5 Tage Mailights Amazon startet eine neue, aufwändige Rabattaktion. Zahlreiche Einzel- und 3D Blu-rays zu reduzierten Preise. Weiterhin eine inkorporierte 3 Blu-rays für 21 Euro Aktion mit über 180 Blu-rays; Blu-ray Steelbooks für 8,97 EUR; Blu-ray Doppelpacks für 12,97 EUR; Django Unchained für 16,90 EUR Bis zum 27.5.
Black Worm - Softcore-Version des Pornos ab 18 Jahren
Keine weiteren Schnitte für die deutsche Fassung erforderlich
"Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?"
Dieser vielzitierte Pornodialog ist der Klassiker, der das Paradebeispiel dafür ist, wie wenig Kreativität im Pornobusiness oft vorherrscht, wenn man den Geschlechtsakten so etwas wie einen Kontext geben will. In den letzten Jahren zeigte die Marktforschung jedoch, dass ein immer größerer Kundenstamm Wert darauf legt, dass ihnen mehr geboten wird als das übliche Rein-Raus-Spiel. Produktionen wie Pirates 1 + 2, deren Budget sogar in die Millionen geht, bilden die Spitze dieses Eisbergs. Um mehr Umsatz zu generieren, gibt es von einigen Hardcore-Pornos auch Softcore-Varianten, die meist komplett alternativ gefilmte Sexszenen beinhalten und so auch für die Ausstrahlung im öffentlichen Fernsehen geeignet sind.
Mit Black Worm - Gejagt. Gehetzt. Vertraut. findet so ein Film jetzt den Weg auf den deutschen Markt. Gangster und Rachemotive gehen ja auch im Sexmilieu ganz gut, weshalb Musketier Media den Film auch als sexy Thriller vermarktet. Wir haben uns mit dem Label in Verbindung gesetzt, um heraus zu finden, ob die deutsche Fassung, die natürlich auf der Softcore-Version beruht, noch weitere Kürzungen hinnehmen musste und können bestätigen, dass das nicht der Fall ist.
Die "ungekürzte" Fassung von Black Worm ist seit dem 16. August 2012 im Verleih und am 31. August 2012 im Handel.
Achja, noch ein lustiges Detail: Offenbar ist man auch aufseiten des Rechteinhabers wohl nicht so erfahren mit der Thematik, machte man doch auf dem Backcover aus den Darstellerinnen Alektra Blue und Justice Young mal eben Alektra Blau und Justiz Young.
Inhalt: In einer Welt von bösartigen Polizisten, tückischen Gangstern, und Straßengewalt, spielt jeder nach seinen eigenen Regeln. In diesen harten, gesetzlosen Streifen wird tief in die erotische Trickkiste gegriffen um den Alltag zu überstehen. Capo, ein Gangster aus Mexiko verschwört sich gegen einen seiner Partner mit der Hilfe seiner Freundin Carla. Das hätte er lieber nicht machen sollen. Da sein Plan nicht aufgeht, ist Carla gefragt mit viel Körpereinsatz ihren Mann zu unterstützen. (Musketier Media)
Der Titel erinnert mich irgendwie an Angriff der sehr gefährlichen ek(e)ligen schwarzen Würmer aus einer unbekannten fernen Galaxie, die keiner kennt :-> .
wieso braucht jemand Porno mit Handlung? Entweder oder! Und Filme, deu Handlung haben, aber dennoch nicht zu wenige Titten zeigen gibt es doch zur Genüge. WEeiss gerade nicht, wen dieser Film ansprechen soll.
Immer dasselbe. Sobald etwas in Richtung Erotik oder gar Porno vorgestellt wird, reagieren alle wie verklemmte Schulkinder.
Ich kenne zwar "Black Worm" nicht, aber es gibt unzählige qualitativ hochwertige Hardcore-Produktionen, vor allem aus den 70ern, bei denen die Handlung ebenso wichtig ist wie die Sexszenen und die sich sowohl Männer als auch Frauen ansehen, und das nicht nur für die "benötigte Zeit". Wo ist bloß die Unbefangenheit geblieben?
