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03.04.2012 - 00:04 Uhr
Chain Letter erscheint nur gekürzt in Deutschland
Slasher in geschnittener 16er-Fassung

Ähnlich wie bei Chop - One Piece at a Time prangte auch auf den Vorab-Covern von Chain Letter - The Art of Killing gut sichtbar der UNCUT-Stempel auf der Front. Rechteinhaber I-ON New Media rechnete sich offenbar Chancen aus, dass die ungeschnittene Fassung des Slashers den Segen der FSK findet.

Nachdem allerdings, wie auch bei Chop, plötzlich der Stempel von heute auf morgen wieder vom Covermotiv verschwand, konnte man ahnen, dass hier wohl leider nur der Wunsch der Vater des Gedanken war. Ein Blick in die FSK-Datenbank verschafft seit kurzem Gewissheit, denn dort wird eine FSK 16-Fassung gelistet, die mit einer Laufzeit von 81:06 Min. beinahe 3 Minuten kürzer ausfällt als die britische BBFC 18-Version.

Abgesehen von der filmischen Qualität gibt unser Schnittbericht zwischen der R-Rated- und Unrated-Fassung einen Einblick in die Schauwerte, die dem deutschen Konsumenten vorenthalten bleiben könnten. Wie man I-ON kennt, gibt es auch hier eine große Wahrscheinlichkeit, dass man per Unterlizensierung dafür sorgt, dass ein österreichisches Uncut-Label die unzensierte Fassung zu einem späteren Zeitpunkt nachreicht.

Zunächst wird jedoch die gekürzte FSK 16-Fassung von Chain Letter - The Art of Killing veröffentlicht. Im Verleih am 18. Mai 2012 und im Verkauf am 25. Mai 2012.

inhalt: Ein Kettenbrief ist ein harmloser Spaß, der keinem Menschen gefährlich werden kann. Das denkt sich auch eine Gruppe von Teenagern, als sie per E-Mail und SMS einen ebensolchen Kettenbrief erhalten. Die meisten ignorieren den Kettenbrief und löschen ihn. Sie ahnen nicht, dass sie damit einen fatalen Fehler begehen. ... [mehr]
Kommentare
03.04.2012 00:12 Uhr - Jables
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... ob das wirklich immer wieder nötig ist.
Ich habe wirklich, wirklich Verständnis dafür, wenn man in Deutschland Filme wie Men Behind The Sun oder auch High Tension kürzt. Aber irgendwie hab ich den Eindruck, dass Labels einfach mal auf gut Glück Szenen rausschneiden. Die FSK oder die BPJM ist in meinen Augen an der jetzigen Situation weniger "schuld" als die Labels und Läden, die ungeprüfte Ware nicht anbieten.

03.04.2012 00:20 Uhr - Zombie
1x
Naja ungeprüft können die Label die Filme anbieten, dann gibts aber Werbeeinschränkungen, was die Bekanntmachung verkleinert..

03.04.2012 00:43 Uhr - vhsvertreter
immer wieder die Üblichen verdächtigen!!! ION!!!
besser ein Uncut Mediabook für ca 25 Euro als eine Waschechte 18er uncut für nen Zehner!!
Das Erinnert an die Späten 80er,als die Lables auch schon gekürzte VHS zur FSK einreichten!!

03.04.2012 01:03 Uhr - Trasher
Ich hab mittlerweile im Gefühl das gewisse Label immer recht grosszügig von sich aus kürzen um später eine fette überteuerte Special-Edition über Österreich bringen zu können.Den normalen Videothekenkonsumenten stören die Schnitte sowieso nicht.

03.04.2012 01:03 Uhr - Egi86
durch eine gekürzte Fassung lässt sich doch wunderbar Werbung machen!

