Max Payne als ungeschnittene Unrated Version im Free-TV
ZDF zeigt den KJ-geprüften Extended Cut vor 23 Uhr
Bekannterweise musste die Verfilmung des gleichnamigen Spieleklassikers mit Mark Wahlberg und Beau Bridges in den Hauptrollen seinerzeit von Regisseur John Moore u.a. in nahezu jeder Darstellung von Gewalt recht drastisch für die angestrebte US MPAA-Freigabe PG-13 digital nachbearbeitet respektive gekürzt werden (ein Umstand, der auch & gerade bei Fans der Spielvorlage - wie so oft - auf grosses Unverständnis gestossen ist). Mit der Heimkinoauswertung wurde dann landauf, landab die unzensierte Unrated-Fassung nachgereicht, während ein einstmals angekündigter "Gamer Dedicated Cut" nie erschienen ist.
Während man beim Bezahlfernsehen auch schon mit der härteren Unrated Version beglückt wurde, wurde im deutschsprachigen Free-TV bisher nur die Kinofassung ausgestrahlt. Das änderte sich gestern abend, als das ZDF in der Reihe seines Montagskinos bei einer angekündigten Freigabe ab 16 Jahren tatsächlich den unzensierten, KJ-geprüften Extended Cut zeigte - dabei sogar deutlich vor 23 Uhr (Sendebeginn war 22:15 Uhr) und ohne eigens vom Sender gesetzte Schnitte, wie ein entsprechender Vergleich ergab.
Anders als die privaten, werbefinanzierten Free-TV-Sender unterliegen die Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten nicht der Kontrolle der FSF (Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen), sondern prüfen sich mehr oder weniger selbst. Was dazu führt, dass man eine Ausstrahlung wie die vorliegende schonmal entgegen der Einschätzung der FSK als für 16-jährige geeignet einstuft, während es im Umkehrschluss bei FSK 16-geprüften Filmen bspw. auch vorkommen kann, dass man trotz einer Ausstrahlung nach 22 Uhr dennoch Kürzungen vornimmt (wie bei den regelmässigen Ausstrahlungen von "In 3 Tagen bist du tot!" etwa).
eigentlich nicht! das spiel (das erste) ist um welten besser.der film ist optisch nett anzusehen aber sonst ist da nichts besonderes.
und warum der film ab 18 ist kann ich auch nicht sagen.
Egal, in welcher Fassung: der Film ist einfach nur unsäglich schlecht!
Bei dem Regisseur aber auch kein Wunder.
Wenn ich daran denke, dass ausgerechnet John Moore gerade den fünften DIE HARD dreht, kommt mir das Essen wieder hoch! Der dürfte tatsächlich das Kunststück fertig bringen und einen noch schlechteren Film drehen, als es Len Wiseman mit LIVE FREE OR DIE HARD getan hat.
Anstatt einfach einen Regisseur ranzulassen, der schon vor Jahrzehnten bewiesen hat, dass er es drauf hat: Peter Hyams, Russell Mulcahy, Walter Hill, vielleicht direkt noch mal wieder John McTiernan oder Renny Harlin. Ach verdammt, ist Hollywood mittlerweile eine traurige Angelegenheit...
Tja, das macht den Film leider auch nicht besser. Ich mag Marky Mark (lol) eigentlich ganz gern in dieser Art Film, Shooter war klasse, aber hier passt er überhaupt nicht. Ein Clive Owen wäre da sicherlich die bessere Besetzung gewesen.
Ich hab reingeschaut, aber als diese Fliegenden Dämonen kamen, hatte ich keinen Bock mehr darauf, was sollten die denn ?
Im Spiel geht es um Max u. das er sich für den Tot seiner Frau u. Kind verantwortlich fühlt,
u. natürlich das er die die das gemacht haben erledigen will,
ob die jetzt durch Drogen kleine Grüne Männchen gesehen haben oder eben Dämonen, ist da nebensächlich.
Der Höhepunkt des Films ist Mila Kunis als Mona Sax. Den rest kann man getrost ignorieren.
Mir fallen auch nur wenige gute Marky Mark Filme ein. Vier Brüder war OK, aber sonst. The Happening, Planet der Affen, Italian Job, ... alles nur durchschnitts kost.
Max Payne anschauen ist wie eine ganze Packung Schlaftablettten auf einmal einnehmen.
