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12.
28.08.2010 12:51 Uhr -
FRAG
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Na ja, Nazis boykottieren ist nicht unbedingt so gegen die Meinungsfreiheit. Wenn die Haltung eines jemanden ist, dass Schwule Dreck sind und ruhig mal zusammen- oder gar totgeschlagen werden sollten (siehe auch Elephant Man), kann ich verstehen, dass das auch dem Reggaepublikum, unter dem es vielleicht auch ein paar Homosexuelle gibt, nicht so ganz passt. Und spart euch das Gesäusel von SIZZLA IST DOCH KEIN NAZI! Nein, aber er vertritt derart erzreaktionäre Ansichten (schwulen- und frauenfeindlich), das schenkt sich wenig. Mit Zensur hat das wenig zu tun, eher mit Vermeidung öffentlicher Dummheit höchsten Grades. Und he, würde der jetzt singen, dass Juden Dreck sind und totgeschlagen werden müssten, würde sich keiner über ein Auftrittsverbot ärgern und an die Meinungsfreiheit appellieren. Aber, verstehe, es sind ja nur Schwule, gegen die diese primitive Hetze gerichtet ist...
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14.
28.08.2010 13:12 Uhr -
peda
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28.08.2010 - 12:41 Uhr schrieb Muck47
Was in dem SZ-Artikel leider nicht steht: Sizzlas Management hatte bereits im Vorfeld mit dem Veranstalter vereinbart, dass er in dem Konzert keine indizierten Lieder singen werde. Sizzla beschäftigt sich nämlich mitnichten nur mit dem einen Thema.
Steht doch auch im Text: Laut Veranstalter geht es eher um Angt vor erneuten linksradikalen Übergriffen bzw da liegt scheinbar mindestens genau so viel Konfliktpotential wie in den Texten. Glaube, die Meinungsfreiheits-Frage ist da eher sekundär.
Der Hinweis auf ein geplantes Light-Konzert ohne indizierte Lieder ist durchaus angebracht, zeigt es doch die maßlose Panikreaktion gewisser Grünen-Weltverbesserer.
So ein Schwachsinn! Meinungsfreiheit hört dort auf, wo die Freiheit des anderen beschnitten wird.
Aber Marquisard, Du bist doch sonst so liberal, wenn es um Tiertötungen oder Newbornporn geht. Überraschst mich jetzt total. Wie oben schon geschrieben, war von Veranstalterseite bereits Sorge getragen, dass der Auftritt kein Hassevent werden sollte.
Soweit auf den CDs auch Songs mit Aufrufen zu Gewalt und Morden an Homosexuellen enthalten sind, ist das Verbreiten dieser Tonträger eine strafbare Handlung nach den Paragrafen 111, 130 StGB.
Das haben wohl Richer zu entscheiden, und nicht Du. Solange verschiedene Lieder noch nicht mal indiziert sind, gibt es nicht den geringsten Grund, deretwegen den Auftritt anzugreifen.
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15.
28.08.2010 13:22 Uhr -
Die Marquise
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Aber Marquisard, Du bist doch sonst so liberal, wenn es um Tiertötungen oder Newbornporn geht.
Schon mal etwas von Special-Effects und Fiktion gehört?
Das haben wohl Richer zu entscheiden, und nicht Du.
Dieses Urteil stammt aus der Rechtsberatung von Unternehmen, die seine CD's aus dem Programm genommen haben, ich wollte es eigentlich noch editieren ;)
Mir ist der Typ übrigens völlig egal, aber als Reggae-Liebhaber, was ich nicht bin, würde ich gegen diesen Typen Sturm laufen.
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25.
