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16.
04.05.2011 13:57 Uhr -
triple6
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@ Jack Bauer
Um aus der Anstalt zu fliehen müssen 4 Gegenstände gefunden werden. Aber bereits nach dem Intro wechselt der Film in eine ganz andere und (zumindest) optisch weitaus freundlichere Sicht…
Warum? Es handelt sich dabei um eine metaphorische Ansicht der Dinge. Man versinnbildlicht einfach nur alles. Die Anstalt wird zu einem Bordell/Gogo-Bar weil die Insassinnen der Anstalt dem männlichen Personal nahezu wehrlos ausgeliefert sind, weil sie eben als Sexobjekte angesehen werden und ständig mit Misshandlungen rechnen müssen. Diese Art der Versinnbildlichung wendet man auch bei Charakteren an. So wird "Blue" etwa als Zuhälter dargestellt denn er ist es der Mann der wohl für die unmenschliche Behandlung der Mädchen am meisten verantwortlich ist, er ist eben sozusagen der Clubbesitzer. Er stiftet einige der Wärter zu den schlimmen Taten an. Babydolls Stiefvater wird wiederum als Pfarrer in dieser metaphorischen Weltansicht gezeigt denn er will ja nur "das Beste für seine arme kleine aber leider verrückte Stieftochter", er jedoch ist ein heiliger und hat nichts Böses getan. Also ist diese gezeigt Welt im Grunde die reale, nur etwas verzerrt dargestellt.
Bereits beim Intro ist aber schon etwas nicht so wie man es im ersten Moment vielleicht denken mag. Das Intro –was als Realität gezeigt wird- ist Babydolls Vorgeschichte die aber tatsächlich nur ein Bühnenspiels in der Psychiatrie ist das durchgespielt wird. Hier beginnt der Film also erst richtig.
… die eine große Metapher ist. Um die 4 Gegenstände zu erhalten müssen die Charterinnen die jeweiligen Besitzer dieser Dinge dazu bringen Babydoll tanzen zusehen, denn jedes Mal wenn sie das tut verfallen diese und alle Zuschauer in eine Art Trance was es leicht macht die benötigten Dinge zu stehlen. Ab dem Zeitpunkt ab dem die Musik einsetzt befinden sich die Mädchen in einer alternativen Welt die nur in ihrer Vorstellung existiert…
Sucker Punch Wallpaper Sucker Punch Wallpaper Warum? In dieser Gedankenwelt können die Mädchen alles schaffen. Sie sind nicht so schwach und wehrlos wie sie es in der Realität sind, sondern sie sind stark und haben alle Waffen die sie brauchen, abgesehen davon sind sie nahezu unverwundbar. Sie töten alles und jeden was von einer verständlichen Wut herrührt. Sie rächen sich in ihren Gedanken und nichts kann sie stoppen.
Wer gut aufpasst wird auch entdecken dass diese Gedankenwelt von der Realität beeinflusst ist. So ist Ambers Mech -in der Weltkriegsvorstellung- mit einem rosa Hasenkopf verziert. Genau diesen rosa Hasen kann man im Intro als Plüschtier im Bett von Babydoll's Schwester entdecken. Auch die Waffen die Babydoll nutzt um sich zu wehren sind nicht zufällig gewählt. Der Colt 1911A1 mit dem sie ihren Feinden den gar aus macht ist derselbe wie der, mit dem sie auf ihren verhassten Stiefvater geschossen hat, nur in hübscherer Ausführung. Dass Katana ist im Intro als kleiner Brieföffner zusehen, womit der Stiefvater den Umschlag des Testaments aufschneidet.
Was die Wahl der Kostüme angeht die in dieser Gedankenwelt von Babydoll, Amber, Rocket, Sweetpea und Blondie getragen werden, habe ich die Vermutung das es ein wenig die Persönlichkeit der jeweiligen Figur ausdrückt. Babydoll mit ihrer Schuluniform ist die scheinbar jüngste und naivste, sie hat noch viel zu lernen um in der Welt zu bestehen. Rocket's Piratenoutfit passt daher daa sie die Rebellin ist, die nicht auf ihre Schwester Sweetpea hört. Sie tut was sie will und das hat schon zu Schwierigkeiten geführt. Amber trägt eine Militär-Uniform, ich würde meinen da sie diszipliniert scheint, aber ihr gesagt werden muss was sie zu tun hat. Blondie's Outfit ist wild und verspielt und diesen Eindruck machte sie auch im Film auf mich. Es sieht mit den Fransen etwas Western-mäßig aus, wie ein Cowgirl. Bei Sweetpea's Aufzug wird es schwer, sie trägt ein mittelalterliches Gewand mit einem Breitschwert, einer Kapuze und ein Stück Metallischer Rüstung. Ich denke das breite Schwert ist ein Zeichen dafür das sie die Stärkste und älteste der Mädchen ist und die Rüstungsteile könnten bedeuten das sie niemanden so schnell an sich ranlässt und niemandem so leicht vertraut, zumindest würde das mit ihrem Verhalten das sie zeigt zusammenpassen. Vielleicht interpretierter ich auch nur zu viel in so etwas herein. Vielleicht sind die Kostüme ja wirklich nur zum geil aussehen, aber ich finde meine Überlegungen ganz sinnvoll. Aber auch gerade das ist toll an dem Film, er lässt einem Raum für eigene Gedanken.
