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30.
24.01.2010 13:17 Uhr -
mondkrank
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22. 23.01.2010 - 23:29 Uhr schrieb Weavel
Sieht auch meiner Meinung nach besser aus als das weiße Standarddesign. Allerdings finde ich die Begründung ''Jugendschutz'' ziemlich albern und teilweise auch alarmierend, sollte das ein erster Schritt sein jetzt schon (wieder(?)) plakativ den Vormund und Sittenwächter für den Konsumenten raushängen zu lassen und der Community damit quasi in den Rücken zu fallen.
Dass sich diverse Institutionen um die Kennzeichnung und Einhaltung des Jugendschutzes bemühen ist doch ohne Frage begrüßenswert. Dass die äußere Erscheinung eines Produktes per Firmenentscheidung angepasst wird, damit eine visuelle Abgrenzung zu Kinder- und Jugendunterhaltungsmedien gewährleistet ist, findet daher meine Zustimmung.
Als problematisch befand ich die teure und Ohnmächtigkeit aufzeigende pimp-my-USK Sticker Aktion unserer Regierung. Im Gegensatz zur Unterhaltungsindustrie, stehen unseren werten Institutionen ganz andere Mittel für die moderne Abwicklung des Jugendschutzes zur Verfügung. Da ausgerechnet die Größe der Sticker als Grund allen Übels auszumachen, ist und bleibt eine Farce. Testkäufe und Co. mussten selbstredend zurückstecken, nachdem endlich herauskam, dass die altersschwachen Augen der Eltern über Jahre das Problem gewesen sind.
Nach dieser Logik funktioniert unser angestaubter Jugendschutz. Aufklärende Kampagnen, die den Eltern leicht zu handhabende Maßnahmen erläutern, wie die Möglichkeit von Passwort geschützten Einstellungen der Jugendschutzfunktion an aktuellen Konsolen, sucht man hingegen vergebens. Das ist ärgerlich und verdeutlicht, dass unsere Regierung weiterhin mit ihren Maßnahmen in den 80er Jahren feststeckt. Nintendo hat hingegen freiwillig eine stilvolle Maßnahme auf den Weg gebracht, die einen kleinen Beitrag leistet, den Rahmen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aber gut und sinnvoll ausnutzt.
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33.
24.01.2010 15:50 Uhr -
guilstein
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Japaner sind wie immer ein kulturelles Vorbild. Wenn Bedarf da ist, dann braucht es keine Obrigkeit um eine Regelung zu finden, sondern das persönliche Pflichtbewusstsein der Gemeinschaft gegenüber meldet sich von selber und die Lösung ist dann ebenso elegant, wie einfach.
Bin vor 3 Jahren mal dort gewesen und war erstaunt, dass die Berichte über das gesittete Verhalten vor allen Dingen in öffentlichen Verkersmitteln den Tatsachen entsprechen. Pöbelnde Jugendliche oder besoffene Sportfans, sucht man dort vergeblich und das nicht, weil man Angst vor drakonischen Strafen hätte, die sind in Deutschland für Bagatelldelikte viel höher, sondern weil man sich der Gemeinschaft gegenüber verpflichtet fühlt. Natürlich hat die japanische Kultur auch ihre Schattenseiten, aber wenn es um das Miteinander geht, frage ich mich, was japanische Eltern anders machen.
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