Beschäftigungstherapie für die Bundesministerin für FSFJ
Es gibt ja durchaus jede Menge Dinge im Aufgabenbereich der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kristina Schröder (Deutschland, CDU), die wichtiger sind als mal wieder die FSK zu nerven. Zum Beispiel der KITA-Ausbau, den sie vielleicht mal zur Chefsache erklären sollte, damit im nächsten Jahr alles passt. Aber irgendwie pickt sich Frau Schröder auch immer wieder Nebensächlichkeiten heraus, wo sie (und vermutlich nur sie) Änderungsbedarf sieht oder zumindest eine schöne Beschäftigung abseits ernster Themen findet.
Als sie vor kurzem eine strengere Sperrstunde für Jugendliche forderte, damit die sich nur noch vor 20 Uhr besaufen und nicht mehr danach, und wenn schon dann doch bitte nur auf Veranstaltungen, die das Brauchtum fördern (weil der Suff da gesund ist) oder unter Aufsicht der betrunkenen Eltern, die zwar nicht mehr Auto fahren, aber auf ihre Kinder aufpassen dürfen, war der Widerstand groß. Auch von Kollegen aus der Regierung. Irgendwann erledigte sich das Thema, als nicht klar wurde, ob es jetzt ein offizieller Gesetzesentwurf Schröders oder nur Gekritzel auf einem Bierdeckel war.
Das war vor 2 Wochen. Jetzt bringt Der Spiegel einen neuen angeblichen Gesetzesentwurf ins Spiel, welcher den Jugendschutz bei Kinobesuchen stärken soll. Vielleicht ist "stärken" aber auch das falsche Wort. Der Jugendschutz soll etwas weniger Aufgabe der Eltern werden, sondern wieder durch ein striktes NEIN vom Staat bestimmt sein.
Dazu sei aber erst einmal gesagt, dass es wohl keinen Zusammenhang zum Massaker beim letzten Batman-Film am Freitag gibt und auch Filme für ältere Zuschauer (ab 16) nicht davon betroffen sind. Es geht nur um die PG-Regelung. 2003 eingeführt, freuten sich über diese Regelung Schröders Vorgängerin, die Kinos, die Filmverleiher, die FSK, die Eltern, die Kinder und natürlich auch ein paar ältere Filmfreunde, die weniger gekürzte FSK 6-Filme ertragen müssen. Soviel Freude ist nicht normal, da muss sich was ändern. Und deshalb will das Frau Schröder jetzt auch tun.
Die Parental-Guidance-Regelung ermöglichte es, dass die Eltern selbst entscheiden können, ob ihre Kinder unter 12 Jahren einen FSK 12-Film im Kino dürfen. Und das ist ja durchaus vernünftig, denn was die Kids zu Hause sehen, liegt ja schließlich auch komplett in ihrer Hand, ganz zu schweigen von 100 anderen Dingen, die alle viel wichtiger sind und Kinder mehr schädigen können als ein FSK 12-Film. Frau Schröder sieht das aber anders. Sie will den Eltern zumindest in Teilen das Recht wieder wegnehmen und FSK 12-Filme sollen nicht mehr automatisch auch für Jüngere in Begleitung der Eltern freigegeben sein. Die Kartenabreißer können sich also schon auf neue Diskussionen mit Eltern vorbereiten, die behaupten, ihre Kinder besser zu kennen als Frau Schröder und genau wissen, was ihr Kind sehen kann.
Aber die Regelung wird nicht ganz abgeschafft. Geplant ist eine Zusatzkennzeichnung "Elternbegleitetes Kino". Mit der dürfen dann auch wieder Kinder und ihre Eltern in FSK 12-Filme. Erforderlich ist hier aber, dass die FSK noch genauer prüft, ob ein Film für Kinder geeignet ist oder nicht.
Ob der Gesetzesentwurf wirklich zum Gesetz wird oder es überhaupt ein Gesetzeswurf ist und doch nicht wieder was anderes, wird sich demnächst zeigen. Da die Mehrheit aller Betroffenen (Kinos, Verleiher, Eltern) die Regelung eigentlich super finden, dürfte es aber zumindest viel Gegenwind geben, wenn der Entwurf offiziell wird.
Hat die echt nix besseres zu tun? Der muss echt langweilig sein! Bescheuert! Das kommt doch eh nicht durch, die Dame bekommt einfach mal über einen kurzen Zeitrauem mehr Aufmerksamkeit.
Ach. Jetzt lässt Fräulein Schröder wiedermal einen fahren, weil sich ihr reaktionäres Buch nicht verkauft hat. Ne passendere Reaktion hätte ihr darauf auch nicht einfallen können. Wie wird Eva Hermanns nun reagieren?
Ich kann mir schon vorstellen, wie der Kompromiss aussehen könnte:
Nach großer Aufregung bleibt die PG Regelung zwar erhalten, aber die Eltern müssen den FSK12 Film nachweislich zunächst allein sichten, um sich auch ein entsprechendes Urteil erlauben zu können. Im Anschluß dürfen Sie dann nochmal mit den Kleinen rein...
Das freut dann die Kinos und Verleiher gleich noch mehr, gleich 2* Eintritt!
