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28.06.2011 - 00:48 Uhr

US Supreme Court kassiert Verkaufsverbot von Games an Kinder

Höchstes US-Gericht gibt Meinungsfreiheit Vorzug vor Jugendschutz

Wir berichteten bereits mehrmals darüber, dass in den USA eine Gesetzesinitiative Kaliforniens im Umlauf war, welche darauf abzielte, den Verkauf und Verleih gewalttätiger Spiele an Minderjährige zu verbieten.

Der Oberste Gerichtshof in den USA (US Supreme Court) bschäftigte sich mit dieser Frage nun seit Oktober vergangenen Jahres. Nun gibt es endlich eine Entscheidung - und die ist wasserdicht.

Der Oberste Gerichtshof entschied klar gegen die Idee aus Kalifornien, ein Verkaufs- und Verleihverbot für Spiele umzusetzen. Mit dieser Entscheidung gab der Oberste Gerichtshof der Entscheidung des Circuit Court of Appeals in Sacramento Rückendeckung. Dieser hatte die Gesetzesinitiative bereits zurückgewiesen, mit der Begründung, dass dieses Gesetz den ersten Verfassungszusatz (First Amendment) verletzen würde.

Richter Antonin Scalia wird in der Huffington Post wie folgt zitiert: [q]"No doubt a state possesses legitimate power to protect children from harm, [...]. But that does not include a free-floating power to restrict the ideas to which children may be exposed."[/q]

Mit anderen Worten: Der Staat hat nicht das Recht, bestimmte Ideen zu verbieten, denen Kinder und Jugendliche möglicherweise einmal ausgesetzt sein könnten.

Das Gesetz aus Kalifornien hätte es jedem unter 18-jährigen verboten, Spiele zu kaufen oder zu leihen. Für Händler waren Geldstrafen bis zu 1000$ bei Zuwiderhandlung geplant.

Scalia führte weiter an, dass es in den USA keinerlei Tradition gebe (abgesehen von sexuellen Inhalten), Minderjährigen den Zugriff zu möglicherweise gewalthaltige Inhalte zu verbieten. Schon allein deshalb nicht, weil auch berühmte Kindergeschichten meist sehr erwachsene Inhalte zum Thema haben. So etwa die Geschichten von Hänsel und Gretel, Schneewittchen oder auch Cinderella. Auch in diesen Geschichten wird nicht mit Brutalitäten und Gewalt gespart, und diese werden schließlich schon den Jüngsten vorgelesen.

Der Supreme Court ist das höchste Gericht in den Vereinigten Staaten, womit die Gesetzesinitiative aus Kalifornien nun wohl endgültig vom Tisch sein dürfte.
29.07 - 00:03 Deutsches Callgirl-Moralstück bald von Ascot Elite
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29.07 - 00:02 Gekürzte TV-Fassungen im Free- und Pay-TV
29.07 - 00:00 FSK 12 VHS - FSK 12 DVD
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28.07 - 21:02 Trailer (Kurzmeldung)
28.07 - 19:04 Trailer (Kurzmeldung)
Kommentare
28.06.2011 00:04 Uhr - J.Carter
Richtig so! Sollten die hier auch machen!

28.06.2011 00:13 Uhr - bouncer
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Sehr gute entscheidung.

@J.Carter
Naja nicht unbedingt Jugendschutz ist schon richtig und sollte auch beibehalten werdne nur Freigabenverweigerungen und Index braucht man mMn nicht. Hat eigentlich schon seinen Zweck das 13 Jährig enicht Manhunt zocken, es aus den Läden zu verbieten ist natürlich müll^^

28.06.2011 00:33 Uhr - Hunter
Sehr vernünftige Entscheidung. Schade, dass wir in Deutschland meilenweit von solchen Urteilen entfernt sind.

28.06.2011 00:43 Uhr - Knalltüte
So etwa die Geschichten von Hänsel und Gretel, Schneewittchen oder auch Cinderella. Auch in diesen Geschichten wird nicht mit Brutalitäten und Gewalt gespart, und diese werden schließlich schon den Jüngsten vorgelesen.

Schön, dass das auch mal einer erkennt. Dass Märchen, die Bibel und andere Geschichten teilweise mit Gewalt, Blutrünstigkeit und ähnlichem gerade so um sich werfen, scheint bei solchem "Kulturgut" völlig ok und legitim zu sein. Aber wehe, sowas kommt in Filmen, Spielen und Comics vor.

28.06.2011 00:48 Uhr - 909
sauber!
man kann von den amis halten, was man will, aber im gegnsatz zu uns deutschen reden sie nicht nur über freedom of speech, sondern wissen auch noch, was es bedeutet.
dickes plus.

28.06.2011 00:59 Uhr - Kaisa81
richtig so! das werden wir in der BRD nie erleben.USA ist eh Demokratischer da darf man noch Waffen haben als Mann.

28.06.2011 01:14 Uhr - Dissection78
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Hach ja, und als Frau auch. Das müsste es in Deutschland auch wieder geben.

28.06.2011 02:20 Uhr - Zeux
Ich fänd das deutsche System eigentlich gut, wenn es möglich wäre daß dann 18'er Titel auch wirklich unzensiert und unter Auflagen frei verfügbar wären. Aber so wie's jetzt läuft ist es überreguliert.

Na ja, zumindest kriegt hierzulande keiner einen Schreikrampf wegen ein paar Brüsten oder dem Wort "ficken".

28.06.2011 02:33 Uhr - slaytanic member
na ja was ab 18 ist sollte auch nur für erwachsene sein und nicht für kinder zugänglich gemacht werden.......sonst wäre es ja nicht ab 18 oder???

28.06.2011 03:23 Uhr - johnmarston
solange es dabei wirklich nur um Minderjährige geht, und Erwachsene dadurch nicht in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, wärs okay gewesen denn es gibt nunmal Titel z.B. Manhunt die in den Händen von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen haben, Anderseits wird dadurch die Verantwortung dafür in die Hände der Eltern gelegt, wo sie hingehört. Das mit den Grimmschen Märchen ist übrigens ein sehr guter Vergleich, als Kind ist mir bei dem Gedanken an die Hexe im Ofen bei Hänsel und Gretel ganz anders geworden.

28.06.2011 04:38 Uhr - peacekeepa
Ich bin anscheinend der Einzige, der die Entscheidung nicht nur nicht nachvollziehen kann, sondern schlichtweg als großen Fehler betrachtet. Meinungsfreiheit ist ein wichtiges Gut - auch hier in Deutschland -, welche durch den Jugendschutz eine Einschränkung erfährt.

