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Ab kommendem Donnerstag, dem 21. April 2011, startet mit Red Riding Hood eine moderne Variante des Rotkäppchen-Märchens in den deutschen Kinos. Dagestellt wird das Mädchen mit der roten Kappe diesmal von Amanda Seyfried. In den USA bekam der Märchen-Krimi eine PG-13-Freigabe und in Deutschland eine Einstufung ab 12 Jahren.
In der aktuellen, wöchentlich veröffentlichten Rating-Liste der MPAA taucht jetzt die Prüfung eines Extended Cuts von Red Riding Hood auf. Dieser bekam, genau wie die Kinofassung, ein PG-13. Die Freigabebegründung blieb dabei identisch:
Red Riding Hood - Extended Cut: Rated PG-13 for violence and creature terror, and some sensuality.
Daher kann man davon ausgehen, dass dieser in wenigen Monaten in den USA auf DVD und Blu-ray erscheinen wird. Wenn das der Fall sein sollte, werden wir natürlich erneut darüber berichten.
Inhalt: Die Eltern der hübschen Valerie (Amanda Seyfried), wegen ihres roten Umhangs "Red Riding Hood" genannt, haben die Zukunft ihrer jungen Tochter schon genau vor Augen: Sie soll den wohlhabenden Henry (Max Irons) ehelichen, um später ein erfülltes Leben führen zu können. Valerie jedoch gefallen diese Pläne so gar nicht, denn in dem verwaisten Einzelgänger Peter (Shiloh Fernandez) hat das Mädchen bereits ihre große Liebe gefunden. Gemeinsam beschließen die beiden, zu fliehen. Doch das Vorhaben findet ein schnelles Ende, als Valerie erfährt, dass ihre Schwester Lucie (Alexandria Maillot) von einem Werwolf ermordet wurde. Der bekannte Werwolfjäger Pater Solomon (Gary Oldman) nimmt sich der Mission an, das Monster zur Strecke zu bringen. Als dieser dem Dorf erzählt, der Werwolf nähme tagsüber menschliche Gestalt an und könne somit durchaus ein Nachbar oder Freund sein, hat Valerie eine schreckliche Befürchtung... (Warner Bros.)
Warum muss es eigentlich ständig solche super modernen Remakes von jedem möglichen Zeug geben, da werden die ganzen schönen Märchen wieder von solchen Twilight Regisseuren kommerzialisiert! Solche Filme sollten boykottiert werden
Ich würde mir wünschen, dass das Ding floppt ohne Ende. Alleine schon deswegen da der Film als harter R-Rated angekündigt wurde; und dann kommt so ein Schwachmatenfabrikat dabei raus.
Eine durchaus interessante Thematik, wurde im Zwielicht-Liebes-Romantik-Schleim erstickt.
Da schaue ich mir doch lieber mit Freude, zum Xten Male Neil Jordans Zeit der Wölfe an, und spiele danach eine Runde Cluedo.
Hab ja schon im Trailer gesehen das es Twilight-Mäßig ist. Manche Kameraeinstellungen wurden ja sogar fast 1:1 übernommen! (Wo die beiden da auf dem boden liegen und sicher näher kommen)
Zudem sieht der Typ ja auch irgendwie ein wenig wie der Twilight Vogel aus, hm?!
Ich hoffe auch das der floppt, scheint ein richtig lahmes Filmchen zu sein...
Ich muss zugeben, als ich das Poster zum ersten Mal sah dachte ich nur: "Hm, sieht interessant aus." Da ich Verfilmungen von Märchen auf Horrorart (wie sie ursprünglich ja auch sein sollten) sehr gerne sehe. Als der Trailer im Kino lief dachte ich: "Hmm ja, sieht ganz geil aus." Bis zu dem Zeitpunkt, an dem da stand: "VON DER TWILIGHT REGISSEURIN." Und da kam auch schon der erste Vergleich im Trailer auf, der zweite folgte und dann war es sowieso vorbei, als ich sah, wie der Typ in dem Film aussieht. Edward Cullen Abklatsch hoch 3! Nein danke, obwohl ich Amanda Seyfried sehr gerne sehe!
