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Warner zieht Filmtrailer von Gangster Squad zurück
Nach Schießerei bei Batman-Vorführung
Nach dem Massaker bei einer Mitternachts-Vorführung des neuesten Batman-Films The Dark Knight Rises in einem Kino in Aurora, Colorado, am 20. Juli, bei dem 12 Menschen starben, zieht Warner Brothers nun weitere Konsequenzen. Nachdem zunächst bereits die Premiere in Paris und sämtliche Interviews mit den Darstellern abgesagt wurden, hat sich nun jemand an den Trailer zum Film Gangster Squad (ebenfalls im Verleih von Warner Brothers) erinnert, der in den US-Kinos teilweise auch vor den Vorführungen von The Dark Knight Rises lief.
Im Trailer des starbesetzten Gangster-Dramas, der erstmals am 9. Mai 2012 veröffentlicht wurde, gibt es eine Szene, in der mehrere Männer in einem Kinosaal hinter der Leinwand Aufstellung nehmen und mit Schnellfeuer-Gewehren in den Zuschauerraum schießen. Es ist auch kurz zu sehen, wie das Publikum in Panik gerät. Wegen dieser Szene haben die Verantwortlichen von Warner nun den Trailer vorübergehend aus allen US-Kinos sowie von diversen Webseiten entfernen lassen. So ist der Trailer z.B. momentan nicht mehr auf der Trailerseite von Apple und der offiziellen Internetseite des Films zu finden. Auf anderen Seiten im Internet kann man sich den Trailer hingegen aktuell noch problemlos anschauen, unter anderem auch bei Youtube. Die Marketing-Abteilung von Warner Brothers arbeitet nun fieberhaft an der Fertigstellung eines zweiten Trailers, welcher die Szene mit der Kino-Schießerei nicht mehr enthalten wird. Dieser soll innerhalb der nächsten Woche an die Kinos ausgeliefert werden.
Laut Informationen der Bild-Zeitung überlegt man sogar, die entsprechende Szene ganz aus Gangster Squad zu streichen oder zumindest zu überarbeiten. Dazu wäre eventuell eine Verschiebung des US-Kinostarts notwendig, der aktuell noch für den 7. September terminiert ist. Ob es diese Überlegungen wirklich gibt, lässt sich derzeit nicht sicher sagen, da die Bild-Zeitung keine Quelle nennt. Es könnte sich daher um reine Spekulation des Blattes handeln.
Inhalt: Los Angeles 1949: Der skrupellose Gangsterboss Mickey Cohen (Sean Penn) aus Brooklyn beherrscht die Stadt und sahnt bei allen illegalen Geschäften ab: Drogen, Waffenhandel, Prostitution. Wenn es nach ihm ginge, würde er auch bei jeder Pferdewette westlich von Chicago seinen Anteil kassieren. Mickeys Imperium gründet sich nicht nur auf die von ihm bezahlte Schlägertruppe – auch die Polizei und die Politik tanzen nach seiner Pfeife. Das reicht, um selbst die unerschrockensten, mit allen Wassern gewaschenen ehrlichen Cops einzuschüchtern ... außer vielleicht eine kleine geheime Einheit von Außenseitern des LAPD unter der Leitung von Sgt. John O’Mara (Josh Brolin) und Jerry Wooters (Ryan Gosling), die Cohen gemeinsam von seinem Thron stürzen wollen. (Warner Bros.)

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Kommentare
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22.07.2012 08:41 Uhr -
deNiro
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Auch hier wird wieder nur über das Verbieten oder Nicht verbieden, oder verschärfen von Waffengesetzen diskutiert.
Auch wenn derzeit nur spekuliert werden kann, welche Motivation der Killer gehabt hat, so muss man kein Hellseher sein um zu erkennen das in seinem Leben nicht alles optimal gelaufen sein kann. Die Fragen die man sich stellen sollte sind vielmehr, warum hatte der Täter soviele Waffen im Haus und warum hat das niemand hinterfragt. Wo waren die Eltern, wo die Freunde, Wo war die Gesellschaft? Warum hat WIEDER niemand etwas gemerkt? Einem wehrlosen Menschen mit einer Waffe direkt ins Gesicht zu schiessen, zeugt von einer Abgestumpftheit die mit normalen Menschenverstand nicht zu erfassen ist.