Die armen Rentner vor der Glotze tun mir jetzt schon leid . Sie werden reihenweise ins Koma fallen...
Nix für ungut Jackie, aber gibt es eigentlich Filme die du gut findest?
Unzählige! :)
Nur kann ich mit diesem seelen- und leidenschaftslos heruntergekurbelten Mainstreamdreck nichts anfangen, der seit Jahren die Kinos überflutet (gestern zum Beispiel JOHN CARTER durchlitten, abartig schlechter Film). Ich stehe mehr auf 80er- und 90er-Hollywoodkino oder auf Sachen, die noch vorher gedreht wurden. Eben aus der Zeit, in der die Filmemacher noch Ideen und vor allem auch den festen Willen hatten, einen guten Film abzuliefern.
17.07.2012 14:16 Uhr schrieb Jack Bauer
Ich stehe mehr auf 80er- und 90er-Hollywoodkino oder auf Sachen, die noch vorher gedreht wurden. Eben aus der Zeit, in der die Filmemacher noch Ideen und vor allem auch den festen Willen hatten, einen guten Film abzuliefern.
Um Himmels Willen. Da hast du aber wirklich sehr geschickt die ganzen Hollywood-Gurken der 90er umschifft, als man dachte, dass Filme erfolgreich sein werden, wenn man nur genug CGI reinstopft. In den 90ern gabs mehr Müll aus Hollywood als in jedem anderen Jahrzehnt.
Ich bin der Meinung dass derzeit der meiste Eyecandy Müll rauskommt mit den ganzen schlechten Filmen die nur als Aufhänger für das 3D-Gimmick gedreht wurden.
Aber auch die 00er haben einen Haufen überbewerteter Obergurken gesehen...da gehen die 90er direkt noch.
Ja, war gestern auch überrascht, als ich mal reingezappt hab.
Also ist nicht davon auszugehen, dass ZDF Ärger bekommt und die den Film womöglich nochmal unrated ausstrahlen?
Btw. lief [b]Crying Freeman[/b] gestern auf Kabel 1 auch uncut (zumindest die ersten ca. 30 min., die ich gesehen habe) und dass obwohl er laut SB.com angeblich indiziert ist.
17.07.2012 14:16 Uhr schrieb Jack Bauer
Ich stehe mehr auf 80er- und 90er-Hollywoodkino oder auf Sachen, die noch vorher gedreht wurden. Eben aus der Zeit, in der die Filmemacher noch Ideen und vor allem auch den festen Willen hatten, einen guten Film abzuliefern.
Um Himmels Willen. Da hast du aber wirklich sehr geschickt die ganzen Hollywood-Gurken der 90er umschifft, als man dachte, dass Filme erfolgreich sein werden, wenn man nur genug CGI reinstopft. In den 90ern gabs mehr Müll aus Hollywood als in jedem anderen Jahrzehnt.
ciao
Besser mit CGI vollgestopft, als auf PG-13 runtergeschnibbelt. Und CGI-Bluteffektimitationen gibt es auch erst seit den 2000ern...
Naja hab gerade gestern mir auch mal John Carter angesehen und so schlecht ist der nicht, man darf sich bei so art von Filmen einfach keine erwartungshaltung aneignen. Filme mit erwartung sind welche von Meister Regiesseuren (kein plan ob das so geschrieben wird) wie Ridley, Craven, Carpenter, Cameron & Tarantino. Alles andere kann doch eh nicht mehr als Mainstream Dreck werden. Und da sich schon viele amdere Filme an der substanc von Carter bedient hatten, kennt man vieles halt auch schon :)
Soooo.... Zu Max payne uncut im Tv naja gut hab ihn eh auf Blu Ray also von daher net so wichtig.
Max Payne wurde der Vorlage nicht gerecht. Ziemlich durchschnittliche Verfilmung eines genialen Spiels.
Hätte aber auch schlimmer kommen können siehe Super Mario Bros., ein Spieleklassiker der eine der schlechtesten Verfilmungen aller Zeiten bekommen hat.
eine der schlechtesten spiel umsetzungen die es jeh gab !!
als eigenständiger thriller wehre der film echt klasse aber als max payne ist das
eine beleidigung aller fans des spiels !! da war so unmengen an potenzial drin in dem stoff aber leider ein totalreinfall als max payne.