Prinzipiell ist dieses System zu begrüßen, allerdings müssen Erwachsene unter den paradoxen Folgen einer fehlgeleiteten Politik leiden, die dem mündigen Bürger einen legalen Konsum jugendgefährdeter Medien nicht nur erschwert, sondern teilweise schier unmöglich macht. Hier besteht Handlungsbedarf, der von der jetzigen Politikergeneration nicht erwartet werden kann.

Was mich an Amerika, speziell an deren hochgelobter Meinungsfreiheit stört, ist der maßlose Umgang damit, sowie die allenorts herrschende Bigotterie. Da dürfen Rechtsradikale, in Totenkopfuniformen bekleidet und mit Hakenkreuzfahnen bewaffnet, durch die Städte ziehen und den Holocaust leugnen; Kinder können gewaltverherrlichende Medien nicht nur konsumieren, sondern auch kaufen - legal und neuerdings mit höchstrichterlicher Segnung.

Ebenjene Richter sind und waren es aber auch, die den Tipper Gore Act, der - rein logisch betrachtet - genauso gegen den ersten Verfassungszusatz verstößt, für rechtens hielten und die auch sonst nichts unversucht lassen, Sex und Explicit Language aus dem öffentlichen Raum zu verbannen.

Ich halte den Gesetzentwurf für richtig: Kinder sollten keine gewaltverherrlichende Medien kaufen dürfen. Schade, dass das Oberste Gericht anders entschieden hat.


28.06.2011 07:22 Uhr - derKlaus
Ich seh das ähnlich wie Peacekeepa, Freedom of Speech ist wichtig, aber bei der Begründung dreht sich mir der Magen um. Und das es keine Tredition gibt, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu möglicherweise gewalttätigem Material zu verbieten ist auch klar, da zum einen Mal bei einem Land, was es erst seit 235 Jahren gibt, keine Tradition geben kann und zum anderen andernfalls gar keine Informationen mehr zur Verfügung gestellt werden würden. Die gesamten USA basieren ja quasi auf Gewalt.

Und all die Jungs, die jetzt hier Computerspiele mit Grimms Märchen und der Bibel vergleichen: Überlegt mal, wo Grimms Märchen Ihren Ursprung haben. Wilhelm und Jacob Grimm haben die Märchen gesammelt und aufgeschrieben, nicht erdacht. (Einen Großteil haben die die beiden von Annette von Droste-Hülshoff, Dorothea Viehmann und den von Haxthausen Brüdern.) Die Märchen sind meistens doppelt und dreifach so alt wie die von Euch so geschätzten USA. Und daß dies ein wenig heftiger ist, sollte jedem klar sein, der sich ein wenig mit solchen Sachen beschäftigt (Hildebrandlied, Beowulf oder auch die nordische Mythologie).

28.06.2011 07:36 Uhr - eisjok
peacekeepa,

nein, Du bist nicht der Einzige!

Mittlerweile finde ich die undifferenzierte Debatte 'Jugendschutz vs. Zensur' schon peinlich und gerade hier tummeln sich viele - ich will es mal höflich ausdrücken - Kinder, die einfach nicht verstehen, um was es im Grunde genau geht.

Die Entscheidung des Supreme Courts ist natürlich falsch, auch wenn man berücksichtigt, was es an freiheitlichen Grundgedanken in den Staaten zu verteidigen gilt. Das darf aber nicht zum Abschalten der Ratio führen.

Ein Verkaufsverbot an Kinder ist KEINE Zensur!

Und wer Jugendschutz und Zensur in diesem Fall versucht gegeneinander auszuspielen hat NICHTS verstanden.

eisjok

28.06.2011 07:50 Uhr - Iwazaru
Natürlich kommen jetzt wieder die, die von Bibel und den Grimmschen Geschichten erzählen. Natürlich, das stimmt schon irgendwo, aber es ist ja ein unterschied ob ich das erzählt bekmme/lese oder quasi selbst ausführe in einem Spiel.

Ich will hier nix verteidigen, ich begrüße das was da in den USA gemacht wurde unter Argumentation der Meinungsfreiheit, aber ich sehe absolut keinen Grund himmelhochjauchzend auf die Hype-Train zu springen und jetzt alles mit Grimmund Co zu argumentieren. Was kommt da als nächstes? Ein fanatischer "irgendwer" bringt Leute um und sagt Gott habe ihn geschickt, wird also deshalb nicht verurteilt, weil man ein Spagat zur Bibel schlagen kann?

28.06.2011 08:27 Uhr - ERIC
irgendwie spinnen die Amis komplett.-
Sorry, aber eine Geschichte wie Hänsel und Gretel gleichzusetzen mit zum Beispiel dem Spiel SOLDIERS OF FORTUNE PAYBACK oder MANHUNT 2, ..., da frage ich mich dann schon wann genau der Verstand auf der Strecke geblieben ist.

28.06.2011 08:35 Uhr - tomsan
Oo .... die haben einen an der Marmel....


Bin hier anscheinend auch einer der wenigen die es überhaupt nicht nachvollziehen können, warum denn nun jedes Kind jedes nochso brutale Spiel nun legal kaufen darf. Es sei denn es ist eine Brust drin zu sehen.... was das Kind eigenlich schon als Baby kennt. Das ist nicht OK.

Dieser nicht nachvollziehbare Freiheitswahn? Oder was ist das?

Neue Idee: Freie Waffen für freie Bürger dann auch mal ausweiten. Kinder sollte auch ne Knarre tragen dürfen. Haben auch Grundrecht auf Selbstverteidigung....

28.06.2011 09:14 Uhr - benniblanco
deutschland sollte sich mal ein beispiel an den usa nehmen!

28.06.2011 09:19 Uhr - uncutparadise
Das ist doch mal eine tolle Begründung: Das ist Tradition bei uns, das war schon immer so. Vor einigen hundert Jahren war es auch Tradition, "Hexen" zu verbrennen ;-) Ich finde dieses Urteil genauso falsch wie die Praxis in Deutschland. Unter 18jährigen ein Jugendschutzsystem vorzugeben ist richtig und notwendig. Wenn aber ein über 18jähriger (z.B. Ich) einen bestimmten Film uncut sehen will und den in Deutschland offiziell in einem Laden mit Ausweis nicht erwerben kann und dazu eine ausländische Fassung mit Untertiteln per Web-Kauf importieren muss, dann kann ich über den Satz "es findet keine Zensur statt" nur lachen. JUGENDschutz bei Mittdreißigern - is klar. Sucht doch mal in einem Laden nach Filmen zu Marquis de Sade. Und dann geht in eine Bibliothek. Als Buch Literaturkunst und als Film verbotener Schund ?