28.08.2010 14:36 Uhr -
FRAG
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Lieber Peda,
das mit dem Newbornporn war total daneben. Du erweckst ja den Eindruck, Die Marquise hätte einen perversen Babyporno gerechtfertigt. Bei A Serbian Film ging es aber um einen rein fiktiven Film, in dem ein solcher Inhalt nur fiktiv angedeutet wird. Es gibt immer noch zu viele Leute, die können tatsächlich Fiktion nicht von Nicht-Fiktion unterscheiden! Bestimmt wird über A Serbian Film in den Kreisen der Splatterfilm-Moralapostel schon so geredet, als wäre das ein waschechter Kinder- oder gar Babyporno. Aber so stellt man sich im ländlichen Deutschland den Osten vor: alles hostelmäßige Korrupte, alle Frauen Nutten, die Filmregisseure Kinderporno- und Snuff-Filmer... Ich empfehle einmal, diese Länder auch tatsächlich zu besuchen. Man wäre sicherlich überrascht, nicht einem einzigen Gewaltverbrecher, sondern gar netten, aufgeschlossenen Menschen zu begegnen. Aber man muss sich nur die deutschen Filmergüsse anschauen, man müsste mal zählen - ich wette: die meisten Frauen aus dem Osten werden als Nutten dargestellt. Ist mir aufgefallen, und ich rege mich jedes Mal drüber auf. Nichts für ungut, aber auch wenn sich dieser serbische Filmemacher getraut hat, einen sehr unangenehmen Inhalt zu thematisieren, kann man sich seine Ost-Angst an den Hut stecken. Nicht alles, was einem die Stammtisch-CDU-Eltern über die Welt eingebläut haben, entspricht auch der Wahrheit!
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34.
28.08.2010 17:02 Uhr -
Die Marquise
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Recht hat er natürlich, aber wenn man IHN nicht auftreten lässt, warum dürfen dann soviele andere auftreten, wo sie doch auch schwulenfeindliche Lieder/Texte vortragen
Offensichtlich ist er der einzige Künstler auf diesem Festival, der zum Mord von Homosexuellen aufruft.
Die Homophobie ist nunmal Tradition in Jamaika.
Das Festival ist aber nicht auf Jamaika. Und was in der Heimat Tradition hat, muss nicht zwangsläufig gutgeheißen werden oder in die Welt missioniert werden, oder kennst Du einen homophoben Text von Bob Marley ?
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40.
28.08.2010 17:40 Uhr -
Agent0815
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28.08.2010 - 17:10 Uhr schrieb lo igom
was soll der scheiss eigentlich?! die meisten leute denken doch so und sizzla ist einer ders auch sagt, richtig so
obvious troll is obvious...
was ich an dem ganzen hier nicht verstehe ist warum der typ überhaupt jemals bei diesem festival eingeplant war..
wieso nimmt man so jmd ins lineup?
der veranstalter sollte so jmd überhaupt nicht auf die bühne lassen.. das problem ist imho nichtma jmd wie sizzla sondern die leute die aufs festival gehn und den sehen wollen
und dann eben die veranstalter (die den künstler und seinen hintergrund kennen sollten) die den dann auch noch buchen!
wenn ich reggae höre versteh ich absolut NICHTS vom text unds is mir auch scheissegal.. weils einfach net meine musik is
aber diese ganzen neuhippies die sich damit identifizieren sind entweder total behindert, weil genauso schwulenfeindlich
oder raffen nichtmal was sie da repräsentieren wenn sie sich als fans von leuten wie sizzla bezeichnen
für so jmd dann auch noch EINTRITT zahlen. DAS versteh ich absolut nicht
wenn der riddim halt voll geil is.. von mir aus scheiss auf den text.. oder macht man sichn instrumental draus und jmd anders soll die vocals nachliefern.
aber so jmd finanziell unterstützen geht einfach net
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51.
28.08.2010 18:53 Uhr -
Boomblast
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28.08.2010 - 17:02 Uhr schrieb Die Marquise
Recht hat er natürlich, aber wenn man IHN nicht auftreten lässt, warum dürfen dann soviele andere auftreten, wo sie doch auch schwulenfeindliche Lieder/Texte vortragen
Offensichtlich ist er der einzige Künstler auf diesem Festival, der zum Mord von Homosexuellen aufruft.
Die Homophobie ist nunmal Tradition in Jamaika.
Das Festival ist aber nicht auf Jamaika. Und was in der Heimat Tradition hat, muss nicht zwangsläufig gutgeheißen werden oder in die Welt missioniert werden, oder kennst Du einen homophoben Text von Bob Marley ?
Ein homophober Text von Bob Marley: "Come we go chant down babylon one more time"
In diesem Fall steht nämlich "Babylon" für alles schlechte. und das ist nun mal auch ein schwuler, da Marley gläubiger Rastafari war und Homosexualität nunmal eine Sünde ist.
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60.
28.08.2010 19:21 Uhr -
Boomblast
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Findet ihr es nicht alle komisch, das die Europäer, die damals diese Schwulenfeindlichkeit bei der Kolonialisierung auf Jamaika eingeführt haben jetzt gegen ihr selbstgemachtes Problem ankämpfen müssen? Das sollte uns zu denken geben. Waren es doch die Sklaventreiber mit ihrem übetriebenen christlichen Glauben, die die Leute dazu erzogen haben.
