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Der durchaus interessant klingende Sci-Fi-Film Looper mit Bruce Willis und Joseph Gordon-Levitt wird in China in einer längeren Fassung erscheinen als im Rest der Welt.
Eigentlich spielen Teile der Geschichte in Paris, aber für den Film änderte man die Location in Shanghai um. Inbesondere auch, um die Unterstützung chinesischer Finanziers sicherzustellen. Für die weltweite Kinoauswertung gibt es aber scheinbar weniger Szenen, die in Shanghai spielen, als die Chinesen haben wollten. Verantwortlich sind Test-Screenings mit amerikanischem Publikum. Deshalb werden für die chinesische Version einige davon wieder eingefügt. Ob das gut oder schlecht ist, wird sich zeigen.
LA Times: But now some of the scenes shot as part of the China deal won’t make the film's Western release. According to two people involved with the production who were not authorized to talk about it publicly, those moments ended up on the cutting-room floor in the English-language version. But the footage, which showcases Shanghai streets and landmarks, is being added back into the Chinese version at the request of financiers from the country.
The scenes, mainly exposition about how Gordon-Levitt’s character took a downward spiral, did not test well with American audiences, who felt it upset the film's pacing. “But the Chinese didn’t care about pacing, and they wanted the [China-set] scenes in, so we said OK,” said one of the two people involved with the film. (Some other Chinese scenes do wind up in the Western version.) (Quelle)
Inhalt: Im Jahr 2072 sind Zeitreisen in die Vergangenheit möglich, werden aber nur illegal genutzt. So schickt eine Verbrecherorganisation Leute, die sind gerne loswerden wollen zurück ins Jahr 2042, wo einer ihrer Killer diese dann umbringt. Die Vertuschung ist perfekt. Kompliziert wird es nur als der Killer feststellt, dass sein nächster Auftrag er selbst ist, nur 30 Jahre älter. (Doc Idaho)
Sicherlich kommt einem zuerst einmal "Timecop" in den Sinn immerhin einer der besten Van Damme Filme, aber die Grundidee bietet genug Stoff für eine eigene Geschichte.
Außerdem sind mit Joseph Gordon-Levitt und Emily Blunt weitere zwei Pluspunkte dabei.
Das der Regiesseur & Drehbuchautor Rian Johnson noch ein relativ unbeschriebenes Blatt ist muß dabei nichts schlechtes bedeuten.
Aber ist sowieso egal denn mit Bruce wird er auf jedenfall gesichtet !
Ich hoffe einmal das die Szenen für die Chinesische Schnittfassung später zumindest im Bonusmaterial zu finden sind, denn leider ist mein Mandarin etwas eingerostet ( Achtung Sarkasmus ).
Diese ganze Tendenz gefällt mir nicht.
Aufwändige Filme werden scheinbar immer schwerer zu finanzieren, so dass mehrere Geldgeber / Unterstützer notwendig sind. Diese nehmen dann natürlich auch Einfluss auf die Handlung.
So wird in "Looper" mit Sicherheit kein einziges kritisches Wort über China fallen.
Werden Waffensysteme benötigt, so ist die Unterstützung des US-Militärs üblich. Auch hier: inhaltliche Einflußnahme, kritische Distanz zum Militarismus: Fehlanzeige.
Die Filme werden immer glatter, dürfen ja keinem auf die Füße treten. Evtl. vorhandene Ecken und Kanten werden spätestens beim Endschnitt entfernt.
Das Ganze dann natürlich schön massentauglich mit Jugendfreigabe. Ja kein Risiko eingehen, damit das Geld auch wieder eingespielt wird; die Investoren müssen schließlich zufrieden gestellt werden. Ein Film ist nur noch ein "Investment".
Bei Bruce Willis wäre ich mittlerweile vorsichtig, den als Qualitätsgaranten zu nennen, oder sind Sachen wie COP OUT, SETUP, THE COLD LIGHT OF DAY oder CATCH .44 an Dir vorbei gegangen?! In letzter Zeit scheint es eher so, als wenn der auf seine älteren Tage noch mal alles mitnimmt, was ordentlich Kohle einbringt.
