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Somalia: Benutzung und Verbreitung von Videospielen verboten
Islamisten-Miliz stellt Videospiele unter Strafe
In dem vom Bürgerkrieg und Armut zerrütteten Land Somalia wurde die Benutzung, sowie die Verbreitung von Videospielen nun unter Strafe gestellt. Dies gilt vorerst nicht für das gesamte Land, sondern nur für die von der Islamisten-Miliz Hezb al-Islam beherrschten Gebieten (vornehmlich der Süden des Landes), die in den letzten Jahren ihren Einfluß, auch durch massive Gewalt gegen die Zivilbevölkerung, ausbreiten konnte und die Führung des gesamten Landes für sich beansprucht. Die eigentliche somalische Zentralregierung, die zumindest international anerkannt ist, steht diesem machtlos gegenüber. De facto handelt es sich bei Somalia um einen sogenannten failed-state (ein Staat, der über keine funktionierenden sozialen oder politischen Strukturen mehr verfügt und dessen Aufgaben von lokalen Machthabern übernommen werden, hier u.a. die Hezb al-Islam), der derzeit in drei Lager aufgespalten ist.
Den Besitzern von Videospielhallen bleibt nun keine andere Wahl, außer die Order zu befolgen. Ali Hidig, ein Besitzer einer Spielhalle in dem kleinen Städtchen Elashabiyaha, teilte der Nachrichtenagentur AFP mit: „Vertreteter von Hezb al-Islam forderten uns auf, unsere Spielhalle zu schließen und so mussten wir diesem nachkommen. Wir haben keine andere Wahl. Vor allem Jugendliche kamen immer nach der Schule hier her, um sich etwas unterhalten und ablenken zu lassen. Doch dies gehört jetzt wohl der Vergangenheit an.“
In sogennaten Cyber-Cafes wurden u.a. Playstations aufgebaut mit denen Jugendliche für 5.000 somalische Schilling (15 Euro-Cent) 30 Minuten spielen konnten.
Hezb al-Islam verfolgt eine sehr radikale Auslegung der Scharia (das religiös „legitimierte“, unabänderliche Gesetz des Islam) mit dem Ziel Somalia in einen islamischen Gottesstaat umzuwandeln. Ähnliche Aktionen sind bereits aus den 90ern bekannt, als die Taliban jede Art von Unterhaltung - sei es Musik oder Fernsehen - in Afghanistan unter Todesstrafe stellte. Glücklicherweise sind diese Zeiten für die Afghanen nun vorbei, im kriegszerrütteten Somalia ist allerdings keine Wende abzusehen. Selbst nach UNO-Angaben wäre die dortige Lage nur durch eine massive militärische Intervention unabhängiger Kräfte zu lösen, um die sozialen und politischen Strukturen von Grund auf neuaufzubauen. In den letzten Monaten wurden von den selbsternannten islamischen Gotteskriegern selbst Jugendliche abgestraft, die in kurzen Hosen Fußball spielten oder zu traditionellen Klängen tanzten.
Das offizielle Statement von Hezb al-Islam zum Videospiel-Verbot liest sich wie folgt:
„Starting two days after this statement’s date of issue, all video game playing centres in the areas under Hezb al-Islam control should be closed and playing video games will be prohibited. Video games are designed in such a way that they destroy our social traditions and for that reason, anybody found ignoring this order will be punished and equipment will be confiscated.“
Ich kann nur schwer verstehen, wie diese alten Säcke eine gute Welt aufbauen wollen, indem sie alles, was der Jugend Freude bereitet Stück für Stück ausmerzen. Da mögen wohl gute Absichten dahinterstecken - aber Unwissenheit gepaart mit Intoleranz ist doch recht gefährlich. So holt man sich keine Anhänger (hoffe ich zumindest).
Wie ich das sehe, hat das aber wenigstens keine religiösen Hintergründe. Irgendeine Verbindung aufzustellen wäre aber wohl auch schwer gewesen.
Da sieht man mal wieder, dass sich westliche Streikräfte bloß aus solchen Staaten (Afgh & Co) raushalten sollten, da es ihnen ohne >>uns<< viel besser ginge /zeckenmodus off
Da nen Witz ala "in Österreich isses toll" zu bringen halte ich für falsch. In Europa isses teils scheisse, weil diverse Länder wegen dem Jugenschutz Erwachsene bevormunden, aber in diesem Fall geht's um altertümlichen, dummen, ignoranten religiösen Fanatismus. Da heisst es nicht Geldstrafe, weil man gegen ein Gesetz verstößt, sondern Kopf ab, weil die >>Regierung<< Bock drauf hat.
toleranz hin oder her, wenn man 2000 jahre lang hängengeblieben ist und auch noch meint diese art von hinterwäldlerdasein so dermaßen pflegen zu müssen, hab ich dafür echt kein verständnis mehr.
super plan, denn nun hängen die kids auf der straße herum und das wird seine folgen haben.
super plan, denn nun hängen die kids auf der straße herum und das wird seine folgen haben.
manche leute sind doch echt selten dämlich...
WRONG! Ne, die hängen nicht auf der Straße rum, die Kids. Sondern vertreibensich die Zeit in den tollen Ausbildungslagern. Dort gibt es Spiel und Spaß, mit Granaten und echten MG´s.
Da steckt schon Sytsem dahinter. Das ist ja das Schlimme daran.
01.02.2010 - 00:11 Uhr schrieb Gladion
Wie ich das sehe, hat das aber wenigstens keine religiösen Hintergründe. Irgendeine Verbindung aufzustellen wäre aber wohl auch schwer gewesen.