Bezüglich der PG-13 Extended Cut 'Mogelpackung': Von Warner wird es keine Unrated Veröffentlichungen mehr geben dank ihrer neuen (Familienfreundliche) Firmenpolitik (Auslöser war wohl The Hills Run Red). The Hangover war die letzte Unrated vö, seit 2010 keine Unrated Sachen mehr. Ob nun eine R-Rated oder Unrated Fassung aus Red Riding Hood einen besseren Film gemacht hätte bleibt fraglich, aber Warner schneidet sich ins eigene Fleisch. 'Unrated' ist und bleibt trotz allen verkaufsfördernd.
17.04.2011 - 09:30 Uhr schrieb Kane McCool
Amanda Seyfried geht mir spätestens seit "Veronica Mars" auf den Sack!
Wenn man Märchen neu verfilmt dann bitte so wie damals "Schneewittchen" mit Sigourney Weaver, und nicht so 'ne Emo-Grütze a'la "Twilight" für die Justin Bieber-Fraktion.
Hehe, gerade durch Veronica Mars wurde ich auf sie aufmerksam.
Ich mag Twilight, hasse Justin Bieber, das wars mit der Schublade. :P
BTW was haben die Leute alle gegen Emos? Homophobie gemischt mit Faschismus nenne ich das.
Sollte es mich mal wieder in eine Buchhandlung verschlagen, dann sehe ich da so gefühlte 2 Millionen Horror, Fantasy und Sci-Fi Romane aus den Reaglen quellen. Da muss doch irgendein Stoff dabei sein, der sich verfilmen lässt, statt immer nur denselben alten Käse in der 5000. Neuauflage.
17.04.2011 - 17:45 Uhr schrieb megakay
Emo? Als ich jung war, hieß das noch Pubertät...
Stimmt, die jungen Leute von heute tragen nur noch so einen Haarschnitt und allem drum und dran (zumindest die, die bei uns in der Gegend rumlaufen). Ich muss die fragen, ob sie männlich oder weiblich sind.
Wenn die Hormone verrückt spielen. ;-)
Irgendwie nervt es echt mit diesem Weichspülprogramm das die ganzen Produzenten da verwurschteln. Vorallem wenn ich schon lese das eh mal wieder ein Extendet Cut kommt, stelle ich mir die Frage, ob sich überhaupt noch lohnt für sowas ins Kino zu gehen. Vom eigentlichen Film hier jetzt mal abgesehen.
Der Trailer sah aber wirklich wie ein Twilightklon aus mit einem haarlosen Milchbubi und einem "unschuldigen" Mädchen.
Hinzu die unpassende Gothmusik (Irrtümer vorbehalten) im Hintergrund.
Allein schon, das der Film meine Lieblingsfarbe auf der Amanda's Schopf enthält, muss ich ihn sehen.
Wie meinen?
Irgendwie nervt es echt mit diesem Weichspülprogramm das die ganzen Produzenten da verwurschteln. Vorallem wenn ich schon lese das eh mal wieder ein Extendet Cut kommt, stelle ich mir die Frage, ob sich überhaupt noch lohnt für sowas ins Kino zu gehen. Vom eigentlichen Film hier jetzt mal abgesehen.
Der Trailer sah aber wirklich wie ein Twilightklon aus mit einem haarlosen Milchbubi und einem "unschuldigen" Mädchen.
Hinzu die unpassende Gothmusik (Irrtümer vorbehalten) im Hintergrund.
Seh ich ähnlich, vorallem wird der Extended Cut höchstwahrscheinlich den Film auch nicht groß verändern.
Habe den Film im Kino gesehen und fand ihn leidlich unterhaltsam, ein bisschen mehr Sex und Grusel hätten gut getan. Die Musik war noch das Beste am Film, durchaus passend und auch keine Gothmusik^^
Wenn Sie diesen Film bestellen bekommen sie eine Twiglight Version von Rotkäppchen, das heißt: schlechte Darsteller, jede Menge Logikfehler, ich sag nur perfekt gestylte Harre in der Zeit vor 700 Jahren und eine ober flächige und kaum vorhandene Handlung, die auf kleine Mädchen und andere Personen die auf kitschige, zuckersüße Liebesgeschichten stehen, zugeschnitten ist.
