 Evil Dead Ungekürzte Version SPIO/JK-Fassung
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The Running Dead trotz 18er-Einstufung nur geschnitten
Zombiehorrorfilm fällt bei der FSK in Ungnade
In den letzten Jahren haben viele Filme mit Zombiethematik die FSK-Prüfung teilweise sogar mit Jugendfreigabe durchlaufen, ohne dafür geschnitten werden zu müssen. Zwar sah das früher ganz anders aus (man schaue sich nur mal die vielen Schnittfassungen von Romeros Dawn of the Dead an), doch auch heute scheitert hin und wieder ein Film.
Der aktuellste Vertreter des Subgenres, den dieses Schicksal ereilt, ist Dead Season, der für den deutschen Markt in The Running Dead umbenannt wurde. Wie wir beim Rechteinhaber KSM auf Anfrage erfuhren, musste der Film für die FSK Keine Jugendfreigabe-Einstufung um 1:17 Minuten zensiert werden.
Interessenten, die auf eine ungeschnittene Version hoffen, müssen also warten, bis in Österreich die Uncut-Fassung mit deutscher Synchronisation erscheint. KSM sorgte in der Vergangenheit zuverlässig für derartige Abhilfe zu einem späteren Zeitpunkt.
Erstmal erscheint aber die geschnittene Fassung von The Running Dead in Deutschland. Am 10. August 2012 im Verleih und am 31. August 2012 im Handel.
Inhalt: Ein Jahr ist seit dem Ausbruch vergangen. Unsere Gesellschaft ist zusammengebrochen und die Welt im Chaos versunken. Elvis und Tweeter gehören zu den letzten Überlebenden und fliehen auf eine abgelegene Insel in der Karibik. Hier treffen sie auf eine Gruppe weiterer Überlebender, die gegen eine ganze Armee von blutgierigen Untoten kämpfen muss. Die beiden dürfen sich der Gruppe anschließen, müssen dafür aber tun, was getan werden muss... (KSM)

Quelle:  KSM
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Kommentare
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5.
27.07.2012 02:20 Uhr -
Mike Lowrey
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Moderator
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27.07.2012 00:56 Uhr schrieb Performer
schnittberichte.com
Wie wir beim Rechteinhaber KSM auf Anfrage erfuhren, musste der Film für die FSK Keine Jugendfreigabe-Einstufung um 1:17 Minuten zensiert werden.
Wie ist das zu verstehen ? Die FSK selbst gibt doch garkeine Auflagen für Kürzungen ! Meist schneiden die Label selbst und legen den Film dann zur Prüfung vor. Wer sagt also, dass die ungeschnittene Version nicht auch mit einer 18er Freigabe geprüft worden wäre ?
Die Erfahrung. KSM probiert es eigentlich immer erst mit der Uncut-Fassung und reicht danach eine geschnittene ein, von der man denkt, eine Freigabe zu erhalten. Um das zu schaffen, mussten sie die Uncut-Fassung schneiden und entfernten 1:17 Min. Auflagen der FSK gibt es keine, die erteilt nur die SPIO, Labels tappen bei der FSK oft im Dunkeln und müssen nach eigener Einschätzung zensieren. Deshalb ist der ein oder andere Anbieter auch schon in mehreren Anläufen mit Cut-Fassungen gescheitert, siehe z.B. Sunfilm mit der geschnittenen KJ-Fassung von I Spit on Your Grave, bei dem ganze 8 Prüfungen notwendig waren, bis man eine davon absegnete.
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7.
27.07.2012 05:28 Uhr -
radioactiveman
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27.07.2012 02:20 Uhr schrieb Mike Lowrey
27.07.2012 00:56 Uhr schrieb Performer
schnittberichte.com
Wie wir beim Rechteinhaber KSM auf Anfrage erfuhren, musste der Film für die FSK Keine Jugendfreigabe-Einstufung um 1:17 Minuten zensiert werden.
Wie ist das zu verstehen ? Die FSK selbst gibt doch garkeine Auflagen für Kürzungen ! Meist schneiden die Label selbst und legen den Film dann zur Prüfung vor. Wer sagt also, dass die ungeschnittene Version nicht auch mit einer 18er Freigabe geprüft worden wäre ?
Die Erfahrung. KSM probiert es eigentlich immer erst mit der Uncut-Fassung und reicht danach eine geschnittene ein, von der man denkt, eine Freigabe zu erhalten. Um das zu schaffen, mussten sie die Uncut-Fassung schneiden und entfernten 1:17 Min. Auflagen der FSK gibt es keine, die erteilt nur die SPIO, Labels tappen bei der FSK oft im Dunkeln und müssen nach eigener Einschätzung zensieren. Deshalb ist der ein oder andere Anbieter auch schon in mehreren Anläufen mit Cut-Fassungen gescheitert, siehe z.B. Sunfilm mit der geschnittenen KJ-Fassung von I Spit on Your Grave, bei dem ganze 8 Prüfungen notwendig waren, bis man eine davon absegnete.
Nein, niemand muss nach "eigener Einschätzung" was zensieren. Jeder kann den Film erst mal uncut einreichen und der Dinge harren. Verweigert die FSK eine Freigabe, was bekanntlich oft geschieht, kann man nachfragen, was zu der Verweigerung geführt hat, die Szenen schneiden und neu einreichen. Ich denke aber die meisten Labels wissen schon einzuschätzen "was geht" und schneiden daher "vorauseilend". Das spart Zeit und Kosten!
Der FSK-Stempel wird (leider) für eine wirtschaftliche Vermarktung benötigt.
Und wenn hier auch mal ne uncut-Fassung kommt (OE) werden auch die Filmfans zufrieden sein.
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21.
27.07.2012 22:19 Uhr -
Mike Lowrey
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Moderator
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27.07.2012 05:28 Uhr schrieb radioactiveman
Nein, niemand muss nach "eigener Einschätzung" was zensieren.
Doch, sehr wohl. Mehrere Label-Kontakte haben uns hier schon ihr Leid geklagt, weil sie im Dunkeln stochern müssen. Wenn deine Quelle besser ist und mich trotzdem widerlegt, beuge ich mich. Ansonsten sag ich aber: du hast Unrecht.
27.07.2012 05:28 Uhr schrieb radioactiveman Jeder kann den Film erst mal uncut einreichen und der Dinge harren.
Wurde nie angezweifelt.
27.07.2012 05:28 Uhr schrieb radioactivemanVerweigert die FSK eine Freigabe, was bekanntlich oft geschieht, kann man nachfragen, was zu der Verweigerung geführt hat, die Szenen schneiden und neu einreichen.
Mal so, mal so. Eine Garantie, dass ein Entfernen von den vage und oft nicht vollständig genannten Szenen in der Freigabe(ablehnungs)begründung, beim nächsten Mal zur Freigabe führt, ist nicht gegeben. Siehe das Beispiel mit I Spit on Your Grave [2010].
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