Eigentlich liegt es auf der Hand. Die Hezb al-Islam-Milizen stehen - genauso wie die Taliban - Al-Qaida nahe und verfolgen, bloß eben lokal auf Somalia bezogen, die gleichen Absichten: die Errichtung eines Gottesstaates. In ihrem Verhalten sind sie sogar absolut mit den Taliban gleichzusetzen, da sie nicht nur ähnlich agieren, sondern ebenfalls alle nicht-islamischen Kulturgüter nicht nur ablehnen, sondern auch noch zerstören (so wie die Taliban es mit den 1.700-Jahre-alten-Bamian-Buddha-Statuen getan haben, immerhin Weltkulturerbe). Des Weiteren gilt Somalia, genauso wie der Sudan und das Hindus-Gebiet, als eine der wichtigsten Rückzugsgebiete Al-Qaidas. Weder eine Verschwörungstheorie, noch Angstmacherei, sondern leider Realität.
Natürlich muss erwähnt werden, dass es unzählige moderate Muslime gibt, die diese perverse Auslegung des Islams nicht teilen. Allerdings lässt es sich auch nicht abstreiten, dass leider bei den meisten muslimischen Länder Kritik an dieser Barbarei kaum vorhanden ist (in der Regel wird zu solchen Vorfällen geschwiegen).
Schade das die Leute hier den Islam nur vorurteilebehaftet sehen. Aber sich dann wegen Vorurteilen von Politikern gegen Videospiele wundern... Wenn die Partei bibeltreuer Christen hier an der Macht wäre, würde es im Bezug auf Videospiele nicht anders aussehen als in Somalia.
Edit:
Was SebastianR als Wahrheit ansieht ist nichts als ein Opfer von Meinungsmache. Der Islam ist genauso friedlich/kriegerisch wie das Christentum. Es gibt Millionen friedlicher Muslime auf der Welt!
01.02.2010 - 00:38 Uhr schrieb LloydK
Schade das die Leute hier den Islam nur vorurteilebehaftet sehen. Aber sich dann wegen Vorurteilen von Politikern gegen Videospiele wundern... Wenn die Partei bibeltreuer Christen hier an der Macht wäre, würde es im Bezug auf Videospiele nicht anders aussehen als in Somalia.
Ich habe keine Vorurteile gegenüber dem Islam, sondern gegenüber Islamisten - bevorzugt den radikalen.
@LloydK
Hmm... man sollte Vorurteile gegenüber dem Islam nicht mit Fakten bezüglich islamistischer Fundamentalisten verwechseln...
Bei allem Sarkasmus wundert es aber sogar mich (bin ja egtl auch einer von den Klassenclowns hier), was hier so an Spässen druntersteht
Christen (bzw. so ziemlich alle radikalen Religionsanhänger) können zwar auch so sein wie rad. Islamisten, aber darüber sind wir heutzutage ja schon hinweg. Die dagegen haben echt den Glockenschlag nicht gehört! Aber gut... wir hatten zig große Kriege - wenn solche Leute/Länder nicht an Gas und Raketen kommen könnten, würde ich auch sagen, lasst die einfach mal in Ruhe losfetzen...
01.02.2010 - 00:38 Uhr schrieb LloydK
Schade das die Leute hier den Islam nur vorurteilebehaftet sehen. Aber sich dann wegen Vorurteilen von Politikern gegen Videospiele wundern... Wenn die Partei bibeltreuer Christen hier an der Macht wäre, würde es im Bezug auf Videospiele nicht anders aussehen als in Somalia.
Das ist - oberflächlich gesehen - vollkommen richtig, aber hier eben nicht das Thema. Hier geht ja um Somalia und nicht um Deutschland. Des Weiteren hinkt dieser Vergleich etwas, da die PBC (zum Glück) eine solche Macht nicht genießt und auch keinerlei Tendenz in der Bevölkerung zu sehen ist, dass sie dies auf absehbare Zeit ändert. Außerdem ist hier von der radikalen Auslegung des Islams die Rede. Wenn das Christentum ähnlich radikal ausgelegt werden würde, dann würde es ohne Zweifel auch sehr finster im Abendland aussehen. Aber wie bereits gesagt nicht das Thema.
Zum Thema Vorurteile: Wie bereits gesagt, wie reden hier über radikale Islamisten, die Frauen zwangsbeschneiden, Kinder verheiraten und Menschen aus (unserer Sicht) absolut nichtigen Gründen hinrichten lassen. Dies alles durch eine perverse Auslegung des islams legitimiert. Ich möchte niemanden zu nahe tretetn, aber Intoleranz diesen Ausmaßes, darf nicht einmal ansatzweise toleriert werden. Und ja, dies gilt für alle Länder, Religionen und Kulturkreise.
Sollte es ähnliche Berichte aus, bspw. christlichen Ländern geben, dann würde darüber natürlich auch neutral berichtet werden. Und ich meine mich zu erinnern, dass SB.com schon unzählige News zu geschnittenen Kinofassungen brachte, deren Zensur letztlich auf eine sehr puritanische, christliche Moralvortellung zurückzuführen sind.
01.02.2010 - 00:38 Uhr schrieb LloydK
Schade das die Leute hier den Islam nur vorurteilebehaftet sehen. Aber sich dann wegen Vorurteilen von Politikern gegen Videospiele wundern... Wenn die Partei bibeltreuer Christen hier an der Macht wäre, würde es im Bezug auf Videospiele nicht anders aussehen als in Somalia.
Als wäre ein Verbot von Videospielen das kleinere Übel. Ich glaub du hast auch nur die Überschrift gelesen. Es gibt ganz andere Dinge die viel schwerer wiegen. Wenn Christen an der Macht wären, dann werden womöglich keine Frauen unterdrückt, oder Schwule ermordet usw. Klar ist nicht jeder Muslim gleich ein Verbrecher, aber wo islamistische Hardliner an der Macht sind herrscht fast nur Terror und Mord. Von mir aus bräuchte es gar keine Religion, aber jeder darf an das glauben was er will, sofern er sich an die Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens hält. In der Türkei ist die Religionsfreiheit mehr eingeschränkt (generelles Kopftuchverbot an Schulen/Unis usw.) als bei uns, fordert jemand bei uns ein Burkaverbot dann ist das Nazi- und Rassismusgeheule gleich wieder groß und zwar von denjenigen die doch eigentlich gegen die Unterdrückung der Frauen sind.