ZUDEM: Was denkt ihr denn, was Sizzla sich jetzt denkt, nachdem sein Konzert abgesagt wurde? Er denkt sich: "Deutschland? Kann ich drauf scheißen, mir egal was die denken" Das Problem wird dadurch nicht gelöst, das hier Konzerte abgesagt werden, es wird nur ausgeschlossen. Denkt ihr es geht jemand zum Konzert von Sizzla, der vorher nix gegen schwule hatte, und kommt dann als Hasserfüllter Mensch wieder raus?
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64.
28.08.2010 20:24 Uhr -
maximiZe
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28.08.2010 - 12:44 Uhr schrieb DON
Das Argument, als Homosexueller könne man keine klassische Familie (mit Frau und Kindern) gründen ist ja durchaus korrekt, aber wenn man es so reißerisch, beleidigend und konservativ verpackt wie Sizzla (wer ist dieses Nichts?!), dann muss man sich nicht wundern, wenn sich die Leute gegen Auftritte wehren.
Und das sich Weltenverbesserer (und alle die es werden wollen) durch solch ein Auftrittsverbot nun wieder profilieren können, war ja wohl abzusehen.
Beide Lager haben mal wieder versagt:
Sizzla hat die Homosexuellen als Negativbeispiel benutzt um sein Weltbild zu verteten, die Linksradikale und/oder Weltenverbessererpolitiker haben sie benutzt, um ihre Sache zu vertreten.
ABER:
Die Homosexuellen selbst wurden nicht einmal gefragt was sie von dem ganzen Theater halten...macht nur so weiter!
Ach so, vorher sollte man also die "offizielle Gemeinde der Homosexuellen" befragen, die finden nämlich Hassrufe a la Sizzla in Wahrheit alle gaaaanz toll... wie kann man nur versuchen sich mit einem so beschränkten Weltbild zu profilieren?
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65.
28.08.2010 20:47 Uhr -
marx1201
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Von allen wird die Meinungsfreiheit als wichtiges Gut zurecht angesehen, jedoch sobald jemand Meinungen äußert die nicht in's Gesellschaftsbild passen, wird die Freiheit beschnitten.
Ich kann's einerseits verstehen, gerade wegen dem ganzen Rechten scheiß und Schwulenfeindlichkeit, andererseits muss man halt auch die negativen Seiten hinnehmen, sonst hat man diese Freiheit nicht.
Das ist nämlich das Problem, dass man auch das Recht zur freien Meinungsäußerung Spinnern einräumen muss, aber ist dieses Recht nicht so wichtig, dass man die Bekloppten hinnehmen muss und anstatt diese zu verbieten besser aufklärt?!
Man sieht ja auch jeden Tag wie hier ein Grundrecht permanent beschnitten wird, nämlich dass das keine Zensur stattfindet.
Was hier in Deutschland gemacht wird ist weder Fisch noch Fleisch, sondern halbgares Gutmenschentum!
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69.
28.08.2010 21:36 Uhr -
marx1201
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@Ewald Rosen
Da ist erstmals gar nichts schlecht dran.
Um vorher nochmal festzuhalten, ich bin weder Schwulenfeindlich noch Rechts noch sonst irgendwie Menschenverachten!!!
Is aber auch schon wieder schlimm, dass man so was vorher klären muss...
Oben steht doch, dass laut peda im vornherein abgeklärt wurde, dass er seine indizierten Lieder nicht spielt. Man hat ihm quasi den Auftritt verweigert weil er so ein verquertes Schwulenbild hat. Wenn man anfängt, Leute wegen ihrer Meinung, so schlimm diese auch sein mag, den Auftritt zu verbieten, obwohl geklärt wurde, dass sie diese nicht kund tun, dann bekleckert man sich aber auch nicht gerade selbst mit Ruhm. Bevor man blinden Aktionismus durchführt, sollte man lieber vorher aufklären und sich imformieren.
Super jetzt wurde ihm der Auftritt verboten, was kommt unterm Strich raus, der Mann bekommt viel mehr Aufmerksamkeit als er eigentlich verdient und Politiker profilieren sich dadurch und denken sie hätten der Menschheit nen tollen Dienst erwiesen, aber die Situation als solche ist doch vorher und nachher gleich!
Bevor man also blindlinks verbietet sollte man eher aufklären, damit sich so ein unnötiges Welt- und Schwulenbild gar nicht entwickelt.