@Kaisa81
In einem Land der Cowboys mit dem ersten Verfassungszusatz erwarte ich solches Denken. Bei uns hat ein Normalbürger nichts mit einer Waffe zu tun. Die gehört in die Hand der Staatsmacht (Polizei und Co.) und von ausgewählten, zugelassenen und kontrollierten Schützenvereinen. Nicht umsonst haben die USA eine gaaaanz traurige Bilanz bei Waffentoten und Gewalt.

28.06.2011 09:21 Uhr - guilstein
"Scalia führte weiter an, dass es in den USA keinerlei Tradition gebe (abgesehen von sexuellen Inhalten), Minderjährigen den Zugriff zu möglicherweise gewalthaltigen Inhalten zu verbieten. "

Aha, der Klassiker, Schädel einschlagen ist ok, aber bloss nicht rumfummeln.

Was hier einige für einen Mist schreibe! Es ist also in Ordnung wenn Kinder und Jugendliche, die sich in der Prägephase befinden, Mord und Totschlag als adäquate Problemlösung präsentiert bekommen, sich solche Spiele sogar selber im Laden aussuchen können? Für die Spiele-Industrie vielleicht.

Das Problem ist doch, dass dieser an sich vernünftige Ansatz zum Jugendschutz, in Deutschland auf Erwachsene ausgeweitet wird. Obwohl man Manchen tatsächlich da auf die Finger hauen sollte, da sie selbst mit 25 die nötige Reife vermissen lassen, aber, wo will man dann die Grenze ziehen?

28.06.2011 09:21 Uhr - LinguaMendax
Ich kann die richterliche Entscheidung auch nicht nachvollziehen.Ein Spiel,dass nicht für kleine Kiddies gemacht wurde,gehört auch nicht in deren Hände.Schluß Aus!Wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde,unser System hier könnte perfekt sein,wenn es Zensur,Indizierung und die Beschlagnahmumg nicht gäbe.Denn mit diesen ganzen Einrichtungen zeigt ja der Staat,das er offensichtlich seinen eigenen Gesetzen nicht traut.Bevormundung und Überregulierung bis zum Erbrechen.Wir leben hier in einer demokratischen Diktatur,sorry,aber anders kann ich es nicht bezeichnen.

28.06.2011 09:25 Uhr - göschle
Arnie - Game Over & Es lebe die Freiheit !

28.06.2011 09:40 Uhr - bouncer
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Es geht abe rnicht nur um stark gewaltverherlcihende games, jedes Spiel das gewalt beinhaltet wäre dammit ab 18.

Sei es Fabele,Elder Scrolls,oder Conker. Sobald gewalt enthalten = 18/Adult Only. Das wäre das fast identische wie die Bescheuerten Killerspiel verbots rufe in Deutschland.

28.06.2011 09:52 Uhr - PilleFryday
1. comment-hälfte vs. 2. comment hälfte :)


ich schlage mich auf die 2. hälfte...

"Der Staat hat nicht das Recht, bestimmte Ideen zu verbieten, denen Kinder und Jugendliche möglicherweise einmal ausgesetzt sein könnten."

allein dieser satz...was für ein riesen-bullshit!

also könnte man - mal überspitzt ausgedrückt - nen kind vom 1. bis zum 18. lebensjahr vor nen fernseher setzen, wo es 18 jahre lang menschen zersägen darf und dem staat wär es egal...

28.06.2011 10:03 Uhr - Doktor Trask
Bei GameStar sind die Meinungen ganz anders wie hier und auf stigma-videospiele, auf GameStar schreien rund 75% der Gamer herum das die Entscheidung in den USA ein Skandal sei und werden dort Lobesgesänge auf unseren Jugendschutzsystem abgehalten, den Mist dort müßtet ihr euch mal geben, unglaublich sowas.

Und übrigens, habt ihr mal was von Eigenverantwortung und freiwilligen Verzicht gehört, in den USA wird ein 8 Jähriger vom handel kein Manhunt bekommen, wenn die Eltern das Spiel den 8 Jährigen kaufend ann liegt das ind eren Verantwortung das er das spielt, ein 16 Jähriger dagegen könnte das Game dann bekommen aber auch nicht immer, allen Unkenrufen zum trotz funktioniert auch dort der Jugendschutz und das besser teils als hier, klar auf Live gibt es viele Pipsstimmchen aber ist das hier bei unseren enorm strengen Jugendschutz denn so anders mit den Pispstimmchen auf Live, viele Eltern geben halt die Spiele weiter hier wie dort.

28.06.2011 10:13 Uhr - Alamar
Unser Jugendschutzsystem ist auch gut - würde daran nicht so ein altmodisches Anhängsel wie die BPjM und die Indizierungen hängen.

Ansonsten ist das Urteil aber "typisch USA".

Übrigens: Würde es in Deutschland um ein Verbot von Spielen gehen und käme dieses Verbot auch vor ein deutsches Gericht, würden die Richter sicherlich ähnlich urteilen ... Gut, wenn Mortal Kombat das Vorzeigespiel ist vielleicht nicht, aber ich unterstelle deutschen Richtern besseres Urteilsvermögen als manchen Politikern die nur auf Stimmenfang gehen und ihr Fähnchen Richtung Wind schwenken.

28.06.2011 10:15 Uhr - Hassenhoff
Also, bei uns ist es auch nicht optimal geregelt ist, was aber soweit ich das verstehe größtenteil halt Altlasten sind, die von den Verantwortlichen selbst gerne abgeschafft würden.
Aber das hier ist ja mal totaler Humbug.
Mir tun die Anwälte drüben überm Teich fast schon leid, weil sie sich ständig mit solchen Gesetzen auseinandersetzen müssen, die komplett gegen die Vernunft sind. Oder manchmal auch auf 1 Einzelfall (Siehe Frau darf am Sonntag nicht im Rock auf einer Wiese Fallschirm springen, wenn die Sonne scheint...oder so).
Die müssen echt gut entlohnt werden um solche Gesetze mit Überzeugung (oder wenigstens ohne Grinsen) zu vertreten.