Die Unrated hat den Film auch nicht gerettet. Der war einfach mal so sterbenslangweilig. Als Fan der ersten beiden Spiele ist mir ganz besonders aufgstp,oßen, dass (selbst die Unrated) viel zu sanft gebügelt wurde. Wo bleibt die Härte aus der Spiel? Da können auch ein gut aufgelegter Mark Wahlberg und sexy Mila Kunis und Olga Kurylenko nichts mehr retten...
Überhaupt was sollte die scheiße mit den Dämonen? Wo sind die stylischen, surrealen Traumsequenzen aus dem Spiel geblieben? Und warum zum Teufel wird erst in der Mitte des Film der Grund für seine Rache aufgedeckt? Im Spiel sieht man das gleich zu Anfang.
Immerhin hat diesmal nicht Uwe Boll den Film gedreht, das wär vermutlich noch übler ausgegangen...
Alles in allem ein Film der zwar visuell und vom Schauspielerischen überzeugt, aber leider storytechnisch weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt und mit dem Spiel nur die Namen gemien hat.
ich fand' den Film klasse, super Unterhaltung und kein Stück langweilig. Wer Spieleverfilmungen mit eben diesen messen will wird immer am Film scheitern da es m.M.n. bisher keine Verfilmung gibt die dem Spiel auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Mein Tip daher, nicht vergleichen sondern selbstständig sehen auch wenn der Titel der selbe ist.
17.07.2012 14:16 Uhr schrieb Jack Bauer
Ich stehe mehr auf 80er- und 90er-Hollywoodkino oder auf Sachen, die noch vorher gedreht wurden. Eben aus der Zeit, in der die Filmemacher noch Ideen und vor allem auch den festen Willen hatten, einen guten Film abzuliefern.
Um Himmels Willen. Da hast du aber wirklich sehr geschickt die ganzen Hollywood-Gurken der 90er umschifft, als man dachte, dass Filme erfolgreich sein werden, wenn man nur genug CGI reinstopft. In den 90ern gabs mehr Müll aus Hollywood als in jedem anderen Jahrzehnt.
ciao
Besser mit CGI vollgestopft, als auf PG-13 runtergeschnibbelt. Und CGI-Bluteffektimitationen gibt es auch erst seit den 2000ern...
Ok, wenn man es nur auf harte Filme beschränkt, waren die 90er definitiv besser. Aber Hollywoodkino generell war in den 00ern besser als in den 90ern.
17.07.2012 17:53 Uhr schrieb killerffm
Filme mit erwartung sind welche von Meister Regiesseuren (kein plan ob das so geschrieben wird) wie Ridley, Craven, Carpenter, Cameron & Tarantino.
Tarantino ein 'Meister Regiesseur'??? Hihihohohaha...
Selten so gelacht....
17.07.2012 14:14 Uhr schrieb Paratrooper
Max Payne anschauen ist wie eine ganze Packung Schlaftablettten auf einmal einnehmen.
Die armen Rentner vor der Glotze tun mir jetzt schon leid . Sie werden reihenweise ins Koma fallen...
Stimmt :D
Ich habe bis jetzt 7mal versucht den Film zu schauen und bin ungelogen JEDESMAL eingepennt xD
jetzt habe ich es aufgegeben.
An der Besetzung des Films störte mich am meisten die Figur des Jim Bravura.
Im Spiel ist das ein übergewichtiger, übellauniger Kerl mit Brille um die 50. Somit ist Ludacris da völlig fehlplatziert.
Statt den Schritt des ZDF zu honorieren, wird sich nur darüber ausgelassen, wie schlecht der Film an sich doch sei - aber wehe, es wäre etwas gekürzt worden, dann hätte man wieder genug Stoff, um sich darüber aufzuregen.
Statt den Schritt des ZDF zu honorieren, wird sich nur darüber ausgelassen, wie schlecht der Film an sich doch sei - aber wehe, es wäre etwas gekürzt worden, dann hätte man wieder genug Stoff, um sich darüber aufzuregen.
Bei einem Film, der der Mehrzahl der SB'ler gefällt, wäre der positive Schritt des ZDF so gut wie garantiert im Fokus der Argumentationen gewesen.