Ich glaube die Frau Schröder reitet gerade auf die Anti-Kinofilmwelle, momentan ist das Geschrei nach noch mehr Jugendschutz ja verflucht groß, braucht man nur mal in diversen deutschen Internetforen gucken.
Bedeutet ja eigentlich nur eine Feinabstimmung des Gesetzes.Pädagogisch wertvolles Programm kann ja mit Erwachsenen besucht werden. Ist halt mehr Streß für den Verleih. Aber trotzdem sinnlos, sollten lieber mal den Jugendschutz so einrichten das die dämliche, überteuerte Auslands-Importiererei aufhört.
"Muss auf mich aufmerksam machen..." "Ah da war doch was in den USA, ne Schiesserei, schrecklich, hmmm" "Moment mal die Schiesserei war im Kino. Genau, Ich entziehe Eltern das Recht zu entscheiden, ob sie in einen Film ab 12 dürfen. Ich bin so gut" "Beides hat was mit Kino zu tun, also bekomme Ich Aufmerksamkeit. Geilo! Und das mit den fehlenden Kitas merkt dann keiner mehr....."
Da wird Wahlkampf auf den Rücken der Opfer ausgetragen, supi!
Da braucht jemand ziemlich schnell Erfolg und den bekommt man, wenn man einfach auf die nächste / aktuelle Welle drauf springt. Problem ist nur, dass nächstes Jahr ne Wahl kommt und dass dann die Person die sich für so was stark gemacht haben, dann selbst weg spülen.
Wenn die wenigstens beim Euro so konsequent wären, wie sie bei der PillePalle sein wollen ;-(
25.07.2012 00:23 Uhr schrieb suchti
hi sry bin neu in der szene, also soll des jetzt heißen dass die Schröder jetzt auch noch strengere fsk regeln möchte und was ist dieses PG system ?
25.07.2012 01:04 Uhr schrieb COOGAN
Die spinnt die Schröder!
Ich würde eher sagen das die ziemlich abgebrüht ist, es ist doch wohl kein Zufall das gerade jetzt sowas gemacht werden soll, da will jemand einfach in den Mittelpunkt auf Kosten der Opfer eines US-Amoklaufes und das finde ich ehrlich gesagt doch ziemlich Gesckmacklos, das ist noch ekelhafter als das was die Bildzeitung gerade abzieht.
Zum Inhalt der News will ich mich gar nicht äußern, das wurde schon aussreichend getan.
Aber zur Art des Stils.
Sollte Nachrichten nicht eigentlich wertfrei und nur rein berichtender Natur sein?
Türlich ist mir bewusst, wie man hier zu solchen Entwürfen steht (meine Meinung deckt sich nahezu 100% mit dem Autor), aber trotzdem sollte man sowas ausßen vorlassen und wertneutral über die Nachrichten berichten. Ansonsten bleibt der bittere Beigeschmack des Populismuses.
Und damit ist unserer Sache ja nun wirklich nicht geholfen.
25.07.2012 01:10 Uhr schrieb Doktor Trask
Ich würde eher sagen das die ziemlich abgebrüht ist, es ist doch wohl kein Zufall das gerade jetzt sowas gemacht werden soll, da will jemand einfach in den Mittelpunkt auf Kosten der Opfer eines US-Amoklaufes und das finde ich ehrlich gesagt doch ziemlich Gesckmacklos, das ist noch ekelhafter als das was die Bildzeitung gerade abzieht.
4. Absatz, 1 Satz
Der Gesetzesentwurf ist in der Tat älter als 4 Tage!
Es bestâtigt sich das, was ich befürchtet habe. Der erste Assgeier fährt seine Krallen aus um sich auf Kosten anderer zu profilieren.
Es ist eine ziemlich armselige Masche von unserer werten Frau Schröder, sich auf so eine miese Art und Weise in den Vordergrund zu stellen.
Anstatt sich mit den wirklichen Problemen zu stellen, die wir ohnehin schon haben, und da natürlich in absehbarer Zeit keine Lösung zu finden ist, wird sich auf ein Problem konzentriert, das realtiv belanglos ist und zudem, lt Ansicht von Frau Schröder, schnell zu bewältigen ist.
Auch wenn es durchgehen sollte, werden das bittere Lorbeeren sein; und sie werden nicht lange vorhalten, angesichts der Banalität. Bis zu den Wahlen ist es defintiv vergessen. Aber mal schauen vllt will Frau Schröder bis dahin auch die USK reformieren.
Wir brauchen schliesslich eine weisse Ritterin, die unsere Kinder vor schädlichen Medien schützen muss, da es die eigenen Eltern aufgrund ihres Unvermögens nicht können.
Armes Deutschland...
Also... die News ist sehr gut geschrieben. Ich habe mich köstlich amüsiert. Aaaaber. Ich arbeite im Kino und ich fand seit Einführung der PG-Regelung, dass es keine dämlichere Entscheidung gegeben hat in dem Sektor. Nicht nur, dass FSK12 die einzige Ausnahme ist, in der die Eltern entscheiden dürfen, was natürlich nicht einmal die Hälfte der Eltern auch schnallt. Effektiv muss dadurch jeder Film, der ab 12 ist auch quasi ab 6 Jahren frei sein. Und glaubt mir, es ist nicht feierlich, in was für Filme manche Leute ihre 6-jährigen mit reinnehmen. Ich hab mir immer gewünscht, dass stattdessen eine weitere Stufe eingeführt wird, was dieses "Elternbegleitetes Kino" jawohl sein soll.