03.04.2012 01:43 Uhr - trustno1
1x
@ Jables:

Ich habe überhaupt kein Verständnis für Zensur jedwelcher Art, auch nicht bei Filmen wie Men behind The Sun oder High Tension. Zensur ist immer ein Eingriff in die künstlerische Freiheit von Filmschaffenden und überdies eine Unmündigkeitserklärung an den erwachsenen Bürger unter dem Deckmantel des Jugendschutzes.

Was ich ebenfalls nicht verstehe ist das ewige Gezeter um die ach so überteuerten Mediabooks. Als Sammler finde ich sie nämlich eine feine Sache und bin gerne bereit, dafür auch einen gewissen Aufpreis zu bezahlen. Übrigens kommen längst nicht alle Filme, die in Deutschland gekürzt veröffentlicht werden, über Österreich als Uncut-Edition heraus.

Ich denke, die Labels reichen hauptsächlich aus dem Grund 16er-Fassungen von Filmen bei der FSK ein, um sie schneller und grossflächiger vermarkten zu können. Diese Haltung ist zwar verwerflich, aus betriebswirtschaftlichen Gründen aber durchaus nachvollziehbar.

03.04.2012 02:05 Uhr - Trasher
@trustno1 Das Verkaufsträchtige FSK 18 Siegel nimmt aber in letzter Hand bei 16er Fassungen Überhand.Ich sag einfach mal das ist auf indirekte Weise ja fast schon Betrug.Denk aber mit blauem 16er Flatschen würde sich das gar nicht verkaufen lassen.Zumindest ein Hinweis das der Hauptfilm ab 16 ist sollte gut erkennbar auf dem Cover angebracht sein.

Nenn mir einen Grund warum dann auf FSK 16 gekürzt wird.Martkwirtschaftliche Einschränkungen gibt es ja allein schon durch die 18er Vermarktung.Normalerweise könnte ja weniger gekürzt werden und der Film dann mit 18er Freigabe erscheinen.Gerade bei ION Titeln geh ich aber davon aus das eine Österreich Fassung über Dragon kommen wird.Dieses Label wäre ja blöd wenn sie die Nerds nicht beglücken und gleich doppelt abkassieren würde.

03.04.2012 02:07 Uhr - Jables
3x
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^ So sollte das auch nicht klingen. Natürlich bin ich da auch dagegen - die Gründe wurden ja schon mehrfach genannt.
Aber ich kann es nachvollziehen, wenn die FSK solchen Filmen wie die, die wir eben aufgezählt haben, die Freigabe verwehrt. Jedoch werden einfach die Grenzen immer weiter nach unten gesetzt und das stört mich vorallem. Es gab eine Zeit, da kam Hostel uncut raus und selbst die geschnittene Version würde es heute nichtmehr im Ansatz durch die FSK schaffen. Genausowenig wie The Hills Have Eyes.
Mit einem System wie in England könnte ich zumindest gut leben: Belangloses Blut Gematsche einfach ab 18, denn wir sind ja alle erwachsen, aber Eingriffe bei sexualisierter Gewalt. Und eben das ist es, was mich nicht stört: Wenn sich ein Prüfungskomitee an Regeln hält und nur in Ausnahmefällen zur Schere greift, wäre alles im grünen Bereich. Aber dass man jetzt schon anfängt, solche Filme wie der hier besprochene zu schneiden, entzieht sich meinem Verständnis. Ich weiß nicht, ob hier das Label schon vorgekürzt hat oder nicht, aber in beiden Fällen ist es lächerlich.
Die Situation wird sich in meinen Augen auch nie mehr klären - dazu sind alle Mechanismen schon viel zu festgefahren. Es müsste sich die FSK, Die Spio, die BPJM, Richter, Politiker, Labelvertreter sowie Fans uns Gegner solcher Filme an einen Tisch und diskutieren "was wollen wir eigentlich".
Die FSK und die SPIO bräuchte Regeln, genauso wie Beschlagnahmen (außer natürlich aufgrund KiPo oder Rechtskram durchgeführte) in meinen Augen abgeschafft werden sollten. An einer Indizierung stört sich ein erwachsener Filmfan nicht... ob ich jetzt in die Videothek gehe, oder in den abgeschlossenen bereich der Videothek ist mir doch wumppe. Aber da würde es wieder an den Labels haken: Wollen die nämlich indizierte Fassungen, welche nurnoch ein bestimmtes Klientel bedienen, anbieten und auf das Geld der Laufkundschaft verzichten? Lohnt es sich zwei Fassungen pro Film anzufertigen? Dass sind alles Sachen, die man entweder nur durch nervige Verhandlungen (u.a. mit den Chefs der großen Märkte im Sinne von: bietet Mediemarkt in Zukunft ungeprüfte Ware an?) gelöst bekommt, oder aber (und ich bin kein Jurist) nur durch eine Änderung des Jugendschutzes dahingehend, dass FSK = uncut = indizierungs-und beschlagnahmungsfest bedeutet. Aber dafür müssen wiederrum andere Abgabeschutzmaßnahmen betroffen werden.
Und ganz ehrlich: Waum sollte so ein Aufwand betrieben werden? Von 10 Leuten weiß maximal einer überhaupt etwas von Filmzensur und selbst denen, die davon wissen, ist es teilweise egal was sie für einen Scheiss im Laden kaufen.
Es ist etwas, über das ich mich stundenlang aufregen könnte, aber es ist einfach nicht das einzigste und wichtigste Problem, was Deutschland gerade hat. Ich hoffe, dass sich irgendwann EU Standards durchsetzten. Frankreich könnte hierbei hilfreich sein.