Bei einem Film, der jedoch der Mehrzahl der SB'ler nicht gefällt, gerät die Diskussion über die Qualität des Films selbst in den Vordergrund. Das kann man doch wirklich niemandem verdenken. Es ist allemal besser, als wenn komplett am Film vorbei diskutiert wird.
Die Vorlage ist natürlich außer Frage für mich eins der besten Actionspiele bzw eine der besten Actionreihen. Der Film hatte durchaus Potenzial, an den Schauspielern lags definitiv nicht, aber das Drehbuch hat doch sehr große Schwächen. Eine durchschnittliche Spielverfilmung, es gibt mehr als genug schlechtere.
Aber auch ein dickes Lob an das ZDF, so sollte das immer sein. Mal sehen was die Zukunft bringt...
Die Einleitung beginnt mit dem Satz: "Bekannterweise musste die Verfilmung des gleichnamigen Spieleklassikers mit Mark Wahlberg und Beau Bridges in den Hauptrollen seinerzeit von Regisseur John Moore u.a. in nahezu jeder Darstellung von Gewalt recht drastisch für die angestrebte US MPAA-Freigabe PG-13 digital nachbearbeitet respektive gekürzt werden (ein Umstand, der auch & gerade bei Fans der Spielvorlage - wie so oft - auf grosses Unverständnis gestossen ist)."
Von "drastischen Nachbearbeitungen" kann doch keine Rede sein. Der Film war als PG13 geplant und gedreht worden. Er bekam ursprünglich zwar ein R-Rating vond er MPAA, das wurde aber nach leichten Veränderungen bei einer Neuvorlage in ein PG13 geändert. Dass dabei nicht "drastisch" weggeschnitten oder nachbearbeitet wurde, liegt in der Natur der Sache (kein Regisseur mit "PG13"-Auftrag wird blutige Gewalttätigkeiten filmen) -- und ist vor allem durch Aussagen von Regisseur Moore belegt, der zu Protokoll gab, dass alibimäßig nur kleinste Kleinigkeiten entfernt wurden, damit man der MPAA pro forma eine "neue" Schnittfassung vorlegen kann.
17.07.2012 14:16 Uhr schrieb Jack Bauer
Ich stehe mehr auf 80er- und 90er-Hollywoodkino oder auf Sachen, die noch vorher gedreht wurden. Eben aus der Zeit, in der die Filmemacher noch Ideen und vor allem auch den festen Willen hatten, einen guten Film abzuliefern.
Um Himmels Willen. Da hast du aber wirklich sehr geschickt die ganzen Hollywood-Gurken der 90er umschifft, als man dachte, dass Filme erfolgreich sein werden, wenn man nur genug CGI reinstopft. In den 90ern gabs mehr Müll aus Hollywood als in jedem anderen Jahrzehnt.
ciao
Sorry, aber das ist meiner persönlichen Meinung nach absoluter Unfug! Die 90er liegen um Lichtjahre vorne, was qualitativ anständige Filme angeht. Wirklich schlimm wurde es doch erst in den 00er-Jahren, oder welche großen Blockbuster fallen Dir nun ein, die völlig mit CGI vollgestopft sind und dabei jegliche Handlung, Figurenentwicklung, Spannung etc. vergessen.
Und Deine Aussage, die Leute haben sich in den 90ern gedacht, Filme werden schon erfolgreich sein, wenn man nur genug CGI reinpackt, passt meiner Ansicht nach P-E-R-F-E-K-T auf all die Jahre, die nach der Jahrtausendwende kamen.
17.07.2012 17:53 Uhr schrieb killerffm
@Jack Bauer
Naja hab gerade gestern mir auch mal John Carter angesehen und so schlecht ist der nicht, man darf sich bei so art von Filmen einfach keine erwartungshaltung aneignen. Filme mit erwartung sind welche von Meister Regiesseuren (kein plan ob das so geschrieben wird) wie Ridley, Craven, Carpenter, Cameron & Tarantino. Alles andere kann doch eh nicht mehr als Mainstream Dreck werden. Und da sich schon viele amdere Filme an der substanc von Carter bedient hatten, kennt man vieles halt auch schon :)
Als erstes: ich fand JOHN CARTER wirklich ganz, ganz furchtbar! Ein unglaublich langweiliger Film mit unglaublich langweiliger "Handlung" (vorhersehbar bis zum Erbrechen!), unglaublich langweiligen Schauspielern und - ja, auch das! - unglaublich langweiligen Effekten.