01.02.2010 - 00:30 Uhr schrieb VideoRaider
Eigentlich liegt es auf der Hand.[...]
Halt, ausdrucksfehler meinerseits: das hätte heißen sollen 'wenigstens gibt es keine religiösen [i]Vorwände[/i]'. Natürlich liegt es auf der Hand, dass hier einfach nur Leute aus den hintersten Wäldern versuchen, ihre unmöglichen Ansichten durchzusetzen. Wollte ich nie bestreiten.
Was die Kommentare der anderen Nationen betrifft: Schwer zu sagen. Wahrscheinlich steckt da ein falschen Gemeinschaftsgefühl dahinter.
Schade das die Leute hier den Islam nur vorurteilebehaftet sehen.
Dabei ist das Problem Folgendes: Die Leute schauen sich irgendwelche wertbesetzten Nachrichten oder Dokumentationen an oder lesen entsprechende Zeitungsartikel und glauben dann die Materie erfasst zu haben. Das alleine schon das Verstehen (!) des Islam eigentlich ein langwieriges Studium voraussetzt wird dabei gerne übersehen.
Denn eines wollen wir Mal nicht vergessen: Nicht die Religionen machen Politik, sondern die Menschen. Und das gilt gleichermaßen für Islam, Judentum und Christentum.
Das liegt ganz sicher nicht an der Religion höchstselbst, sondern daran, dass die falschen Leute sie verbreiten dürfen. In Religionen, die das Mönchtum kennen, herrschen insgesamt weniger Spannungen zwischen Glaube und Alltag (wobei es freilich mehr als genug Kleriker gibt, die Dreck am Stecken haben). Hinter Klostermauern wohnen tatsächlich einige der hellsten Köpfe dieses Dreckslandes, die eine verdammt vernünftige Position zu manchen Dingen habem - nur werden sie totgeschwiegen oder, wenn man sie mal öffentlich zu Wort kommen lässt, totgequasselt.
Ich bin alles andere als ein Freund der Kirche, aber das liegt zum Großteil einfach mit daran, dass Bauerntrampel dort das Sagen haben.
Wo ist denn da die USA, die sonst doch immer die Bevölkerung befreit? Achja dort gibt es ja keine Bodenschätze, Pech für die Bevölkerung!
Irgendwie wird der Islam Gefährlich! Alle momentanen Krisengebiete haben doch damit zu tun!
Und auch hier sind die Intensivtäter oft in der Gruppe zu finden.
Was mich immer wundert.
1. Lt. Koran ist jede Art von Töten verboten (Wer ein Menschen leben tötet, tötet die ganze Welt!)! Also ist Todesstrafe und heiliger Krieg gar nicht zulässig wenn man nach dem Koran geht.
2. Ist auch Alkohol lt. Koran verboten, trotzdem trinken die selbsternannten ... oft Alkohol!
Für sich selber also immer ausnahmen! Immer schön anderen die Freude am Leben nehmen obwohl Gott/Allah doch am Ende richten soll!
Hier muss die Staatengemeinschaft endlich mal eingreifen!
Dass diese islamischen Fundamentalisten über eine teilweise schon absurd anmutende und realitätsferne Auffassung des Diesseits verfügen wusste ich ja schon, aber dass tatsächlich Videospiele für den ''Verfall'' ihrer ''sozialen Traditionen(!?)'' verantwortlich sein sollen... Für einen Aussenstehenden wirkt das im Bezug auf den Inhalt des Korans (welcher ja bekanntlich dem Dschihad nicht abgeneigt zu sein scheint)wie.. Naja... Wie ein krasser Fall von Doppelmoral:
-> Schütze sie vor dem, was ihnen im Leben schadet indem du sie auf geheis Gottes schändest, selbst wenn es sie umbringen sollte.
Wie und in welchem Maße sich der Einfluss eines Videospieles negativ auf die Traditionen eines Moslems auswirken soll sei mal dahingestellt.
Es liegt mir fern irgendwelche Glaubensrichtungen zu diffamieren aber sobald dieser Glauben anfängt Formen einer paramilitärischen Gruppierung auszubilden um ihren/Gottes Authoritätsanspuch durchzusetzen geht es meiner Meinung nach weniger um Frieden, Glück und Seelenheil als um blanken Terror und Größenwahn. Und eben das scheint Gerade in Somalia zu passieren.
allerdings denke ich das LloydK recht hat.
Wären bei uns die Bibeltreuen Christen an der Macht, hätten viele andere Religionen und gerade Schwule viele Probleme, denn die Christen sind auch nicht immer so wie man glaubt.
Und gerade bei Videospielen und Filmen gäbe es garantiert eine viel gr. Zensur, als wir sie ohnehin schon haben.
Man sollte sich lieber an der Asiatischen Mentalität und zum gr. Teil am Buddhismus ein Beispiel nehmen.
Leben und Leben lassen! Ein gesellschaftliches Miteinander ohne Terror!
Denn auch wir Europäer/Deutsche sind zum großen Teil unmöglich, was das Soziale Miteinander angeht!
Ihr habt natürlich Recht, wenn Ihr ahnmahnt, die Diskussion wieder auf den Boden zu holen.
Aber letzlich folgt die von Euch formulierte Nachricht schon selbst einer sehr bedenklichen, vorurteilsbehafteten Rhetorik.
Dies ist kein Vorwurf in Eure Richtung, denn ich habe sehr wohl(wollend) zur Kentnis genommen, dass Ihr sehr bemüht und vorsichtig versucht habt, die Nachricht wirklich objektiv rüberzubringen.
Aber bereits bei Begriffen wie: 'Islamisten-Miliz' oder Formulierungen wie 'radikale Auslegung der Scharia', seid Ihr genau denjenigen auf den Leim gegangen, die das Ganze eben gerne allein in eine einzige religiöse Richtung drängen wollen.