Bei LOOPER kann man aber trotzdem erstmal von einem interessanten und sehenswerten Film ausgehen, weil sich das ausnahmsweise mal wieder nach einer originellen, noch nicht dagewesenen Geschichte anhört, die zudem immerhin der Mann erdacht und in Szene gesetzt hat, dem die Welt auch den großartigen BRICK zu verdanken hat. Es gibt ja doch noch Menschen in Hollywood, die Wert darauf legen, etwas Neues zu erzählen und manchmal lässt Hollywood diese dann sogar (relativ) teure Blockbuster drehen.
Test-Screenings sind das letzte.Macht den Film doch so wie ihn der Author/Regisseur haben will.
Wenn man sein Fähnchen immer nach dem Wind ausrichtet wird man wohl nie ein eigenständiges Produkt an den Start kriegen.
Ich fand Cop Out jetzt gar nicht mal sooo schlecht. Stellenweise schon etwas platt, aber ein paar gelungene Szenen sind da schon drin...kommt natürlich nicht an Smith's frühere Filme dran, aber die Szene im Polizeiauto ist beispielsweise schon spitze.
Die anderen Direct-To-DVD Streifen hab ich noch net gesehen, um mir ein Urteil zu erlauben.
Bruce Willis ist eh schon unsterblich, dann darf er auch in B-Filmen mitspielen...ist bei Samuel L Jackson nicht anders. Der dreht auch grad, was er Bock hat oder Kohle bringt...warum nicht?!
Also die Gefahr, daß er zu einem Michael Madsen oder Wesley Snipes mutiert, sehe ich nicht.
Die Story finde ich recht interessant, weiß jemand auf die Schnelle, wann der startet?
24.06.2012 06:30 Uhr schrieb Kerry
Diese ganze Tendenz gefällt mir nicht.
Aufwändige Filme werden scheinbar immer schwerer zu finanzieren, so dass mehrere Geldgeber / Unterstützer notwendig sind. Diese nehmen dann natürlich auch Einfluss auf die Handlung.
So wird in "Looper" mit Sicherheit kein einziges kritisches Wort über China fallen.
Werden Waffensysteme benötigt, so ist die Unterstützung des US-Militärs üblich. Auch hier: inhaltliche Einflußnahme, kritische Distanz zum Militarismus: Fehlanzeige.
Die Filme werden immer glatter, dürfen ja keinem auf die Füße treten. Evtl. vorhandene Ecken und Kanten werden spätestens beim Endschnitt entfernt.
Das Ganze dann natürlich schön massentauglich mit Jugendfreigabe. Ja kein Risiko eingehen, damit das Geld auch wieder eingespielt wird; die Investoren müssen schließlich zufrieden gestellt werden. Ein Film ist nur noch ein "Investment".
Das ist doch schon immer so. Wer viel Geld in einen Film steckt, möchte auch Einfluss darauf nehmen. Es ist heutzutage nur viel transparenter, da über sowas durch Internet/Social Networking mehr berichtet wird.
Außerdem sind die News doch nicht schlecht... Shanghai ist eine superschöne Stadt.
24.06.2012 12:06 Uhr schrieb Major Dutch Schaefer
Ich fand Cop Out jetzt gar nicht mal sooo schlecht. Stellenweise schon etwas platt, aber ein paar gelungene Szenen sind da schon drin...kommt natürlich nicht an Smith's frühere Filme dran, aber die Szene im Polizeiauto ist beispielsweise schon spitze.
Die anderen Direct-To-DVD Streifen hab ich noch net gesehen, um mir ein Urteil zu erlauben.
Bruce Willis ist eh schon unsterblich, dann darf er auch in B-Filmen mitspielen...ist bei Samuel L Jackson nicht anders. Der dreht auch grad, was er Bock hat oder Kohle bringt...warum nicht?!