JOHN CARTER ist doch ein Paradebeispiel für die Äußerung von Doc Idaho, der die 90er ernsthaft mit Filmen in Verbindung bringt, die nur möglichst viel CGI zu bieten haben wollten, um damit die Massen ins Kino zu locken. Gerade so ein Film ist JOHN CARTER. Wir verlassen uns mal auf ein paar protzige Effekte und hoffen, dass keiner merkt, wie extrem dumm und vorhersehbar und verzichtbar unser Film ist.
Und klar, wenn ich so ganz ohne hoffnungsvolle Erwartungen ins Kino gehe, dann mag ich noch dem größten Schrott was abgewinnen können. Aber wo kommen wir denn hin, wenn man wirklich gar nichts mehr erwarten darf?! Stimmt, genau da hin, wo wir jetzt sind: es muss schon ein Ridley Scott oder Christopher Nolan oder James Cameron oder Quentin Tarantino kommen, damit man bei einem Blockbuster noch hohe Erwartungen haben darf. Und das sind - mit Ausnahme von Nolan - alles Regisseure, die schon weit vor der Jahrtausendwende, teilweise schon vor vielen Jahrzehnten tolle Filme abgeliefert haben.
Was aber ist mit dem Regienachwuchs in Hollywood? Wenn der wirklich aussieht wie Len Wiseman oder John Moore, dann gute Nacht!!!
@Jack Bauer,
präziser könnte selbst ich die momentane Story-Krise net ausdrücken.
Denn: alles was Hollywood derzeit bietet sind bloss abgestumpfte,vorhersehbare,CGI-Remakes/Sequels mit hohem Budget. Deshalb verstehe ich auch nicht,weshalb so völlig banale Sequels wie Fast &Furios 5 ,Die Hard 4 und MI: 4 so in den Himmel gelobt werden. Hängt womöglich damit zusammen,dass die gesamte Jugend dank Computer immmer mehr abstumpft.
Leider ist nur noch auf Ausnahmeregisseure Verlass.
du hast Guy Ritchie vergessen. Dessen Filme simd natürlich absolut "british", aber haben immer eine gewisse Raffinesse drin, die auch Gurken-Schauspielern wie Jason Statham oder Gerard Butler einiges abverlangen.
Und Tarantino ist so eine Sache: Lange Zeit war sein Grindhouse-Ansatz sehr gut. Hat sogar dazu geführt, dass er nackte Möpse zur Prime-Time zeigen konnte (Four Rooms). Was er sich aber mit Inglorous Basterds geleistet hat, ging völlig daneben. Enzo Castellari hat eine Trash-Sleaze-Perle mit dem Vorbild abgeliefert, aber Tarantino, statt den Film eine "abgedrehtere" Note im Remake zu geben, hat den Film eher hollywood-homogenisiert, sodass vom bereits"abgedrehten" Vorbild, eher eine Weichspüler-Version geblieben ist.
Ich befürchte, Tarantino hat seinen Biss verloren.
Ja, um den selbsternannten Meister-Regisseur wie Tarantino kapiere ich auch den entstandenen Überhype auch nicht. Er hat paar gute Filme gedreht, was ihm aber nicht das Recht gibt sich als Genie zu bezeichnen. Inglourios Bastreds fand ich z-B. unterhaltsam-- nicht mehr und nicht weniger.
Er ist sehr sehr weit von wirklichen Genies wei Nohlan, Cameron, Bay, entfernt.
18.07.2012 11:46 Uhr schrieb Xaitax
Ja, um den selbsternannten Meister-Regisseur wie Tarantino kapiere ich auch den entstandenen Überhype auch nicht. Er hat paar gute Filme gedreht, was ihm aber nicht das Recht gibt sich als Genie zu bezeichnen. Inglourios Bastreds fand ich z-B. unterhaltsam-- nicht mehr und nicht weniger.
Er ist sehr sehr weit von wirklichen Genies wei Nohlan, Cameron, Bay, entfernt.
diese dummen dummen produzenten , die wirklich einzigste logische wahl des regiseurs haben die einfach verpennt !!! ich hoffe mal ihr wisst alle wer gemeint ist.
der einzige der in frage hätte kommen sollen !!!