Das ist aber das komplette Problem in unserer Gesellschaft, da werden nur die Symptome bekämpft das wahre Problem bleibt aber weiterhin bestehen.
Edit:
Wieder @Ewald Rosen
Ich hörte früher Reggae und Ska, geht mir aber beides gar nicht mehr so ab!
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72.
28.08.2010 22:27 Uhr -
Critic
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28.08.2010 - 12:19 Uhr schrieb FRAG
Sizzla - ein kiffender Nazi! Was es heutzutage nicht allet gibt... Ein klassischer MOTHERF*CKER!
Ein schwarzer kiffender Nazi. XD
Hmm ich hatte n anderes Bild von Raggae...
Aber gut früher hatte Hip Hop ja auch noch ne Aussage und ist zu Scheisse verkommen...
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82.
29.08.2010 01:23 Uhr -
DON
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28.08.2010 - 20:24 Uhr schrieb maximiZe
28.08.2010 - 12:44 Uhr schrieb DON
Das Argument, als Homosexueller könne man keine klassische Familie (mit Frau und Kindern) gründen ist ja durchaus korrekt, aber wenn man es so reißerisch, beleidigend und konservativ verpackt wie Sizzla (wer ist dieses Nichts?!), dann muss man sich nicht wundern, wenn sich die Leute gegen Auftritte wehren.
Und das sich Weltenverbesserer (und alle die es werden wollen) durch solch ein Auftrittsverbot nun wieder profilieren können, war ja wohl abzusehen.
Beide Lager haben mal wieder versagt:
Sizzla hat die Homosexuellen als Negativbeispiel benutzt um sein Weltbild zu verteten, die Linksradikale und/oder Weltenverbessererpolitiker haben sie benutzt, um ihre Sache zu vertreten.
ABER:
Die Homosexuellen selbst wurden nicht einmal gefragt was sie von dem ganzen Theater halten...macht nur so weiter!
Ach so, vorher sollte man also die "offizielle Gemeinde der Homosexuellen" befragen, die finden nämlich Hassrufe a la Sizzla in Wahrheit alle gaaaanz toll... wie kann man nur versuchen sich mit einem so beschränkten Weltbild zu profilieren?
Stell dich doch nicht doofer als du bist.
Was ich damit meinte ist, dass sich alle Welt um ein Thema reißt (--> Homosexualität) und die Betroffenen selbst gar nicht (zumindest nicht laut Artikel) beteiligt sind, weil es ihnen vermutlich egal ist und sie über Hampelmänner wie Sizzla und deren Texte stehen und/oder so jemanden mit Humor nehmen, weil man ihn sowieso nicht ernstnehmen kann.
Unbeteiligt haben hier eine Kuh, um die sie sich nie hätten kümmern müssen, (--> Homosexualität) richtig groß aufgbläht und sie durchs Dorf getrieben, nur um sich selbst ins Rampenlicht zu rücken, das finde ich ärgerlich
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83.
29.08.2010 01:38 Uhr -
Ewald Rosen
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Um vorher nochmal festzuhalten, ich bin weder Schwulenfeindlich noch Rechts noch sonst irgendwie Menschenverachten!!! Habe ich auch nicht so verstanden, dein Anliegen war mir klar. Falls hier ein falscher Eindruck entstanden sein sollte, tut's mir natürlich leid.
Oben steht doch, dass laut peda im vornherein abgeklärt wurde, dass er seine indizierten Lieder nicht spielt. Man hat ihm quasi den Auftritt verweigert weil er so ein verquertes Schwulenbild hat. Wenn man anfängt, Leute wegen ihrer Meinung, so schlimm diese auch sein mag, den Auftritt zu verbieten, obwohl geklärt wurde, dass sie diese nicht kund tun, dann bekleckert man sich aber auch nicht gerade selbst mit Ruhm. Bevor man blinden Aktionismus durchführt, sollte man lieber vorher aufklären und sich imformieren. Naja, es war eine freie Entscheidung der Veranstalter, die selbigen auch zusteht, und keine rechtliche Bestimmung. Was hätte man deiner Einschätzung nach machen sollen, den Musiker auftreten lassen und zuvor seine Meinung offen darlegen oder evtl. versuchen, ihn für eine anschliessende Podiumsdiskussion zu gewinnen? Der Mann ist scheinbar immer wieder in etlichen EU-Staaten ungern gesehen und wurde in der Vergangenheit auch schon mit Einreiseverboten konfrontiert, außerdem soll er verschiedentlich vorab mit Veranstaltern bezüglich seiner Meinung getroffene Vereinbarungen nicht eingehalten haben - wie also soll man mit so einem Fall umgehen?