Ich meine man sollte die Diskussion nicht nur auf die Waffen, Spiel, Filme fokusieren, sondern einen kritschen Blick auf die heutigen Gesellschaftformen werfen!
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32.
22.07.2012 10:50 Uhr -
Oberstarzt
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@Doktor Trask:
Da muss man aber schon die Relationen sehen zu dem, was in den USA möglich ist (besagte Anzahl an Waffen) und was hier. Und McCoys Aussage las sich halt so, als ob das, was dem Täter in den USA möglich war, auch hier ohne Probleme zu schaffen sein könnte.
Und auch die Behauptung: Wer in Deutschland eine Waffe will, bekommt sie auch, ist mir Verlaub; Dummes Geschwätz. Es ist mit Nichten so. Am einfachsten wäre es in einen Schützenverein zu gehen, aber da fängt man auch erstmal kleinkalibrig an, und bis man eine scharfe Waffe bekommt, vergehen zumindest mal Monate. Eine andere Möglichkeit wäre es noch einen Jagdschein zu machen, das allerdings eine langwierige Prozedur ist und auch nicht zum Erwerb von automatischen/halbautomatischen Waffen oder Faustfeuerwaffen berechtigt. Es ist wesentlich schwieriger an Waffen in Deutschald zu kommen, als in den USA.
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38.
22.07.2012 12:49 Uhr -
Don Corleone
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22.07.2012 11:19 Uhr schrieb ShadowDuke
22.07.2012 09:49 Uhr schrieb Kurisuteian
Also die NRA (US-Waffenlobby) ist ja der Meinung, dass wenn das restliche Publikum auch Waffen hätte, es weniger Tote gegeben hätte. Soviel zu US-Waffenvernarrtheit.
das ist halt typisch die Lobby ...
aber letztens wurde in den USA ja auch ein Casino überfallen von 2 Leuten, und ein Gast hatte ne Waffe und hat einfach auf die beiden geschossen bis sie abgehauen sind, und niemand wurde überfallen ;)
Und in einem Internetcafe hat ein Rentner zwei bewaffnete Räuber in die Flucht geschossen. Bei sowas freut sich die NRA immer.
Und es wäre sogar logisch sofern man annimmt das die Menschen die dann eine Waffe haben rational handeln und sich nicht gegenseitig über den Haufen schießen.
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41.
22.07.2012 13:42 Uhr -
radioactiveman
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22.07.2012 08:41 Uhr schrieb deNiro
Auch hier wird wieder nur über das Verbieten oder Nicht verbieden, oder verschärfen von Waffengesetzen diskutiert.
Auch wenn derzeit nur spekuliert werden kann, welche Motivation der Killer gehabt hat, so muss man kein Hellseher sein um zu erkennen das in seinem Leben nicht alles optimal gelaufen sein kann. Die Fragen die man sich stellen sollte sind vielmehr, warum hatte der Täter soviele Waffen im Haus und warum hat das niemand hinterfragt. Wo waren die Eltern, wo die Freunde, Wo war die Gesellschaft? Warum hat WIEDER niemand etwas gemerkt? Einem wehrlosen Menschen mit einer Waffe direkt ins Gesicht zu schiessen, zeugt von einer Abgestumpftheit die mit normalen Menschenverstand nicht zu erfassen ist.
Ich meine man sollte die Diskussion nicht nur auf die Waffen, Spiel, Filme fokusieren, sondern einen kritschen Blick auf die heutigen Gesellschaftformen werfen!
Richtig, man denke an die Sache in Karlsruhe kürzlich. Ein alter Mann, 54, auf Harz 4,
drohende Obadachlosigkeit........... Der war doch schon tot, nur noch nicht begraben. Was sollen in so einem Fall Gesetze ändern? Allenfalls das Gewissen der Bürger beruhigen.
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42.
22.07.2012 14:00 Uhr -
Don Corleone
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22.07.2012 11:13 Uhr schrieb Doktor Trask
@Kurisuteian & Oberstarzt
So habe ich das auch verstanden und es ist ja in der Tat so das immer die gleichen Reflexe von immer den gleiche Leuten kommen, das bei uns Deutschen die meisten Amokläufe mit legalen Waffen begangen wurden sind (die Schulschießereien sogar allesamt und auch der im Krankenhaus von 2010 der von einer Frau begangen wurde)stimmt zwar aber man muß auch bedenken das es in den USA da bei so manchen Fall ein wenig anders aussah.