Anstelle der 'Islamisten-Miliz' wäre 'religiöse Fanatiker' die bessere Bezeichnung gewesen, und die 'radikale Auslegung der Scharia' ist definitiv richtiger mit 'FALSCHER Auslegung der Scharia' formuliert.
Ich gebe aber zu, solche Nachrichten sind absolut schwer in Worte zu fassen, selbst angesehene Nachrichten wie die Tagesschau oder unsere Nachrichtenmagazine aus dem Printmedienbereich, tun sich hier ungeheuer schwer.
Und zu Eurer Ehrenrettung sei nochmals angemerkt, dass aus dem Gesamtkontext der News sehr genau Euer Bemühen um Differenziertheit hervorgeht.
Danke für die Kritik, allerdings finde ich, dass dies etwas Haarspalterei ist. Zum einem muss ich davon ausgehen, das (zumindest der Großteil) der Leser die Meldung in den richtigen Kontext setzen kann. Ansonsten müsste man immer bei einer solchen Nachricht eine Art Disclaimer dranhängen, was nun auch nicht Sinn der Sache sein kann. Zum anderen sind die beiden von dir gewählten Begriffe nicht zu 100% neutral - das räume ich ein - aber treffen nun einmal den Kern, verwässern damit die Aussage nicht, schwächen auch nicht die realen Auswirkungen ab und werden auch von angesehenen Nachrichtenportalen wie etwa Spiegel-Online oder auch Stern gewählt, als Bsp.: Spiegel.de: Islamisten erobern Stadt in Zentralsomalia oder Stern.de: Islamisten töten Dutzende Menschen.
Wenn man jede News durch die Abschwächung oder Neutralisierung einzelner Begriffe verändern würde, dann wäre sie es - meiner Meinung nach - nicht mehr wert, gebracht zu werden, da man Gefahr läuft, dass die Kernaussage eben verloren geht.
Toleranz hin, Toleranz her, langsam geht das zuweit...
Denen hat wohl noch niemand erzählt dass das was in diesen ''heiligen'' Büchern zu lesen ist alles Lügen sind...
Also wirklich, da sind man mal wie schmal der Steg zwischen Glauben und Wahn is...
Mfg, euer Gii ^^
Glücklicherweise sind diese Zeiten für die Afghanen nun vorbei, im kriegszerrütteten Somalia ist allerdings keine Wende abzusehen. Selbst nach UNO-Angaben wäre die dortige Lage nur durch eine massive militärische Intervention unabhängiger Kräfte zu lösen, um die sozialen und politischen Strukturen von Grund auf neuaufzubauen.
weht daher der Wind ? ;-)
mehr werde ich erstmal zu diesem Thema nicht schreiben, die Versuchung ist einfach zu groß, in Klischees zu verfallen oder scharf nach rechts zu schießen ... aber bei manchen Kommentaren hier ( "/zeckenmodus off" etc. ...) reißt mir durchaus die Hutschnur....
Glücklicherweise sind diese Zeiten für die Afghanen nun vorbei, im kriegszerrütteten Somalia ist allerdings keine Wende abzusehen. Selbst nach UNO-Angaben wäre die dortige Lage nur durch eine massive militärische Intervention unabhängiger Kräfte zu lösen, um die sozialen und politischen Strukturen von Grund auf neuaufzubauen.
weht daher der Wind ? ;-)
Wenn du etwas zu dem Text beizutragen hast, dann sprich dich ruhig aus.
ob das jemals enden wird ?? es gibt leider immer radikale in allen reigionen und in unserer zeit ist es nunmal der islam der leider hervorsticht und radikale geistesgestörte an den tag bringt .
Du hast ja Recht, das meine ich in meinem Beitrag aber auch deutlich gemacht zu haben.
Es ging mir um den generellen (leichtfertigen) Umgang mit der Sprache - vor allem bei diesem Thema und vor allem in den Medien!
Du hast diesen News-Beitrag absolut verständlich verfasst, das, worauf es Dir ankam, ist auch deutlich angekommen.
Mehr noch, ich sehe auch Deine Bemühungen in dieser Angelegenheit, möglichst neutral und differenziert zu informieren.
Anders sehe ich das aber bei politischen Nachrichtenmagazinen. Da muss wertfreie Formulierungen erwarten dürfen, zumindest solange sie nicht als eigene Meinung oder Kommentar gekennzeichnet sind. Da will ich auch einzelne Begriffe in die Waagschale werfen dürfen. Vor allem wenn Beiträge redaktionell noch einmal überprüft werden.
Und die Gefahr, die sich dahinter verbirgt, kannst Du bereits heute schon tagtäglich erleben: Ein leichtes Nachdenken allein bei der Erwähnung des Wortes ISLAMISCH oder MUSLIM. Assozierst Du Gleiches wenn Du KATHOLISCH oder CHRIST hörst?
Insofern noch einmal:
Du (Ihr) habt Eure Sache durchaus gut, nein, sogar viel besser als Andere gemacht!
extreme Religiöse Fanatiker gibt es Überall, siehe Polen, USA usw. Es ist auch unwichtig ob Christen oder Moslems, sind beide verbohrt und Rückständig, wobei nicht ganz die Zivilisationen vor ~2000 Jahren waren sogar fortschrittlicher als das was später empor gekrochen ist:(
mal eine Frage kennt einer dem FIlm der im "Lande Gidion" Spielt, Schauplatz sind die USA die sich zu einem Extremen Gottesstaat Entwickelt haben. Ich glaube in dem Film spielte Dennis Hopper mit, leider kann mich mich nicht an denn Titel erinnern und finde nix im Netz, wenn denn einer Weiß wäre ich dankbar :D
Wieso wusst ich, dass das wieder ein Trollfest wird?^^ Leute, schmeisst euren Computer weg und geht wieder spielen! (das betrifft nur diejenigen, die diesen Post nicht verstehen, der Rest darf bleiben *lol*)
Ernsthaft, die extremistischen Ausprägungen aller Bereiche sind Mist und verurteilungswürdig - keine Frage, daher sind Vergleiche zu unseren Vorgehensweise absolut abwegig - da hilt auch keine Ironiewarnung...