28.06.2011 10:16 Uhr - Raskir
@eisjok: Unter dem Aspekt des US-Rechts ist die Entscheidung völlig korrekt. In den USA ist die Meinungsfreiheit (noch) höher gewichtet als in Deutschland. Soweit ich das amerikanische Rechtssystem bis jetzt verstanden habe, gibt es dort nichts wichtigeres als die Persönlichkeitsrechte. Von daher kann ich die Entscheidung durchaus nachvollziehen.
Gutheisen muss man so ein System natürlich nicht.
Ich denke Deutschland hat die richtigen Ideen und Ansätze, nur bei der Ausführung haperts gewaltig.
Jugendschutz ist wichtig, darüber muss man gar nicht erst diskutieren. Viel wichtiger ist doch die Frage, wie man die Jugend richtig schützt. Stupide Verbote und Zensuren bringen nix.

28.06.2011 10:22 Uhr - Hassenhoff
Lustig wirds, wenn irgendwann mal die Grafik/Physik-Berechnung in Spielen soweit ist, dass Kleidung echt berechnet wird und man sie runterschießen/abschneiden oder weis der Geier was noch kann. Man quasi mit genug Übung die Bügel vom BH schießen kann.
Glaube dann haben die Amis n Problem und wo bei uns grad Ragdoll geschnitten wird (und in Richtung Zukunft ja immer weniger Zensur vorkommt), muss bei denen dann die Kleidungsphyisk zensiert werden.
Glaube dann wirds bei denen schwierig noch Nudity von Gore zu trennen.

28.06.2011 10:24 Uhr - Ser Gregor Clegane

Ich konsumiere schon seit Ewigkeiten gewalthaltige Medien und es hat mir nicht geschadet, ist sicher bei vielen hier ähnlich.
Dass eine kleine Gruppe von Menschen durch diese Medien in ihrer Entwicklung beeinträchtigt wird ist jedem klar, doch in Amerika reicht das eben nicht um die Freedom of Speech zu beschneiden.
Ausserdem hat ausser den höchst zweifelhaften Untersuchungen aus Deutschland keine renomierte Universität der Welt feststellen konnte dass Videospiele Menschen gewaltbereiter etc. machen.
Der Punkt ist: gewalttätige Videospiele sind nicht als gefährliche Ware einzustufen.
Gesunde Menschen werden durch "Killerspiele" nicht krank. Wer davon zu Amokläufen inspiriert wird findet auch in Tausend anderen Dingen Inspirationsquellen. Die meisten Länder haben das verstanden, Deutschland nicht. Wo weiterhin nur gegen Medien ins Feld gezogen wird um sich nicht um die richtigen, komplizierten Gründe Sorgen zu müssen.
Fazit: es ist nicht unbedingt notwendig dass ein 13 jähriger Gewalt Spiele zockt, vielleicht kriegt er davon Apbträume - aber wird es ihn dauerhaft schädigen/ beinträchtigen? Zu 99% Wahrscheinlichkeit nicht.
Muss der Staat ihn also davor schützen? Nein.

28.06.2011 10:25 Uhr - trashfreak
Ich halte von dem Urteil auch nichts. Spiele ab 18 oder ab 16 gehören halt nicht in Kinderhände. Würde es hier in Deutschland keine Indizierung, Zensur oder Beschlagnahme, außer bei Kinderpornographie, geben, wäre unser System top.

28.06.2011 10:35 Uhr - Hassenhoff
@Ser Gregor Clegane
Ausserdem hat ausser den höchst zweifelhaften Untersuchungen aus Deutschland keine renomierte Universität der Welt feststellen konnte dass Videospiele Menschen gewaltbereiter etc. machen.
Der Punkt ist: gewalttätige Videospiele sind nicht als gefährliche Ware einzustufen.
Gesunde Menschen werden durch "Killerspiele" nicht krank. Wer davon zu Amokläufen inspiriert wird findet auch in Tausend anderen Dingen Inspirationsquellen.


Trotzdem kannst du keinem 6-jährigen ein Manhunt vor die Nase setzen. Irgendwie muss das geregelt sein und irgendwo müssen die Grenzen liegen und bei uns ist das ziemlich nachvollziehbar und vertretbar. (Bis halt auf die oben angesprochene Überregulierung.)

28.06.2011 10:40 Uhr - Alamar
@Hassenhoff
Und? Dann wird dieses Feature in US-Spielen nicht eingebaut, wird schon in der Designphase geschnitten, weil es nicht für den US-Markt (und somit auch nicht für den Rest der Welt) geeignet ist. Dennoch werden manche Kinder dann immer noch die "ungeschnittenen US-Spiele" anbeten.

Tzk, bei US-Spielen ist oftmals mehr in der Designphase gestrichen als in der deutschen Version.

28.06.2011 10:46 Uhr - Hassenhoff
Gibt bestimmt genug Spiele, die nicht für den US-Markt designt werden und dort bereits zensiert. Spontan fällt mir der Witcher ein.
Das wird auch sicherlich kein Feature, sondern ist eher eine Zwangsläufige Entwicklung, weil die Darstellungsmöglichkeiten immer realistischer werden. Siehe Ragdoll und Bouncing Boobs. Ist heute beides Standard.

28.06.2011 10:46 Uhr - KielerKai
Es müsste heißen: Meinungsfreiheit vor "Jugendschutz".
Ich bin beruhigt.
Für's erste.

28.06.2011 10:50 Uhr - theNEWguy
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Wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass ein 6-jähriges Kind Manhunt in die Hände bekommt? Ich kenne da keine Zahl, aber persönlich halte ich das für eher abwegig. Die Eltern selbst sind doch auch nicht total unfähig, und werden ihren Sprösslingen da auf die Finger schauen. Sie müssen es schon deshalb, da die ESRB ohnehin nur unverbindliche Freigaben macht. Genau das ist der Punkt, da so den Eltern (und auch der Handel), eine Mitverantwortung zugesprochen wird. In Deutschland wird den Eltern defacto dieses Entscheidungsrecht durch den strengen Jugendschutz aus der Hand genommen (das es praktisch anders funktioniert oder funktionieren kann, steht auf einem anderen Blatt). Ich persönlich denke zwar auch, dass bestimmte Altersklassen bestimmte Spiele nicht spielen sollten, aber hier wäre es viel sinnvoller, wirklich die Eltern ins Boot zu holen und denen diese Entscheidung zu überlassen. Dem wird in der Entscheidung des Supreme Court eben auch Rechnung getragen. Das auch so Kinder nicht komplett vor gewaltättigen Spielen (kann ein Spiel gewalttätig sein, oder nicht doch eher nur Gewalt zeigen?) geschützt werden ist klar. Werden sie aber auch hierzulande nicht.

28.06.2011 10:52 Uhr - Alamar
@Hassenhoff
Klar, The Witcher ist auch von einem EU-Team, welches die US-Jugendschutzregulierung nicht als ulmative Richtlinie ansieht.
Aber das ist eine Ausnahme. Die meisten Spiele kommen entweder aus den USA oder werden für den US-Markt entwickelt.