Und selbst wenn man Waffen verbietet oder extrem reguliert wie im Vereinigten Königreich oder in Deutschland, so gibt es immer noch genug Möglichkeiten viele Menschen zu verletzten oder zu töten.
Zum einen sind da natürlich illegael Waffen, an die kommt man sehr viel einfacher ran als an legale. In Berlin bekommt man beispielsweise eine AK 47 für 1.000 Euro und Handgranaten für 60, solche Waffen bekommt man legal nicht.
Und man braucht ja auch gar keine Schusswaffen um ein Blutbad anzurichten. Beim Amoklauf von Ansbach hatte der Täter ein Beil, zwei Messer und drei Molotowcocktails als Waffen genutzt. Es gab sieben Verletzte, zwei davon schwer und es war reines Glück das es keine Toten gab.
1954 hat William Unek in Belgisch Kongo 21 Menschen mit einer Axt getötet, 1957 hat er weitere 36 Menschen ermordet. Er hat fünf mit einer Axt getötet, einen mit einem Messer erstochen, drei verbrannt und ein Opfer erdrosselt, macht insgesammt 31 von 57 welche mit ohne Schusswaffen getötet wurden. Das sind mehr als bei jedem deutschen Schulmassaker.
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55.
22.07.2012 16:36 Uhr -
Kerry
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22.07.2012 16:05 Uhr schrieb Don Corleone
22.07.2012 15:49 Uhr schrieb Doktor Trask
@DonCorleone
Ja die Lokalpolitiker, das die Ärger machen können haben Mönchengladbacher ja nach Erfurt schmerzlich erfahren müßen,da hatte der Oberbürgermeister sich ja gegen Lan-Partys, Verkaufsbörsen, Messen und co. ausgesprochen - Zitat: "Für Schund und Dreck ist in dieser Stadt kein Platz mehr". Seitdem gab es hier in öffentlichen Gebäuden sowas auch nicht mehr, in Privateinrichtungen ginge das zwar schon aber das ist so teuer das man niemanden findet der das tragen mag.
Hört sich ja übel an, profilierungssüchtige Lokalpolitiker haben schon immer Probleme gemacht. Mal schauen ob jetzt ein paar lokale Kinoaufführungen dran glauben müssen.
Hierfür fehlt jede Rechtsgrundlage. Kinos befinden sich (fast) ausschließlich in Privatbesitz, den lokalen Behörden haben auf das Filmprogramm legaler (Jugendschutz, Verwertungsrechte, evtl. Einschränkungen bzgl. eines Feiertages) Filme keinerlei Einflußmöglichkeit.
Dennoch wird der neue Batman unter diesem Drama zu leiden haben. Bei manchen dürfte sich sich ein flaues Gefühl in der Magengrube einstellen, welches von einem Besuch des Films abhalten könnte. Ebenso wird der Name des Films auf Ewigkeit mit diesen Ereignissen verbunden bleiben.
Evtl. werden einige unabhängige Kinobesitzer aus eigenem Antrieb auf eine Aufführung verzichten. Was ich für eine respektable jedoch nicht zwingende Entscheidung halte.
Letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden, ob er nach diesem Massaker den Film noch besuchen möchte oder nicht.
Bei mir persönlich hat der Respekt vor den Opfern Vorrang, ich verzichte. Eben weil hier nicht einfach gesagt werden kann "Es ist nur ein Film". Die Toten sowie das Leid sind sehr real.
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56.
22.07.2012 16:45 Uhr -
Mitarbeiter831
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Es ist aber trotzdem Total sinnlos irgendwelche Filme und Trailer zu zensieren. Denn wenn ich als Hobbyamokläufer Filme in meinen Regal suche, die geeignete Szenarien für eine Bluttat bieten, finde ich mehr wie genug. So müsste man aber auch Bücher, Games und andere Medien verbieten die ähnlich verückten Stoff beinhalten.
Wahrscheinlich wahr diese Schreckenstat reiner Hass gegen die Konsum oder die Filmgesellschaft. Ein Frühwarnsystem einzurichten geht nicht da die Menschen in kein bestimmtes Muster fallen. Die Vergangenheit hat oft gezeigt das es oft der Bruttonormalverbraucher ist, der sich noch nie was zu Schulden kommen hat lassen. Habe selber jahrelang im psychisch sozialen Bereich gearbeitet und muss sagen die Mehrzahl der Menschen da, ist zwar ziemlich verstört und gebrochen aus irgendwelchen schlimmen Erlebnissen oder Krankheiten aber zu 99,9 % nicht in der Lage jemand anderen Leid zuzufügen.