Warum ist man eigentlich gleich ein Nazi, wenn man Kritik an einer intolleranten Glaubensrichtung übt? Ob´s jetzt der (ins Extreme pervertierte) Islam ist, der Katholizismus (homosexualität verbieten, Verhütung ist Sünde bla bla), oder was auch immer?
Es läuft doch eigentlich nur auf Folgendes hinaus:
Eine extreme Gruppierung reißt die Macht an sich und legt aus meiner Sicht mehr als schwer nachvollziehbare Regeln und Verbote fest, an die man sich zu halten hat, ohne überhaupt die Wahl zu haben.
Ich halte ein solches Vorgehen für absolut inakzeptabel, völlig egal, von wem sowas kommt.
Und wer mich jetzt als Nazi beschimpfen will, möge dies tun.
Diese ganze "Gutmensch-Political-Correctness" stinkt langsam zum Himmel.
mir tun da unten nur die menschen leid die unter diesem terror leben müssen.so ist das aber halt wenn irgendwelche radikalislamisten versuchen etwas durchzusetzen kotzt mich schon so langsam an die sollen doch ihre mitmenschen in ruhe lassen.....
Das ist ja echt krass. Das Problem ist aber nicht der Islam, denn im Koran steht nichts von Computerspiele verbieten. Das Problem ist eben dieser fanatische Islamismus. Die armen Menschen in diesen Regionen (Afgh, Som..) haben halt nichts anderes als ihre Religion und das ist für sie das wichtigste. Und das versuchen dort die Leute zu schützen und die Diktatoren nutzen es aus. Wir waren doch auch mal so, und leben immer noch nach unseren Religionen. Wir haben aber mittlerweile viel mehr um uns herum, wir sind aufgeklärt und können sorgenfrei durchs Leben wandeln. Dies muss auch dort geschehen und es wird sich ändern. Wir müssen halt dort Aufbauarbeit leisten und den Menschen helfen die Welt zu verstehen.
Selbstverständlich ist das alles Schuld des islamischen Glaubens.
Vermutlich könnte man auch argumentieren, dass die somalischen Milizen den islamischen Glauben nur für Ihre eigenen Machtspiele missbrauchen und als einfache Rechtfertigung und Legitimierung benutzen für alles was sie tun.
Aber das glaub ich nicht. Schließlich geht es hier um den Islam! Die Leute, die daran glaubensind schließlich auch Terroristen, irgendwo. So muss man das nun mal auch sehen. Die Leute da drüben in Afrika oder wo auch immer dieses Somalia liegt sind nun mal nicht so weit entwickelt wie wir, die wären zu solchen fortgeschrittenen Überlegungen vermutlich gar nicht im Stande.
Nein, diese Typen sind eindeutig verdorben aufgrund ihres islamistischen (oder war es islamischen? Ach was, eh kein Unterschied) Glaubens. Das ist die einzig vernünftige Erklärung.
Aber überhaupt:
Was kümmert uns das?! Bei uns hört es nicht auf zu schneien, ich komm schon fast gar nicht mehr zur Arbeit! Das sind die Probleme, um die mans ich mal kümmern sollte. Wen interessiert denn so ein Buschvolk irgendwo hinterm Meer? Während sich manch einer einen Kopf über die macht geht uns in Deutschland langsam das Streusalz aus!!! Das muss man sich mal überlegen!
Hm also ich frag mcih wie wohl das "punishment" für das Verbot aussieht ?
Naja wenigstens haben die Kinder dann genug Zeit sich für das Leben in der Kinderarmee vorzubereiten!
Auch wenn es in Afghanistan um Bodenschätze ging, hat es dem Land doch stabilität und mehr sicherheit gebracht als unter dem Regime der Taliban.
Schade für Somalia
PS: Ein Moslem aus meiner Stufe hat gesagt das das töten von Gläubigen MUSLIMEN im Koran verboten ist, mit den ungläubigen darf man machen was man will ;-)
Können sich diese Islamisten nich einfach mal verpissen?
Die scheinens ja auch zu ihrer Lebensaufgabe gemacht zu haben,anderen das Leben zu zerstören. Nicht dass VIdeospiele SOOO wichtig sind,aber ich meine generell.
Ich finde es falsch, hier über Islamisten herzuziehen und alle in eine Schublade zu stecken...
ich selbst weiß über den Islam einfach zu wenig - deswegen steht es mir auch nicht zu, eine Meinung darüber abzugeben, geschweige denn einfach zu verurteilen!
@SilentBoB: OK, das Streusalz hatte ich schon gar nicht mehr wahrgenommen, nach dem mir nicht deutlich erkennbaren Ironiepost - aber dass es hier absolut hirnlos abgeht, zeigen die ganzen Troll Posts und dann fällt auch nioch das Wort "Gutmensch" von einem der Obertrolls - klasse!
Interessante News, in Somalia ist also quasi die Prohibition der Videospiele ausgerufen worden.
Aber da wir das ja nicht ändern können, brauchen wir uns auch nicht drüber aufzuregen.
Kommt zurück zum Thema. Persönliche Anfeindungen haben hier nichts verloren.
Auch hat eine Gutmenschen-Diskussion (Das Wort an sich ist totaler Schwachsinn), hier auch nichts verloren. Politisch-angehauchte News sind hier kein Freifahrschein für persönliche Streitereien. Man sollte von jedem hier erwarten, dass er das Alter der Erwachsenen erreicht hat. Demnach sollte es auch nicht so schwer sein, sich ab und zu wie ein solcher zu benehmen. Manch User scheint davon aber noch sehr weit entfernt zu sein.