@Ragory
Dann ja, die Zielsetzung beim Konsumieren eines Hardcore-Films ist i.d.R. eine Andere als bei einem sonstigen Film. Wegen des Inhalts, schöner Landschaftsaufnahmen oder eines grandiosen Drehbuchs schaue ich mir jednefalls keinen Hardcore-Streifen an. Selbst wenn dieser etwas aufwändiger produziert ist als sonstige Streifen des Genres, ist es im Vergleich zu "normalen" Filmen immer noch eine billigst-Produktion. Da drücke ich vielmehr auf die Vorspul-Taste.
Etwas Anderes sind Filme, welche als Bestandteil der Handlung mehr oder weniger explizite Sexszenen enthalten; z.B. "die Träumer" von Bertolucci oder "9 Songs" oder "29 Palms". Hier ist die Sexualität integrativer Bestandteil der Handlung und kein reiner Selbstzweck.
Ich finde es schade, dass es nicht mehr solcher anspruchsvollen Erotik Streifen gibt. Von den prüden Amis ist hier wohl nichts zu erwarten, doch auch die Europäer sind sehr zurückhaltend geworden. Kann mich nicht erinnern, wann ich die letzte gelungene Erotik-Szene in einem A-Streifen gesehen habe.
Irgendwie ist wohl auch der Bedarf abhanden gekommen, seitdem es im Internet jede beliebige Spielart nur ein paar Mausklicks entfernt kostenlos zu bestaunen gibt.
24.08.2012 13:52 Uhr schrieb Ragory
Immer dasselbe. Sobald etwas in Richtung Erotik oder gar Porno vorgestellt wird, reagieren alle wie verklemmte Schulkinder.
Ich kenne zwar "Black Worm" nicht, aber es gibt unzählige qualitativ hochwertige Hardcore-Produktionen, vor allem aus den 70ern, bei denen die Handlung ebenso wichtig ist wie die Sexszenen und die sich sowohl Männer als auch Frauen ansehen, und das nicht nur für die "benötigte Zeit". Wo ist bloß die Unbefangenheit geblieben?
ja und genau weil es die gibt, brauch ich keine Pornos. Nur leider gibt es das heute so gut wie gar nicht mehr. Damals brauchte es auch gar keine Rein-Raus um sexuell ansprechend zu sein. Heute enden selbst die angesprochenen Pirates 1+2 in wildem Rumgeficke. Das macht dann für mich die "Handlung" umso fragwürdiger.
Da bevorzuge ich hier doch lieber das 70er-Erotik-(Bahnhofs-)Kino, auch, oder gerade trotz der hier oft dispektierlich bezeichneten "Bären".
Da gebe ich Dir 100% Recht, Kerry. Seit dem Aufkommen der Videokassette Anfang der 80er Jahre ist die Pornofilmindustrie zu einem Fließband möglichst vieler und billiger Filmchen verkommen. Darum habe ich ja auch die 70er Jahre erwähnt, die nicht umsonst "The Golden Age of Porn" genannt werden. Damals wurden auf 35mm wirkliche Genreklassiker in die Kinos gebracht, die dem Hardcorefilm durchaus einen den "sonstigen" Filmen ebenbürtigen Status verliehen hatten. Und da hatte die USA auch die führende Rolle übernommen. Von dort kamen Meisterwerke wie "Behind the Green Door", "Memories within Miss Aggie", "Through the Looking Glass", "Opening of Misty Beethoven" etc, etc. Natürlich war auch bei diesen Beispielen die Sexualität reiner Selbstzweck. Aber die Spielfilmhandlung war dennoch unverzichtbar und nicht nur ein kleiner Alibirahmen. Ich scheue mich nicht, einiges davon auch als "Kunst" zu betrachten.
Die Äußerung bei der Vorstellung von Black Worm, was Marktforschungen inzwischen belegt haben sollen, läßt mich ein wenig hoffen. Immerhin, Axel Braun (Sohn des legendären Lasse Braun) hat mit seinen Pornoparodien von Star Wars, Bezaubernde Jeannie und Batman gezeigt, daß Qualität und Porno sich inzwischen auch nicht mehr ausschließen müssen. Vielleicht gehört ja "Black Worm" auch dazu, mal sehen.
Also, zumindest eine Sache steht für mich fest. Die Pornostars aus den 70ern und frühen 80ern sahen deutlich besser aus als die Silikonmonster von heute.