Natürlich gibt es wichtigere Dinge, um die man sich kümmern kann und die Frau hat schon einiges an Blödsinn verzapft, aber diese Idee finde ich gar nicht schlecht. Vielleicht muss dann ein Iron Man in Zukunft nicht mehr geschnitten werden, weil der Verleiher Angst hat, dass er nicht ab 12/6 ist.
"ganz zu schweigen von 100 anderen Dingen, die alle viel wichtiger sind und Kinder mehr schädigen können als ein FSK 12-Film"
... ich glaube damit ist alles gesagt.
Man tut immer so, als ob ein "viel zu harter Film" ungefähr genauso gefährlich ist, wie wenn das Kind eine Gabel in die Steckdose steckt. Jedoch sollte man einfach mal die Relevanz, sowie die Subjektivität sehen. Warum jetzt Harrpy Potter 2 in der gekürzten Fassung FSK 6 war und der 3 FSK 12 kann ich nicht nachvollziehen. Trotzdem sind in meinen Augen beide Filme nicht derartig schädlich, dass man sie vor Kinder fernhalten muss.
Ich kann zumindest den Gedankengang bei den Verantwortlichen nachvollziehen, warum ein Staat gegen relativ brutale Filme wie Hostel 2 schießt (was nicht heißt, dass ich es gut finde), aber eine solche Pfennigfuchserei bei Filmen ab 12 oder ab 6 Jahren jetzt durchführen zu wollen, grenzt an Wahnsinn.
Das mit den Kitas ist m. W. Ländersache. Da hat die Schröder wenig Zugriffsmöglichkeiten.
Wer glaubt den Kids das Saufen verbieten zu können lebt nicht in dieser Welt. Durch die ganzen Debatten werden die nur noch angestachelt. Verbote sind viel zu reizvoll! Als Kid hat man eben ab und an mal einen in der Krone. Das ist nicht erst seit heute so. Wirklich geschadet hat das noch selten jemandem. Gehört dazu.
Nur, läuft heute jemand mit ner Flasche Bier rum, rückt ein Fernsehteam und die GSG9 an - da trinkt jemand Alkohol! Wir brauchen schärfere Gesetze.
Lächerlich!
Ist nicht eigentlich Sommerpause? Die Politik sollte endlich begreifen, dass dem Bürger diese paar Wochen Polit-Ferien im Jahr heilig sind. Bei all dem politischen Schwachsinn, der im restlichen Jahr verzapft wird, BRAUCHEN wir unsere Ferien. Wusste gar nicht, dass es bei uns eine PG-Regelung gibt. War es nicht ursprünglich mal so, dass in Begleitung der Eltern ausschließlich die Eltern entscheiden, was angesehen wird? Wenn die Eltern entscheiden, ihr Kleinster darf einen Film ab 16 sehen, geht das nur die Eltern an (war früher bei mir so, durfte mit 10 Jahren mit meinen Eltern in "Das Erwachen der Sphinx", der ja auch harmlos ist).
2. Laut FAZ am Sonntag hätten doch eh über 50% aller FSK-12-Filme nie unter 18 Freigegeben werden dürfen. Evtl. hatte die Schröder den Mist immer noch irgendwo in ihrem To-Do-Stapel.
25.07.2012 05:36 Uhr schrieb radioactiveman
Als Kid hat man eben ab und an mal einen in der Krone. Das ist nicht erst seit heute so. Wirklich geschadet hat das noch selten jemandem. Gehört dazu.
Nur, läuft heute jemand mit ner Flasche Bier rum, rückt ein Fernsehteam und die GSG9 an - da trinkt jemand Alkohol! Wir brauchen schärfere Gesetze.
Lächerlich!
Vor allem hat man die besoffenen Kids früher zuallererst mal nach Hause gebracht/bringen lassen, dort ihren Rausch ausschlafen lassen und dann war gut. Heute wird in viellen Fällen direkt der Notarzt gerufen. Und da die jeden Fall schriftlich dokumentieren müssen, ist es kein Wunder, dass die Statistik stetig ansteigt.
Das wäre mal wieder ein sinnloses Stück Bürokratie mehr.
Und im Wahlkampf und auf Sonntagsreden profilieren sich die selben Damen und Herren mit der Forderung nach mehr Bürokratieabbau.
Mir geht der Vorschlag von Schröder ehrlich gesagt nicht weit genug. Die PG-Regelung ist tatsächlich grober Unsinn, weil die Prüfer das FSK-12-Siegel immer noch so vergeben, als gebe es diese Regel eben nicht. Es gibt durchaus Filme, wo ich die FSK-12-Freigabe schon ohne die PG-Regelung grenzwertig finde, mit ihr aber, gänzlich indiskutabel. Das fängt mit dem Problem an, dass Eltern sich oft nicht vorher über Filme erkundigen (wollen/können) und hört bei dem Irrsinn auf, zu unterstellen, dass Kinder zwischen 6 und 12 Jahren entwicklungstechnisch auf einem vergleichbaren Niveau stehen.
jemand, der blinden aktionismus dermaßen fördert, hat so viel macht - finde ich mehr als bedenklich. schlussendlich hat der gute alte jean-jacques doch recht.
ach ja ich kann mich erinnern ,wollte mit meinem Sohn (zu der zeit 5 1/2 Jahre) in drachenzähmen leicht gemacht (ab 6 jahre) kartenverkäufer sagt is nicht .