03.04.2012 03:07 Uhr - trustno1
2x
Dass 16er-Fassungen von Filmen angefertigt werden, die danach wegen der Trailer oder dem Bonusmaterial mit einer 18er-Flatsche ins Regal gestellt werden, ist auch für mich absolut schleierhaft. Die Vorgehensweise der Labels kann ich mir nur folgendermassen erklären: einen Film zur Prüfung bei der FSK vorzulegen kostet Zeit. Von den properen Jugendschuetzern dann die Freigabe verweigert zu bekommen dann auch Geld, weil man dann ja nicht veröffentlichen kann und stattdessen eine neue Schnittfassung angefertigt werden muss. Das kostet dann wieder Zeit und Geld. Also geht man auf Nummer sicher, schneidet alles heikle raus, bekommt eine Freigabe ab 16, die sich dann allerdings schlecht verkaufen würde. Also bringt man Trailer und Bonusmaterial ab 18 ins Spiel, nur um das verkaufsfördernde rote Siegel vorne unten links anbringen zu können.

Eigentlich grenzt das an Betrug und ist ganz klar Irreführung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen. Aber wie bereits angesprochen wurde, hat die Mehrheit der "Ich-bin-doch-nicht-blöd"-Kundschaft nicht die geringste Ahnung davon, dass es so etwas wie Filmzensur überhaupt gibt. Nicht einmal das Personal hat davon Kenntnis. Deshalb ist es auch nicht nötig, auf dem Cover darauf hinzuweisen, dass die Firma "Geiler Geiz" ihrer Kundschaft Schnittware am Laufmeter verkauft.

Ich schätze, dass etwa 95% aller Filme entweder so oder über Amazon verkauft werden, was für die Labels von alleiniger marktwirtschaftlicher Relevanz ist. Für die restlichen 5% lohnt es sich nicht, extra eine Uncut-Fassung anzufertigen, die von vornherein mit massiven Einschränkungen beim Vertrieb belegt ist. Also vergibt man nach der Ausschlachtung eines Films eine Lizenz nach Österreich, wo dann Mediabooks in Kleinstauflagen hergestellt werden.