Zu sagen die Gesellschaft ist daran Schuld, weil die Menschen in ihren Umfeld nicht auffielen ist deswegen nur bedingt richtig. Wie sollen Menschen auffallen die sich mit ihren Hass zurückziehen und im geheimen irgendwelche Pläne austüffteln, ihre Wohnung verkabeln, damit wie in "Gesetz der Rache" das SWAT Team in die Luft fliegt.
Das ist alles total verückt und nicht mehr durchschaubar. Es sind auch nicht die Waffengesetze die schießen sondern der Mensch der schießt.
Es sollten lieber die tieferliegenden Gründe zu beseitigt werden, die Menschen erst dazu bringen sich zurückzuziehen. Und die liegen meines Erachtens in der schnelllebigen Zeit in der wir angekommen sind, in der haste was, biste was Zeit. Gefressen oder gefressen werden das ist doch die unausgesprochene Devise. Für Probleme gibts keine Hilfe und Liebe mehr, sondern ne Tablette vom Arzt.
Nur und nur so können wir die Gesellschaft vorm weiteren Abbau bewahren und das ganz ohne Zensur^^
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58.
22.07.2012 16:56 Uhr -
mondkrank
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@Doktor Trask & Don Corleone
Waffen sind Tötungswerkzeuge und selbstverständlich gehört deshalb eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema dazu. Selbst wenn richtigerweise festgestellt wurde, dass die zunehmende Vereinsamung, Ausgrenzung und Isolation von Individuen unserer heutigen Gesellschaft die treibende Kraft hinter diesen Wahnsinnstaten sind, so bleibt doch der Fakt bestehen, dass eine leichtere Verfügbarkeit von Waffen, auch deren häufigeren Einsatz begünstigt. Da helfen auch eure spektakulär hanebüchenen Vergleiche wenig. Der Unkraut Flammenwerfer… Jesus! Warum lockern wir die Drogengesetze nicht gleich mit, wegen der Klebeschnüffler, ihr versteht?
Ob 1957 Leute zusätzlich mit einem Eierbecher massakriert oder einer Serviette stranguliert wurden, ist doch als Beweisführung, dass Waffen eine untergeordnete Rolle bei Tötungen von Menschen spielen, wenig stichhaltig. Anders als Unterhaltungsmedien, denen ein ursächlicher Zusammenhang, wenn überhaupt, erst noch nachgewiesen werden muss, liegt dieser bei Tötungsdelikten mit Schusswaffen naturgemäß auf der Hand. Jetzt eine Scheindiskussion zu beginnen, dass das ja auch alles ohne Schusswaffen möglich sei, ist doch völlig am Thema vorbei und hat mehr mit Lobbyismus, als mit einer kritischen Beleuchtung der wirklichen Zusammenhänge zu tun. Sicher gibt es genügend Sportschützen, die sehr verantwortungsvoll mit ihren Waffen umgehen, aber im Gegensatz zu der geistigen Gesundheit der Menschen, lässt sich Waffenbesitz leichter kontrollieren, darüber kann man auch mal einen Gedanken verschwenden.
Dann dieser Schulhof Klassiker, dass wer an eine Waffe kommen will, dies auch jederzeit könne (GRUNZ) und der Doktor packt für nen Fuffi sogar noch eine Bombe drauf und geht mit Don Corleone Dynamit-Fischen. Dass es Alternativen zum Töten von Menschen gibt, ist soweit jedem bekannt, aber dies als Argument anzuführen, Schusswaffen aus dem diesbezüglichen Fokus zu nehmen, ist dann doch eher weit hergeholt.
Sicher sind Schusswaffen nur ein Teil des Bildes, aber vor dem Hintergrund dieser Tragödie so eifrig mit dem Waffenschwarzmarkt und angeblichen McGyver Skills im Bombenbau zu kokettieren und dazu noch die mit Abstand hanebüchensten Vergleiche rauszuhauen, die ich in diesem Zusammenhang jemals gelesen habe, ist schon übel.
Grüße mond
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70.