Wäre er 6 jahre gewesen hätten wir ihne probleme n film ab 12 gucken können .
Ich würde auch sagen, daß sich Frau Schröder um wichtigere Dinge kümmern sollte, besonders wenn es, wie eingangs erwähnt, um den Ausbau der Kita Plätze geht. Denn es ist ja geradezu empörend, wie Deutschland Milliarden zur Euro-Rettung verpulverisiert und andererseits diese Kuh seit Jahren nicht vom Eis kriegt. Im übrigen, wäre es auch wünschenswert wenn die Ministerin ihre Jugendämter besser im Griff hätte, denn dort sitzen die eigentlichen Kartenabreißer, die gelegentlich an Hör bzw. Sehstörungen leiden.
25.07.2012 09:16 Uhr schrieb
ach ja ich kann mich erinnern ,wollte mit meinem Sohn (zu der zeit 5 1/2 Jahre) in drachenzähmen leicht gemacht (ab 6 jahre) kartenverkäufer sagt is nicht .
ach ja ich kann mich erinnern ,wollte mit meinem Sohn (zu der zeit 5 1/2 Jahre) in drachenzähmen leicht gemacht (ab 6 jahre) kartenverkäufer sagt is nicht .
Wäre er 6 jahre gewesen hätten wir ihne probleme n film ab 12 gucken können .
Vor einiger Zeit war mal ein Leserbrief in der BILD, wo jemand ne logische Begründung haben wollte, warum er einen Tag vor seinem 65. Geburtstag noch voll arbeitsfähig ist und ab seinem Geburtstag auf einmal nicht mehr.
Genauso wäre es auch beim Kino, da dürften Kinder auch erst ab ihrem 6. Geburtstag in Filme ab FSK 6, aber eine Woche vorher z. B. nicht. Und ich glaube nicht daß Kinder innerhalb von wenigen Tagen einen solchen Reifesprung machen der so eine Regelung rechtfertigt.
Vielleicht sollte man einfach mal darüber nachdenken, ob es nicht einfach sinnvoller wäre, zwischen FSK 6 und 12 noch eine Stufe 9 oder 10 einzuführen.....
Der erste Absatz sagt eigentlich genau das aus, was ich denke. Die soll sich erstmal um die Großbaustellen kümmern, undzwar gescheit. Anstatt sich mit solchem Nippes zu beschäftigen.
Ach kommt Leute, es gibt wirklich keinen Grund sich daran so hoch zu ziehen.
Wurde denn je irgendwas von dem Kappes, den unsere Girlie Ministerin vorgeschlagen hat, umgesetzt? Und so wird auch diese PG Reform bald sang- und klanglos im Altpapier landen.
Immer bedenken: Unser Bundeshosenanzug sucht immer die Inkompetentesten unter den Parteifreunden für Ministerämter raus und mobbt fähige Leute weg, damit ihr niemand gefährlich wird. Eine Taktik die der Haarfärber mit dem Harem ja im Ansatz auch schon recht erfolgreich gefahren hat.
Im Vergleich zu Ihrer Vorgängerin "Zensursula" ist Frau Schröder immer noch so etwas wie eine Offenbarung. "Zensursula" würde sich mit einem solchen Kleinkram gar nicht erst aufhalten, sondern gleich ein Aufführungsverbot von sämtlichen Filmen > FSK 6 verlangen, zumindest einmal vor 23 Uhr. Selbstverständlich verbunden mit einer Anwendung der entsprechenden Regelungen auch auf das Internet; auf DVDs / BRs kommt dann eine Abspielsperre drauf, welche eine Ansicht vor 23 Uhr verhindert.
Frau Schröder hingegen ist unauffällig, macht ab und zu mal "Piep", was jedoch getrost ignoriert werden kann - da sie sowieso von niemandem Ernst genommen wird.
Nun, in dem Bereich bekommt die gute Frau Schröder evtl. ja auch EIN BISSCHEN was zusammen bzw. am Ende etwas dabei heraus, wie "sinnvoll" das auch immer sein mag.
Im Gegensatz zu Themen wie KITA-Ausbau & Betreuungsgeld, wo ihr Länder & Kommunen ob ihres lustigen 10-Punkte-Programms und irrsinniger Vorstellungen wie "Wir geben denen dafür zwei Jahre lang Geld/Kredite, und darüber hinaus finanzieren die das dann alles selbst" lachend (wenn sie Humor hatten) bzw. weinend (wenn der pure Realismus überwog) abgewunken haben.