Super jetzt wurde ihm der Auftritt verboten, was kommt unterm Strich raus, der Mann bekommt viel mehr Aufmerksamkeit als er eigentlich verdient und Politiker profilieren sich dadurch und denken sie hätten der Menschheit nen tollen Dienst erwiesen, aber die Situation als solche ist doch vorher und nachher gleich! Und aus dieser thematisierten Aufmerksamkeit ziehen Menschen Schlüsse, wie auch immer die lauten mögen. Solange deutlich formuliert wird, warum dieser Mann nicht auftreten durfte, kann ich darin nichts Verwerfliches erkennen. Dass sich nun auch gleich wieder ein entsprechender Politiker mit einspannt, ist natürlich ebenso peinlich wie scheinbar obligatorisch.
Bevor man also blindlinks verbietet sollte man eher aufklären, damit sich so ein unnötiges Welt- und Schwulenbild gar nicht entwickelt.
Das ist aber das komplette Problem in unserer Gesellschaft, da werden nur die Symptome bekämpft das wahre Problem bleibt aber weiterhin bestehen. Aber, für die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität wird doch bereits seit Jahrzehnten gekämpft - was sollte man, deiner Meinung nach, denn noch unternehmen? Es wird immer Ewiggestrige geben, die über ein entsprechendes Podium verfügen, um ihre ignoranten Ansichten in die Welt hinauszuposauenen.
Ich glaube, du erfasst die Situation hier nicht wirklich oder aber drischst die pauschalen Phrasen der prinzipiellen Befürworter uneingeschränkter Rede, die bei all ihrer lobenswerten Argumentation leider völlig verkennen, dass sie von einem idealisierten Gesellschaftsmodell träumen, in dem Agitation nicht existiert, oder aber jeder Mensch dieser gegenüber resistent ist, wenn man ihn nur ausreichend aufklärt.
Ich hörte früher Reggae und Ska, geht mir aber beides gar nicht mehr so ab! Reggae war nie wirklich meins, aber Ska habe ich früher viel gehört... hat allerdings auch bei mir inzwischen kräftig nachgelassen.
Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. - George Orwell Fragt sich nur, was der gute Schorse damit ganz genau gemeint hat. Ich wage mal einen Schnellschuss - die unsachliche Verfehmung von Homosexualität sowie der öffentliche Aufruf zur Ermordung Betroffener werden sich wohl nicht unter seiner Aussage zusammenfassen lassen.
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91.
29.08.2010 19:30 Uhr -
Gorehound
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Ich habe niemals behauptet dass rammstein rechtsrock machen. Ebenfalls habe ich nicht gesagt dass der Auftritt von Sizzla verboten wurde. Der Veranstalter hat übrgens nicht den Mut gehabt, den Auftritt abzusagen, weil Ihm die Aussagen von Sizzla nicht passen, sondern er hat den Auftritt abgeblasen, weil er Angst hat vor linksradikalen Aktivitäten. Das Ich, was Rammstein betrifft betrifft etwas falsch verstnden habe, denke Ich allerdings nicht.
Mal ein Auszug aus dem Lied "weisses Fleisch":
Du auf dem Schulhof
ich zum Toten bereit
und keiner hier weiss
von meiner Einsamkeit
Rote Striemen auf weisser Haut
ich tu dir weh
und du jammerst laut
Jetzt hast du Angst und ich bin soweit
mein schwarzes Blut versaut dir das Kleid
Dein weisses Fleisch erregt mich so
ich bin doch nur ein Gigolo
dein weisses Fleisch erleuchtet mich
Mein schwarzes Blut und dein weisses Fleisch
ich werd immer geiler von deinem Gekreisch
der Angstschweiss da auf deiner weissen Stirn
hagelt in mein krankes Gehirn
Sry, aber für mich persönlich ist das Schönreden von Pädophilie. Und solche Texte stehen bei Rammstein ja auch an der Tagesordnung. Versteht mich nicht falsch, ich möchte Rammstein und Ihre fans nicht schlecht dastehen lassen. Worum es mir nur ging, ist, dass wenn man dass eine gut findet, dass andere nicht schlechtmachen kann nur weil es nicht in das persönliche Weltbild hineinpasst. Das meinte ich vorhin mit Doppelmoral.