Ich habe auch noch einige Kritiken
The Washington Post:
Dicht gefolgt von „Beastly“, einer modernen Nacherzählung von „Die Schöne und das Biest“, kommt das revisionistische Märchen „Red Riding Hood“ daher, ein schrecklich, verrücktes, absolut lächerliches Filmvorhaben, dass versucht den letzten Glauben an weibliche Angst und Opferrolle in ein Sinnbild für die Suche um die innere böse Seite der Frau zu verwandeln.
Chicago Sun Times:
„Red Riding Hood“ hat die zusätzliche Unannehmlichkeit furchtbar ernst zu wirken, obwohl die Handlung so absurd ist, dass sie es verlangen würde von Monty Python verfilmt zu werden. Das einzige was mich amüsiert hat, war eine Traumszene, wo die Großmutter sagt: „Damit ich dich besser fressen kann:“ Ich habe mich selbst gefragt, „Wie kann Red Riding Hood über dieses Gespräch in ihrem eigenen Märchen träumen, wenn sie den Weg zum Haus der Großmutter noch nicht einmal begonnen hat?“
USA Today:
Das beste was man über Red Riding Hood sagen kann ist, dass das Szenenbild eindrucksvoll ist. Ansonsten ist es eine dumme Geschichte, befremdlich durch eine eigenartige Mischung aus übertreibender und nichtssagender Darstellung.
Frankfurter Stadtkurier:
Zwei süße Mittelalter-Boys balgen sich um das endgeile Rotkäppchen mit den riesigen Glotzaugen oder wie die Gebrüder Grimm durch den Hollywood-Fleischwolf gedreht wurden. Die „Twilight“-Regisseurin Catherine Hardwicke und der „Kampf der Titanen“-Autor David Leslie Johnson wagen den Rotkäppchen-Reboot. Klingt grausam? Richtig. In „Red Riding Hood“ wird aus dem klassischen Märchenstoff ein doofes und äußerst schwülstiges Mystery-Rätsel mit unterirdischen Spezialeffekten, das zudem schön christlich unterfüttert wurde. Dauernd wandeln die eindimensionalen Figuren durch die billigen Studiokulissen, liefern sich Dialoge zum Davonlaufen und Hardwicke erlaubt sich einen handwerklichen Fehler nach dem anderen. Als wertkonservativer Nachschub für „Twilight“-Girls darf selbstredend auch die erfolgsversprechende Kleinmädchen-Romantik inklusive schmalziger Liebesschwüre nicht fehlen. Was für ein dämlicher Kram!
Tim Burton hätte den Film machen sollen, dann wärs bestimmt gut geworden. Ist halt eher was für Teens. Schade, die Idee fand ich wirklich gut. Aber genau wie ein anderer Kommentator werde ich "Die Zeit der Wölfe" mir mal wieder zu Gemühte führen.
Na ja von den Twilightmachern,da kann ja nur Bullshit raus kommen!Die alten Märchenverfilmungen aus Russland oder den DEFA-Studios die sind toll,schaue ich mir doch zehn mal lieber an als so einen Dreck!
21.04.2011 - 23:00 Uhr schrieb wolf1
Das sich Gary Oldman für so einen Mist hergibt,sowas hat der doch echt nicht nötig!
Du hast den Film nicht gesehen und sagst Mist.
Viele Schauspieler haben sich schon für Dinge ausgegeben, die nicht allen Gefallen. Auch zu behaupten, dass es mit der Karriere nach einem gewissen Film am Ende ist, ist hirnrissiger Humbug.
Red Riding Hood wird von Leuten mit Vorrteilen niedergemacht, die allein schon, wenn sie Twilight-Macher hören, 1 von 10 geben.
Ich gebe dem Film 8 / 10 Punkten wegen guten Darstellern, Spannung und guter Action. Abzüge gibt es bei der wackeligen Kamera und der mässigen CGI Landschaft.