23.07.2012 13:02 Uhr -
Don Corleone
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23.07.2012 09:33 Uhr schrieb Kerry
22.07.2012 18:16 Uhr schrieb locdog69
22.07.2012 16:56 Uhr schrieb Kerry
@locdog
Bzgl. der Waffengesetze:
je weniger von diesen Dingern im Umlauf sind, desto besser. Aus meiner Sicht können Waffengesetze gar nicht streng genug sein; für eine Privatperson gibt es keinerlei Grund, so ein Ding zu Hause zu haben. Die zeiten des Wilden Westens sollten vorbei sein.
Sekbstverständlich können Amokläufe durch noch so strenge Gesetze nicht verhindert werden. Sie können jedoch erschwert werden, was ebenso unbestreitbar sein dürfte.
Was willst du an den Gesetzen noch verstärken? Du kannst Veranstaltungen mit großen Menschenaufkommen besser überwachen, aber den Menschen nicht mehr.
Wir sind jetzt schon an der Grenze zum Überwachungsstaat angelangt.Und die Leute alle paar Jahre zum psychischen Check zum Arzt schicken? Ich sehe jetzt schon wieder eine große Gruppe die sich dadurch in ne Ecke geschoben fühlt.......
Man könnte z.B. konsequent sämtlichen Privatbesitz von Waffen verbieten. Einfach und effektiv, ohne Ausnahmen. Schützenvereine müssten diese Dinger dann nachweisbar 24h bewacht aufbewahren.
Gut, wenn wir alles verbieten, was zum einem gefährlich ist oder sein kann und gleichzeitig keine Existenzberechtigung außer Spaß zu machen hat. Dann fordere ich ein Verbot von Tabak, Alkohol und Motorrädern. Deutlich mehr Menschen werden durch alkoholisierte Personen getötet als durch solche Typen wie diesen Jocker-Verschnitt. Und durch Passivrauchen sterben jährlich Zehntausende. Und Motorräder sind oftmals in die schwesten Unfälle verwickelt und alles andere als sicher. Und alle drei haben etwas gemeinsam, wie Waffen erfüllen sie keinen Zweck, außer Spaß zu erzeugen. Die Leute könne diesen "Hobbys" natürlich auch auf einem abgetrennten Gelände nachgehen, und der Alkohol, der Tabak und die Mottoräder werden dort eingeschlossen. Das Zeuck darf nur einfach nicht mehr in Privathand sein.
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71.
23.07.2012 13:19 Uhr -
Evil Makarov
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mal abgesehen davon, dass es eine schreckliche tat war, muss ich ein paar leuten zum punkt kritik an medialer berichterstattung recht geben. es stimmt das in 2 monaten keiner mehr damit was zu tun hat, wenn ich aber wieder von der us presse und vor allem von unserer deutschen presse höre "batman massaker" und "batman killer" finde ich sowas einfach nur wiederlich und sensationsgeil.
wie viele menschen sterben in den afrikanisch ländern nach geziehlt ausgeführten massakern (vor allem kinder!), oder aktuell auch in syrien. ok, ich will das jetzt hier bloß nicht allzu politisch gestalten, ich meine nur, das darüber kaum einer in den dimensionen eines "batman massakers" berichtet.
ich kann diese zensur mit dem trailer nachvollziehen, ich hoffe bloß, dass es nicht zu sehr ausartet. irgendwann sind wir sonst wirklich an edm punkt, dass wegen so einem vollidioten der mit seinem leben nicht zurechtkommt, solche filme mehr schaden nehmen. man sieht ja schon wie schwer es die "killer spiele" hier zu lande haben...
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72.
23.07.2012 14:13 Uhr -
Doktor Trask
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Das denke ich auch, wenn wir anfangen gegen alles zu sein, alles zu verbieten, alles kritisch zu sehen und uns bei allen fragen müsen ob es jemanden geben könnte der dadurch sich vielleicht angeregt fühlen könnte eine Straftat zu begehen dürfen wir irgendwann nichts mehr bzw. können wir nichts mehr machen, nichts mehr sagen, nichts mehr besitzen weil es immer irgendwo auf der Welt einen Idioten geben wird der Mist baut, wir dürfen unser Leben, unsere Werte, unsere Freiheit, unser Vergnügen, unsere Lust am Leben nicht opfern nur weil es irgenwo Spinner gibt die anderen etwas antun, wenn wir das dennoch machen sind die Spinner es die gewonnen haben und die die wirkliche Macht über alles und jeden haben und das darf nicht passieren.
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75.