Einen EU-Standard für Jugendschutzangelegenheiten zu fordern, kann sich möglicherweise als Schuss ins Beinkleid erweisen, denn ich halte es aus deutscher Sicht für ausgeschlossen, das EU-weit das französische oder österreichische Modell zum Tragen kommen würde. Viel eher würde es umgekehrt sein, die Familienminister wären voll des Lobes für die deutsche Variante und ehe wir uns versehen haben, zählen in der ganzen EU die Richtlinien aus Good Old Germany. Schlichtweg ein Worst-Case-Szenario, aber eben durchaus denkbar.

Wir mögen uns über die Zensur Grün und Blau ärgern, den Labels und der Politik ist das herzlich egal. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich irgendwann eine "Freiwillige Selbstkontrolle der europäischen Filmwirtschaft" formiert und für Freaks wie wir es sind spätestens dann der Ofen aus sein wird.

03.04.2012 04:06 Uhr - spobob13
2x
Ich glaube, das Labels wie I-ON aus wirtschaftlicher Sicht sehr wohl Interesse daran hätten, Ihre Produkte bei geänderter deutscher Rechtslage direkt als UNCUT Fassung am deutschen Markt anbieten zu können.

Das bestimmte Label halt nur Filme in Ihrem Portfolio haben, die für unsere Zensur nicht kompatibel sind, kann man diesen wohl kaum zum Vorwurf machen.

Mal so ganz im Rande:
Was eine Indizierung bezüglich der Vertriebswege bedeutet, daß wissen hier wohl alle. Was wohl weniger bekannt ist, ist der doppelte MWSt Satz auf indizierte Produkte. Also fast schlappe 40%. Und das ist ja mal auch schon ne Hausnummer.

Irgendwie nett, was sich unsere Deutsche Demokratische .. - ähm BRD, so alles einfallen läßt, um sich nicht den Vorwurf von Verboten auszusetzen.

Und wer in Deutschland darüber berichtet - muß ganz dolle aufpassen, daß der Film-Bericht oder die Zeitschrift nicht flux auf dem Index landet. Freie Berichterstattung ist ja bei uns ausdrücklich erlaubt - soweit es den Dienern unser deutschen Ordnung in den Kram passt.

Na ja zur Zeit kann man wenigstens im Internet noch frei über Mißstände berichten oder äußern. Aber ich glaube auch, daß unser Staatsapparat lieber heute als morgen Netzsperren installieren würde, um so ganz nebenbei auch unliebsame Foren und Informationsquellen wie diesem hier den Hahn zuzusperren.

Ich wünsche gerade deshalb der Piratenpartei viele kommende Wahlerfolge.

03.04.2012 05:43 Uhr - Votava01
Film ist oberübel.
Die Schauwerte sind im Schnittbericht zu sehen.
Der Rest absoluter Müll.

03.04.2012 07:56 Uhr - radioactiveman
1x
03.04.2012 00:12 Uhr schrieb Jables
... ob das wirklich immer wieder nötig ist.
Ich habe wirklich, wirklich Verständnis dafür, wenn man in Deutschland Filme wie Men Behind The Sun oder auch High Tension kürzt. Aber irgendwie hab ich den Eindruck, dass Labels einfach mal auf gut Glück Szenen rausschneiden. Die FSK oder die BPJM ist in meinen Augen an der jetzigen Situation weniger "schuld" als die Labels und Läden, die ungeprüfte Ware nicht anbieten.


Ich hab für Zensur keinerlei Verständnis. Es geht den Staat einen Feuchten ..... an, was für Filme sich Erwachsene anschauen.

Was I-On angeht, m. W. veröffentlichen die immer auch ne uncut-Version in Österreich. Die Filmfans werden also erfreulicherweise nicht hängen gelassen. Nur werden die "Umsätze" sicher nicht mit ein paar Börsenexemplaren gemacht. Daher muss wohl leider erst mal ne "kaufhaussichere" Fassung her. Einfach noch abwarten.