Also die Gefahr, daß er zu einem Michael Madsen oder Wesley Snipes mutiert, sehe ich nicht.
Die Story finde ich recht interessant, weiß jemand auf die Schnelle, wann der startet?
24.06.2012 13:49 Uhr schrieb SilentTrigger
Das ist doch schon immer so. Wer viel Geld in einen Film steckt, möchte auch Einfluss darauf nehmen. Es ist heutzutage nur viel transparenter, da über sowas durch Internet/Social Networking mehr berichtet wird.
Außerdem sind die News doch nicht schlecht... Shanghai ist eine superschöne Stadt.
Stimmt, dies ist prinzipiell nichts neues; tritt nunmehr nur immer verstärkter auf.
Chinesische Filmfonds gab es früher schlicht nicht, deswegen ist zumindest diese Einflußmöglichkeit neu. Auch war es "früher" eher unüblich, Filme in Zusammenarbeit mit der US-Armee zu gestalten.
Diesen PG-13 Wahn hat es "früher" ebenso nicht gegeben. "Stirb Langsam", "Totale Erinnerung", "Starship Troopers", "Basic Instinct" oder auch die "Dirty Harry" Reihe könnte es heute in dieser Form gar nicht mehr geben.
Heute gibt es als Actionfilme (fast) nur noch irgendwelche glattgebügelten Superhelden-Streifen. Bei der X-Men Reihe beispielsweise ist es schon absurd, dass Wolverine zwar fleißig seine Messer zum Einsatz bring, hierbei jedoch kein einziger Tropfen Blut fließt.
Die neueren Vertreter dieses Genres schaue ich mir schon gar nicht mehr an.
Willis ist immer dann am besten, wenn er schmutzig und dreckig sein darf (die ersten Teile von Stirb Langsam oder Last Boy Scout). Darf er dies bei bei "Looper"? Ich wage es zu bezweifeln.
du sprichst mir aus der Seele. Kann alles voll unterstreichen.
Die US Armee unterstützt jedoch schon länger Filmproduktionen, solange diese ihren Zielen nicht entgegenstehen. Top Gun z.B. wurde enorm unterstützt. Der stählerne Adler nicht, weil dort Flugzeuge gestohlen wurden und ein Pilot in feindlichen Händen zurückgelassen wird.
Also Cop-Out war übelst nervig. Ich schaltete nach nicht mal 10 Minuten ab, da der Fernseher in ernsthafte Zerstörungsgefahr geriet - das ging mal gar nicht. Aber ansonsten schafft es der ältere Herr Willis doch noch hin und wieder einige Schrott-Filme zu retten. Wie dieser 50 Cent B-Gangstermovie-Abklatsch (dessen Name mir nicht mehr einfällt), der durch die (leider viel zu kurze) Mitwirkung von Bruce deutlich verbessert wurde.
24.06.2012 00:19 Uhr schrieb eytsch
Hey! Das ist Bruce Willis! Der Film kann nur gut werden :)!
Du hast die letzten Jahre wohl verpennt?
Nö, und daher sind mir auch passable Filme wie Surrogates, als auch richtig gute Streifen wie R.E.D nicht entgangen...
Wie weit wollt ihr in den Jahren zurückgehen?! Lucky#Slevin und Planet Terror...ist das schon schon zu weit, oder zählt das noch zu den letzten Jahren?!
Mein Gott, da macht der mal ne handvoll schlechte Filme und die Leute schmeißen sich drauf wie die Fliegen.
Bleibt doch mal cool und hebt euch das Gebashe für irgendnen Trottel auf
Die Story klingt verdammt genial. Leider spielt da der alte B.Willis mit, was nix gutes bedeutet. In letzter Zeit dreht er einfach nur noch hochbudgierten 08/15 bis Schrott.
Gordon Lewitt hat hier zum Glück die Hauptrolle,also wird ausgeliehen.
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