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99.
29.08.2010 21:14 Uhr -
BBFC18
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Es gibt immerhin Leute die sowas hören bzw. hören wollen! Solang ich dann im normalen Leben, keine Homosexuellen umbringe oder anders verletze, ist das doch alles wurscht!
Das sehe ich schon anders. Denn wenn man so Musik mit homophoben Texten produziert, beleidigt man Homosexuelle in den Liedern, und die fühlen sich dadurch auch verletzt.
Ein weiterer Schaden ist, dass solche Lieder wenn sie überall rauf und runter gespielt werden würden, dazu fühern könnten dass die Bevölkerung Vorurteile gegen über Homosexuelle aufbaut; und was dann halt das Leben der Homosexuellen erheblich erschweren kann.
Homosexuelle war jetzt ein Beispiel, man könnte das auch auf Rassistische Texte beziehn.
Meine Güte Anti-Zensur-Freaks, die am liebsten hätten dass in ihrem Staat alles erlaubt ist und nix verboten ist, sowas gibt es nicht, in keinem Land der Erde.
Nirgendwo gibt es eine Uneingeschränkte Meinungsfreiheit.Vielleicht in Christiania.
Aber es ist nunmal so dass man nicht alles in der Öffentlichkeit zu lassen kann/wird, produzieren muss in einer Gesellschaft in der Menschen zusammen leben.
Oder ist hier jemand der die Produktion von Animationskinderpornos hier dulden würde?
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116.
30.08.2010 10:17 Uhr -
Kumbao
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PS.: Im aktuellen Fall haben auch keine "linken Weltverbesserer" (wie sie hier so gern beschimpft werden) die Veranstalter bedroht, sondern mit Protesten gedroht. Ganz normal, mit Plakaten und Sprüchen. Das sollte den Menschen doch wohl erlaubt sein, schließlich ist das nur ihre Meinung.
Der Veranstalter ist doch sowieso der größte Heuchler in der ganzen Sache. Lädt sich einen Künstler ein, der sowieso schon wegen grenzwertiger Texte und Äußerungen Schlagzeilen macht. Dann verbieten sie ihm einige seiner Lieder zu singen, weil dass ja anstößig wäre. Das dieses Schwein da trotzdem auf der Bühne steht, und sich dank des Veranstalters ne "goldene Nase" verdient, wird dabei gern übersehen. Und das der Veranstalter allen ernstes glaubt das irgendwelche Hippies auf die Bühne stürmen und Mr. Sizzla verprügelt glauben vielleicht noch Kinder, aber rational betrachtet ist das Unfug. Es sei denn der Veranstalter hatte keine Kohle für Security, und schon liegen die Gründe für das gecancelte Konzert ganz woanders.
Dennoch muss man einfach sagen, dass es doch ganz normal ist, dass sich widerstand formiert, wenn jemand seine Hasslyrics auf die Menschheit loslässt. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
Also, liebe braune Stammtischler, erst nachdenken, dann labern. Aber damit habt ihrs ja net so.
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119.
30.08.2010 13:48 Uhr -
Kumbao
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Ich würde nie jemanden, der nicht konform mit mir geht, direkt als Nazi beschimpfen. Allerdings bin ich auch nicht mit dem Geschenk der Blindheit gesegnet (das man wohl braucht, um die braunen Tendenzen hier in diesem Thread zu übersehen), und kommentiere was ich sehe.
Weiter ist es so, dass der gute Herr Sizzla seine Klappe sehr weit aufgerissen ist, und die Welle der Entrüstung, die ihm entgegenschlägt nun recht massiv ist. Ich will in keinster Weise Gewalt legitimieren. Daher mein "Wer Wind sät, wird Sturm ernten". Hätte man aber auch drauf kommen können.
Und zu den Stammtischlern: genau die palavern doch hier die ganze Zeit. Oder zumindest auf diesem Niveau. Falschinformationen, über einen Kamm scheren kompletter Menschengruppen, und Angst vor dem Fremden. Wenn das kein Stammtischniveau ist.
Aber auf solche Antworten hat ich mich schon eingestellt. Welche wiederholten Buttersäureanschläge haben denn Homosexuelle auf Herrn Sizzla verübt? Oder nenn mir mal bitte mindestens zwei Buttersäureanschläge auf Konzerte, ausgeübt durch linke Aktivisten.
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120.