03.04.2012 09:16 Uhr - chromeskull666
Ich habe auch kein Verständnis für Zensur bei Filmen. Hey Jables schonmal was von Künstlerischer Freiheit gehört? Du kannst genauso wenig wie der Staat über deinen Tellerrand schauen! Des weiteren Unterstützt der Staat mit seinen Zensuren die Internetpiraterie weil viele Leute die höheren Kosten für den Import scheuen bzw sich nicht die mühe machen die Uncutversion zu importieren sondern einfach schnell mal die Uncutversion aus dem Netz saugen. Dieser scheiß Staat ist mal wieder so blöd und fickt sich selber ins Knie und merkt seine Dummheit nicht mal. Ich hab sowieso einen scheiß Hals auf den Staat. Erst werden Milliarden nach Griechenland geschickt und wenn es mal um Elftausend deutsche Arbeitsplätze im Handel geht sind ein paar Millionen zu viel. Naja eigentlich gehört das nicht hier her deswegen lass ich das Thema hier, nur eins noch. Liebe Bonzen...... ihr kotzt mich an!!!!!

03.04.2012 09:24 Uhr - holgocop
"INSANE is one of the more main stream horror films"

BOAH, bei so der guten Kritik ist der schon sowas von gekauft!!!

03.04.2012 09:25 Uhr - göschle
Tja das Unterhaltungssegment für Erwachsene ist hierzulande so gut wie tot. Auf dem herkömmlichen Weg geht so gut wie nichts mehr.

03.04.2012 09:28 Uhr - Schenkel
1x
Also ich fand den Film garnicht mal so schlecht. Ne Uncut-Fassung würd ich definitiv kaufen. Vor allem die Figur des Killers war mal etwas Neues, und auch wenn es gegen Ende etwas unübersichtlich wird (so hab ich's jedenfalls bis heute im Gedächtnis), war dies doch einer der besseren Vertreter des Genres.

Das Zensurthema wurde schon so oft ausgewalzt in allen möglichen Variationen, ich befürworte es nicht, was die Labels mittlerweile betreiben, aber was diese Diskussion angeht, bin ich müde geworden.

Ein Mediabook über Österreich mag im Falle dieses Films keine schlechte Idee sein, jedoch nicht in Form einer BD/DVD-Combo, sondern eher eine R-Rated/Unrated-Combo, da ja beide Versionen unterschiedliches Bildmaterial bieten. Beide sind ja etwa gleich hart, was die Schauwerte angeht. DAS wär mal ein Grund für ein Medabook...

03.04.2012 12:05 Uhr - Jables
User-Level von Jables 2
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@ Chromeskull666
... es sollte auch gar nicht so klingen, als ob ich Zensur in irgend einer Form gutheißen würde.
Aber innerhalb des jetzigen Systems kann ich eine Zensur ganz harter Titel "nachvollziehen" weil ich mir schon vorstellen kann, dass sich irgendwelche Politiker oder Jugendschutzbeauftragte von solchen Filmen angegriffen fühlen. Aber ich verstehe eben nicht, warum man jetzt schon Titel kürzen muss, wegen denen früher kein Hahn gekräht hätte.
Ich stelle mir einfach immer vor, dass Szenen, die in einer FSK 18 Fassung fehlen, hier in Deutschland prinzipiell als jugendgefährdend angesehen werden. Geht man wirklich davon aus, dass ein Film wie der hier Besprochene, einen 16 Jährigen schädigen kann?!
Genauso frage ich mich, ob die Augen Szene aus Hostel 1, die in der 18er Fassung fehlt, den Film jetzt "schwer jugendgefährdend" macht?!
Wenn es nach mir ginge, sollte FSK 18 = uncut bedeuten und alle FSK 18 Fassungen sollten in gesonderte Bereiche innerhalb der Elektronikmärkte kommen. Für mich als erwachsenen Kunde hat das keinerlei Nachteile. Die Labels können von mir aus noch einen gekürzte 16er Fassung anfertigen, die auch "draußen" rumliegt, aber die ungeschnittene Version sollte weiterhin für Erwachsene erhältlich sein.

03.04.2012 14:22 Uhr - Dvdfre@k
Danke für die Info! Wieder einen Film gespart ;)!