28.06.2011 11:03 Uhr - Oberstarzt
6. 28.06.2011 - 00:59 Uhr schrieb Kaisa81

richtig so! das werden wir in der BRD nie erleben.USA ist eh Demokratischer da darf man noch Waffen haben als Mann.
Oh ja Kaisa81, mal wieder ein Highlightkommentar von Dir. Alleine die Vorstellung von scharfen Waffen in den Händen geistiger Tiefflieger wie Dir sorgt bei mir für blankes Entsetzen!

Zur Entscheidung des Supreme Court: Äußerst löblich, ersticken diese Art des Jugendschutz-Blödsinns direkt im Keim. In Deutschland dürfte sowas nicht mal in 1000 Jahren denkbar sein !

28.06.2011 11:21 Uhr - göschle
Wie schon angedeutet wurde, fängt der Jugendschutz bereits bei der Erziehung an und hier sollte der mündige Bürger bzw. die Eltern das Recht und die Freiheit haben, selbst darüber zu entscheiden, wie sie dies gestalten. Aber nein, hierzulande herrscht ein Kontrollitis-Wahn, der doch tatsächlich glaubt, man könne anhand von Schnittauflagen und sonstige Einschränkungen die Jugend schützen. Und was hat's bisher gebracht...?!

28.06.2011 11:44 Uhr - Alamar
Ah, noch einer der "schwul" als Beleidigung benutzt. Ich glaub langsam wirklich, dass sich hier mehr Kinder und "Möchtegern-Erwachsene" tummeln als echte mündige Bürger.

28.06.2011 11:54 Uhr - Hassenhoff

Wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass ein 6-jähriges Kind Manhunt in die Hände bekommt?

0,004..Plusminus 0,002.

Das war ein konstruiertes Beispiel. ich denke nicht das es die Regel ist (vorkommen wird sowas sicherlich iwie iwo iwann). Sollte nur klar machen was ich meine. Es sollte halt schon geregelt sein, dass das nicht passieren darf. Und es in die Verantwortung der Eltern zu legen funktioniert halt nur bei Eltern, die die Verantwortung auch tragen. Gibt genug wo das nicht so ist, da sollte dann zB dem Händler vorgeschrieben werden, dass er dem 12-jährigen nicht unbedingt den neuesten Japan-Sicko-Hardcore-Torture-Porn verkauft, nur weil es den Eltern egal ist und sein Geschäft schlecht läuft.
Und dafür müssen halt stückweise Grenzen gezogen werden. Und die müssen verbindlich und nachvollziehbar festgeschrieben sein (was bei dem Thema bestimmt sauschwierig ist weil Kopfschuss != anderer Kopfschuss)

Das soll nicht heißen, dass man ab 18 dann Zensuren ertragen muss...da kommt dann die Überregulierung, die wieder Mist ist, und mMn von den Regulatoren selber auch als nervig empfunden wird, aber halt als Altlast schwer abzuschaffen ist.

Aber lieber mit (sowieso meistens umgehbaren) Zensuren, also komplett ohne Einschränkung. Und lieber mit Boobs als mit hochaufgelösten Einschusslöchern. Deswegen find ichs bei uns im Vergleich zu dem hier beschriebenen gut.

28.06.2011 14:19 Uhr - PtolemaiosIII
Ich bewundere die USA für diese Entscheidung. DAS ist echte Meinungsfreiheit. Davon haben die Deutschen keine Ahnung. Hier muss immer alles gleich eingeschränkt oder verboten werden. Abgesehen davon, was würde so ein Gesetz denn ändern? Die Kinder kämen trotzdem an solche Spiele. Wir leben im Jahr 2011. Ein dickes Plus für die USA!!!

28.06.2011 15:33 Uhr - Trainspotter
Man merkt wirklich, dass einige hier noch nie in den USA waren. Aber träumt mal schön weiter vom Land der absoluten Meinungsfreiheit. Ich lach mich schlapp...

28.06.2011 15:59 Uhr - eisjok
Raskir,

ich gebe Dir grundsätzlich recht, nur Deinen letzten Satz muss ich aber schon kurz kommentieren:

''Stupide Verbote und Zensuren bringen nix.''

Ja, wie gesagt, da gebe ich Dir recht. Nur in diesem Fall gibt es keine Zensur und das Verbot beschränkt sich auf den Verkauf an Minderjährige. Das ist doch wohl etwas anderes, oder?


theNEWguy,

ein schwieriges Thema, mit vielen 'Für und Wider'.
Baue ich komplett auf die Eigenverantwortung mündiger Eltern (Bürger) oder greife ich bevormundend genau da ein, wo Defizite der Eltern sein können, aber nicht zwangsläufig sein müssen.

Ehrlich gesagt werden wir das hier sicherlich nicht ausdiskutieren können, zumal selbst ich bei genauer Betrachtung zu keiner eindeutigen Entscheidung gelange.

Es gibt leider neben vielen verantwortungsvollen Eltern auch mindestens ebensoviele, bei denen man sich durchaus die Haare raufen könnte. Rechtfertigt das alleine die Aberkennung der Erziehungsberechtigung? Wer bestimmt denn was gut für die Kleinen ist und was nicht? Ab wann ist der Schutz der Kinder denn überhaupt sinnvoll? Lassen wir Kinder nicht allzu leichtfertig über die Klinge springen, wenn wir auf komplette Eigenverantwortung setzen?

Ein schwieriges Thema!

eisjok

28.06.2011 16:17 Uhr - Raskir
@esjok: Da hab ich mich wohl etwas unbeholfen ausgedrückt. Mit den Verboten und Zensuren meinte ich die Situation hier bei uns.
Der letzte Satz sollte eigentlich nur eine Ergänzung zu meiner Äußerung sein, dass Deutschland zwar die richtigen Ansätze hat, aber es trotzdem versemmelt.

28.06.2011 16:28 Uhr - bouncer
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Bei dem gesetztes entwurf gings ja gar nicht um Jugendschutz sondern um die Bösen Spiele die man verbannen muss.

Würds ihnen um Jugendschutz gehn könnte man versuchen einfach die Ersb Empfehlungen bindend zu machen wie damals in Deutschland pasiert ist.

Aber generel jedes game das gewalt beinhaltet(dazu zählen auch 12er games) ab 18/Adult Only(porno freigabe) zu machen ist bullshit. Von daher gute entscheidung.