18.07.2012 11:46 Uhr schrieb Xaitax
Ja, um den selbsternannten Meister-Regisseur wie Tarantino kapiere ich auch den entstandenen Überhype auch nicht. Er hat paar gute Filme gedreht, was ihm aber nicht das Recht gibt sich als Genie zu bezeichnen. Inglourios Bastreds fand ich z-B. unterhaltsam-- nicht mehr und nicht weniger.
Er ist sehr sehr weit von wirklichen Genies wei Nohlan, Cameron, Bay, entfernt.
Naja, dass Tarantino sich selbst als Genie bezeichnet hab ich aber noch nie gehört. Und dass Bay mal nen richtig guten Film gemacht hat, liegt auch schon länger zurück. Momentan kommt da auch nicht mehr als "Special-Effects-Handlungsverdünnisierer".
Man sollte einen Film, der auf einem Spiel, und ein Film, der auf einem Buch basiert,
auseinander dividieren. Man wird nie beide Seiten zufrieden stellen können. Ich bin kein Spieler und finde Max Payne gut gemacht. Er schlurft mit stoischer und ausdrucksloser Mine durchs Bild, macht das, was er muss und das mit einem urbanen
ehrlichen Ernst. Allein, wie er die Waffe hält, oder im Keller sitzt und Mordfälle bearbeitet. Ohne Worte Gangster niedermacht. Die wahnsinnig coolen Bilder in Super
Slow Motion ( Beugt sich nach hinten, Pump - Gun gerade nach oben, schießt über seinen Kopf, als ob er seine Waffe anbetet, als wäre sie ein Phallus - Symbol ) Herrlich.
Kurzweilig. Intelligenzfrei. Ein Bierfilm für Kerle ;).
Also Max Payne ist definitiv eine der besseren Spielumsetzungen. Da gibts um Klassen schlechtere.
Mich würde mal intressieren woran ihr einen guten Film festmacht. Das es in Max Payne wie auch in den Spielen eigentlich um die Story und Atmosphäre geht, scheint irgendwie an jedem vorübergegangen zu sein. Die stylischen Ballereien sind zwar auch Bestandteil des Spiels aber so etwas vom Film zu erwarten find ich doch etwas unpassend.
Ich denke ein Max Payne Verschnitt im Stil von Die Hard 4 wäre dem Spiel noch weniger gerecht geworden.
So ist ein düsterer Thriller mit guter Story und geilem Showdown rausgekommen. Das kriegen die wenigsten gebacken heutzutage. Ausser Nolan, finde ich. Sehr geile Batman Umsetzungen. Freu mich auf den nächsten Film.
@Berber667
Corrupter- Im Zeichen der Korruption. Realistisch und kompromisslos. Absolut geiler Film mit Marky.
Ebenso wie" The Big Hit". Amüsante Actionkomödie von John Woo. Auch sehr zu empfehlen!!
Abgesehen von Transformers-Filmen presste er im Actionbereich seinen eigenen Stempel,der bisher niemandem zu toppen gelang.
Schade allerdings auch, dass Paul Verhoven keine Blockbusters mehr dreht,seine paar sind unvergesslich. Sein Schützling Jan DeBont hatte auch bisher nur zwei absolute Knaller.
Ach der Film der aussah wie Max Payne war Payback mit Mel Gibson, der hätte eher den Titel verdient, als der Wahlberg-Film, wobei ich diesen auch ganz nett fand, wenn er nicht eben den Spiele-Titel tragen würde.
Ich verstehe die Defintion von Langweile mancher Leute hier nicht. Die würden wahrscheinlich auch einen Film wie "Drive" oder "Die 12 Geschworenen" langweilig finden.
@jack: Also ich bin ja echt größtenteils Deiner Meinung, aber manchmal empfinde ich Deine Einstellung als etwas zu emotional fixiert bzw. unflexibel.
Ganz ehrlich, hieße der Film nicht Max Payne, hätte ich persönlich gar nicht soooo viele Kritikpunkte.
Er käme zwar nicht an ähnlich angesiedelten Streifen des Noir-Genres vorbei, aber er bietet dennoch ein paar gelungene Szenen.
Ich zähle mich zu einem Fan der Spiele und bin dennoch der Meinung, daß man es hier, trotz des großen Namens und des damit einhergehenden schweren Erbes, mit einem recht passablen Film zu tun hat
Leider - und das ist meiner Meinung nach der schwerwiegendste Kritikpunkt - legt das Skript an der größten Stärke des Spiels, bei der nicht im entferntesten Handlungsbedarf bestand, Hand an. Der Geschichte.