23.07.2012 16:39 Uhr -
radioactiveman
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In Deutschland sind Reaktionen immer leicht vorhersehbar. Passiert irgendwo auf der Welt was, geht sofort das Geschrei nach neuen Gesetzen oder Verschärfungen los. Da dies fortlaufend geschieht, sind einige Gesetzt schon bis in die Lächerlichkeit eskaliert. So darf man z. B. in Baden-Würtemberg abends als Erwachsener nicht mal mehr eine Flasche Wein kaufen. Ist verboten! Jüngste Überlegungen sprechen von Helmpflichten und Alkoholverbot für Radfahrer und Fußgänger. Vorhersehbar, wann man seine Wohnung nach ner Flasche Bier nur noch mit einem Wachmann verlassen darf. Die Rauchverbote braucht man gar nicht anzusprechen. Wahrscheinlich werden vorausgdacht Verbote in der eigenen Wohnung erlassen. Wie die dann überwacht werden sollen.....?
Mit Waffen ist es genau so bizarr. Dreht jemand durch und ermordet Leute, muss natürlich ein Schuldiger her. Auch jetzt in der USA hat man den ja bereits. Die Hintergründe sind bislang völlig unklar. In Deutschland dagegen hat man bereits die "Lösung". Waffenrecht zu lasch. Man kann über so was nur lachen. Wer Leute ermorden will, der wird und kann das tun - völlig losgelöst von irgendwelchen Gesetzen. Der wird sicher nicht danach fragen, ob irgend ein Gegenstand (mehr ist eine Waffe nicht) legal oder illegal ist. Keine Ahnung wieviele Gewehre, Revolver usw. es in Deutschland gibt. Ich hab selbst mal einen Jäger gekannt. Der besaß mehrere Gewehre. Nach DEUTSCHER Logik also ein potentieller Amokläufer. Absurd!!! Aber es ist ja so einfach alles auf Waffen zu schieben. Gut, dazu kommt natürlich immer die Mentalitätsfrage. In Deutschland ist schon Selbstverteidigung fast strafbar. Dazu gibts einige bizarre Gerichtsurteile. Da passt die Vorstellung, dass sich jemand mit einer Pistole selbst verteidigt rein gar nicht. In Deutschland muss alles seine Ordnung haben und und von Beamten geregelt sein. Überfallener - Täter - Überfallener Krankenhaus/Koma - Täter Verwarnung/3 Monate Bewährung. Vielleicht würde sich da was ändern, wenn die U-Bahnschläger
Angst haben müssten, dass die Opfer sich wehren. In Deutschland natürlich unvorstellbar. Täterschutz geht vor Opferschutz!
Bekannt, dass es in Texas unmöglich wäre, einem Erwachsenen das Tragen einer Pistole zu verbieten. Da kreischen die Deutschen scheinheilig und überlegen, wie sie die Opfer der ausufernden Gewaltakte schützen könnten. Na ja, neueste Theorie lautet "durch Bildung". Wird also demnächst jemand von einem Albaner in der Bahn zu Brei geschlagen, kann er sich durch ein "Bildungsangebot" wehren.
Die Polizei bräuchte dann auch keine Waffen mehr. Wozu? Passiert was, müssen sie halt mit nem Pfarrer zu Tatort und dem Täter gut zureden. Junge islamistische Serienstraftäter wird das gewiss beeindrucken. Es gibt eben Leute, die verstehen (leider) nur eine Sprache und gegen verrückte Straftäter gibt es kaum ein Mittel. Schon gar nicht Gesetze. Außer in Deutschland natürlich. Da ist ja schon wieder alles klar. Die Gewehre waren schuld.
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23.07.2012 20:08 Uhr -
pippovic
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23.07.2012 19:18 Uhr schrieb Xavier_Storma
War sowas von klar, dass Deutschland darauf reagieren wird... Wo?
23.07.2012 19:18 Uhr schrieb Xavier_Storma
Liebe Politiker... Geht IN DIE Familien... schaut Euch an, wie das IN DEN Haushalten aussieht... wie Kinder verwahrlost aufwachsen. Dazu sind Politiker nicht da.
23.07.2012 19:18 Uhr schrieb Xavier_Storma
Aber bitte lasst uns (vernünftige Filmfans) mit einer solchen Gülle in Ruhe! Woher soll man wissen, ob du vernünftig bist?