30.08.2010 14:08 Uhr -
BBFC18
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Oder vielleicht sollte man seine Texte auch einfach nicht wörtlich nehmen? Oder denkt hier wirklich ernsthaft jemand dass jamaikanische Dancehallacts Homosexuelle umbringen möchten? Sie sprechen sich nur einfach gegen Homosexuelle aus. Daran ist auch nichts verwerfliches meiner Meinung nach.
Oh mein Gott ich finde es schon echt krank zu fragen was daran verwerflich sei.
Er kann sich gegen Homosexualität aussprechen,das ist doch in Ordnung.
Allerdings ist es ganz was anderes gegen Homosexueelle zu hetzen, da ist ein Unterschied, und sowas ist nicht mehr ok.
Ich kenne jetzt Sizzlas Texte nicht, aber wenn da drinn wirklich gegen homosexuelle Menschen gehetzt wird, gehört sowas halt nicht in die Öffentlichkeit und fertig.
In einigen Ländern steht auf Homosexualität nach wie vor die Todesstrafe.
In den meisten Ländern gibt es zwar Geld, Strafe, bis höchstens ein paar jahre gefängnis.. Offiziel..
In vielen Ländern hält sich aber die Polizei/Justiz nicht mal an ihre eigenen Gesetze, und dort gibt es Spezialtruppen der Polizei die einfach zum Schwulen nach Hause kommen und ihn umbringen. Sowas könnte ich mir z.B. in Simbabwe vorstellen, überall wo Diktaturen herrschhen.
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122.
30.08.2010 16:38 Uhr -
matze_hg
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Ist ja super dass du hier mit dem Geschenk des Sehens gesegnet bist,auch bemerkenswert wie du weißt dass leute deine posts nicht verstehen wenn sie nicht mit dir übereinstimmen.
man muss sich das echt mal durchlesen... du nennst ja keinen nazi, aber wer hier nicht sieht was du siehst, weil er ja verblendet ist - im Gegensatz zu dir, der muss ja ein Stammtisch-Nazi sein. In der Tat makellose Schlußfolgerung.
Auch typisch die übliche Selbsterhöhung deiner eigenen Beiträge, denn du bewegst dich ja nicht auf Stammtischniveau, lediglich jeder der widerspricht.
Und ja genau, er würde keine derartigen Meinungen kundtun auf der Bühne, also auch gegen niemanden hetzen. Was er dabei für private Ansichten hat ist vollkommen nebensächlich. Niemand kann irgendjemanden seine eigene Meinung verbieten, und solange er anstößige Inhalte nicht propagiert, sollte man ihm auch keinen Auftritt verbieten. Das ist doch auch die Grundlage des Zusammenlebens hier, jedermann kann radikale religiöse Ansichten haben, rechtsextrem oder linksradikal eingestellt sein, bzw. militanter Veganer sein, solange man dadurch niemand anderen beeinträchtigt so hat er alle Freiheiten dafür.
er hat zugesichert nur unverfängliche texte zu benutzen, falls das nicht zuträfe wäre sein auftritt abgebrochen worden.
Achja... trifft eine allgemeine Anrede der Schreiber in diesem Forum mit "braune Stammtischler" nicht genau auf das "über einen Kamm scheren" zu dass genau du ihnen vorwirfst? Vermutlich nicht... denn alles ist immer eine Frage der Perspektive :)
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123.
30.08.2010 16:54 Uhr -
Kumbao
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Ich hab hier niemanden persönlich braunen Stammtischler genannt. Diejenigen die sich davon angesprochen fühlen, sollten vielleicht mal ihr Auftreten überdenken.
Weiter ist es schon ulkig wie Du Dich über meine Aussagen auslässt, und auf bestimmten Teilaspekten rumreitest, andere aber völlig außer acht lässt. Mit dem Fluch des Sehens sind übrigens die meisten bestraft.
Und ich sag es auch ein zweites Mal: niemand muss mit mir übereinstimmen. Ich hab keine Probleme mit der Meinung anderer, solange diese Meinung nicht Hass oder Intoleranz beinhaltet. Leider tut dies die Meinung von Herrn S. in empfindlichem Maße, und ist daher schon jenseits des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Das sehe übrigens nicht nur ich so, sondern auch der Gesetzgeber. Das Problem an der freien Meinungsäußerung bei heiklen Themen ist, dass sie nur Hass zum Thema haben, und andere provozieren. Das ganze führt dann nur zu einem endlosen Kreislauf aus gegenseitigen Beschimpfungen.