28.06.2011 17:54 Uhr - Oberstarzt
Ok, das war ja schonmal ein Anfang mit den Videospielen. Mit dieser Konsequenz und selbiger Begründung könnte der Oberste Gerichtshof aber auch das Wegpiepen von Kraftausdrücken und Unkenntlichmachen von (meist weiblichen) Geschlechtsmerkmalen im amerikanischen TV untersagen.

28.06.2011 19:42 Uhr - MarkoH01
@Ser Gregor Clegane
Danke! Du sprichst mir aus der Seele. Deine Worte sind genau meine Gedanken. Leider wird ein Zusammenhang zwischen gewalttätigen Spieln und tzatsächlicher Gewalt immer noch als selbstverständlich vorausgesetzt - obwohgl dieser bis zum heiutigen Tage nicht erwiesen wurde.

28.06.2011 21:48 Uhr - Splatterlalle
es heisst doch immer,das irgendwann alles von amerika zu uns rüber kommt. also hoffen wir mal ;)

28.06.2011 22:36 Uhr - Cheezburger
User-Level von Cheezburger 1
Erfahrungspunkte von Cheezburger 1
Furchtbar was man hier lesen muss. In dem Gesetz ging es hauptsächlich um die Spiele mit M Rating (Empfehlung ab 17, Verkauf bei den meisten Ketten ab 14).
Aber klar, jetzt haben die Kinder in Amerika auf einmal alle mit 6 Jahren Manhunt im Regal stehen. War ja bis jetzt schon immer so, denn das Urteil hat nur bestätigt, dass das alte System bleibt.

28.06.2011 22:48 Uhr - Rob Lucci
User-Level von Rob Lucci 2
Erfahrungspunkte von Rob Lucci 34
Also ich finde die Entscheidung sehr gut.
Zeigt mal wieder deutlich den Unterschied zwischen Deutschland und Amerika.
In Deutschland werden die Bürger mehr oder weniger für Idioten gehalten, die Realität und Film/Spiel nicht unterscheiden können und deswegen Amok laufen, wenn sie mit Gewalt konfrontiert werden, weswegen sie mit Beschlagnahmung und dergleichen vom Staat davor beschützt werden (etwas übertrieben ausgedrückt).
Hingegen in Amerika wird der Bürger als Erwachsener behandelt, der frei seine eigenen Entscheidungen treffen darf, soweit es zumindest derart nichtige Dinge wie Spiele und Filme betrifft. (Ein Gesetz wie die Castle Doctrine wäre jedenfalls in Deutschland in der heuten Zeit undenkbar.^^)
Jugendschutz sollte einfach etwas sein, was von den Eltern und der Erziehung ausgeht. Die Eltern sollten entscheiden, was sich ihre Kinder ansehen und was nicht. Zwar sind Altersfreigaben als REINE Hinweise zur Orientierung der Erwachsenen sinnvoll, jedoch sollten diese keinerlei Richtlinien darstellen!


Als Sammler muss ich jedoch auch wiederum sagen, dass ich den §131 STGB und die dadurch resultierenden beschlagnahmten Filme und Spiele nicht missen möchte. Bin vielleicht allein mit der Ansicht, aber ich möchte nicht unbedingt sehen, dass Filme wie 'The Evil Dead', 'Tenebre' oder 'Un Gatto nel cervello' frei zugänglich für jeden in den deutschen Saturn oder Media-Markt Filialen ausliegen.^^

28.06.2011 23:01 Uhr - MASSAKA_44
So etwa die Geschichten von Hänsel und Gretel, Schneewittchen oder auch Cinderella. Auch in diesen Geschichten wird nicht mit Brutalitäten und Gewalt gespart, und diese werden schließlich schon den Jüngsten vorgelesen.


klar :D wie zum beispiel Ned Flanders blutrünstige Bibelfilme ;) schade gibts solche entscheide bei uns nicht....

28.06.2011 23:35 Uhr - purchaser
Der Staat kann sich nicht einfach über die Belange der Eltern hinwegsetzen. Der Supreme Court hat festgestellt, dass eine gesetzliche Regelung auch gegen die Interessen eines beliebig großen Teiles der Eltern gerichtet wäre und das geht eben nicht.
Da wird man weich in den Knien, wieviel Macht das Recht in den USA dem Bürger einräumt. In Deutschland genügt ein einziges Kind, das man vorgibt schützen zu müssen, und schon werden die Bürgerrechte mit Füßen getreten.

28.06.2011 23:38 Uhr - eisjok
Rob Lucci,

tut mir leid, aber mit Sätzen wie

Als Sammler muss ich jedoch auch wiederum sagen, dass ich den §131 STGB und die dadurch resultierenden beschlagnahmten Filme und Spiele nicht missen möchte. Bin vielleicht allein mit der Ansicht, aber ich möchte nicht unbedingt sehen, dass Filme wie 'The Evil Dead', 'Tenebre' oder 'Un Gatto nel cervello' frei zugänglich für jeden in den deutschen Saturn oder Media-Markt Filialen ausliegen.

entlarvst Du Dich als Kleingeist par exellence.
Dumm und egoistisch.
Du schreibst, in Deutschland würden die Bürger mehr oder weniger für Idioten gehalten..., ich muss Dir hoffentlich nicht extra noch sagen warum, oder?

Nur für mich, zum besseren Verständnis:
Warum ist ein Film weniger wert, wenn er jederman zugänglich ist? Ist der Film dadurch schlechter?

Dein Sammeltick ist typisch deutsch!

eisjok

28.06.2011 23:43 Uhr - wolf1
Also ich hätte nichts dagegen wenn Evil Dead uncut im Supermarkt um die Ecke zu bekommen wäre,das wär doch klasse!

29.06.2011 12:41 Uhr - Snakecharmer85
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@rob lucci, U R TEH WINNER!!! danke für diese bereicherung! einen so selten dummen kommentar konnte ich lange nicht mehr in den weiten des www entdecken. ich beglückwünsche dich zu außerodentlicher dummheit und kleingeistigkeit! :)

29.06.2011 14:29 Uhr - Rob Lucci
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@eisjok:
Du verstehst mich vollkommen falsch. Ein Film ist nicht besser weil er beschlagnahmt ist. Freigaben sind vollkommen irrelevant. Zumal die wirklich brutalen Filme meistens keine 131er sind und sogar teils frei erhältlich sind (z.B. The Devil's Rejects oder Caligula).
Mir geht es nur um den Sammleraspekt. Denn natürlich ist es interessanter etwas zu kaufen, was schwer zu bekommen ist. Ich liebe es im internet nach uncut Fassungen verschiedener Filme zu suchen und diese dann zu importieren, je komplizierter und langwiriger desto besser. Natürlich ist das egoistisch, aber das selbe gilt für limitierte Veröffentlichungen, die können auch nur eine bestimmte Anzahl von Personen kaufen und gerade deswegen sind sie für Sammler interessant. Wäre ja langweilig, wenn jeder ein bestimmtes Sammlerstück jederzeit problemlos haben könnte oder?
Außerdem würde ich sagen, dass man bestimmten Filmen etwas vom Kultstatus wegnimmt, wären sie frei zugänglich. Viele Filme sind seit nun fast 30 Jahren hier meist grundlos beschlagnahmt, das gibt denen einen gewissen Status unter Filmliebhabern (viele wären heute vollkommen unbekannt und vergessen, wären sie nicht beschlagnahmt). Gibt ja genug, die 131er kaufen, nur weil sie 131er sind (ich kaufe nur die die mich auch interessieren).