Im Schaumlagtheater Politikbühne muss man dem wahlmündigen Zuschauer eben regelmässig halbwegs erfolgreich vorgaukeln, dass an den "Brennpunkten" etwas passiert. Da ist es bekannterweise auch immer ganz nützlich, sich solche zu suchen, wo eine Veränderung verhältnismässig schnell, mit der Zustimmung nahezu aller Kollegen und - ganz wichtig - möglichst kostenfrei zu erreichen ist.
Die Zügel beim Jugendschutz a bisserl anziehen geht dahingehend eigentlich immer und lässt sich der 6 Millionen-Bildleserschaft auch problemlos als wichtig, edel & gut verkaufen.
Wenns nach den deutschen Politikern gehen würde,liefe der Kinobesuch so ab:Überteuerten Eintritt zahlen,überteuerte und ungesunde Fressalien kaufen,2stunden Werbung schauen,das Ende des Films per Untertitel einblendung bei einer Staatlich geförderten Werbung zeigen,und vom überteuerten und überflüssigen Parkplatz nach hause fahren -.-
wo kommen wir auch dahin, wenn die Eltern selbstständig betimmen dürfen, was ihre sprößlinge filmisch verkraften können oder nicht. das kann der staat und seine beamten nebst politker doch viel besser... und es muss doch ALLES vorgeschrieben werden in einer demokratie weil die leute sowieso zu blöd sind um zu wissen was gut für sie ist. drogen, alkohol, zigarretten, böse filme FINGER WEG! gehört alles verboten... FREIHEIT brauchen nur die großfirmen, banken, versicherungen, bonzen, arbeitgeber und selbstverständlich die politiker und steuerhinterzieher!
Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der heutigen FSK 12-Filme vor rund zehn Jahren ohne jeden Zweifel noch FSK 16er gewesen wären, dann sieht man sehr deutlich, dass diese PG-Regelung ein Griff ins Klo war. Klar war das für Kinos und Verleiher sehr bequem, bekam man mehr ahnungslose Eltern mit Kindern in die Säle. Gerade FSK 12-Komödien, wo man am ehesten meinen könnte, das wäre was für die 6-Jährigen, kommen ja heute mit uneingeschränktem Fick-Gelaber, Sex, abgeschossenen Pimmeln und Drogenkonsum daher. Ob das wirklich für 6-Jährige geeignet ist, bloß weil die Eltern VOR dem Kinobesuch davon nicht wirklich viel wussten?
Eine Regelung wie in UK, wo die BBFC klar entscheidet, welcher 12er-Film ein PG bekommt, und welcher eben nicht, wäre wünschenswert. Gäbe aber bei der laxen Freigabepolitik der FSK sicher schnell Ärger. Daher am besten ganz abschaffen.
Diese News ist in ihrer Parteinahme nur noch peinlich und darauf ausgelegt, primitive Startseiten-Stammtischkommentare zu generieren. Tja, Sommerloch...
Auch wenn ich für wahr kein Freund der Frau Schröder bin, diese PG Regelung finde ich auch äusserst bedenklich, eine Prüfung dieser Regelung wär gar nicht so falsch. Und auch wenn es manchen erstaunen mag, ich stimme pedas letztem Absatz voll zu ;-)
Ich finde ja immernoch, man sollte die 12er Freigabe auf eine 10er Freigabe runterstufen. Und die 16er Freigabe kann man auch gleich zu einer 15er machen ;D
Was hat Schröder über das Betreuungsgeld gesagt? Die Eltern sollen SELBST ENTSCHEIDEN DÜRFEN, was für ihre Kinder am Besten ist. Diese Entscheidungsfreiheit soll den Eltern bei einem Kinobesuch genommen werden? Hier sieht man überdeutlich, daß es Schröder überhaupt nicht um ein Mehr an Freiheit geht, sondern nur darum, den Menschen ihr konservatives Weltbild aufzuzwingen. Ganz abgesehen davon, daß dieser Fall wieder einmal beweist, wie verlogen diese Weltanschauung ist.
Nur blöd, dass viele Eltern oft gar keine Ahnung haben, in was für einen Film sie da mit ihren Kindern reingehen. Es gibt einfach Abstufungen zwischen Filmen wie "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", den Kinder an der Seite ihrer Eltern durchaus verkraften können, "Captain America", in dem ein feindlicher Soldat durch einen Propeller geschnetzelt wird oder "Der Fremde Sohn", der von der Thematik her wirklich nichts für Kinder ist. Alle diese Filme sind aber ab 12 Jahren freigegeben und mit der bisherigen Regelung auch für 6-jährige zugänglich. Ein einfaches PG-Siegel halte ich da persönlich für eine gute Idee - mal ganz unabhängig davon, was ich von Kristina Schröder halte oder ob es wichtigere Probleme gibt.
An dieser Stelle möchte ich einen Ausschnitt aus einer Entscheidung der FSK für eine Altersfreigabe eines Films ab 12 zitieren...einfach mal so zum darüber nachdenken.
"Obwohl besonders am Anfang massiver Alkoholkonsum dargestellt wird und der Sprachgebrauch immer wieder vulgär und machohaft ist, sind bereits 12-Jährige in der Lage, diese Elemente den Charakteren zuzuordnen und im Kontext der Handlung zu bewerten. Da der Film ansonsten keine irritierenden Elemente birgt, können sie ihn auf der Basis ihrer bereits erworbenen Lebens- und Medienerfahrung ohne die Gefahr einer Desorientierung verarbeiten."
