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4 Blu-rays für 30 Euro Amazon muss nur kurz nach dem Ende der letzten 4 Blu-rays für 30 Euro-Aktion schon wieder auf die Konkurrenz reagieren und hat eine neue Aktion gestartet. Dabei sind auch wieder einige neue Titel.
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The New Normal nicht in Utah
Schwulen-Sitcom unerwünscht im Mormonen-Staat
Es ist wieder so weit. Die US-TV-Season steht vor der Tür und die Sender werden in den kommenden Wochen Dutzende neue Serien zeigen. Eine davon ist The New Normal, welche ab dem 11. September auf NBC zu sehen sein wird. Entwickelt wurde die Sitcom unter anderem von Ryan Murphy, welcher bereits mit Glee und American Horror Story große Erfolge feiern konnte.
Ob The New Normal ebenso einschlagen wird bleibt abzuwarten. Für Schlagzeilen jedoch sorgt sie schon jetzt. Da es in der Comedy um homosexuelle Pärchen geht, zeigt sich KSL-TV, NBCs Niederlassung im Mormonen-Staat Utah, alles andere als erfreut. Denn nach Ansicht der Sendeleitung sei die Serie für die familienfreundliche Primetime in vielerlei Hinsicht nicht geeignet. Sei es wegen angeblich zu expliziten Szenen oder den kruden Dialogen. Deswegen wird der Sender die Show nicht in Utah ausstrahlen.
Schon im letzten Jahr stellte sich KSL-TV quer und weigerte sich die bereits nach wenigen Episoden eingestellte Drama-Serie The Playboy Club mit Amber Heard auszustrahlen.

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Kommentare
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28.08.2012 03:23 Uhr -
jasiemichauch
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Andere Länder, andere Sitten.
In den USA ist z.B. American Pie "Rated R for strong sexuality, crude sexual dialogue, language and drinking, all involving teens".
Bei uns lief er zuletz am MO um 09:05 auf Pro7.
In einem liberalen Land wie Deutschland, in dem z.B. im Landtagswahlkampf 1985 innerhalb der damaligen Partei Die Grünen von der Arbeitsgruppe Schwule und Päderasten (Schwup) des Landesverbands Nordrhein-Westfalen offen über die Abschaffung des Sexualstrafrechts diskutiert wurde (Sex mit Kindern sei „für beide Teile angenehm, produktiv, entwicklungsfördernd, kurz: positiv“), in dem jemand wie Daniel Cohn-Bendit, ohne jemals irgendwelche Konsequenzen erfahren zu haben, in seinem "Buch Le Grand Bazar" ganz unverhohlen über Sex mit Kleinkindern in einem Frankfurter Kinderladen schrieb (http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8), sind wir natürlich schnell dabei den Amis Prüderie vorzuwerfen, da wir vielleicht mittlerweile zu sehr desensibilisierte oder abgestumpft sind.
OK, ist vielleicht etwas weit ausgeholt, aber die Folgen der Sexuellen Revolution machen sich auch in den Medien bemerkbar.
Es ist aber natürlich gut und wichtig, dass heutzutage Themen wie Homosexualität offen und unterhaltsam thematisiert werden können.
Man muss ja auch nicht gleich übertreiben wie der Daniel ;-)
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7.
28.08.2012 08:20 Uhr -
Dale_Cooper
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28.08.2012 00:31 Uhr schrieb Psy. Mantis
Lächerlich. Solche konservativen Reaktionen gibt es nur in Amerika (bzw. in einzelnen Staaten).
Es scheint so, als wenn die Amerikaner alles was nicht in ihr Weltbild passt mit Händen und Füssen abwehren wollen.
Stimmt nicht ganz. Bayern hat sich früher manchmal ausgeklinkt wenn irgendwas im TV lief was politisch zu radikal war oder - so weit ich mich entsinne - ebenfalls bei dem Thema "Schwule".
Bayern und Utah haben demnach Gemeinsamkeiten - wer hätte das gedacht? :o)
Bei Utah fällt mir die grandiose HBO-Serie "Big Love" ein in der Bill Paxton ein Mormonen-Familien-Oberhaupt spielt. Die Regisseure waren so schlau Homosexualität so darzustellen das sie eigentlich gar nicht auffällt (außer man passt sehr genau auf) und sie damit durch den Blickwinkel der konservativen Mormonen (was nicht sein darf ist nicht da) sieht.
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11.
28.08.2012 18:37 Uhr -
sov
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28.08.2012 11:31 Uhr schrieb Onkelpsycho
Aber größenteils stimmen die Einwohner (oder die Mehrheit) meist immer mit den Entscheidungen des Staates überein, daher seh ich hier absolut kein Problem...
Das ist sogar ein massives Problem, denn es unterwandert die im ersten US-Verfassungszusatz festgeschriebene strikte Trennung von Kirche und Staat. Ob dies eine Mehrheit in Ordnung findet oder nicht, spielt dabei absolut keine Rolle, denn der Säkularismus ist ein Minderheitenschutz, der allen dieselbe Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit garantiert. Immerhin hat das Ganze hier glücklicherweise nichts mit dem (politischen) Staat zu tun.
Das konkrete Problem in diesem Fall ist, dass der Fernsehsender KSL-TV, nicht dem NBC-Network gehört, sondern zu den rund 200 mit dem NBC-Network asoziierten Sendern (Affiliates). Eigentümer von KSL-TV ist dummerweise ausgerechnet die Mormonenkirche LDS – man verbinde die Punkte...