… aber sobald die Musik stoppt und Babydoll aufhört zu tanzen ist die Vorstellung vorbei und es wird wieder in die (metaphorische) Realität gewechselt…
Hinter der Wahl der Welten kann ich persönlich kein wirkliches Muster erkennen. Man wird sich einfach überlegt haben wo die verschiedenen Dinge am besten und sinnvollsten untergebracht wären.
… in der nun die benötigten Dinge zusammen gesammelt wurden. Die beiden verbleibenden Mädchen Babydoll und Sweatpea legen ein Feuer mit dem gestohlenen Feuerzeug um für Ablenkung zu sorgen, öffnen Türen mit dem Schlüssel -der vorher durch das Messer vom Koch besorgt wurde- und finden mit der Karte einen Ausgang. Am letzten Tor wird die fünfte Sache klar die benötigt wird um zu fliehen. Eine weitere Ablenkung um dem Mädchen zur Flucht zu verhelfen um das sich die Geschichte eigentlich gedreht hat: Sweetpea. Die Ablenkung und das traurige Opfer ist Babydoll. Während sie zurückbleibt un dienen Schlag ins Gesicht einstecken muss gelingt Sweetpea die Flucht. In diesem Moment setzt die wahre Realität wieder ein. Der Schlag war die Lobotomie. Babydoll ist nun nicht mehr wirklich da. Sie wird von Blue in einen Raum geführt um von ihm misshandelt zu werden, doch er merkt das Babydoll nur noch eine leere Hülle ist die nicht mehr fühlt. Die Polizei platzt herein und nimmt Blue fest, doch Babydoll ist nicht mehr zu helfen…
Warum? Babydoll wollte diese Lobotomie, auch wenn sie eigentlich nicht sein sollte und nur durch schmutzige Machenschaften zustande kam. Sie wollte nicht mehr in dieser schlimmen Welt kämpfen, sie hat alle verloren und hatte keine Hoffnung mehr.
Blue hatte sich letztlich in Babydoll verliebt, er wollte sie unbedingt aber sie wollte ihn nicht. Er nahm an nach der Lobotomie sähe das anders aus, aber er hat seine Liebe "getötet", das wird ihm unter Tränen bewusst. Babydoll sagte zu ihm in einer Szene "Du wirst mich nie kriegen" und so war es auch.
Was die gesamte Geschichte anging, so handelte sie nie von Babydoll, sie mag zwar die Hauptfigur gewesen sein, aber es ging letztlich doch alles um Sweetpea's Weg in die Freiheit und um ihr Verhältnis zu ihrer Schwester Rocket.
… denn die Schäden die eine Lobotomie anrichtet sind nicht zu korrigieren. Eine Nadel zertrennt dabei einige Nervenbahnen im Stirnhirn. Sweetpea konnte mit einem Bus in ein neues Leben fliehen, weg von der Anstalt. Ihre letzte Hürde in Form von 2 Polizisten die sie suchen überwindet sie mithilfe des alten Mannes der auch schon in der Vorstellung der Mädchen der einzige Verbündete war.
So habe ich den Film jedenfalls verstanden.
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22.
04.05.2011 14:47 Uhr -
S.K.
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4
224
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@ triple6
Ach du meine Fresse... Einige Punkte stimmen sicherlich, aber das meiste klingt aber arg hineingedichtet.
Unabhängig davon was Snyder wirklich mit seinem Film aussagen will oder nicht (vielleicht weiss er es ja selbst nicht genau *g*):
Der Film wurde, wenn er denn positiv bewertet wurde, als "tolles" Power-Emanzen-Movie gesehen, doch in meinen Augen ist "Sucker Punch" nichts weiter als reine Fleischbeschau mit Effektgewitter im Hintergrund, mit schablonenhaften Figuren.
Snyder dachte sich wohl, dass Gewalt, Voyeur-Erotik und eine abgedrehte Handlung die Zutaten für einen Filmhit darstellen. Tja, arg verkalkuliert, nenne ich das.
Aber wer in den Film hinein geht und nachträglich darüber schimpft, ist selbst Schuld.
Snyder-Filme stehen würde ein festes Grundprinzip:
Style over Substance !