03.04.2012 14:26 Uhr - trustno1
1x
Einen gesonderten Erwachsenen-Bereich im Elektronik-Fachmarkt für FSK-18 Filme? Als ob sich die Hüllen von zensierten DVDs optisch von der Uncut-Ware unterscheiden würden. Mich erinnert das zwangsläufig an selige VHS-Zeiten, als man in den Schmuddelfilm-Bereich unserer Dorf-Videothek nur vorbei am wachsamen Auge der gestrengen Chefin gelangen konnte. Der Zugang befand sich unmittelbar neben dem Tresen und war durch eine schwere purpurrote Gardine vom Familien-Bereich getrennt. Drinnen dann links die Pornos und rechts die Horrorfilme. Sex, Gewalt und gute Laune passten halt schon damals irgendwie zusammen.

Ein separater Bereich für FSK-18-Filme im Elektronikfachmarkt ist meines Erachtens überflüssig, da zumindest bei uns das Personal angewiesen ist, Alterskontrollen durchzuführen. Spätestens an der Kasse scheitern Jugendliche an der roten Flatsche, wie ich selber schon einmal beobachten durfte, als ich direkt hinter zwei Halbwüchsigen anstand.

Die in Deutschland vorherrschende Zensurwut lässt sich selbst dann nicht eindämmen, wenn sich der Handel konsequent an die Vorschriften halten würde. Das deutsche Saubermann-Image lässt sich nun einmal nicht mit der Schmuddelecke in Einklang bringen, in die Horrorfilme selbst heute noch gerne gestellt werden. Und dies, so fürchte ich, wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

03.04.2012 16:52 Uhr - radioactiveman
03.04.2012 09:16 Uhr schrieb chromeskull666
Ich habe auch kein Verständnis für Zensur bei Filmen. Hey Jables schonmal was von Künstlerischer Freiheit gehört? Du kannst genauso wenig wie der Staat über deinen Tellerrand schauen! Des weiteren Unterstützt der Staat mit seinen Zensuren die Internetpiraterie weil viele Leute die höheren Kosten für den Import scheuen bzw sich nicht die mühe machen die Uncutversion zu importieren sondern einfach schnell mal die Uncutversion aus dem Netz saugen. Dieser scheiß Staat ist mal wieder so blöd und fickt sich selber ins Knie und merkt seine Dummheit nicht mal. Ich hab sowieso einen scheiß Hals auf den Staat. Erst werden Milliarden nach Griechenland geschickt und wenn es mal um Elftausend deutsche Arbeitsplätze im Handel geht sind ein paar Millionen zu viel. Naja eigentlich gehört das nicht hier her deswegen lass ich das Thema hier, nur eins noch. Liebe Bonzen...... ihr kotzt mich an!!!!!


Muss ergänzt werden. Die Schlecker-Frauen wollten kein Geld, sondern ne Bürgschaft für die Auffanggesellschaft. Das Geld wäre vom Komkursverwalter gekommen. Doch selbst das war den Herrschaften der FDP zuviel.
Aber was soll man von einer korrupten Klientelpartei erwarten, die Spenden von Mövenpick kassieren und denen dann die Steuern senken. Daher auch meine Meinung:

Liebe Bonzen...... ihr kotzt mich an!!!!![/

03.04.2012 17:36 Uhr - macbletal
och bitte nicht auch hier noch die leidige rettungsschirm/griechenland/schlecker-diskussion.
es dürfte den meisten klar sein das heutzutage gewaltig etwas schiefläuft, aber polemisieren,motzen und halbwissen sind da auch keine hilfe...

04.04.2012 19:51 Uhr - crankster
I-ON New Media ist ein Synonym für schlechte Releases.
Wer das kauft will ja geradezu beschissen werden.

07.04.2012 01:02 Uhr - Obscurius
Habe die ungekürzte englische Fassung gesehen und fand ihn richtig gut !!!

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