Die anderen kommerziellen Networks haben dieses Problem in Utah nicht, obwohl auch sie dort keine eigenen Fernsehsender besitzen. Die Eigentümer ihrer Affiliates sind alles mittelgrosse US-Medienkonzerne: Sinclair (KUTV [CBS]), Local TV (KSTU [FOX]), und bald Nexstar (KTVX [ABC] und KUCW [The CW]). Auch sollte man erwähnen, dass sich das NBC-Network üblicherweise mit KUCW über die Ausstrahlung von Programmen einigt, welche die Mormonenkirche auf ihrem Sender ablehnt – bei Saturday Night Live ist das beispielsweise seit Jahren der Fall.
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14.
29.08.2012 01:03 Uhr -
InspectorMustache
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28.08.2012 03:23 Uhr schrieb jasiemichauch
In einem liberalen Land wie Deutschland, in dem z.B. im Landtagswahlkampf 1985 innerhalb der damaligen Partei Die Grünen von der Arbeitsgruppe Schwule und Päderasten (Schwup) des Landesverbands Nordrhein-Westfalen offen über die Abschaffung des Sexualstrafrechts diskutiert wurde (Sex mit Kindern sei "für beide Teile angenehm, produktiv, entwicklungsfördernd, kurz: positiv"), in dem jemand wie Daniel Cohn-Bendit, ohne jemals irgendwelche Konsequenzen erfahren zu haben, in seinem "Buch Le Grand Bazar" ganz unverhohlen über Sex mit Kleinkindern in einem Frankfurter Kinderladen schrieb (http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8), sind wir natürlich schnell dabei den Amis Prüderie vorzuwerfen, da wir vielleicht mittlerweile zu sehr desensibilisierte oder abgestumpft sind.
Ja, seit jenen geschichtsträchtigen Tagen ist in Deutschland auf jeden Fall Kinderschändung zum akzeptierten Alltag geworden. Sie definiert das nationale Sexualverständnis und wir beurteilen darüber die Prüderie anderer Länder.
Auch absolut vergleichbar mit Homosexualität, um die es hier geht.
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20.
30.08.2012 14:28 Uhr -
PtolemaiosIII
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29.08.2012 07:02 Uhr schrieb the proff
Es gibt tatsächlich Leute die können Homosexualität nicht von Pädokriminalität unterscheiden..und halten sich für aufgeklärt.
Genauso gibt es Leute, die sich für aufgeklärt halten, wenn sie es sich zum Hobby machen, die Menschen in den USA für ihre Lebensweise oder ihre (ja nur in kleinsten Teilen von uns abweichenden) Wertvorstellungen als "dumme Amis" zu beschimpfen (im Beschimpfen von Volksgruppen haben wir Deutschen ja Erfahrung) und meinen, der eigene kleine Horizont müsse der Maßstab für alle sein.
Wir Deutschen sind im Schnitt keinen Deut klüger oder gar gebildeter als die Amerikaner. Und was die da drüben im Inland machen, geht uns mit Verlaub zunächst einmal einen ***** an. Wir haben selbst genug Baustellen, die wir beackern müssten als mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Jemand, der das nicht begriffen hat, ist genausowenig aufgeklärt wie einen homophober Mensch. Er hält sich in seiner fragilen Eitelkeit nur für intellektueller.
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21.
30.08.2012 16:54 Uhr -
Zeux
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30.08.2012 14:28 Uhr schrieb PtolemaiosIII
29.08.2012 07:02 Uhr schrieb the proff
Es gibt tatsächlich Leute die können Homosexualität nicht von Pädokriminalität unterscheiden..und halten sich für aufgeklärt.
Genauso gibt es Leute, die sich für aufgeklärt halten, wenn sie es sich zum Hobby machen, die Menschen in den USA für ihre Lebensweise oder ihre (ja nur in kleinsten Teilen von uns abweichenden) Wertvorstellungen als "dumme Amis" zu beschimpfen (im Beschimpfen von Volksgruppen haben wir Deutschen ja Erfahrung) und meinen, der eigene kleine Horizont müsse der Maßstab für alle sein.
Wir Deutschen sind im Schnitt keinen Deut klüger oder gar gebildeter als die Amerikaner. Und was die da drüben im Inland machen, geht uns mit Verlaub zunächst einmal einen ***** an. Wir haben selbst genug Baustellen, die wir beackern müssten als mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Jemand, der das nicht begriffen hat, ist genausowenig aufgeklärt wie einen homophober Mensch. Er hält sich in seiner fragilen Eitelkeit nur für intellektueller.
Strohmann Argument ("dumme Amis") und Nazikeule gleich in einem Post, nicht schlecht.
Gerade Homophobie ist doch ein schönes Beispiel eines "kleinen Horizontes" und Toleranz für Intoleranz zu fordern hab ich nie nachvollziehen können, übrigens auch nicht gegenüber Islamisten.
Natürlich fehlt hier öfter mal die Präzisierung daß Amerika ein tief gespaltenes Land ist, wo es auch glühende Verfechter für die Rechte Homosexueller gibt und nicht die ganze Bevölkerung aus Evangelikalen Fundamentalchristen (oder wie hier, Mormonen) besteht.
Da aber wir Deutschen ja "im Schnitt keinen Deut klüger" sind, darf man daß auch selten erwarten, denn was viele Amerikaner so über Europa denken passt auch auf keine Kuhhaut.
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