Viele Details/ Abläufe der genial vetrackten, alptraumhaften Ursprungs-Story liegen brach. Aspekte die das Spiel erst so überragend machten.
Hier wurde zu viel eingegriffen, als es nötig gewesen wäre.
Dieser Punkt stört mich wirklich und da verstehe ich auch alle Kritiker.
Dennoch versuche ich fair zu bleiben und dem Film seine gelungenen Eigenschaften zu attestieren.
In punkto Action und Pacing kann ich dem Film eigentlich nicht wirklich große Vorwürfe machen.
Ein klein wenig mehr hätte vllt. gut getan, aber gerade ein eventuell häufigerer Gebrauch von Super-Slow-Mo-Einlagen - die im Game das neue, essentiell ultraspaßige Spielelement überhaupt bedeuteten - würden sich im Film doch sehr schnell abnutzen...man schaut ja schließlich zu und zockt net selbst.
Die (zugegeben) wenigen Actionsequenzen und die genial düstere Optik haben Stil und Wucht...vor allem halte ich dem Film zu Gute, daß er keine ultra-stylishen-Jason-Bourne-Epileptiker-Wackeldackelkameraeinstellungen bietet.
Des weiteren punktet der Film mit guten Darstellern, deren Charaktere sicherlich nicht denen des Spiels gerecht werden können, da das Skript ihnen nicht genug Tiefe verleiht.
Dennoch, talentierte, gestandene Schauspieler in einer Spielverfilmung sind nun wirklich keine Selbstverständlichkeit.
Naja, eine 1:1 Umsetzung hätte ich selbstverständlich wie so oft viel genialer gefunden.
Aber den Mut bzw. den Sachverstand und vor allem die Empathie bringt in der Filmindustrie halt leider niemand mit...weder die Regisseure und noch weniger die Produzenten.
Ich persönlich wüsste nicht eine einzelne Filmumsetzung, die ich als Fan abgesegnet hätte.
Es gibt deutlich beschissenere Filme...vor allem Spielverfilmungen (Wing Commander, Alone In The Dark, Mortal Kombat, Resident Evil, AVP uiuiuiuiui)
Resident Evil und AVP 1 haben meiner Meinung nach eh viel zu viele Anhänger...mir völligst unverständlich.
Zum Rating:
Daß ein PG13 bei der Max Payne-Thematik halt den Unfug des Jahrhunderts darstellt, ist in keiner Sekunde von der Hand zu weisen.
Die düstere Geschichte lässt es einfach nicht zu, entbehrt der Film auch dem übermässigen Gebrauch von Schimpfwörtern und/oder allzu drastischer Gewaltdarstellungen.
Dennoch ist es schön zu sehen, daß die stimmigere Ursprungs-Schnitt-Fassung ...ähh pardon "Unrated"-Fassung umsonst auf einem öffentlich rechtlichen Sender ausgestrahlt wurde...war Max Payne doch einer der ersten Filme, deren Alternativ-Fassung nur auf BluRay erhältlich war.
So viel getippt, alter...scheiß Selbstablenkung während der Klausurenphase :D
"Der dürfte tatsächlich das Kunststück fertig bringen und einen noch schlechteren Film drehen, als es Len Wiseman mit LIVE FREE OR DIE HARD getan hat."
Wer so einen Filmgeschmack hat, sollte lieber schweigen.
Ich wurde selten so unterhalten wie damit!
Na gut vielleicht liegts auch an mir, halte ja auch Game of Thrones für infantilen Bullshit.
Was erlauben ZDF...? Vielleicht wollen die langsam den alten Mief aus dem Sender jagen. lol
Die TV Spielfilm kommentiert den Film so:
"Regisseur John Moore ... Ist weniger am sarkastischen Humor der Computerspielvorlage interessiert, sondern mehr an der fazinierenden Albtraumwelt moderner Neo-Noir-Krimis a la "Sin City" oder "Hit Man". Furiose Bleigewitter und einen bösen Kommentar zum "Krieg gegen den Terror" gibt`s gratis dazu."
Werd jetzt auf alle Fälle mal des öfteren die Rentnerkanäle durchforsten!
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