War of the Arrows in Großbritannien leicht zensiert
BBFC verlangt einen Schnitt bei einem Pferdesturz
Das Historienepos War of the Arrows war in Südkorea 2011 ein riesiger Kinoerfolg und lockte mehr als 7 Millionen Zuschauer an. In Deutschland hat sich das Label Splendid Film des Titels angenommen und veröffentlicht ihn auf DVD und Blu-ray am 23. März 2012 im Verleih und am 30. März 2012 im Handel. Während man hier davon ausgehen kann, dass die mit FSK 16 angekündigten Releases ungekürzt erscheinen werden, ist das in Großbritannien nicht der Fall.
In UK war ein Schnitt nötig, was sich in der BBFC-Datenbank so liest:
A cut was required to remove sight of unsimulated animal cruelty (in this case a cruel and dangerous horsefall, showing a horse falling forward onto its head and neck)
Solche Zensuren sind in England nicht ungewöhnlich, da sie in den Grundsätzen der BBFC fest verankert sind. Der Schnitt fällt unter den Punkt der Animal Cruelty. War of the Arrows befindet sich hier in guter Gesellschaft, die sich z.B. mit House of Flying Daggers, Der Fluch der Goldenen Blume oder The Warlords vor allem aus asiatischen Historienstoffen zusammensetzt.
Inhalt: Korea, 1636: Soldaten der chinesischen Mandschu-Dynastie überfallen das Land und hinterlassen Chaos und Zerstörung. Ganze Städte werden vernichtet, die Bewohner gefangen genommen. Auch das kleine Dorf von Nam-yi (Park Hae-il) bleibt nicht verschont! Als einziger Überlebender stellt er entsetzt fest, dass seine geliebte Schwester von den Eindringlingen verschleppt wurde. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen, macht sich der hervorragende Schütze auf die verzweifelte Suche nach ihr. Dabei kämpft er nicht nur gegen die Zeit: Der chinesische Krieger Jiusinta, ebenfalls ein Meister im Bogenschießen, stellt sich ihm in den Weg... (Splendid Film)
Tierzensuren sind einige der wenigen die ich verstehen kann, denn kein Tier fällt "sanft" und anders als der Mensch der im Normalfall wissen sollte was er tut wird ein Tier immer dazu gezwungen.
Im Zeitalter der digitalen Filbearbeitung sollte so etwas grundsätzlich aus dem Computer kommen. Dass es früher mal anders war muss nichts heißen, ob Umwelt oder Tierschutz hatte man solche ethischen Dinge früher eher mit Füßen getreten. Die Zeiten ändern sich aber glücklicherweise...
Es gibt keine "Stuntpferde", die sich auf Kommando "tiergerecht" überschlagen.
Diese Stürze werden in Asien oft durch ganz simples Spannen eines Seiles oder einer anderen Stolperfalle erzeugt. Diese Barrieren werden dann später digital entfernt. Meistens sind die Tiere nach den "Stunts" schwer verletzt und werden noch an Ort und Stelle getötet.
so ein Pferde Sturz ist ja auch schon was soooo schlimmes .... bei filmen wo köpfe platzen oder menschen zerfetzt werden sagt keiner was aber wenn ein Tier sich " verletzt" ist das fast wie ein Welt Untergang ;)
jetzt verwirrt den armen Kleinen mal nicht mit Fakten und nehmt ihm nicht alle Illusionen ... ;-)
zurück zum Thema:
"in this case a cruel and dangerous horsefall, showing a horse falling forward onto its head and neck" zeigt doch, dass da genau hingeschaut wurde .... und mit solchem Schnitt kannich sehr gut leben, bin auch der Meinung, dass diese Stürze "in real" nicht nötig sind, wenn man bedenkt wieviel sonst mittlerweile aus dem Rechner kommt ...
Da muss ich dir völlig Recht geben!
Heutzutage wird fast alles am Computer erstellt, Blut, Explosionen, Einschüsse etc., wieso also nicht auch Pferdestürze?!
Ich meine schon daß es möglich ist, einen tiergerechten Sturz, auszuführen.
Das Pferd muß stehen und dann behutsam in Schritten zum liegen gebracht werden.
Wie hier schon beschrieben sieht die Praxis ja leider anders aus, und dann ist das natürlich grundsätzlich abzulehnen. Kein Pferd sollte leiden.
Kommt eigentlich in dem Film nur ein Pferdesturz vor, weil ja nur einer zensiert wurde?
Ich meine, diesen Sturz kann man bereits im Trailer sehen und da dachte ich auch, dass das echt heftig ist. Bei den Kannibalenfilmen regen sich alle über Tiersnuff auf, aber hier ist es plötzlich was anderes. Ist klar. Finde auch, dass man das heute digital lösen kann, wie z.B. in Conan (2011). Da sehen die Viecher fast echt aus, es geht also.
EDIT: Sorry, hab das mit dem "The lost Bladesman" Trailer verwechselt, aber an der Aussage ändert das ja nichts.
1. Leider ist Tierschutz in Asien nicht sehr groß geschrieben ... das ist zu bedauern, da ich
auch viele asiatische Filme ( vor allem aus Hongkong ) kaufe.
2. Allerdings gibt es sicher auch viele alte amerikanische Western, die zumindest damals
die Pferde nicht gerade sanft stürzen ließen.
3. Den Fans des tiergerechten Sturzes gehört ein tiergerechter Tritt in den Allerwertesten
und eine tiergerechte Nuss auf den kindgerechten Schädel ...
02.03.2012 11:49 Uhr schrieb BadD3vil
so ein Pferde Sturz ist ja auch schon was soooo schlimmes .... bei filmen wo köpfe platzen oder menschen zerfetzt werden sagt keiner was aber wenn ein Tier sich " verletzt" ist das fast wie ein Welt Untergang ;)
Hoffentlich war diese Aussage nicht ernst gemeint...
Heutzutage sind die Asiaten ja schon recht harmlos, was den Tiersnuff in Filmen betrifft.
Mir fallen da als besonders krasse Beispiele aus der Vergangenheit direkt Tsui Harks "Don´t play with fire" (aka "Söldner kennen keine Gnade") oder auch "Men behind the Sun" ein...
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