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9.
09.08.2012 02:17 Uhr -
jasiemichauch
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09.08.2012 00:42 Uhr schrieb Chrizzee Pfeiffer
Der Spiegel kuscht halt vor Briefbomben und Abokündigungen, zu denen eine Sichtung der 18er bei der gutbürgerlichen Zielgruppe zweifellos führen würde.
Mehr als arm. Wenn man einen Film in seine Reihe aufnimmt sollte man schon voll und ganz dahinter stehen
Ja, wahrscheinlich.
Bin selbst seit über 20 Jahren SPIEGEL Leser.
Aber diese ganzen möchtegern anspruchsvollen DVD-Filmreihen hatten sowieso immer so einen Drittverwerter Touch.
Macht sich aber bestimmt ganz gut bei pseudointellektuellen Bildungsbürgern im Regal, ohne dass die Nachbarn nach einem Blick aufs Cover gleich denken man wäre abartig, oder womöglich noch schnittberichte.com Leser ;-)
PS
Ich habe selbstverständlich die kJ Blu-Ray.
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11.
09.08.2012 06:57 Uhr -
trustno1
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Warum betitelt Universum die Reihe nicht gleich nach dem, was sie ist? Angesichts der Tatsache, dass mit der FSK-16-Fassung ein Meisterwerk wie Drive auf unentschuldbare Weise verstümmelt wird, müsste die Reihe treffender "Grosse Zensurmomente" heissen. Nicolas Winding Refn hat mit Drive seinen besten Film seit der genialen Pusher-Trilogie abgeliefert und ich empfinde es als eine bodenlose Frechheit, so ein cineastisches Glanzlicht der Zensurschere zu opfern, nur weil man sich dadurch seitens des Labels Mehreinnahmen erhofft. So eine Kastraten-Version dann noch unter dem Banner "Grosse Kinomomente" unters Volk zu streuen, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.
Abgesehen davon ist der SPIEGEL schon seit langem kein investigatives Qualitätsblatt mehr, sondern ein verlogenes Schmierenblatt mit intellektuellem Anstrich. Offenbar will man mit dieser Fassung die zartbesaitete Leserschaft nicht vergraulen, anders lässt sich eine derartige Schande nicht erklären. So entlarven sich die Redakteure als Kulturbanausen, die eine schiere Vergewaltigung eines Kunstwerks aus in jeder Hinsicht verwerflichen Gründen billigend zulassen oder sogar noch fordern.
Für mich verraten sich aber auch die Damen und Herren von der Universum-Marketingabteilung als absolute Kunst- und Kulturbanausen, welche in einem Film offenbar nichts anderes als ein Konsumgut sehen, das jeglichem künstlerischen Anspruch entbehrt. Ausserdem bin ich überzeugt, dass Nicolas Winding Refn niemals die Einwilligung zu einer derartigen Verstümmelung seines Meisterwerks gegeben hätte, denn die in dem Film dargestellte Gewalt dient keinesfalls dem Selbstzweck, sondern ist vielmehr als Stilmittel eingesetzt.
Dieses Highlight aus reiner Raffgier zu kürzen, kommt einem Sakrileg gleich und die Verantwortlichen könnten dem Regisseur genausogut mitten ins Gesicht spucken und ihn dabei wissen lassen, dass ihnen der künstlerische Wert des Filmes scheissegal ist. Frei nach dem Motto: "Wir haben das Geld für die Produktion bereitgestellt, also dürfen wir als Rechteinhaber mit dem Endprodukt machen, was wir wollen!"
Dass auf dem Cover freilich mit keinem Deut darauf hingewiesen wird, dass es sich um eine zensierte Fassung handelt, versteht sich von selbst. Schliesslich will man dem nichtwissenden Kunden suggerieren, bei der Reihe "Grosse Kinomomente" handele es sich um eine Auslese besonders kostbarer Perlen. Genau dies impliziert eine solche Überschrift und stellt in diesem Fall einmal mehr ein Paradebeispiel von Irreführung der dreistesten Art dar.