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25.
04.05.2011 15:00 Uhr -
Jack Bauer
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@triple6:
okay, wer A sagt, muss auch B sagen.
Ich habe mir nun Deinen ganzen Erguss durchgelesen, alles schön und gut, einigem stimme ich zu, einiges ist pure Spekulation, einiges muss einem selbst in Deiner Nacherzählung inhaltlich unglaublich hohl vorkommen.
Und das alles ändert nichts am Hauptproblem des Films: das ist nämlich alles völlig beliebig zusammen gekleistert, ohne Sinn und ohne Verstand: Snyder mag Drachen, er zeigt Drachen, Znyder mag Zombiesoldaten, er zeigt Zombiesoldaten, Snyder mag monströse Samurai, er zeigt monströse Samurai...
Der Film hat im Grunde absolut gar nichts zu erzählen, hält sich dabei aber für unglaublich clever und wird nicht müde, uns mit pseudointellektuellen Off-Kommentaren zu quälen, die besonders zum Ende hin schlicht unerträglich werden.
Deswegen sehe ich in SUCKER PUNCH nicht mehr als ein unfassbar prätentiöses, altkluges und unverschämt selbstverliebtes Stück Scheiße. Selbst Nolan hat mit INCEPTION nicht so sehr auf die Kacke gehauen wie Snyder. Ein dermaßenes Nichts an Handlung, Sinn und Logik derartig aufzublasen und das dann als komplexes, tiefsinniges Drama verkaufen zu wollen, das konnte - künstlerisch sowieso, aber auch finanziell - nur in die Hose gehen.
Ich mochte Snyders Regiearbeiten bisher so ziemlich alle sehr gerne (außer LEGEND OF THE GUARDIANS, den habe ich nicht gesehen), aber jedes Studio sollte sich hüten, dem Mann jemals wieder Geld dafür zu geben, seine eigenen Ideen zu verfilmen!
@Asgard:
dass SUCKER PUNCH sonderlich viele gute Kritiken bekommen hat, halte ich für ein Gerücht ("zuhauf" gab es die sicherlich nicht). Der Film wurde im Allgemeinen von Publikum wie Kritikern gleichermaßen zerissen. Ein paar Ausnahmen bestätigen die Regel. ;-)
Und wenn der wirklich mit einem R-Rating gestartet wäre, wäre das ein finanzielles Desaster sondergleichen geworden.
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46.
04.05.2011 21:06 Uhr -
Major Dutch Schaefer
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Naja. Ich glaube, wäre der Film vollkommen identisch, aber nur als gezeichneter oder volkommen animierter Manga auf die Leinwand gekommen, würde der Film plötzlich als das vollkommene Epic-Non-Plus-Ultra in punkto Fantasy-Action etc. betitelt werden.
Also wem bei dem Film langweilig wird, kann ich beim besten Willen net verstehen. Die hände über dem kopf zusammenschlagen und/oder den ein oder anderen Facepalm...klar. Ging mir auch so, nur auf eine positive Art.
Es passiert einfach zuviel, mit dem man wirklich nicht rechnen konnte....damit mein ich natürlich nicht den Storyverlauf, sondern die absolut durchgenkallte Optik und die beknackten Einfälle. Ich hab vorher noch nichts Vergleichbares gesehen:
Riesensamurais, Mechanische Nazi-Zombies auf gigantischen Zeppelinen, Batttlemechs, B24-Bomber die gegen Drachen kämpfen, während unter Ihnen die Orks kämpfen...alter!!! :D
Wie gesagt, vllt gab's das ja schon in nem Manga, aber das ist mir vollkommen egal.
Fand den Film herrlich bescheuert, absolut hanbeüchener Nonsens mit sauhohem Trash und Spaßfaktor und abgefahrener Optik...jaja, wenn auch durch CGI. LOL Nur wie hätte man denn sowas realisieren wollen?! Die Film-Set und Modellbauten hätte ich gerne mal gesehen :D
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48.
04.05.2011 21:18 Uhr -
Jack Bauer
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Asgard, ich spreche von seriösen, ernstzunehmenden Kritikern, die was von Film verstehen - und nicht von den vielen Pappnasen, die sich auf dieser Seite tummeln (einige erfreuliche Ausnahmen ausgenommen -> höchstens jeder Zehnte). Den meisten hier traue ich nicht mal einen Hauptschulabschluss zu - dementsprechend wenig interessiert mich, was sie zu SUCKER PUNCH zu sagen haben.
Aber wenn Du schon die jeweiligen Threads zu besagten Filmen ansprichst: Du brauchst Dir nur die ersten 40 Postings hier durchzulesen und Du siehst, wieviele SUCKER PUNCH tatsächlich eine Message oder gar irgendeinen tiefgründigen Sinn unterstellen wollen; Leute, die ernsthaft behaupten, sie hätten da eine stringente, nachvollziehbare, sinnvolle Handlung und Figuren gesehen, die eine Wandlung oder was-auch-immer durchmachen.
