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Doc Idaho
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Eintrag: 11.10.2012

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Hating Breitbart bekommt ein R-Rating
Hollywood, Liberale, Tea-Party und Konservative

Die Dokumentation Hating Breitbart, die am 12.10 in den USA in die Kinos kommen sollte, erhielt von der MPAA ein R-Rating für einige Schimpfwörter, die in diesem Film vorkommen. Da man dieses Urteil anfechten will, um ein PG-13 zu erreichen, musste der Kinostart verschoben werden.

Andrew Breitbart, der Anfang des Jahres mit nur 43 Jahren nach Herzproblemen starb, war ein konservativer Aktivist, insbesondere im Rahmen der Tea Party-Bewegung der USA und wurde so zur Zielscheibe liberaler Aktivisten und Medienberichterstattung, die ihm Rassismus und andere schlimme Dinge vorwerfen.

Während vor allem in Deutschland bei einigen der Eindruck entsteht, dass eh alle gleich sind (insbesondere die beiden führenden Parteien CDU/CSU und SPD), sind in den USA vor allem an der Basis doch gewaltige Unterschiede zwischen Liberalen und Konservativen auszumachen, sodass dort nie jemand auf den gleichen Gedanken kommen würde. Auch in der Medienberichterstattung findet oft eine klare Zuordnung zu einer Seite und die Verunglimpfung des anderen Lagers statt. Und wenn man sich das Schauspiel der letzten paar Jahre aus einiger Distanz über den Atlantik hinweg anschaut, kann man nur den Kopf schütteln. Über beide Seiten.

Während in der Vergangenheit vor allem Michael Moore mit seinen liberalen Ansichten an der Kinokasse Erfolge feiern konnte, überraschte vor kurzem die Dokumentation 2016: Obama's America, in der aus konservativer Sicht ein düsteres Bild von Amerika gezeichnet wird, sollte Obama im November wieder gewählt werden. Mit über 33 Millionen Dollar Einspiel ist der Film doppelt so erfolgreich wie Moores letzter Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte.

Erfolgreich sein will natürlich auch der Film Hating Breitbart und jede Publicity kann da nur helfen. Also auch die Behauptung, dass das tendenziell liberale Hollywood und seine Organisation dem Film nicht für die 9 Schimpfwörter ein R-Rating verpasst habe, sondern wegen der konservativen Sicht auf Amerika. Selbst die Reduzierung auf nur 4 Schimpfwörter änderte nichts am R-Rating. Ob das so ist? Wer weiß. Sobald die Situation ausgereizt ist, findet man sicher einen Kompromiss für ein PG-13, um die Früchte zu ernten.

 

Andrew Breibart: “What the left has stood for with political correctness, is to try and get those with whom they disagree to shut up. And the tea party movement, and Sarah Palin, and Michele Bachmann, and Allen West and all the people who have gone out there against the mainstream media and said, ‘You’re going to call us racists? You’re going to call us potential Timothy McVeighs? Fuck you!’

 


Quelle: dailycaller


Meldungen:
Hating Breitbart für PG-13-Freigabe zensiert (18.02.2013)

mehr Informationen zu diesem Titel



Kommentare
1. 11.10.2012 22:04 Uhr - Barry Benson
Komisch?! Beobachte die Meldung schon seit heute morgen und muss leider feststellen, sobald sich mal was nicht um irgendwelche belanglosen Veröffentlichungen als Mediabooks etc. oder '' Oh mein Gott, in dem Film fehlen 10 sek.!!! geht, bleiben die Posts/Kommentare aus! Schade.....

2. 11.10.2012 22:25 Uhr - GabeCash

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Weil das notwendige Interesse oder Verständnis fehlt!
Tragisch aber leider nicht mehr abzuwenden...

3. 12.10.2012 01:40 Uhr - Doc Idaho
1x
Moderator
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Na ja, Breitbart ist aus europäischer Sicht niemand, den man kennen muss und etliche Leute haben die News ja gelesen und davon sicher auch einige den Trailer geschaut.

4. 12.10.2012 13:09 Uhr - Topf
wow, ne doku über einen der in der teaparty hockt oder wie ich sie nenne wandelhemmer.
muss man nicht sehen, aber könnten wenbigstens wegen hofverat angeklabt werden, da sie so amerika in den ruin treiben. meine ansicht, thats all.

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