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24.07.2012 02:15 Uhr -
Mitarbeiter831
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23.07.2012 09:33 Uhr schrieb Kerry
22.07.2012 18:16 Uhr schrieb locdog69
22.07.2012 16:56 Uhr schrieb Kerry
@locdog
Bzgl. der Waffengesetze:
je weniger von diesen Dingern im Umlauf sind, desto besser. Aus meiner Sicht können Waffengesetze gar nicht streng genug sein; für eine Privatperson gibt es keinerlei Grund, so ein Ding zu Hause zu haben. Die zeiten des Wilden Westens sollten vorbei sein.
Sekbstverständlich können Amokläufe durch noch so strenge Gesetze nicht verhindert werden. Sie können jedoch erschwert werden, was ebenso unbestreitbar sein dürfte.
Was willst du an den Gesetzen noch verstärken? Du kannst Veranstaltungen mit großen Menschenaufkommen besser überwachen, aber den Menschen nicht mehr.
Wir sind jetzt schon an der Grenze zum Überwachungsstaat angelangt.Und die Leute alle paar Jahre zum psychischen Check zum Arzt schicken? Ich sehe jetzt schon wieder eine große Gruppe die sich dadurch in ne Ecke geschoben fühlt.......
Man könnte z.B. konsequent sämtlichen Privatbesitz von Waffen verbieten. Einfach und effektiv, ohne Ausnahmen. Schützenvereine müssten diese Dinger dann nachweisbar 24h bewacht aufbewahren.
Ob das wirklich hilft ist fraglich. Wegsperren errinnert mich irgendwie an eine Flasche Spülmittel die man für Kinder unerreichbar wo hinstellt und im unachtsamen Moment greift das Kind danach.........
........nur sind wir keine Kinder mehr.
In Italien hat der Bauer seine Muskette, in Österreich kannst du dir einfach ein Gewehr holen. Wie in vielen anderen Ländern dieser Erde gehören Waffen und Jagd zu einen festen Bestandteil der Kultur. Und da passiert auch nicht mehr! Solche Taten sind einfach der Beweis einer in sich langsam verkrankenten Gesellschaft wo die Probleme auf psychischer Handlungsebene zu suchen sind.
Eine Verbot macht es wie bei allen, es noch interessanter, es zu besitzen. Die Besitzer werden dann noch gefährlicher, da sich niemand mehr verteidigen kann. Denke das würde dann nur noch die Kluft zwischen gut und böse größer machen.
Alles zu verbieten macht überhaupt keinen Sinn. Wenn ein Problem da ist muss man es lösen Diskussion, verbieten ist da nur auf die Seite schieben.....
Wie gesagt in meine Augen ist das Problem in der heutigen Zeit. Die Amokläufer wollen alle nur Beachtung aus was für Gründen auch immer. Hätte sein Umfeld mehr auf ihn geachtet wo es noch nicht zu spät war, und man hätte ihn die Möglichkeit gegeben sich mitzuteilen, wär es wahrscheinlich nicht passiert. Vielleicht nicht in diesen Fall aber in vielen anderen.
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84.
24.07.2012 07:33 Uhr -
Doktor Trask
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23.07.2012 21:37 Uhr schrieb Quastenflosser
23.07.2012 19:15 Uhr schrieb Suratay
Seien wir einmal ehrlich. Der typische Bildjünger geht sowieso sehr wahrscheinlich nicht in einen Film von Nolan. In dem Zusammenhang wäre übrigens die Kritik des neuen Batman in gerade genannter Zeitung interesannt....
Hä? Es geht um Nolan und nicht um, keine Ahnung, Gaspar Noe. So leid es mir auch tut, aber es ist davon auszugehen, dass selbst oder vielleicht sogar vor allem der "typische Bildjünger" für Batman ins Kino geht.
Stimme Darth Bane im Übrigen zu. Hat für mich den ganzen Beitrag von radioactiveman entwertet.
Also wenn man sieht was die Bildleser von Kommentare ablassen dann möchten die meisten den Film wirklich nicht sehen, ja das er sogar bei der Altersfreigabe hochgestuft wird, sprich von 16 auf ab 18, und manche fordern sogar die Indizierung was ja noch nicht geht (Er ist ja nicht mal angelaufen geschweige denn im Verkauf erhältlich) oder zumindest ein Vorführverbot welches aber sich wohl nur sehr schwer durchboxen liese, noch haben wir keine Gesetze die das so ohne weiteres zulassen würden, wie gesagt noch.
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