Also zurück zum eigentlichen Thema und das ist das Verbot von Spielen in Somalia, einem klassischen Beispiel eines Failed-States
Christentum, Islam, Kommunismus, etc. ... alles im Ansatz vernünftige Ideologien, deren Ziel es war die Ungerechtigkeiten ihrer Zeit zu revolutionieren... und alle sind im nachhinein von machtgierigen Menschen korrumpiert worden!
Wieso verlangt hier so manch einer, das man den Ausdruck "'religiöse Fanatiker'" benutzt? darf man aus Gründen der toleranz (die solchen "religiösen Fanatikern komplett fehlt)das Kind nicht beim Namen nennen?
01.02.2010 - 14:21 Uhr schrieb theNEWguy
Man sollte von jedem hier erwarten, dass er das Alter der Erwachsenen erreicht hat.
Jaaaaaaa, Diskriminierung ftw.
Topic: Ich werde zwar nie verstehen, warum manche Menschen an Gott glauben und so etwas wie eine Relligion brauchen, aber so lange sie damit nur ihr eigenes Leben beeinflussen solls mir recht sein. Aber wenn auf Grund dieser Religion nun Entscheidungen getroffen werden, die das Leben anderer - ohne deren Einverständniss - auch nur im Geringsten beeinflussen (gerade von solch hohen Machtpositionen aus) ist das für mich ein krankes Verbrechen. Und dabei ist es mir egal ob die Relligion nun falsch ausgelegt wurde oder nicht.
01.02.2010 - 14:21 Uhr schrieb theNEWguy
Man sollte von jedem hier erwarten, dass er das Alter der Erwachsenen erreicht hat.
Jaaaaaaa, Diskriminierung ftw.
Ja, hast Recht. Da muss ich mir wohl den Fehler eingestehen, die Forumlierung war nicht in Ordnung. Die Hände waren flinker als der Geist der darüber nachdachte. Natürlich soll hier kein Jugendlicher aus der Diskussion ausgeschlossen werden. Trotzdem ist es aber möglich, das Thema möglichst erwachsen anzugehen.
So, um mal von den religiösen Inhalten wegzukommen: Wenn ich mir das Statement so durchlese, fällt mir auf, dass sie denselben Grund wie unsere alt-konservativ angehauchten Politiker verwenden. Nämlich, dass Videospiele mit der sozialen Gesellschaft (bzw. mit sozialen Traditionen) nicht vereinbar sind. Insofern können wir es mit der Verbots-Debatte in Deutschland vergleichen, zumindest ein Stück weit - schließlich sind die Verhältnisse in Somalia völlig anders als in Deutschland. Aber vom Prinzip her kann man durchaus eine Verbindung sehen...
Ein großer Unterschied besteht aber darin, dass Somalia ALLE Videospiele verbietet während es in Deutschland nur um ein Verbot von gewalttätigen Spielen geht.
Wenn Religion ins Spiel kommt, ist eine wirklich sachliche Diskussion leider oft nicht möglich. Entweder persönliche Vorlieben oder Abneigungen greifen, oder man ergeht sich selbst in Klischees, Vorurteilen, etc. ...
Ich bin mir sehr sicher, daß die betroffenen Menschen vor Ort größere Probleme haben als geschlossene Spielhallen, womit ich das nicht gutheißen oder kleinreden will, aber religiöser Fanatismus jeglicher Färbung gefährdet nicht nur Freiheiten, sondern eben auch Leben.
Jetzt die Islamisten-Keule zu schwingen, oder mit der Nazi-Keule zu antworten, nur um dann die Gutmenschen-Keule zu sehen .... das kann es nicht wirklich sein.
Ob man unbedingt nach Militäreinsatz brüllen sollte, darf auch überlegt und hinterfragt werden, zumal in solchen Fällen dann gerne Schlagworte wie >>Kreuzzug<< fallen .... und dieses Prinzip z.B. im Irak so perfekt funktioniert, auch Somalia ist ja nicht so ganz unvorbelastet (Black Hawk down sollte ja hier jedem bekannt sein)
Ich habe definitiv keine Lösungsvorschläge. Religiöse Überzeugung mit Waffengewalt bekämpfen? Scheint mir unpraktikabel.
Haha, war abzusehen, dass hier wieder ein Religions-Kommentarkrieg entstehen würde. xD
Na ja, ich halte eigentlich von Religion allgemein nichts, besonders nicht, wenn sie die Leute einschränkt und verblendet. Das sollte wohl kaum ihr Zweck sein, und Fundamentalisten, egal welcher Glaubensrichtung, sind einfach nur traurig. Die somalischen Jugendlichen tun mir leid.
@2fastRobby
Das ist eben nicht so. Die Leute dort wollen doch Unterhaltung.
Nur die Machthaber fürchten ihre Macht zu verlieren. Daher werden ja oft sogar traditionelle Tänze verboten.
Und die Machthaber selbst richten sich natürlich nicht danach. Das ist ja das Verlogene.
Das war aber in der DDR auch ähnlich, das ist in jeder Diktatur so!
Abgesehen davon, dass in Somalia kaum jemand einen PC oder eine Konsole besitzen wird, geschweige denn elektrischen Strom hat, gibt es dort keine einheitliche Rechtsprechung, da herrscht mehr oder weniger Anarchie.
Baut einfach eine Mauer um alle diese Staaten, in denen es so radikal zugeht. Keine Hilfe für diese, kein gar nichts!!! Jeder Cent Investition wäre verloren. Sollen die sich selbst kaputt machen. Vielleicht ist dann irgendwann mal Ruhe. Auch aus sämtlichen Nah-Ost-Ländern sollten sich alle westliche Mächte zurückziehen!! Ich bin sicher, auf Dauer, so die nächsten 15 - 20 Jahre, hilfts. Und dies ist kein ironischer Kommentar!!
