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Weitere AppStore-Zensur von Büchern
Zuviel Äpfel für Apple
Regelmäßig entfernt oder zensiert Apple Produkte aus ihrem App-Store oder lässt sie gar nicht erst zu, die nicht in ihr sauberes, kontroversefreies Weltbild passt. Zumindest jenes, welches sie den Apple-Jüngern suggerieren wollen. Die Realität sieht bekanntermaßen viel dreckiger aus. Aber im App-Store kann man ja weiter Heile Welt spielen. Und in jeder stören aktuell doch ausgerechnet Hippies.
Vor kurzem wurden die Bücher Hippie 1 und Hippie 2 vom dänischen Autor Peter Øvig Knudsen aus dem iBook-Store verbannt, weil es darin ein paar Fotos von nackten Menschen gibt. Das Gleiche gilt für die App-Version der Bücher mit Videos und Bildern.
Der Autor Peter Øvig Knudsen zensierte daraufhin die beanstandeten Bilder, indem er rote Äpfel über die Mumus und Bong Bongs legte. Und siehe da, die Bücher durften über Apple wieder verkauft werden. Aber nicht sehr lange. Irgendwann fiel den Zensoren wohl auf, dass sie durch die Zensur veräppelt werden und sperrten auch die zensierten Versionen wieder.
Øvig Knudsen fragte daraufhin bei Apple nach, erhielt aber keine Erklärung. Als nächstes wandte er sich an den eigenen Kultusminister, der aber leider richtig erkannt hat, dass er wenig tun kann, ist doch Apple ein Privatunternehmen und kann selbst entscheiden, was es tut. Trotzdem äußerte er sich auch öffentlich: Apple müsse "zurück auf den Teppich kommen, alles andere ist unhaltbar." (SZ)
Aber nicht nur Apple, sondern auch Microsoft und andere Unternehmen haben strenge Regeln für Produkte, die über ihre geschlossenen Systeme angeboten werden dürfen. Das ist nichts Neues und prinzipiell ja auch ok. Es ist ihr Geschäft. Sie entscheiden, was im Regal steht. Umso wichtiger ist es aber, dass man sich als Konsument nicht nur aus Bequemlichkeit dort bedient und prüden us-amerikanischen Großkonzernen die Entscheidung überlässt, was akzeptabel ist oder nicht. Jeder sollte seinen Beitrag dazu leisten, alternative (alte) Vertriebskanäle am Leben zu erhalten.

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Kommentare
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14.
27.11.2012 12:37 Uhr -
Dale_Cooper
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27.11.2012 11:21 Uhr schrieb Oberstarzt
Ganz klares Beispiel dafür, wie im prüden Amerika die Uhren ticken. Gottseidank sind wir in Europa diesbezüglich aufgeklärter und unverkrampfter.
Wer letzte Woche zufällig den Bericht im SPIEGEL gelesen hat, über die ausbeuterischen Arbeitsbedinungen in Deutschland, von der Herstellung durch Foxcon in China spreche ich jetzt mal nicht, las, ich sag nur Klopausen werden vom Vorgesezten mit Stoppuhr gemessen und dann protokolliert, sektenähnliches Zwangsfröhlichsein usw., der wird, wie ich, diesen Konzern mit seinen überteuerten Produkten in Zukunft meiden.
Hast du zufällig ´n Link da? Der Artikel interessiert mich sehr. Ich möchte ihn auch mal ´nem Freund zeigen der immer über-korrekt ist was Kaufen & Konsum angeht, aber sämtliche Elektronikprodukte müssen natürlich von besagter angebissenes-Obst-Firma sein.... ;o/
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21.
27.11.2012 20:39 Uhr -
Oberstarzt
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27.11.2012 17:49 Uhr schrieb Doc Idaho
Foxcon ist aber nicht nur schlecht. Vor dem Release vom iPhone5, ...
Ich hoffe mal, dass Dein Beitrag ironisch-, sarkastischer Natur war, oder?
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Foxconn, eine taiwanesische Firma, die für Apple und andere Elektromulties u.a. die Herstellung der IPhones übernimmt, ist in den letzten Jahren dadurch negativ Aufgefallen, dass sich die Mitarbeiter überdurchschnittlich oft das Leben nehmen oder sich untereinander Prügeln im Vergleich zu anderen Firmen, da sie extrem hohen Arbeitsbelastungen und psychischem Druck am Arbeitsplatz ausgesetzt sind. z.B. dürfen sich die Arbeiter während der Arbeit nicht unterhalten. Da vor der Iphone Markteinführung bestimmt ein personeller Engpass bestand, musste eben frisches Humankapital angekarrt werden, wahrscheinlich proudly zwangsunterstütz by korrupter Lokalpolitik, und wer's in der kummunistischen Partei zu etwas bringen will, und das wollen so ziemlich alle chinesischen Studenten, denn ohne Parteibuch läuft in China gar nichts karrieremäßig, der beißt auch mal in den sauren Apfel und lässt sich bei Foxconn/Apple unterbuttern für'n paar Wochen.
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23.
28.11.2012 11:20 Uhr -
apri
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27.11.2012 00:39 Uhr schrieb Hordak
Scheiss Apple,lieber Android!
Unterstütze den faulen Apfel nicht!
Da vergleichst Du aber Äppel (;-)) mit Birnen.
Apple ist ein Hersteller, Android ein Betriebssystem.
Was würdest Du denn machen wenn Apple theoretisch mal Android auf seinen Telefonen zulässt? ;-)
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25.
04.12.2012 20:04 Uhr -
ph0en1xs
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Was da immer armseelig Foxconn rangezogen wird um Apple schlecht zu machen.
Die beliefern nicht nur Apple.
Ganz vorne dabei ist auch Microsoft, Sony, Nintendo & Intel.
z.B werden auch Nintendo DS, Wii, Xbox 360 und PlayStation von denen hergestellt.
Die Liste der Großkunden bei Foxconn lässt sich noch erweitern
Motorola, Samsung, Toshiba, Hitachi, Acer, Dell, HP, Nokia usw
Also bevor mal wieder ohne Sinn und Verstand "politisch korrekt" über Apple geschimpft wird, sollte man sich zuhause erstmal umsehen welchen Schrott man selbst bei denen gekauft hat ohne das ein Apfellogo drauf ist.
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