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Label hat im Berufungsverfahren bei der MPAA keinen Erfolg
Vor zwei Wochen berichteten wir, dass der Film Killer Joe mit Matthew McConaughey unter der Regie von William Friedkin (Der Exorzist) von der MPAA für seinen Inhalt mit dem berüchtigten und kommerziell tödlichen NC-17-Rating (for graphic aberrant content involving violence and sexuality, and a scene of brutality) abgestraft wurde. Rechteinhaber LD Entertainment kündigte daraufhin an, ein Berufungsverfahren bei der MPAA anzustrengen. Dort wollte man Gründe geben, um das Gremium davon zu überzeugen, dem Film doch noch ein R-Rating zu erteilen.
Das hat aber offenbar nicht geklappt, denn wie nun bekannt wurde, bleibt die MPAA bei ihrem ursprünglichen Urteil. Mittlerweile scheinen Appellationsverfahren bei der Behörde zu einer 50/50-Angelegenheit zu werden. Während z.B. die Dokumentation The Bully Project scheiterte, zeigte man sich beim Emma Watson-Streifen The Perks of Being A Wallflower gnädiger und senkte die Freigabe.
Ob das Label Killer Joe nun für den Kinoeinsatz schneiden wird oder versucht, den Thriller trotz der für das amerikanische Mainstreampublikum schwer vermittelbaren Einstufung zu vermarkten, bleibt abzuwarten.
Inhalt: Der junge Drogendealer Chris Smith (Emile Hirsch) muss schnell 6.000 Dollar Schuldgeld auftreiben, oder er ist tot. Die Lebensversicherung seiner Alkoholiker-Mutter könnte ihm auf einen Schlag 50.000 Dollar einbringen. Nachteil: Mutter Smith lebt - noch! Die Lösung scheint Joe Cooper (Matthew McConaughey) zu sein: ein smarter Cop aus Texas, nebenberuflich Profikiller. Bedingung sind 25.000 Dollar Cash im Voraus. Chris ist pleite und geht in seiner Verzweiflung einen unmoralischen Deal ein. Er überlässt Killer Joe bis zur Auszahlung der Versicherungssummer seine kleine Schwester Dottie (Juno Temple). Das ohnehin angespannte Familienverhältnis der Smiths eskaliert und trudelt gänzlich ins blutige Chaos... (WVG Medien)
schon zum kotzen dasn film in amerika höchstens ein R rating haben darf um wirklich ne chance zu haben hat man ja schon bei shame gesehn was alles passieren kann wenn ein film ein NC-17 rating bekommt >< schlimm
Das er nicht beworben werden darf, und im Grunde nur in "Pornokinos" laufen würde, nicht in den normalen Lichtspielhäusern. Zudem darf, nicht wie beim R jeder in älterer Begleitung rein, sondern nur über 17-jährige. Komerziell gesehen also eine Nullnummer
Das mit Bewerben stimmt meines Wissens nicht, das mit den Pornokinos definitiv nicht. NC-17 ist der Nachfolger des X-Ratings, das man extra wegen der Pornoassoziationen umbenannt hatte, aber für viele ist es noch gleichbedeutend - viele Kinos nehmen Filme mit NC-17 nicht in ihr Programm auf und zumindest vor einigen Jahren war es so, dass Blockbuster, Amerikas größte Videothekenkette, keine NC-17-Artikel verlieh (kann sein, dass das immer noch so ist, habe da keine aktuellen Infos).
19.03.2012 00:20 Uhr schrieb Asgard
Schade, aber irgendwie spricht das auch für den Film, wenn er die MPAA so schockt.
Meistens handelt es sich um solche Beanstandungen, die der MPAA nach ein so hohes Rating erfordern, um sexuelle, aber keine sexuell expliziten Inhalte. In Deutschland sind diese Filme nicht selten dann ab 16 oder gar nur ab 12.
19.03.2012 08:50 Uhr schrieb McClane
... viele Kinos nehmen Filme mit NC-17 nicht in ihr Programm auf und zumindest vor einigen Jahren war es so, dass Blockbuster, Amerikas größte Videothekenkette, keine NC-17-Artikel verlieh (kann sein, dass das immer noch so ist, habe da keine aktuellen Infos).
Blockbuster hat zumindest definitiv keine "unrated" Filme im Repertoire. Die NC-17 Filme gehören meines Wissens dazu.
Ich leihe regelmassig bei Blockbuster und die führen sowohl Unrated als auch (seltener) nc-17. Kann man auch auf deren Website checken. Aber lieber aufregen als googlen :-)
Bei allen anderen Freigaben dürfen ja auch Kinder in Begleitung Erwachsender ins Kino, das fällt dann auch flach und ist wirtschaftlich schon sehr relevant.
Dazu kommt dann die Prüderie und "Angst" vor solch eingestuften Filmen bei vielen (erwachsenen) Amerikanern ...
Na ja, also wie viele Filme und Kinobesucher erleben denn hierzulande "ungepruefte" Filme im Kino? Gibt es doch nur auf Festivals.
M.K.n. ist eine FSK-Freigabe im Kino ansonsten Pflicht und wenn ein Film "schwer jugendgefaehrdend" ist, darf er hierzulande gar nicht an den Start, weil die FSK Freigabe verweigert wird. Solche Filme werden also gekuerzt oder gehen meistens gar nicht erst ins Kino. Dagegen ist das doch in den USA golden. Man kann Kinobesitzern nicht vorschreiben (wie bei uns), was sie zeigen. Man muss aber respektieren, wenn sie ggf. unrated nicht zeigen wollen. Auf Bluray ist eh wieder alles "UNRATED". Anders als bei uns.
In der USA ist es ja zum Teil so das Filme die nur mal nen bissl nackte Haut zeigen schon nc-17 bekommen und bei uns dann sogar nur ein ab 6 oder 12 bekommen.
Bestes Beispiel: Blue Valentine USA NC-17 bei uns ab 12 Jahren freigegeben.
Da möchte ich garnicht wissen was so einige deutsche Filme die hier ab 6 Jahren freigegeben sind und komplett nackte Personen zeigt für eine Freigabe in der USA erhalten würde.
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