Leider ist so etwas aber nur die Spitze des Eisberges. Klar ist das für die Betreiber von Arcadehallen ein Todesstoß, jedoch dürfte für die üblichen Gäste solcher Etablissements das geringere Übel sein. Ich bin mal gespannt, was hier noch weiteres passiert.
Tja, das große Problem ist doch unsere innere Zerrissenheit.
Einmal die moralische Ebene: Einerseits will man den Unterdrückten helfen, andererseits verbietet unser Ethos uns freilich, dabei dem Feind mehr Schaden zuzufügen, als notwendig. Verständlich, aber man kann zugleich auch nicht hobeln, ohne dass Späne fallen.
Damit wären wir beim Zwiespalt zwischen emotionalem und rationalem Denken und Handeln, wobei ersteres eine objektive und systematische Herangehensweise beeinträchtigt, letzteres aber eine unsägliche Bürokratie hervorgebracht hat und natürlich auch gern mal den Moralvorstellungen entgegenläuft.
Außerdem hätten wir noch den ewigen gemeinsame Nenner mit unseren politisch-militärischen Alliierten, der uns einerseits regelrecht dazu zwingt, an gewissen Einsätzen teilzunehmen, andererseits uns wiederum verbietet, über bestimmte Ordnungen hinaus zu agieren.
Überhaupt: Warum schicken wir eigentlich immer nur das Militär ins Ausland? Das THW z.B. könnte mancherorts viel dringender gebraucht werden. Und das betrifft durchaus auch Deutschland selbst.
liegt wohl eher daran, dass Videospiele zu kapitalistisch für die Typen sind. Jeder weiss ja, Kapitalismus=USA.
*Glücklicherweise sind diese Zeiten für die Afghanen nun vorbei*
früher waren es die Taliban, die für Mord und Totschlag sorgten, jetzt sind es US Kampfjets, die unter deutscher Führung dafür sorgen...
*Video games are designed in such a way that they destroy our social traditions and for that reason, anybody found ignoring this order will be punished and equipment will be confiscated.*
ich denke die haben Postal 2 gespielt, sodass sie zu diesem Entschluss gekommen sind, weil was anderes logisches fällt mir dazu nicht ein. Achso stimmt, das sind noch die Steinzeitdenker die man mit unseren Sittenwächtern vergleichen kann, nicht zu extrem, aber gewisserweise ähnlich.
@ pigasos
Im Prinzip hast du leider Recht. Aber das ist nicht so leicht. Es würde noch mehr Krieg entstehen der auch die anderen Länder betreffen würde, ebenso würde der Terrorismus wachsen, denn dann hätten die Diktatoren, das perfekte Feindbild in den Ländern denen es dann gut geht.
Da trifft es doch das Post von Evil Wraith etwas genauer.
Wobei das THW sich ja nicht verteidigen kann.
In Ländern wo es Naturkatastrophen u.ä. gibt sollte es sicher öfters sein, aber wie jetzt bei diesem Thema würde sich das THW nur selbst in Gefahr begeben.
Das einzige was man eigentlich noch sagen kann als ziviler normal Bürger.
Im Gegensatz zu denen, haben wir es imZensurstaat Deutschland noch gut!
SCHLIMM,
dass viele einfach nichts verstehen wollen.
SCHLIMM,
dass erneut die Gelegenheit genutzt wird, ewig gestriges und dummes Zeug loszuwerden.
@eisjok:
Da ist es nur gut, dass es so viele Leute wie Dich gibt, die den totalen Durchblick haben.
Schlag mal in der Wikipedia nach, wer Neville Chamberlain war.
Den totalen Durchblick habe ich leider nicht, den brauche ich aber bei solchen Holzhammerkommentaren wie Deinen auch gar nicht.
Denn um zu wissen wer Arthur Neville Chamberlain war, brauche ich kein Lexikon zu bemühen, schon gar nicht Wikipedia.
Dafür zeigt mir Dein plumper Geschichtsdiskurs, welch Geistes Kind Du bist.
Das schönste daran: Du selbst hast es vermutlich noch nicht einmal bemerkt.
toleranz hin oder her, wenn man 2000 jahre lang hängengeblieben ist und auch noch meint diese art von hinterwäldlerdasein so dermaßen pflegen zu müssen, hab ich dafür echt kein verständnis mehr. (...)
das trifft sich gut, denn dafür musst du auch kein verständnis haben - zumindest nicht, wenn du nicht in somalia lebst, wovon ich mal ausgehe.
sorry, wenn ich dich hier jetzt so herausgepflückt habe, ich möchte dich nicht persönlich angreifen, es ist eher beispielhaft gemeint. sicher, jeder kann (und soll womöglich sogar) seine meinung zu vorgängen irgendwoanders in der welt haben, ich finde es aber doch immer wieder gelinde gesagt erstaunlich (ehrlicher ausgedrückt: reichlich unverschämt), mit was für einer selbstverständlichkeit die eigenen (in diesem falle: westlichen) maßstäbe auf andere länder und kulturen übertragen werden. der absolute gipfel sind dann vollkommen indiskutable äußerungen wie z.B. die von pigasos.
der Pöhle hat's schon gecheckt: "Jeder, der nicht so denkt wie ich, ist ein plumper Nazi, und hat es selbst nichtmal bemerkt". Die ewig gleichen Floskeln der "Humanisten".
Da spuckt man dann einem Pawlow'schen Reflex entsprechend im Namen von Frieden und Nächstenliebe ein wenig Gift und Galle.
Ich finde es gar entzückend wie sehr einen die Probleme anderer beschäftigen können. Sind die einem egal, ist man ein Nazi. Sympathisiert man mit dem Islam, ist man radikal veranlagt. Ein Hoch auf die "political correctness"!!
OT:
@eisjok:
Ich verfolge seit geraumer Zeit deine Meinungen und Kommentare auf dieser Seite sehr aufmerksam.
Gibt es eine Möglichkeit, außerhalb dieser öffentlich einsehbaren Plattform mit dir Kontakt per mail aufzunehmen?
