigen zeigen, gekürzt nicht! Aber wie schon gesagt zeigt sich hier gut wie die FSK Freaks ticken und das alles Willkür ist!
Aber andererseits zeigt es das die SELBE FASSUNG die SELBE Freigabe bekommen hat!
Aber ich bin auf den SB gespannt! Vielleicht gibt es ja bedenkliche Alternative Szenen!
Kann SB.com nicht mal bei der FSK anfragen, wieso es zu diesem Unterschied gekommen ist! Eine Stellungnahme von der FSK hierzu würde mich mal interessieren!
Edit:
Habe die FSK selbst mal angeschrieben. Werde die Antwort hier posten wenn eine kommt!
Meines Wissens wird es damit begründet, dass man leichter ins Kino kommen kann, und daher eher ein strengeres Rating vergeben wird.
Meines Wissens ist das genau umgekehrt, nach dem Willen unserer weisen Staatslenker sollen Heimkinofilme strenger beurteilt werden - die liegen ja häufig einfach so zu Hause rum, während es im Kino offiziell Einlasskontrollen gibt. Klar zu erkennen an der Regel mit den 'einfach jugendgefährdenden' Dingern (Kino KJ, DVD/BD leichte JK).
Bei dem Film gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder waren die verschwurbelten Soziologenhinrnis bei der FSK der Meinung, durch eventuelle Handlungserweiterungen der längeren Fassung treten die blutigen Details in den Hintergrund; oder es hat schlicht eine andere Kommission geprüft.
Alles grundsätzlich richtig, aber strenger beurteilt werden sollen Filme nicht. Es ist einfach nur so, dass Filme die normal eine leichte JK verpasst bekämen halt auch im Kino laufen dürfen, weil man da schwerer reinkommt. Ist einfach nur eine nette Geste seitens des Gesetzgebers, über die aber ziemlich viele (unwissend) rumheulen.
Zur DVD: Ist doch ne super Lösung. Klar ist der Text komisch, aber Härte liegt doch im Auge des Betrachters, oder? ;)
Die NOCH härtere Extendet Version?
Das klingt fast danach, als ob die Kinoversion hart gewesen WÄRE, war sie aber nicht! Wenn in der Unrated nicht 100 Liter Blut hinzukommen, kann man den Film auch dann vergessen. Denn es passiert zu wenig um Jennifers Body einen ernsthaften Horrorfilm zu nennen.
Also laut eines Reviews im Netz hat die Unrated-Fassung lediglich erweiterte Handlungssequenzen und einen umgeschnittenen/abgeänderten Anfang. Also wohl nix mit HÄRTER!
Es ist eher ein gerissener Schachzug beide Versionen auf einer DVD zu veröffentlichen. Was meint ihr wie viele Leute die Unrated stehen lassen, wenn diese ab 16 Freigegeben ist und neben der kürzeren FSk 18 Kinofassung steht...
Hehe, erinnert mich an Peter Jackson's guten alten The Frighteners - die Kinofassung war damals ab 18 und ist es auch heute noch, der längere (und an ein, zwei Stellen durchaus auch blutigere) DC bekam freilich die angemessene 16er-Freigabe, und so ist die DVD-Box nur wegen der Kinofassung ab 18 :D ...
Um ehrlich zu sein hab ich damit gerechnet.
War doch klar, dass die wiedermal den Kunden um jeden Preis irreführen müssen...
Ich freu mich schon auf die Unrated von Saw 6, die bekommt dann sicher auch eine 16er Freigabe ;D
Hmm, man sollte einfach nicht irgendwelche Drogen zu sich nehmen, wenn man für Filme die Altersfreigaben festlegt. Ansonsten kommt sowas heraus wie bei diesem Film;-)
Hier die versprochene Antwort von der FSK! Ich spare mir einen Kommentar. Die Aussage ist eigentlich auch eindeutig und bestätigt das was viele hier schon oft gesagt haben!
Hallo Bernd,
vielen Dank für Ihre E-Mail und für Ihre Interesse an der FSK! Lassen Sie mich einige Informationen zu unserer Arbeit vorausschicken: Die FSK ist im Auftrag der Obersten Landesjugendbehörden für die Freigaben von Kinofilmen, Videos und vergleichbaren Bildträgern sowie auch von Trailern und Werbefilmen zuständig. Sie vertritt damit den gesetzlichen Jugendschutz im Bereich audiovisueller Medien. Die Entscheidungen treffen pluralistisch zusammengesetzte Ausschüsse, deren Prüferinnen und Prüfer von der Öffentlichen Hand sowie Bundes- und Länderministerien bzw. von der Film- und Videowirtschaft entsandt werden und ca. 3 Wochen pro Jahr bei der FSK ehrenamtlich tätig sind. Die Ständigen Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden haben in den Arbeitsausschüssen den Vorsitz.
Hierbei ist allerdings zu sagen, dass die FSK-Kennzeichnungen keine pädagogischen Empfehlungen sind sondern lediglich sicherstellen sollen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt wird. Die Ausschüsse der FSK, die unter anderem aus Jugendamtsleitern, Jugendbildungsreferenten, Lehrern, Kinderärzten, Psychologen, die natürlich auch Eltern sind, bestehen, versuchen mit großer Sorgfalt die mögliche Wirkung eines jeden Filmes zu beurteilen. Eine letztlich "objektive richtige" Freigabe kann es nicht geben. Zu unterschiedlich sind die Filme, zu unterschiedlich sind die Rezeptionsbedingungen und -möglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Die Prüferinnen und Prüfer versuchen dies zu berücksichtigen.
Selten kann es zu dem von Ihnen monierten Fall kommen, dass ein Kinofilm eine höhere Freigabe erhält, als der gleiche Filmtitel in einer längeren Fassung. Dies begründet sich inhaltlich dadurch, dass Szenen, für die im Kinofilm beeinträchtigendes Potential für eine bestimmte Altersgruppe von Kindern oder Jugendlichen gesehen wurde, durch filmische Zusätze in der längeren Fassung relativiert, erklärt oder kritisch beleuchtet werden können. Dies kann schon durch wenige Sekunden zusätzlichen Filmes geschehen, denn möglicherweise genügt schon eine kurze Bemerkung durch einen Protagonisten zu einer beispielsweise grausamen Szene, um diese Sequenz erfolgreich zu brechen. Alleine die Laufzeit eines Filmes im Vergleich mit einer anderen Fassung des gleichen Filmes sagt nichts aus über die inhaltlichen Qualitäten der unterschiedlichen Versionen. Daher müssen diese verschiedenen Fassungen, die eine Firma vermarkten will, jeweils als eigenständiges Werk durch die FSK-Gremien geprüft werden, um eine adäquate Altersfreigabe erhalten zu können.
Ich hoffe, ich konnte Ihr Anliegen zufriedenstellend beantworten und stehe Ihnen selbstverständlich für weitere Fragen gerne zur Verfügung!
Mit freundlichen Grüßen
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