Den Freigabe-bescheid, kenne ich . Weiss leider nicht mehr ,welcher film das ist
Hatte mich ebenfalls gewundert(kopfschütteln), was da stand. Und das für einen FSK 12 Film.
Mit diesem Aktionismus versucht Frau Schröder in/als Vertretung der CDU von Teilen der ohnehin verbockten Bildungsreform abzulenken. Der KITA-Ausbau wurde um Jahre hinausgezögert, und die Personaldecke entsprechend nicht aufgestockt, alles weil's am Geld mangelt, und man aufeinmal bemerkte: "Shit, wir können unsere Wahlversprechen von mehr und teilweise kostenlosen Kindergartenplätzen nicht einhalten."
Um von dieser Misere abzulenken, werden jetzt Nebelkerzen abgeschossen, getreu dem Motto: "Wir kümmern uns doch um die Kleinen".
Naja, was soll man auch von einer Frau erwarten, die laut eigener Aussage als 12-Jährige Helmut Kohl zum Vorbild hatte ...
Sie will Zensursula den "nervtötenste Frau Deutschlands"-Wanderpokal abnehmen, welchen diese sich vor einigen Jahren an gleicher Stelle verdient hat...
.... bei soviel dummheit fehlen mir die worte !!
unsere zivilisation geht den bach runter !!! ich denke jetzt an die zeit in 100-200 jahren. an das denkt niemand.
Also in Österreich ist das schon immer so ^^ Und wenn da beide Elternteile dabei sind, muss das Kind für einen FSK12 Film auch min. 12 sein, sonst können die wieder nach Hause fahren.
Man macht sich als Kartenabreißer sogar strafbar wenn man die Kinder reinlässt.
Finde das Ganze trotzdem unheimlich schwachsinnig, weil zuhause kann dem Kind alles gezeigt werden, aber im Kino ist es verboten ~
25.07.2012 13:53 Uhr schrieb TheHutt
Die sollte mal lieber etwas gegen die FSK-Flatschen unternehmen, das würde ihr bestimmt viele Stimmen einbringen.
Aber die hat doch ihre Parteikollegin und Amtsvorgängerin Zensursula eingeführt, und der kann sie ja wohl schlecht in den Rücken fallen.
Gerade weil die Leyen das eingeführt hat. Leyen hat sich ja auch das eine oder andere Mal in das BM von Schröder eingemischt. Wäre also eine Retourkutsche.
Ganz Nebenbei:
Gibts eigentlich auch ein Bundesministerium für Männer ? Denn in "Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" kann ich mich nicht wiederfinden...
Mal was anderes. ich finde den ironischen Unterton in dem Newspost unangebracht. Newsposts sollten sachlich und objektiv geschrieben werden und keine persönlichen Sticheleien enthalten. Nicht das ich gar mit Frau Schröder übereinstimme aber unter ordentlichem Journalismus verstehe ich was anderes.
Unsere Nachwuchspolitikerin... Man muss sie einfach Hassen lieben.
Der kleine Superstar hat einfach keinen Plan, wie man mit den wichtigen Themen umgeht... was macht sie? Betreibt reinen Populismus. Vielleicht sollte ihr jemand verraten, dass nicht alle Wähler so hohl sind, dass sie 1 (ihren jetzigen Vorschlag) und 1 (die Dark Knight Tragödie) nicht zusammenzählen können.
Kristinchen... das, ist einfach nur peinlich. Hättest Du Dir ersparen können...
Und nun, schmoll nicht, sondern kümmere Dich um die wichtigen Themen Deiner Behörde...
Wenns nur als Kommentar gemeint is solls nicht als news verkleidet werden....Es ist als news gepostet worden und sollte daher auch wie eine geschrieben sein. basta.
25.07.2012 17:47 Uhr schrieb Ludwig
Basta? Ich glaube es hackt. Warum denn so verbissen an einem so schönen sonnigen Tag?
Weil Darth Bane vollkommen recht damit hat. Frage mich, was Du mit dem Gegengerede bezweckst. Schlag doch mal die Süddeutsche auf, da weißt Du sofort, was ein neutraler Bericht und was eine subjektive Kolumne/Meinung/Kommentar ist. Seriöser Journalismus trennt das sehr genau voneinander.
Mal so anbei: die Nachrichten im TV und Zeitungen sind mal mehr, mal weniger gefiltert oder manipuliert (weshalb ich u.A. seit 7 Jahren kein Fernsehen mehr schaue - gecuttete Filme und 10min Werbung wiegen da schon schwerer). Da ist mir so eine kleine, humorvoll und individuell verfasste News AM RANDE des anderen Tagesgeschehens wesentlich lieber... ;-)
Leute kommt mal wieder runter! "Familienministerin" war schon immer ein Job für beknackte Schrullen, die anderswo nichts übereinander kriegen. Das ist doch nichts Neues. Somit passt Frau Schröder doch gut zu ihrem Job. LoL.
Und noch ist ja gar nicht gesagt, dass das Gesetz wird in unserem Land. Momentan kann die CDU ja glücklicherweise nicht beliebig am Jugendschutz rumbasteln, aufgrund von fehlenden Mehrheiten in der Länderkammer. Somit mache ich mir da gar nicht so viele Sorgen.