Frauen auspeitschen, Menschen die Hände und Füße abhacken oder zu Tode steinigen, ja man muss schon Verständnis haben für diese Islamfaschisten, den immerhin wollen sie Weltweit einführen, also immer schön verständnisvoll sein. Das verbot von Spielen um das noch zu erwähnen ist ja eher belustigend. Da die meisten dort ums überleben kämpfen dürfte das eigentlich kaum einen interessieren.
Das System ist ja relativ simpel:
Erst verbietet man eine beliebte Freizeitbeschäftigung von Jugendlichen, um Ihnen so - mangels Alternativangeboten - den Glauben näher zu bringen. Oder eben, wenn man jetzt mal von Extremisten ausgeht (und das ist zumindest mal zu vermuten) - die Trainingslager.
McDonald's USA macht's ja ähnlich: In Gegenden wo es keine Spielplätze gibt wird ein Fast Food Lokal eröffnet, die Eltern haben sonst keinen Platz wo die Kleinen rumtollen können. Get them while they're still young!
Die Gamer unter denen werden nicht gerade begeistert sein von dieser Regelung und wenn die dann sehen dass in anderen Teilen der Welt noch fröhlich gezockt wird während die denken müssen: Hey wenn ich jetzt ne Partie Tetris mit meinem Kumpel spiele komm ich in den Knast...
versuch`s doch zunächst einmal über mein Postfach bei sb.com!
Ist am einfachsten.
@der Pöhle,
nein, nicht jeder der so denkt wie ich ist ein Nazi; Du auch nicht - den Schuh hast Du Dir selbst angezogen!
Aber ließ Dir doch bitte 'pigasos' Kommentar noch einmal durch und interpretier Ihn doch einmal...!?
'...Die ewig gleichen Floskeln der Humanisten...' fasse ich übrigens als Kompliment auf, ein positives, humanistisch geprägtes Menschenbild ist alle Male besser als ein pessimistisch agressives.
Du brauchst auch nicht kompliziert zu werden, vielleicht in der Hoffnung, ich müsse erst meterweise Lexika wälzen bevor ich Deine Post`s verstehe, Du kannst ruhig Deinen verqueren Angriff frei herausposaunen. Oder glaubst Du die Verpackung macht`s intelligenter?
Aber um des lieben Friedens wegen:
Wenn Du Dir wirklich einen Kopf machst, wenn Du wirklich an einer vernünftigen Disskussion interessiert bist und wenn Du Dich falsch verstanden fühlst, melde Dich doch einfach auch über mein sb.com-Postfach.
Und dieses Angebot ist ehrlich und ohne Hintersinn gemeint!
in einem hast du definitiv recht, was mein Kommentar angeht:
Ich bin stinksauer. Und zwar generell, da leider Gottes auf dieser Welt zuviel verkehrt läuft. In einigen Ländern wird alles dafür getan, dass Radikale (ob politisch, religiös oder was auch immer) an die Macht kommen. Der Westen schaut erst mal zu, schickt dann das Militär (besonders dort, wo viel Nutzen daraus zu ziehen ist). Die besetzten Länder fühlen sich dann ziemlich, entschuldigung... angepißt. Also entsteht Gegengewalt. Und die Spirale dreht sich weiter und weiter. Würde man Hilfsorganisationen hinschicken, müßten diese militärisch eskortiert werden, da sonst nach einigen Wochen diese Organisationen, entführt, gedemütigt, rausgeschmissen werden. Militärpräsenz ist jedoch unerwünscht. Die Bevölkerung die die Hilfe gern annehmen würde, hat leider keine Chance, da die radikalen Regierungen alles dafür tun, ausländische Hilfe abzuwenden.
Also was tun?? Was ist die Lösung?? Diese Länder müssen sich aus Ihrem Inneren haraus selbst demokratisieren, liberalisieren. Die Bevölkerung muß auf die Straße, es muß eine Revolution her. Diese hat es schließlich in fast allen westlichen Ländern die letzten Jahrhunderte auch gegeben. Hat es geschadet? Ich sage mal nein.
Ich hoffe ich habe nun etwas mehr Klarheit bezüglich meines Kommentares verschaffen können.
Beispiel Iran. Ich finde es klasse, dass ein Großteil der Bevölkerung dort nach den absolut korrekt verlaufenen Wahlen (Ironie) auf die Straße gingen. In meinen Augen definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Hoffentlich geht das so weiter (Leider hört man mittlerweile in den Nachrichten gar nichts mehr drüber, nachdem die Berichterstattung sowieso schon fast völlig unterbunden wurde).
die Welt ist viel viel komplexer als ein einziger jemals begreifen könnte. Aber im Bezug: Länder mit radikalen Regierungen ist dies definitiv mein Weltbild. Und dazu stehe ich. Mir tun die Bevölkerungen dort unheimlich leid. Aber jegliche Art von Hilfe stößt an irgendeinem Punkt IMMER auf Ablehnung. Bin gerne für Diskussionen dieser Art offen. Wenn man mich von etwas anderem überzeugen kann, gerne.
Leider kann ich alleine die Verhältnisse unterdrückter Länder nicht ändern. Ich vertrete nur meine Meinung, wie es dort zu Änderungen kommen kann. Und dies MUSS von der Bevölkerung ausgehen. Und wenn schon unbedingt Hilfe von außerhalb, dann lediglich Hilfe zur Selbsthilfe. Obs funktioniert, steht in den Sternen. Aber immerhin mache ich mir Gedanken, wie Veränderungen stattfinden können. Andere schelten bloß.
auch mit seinen besten Absichten kann man es sich zu einfach machen. Zumal, wenn man gute Absichten mit Gefühlen, Meinungen. Vorurteilen und Halbwissen unterfüttert.
Aber das soll nicht rein gegen irgendjemand einzelnen gerichtet sein - das sind nur meine Gedanken zum Thema
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