@Snakecharmer85:
Wenn du meinen Kommentar schon für dumm hältst, müsstest du erst mal deinen Kommentar #55 lesen. Unvorstellbar. Im Vergleich dazu ist der meine auf dem Niveau eines Johann Wolfgang von Goethe geschrieben.^^

29.06.2011 15:48 Uhr - eisjok
Rob Lucci,

ich glaube durchaus Dich verstanden zu haben.
Nur kann ich nicht nachvollziehen, welch hohen Stellenwert die Aufmachung, eine Indizierung oder gar Beschlagnahmung bei Dir einnimmt.
Siehst Du Dir die Filme überhaupt noch an?
An erster Stelle steht doch der Film; ungekürzt, so wie vom Regiesseur gewollt.
Alles andere ist doch zunächst einmal völlig unwichtiges Beiwerk.

Der Film zählt, nicht die Verpackung!

Und das Filme ohne Seltenheitswert oder einer Beschlagnahmung ihren Kultstatus verlieren, ist so falsch wie blöd.
Kult lässt sich eh schon schlecht genauer definieren, aber das macht ihn bestimmt NICHT aus!

Mir ist es egal, wie hoch die DVD-Auflage ist, es ist mir auch egal ob der Film auf dem Index ist oder nicht. Ich will den Film sehen, weil er mir gefällt. Weil er gut umgesetzt wurde, weil mir das Buch zusagt oder ich den/die Schauspieler/in mag..., einfach weil ich Film

...LIEBE!!!

eisjok

29.06.2011 16:29 Uhr - Rob Lucci
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@eisjok:
Natürlich sehe ich mir jeden Film den ich kaufe (mehrfach) an. Jedoch hat deine Aussage einen kleinen Widerspruch in sich. Wäre nur der Film wichtig, kannst du ihn dir eigentlich gleich aus dem internet (illegal) runterladen, da ja DVD, Blu-ray, Verpackung, Extras alles unwichtig ist.
Natürlich hast du recht, am wichtigsten ist der Film, aber dennoch ist das drumherum ebenfalls bedeutend. Kauf mir auch hin und wieder bestimmt Filme mehrfach, eben weil ich diese liebe und es ne andere Veröffentlichung ist (aber ich bin keiner, der sich 3 mal die selbe Veröffentlichung kauft, weil es je ein anderes Cover gibt, das finde ich dann doch übertrieben.^^)
Nebenbei denken viele so, anderenfalls kann ich mir die Existenz von Labels wie '84 Entertainment nicht erklären, da dieses meist Filme nur neu verpacken und diese dann auch weit mehr kosten (Nichts gegen '84 Enterteinment, finde deren Veröffentlichungen meist großartig).
Oder wieso gibt es überhaupt Limitierungen und dergleichen, wenn sie unwichtig sind?
Oder wieso die Aufregung wegen der FSK Logos auf den Verpackungen, wenn die eh keinen interessieren?

Wie ich schon sagte, kaufe ich keine 131er wegen der Beschlagnahmung, sondern weil sie mich interessieren (hab derzeitig auch erst 33 in meiner Sammlung und allzuviele mehr werden es nicht mehr werden).
Nur werden die Filme schlicht und ergreifend besser beworben, wenn sie beschlagnahmt sind. Also Werbung ist die Beschlagnahmung letzten endes das beste was einem härteren Film passieren kann, wenn wir mal ehrlich sind. Ich schau aber auch viele andere Filme. Derzeitig verstärkt Filme der deutschen Stummfilmzeit wie 'Nosferatu', 'Das Cabinet des Dr. Caligari' und dergleichen (großartige Filme nebenbei erwähnt^^).

Jedoch nimmt man den Filmen mit der Beschlagnahmung auch ihren 'schlechten' Ruf. Es ist einfach ein Status, den man ihnen nicht nehmen sollte, es sollten nur eben keine weiteren dazukommen.
Ich kann dir dazu die englische Dokumentation 'Video Nasties: Moral Panic, Censorship & Videotape' empfehlen, welche sich mit dem Thema befasst (die Video Nasties waren ja Englands Equivalent zu den deutschen beschlagnahmten Filmen) und zeigt dabei deutlich das Interesse und die Faszination die solche Verbote auf Filme bewirken. Nebenbei mit einem Ende, an dem man etwas länger zu kauen hat.
Aber jetzt wirds langsam Off-Topic.

PS: Kannst du bitte Wort wie 'blöd', 'dumm', 'Kleingeist' und dergleichen vermeiden, macht deine Anmerkungen nicht aussagekräftiger. Ich diskutiere selbst sehr gerne, aber solche Bemerkungen müssen doch nicht unbedingt sein oder? Mit dem Egoisten (Kommentar #53) hast du aber teilweise recht (bin kapitalistisch eingestellt).^^

29.06.2011 21:01 Uhr - ziyeno
ROB LUCCI,
mach dir keine große hoffnung hier, denn wörter wie "dumm", "kids" usw scheinen hier sehr beliebt zu sein.
am besten ist es diese gossensprache und rattenverhalten zu ignorieren.
irgendwann bekommt einer von denen, die gerne schimpfwörter in den mund nehmen eine anzeige wegen beleidigung.
ärger dich nicht über respektloses sondern lach darüber und nimms mit humor, ich mache das so und spar mir die sinnlosen diskussionen mit diejenigen die gerade ihre provokation phase haben.