1.Frau Schröder und das Sommerloch....jeder weiteren Kommentar dazu spar ich mir.
2.Jeder der hier nach "unabhängigen und kommentarfreien Journalismus" ruft hat sich anscheinen noch nie mit dem System Presse-Industrie-Politik in den letzten Hundert Jahren beschäftigt.Es gibt (fast) keinen unabhängigen wertungsfreien Journalismus heutzutage und das gilt nicht ausschlieslich aber doch ganz besonders in der BrD.
4.Ist das hier schlieslich keine Nachrichtenseite des allgemeinen Weltgeschehens sondern (zumindest theoretisch) eine Seite über Filme/Schnittberichte.Die Macher sind keine Journalisten(?),eine "Plicht" Nachrichten wertungsfrei wiederzugeben gibt es demnach nicht.
3.Die Bild ist keine Zeitung !Es steht nicht umsonst schon seit Jahren nicht mehr "Bild Zeitung" sondern nur noch "Bild" drauf.
So liebe Leute, für die Interessierten zeige ich noch einmal die aktuellen FSK-12-Kriterien auf:
"Bei Kindern und Jugendlichen dieser Altersgruppe ist die Fähigkeit zu distanzierter Wahrnehmung und rationaler Verarbeitung bereits ausgebildet. Erste Genre-Kenntnisse sind vorhanden. Eine höhere Erregungsintensität, wie sie in Thrillern oder Science-Fiction-Filmen üblich ist, wird verkraftet. Problematisch ist dagegen zum Beispiel die Bilderflut harter, gewaltbezogener Action-Filme, die zumeist noch nicht selbständig verarbeitet werden kann. 12- bis 15-jährige befinden sich in der Pubertät, einer Phase der Selbstfindung, die mit großer Unsicherheit und Verletzbarkeit verbunden ist. Insbesondere Filme, die zur Identifikation mit einem "Helden" einladen, dessen Rollenmuster durch antisoziales, destruktives oder gewalttätiges Verhalten geprägt ist, bieten ein Gefährdungspotenzial. Die Auseinandersetzung mit Filmen, die gesellschaftliche Themen seriös problematisieren, ist dieser Altersgruppe durchaus zumutbar und für ihre Meinungs- und Bewusstseinsbildung bedeutsam."
Die will den ohnehin übertriebenen Schwachsinn noch verwirrender gestalten...Kann ja nur aus der BRD kommen die "Gute"! Wie wärs mal mit ner Regelegung wie in ITA/FRA/HOLLAND .... höchste Feigabe für Gewaltfilme ist da 14/16... UNCUT! und da laufen auch nicht mehr Kiddies Amok als hier...
Naja, die FSK 12/6 Regelung finde ich manchmal auch etwas fragwürdig. Aber ich denke das liegt vor allem daran, dass ich die VHS-Zeiten (-wo noch heftigst geschnitten und jeder Pille Palle-Actiongülle-Film indiziert wurde-) voll miterlebt habe. Und wenn unsere Kiddies immer mehr verrohen sollten, liegt das mit Sicherheit nicht an irgendwelchen Filmen oder Spielen -sondern daran, dass unser Sozialstaat immer mehr den Bach heruntergeht, weil die Politiker unbedingt ihr EGO (bzw. EURO) aufblasen müssen... ;-)
Oh Mann oder besser Frau, wann höre ich endlich mal intelligente Vorschläge von der Frau. Die ist ja schlimmer wie ihre Vorgängerin und die war schon kaum zu unterbieten.
Aber keine Angst die gute Frau Schröder hat bis jetzt nicht gescheites auf den Weg gebracht und wird sie auch in Zukunft nicht, weil die aller Voraussicht nächstes Jahr enden wird.
Mit Frau Schröder hat die Union wharhaft einen neuen persönlichen Tiefpunkt der Kompetenz erreicht...und das will was heißen bei einer Partei, der schon Kohl, Zensursula und Schäuble entsprungen sind.
2. Laut FAZ am Sonntag hätten doch eh über 50% aller FSK-12-Filme nie unter 18 Freigegeben werden dürfen. Evtl. hatte die Schröder den Mist immer noch irgendwo in ihrem To-Do-Stapel.
Mit einem Unterschied. Wir sind hier ein kleines Forum mit Interessierten, die sich über Schnittberichte jeglicher Art informieren wollen. Von offiziellen Journalismus ist das weit entfernt. Wenn jemand seine persönliche Note mit einbringt finde ich das gut. Wenn dieser ironisch/sarkastische Stil seine Schreibweise ist, ist das auf jeden Fall sein gutes Recht, es so auch einzubringen.
Und man hat was zu lachen. ;-)
Ich fands gut umd hoffe auf weitere News in diesem Stil.
2. Laut FAZ am Sonntag hätten doch eh über 50% aller FSK-12-Filme nie unter 18 Freigegeben werden dürfen. Evtl. hatte die Schröder den Mist immer noch irgendwo in ihrem To-Do-Stapel.
Was haben die denn wieder geschrieben?