Was mich mal interessieren würde: wenn Du auf der Straße siehst wie ein Mensch auf Grund seiner Hautfarbe/Religion/sexuellen Ausrichtung/etc. beleidigt wird, hilfst Du dann (vorausgesetzt natürlich man hat die Eier), oder denkst Du Dir: "Naja, das ist deren Meinung, die kann ich denen ja nicht verbieten"?
Ist nicht großartig anders als bei jemanden auf der Bühne, der gegen schwule hetzt. Wie fühlt sich wohl ein Schwuler, der auf einem Konzert von diesem Kasper ist, und mitbekommt wie alle gegen seine Ausrichtung hetzen? Wehren kann sich der Betroffene auch nicht, denn er hat dort ja überhaupt keine Bühne.
Verwechsel mal nicht die freie Meinungsäußerung mit dem Recht, einfach alles und jeden zu beleidigen.
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124.
30.08.2010 18:00 Uhr -
BBFC18
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Was mich mal interessieren würde: wenn Du auf der Straße siehst wie ein Mensch auf Grund seiner Hautfarbe/Religion/sexuellen Ausrichtung/etc. beleidigt wird, hilfst Du dann (vorausgesetzt natürlich man hat die Eier), oder denkst Du Dir: Naja, das ist deren Meinung, die kann ich denen ja nicht verbieten?
Dem kann ich nur Zustimmen. Wie können manche nur meinen dass man alles über jeden Menschen sagen darf ihn so beleidigen darf wie man will und das sei freie Meinungsäußerung.
@Matze und alle anderen die meinen alles äußern zu dürfen was sie wollen :
Naja sowas kann man halt nicht nachvollziehn wenn man in einem Land lebt in der man keine andere Hautfarbe oder Religion hat, und auch keine andere sexuelle Ausrichtung hat; sondern dem Mainstream angepasst ist vom Aussehen/Relgion; herkunft, sexuelle Ausrichtung etc.)
Wenn man nie von Diskriminierung oder Rassismus betroffen ist, ist es einem auch logischerweise egal und kann nicht nachvollziehn was an Rassistischen und anderen diskriminierenden Äußerungen so verletztend ist.
Nach dem Motto was mich nicht betrifft ist mir scheiß egal
Aber so geht das nicht.
Aber wenn es darum geht die Kirche/Bibel zu verbieten, dann wärst du vllt einer der als Erstes vor Freude in die Luft springen würde und dem zustimmen würde; Ist ja auch scheiss egal wenn es dich nicht betrifft.
In keinem Land gibt es eine uneingeschränkte Meinungsfreiheit, überall "endet" die Meinungsfreiheit dort wo andere Menschen verletzt werden; und das IST KEINE ZENSUR!!
Wem das nicht passt kann ja seinen eigenen Staat gründen.
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126.
01.09.2010 15:40 Uhr -
Aquifel
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Ich meine, letzten Endes steht jedem seine eigene Meinung zu (auch wenn es die ist, die Sizzla vertritt). Dass jemand seine Meinung äussert ist ebenso Teil der Meinungsfreiheit. Wo es allerdings aufhört ist, wenn man seine Meinung anderen aufzwingen will oder in einer Art handelt, dass andere Menschen zu Schaden kommen bzw. man es potentiell tun würde.
Dass dieser Sizzla seine Einstellung nicht als verwerflich empfindet, liegt an den Umständen wie er aufgewachsen ist (das Thema Schwulenhass in Jamaika wurde hier ja schon angesprochen). Wenn er als Musiker meint, darüber singen zu müssen, dass ER von Homosexuellen nix hält... man muss es ja nicht hören bzw. unterstützen, also soll er doch. Sobald er ANDERE auffordert, etwas gegen Schwule zu tun, bzw. Schwulenhass predigt (kenne seine Texte nicht wirklich) hört es auf und ich finde es vernünftig, wenn man ihn auf einem deutschen Reggae-Fest gewisse Lieder nicht spielen lässt. Das Ganze gleich ganz abblasen... vor allem wegen linker Demonstranten (bin selber recht links eingestellt, aber was gerade Teile der Antifa teilweise anzetteln mit ihrem Gutmenschengetue, da fällt einem nix mehr zu ein)... naja, da lässt man sich auch nur wieder etwas aufzwingen und zeigt den Leuten, dass sie auf diese Art und Weise zum Erfolg kommen.
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