30.06.2011 04:07 Uhr - eisjok
Rob Lucci,

1)

Trotz Deiner Erklärungen verstehe ich es nicht.
Da haben wir zwei wahrscheinlich eine grundsätzlich unterschiedliche Einstellung zum Thema Film.
Natürlich erfreue auch ich mich an einer schönen Verpackung, nur ist und bleibt der Film DEUTLICH wichtiger!
Sätze wie:
...Jedoch nimmt man den Filmen mit der Beschlagnahmung auch ihren 'schlechten' Ruf. Es ist einfach ein Status, den man ihnen nicht nehmen sollte, es sollten nur eben keine weiteren dazukommen...

halte ich nach wie vor für allergrößten Mumpitz.
Wenn mir ein Filmn wichtig ist, dann ist mir sein guter oder auch schlechter Ruf völlig egal.
Warum Du einen so großen Wert genau darauf legst, ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar.


2)

Ich habe dies bereits mehrfach an anderer Stelle versucht zu erklären, aber mit Wörtern wie 'dumm', 'Kleingeist', 'blöd' oder dergleichen beleidige ich nicht oder besser gesagt: will ich nicht beleidigen.
Ich setze voraus, dass mein Gegenüber nicht das Naturell eines 'kleinen Mädchens beim Pipi machen hat'!
Wenn ich Dich nicht für voll nähme, würden wir hier gar nicht diskutieren.
Lass mir meine Wortwahl und nimm sie vor allen Dingen nicht so persönlich!

eisjok


30.06.2011 11:11 Uhr - Doktor Trask
Ich finde das Gerede mit den 6 bis 8 Jährigen ja immer toll die ja angeblich alle sofort und noch leichter als Erwachsene an Manhunt und co. kommen, dazu kann ich nur sagen das es Schwachsinn ist zu sowas als Argument für die Zensur in den Raum zu werfen, hier genauso wie in den USA wird sich kaum ein Laden finden lassen der derlei Spiele an so junge Kunden abgibt und wenn Eltern den Kindern solche Spiele überlassen dürfte da noch einiges anderes im Argen liegen als ein leichtfertiger Medienumgang.

01.07.2011 15:34 Uhr - Minner
Jugendschutz ist meiner Meinung sehr wichtig, es gibt Filme, Musik und Spiele die nunmal nicht in Kinderhände gehören, zum einen begreifen sie die Thematik nicht, oder sie sind mit den Bildern völlig überfordert, auch wenn es im ersten Moment nicht so aussieht.
Jedoch heißt Jugendschutz nicht Zensur, so wie es bei uns in Deutschland praktiziert wird, wenn ich mit 27 einen Film, welcher ab 18 kaufen möchte und die hälfte des Filmes fehlt ist das der falsche Weg.

01.07.2011 19:37 Uhr - Rob Lucci
User-Level von Rob Lucci 2
Erfahrungspunkte von Rob Lucci 34
@eisjok:
Na ja, man muss ja nicht alles genau nachvollziehen können, bzw. hat jeder eine andere Ansicht zu bestimmten Themen. Gäbe es gerade bei solch subjektiven Themen nur eine einzige richtige Antwort, wäre es ja langweilig.

Du sagst, dass ein Film ungeschnitten sein muss, damit man ihn genießen kann, kann ich gut nach nachvollziehen, jedoch würde ich noch hinzufügen, dass man einen Film nur dann richtig sieht, wenn man ihn mit O-Ton hört (ohne Untertitel). Klar, ich höre mir manche englischen Filme auch auf deutsch aus Bequemlichkeit an, bzw. verstehe ich nicht jede Sprache, was Untertitel notwendig macht, aber dennoch sieht man einen Film nur so in der Fassung die der Regisseur wollte.
Es gibt jedoch auch manche die behaupten sie können einen Film genießen, der geschnitten ist (kann ich absolut nicht verstehen, aber das gibt es, glaub es oder nicht).
Für mich ist es beim Ansehen eines Films aber auch wichtig, sich über den Film an sich zu informieren (vor oder nach der ersten Betrachtung) über Hintergrundereignisse, Entstehungsgeschichte, Veröffentlichungen, Kontroversen, Symbolismus mancher Szenen und so weiter.
Ich selbst bin beispielsweise sehr an (älteren) kontroversen Filmen interessiert. Denn gerade Kontroversen wecken schnell das Interesse der Käufers. Und eine Beschlagnahmung, also ein Verbot und keine Freigabe (zu welchen ich die FSK, Spio und Index zähle) macht einen Film kontrovers (um was wetten wir, dass die Verkäufe von Filmen wie Inside nach der Beschlagnahmung stark angestiegen sind).^^
Die Beschlagnahmung ist schlicht ein Teil der Geschichte des Films und hat Einfluss darauf, wie er betrachtet wird (in sich und auf seine mögliche Wirkung auf die Filmindustrie), bzw. was der Zuschauer erwartet (wobei ich an jeden Film weitestgehend neutral herangehe).
Beschlagnahmungen von Filmen ist ein extrem spannendes Thema, ich habe glaub ich schon zig Bücher zum Thema Video Nasties und dergleichen verschlungen und warte noch immer auf ein sachliches Buch über die deutschen 131er.

Und nebenbei gegen solche Ausdrücke habe ich selbst nichts (ich bin ja auch der Ansicht das James Rolfe einer der bedeutensten Komiker unserer Zeit ist, bin also keineswegs prüde), finde sie aber bei Diskussionen eher unpassend.

@ziyeno:
Leider ist das Internet weitestgehend zu einer Plattform ohne Anstand verkommen, das sieht man traurigerweise fast in jedem Forum.^^

@Minner:
Jugendschutz ja, aber nicht als Vorschrift, wenn du mich fragst. Die FSK kann nicht erkennen, ob ein Film für ein einzelnes Kind geeignet ist oder nicht. Ein Film der ab 18 ist, kann sich der ein 10 jähriger problemlos anschauen, während ein 30 jähriger nicht damit klar kommt.
Deshalb sollte der Jugendschutz von den Eltern ausgehen, da diese wissen, was genau ihr Kind vertragen kann und was nicht, also ein Teil der Erziehung. Die FSK Freigaben sollten also Orientierungshilfen für die Eltern sein, aber unter garkeinen Umständen feste Richtlinien sein. Die MPAA ist da ziemlich vorbildhaft.

02.07.2011 05:00 Uhr - Tank-the-Hatchet
Haben die linken-still-wasser-saufenden-grassfressenden Hippi-Penner in Cali mit ihrem Heitsi-Teitsi-PC-Lets-talk-about-it-Can'`t-we-all-be-friends-Make-peace-not-war-Kumbahja-Kacke mal wieder einen auf den Deckel gekriegt!

So wie sich das gehört!

07.07.2011 10:29 Uhr - CharlesTuckerIII
besser so als wie bei uns in Deutschland ...

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