Aktuell nix, aber es gab doch letztes Jahr zwei Titelgeschichten, in denen sich die FAZ am Sonntag massiv über die viel zu lasche Freigabepraxis der FSK beschwert hat und dann diverse Szenen aus FSK-12-Filmen aufgezählt hat, die ihrer Meinung nach dazu häten führen müssen, dass die Filme nicht unter 16, am besten jedoch sogar erst ab 18 hätten freigegeben werden dürfen. Die haben sich da auch nicht nur auf aktuelle Blockbuster gestürzt, sondern allen Ernstes verlangt, dass z. B. IM WESTEN NICHTS NEUES und SCHINDLERS LISTE hochgestuft werden.
Frau Schröder hat damals angekündigt, sich mit der Thematik befassen zu wollen, aber passiert ist bis auf eine Stipvisite der Ministerin bei der FSK nichst.
Tja, und ich vermute einfach mal, dass die Sache bisher einfach in Schröders To-Do-Stapel geschlummert hat und jetzt im Sommerloch schlussendlich obenauf lag.
25.07.2012 21:53 Uhr schrieb BLOODSHED
Die will den ohnehin übertriebenen Schwachsinn noch verwirrender gestalten...Kann ja nur aus der BRD kommen die "Gute"! Wie wärs mal mit ner Regelegung wie in ITA/FRA/HOLLAND .... höchste Feigabe für Gewaltfilme ist da 14/16... UNCUT! und da laufen auch nicht mehr Kiddies Amok als hier...
Eigentlich hat es da noch gar keine Amokläufe gegeben und das wo man in den besagten Ländern sogar noch leichter an Schußwaffen kommt. Hier ist alles überstreng reguliert und wir hatten fast genauso oft Amokläufe von Schülern (Bad Reichenhal, Erfurt, Winnenden, Emsdetten etc.) und Erwachsenen wie die Amerikaner.
also mir geht die Regelung schon lange auf die nerven, ich arbeite seit 8 Jahren im Kino, denn sehr viele Eltern beschäftigen sich überhaupt nicht mit den filmen. aktuelles Beispiel snow white and the huntsman es kommen so viele Eltern oder sogar Großeltern(mit denen wir die Kinder zum Glück nicht in den Film lassen dürfen) mit ihren Kindern oder Enkelkindern ins Kino und sagen sie möchten zu Schneewittchen gehen, wenn wir die Leute dann darauf hinweisen das das absolut kein Kinderfilm ist haben die allerwenigsten ein einsehen, im Normalfall gucken die dann ihre Kinder an und fragen ob sie den trotzdem sehen wollen und welche Antwort kann man da wohl erwarten ... "natürlich möchte ich den Film sehen ich bin doch nicht so klein" .... mich graust es jetzt schon vor the dark knight rises ... und deshalb sag ich eindeutig ja ich wäre für ein Veränderung ...
p.s noch mal zur Mündigkeit der Eltern bei solchen Sachen... eine Mutter wollte mit ihrer 12 jährigen Tochter zu saw 3 und auf den Hinweis das sie den nicht sehen darf brachte sie das Hammer Argument "sie hat die ersten beiden ja auch schon zuhause gesehen"
26.07.2012 14:34 Uhr schrieb wulfmarine
p.s noch mal zur Mündigkeit der Eltern bei solchen Sachen... eine Mutter wollte mit ihrer 12 jährigen Tochter zu saw 3 und auf den Hinweis das sie den nicht sehen darf brachte sie das Hammer Argument "sie hat die ersten beiden ja auch schon zuhause gesehen"
Und ich Depp kam mir damals hart vor, als ich mich mit 17 in Saw 1 gemogelt hab :D
26.07.2012 14:34 Uhr schrieb wulfmarine
p.s noch mal zur Mündigkeit der Eltern bei solchen Sachen... eine Mutter wollte mit ihrer 12 jährigen Tochter zu saw 3 und auf den Hinweis das sie den nicht sehen darf brachte sie das Hammer Argument "sie hat die ersten beiden ja auch schon zuhause gesehen"
Und ich Depp kam mir damals hart vor, als ich mich mit 17 in Saw 1 gemogelt hab :D
In der zweiten Hälfte der 80er habe ich kleiner Pups Romero's "Dawn of the Dead" uncut im Italienurlaub im Fernsehen(!!!) gesehen. Die sind da offenbar sehr viel liberaler drauf was Filmausstrahlungen angeht.
Weil es da so viele deutsche Touristen gab, hatten sie da sogar ein Freiluftkino dass jeden Abend einen anderen Film in deutscher Sprache zeigte. Dort sah ich meinen ersten james Bond Film mit 5 Jahren, und vor meinem 10. Geburtstag hatte ich dort jede Menge Film wie "Der weisse Hai", "Piranhas", "The Fog - Nebel des Grauens", etc. gesehen. Alterskontrollen gab es da überhaupt keine, und meine Eltern kannten mich so gut dass sie wussten dass ich davon keine Alpträume bekomme.
omg was für ein Rotz...mir tuen irgendwie alle heranwachsenden leid die diesen Mist über sich ergehen lassen müssen wenn das wirklich durchgesetzt wird (und bei Deutschland würde mich das nicht wundern wenn es echt durchgesetzt wird) xD
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