Über das Geschäftsgebahren von Universum bin ich äusserst empört und hoffe, dass diese Zeilen vielleicht von einem der Versntwortlichen gelesen und zur Kenntnis genommen werden. Denn ich glaube, dass ich weitaus nicht der einzige bin, der über einen derart respektlosen Umgang mit Kunst masslos verärgert ist.
Liebe Universum Film GmbH und verehrte SPIEGEL-Redaktion: Dafür gibt's von mir ein dreifaches Pfui und einen senkrecht nach unten gerichteten Daumen. So nicht, ihr Banausen!
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29.
09.08.2012 14:59 Uhr -
McCoy
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09.08.2012 14:31 Uhr schrieb Brainstalker
Ich kann mir gut vorstellen, dass das die meisten hier nicht verstehen werden, aber es gibt durchaus Leute, die einen guten (Action-)film auch ohne drastische Gewaltszenen sehen wollen.!
Doch die gibt es, sind aber leider in der Minderheit. Ich z.B. freue mich über die 16er in diesm Fall sehr und hoffe dass es keine Handlungsschnitte gibt, sondern nur diese 2 oder 3 total übertriebenen Gewaltspitzen entschärft werden. Diese passen nämlich nicht zum Rest des Films und haben mich beim anschauen sehr gestört, so dass die 16er dann eventuell sogar die bessere Wahl sein könnte. Der Film selbst ist nämlich wirklich gut und taugt auch zum mehrmaligen ansehen. Alleine schon diese 80er Credits und der Soundtrack sind TOP und hat man so schon lange nicht mehr gesehen.
Ansonsten hoffe ich nur, dass es jetzt nicht zum Trend wird mit der übertriebenen Gewalt, bei der mehr (CGI-) Blut spritzt, als der menschliche Körper überhaupt her gibt. So wie es vor ein paar Jahren bei Komödien der Fall war, wo dann stets irgendwelche deplatzierten Kotz- und Kack Witze eingestreut wurden.
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31.
09.08.2012 16:21 Uhr -
ziggi
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09.08.2012 14:59 Uhr schrieb McCoy
09.08.2012 14:31 Uhr schrieb Brainstalker
Ich kann mir gut vorstellen, dass das die meisten hier nicht verstehen werden, aber es gibt durchaus Leute, die einen guten (Action-)film auch ohne drastische Gewaltszenen sehen wollen.!
Doch die gibt es, sind aber leider in der Minderheit. Ich z.B. freue mich über die 16er in diesm Fall sehr und hoffe dass es keine Handlungsschnitte gibt, sondern nur diese 2 oder 3 total übertriebenen Gewaltspitzen entschärft werden. Diese passen nämlich nicht zum Rest des Films und haben mich beim anschauen sehr gestört, so dass die 16er dann eventuell sogar die bessere Wahl sein könnte. Der Film selbst ist nämlich wirklich gut und taugt auch zum mehrmaligen ansehen. Alleine schon diese 80er Credits und der Soundtrack sind TOP und hat man so schon lange nicht mehr gesehen.
Ansonsten hoffe ich nur, dass es jetzt nicht zum Trend wird mit der übertriebenen Gewalt, bei der mehr (CGI-) Blut spritzt, als der menschliche Körper überhaupt her gibt. So wie es vor ein paar Jahren bei Komödien der Fall war, wo dann stets irgendwelche deplatzierten Kotz- und Kack Witze eingestreut wurden.
Das gerade die Gewaltspitzen, die Dir so sauer aufstossen, von Nicolas Winding Refn aber genau so gewollt waren kommt Dir nicht in den Sinn? :/
Gerade die ruhigen/bisweilen romantischen Passagen die sich mit der Gewalt ablösen, erzeugen eine ungemein geniale Atmo und sagen viel über die Persönlichkeit des "Driver's" aus und passen daher perfekt zum Film.
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