Das sind genau die Klientel, auf die es Snyder abgesehen hatte - mit einem aufgeblasenen Nichts blenden und hoffen, dass sie nicht bemerken, dass das gerade Gesehene zwar schick, aber inhaltlich absolut leer ist.
Von denjenigen, die den Film dann verteidigen, er sei ja nur ein "No-Brainer", ganz zu Schweigen: natürlich ist der Film ein No-Brainer! Aber Snyder tut so, als hätte er da Wunder was auf Zelluloid gebannt - und genau das ist die Unverschämtheit.
Wenn für Dich die Meinungen hier repräsentativer sind als die größtenteils ablehnenden Rezensionen (weltweit) angesehener Kritiker und die mauen Besucherzahlen, die gerade bei einem Film dieser Größenordnung auf jeden Fall auch ein Zeugnis schlechter Mund-zu-Mund-Propaganda sind (in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der SUCKER PUNCH wirklich so richtig gelungen fand - und das sind Menschen, die viele andere seiner Filme sehr schätzen), dann kannst Du trotzdem nicht anhand einiger positiver Stimmen von hier behaupten, der Film sei gut angekommen - denn das ist er definitiv nicht, weder finanziell noch künstlerisch.
Und wenn ausgerechnet DU ihn magst, ist das Dein gutes Recht - nur ist es deswegen trotzdem nicht in Ordnung, Deine eigene Meinung zu verallgemeinern.
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59.
05.05.2011 13:47 Uhr -
Superstumpf
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04.05.2011 - 22:23 Uhr schrieb h0n9y
04.05.2011 - 16:06 Uhr schrieb BadGendo
Tja, ich fand den Film genial und war 2 mal im Kino. Die Bluray wird gekauft.
ja wahrscheinlich weil de noch nie nen vernünftigen film gesehen hast...der film war kompletter muell...selten sowas sinnloses schlechtes gesehen...gott segne die 80-90iger..da gabs noch leute die ahnung von ihrem job hatten...selbst watchman war kein highlight
Wow. Einfach nur... wow.
Wer lässt solche Leute eigentlich an eine Tastatur?
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61.
05.05.2011 18:42 Uhr -
h0n9y
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05.05.2011 - 13:47 Uhr schrieb Superstumpf
04.05.2011 - 22:23 Uhr schrieb h0n9y
04.05.2011 - 16:06 Uhr schrieb BadGendo
Tja, ich fand den Film genial und war 2 mal im Kino. Die Bluray wird gekauft.
ja wahrscheinlich weil de noch nie nen vernünftigen film gesehen hast...der film war kompletter muell...selten sowas sinnloses schlechtes gesehen...gott segne die 80-90iger..da gabs noch leute die ahnung von ihrem job hatten...selbst watchman war kein highlight
Wow. Einfach nur... wow.
Wer lässt solche Leute eigentlich an eine Tastatur?
ja ich nehm alles zurück man sollte auch andere meinungen akzeptieren...bitte entschuldigt diesen post
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72.
21.05.2011 19:16 Uhr -
MarkoH01
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Optisch hat der Film ja stellenweise schon etwas zu bieten, nur zu schade, daß sich diese Optik aufgrund der immer wieder gleichen Anwendung im Laufe des Filmes immer mehr abnutzt. Ausnahme war eine Szene, in der die Phantasie plötzlich unterbrochen wurde und man sah, wie pseudo Realität 1 und pseudo Realität 2 im Zusammenhang funktionierten (allerdings stellt sich weiterhin die Frage, warum Babydoll gleich 2 Phantasieebenen benötigt, um aus ihrem mentalen Gefängnis auszubrechen). Wirkliche Spannung mochte leider nicht aufkommen und selbst ein No Brainer wie SP ist ohne Spannung ODER Handlung nur schwer zu sehen. Dazu kommt leider, daß die Charaktere keinen wirklichen Hintergrund haben und somit dem Zuschauer recht gleichgültig sind. Gerade hier KÖNNTE der Extended Cut Lücken schliessen, die den Film interessanter machen würden. Wenn es sich bei den 23 Minuten jedoch nur um Kampfszenen handeln sollte, dürfte das dem Film eher hinderlich als hilfreich sein.
Und wer behauptet, der grossartige Watchmen sei nichts "Besonderes", sollte sihc den Film lieber noch einmal ansehen, denn dann hat dieser JEmand sicherlich aus Versehen einen anderen Film gesehen ;) Watchmen ist einer der wenigen Superhelden Filme, die anders sind - wie auch der Comic anders ist.
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